India
Papanasam Beach

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Travelers at this place
    • Day26

      Varkala 2010

      April 10, 2021 in India ⋅ ⛅ 0 °C

      Heute gibt's eine Geschichte aus Südindien - genauer gesagt, von meiner 9tägigen Reise in den damals kleinen Küstenort Varkala im Bundesstaat Kerala.

      Eine Reisedokumentation über die "Backwaters", einem Jahrhunderte alten, stark verzweigten Wasserstraßennetz im Hinterland, hatte mich inspiriert - auf nach Kerala!

      Für das Wort "Polarisieren", finde ich ja immer mal wieder Verwendung - nirgendwo allerdings, so finde ich, passt es besser als zu Indien.

      Ich war auf dieser Reise ständig hin und her gerissen - und das, begann bereits bei der Landung auf dem Flughafen in Trivandrum, willkommen in der "dritten" Welt!

      Chaos pur, Menschen auf erbärmlichen Lagern, die offensichtlich in den Außenbereichen des Flughafengeländes "wohnten" und dazwischen, sprangen die Ratten umher.

      Und dann dieser Straßenverkehr, einfach unglaublich! Nirgendwo, aber wirklich nirgendwo auf der Welt, habe ich jemals wieder so einen aggressiven, rücksichtslosen Fahrstil erlebt, wie in Kerala. Im Vergleich dazu, sind selbst die Georgier, wie schüchterne Fahranfänger unterwegs.

      Selten bin ich durch ein so schönes Land gereist und noch nie, durch so ein Vermülltes - die Locals hatten, zumindest vor 11 Jahren, absolut null Umweltbewusstsein - ein Beispiel:

      Der kleine Ort Varkala, liegt auf einer ca. 30 Meter hohen Steilklippe, darunter befindet sich eine wunderschöne Bucht. Müll jeglicher Art, bishin zu verendeteten Tieren, wurde in Unmengen einfach an der Klippe entsorgt, um dann einige Stockwerke tiefer, von einem fleißigen Putzkommando wieder aufgesammelt zu werden ( ABM-Maßnahme? ) - natürlich nur der Teil, den Wind und Wellen nicht ins Meer getrieben hatten!

      Und dann, sorry dafür schon einmal im Vorraus, die unglaubliche Bildungsferne vieler Locals!

      Auf dem Grundstück meines kleinen Gästehauses beispielsweise, wurden getrocknete Kokosnuss-Schalen zum verfeuern aufgehäuft. Dawischen hatten sich Giftschlangen eingenistet, was jedoch niemand sonderlich störte - Kinder griffen sich einfach neues Feuermaterial mit der Hand und barfuß war man sowieso - wie eine sehr makabre Art von "natürlicher" Geburtenkontrolle.

      Echt, das hättet ihr sehen müssen - nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit, erreichen auf diese Weise, niemals alle Kinder die Volljährigkeit!

      Hygiene war nach westlichen Verständnis, oftmals nicht ansatzweise vorhanden. Mein Host, hatte mich einmal zum Dinner eingeladen. Als ich dann sah, daß Reis und Curry auf altem Zeitungspapier serviert wurden, daß zuvor von einem Haufen außerhalb der Hütte genommen wurde, auf dem die Hühner rumturnten, lehnte ich dankend ab.

      Zwei Mädels aus Australien, "konnten" dieser Einladung, trotz meiner Vorwarnung, leider nicht widerstehen - eine davon, verbrachte danach den Resturlaub mit was für einem exotischen Virus auch immer, in der Unterkunft!

      Nach drei Tagen hatte ich schließlich "meinen" indischen Rhythmus gefunden. Das morgendliche Geschrei ab 05.30 Uhr, verursacht durch hunderte von Krähen war der Wecker, die Walking Mile an der Steilklippe, mit Gastronomie und Shops jeder Art, oder der Hindu-Tempel in Down Town, Ziele der täglichen Spaziergänge.

