Indonesia
Banjar Danginmargi

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Travelers at this place
  • Day25

    Aling Aling Wasserfall

    July 29 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute ging es für uns mit dem Roller nochmal 2h zurück nach Singaraja. Denn da warten unsere Pässe mit einem neuen Stempel drin auf uns. 😁
    Okay bei den Straßen hier hat es doch ne halbe Stunde länger gedauert und war weit aus anstrengender als gedacht. Aber der Stempel ist drin und die Pässe sind wieder bei uns.
    Damit der Weg nicht nur für die Pässe war, fahren wir danach noch zu einem Wasserfall in der Nähe. Den mussten wir aufgrund unseres fiesen Sonnenbrandes vom Schnorcheln leider auf später verschieben.
    Beim Wasserfall zahlt man Eintritt damit wir auch bei den Wasserfällen und der blauen Lagune schwimmen und rein springen können. Es gibt Sprünge von 2- 15m. Unser Guide namens Ketut hat uns die sichersten Wege gezeigt.
    Los geht es mit schwimmen durch die blaue Lagune und einer kleinen kletterpartie um zu dem ersten 3m Sprung zu kommen. Wäre ich mal öfter zum Bouldern gegangen dann wäre das hier bestimmt eine Leichtigkeit. Philipp nimmt noch einen Schluck aus der sauberen Quelle, das trau ich mich nicht. Dann ein Sprung und ab an die Schaukel 😁 sehr cool, gleich nochmal. Diesmal steht der Ketut am Rand damit er filmen kann. Wir klettern, Philipp springt, ich kletter, rutsche aus und hau mir Knie und Ellenbogen auf 😬👍 na super. Meine Beine zittern eh schon vor lauter Aufregung. Egal, ist nur ne Kleinigkeit. Springen, Schaukeln und zurück schwimmen. Hoffentlich entzündet sich das nicht in dem Wasser hier 😬
    Weiter geht es nach oben zu den Reisfeldern. Hier bekommen wir von einem alten Mann eine Kokosnuss geschenkt. Jeder eine, an der wir eine Ewigkeit getrunken haben und dann mit dem Rest immer noch unsere 1,5L Flasche gefüllt haben. Hätte nicht gedacht das in einer Kokosnuss so viel drin ist. Auslöffeln durften wir die Kokosnuss dann auch noch, das war ne ganze Mahlzeit bei den riesen Teilen 😅😍
    Weiter geht es zum ersten Wasserfall. Hier springen wir erst von 2m und rutschen dann auch nochmal die kleine 2m Rutsche runter. Mit Weste damit man sich nicht den Rücken verletzt. Hat meinem Po leider nichts gebracht, der hat jetzt nen hübschen blauen Fleck.
    Vom 10m schauen wir einmal runter und entscheiden ganz schnell das wir das nicht tun werden 😅
    Der 5m Sprung scheint aber machbarer. Schisser sind wir trotzdem 🙈 Ketut macht es vor- "einfach weiter gehen" und Philipp springt hinterher 🤩
    Dann sind Beide unten im Wasser und rufen mir gut zu. Ich zögere, will dann die Change aber doch nicht verpassen. Damit Philipp das ganze von unten filmen kann werfe ich ihm die GoPro zu. Sie fliegt im hohen Bogen zu den Beiden, landet im Wasser und wir Drei schauen zu wie sie untergeht und nicht wieder auftaucht. FUCK!! Wieso schwimmt die nicht??? Philipp und Ketut versuchen nach ihr zu tauchen aber finden sie nicht. Da wir spät Nachmittags da sind ist leider keine Sonne mehr auf dem Wasser und deshalb hat man fast keine Sicht nach 2m. Nach und nach versuchen sich immer mehr Guides daran nach der GoPro zu tauchen. Einer hat sogar ne Taucherbrille dabei, das macht es etwas einfacher aber mehr Sicht hat man trotzdem nicht. Hinzu kommt die Strömung vom Wasserfall. Ich Frage mich mittlerweile ob die GoPro nicht vielleicht schon Richtung Ozean geschwommen ist.
    Hab ich gerade wirklich, nach nur drei Wochen unsere GoPro verloren? Wir waren doch erst einmal damit Schnorcheln. Ich wollte doch noch Schildkröten, Rochen und so viel mehr damit filmen. 😩 Ne neue kommt bei unserem Budget nicht in Frage..
    Jemand schlägt vor den "Taucher" zu rufen. Der hat das wohl schon öfter gemacht aber nimmt ordentlich Geld dafür. Wir sind sehr schlecht im Handeln und sagen bei 1 Millionen indonesische Rupiah ja. Er taucht ein paar mal, nichts. Nach 10 Minuten Suche leuchtet mich die blaue Hülle der Kamera an. YES!! 🙌🏻
    Der Schwimmgriff ist mit Wasser voll gelaufen. Na toll, das Ding hat ein Loch 😤
    Ich bin wütend das ich sowas nicht vorher gesehen habe und das ich nicht besser verhandelt habe. Naja das Geld wird bezahlt. Die GoPro ist heile und funktioniert.
    Wir machen noch ein paar Fotos von den anderen Wasserfällen und Ketut springt nochmal für uns vom 15m Sprung. Ich bin durch für heute.
    Auf dem Weg zu unseren Sachen rutsche ich im Wasser erneut aus, fang mich aber noch, jetzt ist die Hose nass 🙄 heute scheine ich nur Pech zu haben. Beinahe trinke ich noch aus der falschen Flasche, da war nur Wasser für die Füße drin und nicht zum trinken.
    Auf unserer 2h Heimfahrt im Dunkeln ärgere ich mich immer noch. Aber irgendwann kommt mir der Gedanke das ich vielleicht doch in allem Glück hatte. Nur eine Schürfwunde und blaue Flecken, nur Lehrgeld bezahlt, nur nasse Beine und nur fast aus der Flasche getrunken.
    Abgesehen von dem großen Schrecken war es ein sehr schöner Tag. Ein Glückstag irgendwie 😉
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    Fabian und Stefanie

