India
Bhelūpura

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20 travelers at this place

  • Day490

    Die Lebensquelle Indiens

    February 3 in India ⋅ ☀️ 19 °C

    Fit geht es zusammen mit einem nettem gebildeten jungen indischen Pärchen und ihrer süßen Tochter zwölf Stunden in einem Zugabteil zu unserem finalen Stop in Indien - Varanasi, einer der ältesten Städte Indiens, worauf wir schon lange gespannt sind. Wenn man aus dem Zugfenster schaut ist die Umgebung karg, sandig, oft menschenleer und trocken, aber auch total interessant. Das Zugfahrten in Indien sind immer ein kleines bewegendes Abenteuer für uns, da man währenddessen einiges sehen, tolle Menschen kennenlernen und soviel über das Land und die unterschiedlichen Leute erfahren.

    Unser Zimmer ist direkt am Ganges. Pünktlich zum Sonnenaufgang kommen wir glücklich an. 🌅 Friedlicher hinreißender Gesang und die große Glocke aus dem Tempel erklingen rund um uns herum. Die hinduistischen Inder waschen sich im heiligen Fluss Ganges, was ein morgenliches Ritual in Varanasi ist. Die Atmosphäre ist magisch. 🙏😍 Der für die Hindus heilige Fluss Ganges ist die Lebensader Indiens, entspringt im Himalaya Gebirge und bahnt sich seinen Weg quer durch das Land, bis er schließlich in Bangladesh in den indischen Ozean mündet.

    Unser begeisterter Caretaker Mohenri und ein kleines supersüßes junges Beagle Baby Milli wohnen mit uns zusammen. 😍 Mit Milli kann man den ganzen Tag toben und kuscheln. Die Süße folgt uns oft ins Zimmer, versucht ein paar Sachen zu stibitzen und in ihr kleines Hundehäuschen zu schleppen, wo sie die Sachen genüsslich zerkauen kann. 😄🐕

    Am ersten Tag machen wir uns direkt auf zu den für Varanasi berühmten Ghats. übersetzt-Ghats in Varanasi sind Stufen am Flussufer, die zum Ufer des Ganges führen. Die Stadt hat 88 Ghats. Die meisten Ghats sind Ghats zum Baden und für Puja-Zeremonien, während zwei Ghats ausschließlich als Feuerbestattungsstätten dienen.

    Bestaunen viele authentische farbenprächtige faszinierende Menschen, die sich hier tummeln. An den Ghats ist es sehr sauber für Indien. Die Stadt dagegen ist wie ein Labyrinth aus engen Gassen, wo es stark nach Fäkalien riecht und es sehr viele Bettler gibt. Die geheimnisvolle morgendliche Atmosphäre der Ghats ist kaum zu beschreiben und in Videos oder Fotos zu packen.

    Als wir zu einer Verbrennung kommen stockt uns fast der Atem. Die Leiche wird erst an das Ufer des Ganges niedergelegt, mit den Füßen ins Wasser. Wir brauchen etwas um zu realisieren, das dort wirklich ein toter Mensch liegt. Mit einer respektvollen Entfernung erkennen wir eine Frau, eingewickelt in Tücher, die Füße gucken raus. Der Sohn entzündet das Feuer. Irgendwie unwirklich und ergreifend; man kann sich kaum entziehen. Die männlichen Angehörigen dürfen bei den Verbrennungen dabei sein. Indische Frauen nicht. Zu oft sind verwitwete Frauen zu ihren verstorbenen Ehemännern in den brennenden Scheiterhaufen gesprungen, um an ihrer Seite zu sterben. Für viele Hindus ist es das oberste Ziel im Leben im heiligen Varanasi zu sterben, dem Ganges beigesetzt zu werden, um so die Wiedergeburt zu stoppen. Dem Tode nahe Hindus kommen zum Sterben nach Varanasi und waschen sich im Ganges von ihren Sünden rein. Sie sparen teilweise ein Leben lang für die Verbrennung am Ganges. Für die, die sich das nicht leisten können gibt es ein Krematorium, wo man nur 1-2 Euro zahlt.

    Nach 2-4 Stunden wird die Asche in den heiligen Fluss gestreut. Es passiert leider  wirklich auch mal das halb verbrannte Körpern im Wasser landen und nachts von den hungernden Hunden am Ufer gefressen werden.

