India
Vārānasi

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106 travelers at this place

  • Day54

    Indien Tag 27

    February 23 in India ⋅ ☀️ 24 °C

    Start in den Tag:
    7️⃣:0️⃣0️⃣

    Tag in 6 Worten:
    ▪️Interessanter Ausblick von Balkon
    ▪️Movieday
    ▪️Bettchen weiter gehütet
    ▪️Wort
    ▪️Wort
    ▪️Wort

    Was hat uns heute ein Lächeln auf die Lippen gezaubert:
    Verkehrsreglung durch Polizei.

    Mealplan:
    🕗 Banana honey Pancake, Schokomuffin, lemon tea
    🕗 Half Banana porridge, green tea
    🕐 Veg Fried Rice, Cola
    🕐 Veg Fried Rice, Cola
    🕕 Banana, Zwieback

    Besondere Begegnungen:
    /

    Informatives:
    /
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  • Day53

    Indien Tag 26

    February 22 in India ⋅ ⛅ 24 °C

    Start in den Tag:
    7️⃣:0️⃣0️⃣

    Tag in 6 Worten:
    ▪️Varanasi Ankunft
    ▪️Von Hostel zu Hotel gewechselt
    ▪️Bettchen gehütet
    ▪️Wort
    ▪️Wort
    ▪️Wort

    Was hat uns heute ein Lächeln auf die Lippen gezaubert:
    ?

    Mealplan:
    🕗 Cheese tomato sandwich, Schokomuffin, 2 ginger lemon honey tee
    🕗 zwei Bananen
    🕐 Half Banana porridge, half green tea
    🕐 Veg Fried Rice, half banana porridge, Cola + half green tea

    Besondere Begegnungen:
    /

    Informatives:
    /

    Ps: Nachtrag von Bildern
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  • Day56

    Indien Tag 29

    February 25 in India ⋅ ☀️ 25 °C

    Start in den Tag:
    8️⃣:0️⃣0️⃣

    Tag in 6 Worten:
    ▪️Assi Ghat to Prayag Ghat
    ▪️Kleine Gassen und Märkte
    ▪️Leichenverbrennung
    ▪️Sadus und Babas
    ▪️Nepalplanung
    ▪️Letzter Tag Indien

    Was hat uns heute ein Lächeln auf die Lippen gezaubert:
    Ein Schweinchen mit seinen Ferkeln.
    🐷🐖🐖🐖🐖

    Mealplan:
    🕗 Buffet 😍
    🕗 Buffet 😍
    🕐 /
    🕐 /
    🕕 Chicken Burger with French fries
    🕕 Butter Paneer Masala with rice

    Besondere Begegnungen:
    Ein armer Sadu, der sich, mit Tränen in den Augen, für unsere 10 idr bedankt hat.

    Informatives:
    💡Es braucht ca. 360 kg Holz um einen Menschlichen Körper zu verbrennen.

    💡Der Gnages ist so sauber, dass selbst die Malaria Mücken dort nicht mehr nisten wollen.

    💡Input zur Tradition der Leichenverbrennung in Varanasi (Quelle Neue Bücher Zeitung):
    Je höher die Sonne steigt, desto mehr Scheiterhaufen brennen am Manikarnika Ghat. Aber im Prinzip ist der Einäscherungsplatz Tag und Nacht in Betrieb. 60 bis 100 Kremationen finden hier täglich statt, ganze Gebirge von Holz werden dafür verbraucht. Die schwere, feuchtwarme Luft ist von Rauch geschwängert und scheint über den Feuerstellen wie ein durchsichtiger Schleier zu tanzen. Das Feuer für die Zeremonie muss man kaufen, es stammt aus dem Haupttempel und soll seit Jahrhunderten ununterbrochen brennen.