    💕

    Fabian und Stefanie

    Uiii…wie cool🤩🤩🤩

    Fabian und Stefanie

    Mensch, bei euch ist ja was los. Auf jeden Fall aufregend und Gott sei Dank ist euch nichts passiert. Und eure Wasserfälle sind auf jeden Fall fast so toll wie unsere Wasserfälle. 🙂 / F

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  • Day21

    Singaraja

    July 25 in Indonesia ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach dem Schnorcheln im Nationalpark ging es nach einer kurzen Dusche direkt los. Singaraja war das nächste Ziel. In der etwas größeren Stadt im Norden von Bali sollten wir die nächsten paar Tage verbringen. Die Bedeutung des Namens der Stadt sollte uns noch ein bisschen verborgen bleiben. Zu unserem bedauern hatten wir beide vom Schnorcheln einen fürchterlichen Sonnenbrand. 😱 Den Weg nach Singaraja bestritten wir mit dem BeMo. So eine Art öffentlicher Bus nur ohne Haltestellen. Wenn einer vorbei fährt, sollte man nur die Hand heben und er hält an. Zum Glück hat uns Yuda dabei geholfen, sonst hätte der wohl nicht für uns gehalten. Los ging es also mit 30-35 km/h ohne Klima auf holpriger Straße über 2 Stunden. Warum noch keiner ganz hinten saß, haben wir dann auch schnell begriffen. Die Sonne ballerte die ganze Zeit auf die ungetönte Rückscheibe und damit eher auf unsere Rücken. Nach dem Schnorcheltrip am Vormittag fanden wir das eher so Mittel. Interessant waren mal wieder die anderen Leute die noch so mitfuhren. Einer rauchte die ganze Zeit im Bus, als ob wir in den 60er Jahren stecken geblieben wären und wieder andere brachten alles was sie so auf dem Markt kaufen oder verkaufen wollen mit in den Bus. Letztendlich haben wir das Ziel aber natürlich erreicht. Die Unterkunft dort war wie immer schön angelegt mit sehr vielen liebevollen Details in den Gemeinschaftsbereichen, nur in den Zimmern und insbesondere bei den Sanitäranlagen ließ das wie so oft stark nach. Bei den Preisen hier lässt sich das aber verschmerzen.
    Am nächsten Morgen mussten wir uns zunächst darum kümmern, dass Visum zu verlängern. Das Bewerbungsformular dazu war alles andere als sinnvoll und eindeutig gestaltet, aber da müssen wir nun mal durch, wenn wir länger hier bleiben wollen. Z.B. musste man die Telefonnummer des Arbeitgebers angeben, nicht aber den Namen. Rufen sie da an und fragen nach dem Namen!? 😅
    Das würde vermutlich die lange Bearbeitungszeit von einer Woche erklären, wobei wir Mittwoch noch mal hin müssen um Fingerabdrücke und ein Bild zu machen. Warum man das nicht beim ersten Termin mitmachen kann, ist uns weiterhin ein Rätsel. Für den Nachmittag sind wir mit dem Roller etwas gen Süden gefahren. Dazu aber später mehr..
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    Annie09