      Der schöne Strand mit tollen Wellen, esoterischen Workshops und Yoga-Gruppen, bot viel Spaß und jede Menge Abwechslung. Ein exellentes nepalesisches Restaurant mit Meerblick und deutscher Bäckerei, wurde zu meinem täglichen Anlaufpunkt - lesen und lecker futtern mit Aussicht!

      So ganz nebenbei, konnte ich dort einem Local ganz offensichtlich zu einer wunderbaren Geschäftsidee verhelfen. Selbiger, pflückte von allen Kokosnuss Palmen an der Walking-Mile die reifen Früchte, damit sie den Gästen der Restaurants, nicht beim Essen auf die Köpfe fielen.

      Die Nüsse wurden gesammelt und einfach entsorgt, bis.....ich dem Nussbeauftragtem verständlich machen konnte, er könne sie doch alternativ an Touristen verkaufen - unglaublich aber wahr, obwohl hunderte Palmen den langen Uferweg säumten, waren nirgendwo Kokosnüsse zu bekommen.

      Tja, was soll ich sagen, der Gute hatte die Idee angenommen, die Nüsse auf mein Anraten hin zu 1 Dollar / Stück an Touristen verkauft und in 10 Minuten sicherlich mehr Geld verdient, als sonst den ganzen Tag - Hilfe zur Selbsthilfe!

      Am nächsten Tag, war er dann mit seinem Fahrrad und einer Styroporbox voller Eis und Nüssen unterwegs 😁🚲✌️!

      Der Ausflug in die Backwaters war ein grandioses Erlebnis! Mit einem Local als Guide, ging's für ein paar Stunden auf einem alten Kahn durch die Kanäle - und damit, mitten durch den bunten Alltag der Menschen.

      Elefanten hier, Lotoswiesen und hinduistische Tempel dort - irgendwie eine Mischung aus Dschungel, schwimmende Märkte in Bangkok und Venedig - ein ganz wunderbarer Tag!

      Trotz einiger, widriger Umstände - ich würde noch einmal ins Backpacker Paradies Varkala reisen. Auch wenn nach westlichem Verständnis damals etliches im Argen lag war's toll, so viele neue Impressionen zu sammeln - Indien polarisiert eben!

      Dreißig Jahre on Tour, finden mit dieser Geschichte ihr Ende - es war definitiv MEIN Lebens-Jahrzehnt für Fernreisen. Mal kurz für eine Woche zum Tauchen nach Ägypten, wurde fast schon zur lieb gewonnen Normalität und die Türkei gefühlt zu meiner zweiten "Heimat".
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      Traveler

      möchte immer nicht wissen wie es bei uns aussehen würde ohne Straßenreinigung 🙈. Bis auf ein paar total verklärte Leute berichten solche Geschichten alle die in Indien waren 😉

      4/8/21Reply
      Traveler

      Ja, wie schon bereits festgestellt - die Menschen vor Ort, haben natürlich auch andere Prioritäten und Notwendigkeiten in ihrem Alltag 🤷‍♂️🤷‍♂️🤷‍♂️!

      4/8/21Reply
      Traveler

      Es war mir eine kurzweilige Freude mit deinen Geschichten mit zu reisen

      4/8/21Reply
      Traveler

      Vielen Dank, lieb von dir! Aber es geht ja noch a bisserl weiter - bis 2016. Seit 2017, bin ich ja dann bei Findpenguins.com angemeldet 😊😊😊!

      4/8/21Reply
      Traveler

      Na dann- bis bald wieder auf find Penguins

      4/8/21Reply
       
    • Day6

      vIbEs - vArKaLa

      December 17, 2019 in India ⋅ 🌙 27 °C

      Gestern Mittag hat mich Anu mit dem Auto nach Varkala gefahren, gratis! Angeblich sind es nur 45 Minuten, tatsächlich war ein Weg jedoch 90 Minuten! Für mich mega komfortabel, da sag ich natürlich nicht nein!