    Kinder, schwangere Frauen, Sadhus (hinduistische Mönche) sowie Kühe und Büffel werden im Fluss an Steine gebunden und im Fluss versenkt.

    Wir möchten weiter und das Gesehene sacken lassen. Beim zweiten größeren Verbrennungsghat wo wir vorbei kommen, werden viele Menschen, knapp 100 täglich, auf einmal verbrannt.

    Unsere Gedanken sind bei unseren Lieben. ♥️ Für meine Oma und Svens Opa und alle lieben Menschen die nicht mehr physisch, aber in unseren Herzen bei uns sind, zünden wir eine Kerze an, die mit Blüten auf ein Schiffchen gesetzt werden und lassen sie auf dem heiligen Fluss Ganges treiben. 💕

    Für eine Pause gehen wir danach zu einem entspannten Café und lassen alles sacken.

    Die französische Besitzerin erzählt uns, dass das schicke Café normalerweise gerammelt voll ist jeden Tag. Wir waren die einzigen Gäste. Sie erzählt uns das ihre Freunde die kommen wollten, sie kontaktiert haben, ob sie wirklich kommen sollen. Viele Flüge gehen wohl wegen den Aufständen nicht meint sie. Das hatten wir Anfang Januar auch schon auf den Andamanen, aber das eher weil Trump im Iran mit einem Raketenangriff den Minister ermorden lassen hat und so sollen keine Flüge aus Indien über den Iran gegangen sein. 

    In Indien wurden nun zahlreiche Straßen gesperrt, Internet- und SMS-Dienste gelegentlich unterbrochen oder gedrosselt, Festnetz gekappt und lokale nächtliche Ausgangssperren verhängt, was man auch beim Auswärtigen Amt nachlesen kann. Man soll sehr aufpassen vor Terroranschlägen, also Menschenansammlungen, sexuellen Übergriffen und Entführungen. Wir passen natürlich auf, fühlen uns aber in Varanasi schon sicher.  

    Durchatmen. 😊 Eine Bootstour an den Ghats zum Sonnenaufgang lassen wir uns nicht entgehen. Also stehen wir eines Morgens im dunkeln früh an den Ghats. Mich tickt jemand an und als ich mich umdrehe sehe ich unsere indischen Freunde aus der Unterkunft. Wir teilen uns ein Boot zu fünft. So bestaunen wir faszinierend wie Menschen im Wasser beten, sich waschen, es trinken oder sich einfach die Zähne putzen. Direkt daneben werden Menschen im Fluss beerdigt.

    Es ist eine friedliche ganz leise Atmosphäre. Plötzlich wird sie von lachenden Stimmen unterbrochen, was sich einfach nur schön anhört. Ein Guru erklärt uns, das es Laughing Yoga ist, was die Frauen morgens machen. 😊

    Roy führt uns seine Drohne vor, die der Nachfolger von unserer ist und Sven ist hin und weg. Er fliegt ganz tief durch die Boote. Wow! Die Drohne nimmt man nicht wahr, so leise ist sie. 

    Und dann... sucht er sie... überall. 

    Laut GPS müsste sie genau bei unseren Boot sein. Ihm fällt auf, dass er beim reden mit dem Guru, der auch mitgekommen ist die Lenktaste nach unten gedrückt hat. Klarheit - die Drohne ist versenkt. 🙈 Er versucht es gelassen zu nehmen und seine Freundin meint, Menschen werfen ihren kostbarsten goldenen Schmuck in den heiligen Fluss und er hat dem Fluss jetzt seine heilige Drohne geopfert. Er meint er hat seinen Homi verloren mit dem er jetzt mehrere Monate durch Indien gereist wäre, aber er war wohl auch vorbereitet, weil er oft schon viel gewagt hat beim fliegen. So gibt's halt die besten Videos. 🍀😄

    Verbringen noch den ganzen Tag zusammen. Streetfood muss einfach ab und zu mal sein, um das richtige gute Essen des Landes kennenzulernen. Immer gut dafür jemanden aus dem eigenen Land dabei zu haben. 😄 So genießen wir Dosas, Tandoori Momos, Svens Leibspeise in Indien, süße und salzige Lassis, die komplett anders schmecken als bei uns und eine Spezialität in Indien sind.