    Festliche Verpackung
    Für Moksha, wie die Einäscherung auf Hindi genannt wird, werde leicht ein kleines Vermögen fällig, ist in der «Times of India» zu lesen. Bis zu 2000 Franken betragen die Kosten für das heilige Feuer zum Anzünden, für das Holz und das Honorar der hier arbeitenden Bestatter, die zur Kaste der Unberührbaren gehören. Die Leichen, die am Manikarnika Ghat eintreffen, sehen wie riesige Geschenkverpackungen aus. Die Körper sind in Goldfolie gehüllt, mit bunten Schleifen und Luftballons geschmückt. Bevor die Verbrennung beginnt, wird die festliche Umhüllung entfernt.

    Dann muss die Macht des Feuers walten. Wer an der Qualität und der Menge des Holzes spart, macht dem Verstorbenen den Übergang schwer. Wichtig ist vor allem das Aufplatzen der Schädeldecke, damit die Seele auffliegen kann. Bei Menschen mit schlechtem Karma brenne der Scheiterhaufen schlecht und qualme vor sich hin, heisst es. Aber zuweilen ist das Holz schlicht nicht trocken genug. Ohnehin verbrennen die Leichen nie vollständig. Ihre Reste werden von den Hunden geholt oder in den Ganges geworfen. Unreine, zu denen Kinder, Schwangere und Seuchenkranke gehören, werden nicht verbrannt, sondern gleich den Fluten von Mutter Ganga übergeben.

    Die Logik erscheint westlichen Reisenden irrsinnig, aber mit Logik kommt man in Varanasi ohnehin nicht weiter. Die Briten wollten einst dieses «Sicherheitsrisiko für die öffentliche Hygiene» verbieten und lösten so Revolten aus. 1925 nahmen sie die Verordnung zurück. «Älter als die Geschichte, älter als alle Tradition, älter als jede Legende und doppelt so alt aussehend als alle zusammen», sagte Mark Twain über diese Stadt am Ganges. Und doch ist alles nicht mehr wie einst. «Früher», sagt der Theologiestudent Shastri, «mag Varanasi ein frommer Ort gewesen sein. Heute ist es ein Platz, an dem gelogen und betrogen wird und jeder seinen Schnitt machen will.»
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  • Day490

    Die Lebensquelle Indiens

    February 3 in India ⋅ ☀️ 19 °C

    Fit geht es zusammen mit einem nettem gebildeten jungen indischen Pärchen und ihrer süßen Tochter zwölf Stunden in einem Zugabteil zu unserem finalen Stop in Indien - Varanasi, einer der ältesten Städte Indiens, worauf wir schon lange gespannt sind. Wenn man aus dem Zugfenster schaut ist die Umgebung karg, sandig, oft menschenleer und trocken, aber auch total interessant. Das Zugfahrten in Indien sind immer ein kleines bewegendes Abenteuer für uns, da man währenddessen einiges sehen, tolle Menschen kennenlernen und soviel über das Land und die unterschiedlichen Leute erfahren.

    Unser Zimmer ist direkt am Ganges. Pünktlich zum Sonnenaufgang kommen wir glücklich an. 🌅 Friedlicher hinreißender Gesang und die große Glocke aus dem Tempel erklingen rund um uns herum. Die hinduistischen Inder waschen sich im heiligen Fluss Ganges, was ein morgenliches Ritual in Varanasi ist. Die Atmosphäre ist magisch. 🙏😍 Der für die Hindus heilige Fluss Ganges ist die Lebensader Indiens, entspringt im Himalaya Gebirge und bahnt sich seinen Weg quer durch das Land, bis er schließlich in Bangladesh in den indischen Ozean mündet.

    Unser begeisterter Caretaker Mohenri und ein kleines supersüßes junges Beagle Baby Milli wohnen mit uns zusammen. 😍 Mit Milli kann man den ganzen Tag toben und kuscheln. Die Süße folgt uns oft ins Zimmer, versucht ein paar Sachen zu stibitzen und in ihr kleines Hundehäuschen zu schleppen, wo sie die Sachen genüsslich zerkauen kann. 😄🐕

    Am ersten Tag machen wir uns direkt auf zu den für Varanasi berühmten Ghats. übersetzt-Ghats in Varanasi sind Stufen am Flussufer, die zum Ufer des Ganges führen. Die Stadt hat 88 Ghats. Die meisten Ghats sind Ghats zum Baden und für Puja-Zeremonien, während zwei Ghats ausschließlich als Feuerbestattungsstätten dienen.