      Nach 2 Minuten Fahrt fällt mir ein, dass im Guesthouse in der Küche noch mein Sonnenschutz und mein Speaker stehen! Shit! Anu hält an und ruft Joe an der mir die 2 Dinge mit dem Roller bringt. Durch Zufall stehen wir direkt vor einer Fabrik und Anu fragt mich, ob ich mir die Cashew-Fabrik anschauen möchte! Wow!! Das geht so einfach? Na klar! Kurz mit dem Wachmann an der Pforte gesprochen, welcher den Boss fragen muss und zack, steh ich in einem riesigen Innenhof mit rundum offenen Gebäuden. Mir werden die verschiedenen Stationen gezeigt, Cashews werden geröstet, per Hand sortiert, gereinigt etc. Man sieht fast nur Frauen hier arbeiten. Man sitzt auf dem Boden, total eng beieinander! Keine Ventilatoren...für mich sieht es ehrlichgesagt wie ein Arbeitslager aus! Ich würde dies vermutlich nicht einen Tag aushalten! Alle strahlen mich an und winken, als wir durch die Gebäude laufen. Ich glaube, viele der Frauen hier sind froh haben sie Arbeit. Anu erklärt mir, dass es sich hierbei um eine etwas bessere Fabrik mit guten Anstellungsbedingungen handelt. Hier werden die Frauen per kg, was sie bearbeiten, bezahlt. Sie erhalten ausserdem extra Geld zum Jahresende und bekommen bessere Preise bei Behandlungen in Krankenhäusern und für Medikamente in Apotheken. Ich bin beruhigt aber möchte mir nicht ausmalen, wie es anderswo aussieht und abgeht...

      Im Vibes werde ich mega herzlich von Raj begrüsst! Schön ihn wiederzusehen! Wir quatschen eine Runde und er „zeigt“ mir mein Zimmer! Same same...ich kenn mich ja aus! Rundum das Guesthouse muss dringend Gartenarbeit betrieben werden aber es fehlt der Rasenmäher! Bis auf mein Zimmer ist alles noch etwas im Winterschlaf! Stört mich aber überhaupt nicht. Ich mag das einfache Leben hier!

      Ich geh noch kurz zum Strand und merke wieviel sich in 11 Monaten verändert hat- der Strand ist viel schmaler, es wurden eine Menge grosse Steinblöcke dort gestapelt / gesammelt. Keine Ahnung wieso. Ein neues Gebäude direkt vor „meinem“ Vibes wurde gebaut. Die Jungs vermuten ein neues Guesthouse, aber für mich sieht es so aus, als ob es ein Restaurant / Bar wird. Dies wäre definitiv besser für deren Business!

      Am Abend gehe ich mit Raj zum Cliff, der Hotspot von Varkala, wo sich Restaurants und Hotels aneinander reihen. Wir treffen ein befreundetes Pärchen und haben einen entspannten Abend im Restaurant. Ich esse mal kein Curry sondern gönne mir Thaifood und bestelle PadThai für 2.50 CHF. Garlic Naan geht natürlich auch immer!

      Abends falle ich müde ins Bett und schlafe wie ein Baby!!

      Ich schlafe bis um 10 Uhr, hier habe ich schon im Januar richtig gut geschlafen! Ich merke wie ich langsam zur Ruhe komme, runterfahre, abschalte...ich bin richtig faul: Trinke Chai, bekomme Frühstück und Mittagessen serviert und verbringe den Tag mit lesen. Ich verschlinge mein Buch regelrecht und muss mich am Nachmittag regelrecht aufraffen um noch eine Runde rauszugehen und verbringe noch 2 Stunden am Strand mit schwimmen und sonnen!

      Cheppy kommt um 19 Uhr und wir verbringen den Abend ganz gechillt mit Rum-Cola, Chappathi und quatschen einfach! Solche Abende sind für mich die schönsten Momente! Es braucht absolut nicht viel, das wird mir heute mal wieder bewusst!