    Abends gegen wir zusammen zum Kashi-Vishwanath-Tempel. Die Angst vor Terror ist sehr groß bei den Einheimischen und so dauert es über eine Stunde und viele Kontrollen bis wir den Tempel für ein paar Minuten betreten dürfen. 1000 Kilo gold ist hier verbaut. Affen klettern auf dem ganzen Tempel umher. Es ist der Bär dadrin los und ein Gewusel wie hunderte Ameisen. Beim rausgehen klaut ein Affe Roy seine Blumenkette vom Hals. 😂 Er erschreckt sich und denkt wir reißen an ihm. 😄 Wir lachen uns alle gemeinsam schlapp. 😅 Was für ein schöner witziger Tag. Wir werden nach Bangalore zu ihnen eingeladen - vielleicht beim nächsten Mal. 😄

    Für die meiste Zeit die wir hier sind, findet mal wieder ein Fest statt, was mehrere Tage geht. Die Menschen malen sich wie beim Holi bunt an, stehen oft unter Drogen und tanzen zu extrem lauter Musik wird auf der Straße. Ein Fahrzeug -oft ein Trecker- mit einer Anlage und Boxen so groß wie in zwei der größten Discos bei uns zusammen, einem Riesengenerator und einer Lichtanlage fährt langsam vor und die tanzen Menschen laufen tanzend hinterher. Die Straßen sind somit die meiste Zeit dicht und überall unzurechnungsfähige männliche Inder auf der Straße. 😅

    Zudem finden täglich viele Hochzeiten statt. Auch hier wird viel konsumiert und auf der Straße getanzt. Hier dürfen die Frauen auch tanzen. 💃 Getrennt von den Männern folgen sie einem Gefährt was ohrenbetäubenden musikalischen Lärm macht. Die umstehenden Inder halten wacker durch bei dieser Lautstärke, möchten sie oder ihre Kinder doch auch einmal heiraten und erwarten die gleiche Rücksichtnahme bei ihren Zeitgenossen. 😄💃🕺🎶

    Der andauernde Lärm von hupenden Fahrzeugen und lauter Musik in Indien, vor allem Dingen in den Städten verursacht mit der Zeit bei vielen Menschen einen stark verminderten Hörsinn, der häufig zum dauerhaften Hörverlust führt. In Kalkutta zum Beispiel, nicht weit von Varanasi entfernt leiden 4 von 10 Lkw-Fahrern unter einem dauerhaften Verlust ihres Gehörs. 💡 Auch in unsere Unterkunft klirren Tag und Nacht die Fenster vom Bass. 🙈😅 Gespielt wird meist die gleiche Melodie - Tag und Nacht. Es hört sich an wie in einem Undergroundschuppen.

    An den Ghats hört man keine Musik, es ist herrlich ruhig. Am letzten Tag meditieren wir auf dem Dach des gemütlichen Cafés mit einem der Gurus. Man sieht nur ab und zu ein paar Affen, die sich zanken und von Dach zu Dach hüpfen. Als wir danach am Wasser entspannen, versucht ein Affe meine Yogamatte zu klauen, aber ich schaffe es noch in der letzen Sekunde sie mir zu schnappen. 😂 Findet er gar nicht gut und schnappt sich eine daneben liegende Plastiktüte. 🙈 Der Guru kann nicht glauben das es bei uns keine Affen gibt und lacht sich darüber schlapp. "No monkeys, no monkeys?" 😄

    Drei Monate Indien gehen zu Ende. Man könnte ein ganzes Buch über dieses riesige interessante Land und ihre Menschen schreiben und ein Jahr durch das Land reisen. Es würde nicht reichen. Man kann es nicht beschreiben, man sollte es selbst erleben. 😊

    Auch wenn Indien auch viele nicht so schöne und anstrengende Seiten hat, haben wir uns verliebt. Vielleicht ist Indien nicht unbedingt das erste Ziel für einen Strandurlaub, aber sicherlich um seinen Horizont zu erweitern und sich umso bewusster zu machen, was für ein wundervolles Leben wir genießen dürfen, weil wir in Deutschland geboren sind. ❤️
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  • Dec20

