India
Rāja Māi ka Tālāo

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9 travelers at this place:

  • Day6

    Mittagessen im Royal Jaipur Palace

    April 13, 2017 in India

    Bevor es zurück ins Hotel geht, gibt es Mittagessen. Dazu halten wir im Jaipur Palace.

    Heute gibt es wieder indisch: Masala Onion Papadams als Vorspeise, dann ein vegetarisches und ein Fleischgericht als Hauptgang, beide Gerichte sind Spezialitäten Rajhastani. Dazu gibt es Garlic Naan und Plain Naan.

  • Day3

    Jaipur Tag 2

    October 9, 2015 in India

    Überpünktlich kam ich zu einem der, wie erwartet, schlechtesten Frühstücksbuffets aller Zeiten. Zur Auswahl gabs Toastbrot roh, getoastet oder verbrannt. Verfeinert wurde die Auswahl mit Cornflakes, welche gut aber leider nicht mehr verfügbar waren. Da indischer Kaffee nicht das gelbe vom Ei ist, entschied ich mich für Tee. Hier gab es ebenfalls die riesige Auswahl zwischen Schwarztee oder Schwarztee mit Zucker. Es war bereits 9 Uhr als mein Fahrer wie ausgemacht vor dem Hotel ankam. Ein Tempel hier, einer dort... Dann kamen wir aber zum Red Fort. Ganz spontan hatte ich mich, auch aufgrund der zahlreichen Verkäufer und "offiziellen Guides", dazu entschlossen den Tempel im Lauftempo zu erreichen, während mein Fahrer im Fahrzeug blieb. Nach etwa 15 Minuten bergauf war ich dort endlich angekommen. Da eine riesige chinesische Reisegruppe, aufgrund von Diskussionen mit dem indischen Personal, den Museumseingang versperrte, warf ich einen Blick auf den restlichen Bereich im inneren des Tempels. 20 Minuten später, wieder am selben Ort angelangt, war die Diskussion heisser als je zuvor, wodurch ich mich wieder auf die Reise bergab, natürlich laufend, machte. Ein paar Minuten mit dem Auto waren wir beim nächsten Tempel namens "Monkey-Temple". Der Weg dort hinauf war steinig. Ich Vollgefüllt mit "Verkäufern", Affen, Schweinen, Hunden und natürlich Kühen und ich war der einzige Tourist weit und breit, weshalb ich mein Tempo abermals nach oben schraubte. 10 Minuten bergauf, slalom durch Verkäufer, Tiere und anscheinend dort unter Planen hausenden Menschen. Am Ziel angekommen empfing mich eine sehr nette, etwas ältere Dame. Diese zeigte mir den kleinen Tempel, gab mir einen Punkt auf die Stirn, welcher Glück bringen soll, und versorgte mich mit etwas Reis. Höflich, wie ich bin, bedankte ich mich, spendete eine kleine Opfergabe und war schon wieder laufend unterwegs bergab.
    Zum Mittagessen gabs gleich darauf ein paar Bananen und eine Papaya frisch vom Markt.
    Am späten Nachmittag ging das Sightseeing dann weiter, hinauf auf einen Berg um die ganze Stadt Jaipur mit ihren 6 Millionen Einwohnern zu überblicken!
    Abendessen war sehr zu empfehlen, bei Tanz und Gesang einer indischen Gruppe von Musikern in einem stilvoll eingerichtetem Restaurant.
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  • Day2

    Jaipur

    October 8, 2015 in India

    Der zweite Tag beginnt natürlich wie in der Heimat mit unpünktlichem Aufstehem!
    Gleich zu Beginn der Fahrt erklärte mir der Fahrer wie sehr er Frauen am Steuer hasst, und sein Motto im indischen Verkehr "All you need is a good break and a good horn!"
    Nach etwa einer Stunde im Auto bekam ich die erste Kuh zu sehen, worauf kurz danach die erste Notbremsung wegen einer solchen folgte. Um sich von diesem Schock zu erholen, hielten wir zum Frühstück an einer "Raststation", welche ich als richtige "Brunzhittn" bezeichnen würde. Der "Highway" besteht aus einem Mittelstreifen aus Müll beidseitig umrandet von Asphaltflächen ohne zu erkennender Fahrstreifen.
    An Mautstellen wird der Mittelstreifen einfach von Asphalt abgelöst und es entstehen plötzlich 10 Spuren, wobei nicht mal mehr die Linksfahrregel beachtet wird!
    Nach 5 Stunden Fahrt waren wir dann endlich in Jaipur angekommen, wo ich natürlich gleich auf einen Elefant raufsprang. Einmal an den Ohren gepackt, den Fuß auf dem Rüssel platziert, und schon wusste der Elefant was zu tun waren und hiefte mich auf ihn drauf. Ein paar Rupien ärmer, aber eine Erfahrung reicher ging es zum Mittagessen in ein wirklich gutes Restaurant. Zur Rast begab ich mich dann etwa 2 Stunden in mein, auch wirklich schönes und vorallem sauberes, Hotelzimmer.
    Frisch und erholt ging es in Jaipur darum beim Sightseeing die indische Kultur etwas näher kennen zu lernen. Leider konnte mir noch niemand Brandis Schlangentanz vorzeigen. Zum Abschluss stand, ganz unüblich für mich, auch etwas Shopping inklusive "Fabriksbesichtigung" am Plan, wo ich mir das erste Armband meines Lebens erwarb.
    Jetzt gehts aber wieder mal ins Bett, da morgen ein sehr anstrengender Tag mit Wanderungen auf mich wartet!
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  • Day28

