India
Aurangabad

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5 travelers at this place:

  • Day17

    Aurangabad, India

    October 30 in India

    27. - 30. Oktober 2018

    In Aurangabad habe ich mich mit Jignesh verabredet. Ihn habe ich im Zug in Mumbai kennengelernt. Er ist Inder, hat Kunst studiert und als ich ihm erzählt habe, dass ich die Höhlentempel von Ajanta und Ellora besichtigen werde, war er Feuer und Flamme. Er hat diese zwar schon mehr als fünf Mal besucht, kann sich daran aber nicht satt sehen. So bittet er darum, mich zu begleiten. Ich habe nichts dagegen einzuwenden. Und so treffen wir uns am Bahnhof von Aurangabad. Wir quartieren uns bei ehemaligen Studienkollegen von Jignesh ein. Dipak (28, Kunstlehrer Malen), Sachin (28, Kunstlehrer Fotografie) haben eine kleine Wohnung. Diese besteht aus einem Wohnzimmer, welches auch gleich Schlafzimmer ist. Geschlafen wird am Boden. Im zweiten Raum hängen ihre Kleider. Es hat ein Gaskocher und ein Minimum an Kochutensilien. Das WC ist draussen und fliessend Wasser gibts nur vom Wasserhahn (und auch nur, wenn die Nachbarn nicht gleichzeitig den Wasserhahn offen haben).
    Es gesellt sich noch Laxmikant (28, Kurzfilmproduzent) dazu. Fürs Nachtessen gehen wir mit den Motorrädern in den muslimischen Bezirk, um feinstes Chicken Masala zu essen. Zum Dessert gibts die von mir mitgebrachte Schweizer Schokolade.

    Wir starten um 7 Uhr morgens. Nach einem Chai und etwas Süssem nehmen wir die zweistündige holprige Busfahrt in Angriff. Anschliessend fahren wir mit einer Rickshaw an Baumwollfeldern vorbei und durch kleine Dörfer zu einem Aussichtspunkt. Hier bietet sich ein atemberaubender Blick auf die buddhistischen Höhlentempel von Ajanta. Erstellt wurden diese zwischen 200 v.Chr. und 600 n.Chr. und gehören damit zu den ältesten Klosteranlagen Indiens. Die 30 Höhlen wurden alle in mühsamer Handarbeit aus dem Fels gebrochen. Zu sehen sind schöne Skulpturen und immernoch gut erhaltene Wand- und Deckenmalereien. Diese erzählen vom Leben Buddhas. In fast jedem Tempel steht ein Altar mit einer grossen Buddhastatue. Wir bleiben bis Sonnenuntergang und beobachten die hier lebenden Affen wie sie Posieren und auf Futter hoffen.

    Am nächsten Tag gehts wiederum früh los. Diesmal ins nähergelegene Ellora. Zuerst besichtigen wir den Grishneswar Tempel. Dieser ist wiederum ein jyotirlinga. Da ich mit Jignesh unterwegs bin, machen wir die Verehrung diesmal nach hinduistischer Tradition. Wir kaufen Blumen und bringen diese in den Tempel. Vor dem Eintreten ins geheiligte Zentrum des Tempels müssen die Männer sich ihrer T-Shirts entledigen. Wir knien vor dem jyotirlinga nieder und streuen die Blumen drauf. Es wird gesagt, dass man dadurch im Leben allen Luxus bekommen soll. Der Tempeldiener gibt uns zu verstehen, dass eine finanzielle Opfergabe jetzt angebracht sei. Das ist uns dann doch zu „weltlich“ und wir verlassen den Tempel.

    Die Höhlen von Ellora enthalten im Gegensatz zu jenen von Ajanta nur wenige Malereien, dafür bestechen sie durch geniale Steinmetzarbeit. Das Herzstück ist die grösste monolithische Skulptur der Welt: Insgesammt 7000 Arbeiter schlugen den grossartigen Kailasa-Tempel in über 150 Jahren von oben nach unten in einen Felshang. Anschliessend wurde der Shiva-Tempel von innen ausgehöhlt. Die Masse von 50x33x30 Meter sind gigantisch und die detailreichen Skulpturen einfach nur atemberaubend! Wir können uns kaum satt sehen.
    Daneben gibts noch hinduistische, buddhistische und jainistische Höhlentempel. Der Jainismus fordert einen noch stärkeren Verzicht auf materiellen Besitz als der Buddhismus. Zu sehen ist dies unter anderem an den Steinskulpuren die alle nackt dargestellt sind, also sogar auf Kleider wird verzichten.

    Am letzten Tag besichtigen wir noch den Bibi ka Maqbara alias Mini Taj Mahal. Diese halb so grosse Kopie des Taj Mahals ist aber trotzdem sehr eindrücklich und zieht etwas weniger Touristen an als das Original.
    Als Jignesh noch kurz etwas in der Universität erledigen muss, setzt er mich bei den Höhlentempel von Aurangabad ab. Da ich aber schon genug davon gesehen habe, geniesse ich den Ausblick auf die Stadt. Ich beginne den Abfall rund um mich zusammen zu sammeln. Ein Aufseher lobt mich und sagt den vorbei gehenden Studenten wie vorbildlich der Schweizer ist. Als ich weiter mache, fragen mich Studenten, warum ich das mache und ob ich mit ihnen ein Selfie mache. Als ich unten beim Tempel ankomme, hat sich meine Aufräumaktion schon rumgesprochen und ich werde in den Tempel gebeten. Hier scheitert eine tiefere Konversation dann leider an der Sprachbarriere. Aber ich glaube der Kern meiner Aktion ist angekommen.
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  • Day51

    ארואנגאבאד

    March 5, 2016 in India

    במאוזוליאום ביביקאמאקאבארה, העתק לא ממש טוב של הטאז' מאהל שנבנה ארבעים שנים קודם

You might also know this place by the following names:

Aurangabad, আওরঙ্গাবাদ, আউরঙ্গাবাদ, Aurangâbâd, Aurangabad - औरंगाबाद, औरंगाबाद, IXU, アウランガーバード, Aurangabadas, औरंगाबाद शहर, Аурангабад

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