    Bestaunen viele authentische farbenprächtige faszinierende Menschen, die sich hier tummeln. An den Ghats ist es sehr sauber für Indien. Die Stadt dagegen ist wie ein Labyrinth aus engen Gassen, wo es stark nach Fäkalien riecht und es sehr viele Bettler gibt. Die geheimnisvolle morgendliche Atmosphäre der Ghats ist kaum zu beschreiben und in Videos oder Fotos zu packen.

    Als wir zu einer Verbrennung kommen stockt uns fast der Atem. Die Leiche wird erst an das Ufer des Ganges niedergelegt, mit den Füßen ins Wasser. Wir brauchen etwas um zu realisieren, das dort wirklich ein toter Mensch liegt. Mit einer respektvollen Entfernung erkennen wir eine Frau, eingewickelt in Tücher, die Füße gucken raus. Der Sohn entzündet das Feuer. Irgendwie unwirklich und ergreifend; man kann sich kaum entziehen. Die männlichen Angehörigen dürfen bei den Verbrennungen dabei sein. Indische Frauen nicht. Zu oft sind verwitwete Frauen zu ihren verstorbenen Ehemännern in den brennenden Scheiterhaufen gesprungen, um an ihrer Seite zu sterben. Für viele Hindus ist es das oberste Ziel im Leben im heiligen Varanasi zu sterben, dem Ganges beigesetzt zu werden, um so die Wiedergeburt zu stoppen. Dem Tode nahe Hindus kommen zum Sterben nach Varanasi und waschen sich im Ganges von ihren Sünden rein. Sie sparen teilweise ein Leben lang für die Verbrennung am Ganges. Für die, die sich das nicht leisten können gibt es ein Krematorium, wo man nur 1-2 Euro zahlt.

    Nach 2-4 Stunden wird die Asche in den heiligen Fluss gestreut. Es passiert leider  wirklich auch mal das halb verbrannte Körpern im Wasser landen und nachts von den hungernden Hunden am Ufer gefressen werden.

    Kinder, schwangere Frauen, Sadhus (hinduistische Mönche) sowie Kühe und Büffel werden im Fluss an Steine gebunden und im Fluss versenkt.

    Wir möchten weiter und das Gesehene sacken lassen. Beim zweiten größeren Verbrennungsghat wo wir vorbei kommen, werden viele Menschen, knapp 100 täglich, auf einmal verbrannt.

    Unsere Gedanken sind bei unseren Lieben. ♥️ Für meine Oma und Svens Opa und alle lieben Menschen die nicht mehr physisch, aber in unseren Herzen bei uns sind, zünden wir eine Kerze an, die mit Blüten auf ein Schiffchen gesetzt werden und lassen sie auf dem heiligen Fluss Ganges treiben. 💕

    Für eine Pause gehen wir danach zu einem entspannten Café und lassen alles sacken.

    Die französische Besitzerin erzählt uns, dass das schicke Café normalerweise gerammelt voll ist jeden Tag. Wir waren die einzigen Gäste. Sie erzählt uns das ihre Freunde die kommen wollten, sie kontaktiert haben, ob sie wirklich kommen sollen. Viele Flüge gehen wohl wegen den Aufständen nicht meint sie. Das hatten wir Anfang Januar auch schon auf den Andamanen, aber das eher weil Trump im Iran mit einem Raketenangriff den Minister ermorden lassen hat und so sollen keine Flüge aus Indien über den Iran gegangen sein. 

    In Indien wurden nun zahlreiche Straßen gesperrt, Internet- und SMS-Dienste gelegentlich unterbrochen oder gedrosselt, Festnetz gekappt und lokale nächtliche Ausgangssperren verhängt, was man auch beim Auswärtigen Amt nachlesen kann. Man soll sehr aufpassen vor Terroranschlägen, also Menschenansammlungen, sexuellen Übergriffen und Entführungen. Wir passen natürlich auf, fühlen uns aber in Varanasi schon sicher.  