      Danke Raj für deine Fürsorge und dass Du immer für mich schaust...
      Danke Cheppy für deine Zeit und deine Gesellschaft!
      Danke Rana für deine Geschichte, die mir mal wieder bewusst gemacht hat was für ein Glück ich habe, in der westlichen Welt aufgewachsen zu sein! Nicht für alle Frauen auf der Welt ist mein Denken und Handeln, meine Reisen und mein Kleidungsstil selbstverständlich!
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      Anu??????

      12/19/19Reply

      So schön...das könnte mir auch gefallen😁

      12/19/19Reply
       
    • Jan28

      Tag 41 - Varkala

      January 28, 2020 in India ⋅ ☀️ 30 °C

      Keine Ahnung was heute los ist: ich hab gut und ziemlich lang geschlafen - um 9 wache ich auf, nach 11h Schlaf 🙈
      Der Tag besteht aus Frühstücken, Lesen, einem MittagsChai mit Zsenia, Mittagessen (was wieder aus meinem Porridge vom Frühstück besteht), Lesen, im Meer baden, den Sonnenuntergang bewundern und im Blue Water Restaurant Abendessen. Ein richtig schöner fauler Urlaubstag, drei Tage vor meiner Heimreise werd ich das auch nicht mehr ändern. ;-)Read more

    • Jan22

      Tag 35 - Varkala

      January 22, 2020 in India ⋅ ☀️ 33 °C

      Nach dem Frühstück vage ich mich heute ins Meer, vormittags und der frühe Abend sind die beste Zeit um ins kühle Nass zu springen, die Wellen sind dann noch nicht ganz so stark. Obwohl das immer noch reicht und Schwimmen funktioniert nur hinter die Wellen, die sich erst ziemlich spät am Ufer brechen. Hat’s mans aber erstmal geschafft, ist es traumhaft. Immer mit einem Auge am Ufer, um sicher zu gehen, dass man nicht zu weit abtreibt und alles ist perfekt. Der Sand, eine schwarz-gelbe Mischung ist super fein und lädt zum sanften Peeling ein. Lange kann ich nicht bleiben, es ist super heiß und gerade über die Mittagszeit brennt die Sonne auf der Haut. In nur 5min. bin ich zurück in meinem Zimmer und kann eine erfrischende Dusche nehmen bevor ich den Rest des süßen indischen Frühstücks (Reisteig gefüllt mit Kokosraspeln und Zuckerrübensirup) als kleinen Mittagssnack zu mir nehme und nochmal in Richtung Ort spaziere. Lauf Google Maps soll es einen Geldautomaten in der Nähe des Kliffs geben, den ich ausfindig machen will. Auf dem Weg dahin gönne ich mir noch einen Mangoshake in meinem bisherigen Lieblingscafé und komme mit einer netten Italienerin, die seit 10 Jahren in Neuseeland lebt ins Gespräch. Am späten Nachmittag mache ich mich dann auf die Suche nach dem Geldautomaten, leider erfolglos. Ist aber noch nicht so dringend, so das ich ganz entspannt in Begleitung eines weiteren traumhaften Sonnenuntergangs den Heimweg antrete.
      Mein eindeutiger Lieblingsplatz zum Abendessen ist das Restaurant des Blue Water Resorts, was quasi direkt am Homestay liegt und nicht nur meine Präferenz zu sein scheint. Xenia, meine russische Nachbarin, sitzt schon da als ich eintreffe und meine anderen Nachbarn aus dem Homestay, ein französisches Pärchen, auch.
      Ist mit am Abstand das Beste Restaurant in der Gegend - man sitzt im Grünen direkt am Meer, das Essen und die Auswahl sind super und die Preise unschlagbar.
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    • Jan21