    Und da beschwert sich noch einer über die deutschen Behörden😄

    Philipp Zwick

    wenigstens muss man hier nur 5 Minuten warten. 😜

    Schauen wir mal, ob wir einen Anruf bekommen 🤣 [Regina Ibe]

     
  • Day16

    Rasante Rollerabenteuer

    August 20, 2019 in Indonesia ⋅ ☀️ 30 °C

    Der folgende Eintrag ist nicht für ängstliche Mütter geeignet, also weiterlesen auf eigene Gefahr. Wir haften für rein gar nichts! :P
    Aber fangen wir doch erstmal mit den harmlosen Dingen an...

    Nachdem wir am Sonntagmorgen unser letztes Frühstück in Ubud verspeist hatten und die Rucksäcke zum gefühlt hundertsten Mal mühselig zusammengepackt wurden, holte uns auch schon der gebuchte Shuttlebus ab. Ein wenig unsanft wurden die Rucksäcke in den Kofferraum des klapprigen Busses geworfen und mein neu gekaufter Sonnenhut, den ich vorher sorgfältig angeknotet hatte, wurde platt gedrückt und eingedellt.
    Aber mit diesem Risiko muss man hier nun einmal leben. Knapp 3 Stunden dauerte die Busfahrt in Richtung Norden Balis und wir bangten bei jeder engen Kurve, wovon es auf unserer Route zahlreiche gab, dass der alte Bus nicht gleich auseinander fallen würde. Wie durch ein Wunder kamen wir allerdings heil in Lovina an, obwohl wir ordentlich durchgeschüttelt wurden, aufgrund der Straßenbeschaffenheiten, unzähligen Serpentinen und dem allgemeinen Fahrverhalten unseres Busfahrers... :D Denn jetzt mal ehrlich, in Deutschland würde kein Busfahrer nach halber Strecke kurz anhalten, um sich ein Bier zu genehmigen oder ? ^^
    Von der Bushaltestelle ging es dann weitere 40 Minuten mit dem Taxi zu unserer neu gebuchten Unterkunft, die sich jedoch zu unserem Erschrecken mitten in den Bergen befand. Steil bergauf und völlig ab von jener Zivilisation bahnte sich der Taxifahrer den Weg nach oben und wir konnten es gar nicht glauben, als der Taxifahrer meinte, wir wären nun endlich angekommen.
    Schön, da standen wir nun am Arsch der Welt und malten uns bereits aus, dass wir die nächsten 7 Tage wohl nur in unserem Stelzenhäuschen verbringen würden.
    Meine Laune sank immer weiter in Richtung Tiefpunkt...
    Zwar hatten wir einen traumhaft schönen und paradiesischen Ausblick von unserem kleinen Balkon, aber das änderte nichts an der Tatsache, dass der nächste Supermarkt, ein Geldautomat oder auch nur ein Restaurant knapp 30 Minuten Fahrtweg von uns entfernt war.
    Misslaunig saß ich auf der Veranda und wir wogen unsere Optioen ab: Entweder stornieren wir die gesamte Woche, obwohl wir bereits alles bezahlt hatten und unser Geld nicht zurückbekommen würden, wir buchen uns eine neue Unterkunft für zwei oder drei Nächte in der Stadt und zahlen somit alles doppelt und dreifach, wir leihen uns Roller aus, obwohl wir damit noch nie gefahren sind und unseren Eltern eigentlich hoch und heilig versprochen hatten, diese Dinger nicht einmal anzugucken oder wir buchen uns einen privaten Taxifahrer, der uns für die Woche allerdings ein halbes Vermögen kosten würde.
    Es sah nicht gut aus für uns, denn so richtig gefiel uns keine der vielen Möglichkeiten.
    Nach langem Hin und Her beschlossen wir dann trotzdem noch einmal zurück nach Lovina zu fahren, wo wir zumindest erst einmal einkaufen gehen konnten und mit etwas Glück und sehr viel Leichtsinn möglicherweise auch an einen Roller kommen würden. Wir ließen uns über den Freund des Hotelbesitzers ein Taxi rufen, welches allerdings eine halbe Ewigkeit brauchte. Mit mieser Laune und knapp anderthalb Stunden Verspätung fuhren wir dann doch endlich in Richtung Lovina und begannen grobe Pläne zu schmieden. Der Taxifahrer, der von Anfang an sehr freundlich war und versuchte, jeden unserer Wünsche zu erfüllen, fuhr uns zu Beginn erst einmal zum Strand, wo er uns den Sonneruntergang zeigen wollte, wir diesen allerdings noch während der Parkplatzsuche verpassten.
    Noch mehr konnte doch gar nicht schiefgehen...
    Wie sich am Ende aber herausstellte, ging es immer noch schlimmer. ;)
    Wir fuhren also weiter zu einem Supermarkt, der endlich groß genug war, um unseren Ansprüchen gerecht zu werden. Wir kleideten uns mit allen möglichen Sorten an Obst ein, darunter Maracujas, Bananen, Ananas, Mango und Nashi-Birnen, fanden endlich fast dunkles Brot, gönnten uns nach diesem Drama Brownies, Müsliriegel, Schokolade und 8 Liter Wasser, denn man weiß ja nie, wann man wieder in die Stadt kommt...
    Es war somit auch fast keine Überraschung, dass wir knapp 600.000 Rp (umgerechnet ca. 38€) in diesem Supermarkt ließen, aber immerhin konnten wir so vorerst in unserer "Berghütte" nicht verhungern.
    Mit vollen Tüten stiegen wir wieder ins Taxi und machten uns nun auf die Suche nach vertrauenswürdigen Rollerverleihen. Doch daran scheiterten wir schlussendlich. Nachdem wir 4 verschiedene Verleihe bzw. Freunde unseres Taxifahrers angepeilt hatten und nichts davon unsere deutschen Sicherheitsstandards erfüllen konnte, machten wir uns gezwungener Maßen wieder auf den Heimweg.
    Mittlerweile waren wir in solch einer Verzweiflung, dass wir auf der Rücksitzbank saßen, uns eine frisch gekaufte Banane gönnten und einfach nur noch lachten, weil unsere Situation einfach nur noch zum Lachen war. Der Taxifahrer ignorierte uns gekonnte, drehte die Musik einfach noch lauter und fuhr uns netter Weise trotz all der Strapazen bis vor die Haustür.
    Jetzt blieb uns nichts Anderes mehr übrig, als unsere vollen Tüten die Treppen hochzuschleppen und Abendbrot zu essen. Immerhin konnten wir dabei den Mondaufgang beobachten und so langsam verflog meine miese Laune wieder... :)
    Schnell merkten wir jedoch, dass mit zunehmender Stunde auch der Wind heftiger durch unser Zimmer zog, also mummelten wir uns mit langärmligen Shirts und einer zusätzlichen Decke in unsere Schlafsäcke und hofften, dass sich all unsere Probleme wie durch wundersame Weise am nächsten Morgen in Luft aufgelöst hatten...