    Ankunft Jaipur (22.03.)

    March 22, 2016 in India

    Nach Pushkar ging es heute nach Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaats Rajasthan. Auf dem Weg hierher sind wir so richtig mit unserem Fahrer aufgetaut und weil heute sonst nichts passiert ist, erzähl ich jetzt mal ein bisschen davon, wie das mit ihm so abläuft.
    Gefunden haben wir ihn natürlich über TripAdvisor. Wir hatten Kontakt zu mehreren, aber bei ihm klang das Paket am stimmigsten. Es gibt interessanterweise viele indische Fahrer, die eine deutsche Internetseite haben. Der Ablauf, wie sie da dran kommen, ist bei allen gleich: Fahrer fährt Touristen durch Rajasthan, deutscher Tourist sagt: "hey, ich bin zufällig Webdesigner, soll ich dir eine deutsche Homepage machen?", fertig. Dils Seite findet man unter http://dilshad-travelguide.com .
    Dil ist Mitte dreißig, (natürlich) arrangiert verheiratet, hat drei Kinder und ist seit 12 Jahren Tourguide, seit sieben Jahren hat er seine eigene Firma. Er fährt uns von Ort zu Ort und jeweils zu den Sehenswürdigkeiten und macht die Unterkünfte klar. Gerade in Rajasthan, wo man zwar viel sehen kann, die Sachen aber recht verstreut liegen (siehe Karte), wäre es ziemlich stressig für uns, auf eigene Faust und in so "kurzer" Zeit von A nach B zu reisen. Außerdem haben wir so immer einen Ansprechpartner, der uns Dinge erzählen kann, die weit über die Informationen im Reiseführer hinaus gehen und der uns auch mal an Orte bringt, die anders als im Auto nicht gut zu erreichen sind. Wie soll man ein Land außerdem besser kennenlernen, als wenn man es von einem Einheimischen gezeigt bekommt?

    Wenn man mit einem Guide fährt, hat man immer einen relativ festen Tagesablauf: Morgens nach dem Frühstück wird ausgecheckt und vielleicht noch eine Sehenswürdigkeit besucht. Danach geht es dann - während der Mittagshitze im klimatisierten Auto - weiter zur nächsten Stadt. Nach eventuellen Zwischenstopps an Orten, an denen sich eine Übernachtung nicht lohnt, kommen wir meist zwischen vier und fünf am nächsten Ort an, den wir abends dann häufig zu Fuß unsicher machen.
    Ums Essen brauchen wir uns eigentlich nicht zu kümmern: Frühstück ist immer bei den Unterkünften mit dabei, mittags haben wir maximal Hunger auf Snacks irgendwo zwischendurch und für abends bekommen wir immer sehr gute Empfehlungen von Dil. Wie zum Beispiel das Restaurant, in dem wir heute waren und in das wir ohne Tipp niemals rein gegangen wären.
    Die Fahrten sind natürlich der Hauptbestandteil seiner Arbeit und, wenn man sich erst einmal an die Gegebenheiten des indischen Straßenverkehrs gewöhnt hat, auch zum Entspannen geeignet. Von den Traktoren, die einem manchmal bei Tempo 80 auf der eigenen Spur entgegen kommen, den unzähligen Kühen, die beim Überqueren der Straße nicht aus der Ruhe zu kriegen sind, den an nur einer Hand abzählbaren Zentimetern, mit denen man überholt und überholt wird und den holprigen Straßen darf man sich halt nicht irritieren lassen. Und die Straßen sind hier in Rajasthan schon deutlich besser als in Maharashtra.
    Der Umgang mit einander ist locker. Wenn Dil sich davon überzeugen lässt, dass er unsere Privatsphäre nicht zerstört, wenn er abends mit uns isst, trinken wir mal ein Bier zusammen, auf den Fahrten flaxen wir über Gott und die Welt und die anderen Verkehrsteilnehmer. Nach nur ein paar Tagen hat er uns zur Hochzeit seiner Schwägerin nach Delhi eingeladen und wenn das zeitlich irgendwie passen sollte, wäre es natürlich grandios, daran teilzunehmen. Am Ende der Tour mit ihm, also am 27., wird er sich nicht nehmen lassen, uns zu sich nach hause einzuladen, sodass wir dann auch seine Familie kennenlernen. Da freuen wir uns natürlich sehr drauf.