    Bollywood, barber, food and markets

    December 20, 2019 in India ⋅ ☁️ 16 °C

    Last full day in Varanasi. Someone said the sooner you get into Indian vibe the sooner you start enjoying it so, like past days, we had another easy day. We did some photoshoots of some doctor's son with Matjaž on a renewed old hotel right near main ghat. This was pretty fun. We all are into making good photos, comparing them, we kinda have this spontaneous competition who makes best photos 😃 But it's so easy in Varanasi, everywhere you look you find something beautiful 😊
    Since there is a good street barber and Matjaž decided to get his beard done I also got mine shaved. So nice! And you get a head massage in the end, this felt soooo good!
    We wanted to go to some temple also but some Indian dude keeps following is all day every day to show us that temple to earn some money from us. So we just took a riksha and drove to the other part to another ghat. But there were some protests going on from Muslims, walking on streets, police and army everywhere, ... Not that it was dangerous or anything but roads were full of people walking so riksha driver had to find way around them... in one moment we were in the middle of the street waiting for protesters to pass by so we could continue our ride. Government turned off the internet so I’m writing this offline 🤨
    We wanted to go to some Italians place with great garlic, onion and mushroom pizzas, and best of all - amazing apple pies, so so good 😋
    I love such easy days... ended up with some photoshootings in some huge abandoned building with temples, getting some beers and finally some pancakes.
    Off to Jaipur tomorrow, fly time! 🛫
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  • Day8

    A better place

    November 20, 2019 in India ⋅ ☀️ 26 °C

    We've been in varanasi for a day now and we like it so much more here! Our first hotel was a bit nerve inducing with no English being spoken and half getting scammed. Also the bathroom there ventilated into ours and the people next door smoked and so our room was filled with smoke.

    None the less after an eight hour car ride we made it to Varanasi! Instantly the hostel staff were so so so so much more friendly and welcoming. Felt right at home.

    In the shared room we met a lovely Irish couple (praise ❤️) who had been traveling the world for 11 months already. They had so many good tips and made us feel so much better about everything, we could ask them for good tips too.

    Then we went to look at the river Ganges (our hostel is right next to it) and saw what we think was a floating dead body. Yum!

    Now we're in a private room because we figured we'd have some luxury. The place has a roof terrace with a lovely view but we now also have a little balcony. Win-win-win.

    Finally got sim cards today so we're more mobile. We really like varanasi because everyone is nice to us here and greets us instead of just staring. Also it's such a spiritual place where they are so respectful of the animals as well as people. Happy!
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  • Day6

    Varanasi - Another World

    February 20, 2019 in India ⋅ ☀️ 27 °C

    Well, if Mumbai is a city of contrasts then Varanasi is on the moon!

    No famous buildings to speak of, and no nightlife for westerners, it is all about the atmosphere and the incredible spirituality of the Hindus for whom it is the most important place in the world.

    Our introduction to the Varanasi cremation business was on the way in from the airport, where we passed a beaten up minivan with a body tied to the roof, trussed up with coloured cloth like a Christmas present and en route to one of the cremation ghats.

    In the evening of our first day we visited an Aarti Ceremony on the banks of the Ganges, and never was the old saying “getting there is half the fun” more true.

    We were in an auto rickshaw, the traffic too thick and the roads too narrow for a normal van. We were pummelled, deafened and alarmed in turn as we wove our way through narrow, filthy, congested alleyways on the way to the river.

    Then the pummelling auto rickshaw began to look quite attractive when we were forced to walk the last half kilometre or so. More than once we were forced to all hold hands to form a chain to cross roads filled with people intent on our demise. The locals seem to walk through the thickest traffic on the narrowest streets with impunity, but it was a very long walk for we white people.

    And the crowds! After the Aarti Ceremony some twenty thousand were expected to go to the temple, and the queue was already some kilometres long.

    The ceremony itself was colourful and incredibly atmospheric, with seven stages set up on the ghat and large crowds sitting on the ground in front of them and also crammed into boats moored in the river.

    Then of course we had a repeat dose of terrifying, kidney-bruising transport on the way back.

    The next morning we were back down at the river by 7:00 to take in the early morning bathing, and the early morning cremations.

    The ghats of Varanasi are amazingly picturesque, especially in the early morning light, and it was very peaceful as we were rowed some kilometres along the shore.