    Und siehe da, wer hätte es gedacht, unsere Probleme schienen sich beinahe aufzulösen, als wir am nächsten Morgen auf die zwei deutschen Jungs, Jannis und Florian, trafen. Denn beide waren im Besitz eines Rollers und boten uns an, dass wir bei ihnen hinten drauf mitfahren könnten. Wir konnten unser Glück kaum fassen! Eine halbe Stunde später saßen wir dann auch schon auf den Rollern und fuhren in Richtung des Aling Aling Wasserfalls. (Kurz zur Beruhigung unserer Mütter: Die zwei Jungs haben uns ganz auf die Gentlemen-Art ihre beiden Helme überlassen ^^)
    Bereits nach den ersten Metern steil bergab und dem Kommentar von Florian, dass er die Bremse bereits voll durchdrücke, wir aber immer noch ganz schön schnell bergab sausten, wurde mir klar, dass wir das unmöglich alleine überstehen würden, geschweige denn nicht vom Roller fallen würden...
    Dennoch schob ich all diese Gedanken erst einmal beiseite, denn sobald wir ankamen, realisierten wir vier, dass dies wohl ein ganz schön Adrenalin reicher Tag werden würde. Schon das große Eingangsschild warb mit den berühmten Klippensprüngen von 5m, 10m und sogar 15m Höhe. Ob wir uns das gut überlegt hatten ?
    Ein Guide führte uns die knapp 5 Minuten Fußweg zum Wasserfall und kaum dort angekommen, sprangen wir auch schon die ersten 5 Meter in die Tiefe, nahe des Wasserfalls. Voller Adrenalin schwammen wir zusammen in Richtung Wasserfall, als uns der Guide plötzlich vier Rettungswesten zu warf und uns signalisiert, dass wir ihm folgen sollten. Ein wenig verwundert taten wir dies, kletterten über Stock und Stein, bis wir nach weniger als einer Minute oben am Wasserfall standen und es hieß, wir sollen nun runterrutschen. Gesagt, getan!
    Wir legten uns auf unsere Rücken, kreuzten die Arme vor der Brust und wurden leicht vom Guide angeschubst, ehe uns die Wassermassen die 9m lange "Rutsche" herunter spülten. Das war ein Erlebnis! Die blauen Flecken, die mein Hinterteil dabei zwar abbekommen hat, waren das allemal wert. :D
    Unser Weg führte in Richtung der 10m hohen Klippe, die Jannis ohne weitere Bedenken hinab sprang und zu meinem Erschrecken sprang Hanne auch gleich hinter her. Ach du meine Güte, in was bin ich da bitte rein geraten, dachte ich mir...
    Egal, Augen zu und springen!
    Florian meinte sogar zur Motivation, dass er mich mit der GoPro filmen könne, damit ich auch danach noch was von dem waghalsigen Sprung hätte. ^^
    Also sprang ich ab, ohne dabei so wirklich drüber nachzudenken, und fiel und fiel und fiel, bis ich schließlich im Wasser landete, wobei erschreckender Weise meine Füße den steinigen Boden berührten. Allersings meinte der Guide, dass man sich darüber keine Sorgen machen müsse, er komme selbst mit den Füßen jedes Mal auf... Ah ja. Gut zu wissen...
    Die Jungs hatten anscheinend immer noch nicht genug und keine zwei Minuten später standen wir gefühlte 25m am Klippenrand, obwohl es angeblich nur 15m waren. Nie im Leben würde ich da runter springen!!!
    Kaum hatte ich diesen Beschluss gefasst, waren sowohl Jannis als auch Florian knapp 15m unter uns im Wasser gelandet. Wir zwei genossen dann doch lieber die Aussicht von oben. ;)