    Durchatmen. 😊 Eine Bootstour an den Ghats zum Sonnenaufgang lassen wir uns nicht entgehen. Also stehen wir eines Morgens im dunkeln früh an den Ghats. Mich tickt jemand an und als ich mich umdrehe sehe ich unsere indischen Freunde aus der Unterkunft. Wir teilen uns ein Boot zu fünft. So bestaunen wir faszinierend wie Menschen im Wasser beten, sich waschen, es trinken oder sich einfach die Zähne putzen. Direkt daneben werden Menschen im Fluss beerdigt.

    Es ist eine friedliche ganz leise Atmosphäre. Plötzlich wird sie von lachenden Stimmen unterbrochen, was sich einfach nur schön anhört. Ein Guru erklärt uns, das es Laughing Yoga ist, was die Frauen morgens machen. 😊

    Roy führt uns seine Drohne vor, die der Nachfolger von unserer ist und Sven ist hin und weg. Er fliegt ganz tief durch die Boote. Wow! Die Drohne nimmt man nicht wahr, so leise ist sie. 

    Und dann... sucht er sie... überall. 

    Laut GPS müsste sie genau bei unseren Boot sein. Ihm fällt auf, dass er beim reden mit dem Guru, der auch mitgekommen ist die Lenktaste nach unten gedrückt hat. Klarheit - die Drohne ist versenkt. 🙈 Er versucht es gelassen zu nehmen und seine Freundin meint, Menschen werfen ihren kostbarsten goldenen Schmuck in den heiligen Fluss und er hat dem Fluss jetzt seine heilige Drohne geopfert. Er meint er hat seinen Homi verloren mit dem er jetzt mehrere Monate durch Indien gereist wäre, aber er war wohl auch vorbereitet, weil er oft schon viel gewagt hat beim fliegen. So gibt's halt die besten Videos. 🍀😄

    Verbringen noch den ganzen Tag zusammen. Streetfood muss einfach ab und zu mal sein, um das richtige gute Essen des Landes kennenzulernen. Immer gut dafür jemanden aus dem eigenen Land dabei zu haben. 😄 So genießen wir Dosas, Tandoori Momos, Svens Leibspeise in Indien, süße und salzige Lassis, die komplett anders schmecken als bei uns und eine Spezialität in Indien sind.

    Abends gegen wir zusammen zum Kashi-Vishwanath-Tempel. Die Angst vor Terror ist sehr groß bei den Einheimischen und so dauert es über eine Stunde und viele Kontrollen bis wir den Tempel für ein paar Minuten betreten dürfen. 1000 Kilo gold ist hier verbaut. Affen klettern auf dem ganzen Tempel umher. Es ist der Bär dadrin los und ein Gewusel wie hunderte Ameisen. Beim rausgehen klaut ein Affe Roy seine Blumenkette vom Hals. 😂 Er erschreckt sich und denkt wir reißen an ihm. 😄 Wir lachen uns alle gemeinsam schlapp. 😅 Was für ein schöner witziger Tag. Wir werden nach Bangalore zu ihnen eingeladen - vielleicht beim nächsten Mal. 😄

    Für die meiste Zeit die wir hier sind, findet mal wieder ein Fest statt, was mehrere Tage geht. Die Menschen malen sich wie beim Holi bunt an, stehen oft unter Drogen und tanzen zu extrem lauter Musik wird auf der Straße. Ein Fahrzeug -oft ein Trecker- mit einer Anlage und Boxen so groß wie in zwei der größten Discos bei uns zusammen, einem Riesengenerator und einer Lichtanlage fährt langsam vor und die tanzen Menschen laufen tanzend hinterher. Die Straßen sind somit die meiste Zeit dicht und überall unzurechnungsfähige männliche Inder auf der Straße. 😅