    We disembarked and walked up through narrow streets, past cows and beggars and dogs, dodging carts loaded with firewood (360 kilos per cremation, we were told) that threatened to run out of control down the hill at any time.

    A lot of this we took in rather slowly, as we spent a lot of time looking at the ground, dodging a plethora of different species and styles of faeces.

    Back on the river, we saw numerous cremations taking place, not with any whaling or carry on, just small groups of people near the fires doing what their custom and religion dictated.

    We were moved by the quiet devotion of the Hindus in relation to the activities on the bank of “Mother Ganga”. It’s every Hindu’s wish to die in Varanasi and be cremated and his ashes scattered in the Ganges, as this frees them from the cycle of death and rebirth (and, I suppose, the risk that in the next life they would come back as a mosquito or something).

    Next stop Delhi.
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  • Day9

    Mutter Ganga

    January 1, 2019 in India ⋅ ☀️ 20 °C

    Im Varanasi verbrannt zu werden ist das höchste Ziel im Leben eines Hindu. Die Leichen werden schliesslich direkt vor der Verbrennung in die "Mutter Ganga" getaucht, wodurch man besonders rein in die nächste Stufe übergeht. Verstorbene Leprakranke, Schwangere und Heilige, so wie Opfer von Kobrabissen werden nicht verbrannt, sondern direkt der "Mutter Ganga" übergeben. Die, die noch nicht das Glück haben gestorben zu sein, können sich dafür direkt neben der Verbrennungsghats im Ganga-Wasser reinigen und auch noch einen Kanister von der extrem belasteten, trüben Brühe für die Famillie zum trinken nach Hause mitnehmen. Da die Tiere auch heilig sind und zur Famillie gehören, dürfen sie auch gleich mit ins Wasser, so wie die Abwässer der ca. 600 Millionen Menschen, die am Ganges Leben. (Von dem Internationalen Geld für 169 Kläranlagen, worden 39 tatsächlich gebaut, der Rest ist durch die Korruption versickert.) Ein Ghat ist ein treppenartig angelegter Zugang zu Wasser. In Varanasi finden an den unzähligen Ghats, die sich mehr als 6 km lang ziehen, täglich verschiedene religiöse Zeremonien, bei den die zahlungskräftige Touristen besonders zu Kasse gebeten werden. (Agata)

    Najwyższym celem w życiu Hindusa jest być pośmiertnie spalonym w Varanasi. Powodem jest to, że zwłoki przed spaleniem zanurzane są w " Matce Ganga", co skutkuje w szczególnie oczyszczonym przejściu do następnego stopnia. Zmarłe kobiety ciężarne, chorzy na leprę, bramami oraz ofiary ataków kobry (sic) oddawani są bezpośrednio " Matce Ganga". Ci, którzy nie mieli jeszcze szczęścia umrzeć, mogą bezposrednio obok ghatów pogrzebnych zanurzyć się w tej zanieczyszczonej, zawiesistej kloace i wziąć karnister wody do domu do picia dla rodziny. Ponieważ zwierzęta są również święte, wolno im też do Gangesu, jak również nieoczyszczonym ścieków od 600 milionów ludzi żyjących nad tą rzeką. (Z miedzynarodowych pieniedzy na 169 oczyszczalni zbudowano w rzeczywistości 39, reszta kasy zniknęła w kanalach korupcji - pewnie wolą prać pieniądze niż wodę.) Ghat to schody dochodzące bezpośrednio do wody. W Varanasi chaty ciągną się na długości ponad 6- ciu km i odbywają się na nich codzienne nieliczne ceremonie religijne, przy których specjalne turyści zachodni proszeni są o specjalnie wysoką zachodnią kasę.
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  • Day10