    Nach dem Adrenalinschub ging es dann erstmal zu dem beinahe lächerlichen 5m Sprung zurück, allerdings musste man dort mittlerweile anstehen, da alle Möchtegern-Models erst einmal ihre 371 Fotos schießen mussten. Auf die Frage des Guides, ob sie denn auch mal bald runterspringen würden, kam nur ein entsetztes "Nein, um Gottes Willen niemals! Das ist nur für Instagram" zurück. Meine Güte, zu gern hätten wir diese Trullas die 5m bergab geschubst...
    Doch nach einem gewissen Drängeln hatten dann auch wir wieder die Möglichkeit, ins kühle Nass zu springen und erneut den Wasserfall abwärts zu rutschen. Innerhalb kürzester Zeit waren so über 3 Stunden vergangen und die ersten knurrenden Mägen machten sich bemerkbar. Also traten wir die Rückkehr an, schwangen uns erneut hinten auf die Roller und fuhren in das nächstgelegene Restaurant, wo wir traditionell balinesisch aßen. Wir erzählten den beiden Jungs vom unserem Rollerdilemma und nach dem Essen drückten uns beide spontan ihre Schlüssel in die Hand und meinten, wir sollen es einfach mal probieren. Damit begann unsere sehr wacklige und sandige Fahrstunde und so wirklich überzeugt von unserem Können war ich nun wirklich nicht. Aber was hatten wir schon für eine Wahl? Den Jungs wollten wir nicht weiter am Hosenzipfel hängen und es wäre auch viel zu dreist gewesen, sie zu fragen, ob sie uns noch weiter durch die Gegend kutschieren würden. Zudem würden sie morgen selbst abreisen und dann würden wir wieder vor dem selben Problem stehen. Es nützte also alles nichts, wir brauchten einfach zwei Roller!
    Zu unserem Glück wollten Florian und Jannis selbst noch einmal nach Lovina und boten an, uns dorthin mitzunehmen. Freudestrahlend sagten wir zu und keine Stunde später waren wir stolze Besitzerinnen von 2 Rollern, die auch unseren Sicherheitsstandards entsprachen.
    Helm auf, Lichter an, Blinker gesetzt und ab ging's!
    Wir verabschiedeten uns von den anderen Beiden und düsten auf unseren Rollern in die andere Richtung. (Eigentlich kann man es nicht düsen nennen, wir schlichen eher. Schließlich hatten wir ja immer noch das Rollerverbot unserer Mütter im Hinterkopf...^^)
    Wir überwanden die zwei Ampeln, enge Kurven und den kontinuierlichen Straßenanstieg und nach knapp 45 Minuten standen wir auf dem Parkplatz unserer Unterkunft. Ich hätte es selbst nicht gedacht! Aber anscheinend reichte die Zuversicht der beiden Jungs und unsere kleine Fahrstunde aus, um uns heil auf den Berg zu bekommen... :D
    Fix und fertig krochen wir die Treppe zu unserem Zimmer hoch, warfen die Rollerhelme behutsam in die Ecke und ließen den Abend mit unserem Fake-Schwarzbrot, Butter und einer Menge Obst ausklingen. Selbst die Dusche unter dem Sternenhimmel hat sich bei Weitem besser angefühlt, als noch am Tag zuvor. (Kurze Aufklärung: Unsere Dusche hat nämlich den Luxus aus nur 4 Wänden und keiner Decke zu bestehen, weswegen man beim Hochschauen sogar die Milchstraßen erkennen kann.^^)
    Erschöpft fielen wir in unser Bett und schliefen mit dem beruhigenden Gewissen ein, dass wir uns ab morgen unabhängig von Taxifahrern oder deutschen Bekanntmachungen von A nach B bewegen konnten. :)