      Tag 34 - Varkala

      January 21, 2020 in India ⋅ ⛅ 33 °C

      Ich glaube, ich bin am absoluten richtigen Ort zum Ende meiner Reise angekommen!
      Vom Ort selbst hab ich zwar noch nicht viel gesehen, aber das Homestay inkl. dem Frühstück und der Strand gleich ums Eck sind spitze. Ich schlafe mit Meeresrauschen ein und wache damit auf 🙏
      Bis zum frühen Vormittag genieße ich meine kleine Terrasse und den Blick aufs Meer. Es ist einfach zu heiss um den 20min. Fußmarsch in Richtung Stadtkern auf mich zunehmen. Deshalb gibt’s Mittag heut auch im Homestay - was für ein Luxus ;-) Die Inderin, die für unser leibliches Wohl zuständig ist, leistet ganze Arbeit und hat heut ein super leckeres Thali zubereitet. Dies ist ein typisches indisches Mittagsgericht bestehend aus mehreren verschiedenen Curries in kleinen Schälchen und dazu gibt’s Reis.
      Am Nachmittag vage ich mich dann doch aus dem Haus, obwohl es immer noch heiß ist. Ich hab aber das Bedürfnis mich zu bewegen und will endlich das ‘Touristenzentrum’ kennenlernen. Dies zieht sich hauptsächlich oberhalb des Kliffs an der Küste entlang und der Weg dahin ist einfach magisch. Vielleicht mit einer der schönsten Strandabschnitte, die ich bisher erleben durfte. Varkala Centre hat wirklich alles zu bieten, was man sich vorstellen kann. Bars, Cafés, Restaurants, Shops, Yogaschulen und Ayurveda-Häuser an jeder Ecke, da ist ganz sicher für jeden was dabei. Da einzige was ich noch nicht gefunden habe, ist ein Geldautomat. Bisher eilts noch nicht, ich fühle mich einfach nur besser mit genügend Bargeld in der Tasche. Insbesondere hier, wo man nicht überall Geld bekommt und alles in Cash zahlen muss.
      Auf meinem Rückweg stoppe ich noch an einer Ayurvedaschule, eventuell nutze ich die Zeit hier um mein Wissen noch etwas zu vertiefen, und lasse mir in einer Schneiderei Stoffe für ein paar legere Hosen zeigen. Vor meiner Abreise hab ich online nix mehr Passendes gefunden und leichte längere Sommerhosen sind in Asien einfach das beste Kleidungsstück. Auf Anhieb springt mich nichts an, aber die ‘Produktionszeit’ dauert nur zwei Tage, da bleibt noch bissl Zeit für die passende Wahl. Fürs Dinner laufe ich wieder langsam zurück Richtung Homestay und werde vom Sonnenuntergang übern Meer begleitet. Zum Dinner probiere ich heute das andere der zwei Optionen hier und bin begeistert. Man sitzt war nicht direkt im Sand, aber dennoch am Meer und die Auswahl als auch der Geschmack meiner heutigen Wahl, Paneer Butter Curry (mal wieder ;-)) sind überzeugender als in dem Lokal von gestern. Zudem treffe ich noch eine andere Reisende aus Russland, die auch in meinem Homestay übernachtet und in Gesellschaft schmeckts doch gleich viel besser. 😋
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    • Day9

      Varkala - 3. Tag

      February 13, 2020 in India ⋅ ☀️ 32 °C

      Am 3. Tag war Kaufrausch angesagt. Von vielen Händlern/innen wird man freundlichst immer in Läden gebeten und kauft dann doch manchmal etwas zu viel. Den großen Verdienst machen sie sicherlich nicht. Oft waren sie verärgert weil ich entweder nichts kaufte und schwer handelte. Diesmal ist im Febr. schon Nachsaison aufgrund der Corona-Grippe und ev. auch aus anderen Gründen. Viele Händler werden wohl den ganzen Tag nichts verkaufen, da kauft man schon manchmal etwas aus Mitleid. Abends testete ich einen der verlockenden Fische zusammen mit einen Bier, wobei das Bier, das Gemüse und Pommes das beste war. Der Fisch selbst war im Tandori Ofen gebacken, also ohne Fett und mit einer Currypaste gewürzt, was den puren Fischgeschmack überdeckte. Die Bierflasche musste unter dem Tisch, um nicht Ärger bei zufällig vorbeilaufenden Polizisten zu verursachen. Alkohol ist in Kerala ein No Go, nur bei Touristen toleriert. Auch zufällig hab ich die Pink Police (Frauenpolizei) in ihren pinken Polizeiauto gesehen.Read more