    Das Leben in der heiligen Stadt

    January 2, 2019 in India ⋅ ☀️ 19 °C

    Ein geführter Spaziergang durch die Gassen von Varanasi hat uns die Lebensverhältnisse der Stadtmenschen ein wenig näher gebracht. Es waren keineswegs die ärmsten, die in diesem Viertel gelebt haben, in unseren Augen jedoch war der Schmutz und die Armut extrem. Die Miete für ein Zimmer mit Wasserleitung und manchmal Dusche, in dem die ganze Famillie lebt beträgt ca 20 €. Toiletten sind geteilt für 3 Parteien im Haus. Die hygienische Verhältnisse auf dem Fischmarkt sind verheerend, die Hühner werden direkt vor Ort geschlachtet, somit also Frisch. Auch das Vieh wird frisch geschlachtet und gekauft. Ich fand es lustig, dass die Bewohner winzige lebende Welse kaufen um sie im Ganges auszusetzen. Wie lange sie in dem verdreckten Wasser überleben ist fraglich. (Agata)

    Spacer z przewodnikiem po zaułkach Varanasi ułatwił nam zapoznanie się z warunkami bytu w dużych miastach. Pomimo że to nie jest dzielnica najbiedniejszych, przerażeni byliśmy brudem i nędzą jaka tam panuje. Czynsz za jeden pokój z dopływem wody ( czasem z prysznicem), w którym żyje całą rodziną ( wejście z malutkiego, chaotycznego patio) wynosi 20€ w miesiącu. Toaletę w podwórku dzielą 3 rodziny. Warunki higieniczne na rynku rybnym są fatalne ( nie będę jadła ryby w Indiach). Kury i barany są świeżo bite, więc można jesc. Podobało mi się , mieszkańcy kupują malutkie żywe sumy (4-5 cm), żeby wpuścić je do Gangesu. Ciekawe jak dlugo one przeżywają, zanim się zatrują tymi ściekami .
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  • Day113

    Leh -> Delhi -> Varanasi

    July 4, 2019 in India ⋅ ☀️ 36 °C

    Um 7 Uhr ging’s für uns heute Richtung Flughafen Leh. Dort flogen wir nach Delhi und hatten anschließend ca. 6 Stunden Aufenthalt am Flughafen. In diversen Lounges konnten wir die Zeit halbwegs gut absitzen und machten uns um 17 Uhr auf Richtung Varanasi.

    Varanasi gilt als die heiligste Stadt Indiens. Den Legenden nach war sie die beliebteste Stadt des wichtigsten Hindugottes Shiva. Jedes Jahr kommen sehr viele Inder nach Varanasi um dort zu beten und zu sterben. Denn wer in Varanasi stirbt, anschließend verbrannt und im Ganges versenkt wird, kann aus dem Kreislauf der Wiedergeburt ausbrechen und kommt ins Moksha, ähnlich dem Nirvana im Buddhismus - eines der größten Ziele für viele Hindus.
    So viel also zur Geschichte, das Ganze sollte man im Hinterkopf haben, da sich das Meiste der Stadt darum dreht.
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  • Day84

    Morgenbad im Ganges

    October 11, 2017 in India ⋅ 🌫 27 °C

    Einmal von den Sünden freiwaschen, bitte 😉

    Schön warm die braune Brühe.... und besonders schön, wenn man vorher noch nen toten Hund darin schweben gesehen hat. Aber krank kann ich jetzt wahrscheinlich nie mehr werden 😊Read more

  • Dec19

    Bot Sir, bot?

    December 19, 2019 in India ⋅ ☀️ 17 °C

    Second day in Varanasi we took it easy... long sleep, breakfast then headed up the river to another gath. It's interesting watching life near the river - kids flying kites, dogs running around, people washing clothes,...
    We got to another burning gath, this one is for poor which means less ceremonial. Me And Mateja watched for quite some time. They put person in water and bring him out, put wood aroun/under him and then light fire. I've never seen a dead person before 🙁 You do see much here, also beggars and people in conditions... just sad. We are lucky we are healthy and living a life we do. I think.
    After an hour or so we went for some good and awesome apple pie, yum!
    Ended up going to hostel with boat to see the city from river. Really quite a sight. We watcher Aarti again, some food and went to bed. Easy day.
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  • Day10

    Trash Cow's @ Varanasi

    November 26, 2016 in India ⋅ 🌬 18 °C

    Die Kühe in Indien sind ja heilig. Sie stehen überall herum und werden immer umfahren. Es kann einem also schon mal eine Kuh begegnen, auf der Straße stehen, überall herumliegen oder einfach mal einen Snack auf der Müllkippe zu sich nehmen.Read more

You might also know this place by the following names:

Bhelūpura, Bhelupura

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