    Heute morgen wurden wir von den Sonnenstrahlen, die in unser kleines Holzhäuschen fielen, geweckt. Also hieß es raus aus den Federn, ab zum Frühstück und danach auf den Rollern die Insel unsicher machen.
    Gestärkt durch Papaya, Ananas, Mango und einer in Teig frittieren Banane stiegen wir auf unsere ergatterten Roller, die uns pro Tag gerade mal 6,32€ kosten, und verbrannten uns beinahe unsere Hintern. Denn es hat schon einen Grund, wieso die Einheimischen ihre Roller am Abend unter dem Vordach parken und nicht wie wir einfach da abstellen, wo Platz ist... :D
    Mit quasi Arschheizung ging es dann die ersten 30min bergauf und bergab, ehe wir vor einem weiteren Wasserfall, dem Air Terjun Campuhan Wasserfall, standen. Zum Glück waren wir fast die einzigen Leute, die gegen 12 Uhr im Wasserfall geplant hatten, baden zu gehen. Todesmutig sprangen wir also erneut ins kühle Nass, diesmal jedoch nur aus 20cm Höhe. ^^
    So verging die Zeit auch rasent schnell, denn in unserem kleinen Wasserfall-Whirlpool oder beim Spekulatius essen am Wasserfall bleibt eher wenig Zeit, um auf die Uhr zu gucken.
    Wieder aufgewärmt durch die Sonne machten wir uns auf den Weg zurück zu unseren Rollern und fuhren weitere 30min durch enge Serpentinen, um am Ende beim Botanischen Garten unseren letzten Programmpunkt abarbeiten zu können. Doch auf einmal wurde Hanne, die vor mir fuhr, immer langsamer und wir wurden von noch mehr Rollerfahrern und Autos überholt als normalerweise. Merkwürdig, dachte ich mir. Wir schafften es aber kurze Zeit später, links anzuhalten. (Ja, links. Hier herrscht schließlich Linksverkehr an den wir uns schon außerordentlich gut gewöhnt haben.)
    Ich gucke sie ein wenig verwirrt an und nicht einmal Hanne wusste so recht, warum der Roller auf einmal nicht mehr beschleunigte. "Wie voll ist dein Tank?", fragte ich. "Ähm voll, also die Nadel ist ganze Zeit bei E", antwortete sie. Oh man, ich fiel ja fast vom Roller als ich das hörte. "Seit wann heißt denn E (=empy/leer) dass der Tank voll ist, du dumme Nuss?!", schrie ich sie mehr oder weniger hörbar über den Straßenlärm an. Ihre Augen wurden größer und ich glaube, in dem Moment fiel ihr auf, wie dämlich ihr Fehler war. Zwar versuchte sie sich damit rauszureden, dass hier in Indonesien die Tankanzeige andersherum gelesen werden muss als in Deutschland, aber mal ehrlich, das glaube ich ihr nicht! ^^
    (Kommentar Hanne: Doch echt, ich war sie ganze Zeit hoch erfreut, dass mein Roller so wenig Sprit verbraucht!)
    Manno man, und sowas von einer Medizinstudentin mit Abitur...
    Zum Glück haben wir uns ja zwei Roller ausgeliehen, weswegen Hanne sich umgehend hinten auf meinen Roller schwang und wir die 200m wieder bergauf fuhren, um schnell ein wenig Benzin zu kaufen. Die erste Frau wollte uns das Benzin doch tatsächlich in eine Plastiktüte abfüllen, woraufhin wir ganz schnell die Kurve kratzten und lieber bei der Frau auf der anderen Straßenseite uns das Benzin in eine leere 1,5l Wasserflasche haben abfüllen lassen. Somit ging es den Berg wieder runter zu Hannes Roller, wir füllten den komplett leeren Tank auf und düsten die letzten 10min dann ohne weitere Zwischenfälle zum Botanischen Garten.
    Dort angekommen mussten wir leider feststellen, dass sich die weite Anreise absolut nicht gelohnt hatte, denn der so hoch angepriesene Garten sah aus wie ein stinknormaler deutscher Nadelwald. Welch Enttäuschung. Um aber die 1,50€ an Eintritt wenigstens auszunutzen, liefen wir mal wieder bergauf in Richtung der Gewächshäuser, doch nicht einmal diese waren wirklich sehenswert. Lediglich ein asiatisches Pärchen hatte Gefallen an dem Kakteengewächshaus gefunden, aber auch nur, weil sie ihre bunt gefärbten Eisteeflaschen vor verschiedensten Kakteen fotografieren konnten. Da kann man nur die Augen verdrehen und den Knopf schütteln, allerdings nicht so doll, wie bei der Tankaktion auf dem Hinweg... :D
    Enttäuscht latschten wir zurück zu unseren Rollen und legten vor dem endgültigen Heimweg noch einen kurzen Zwischenstopp an einem Straßenstand ein. Denn schon auf dem Hinweg wurde uns aufgrund des Fahrtwindes und der abnehmenden Temperatur in luftiger Höhe kalt, weswegen wir nicht riskieren wollten, auf dem Rückweg zu erfrieren. Also wurden die zwei nächstbesten Jacken für knapp 9€ gekauft und wir konnten ein wenig wärmer eingekleidet den Rückweg antreten.
    Ohne große Probleme und mittlerweile gewöhnt an das Fahrverhalten der anderen, schafften wir es völlig gesund und ohne einen Kratzer zurück nach Hause. Es gab noch einen kurzen Zwischenstop in einem schicki micki Restaurant, aber selbst das konnten wir uns leisten. ^^ Umgerechnet bezahlten wir für 2 alkoholfreie Cocktails, Pasta und Curry mit Reis gerade einmal knapp 12€. Bei solchen Preisen kann man sich schon einmal in einem noblen Restaurant niederlassen.