    • Day27

      Paradies

      March 14, 2020 in India ⋅ ☀️ 32 °C

      Varkala hat sich wirklich gelohnt, da kann man der Corona Krise fast dankbar sein, dass wir zu diesem Ort "ausweichen" mussten. Nach einem Surfwettkampf, Schwimmen, Strandspaziergang und nochmal schwimmen (Halleluja, waren die Wellen hoch) waren wir Abends mit anderen Backpackern essen.
      Heute morgen sind wir dann trotz wenig Schlaf um 7 Uhr an an Strand gefahren zum Surfen. Auf 3 Wellen die einen umgerissen haben kam vielleicht eine die man zwar wenig elegant aber einigermaßen sicher ein paar Sekunden genommen hat. Trotz Anstrengung und einem Liter Salzwasser in Nase und Mund eine sehr coole Erfahrung.
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    • Day8

      lAzY dAyS

      December 19, 2019 in India ⋅ ⛅ 28 °C

      Gestern kamen die Gärtner! Zwei vollständig verhüllte Männer mit je einer Art Kantenschneider, wie wir dies kennen. Vielleicht ist das aber hier die Art um den Rasen zumähen? Ich schätze die Fläche hier auf ca. 1000qm und die Herren kamen sogar recht zügig voran. Ich genoss mein Frühstück zwischen Möbeln, dem Geruch von Versiegelungslack und dem surrenden Geräusch der zwei „Rasenmäher“. Alle Möbel wurden wieder hergerichtet und aufgestellt und zack, das Vibes sah wieder toll aus! Ich habe am Morgen noch etwas mitgeholfen, Möbel aufstellen, Müll auf dem Gelände aufsammeln etc. Plötzlich hab ich jedoch rechte Magenkrämpfe bekommen und musste mich ausruhen. Dies hielt bis am Spätnachmittag an. Aber mit 2 Tabletten, viel Wasser und etwas Naan, was Cheppy mir brachte, ging es am Abend schon wieder besser! Dennoch habe ich mega früh geschlafen, was anscheinend nötig war!?

      Der Tag wurde generell leider von einer etwas bedrückten Stimmung begleitet, da wir am Morgen erfahren haben, dass es im Guesthouse von Cheppy in Alleppey einen Brand gegeben hat. Vermutlich ein Kurzschluss, 2 Vordächer sind in der Nacht total verschmorrt. Zum Glück hat es sich nicht ausgebreitet und es wurde niemand verletzt!

      Nach knapp 12 Stunden Schlaf, einem Omelette und Toast machte ich mich am nächsten Morgen auf den Weg an den Strand. Bis zum Mittag spenden die Palmen nämlich noch Schatten, danach hält man es kaum mehr aus! Nach ein paar Runden im Wasser und etwas Sonne genoss ich die Mittagszeit mit Chicken-Curry und Biryani im Schatten im Vibes.

      Da es sich nun recht zugezogen hatte, entschloss ich mich, einen Spaziergang zum Cliff zu machen. Ich bummelte etwas durch die Läden und trank in Ruhe einen Chai in einem Cafe. Da ich das Wlan-Gerät von Cheppy erhalten habe, habe ich dies kurzerhand mitgenommen, da ich den Rückweg nicht wieder über die Touri-Meile antreten wollte. Ich bin also querfeldein gelaufen, an Saraths alter Bar vorbei, welche mittlerweile leer und total verwahrlost ist. Durch die schmalsten Wege, wo nicht mal ein Roller durchgepasst hätte, bahnte ich mir einen Weg durch die Strassen von Varkala. Es war richtig spannend mal abseits der Touristen zu laufen- ich glaube sogar die Einheimischen waren verwundert in „ihrer“ Strasse eine Touristin zu sehen. Aber ich wurde überall gegrüsst, angestrahlt und es wurde mir gewunken. Interessant ist, dass nach einer fetten Villa mit Tor und Mauer direkt ein altes Steinhaus folgt, wo ebenfalls Menschen wohnen. Reich wohnt hier also direkt neben Arm!