    Alles in allem war es zwar verglichen mit dem Rest der Reise eine recht kostspielige aber wirklich gute Entscheidung, einen Fahrer zu buchen. Wer sich zum Beispiel über die Weihnachtsferien mal einen etwas anderen Urlaub gönnen will, der kann sich in zweieinhalb Wochen bei angenehmen 25° (von den Indern "Winter" genannt) Rajasthan anschauen :)

    Bilder: Dil mit uns beim Affentempel nahe Jaipur
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  • Day30

    Jaipur, Holi (24.03.)

    March 24, 2016 in India

    Der große Tag war endlich da: Holi, das Fest, mit dem die Hindus den Frühlingsbeginn und den Sieg des Guten über das Böse feiern, indem sich wildfremde Menschen auf den Straßen umarmen und mit Pulverfarben beschmieren und bewerfen. Leider hätten wir ein paar Dinge vor dem Beginn des Tages wissen müssen, zum Beispiel: Um ein Uhr mittags ist die Sause schon vorbei. Das hatte Dil uns auch gesagt, nur leider gab es ein Missverständnis: Wir haben es so verstanden, dass von morgens früh bis ein Uhr nachts gefeiert wird. So ein riesen Spektakel kann ja nicht nur ein paar Stunden dauern! Nunja… kann es doch. Aber der Reihe nach.
    Wir verbrachten den Morgen damit, unsere Kamera vorzubereiten: Billiger UV-Filter auf die Linse, Plastikbeutel drum und andere Gegenlichtblende festgeklebt und alle eventuell scheuernden Stellen mit Tape versorgt, denn wenn der feine Farbstaub erstmal ins Gehäuse gelangt, kann man die Kamera so gut wie wegwerfen.
    Nach Mittag dann warfen wir uns in Schale. Billige weiße Klamotten für diesen Tag hatten wir uns in Pushkar geholt und die Sonnenbrillen sollten unsere Augen schützen. Der Plan war, einfach Richtung Stadtzentrum zu laufen, irgendwo wird ja wohl was los sein.
    Auf dem Weg dorthin sahen wir keine größeren, feiernden (besser: spielenden, denn es heißt „to play Holi“) Menschenansammlungen. Es kamen uns nur viele Motorräder entgegen, von denen alle paar Minuten welche anhielten. Dann stiegen immer ein paar Jungs ab, beschmierten uns, wir beschmierten sie und entweder ging man nach ein paar Minuten friedlich auseinander oder wir mussten klarstellen, dass Holi kein Freifahrtschein zum Grapschen ist.
    Nachdem wir dann nach einiger Zeit mit „indian color“, die zuvor nass gemacht wurde, eingeschmiert wurden und es uns verdächtig vorkam, dass die Kerle sich nicht zurück einfärben lassen wollten, sind wir zurück ins Hotel, um das schleunigst abzuwaschen. Dort erfuhren wir dann, dass eigentlich alles schon vorbei ist und es aber auch eine Party vor dem Hotel gab, die wir leider verpasst hatten. Schade.
    Ungefähr so viel Zeit wie wir draußen verbracht hatten, brauchten wir dann in der Dusche, um die hartnäckigen Farbe wieder runter zu bekommen. Wir werden wohl noch mal nach Indien kommen müssen, um dann richtig zu feiern, weil das Feeling schon sehr herzlich und fröhlich war und Lust auf mehr macht.
    Wenigstens ist die Kamera ganz geblieben.

    Bild 1: Holi-Selfie
    Bild 2&3: Die Farben werden geschmiert und geworfen, Sonnenbrillen waren eine gute Entscheidung
    Bild 4: Der typische Blick junger Inder, wenn sie Lisa sehen.
    Bild 5: Sicherheitsvorkehrungen
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You might also know this place by the following names:

Rāja Māi ka Tālāo, Raja Mai ka Talao

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