    Nach solch einer gelungenen Rollertour saßen wir entspannt auf unserem Balkon, aßen Mango und Nashi-Birne, und warteten darauf, dass der Mond endlich aufgeht. Doch irgendwie dauerte das im Vergleich zu den beiden Vortagen viel viel viel länger und ich meinte schon, dass der heute nicht mehr kommen würde, als ob er ein Pizzalieferant wäre. :D
    Nach fast 2h "Verspätung" kroch der Mond dann doch endlich hinter dem Berg hervor und zu unserem Erstauen sah er fast wie ein Blutmond, also eher orangfarbend als weiß, aus.
    Nach all dem Warten und dem Futtern von Brownies nebenbei, ging es dann noch schnell unter die Dusche und danach direkt ins Bett!
    Diesmal schliefen wir sogar mit offenen Balkontüren, da man sonst frühmorgens in seiner eigenen Schweißfütze aufwacht, da es keine anderweitige Lüftung gibt... :P

    Wie wir uns die nächsten Tage auf den Rollern schlagen werden, lest ihr in unseren nächsten Einträgen!
    Also bleibt dran und keine Angst, nur weil wir nicht alle 2 Tage regelmäßig etwas posten, heißt es nicht, dass wir im Graben liegen, sondern wohl eher, dass wir faul am Strand liegen und uns bräunen. ^^
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    Andrea Denk

    🙈

    8/21/19Reply
    JuJo NeDe

    Klingt für Dich nicht so abwegig, hmm? :D

    8/21/19Reply
    Andrea Denk

    Hanna eben🤣

    8/21/19Reply
    3 more comments
     
  • Day73

    Indonesien/Bali

    July 9, 2021 in Indonesia ⋅ ⛅ 25 °C

    Das kleine Örtchen Lovina ist auch für Ihre im Meer 🌊 frei-lebende Delfine 🐬 bekannt.Wir waren mit einem typisch balinesischem Fischerboot zum schnorcheln🤿 unterwegs und Delfine 🐬 waren glücklicherweise auch da.
    Wir haben Mira (hat indische und deutsche Wurzeln) und Christina (die Mama) in Indonesien kennengelernt Sie kommen ursprünglich aus Aschaffenburg und sind durch Corona vorerst in Indonesien gestrandet.Lenny und Mira haben sich auf Anhieb verstanden und hatten eine tolle Zeit zusammen und wir mit Christina natürlich auch.
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  • Day5