    Zudem finden täglich viele Hochzeiten statt. Auch hier wird viel konsumiert und auf der Straße getanzt. Hier dürfen die Frauen auch tanzen. 💃 Getrennt von den Männern folgen sie einem Gefährt was ohrenbetäubenden musikalischen Lärm macht. Die umstehenden Inder halten wacker durch bei dieser Lautstärke, möchten sie oder ihre Kinder doch auch einmal heiraten und erwarten die gleiche Rücksichtnahme bei ihren Zeitgenossen. 😄💃🕺🎶

    Der andauernde Lärm von hupenden Fahrzeugen und lauter Musik in Indien, vor allem Dingen in den Städten verursacht mit der Zeit bei vielen Menschen einen stark verminderten Hörsinn, der häufig zum dauerhaften Hörverlust führt. In Kalkutta zum Beispiel, nicht weit von Varanasi entfernt leiden 4 von 10 Lkw-Fahrern unter einem dauerhaften Verlust ihres Gehörs. 💡 Auch in unsere Unterkunft klirren Tag und Nacht die Fenster vom Bass. 🙈😅 Gespielt wird meist die gleiche Melodie - Tag und Nacht. Es hört sich an wie in einem Undergroundschuppen.

    An den Ghats hört man keine Musik, es ist herrlich ruhig. Am letzten Tag meditieren wir auf dem Dach des gemütlichen Cafés mit einem der Gurus. Man sieht nur ab und zu ein paar Affen, die sich zanken und von Dach zu Dach hüpfen. Als wir danach am Wasser entspannen, versucht ein Affe meine Yogamatte zu klauen, aber ich schaffe es noch in der letzen Sekunde sie mir zu schnappen. 😂 Findet er gar nicht gut und schnappt sich eine daneben liegende Plastiktüte. 🙈 Der Guru kann nicht glauben das es bei uns keine Affen gibt und lacht sich darüber schlapp. "No monkeys, no monkeys?" 😄

    Drei Monate Indien gehen zu Ende. Man könnte ein ganzes Buch über dieses riesige interessante Land und ihre Menschen schreiben und ein Jahr durch das Land reisen. Es würde nicht reichen. Man kann es nicht beschreiben, man sollte es selbst erleben. 😊

    Auch wenn Indien auch viele nicht so schöne und anstrengende Seiten hat, haben wir uns verliebt. Vielleicht ist Indien nicht unbedingt das erste Ziel für einen Strandurlaub, aber sicherlich um seinen Horizont zu erweitern und sich umso bewusster zu machen, was für ein wundervolles Leben wir genießen dürfen, weil wir in Deutschland geboren sind. ❤️
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  • Day47

    Varanasi

    January 20, 2019 in India ⋅ 🌙 14 °C

    Ok. Ok. Maybe an amp that goes to 11 isn't enough and India definitely doesn't need any more cowbell. We've been collecting startling, and awful, and utterly amazing experiences that make India an 11, or off the charts compared to anywhere else on the planet. I'll make an entry on that later, probably on the flight home. In the meantime suffice it to say that Varanasi blows the scale out of the water. India, in its whole depth of history experience is here. Most days it has made me want to hide in the hotel room, except our first hotel room was clearly decorated by men in the 50s and had just grown uglier and tatty with age. No respite there. So out into the streets and ghats we went. Nancy more than me. Remember that she has grown less risk averse in the past several years and I have grown less risk tolerant

    How can one apply a standard measure to a city that is likely the oldest continuously inhabited place on the planet. People have been praying, washing clothes, defecating, building temples, and burning their dead here since before recorded history. Probably over 7000 years. Older than Genesis. It makes me wonder if that is part of what makes a place identifiable as holy, the mere repetition of these common acts over time. Waking each morning to celebrate the coming of the sun and praying each evening to mark its passing. Bathing away one's sins and filth every morning in a body of water. Donning priestly garb and paint to repeat a piece of the story. Are there imprints that are beyond what we are able to directly witness through our senses and our tools? Elements that transcend time? There must be some reason that so many people point to this place and others like it and say, 'this is a holy place.' Either way, it is incredibly impacting. More so than anywhere else I've been in my almost 60 years.
    More photos:
    https://photos.app.goo.gl/F4qSDXKH5XtA5Sgu6

    Pooja Ceremony video:
    https://photos.app.goo.gl/Ro9evhCf78hrMrK76

    After two nights in the dreadful place we switched to a hotel right in the middle of things overlooking the Ganges with the ghats below. Really interesting and old place called the Palace on the Steps. It was worse for wear, but the owners were really trying and the staff was really friendly and attentive. We were given a room in a circular turret with wrap around windows that allowed us to look up and down the ghats from our bedside. There was also a cool light show that took place on the domed ceiling of the room. I could see Nancy's coming and going quite well from that vantage point.