      Nach fast 2 Stunden Fussmarsch bin ich total verschwitzt, aber pünktlich zum Sonnenuntergang, wieder im Vibes angekommen. Heute hat es sogar noch 2 weitere gebuchte Zimmer und die Jungs sind mega happy! Mir wurde ein richtig feines Tomato-Curry mit Chapatti serviert. Da ich im Halbdunkel die Chilischote für eine Bohne gehalten habe, brennt mein Mund auch nach 30 Minuten noch...
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    • Jan24

      Tag 37 - Varkala

      January 24, 2020 in India ⋅ ☀️ 33 °C

      Nach dem Frühstück zieht es mich ins Wasser, Bikini an, Tasche schnappen und los geht’s. 10min. später kämpfe ich mich hinter die Wellen und genieße es mich im Meer treiben zu lassen (so gut wie das mit der Strömung hier geht). Zsenia treffe ich auch am Strand und sie bringt mich auf die tolle Idee, den schwarzen feinen Sand als Körperpeeling zu verwenden. Anfangs bin ich etwas skeptisch, ob das nicht ein bissl zu viel des Guten ist, was sich beim ersten Kontakt von Hand und Haut als unnötig erweist. Der Sand is wirklich so super fein, dass man das eher Gefühl hat eine Creme aufzutragen als ein Peeling. Komplett eingesandet lasse ich die schwarze Masse noch etwas trocknen und springe nochmal in die Fluten.
      Mittlerweile ist es 12 und ich seit fast 2h am Strand ohne Sonnencreme, also besser zurück ins Zimmer duschen und den Schatten genießen. Mittag gibt’s heut zur Abwechslung mal im Palm Tree, das zweite Restaurant an ‘unserem‘ Strand. Dir Bedienung ist nicht ganz freundlich und ein wenig teurer ist es auch, aber seit meinem ersten Abend war ich nicht mehr hier, das Blue Water ist schon fürs Dinner reserviert und in den Ort laufen mag ich nicht. Zwei Stunden später mach ich mich dann doch nochmal aufn Weg. Meine Lust hält sich immer noch in Grenzen, aber in 2 Tagen muss ich aus meiner Unterkunft in unserer Gegend hab ich noch nix passendes gefunden. Ich klappere einige Homestays am nördlichen Rand von Varkala ab, so richtig kann mich keines überzeugen, es ist halt doch schon mehr los hier und nicht so entspannt wie bei uns, aber zur Not wäre etwas dabei. Mit der Dunkelheit bin ich zurück im Blue Water und leiste Zsenia beim Abendessen Gesellschaft.
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    • Jan29

      Tag 42 - Varkala

      January 29, 2020 in India ⋅ ⛅ 31 °C

      Der einzige Unterschied zu gestern besteht heute darin, dass ich am Nachmittag nochmal in den Ort laufe, um mir einen Masala Chai im Darjeeling Cafe zu gönnen und ein wenig in den Ständen stöbern. Wirklich ins Auge sticht mir nix, so dass ich mich ohne neue Errungenschaften auf den Rückweg mache, um den Sonnenuntergang an ‘unserem’ Strand zu bewundern. Dort ist in der Zwischenzeit ein Seeigel gestrandet und kann ganz gefahrlos aus der Nähe betrachtet werden. Den Tag lassen Zsenia und ich wieder mit einem leckeren Dinner im Blue Water ausklingen.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Papanasam Beach

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