    As in much of India there were scheduling snafus and disappointments during our stay. We requested Ubers only to have them cancel 10 minutes later. Nancy signed up for a photography walking tour on TripAdvisor that never showed. I arranged a car and driver to the 6 year mid Kumbh Mata gathering of some 60 million people. Driver showed up an hour after he said that he would and by the time we'd have arrived, the morning bathing would have been over. No problem. We took Tuk Tuks, Nancy arranged her own photo and boat tours, and there are enough itinerant priests in Varanasi due to its proximity to the Kumbh that it was quite enough.

    I think I've been able to gain some perspective here. Next we're off to Amritsar and the Golden Temple. We'll see if this somewhat new perspective sticks or shifts in a whole new direction.

    Either way, it will be interesting.
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  • Dec18

    Varanasi, Shiva city

    December 18, 2019 in India ⋅ 🌙 15 °C

    Sleeping on the train wasn't that bad. Not much room but somehow I gor enough sleep. After 12 hours and an hour late we arrived to Varanasi. Not to the station tho, we stopped around 500m before station and train didn't move for almost an hour. People started going out of train and walking towards the station. So did we. Why not 😃 Got some tuktuk, where I had to guide the driver with satnav... fun 🤘Meeting Mateja and Matjaž again for breakfast and then going around.
    Varanasi... this is India. This is Shiva's city - the creator, preserver and destroyer. This city has some different energy... It's a 3800 old city, holiest in India, where people come to bury the dead (they burn them near the Ganges river - Mother Ganga), also prople come here to die. You have tons of characters here, from monks to babas and palm readers,... People actually swim and wash in the river, but highly unadvisable for foreigners 🙂
    We walked up from ghat to ghat, got to upper burning ghat, where wealthier burn their deceased. No photos allowed as it is believed this prevents the soul from reaching the other side. This really is.... not hard but... different.
    In the evening we went to see Aarti Ceremony, it's being performed every day for Shiva and Mother Ganga. This... is so powerful I get goosebumps just writing this. Bells, dancing, singing,... I was speechless, without words, emotional,... Just wow.
    Day ended in some Korean restaurant with amazing food and tea 😊 I love Varanasi!
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  • Dec20

    Bollywood, barber, food and markets

    December 20, 2019 in India ⋅ ☁️ 16 °C

    Last full day in Varanasi. Someone said the sooner you get into Indian vibe the sooner you start enjoying it so, like past days, we had another easy day. We did some photoshoots of some doctor's son with Matjaž on a renewed old hotel right near main ghat. This was pretty fun. We all are into making good photos, comparing them, we kinda have this spontaneous competition who makes best photos 😃 But it's so easy in Varanasi, everywhere you look you find something beautiful 😊
    Since there is a good street barber and Matjaž decided to get his beard done I also got mine shaved. So nice! And you get a head massage in the end, this felt soooo good!
    We wanted to go to some temple also but some Indian dude keeps following is all day every day to show us that temple to earn some money from us. So we just took a riksha and drove to the other part to another ghat. But there were some protests going on from Muslims, walking on streets, police and army everywhere, ... Not that it was dangerous or anything but roads were full of people walking so riksha driver had to find way around them... in one moment we were in the middle of the street waiting for protesters to pass by so we could continue our ride. Government turned off the internet so I’m writing this offline 🤨
    We wanted to go to some Italians place with great garlic, onion and mushroom pizzas, and best of all - amazing apple pies, so so good 😋
    I love such easy days... ended up with some photoshootings in some huge abandoned building with temples, getting some beers and finally some pancakes.
    Off to Jaipur tomorrow, fly time! 🛫
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  • Dec21

    Alvida Varanasi, namaste Jaipur

    December 21, 2019 in India ⋅ ☁️ 15 °C

    After three days in one of the most spiritual, crazy, strange, colorful and awesome city I’ve ever been to it was time to say goodbye. One last breakfast, one more scarf, coffee and we got a tuktuk to the airport. At 30kmh it took an hour to get there. Kinda small but busy airport, but whatever it takes 😃
    After 1.5h flight we finally got to Jaipur. Internet was working again.... and we saw there were actually violent protests going on in Varanasi, 20 people killed and all that. Protests are going on because Modi wants to take citizenship to Muslims in India (200 mio of them live here!). We think this might only be a beginning, more protests planned in Jaipur for tomorrow, I wish they go through in peace and that we have no problems.
    Need to go to bed now, tour around Jaipur is planned for tomorrow, can’t wait, this town should be beautiful! Good night.😴
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  • Day9

    Spiritual day of learning

    November 21, 2019 in India ⋅ ☀️ 26 °C

    Today was an emotional rollercoaster.
    After breakfast and planning our next stop we decided to go and visit a temple.

    On our way we got blessed by a holy man (hence the red on our forehead). Let's hope it comes true. Then as we were nearly at the temple we were warned again by a local to not take pictures of the body burning ceremony we were seemingly also nearing.

    Here in varanasi they believe that they will go to heaven if they are burnt by the river after cleansing it first in the ganges and have their ashes strewn in the river. The bodies burn for 24 hours a day, so they basically have bodies burning here all the time. Only if a someone is bit by a snake or if they die of a fever they don't get burnt, instead they have a rock tied to their legs and are dropped into the river. Only the rope comes untied and so the bodies come back up (hence the body we saw on the first night)

    We got shown around the burning site and told how that morning there had been a fight between locals and Americans because the Americans were filming the ritual. Unlike what it may sound like, these burnings are real ceremonies and the families are in sever pain so obviously they don't want people to be taking pictures. We don't understand why you would want a picture anyway. It was quite intense getting so close to the burning bodies and being close to death but now that it's settled I am happy that we saw it. The most interesting is that next to the burning site there is a large house where people are just waiting to die. For the different castes they have different story's and also different heights of burning the bodies.

    So that was that- I did feel a bit weird after but both of us were "happy" that we did it.

    In the evening we saw a more joyful ceremony which also happens everyday which was the praising and thanking of the river. We took a boat out and had a lovely trip down the river till we got to see the ceremony from the water. It was astounding how many people showed up and that's what you see in the videos too. Super cool, both of us got to do a wish while lighting a candle and think we're both feeling more spiritual now. I thanked the river for giving all this hope and joy to the people here, it is quite astounding.

    To top it off we had a nice meal of noodles and Indian fried rice with a side order of French fries. Interesting choices hahaha.
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  • Day8

    A better place

    November 20, 2019 in India ⋅ ☀️ 26 °C

    We've been in varanasi for a day now and we like it so much more here! Our first hotel was a bit nerve inducing with no English being spoken and half getting scammed. Also the bathroom there ventilated into ours and the people next door smoked and so our room was filled with smoke.

    None the less after an eight hour car ride we made it to Varanasi! Instantly the hostel staff were so so so so much more friendly and welcoming. Felt right at home.

    In the shared room we met a lovely Irish couple (praise ❤️) who had been traveling the world for 11 months already. They had so many good tips and made us feel so much better about everything, we could ask them for good tips too.

    Then we went to look at the river Ganges (our hostel is right next to it) and saw what we think was a floating dead body. Yum!

    Now we're in a private room because we figured we'd have some luxury. The place has a roof terrace with a lovely view but we now also have a little balcony. Win-win-win.

    Finally got sim cards today so we're more mobile. We really like varanasi because everyone is nice to us here and greets us instead of just staring. Also it's such a spiritual place where they are so respectful of the animals as well as people. Happy!
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You might also know this place by the following names:

Vārānasi, Varanasi

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