    Dag 3 - pura ulun danu bratan & Lovina

    July 7 in Indonesia ⋅ ☀️ 26 °C

    Vandaag zijn wij helemaal naar het noorden van Bali afgereisd. Op de helft van deze twee uur durende route zit de pura ulun danu bratan, een watertempel aan een bergmeer. Helaas regende het wel toen wij hier waren🥲. Gelukkig liepen er mensen die paraplu’s verhuurden🎉. Na deze te hebben bezichtigd probeerden wij een taxi te regelen die ons verder bracht naar Lovina, waar wij zouden verblijven. Wat bleek.. er waren daar nergens taxi’s beschikbaar. Na een uur rond te hebben gelopen zonder WiFi heeft een security medewerker van een hotel verderop een van zijn vrienden gebeld die een “taxi” was. Wij zelf denken dat dit niet het geval was aangezien de auto waarin hij aan kwam geen gordels had en was ondergetekend met stift.. maar wij moesten toch naar ons volgende verblijf! Na een uur rijden op bergweggetjes waarbij het erg normaal is om in te halen in bochten op een tweerichtingsweg komen wij aan bij ons hotel. Het hotel heeft een zwembad met uitzicht op de zee😍. Wij hebben hier de rest van de dag lekker op een strandbedje gelegen. In de avond wilden wij naar een restaurantje aan het strand. De taxi heeft ons hier naar toe gebracht. Na het eten probeerden wij weer een taxi te bereiken.. tevergeefs. Er was verder niemand meer in de buurt om een taxi te regelen want het restaurant was al gesloten. Wij moesten dus een uur naar het hotel gaan lopen.. met de zaklamp van onze telefoon hebben wij ons kenbaar gemaakt aan andere wegbestuurders. Er was namelijk niet altijd een stoep.. en als deze er was zat er om de paar meter een groot gat in. Lopend langs zwerfhonden in het donker was natuurlijk ook niet erg prettig. Na 3 kwartier lopen kwam er een man die ons een transport heeft aangeboden naar het hotel 😁. Hier hebben wij op een privébedje op het dakterras nog gezellig een cocktail gedronken en zijn wij na deze chaotische dag lekker gaan slapen 😴😴. De wekker gaat namelijk weer om 5.00 aangezien we morgen met de boot dolfijnen gaan spotten 🐬😁.Read more

    Brigitte van den Brink

    het is in ieder geval niet saai😂

    7/9/22Reply
    Brigitte van den Brink

    maar wat een super gave foto's, echt heel erg mooi😍

    7/9/22Reply
     
  • Day6

    Dag 4 - Lovina

    July 8 in Indonesia ⋅ ⛅ 24 °C

    Onze wekker ging rede ochtend om 5.00 uur. Om 6.00 werden wij namelijk opgehaald met ons privébootje om dolfijnen te spotten en de zonsopkomst te zien. Het was even wachten tot de dolfijnen wakker werden, maar toen ze kwamen, kwamen er gelijk ontzettend veel. Er waren meerdere bootjes op het water en elke keer als een iemand het zag was het een soort spel om er zo snel mogelijk achteraan te varen. Wij hadden ook morgen snorkelen maar durfden dit toch niet aan omdat het water erg donker was en de dolfijnen steeds maar kort op 1 plek waren. Je zou dan aan de boot moeten hangen terwijl hij hard verder vaart 😬. Alsnog hebben wij erg mooie beelden gezien 🐬😍. Na 3 uur varen zijn wij weer afgezet bij het hotel voor een ontbijtje. De rest van de dag hebben wij weer heerlijk aan het water gelegen en een hapje gegeten op een erg luxe bedje (eten voor €1,25 incl drinken 😁😁). Daarna zijn wij weer met de taxi naar het hotel in Ubud gegaan. Hier is het blijkbaar normaal om als taxi met een bijna lege tank bergopwaarts te gaan en in te halen op een tweerichtingsweg midden in een bocht waarbij je de andere kant niet kan zien 🥲. Maar we zijn weer veilig aangekomen en weer een ervaren rijker🥰.Read more

  • Day11

    Martha, Marlene und die Delfine

    October 9, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Ja, und unsere Reise ins Blaue bescherte uns dann wirklich das, was wir erleben wollten, wovon vor allem Martha immer geträumt hatte.....DELFINE im offenen Meer!!!
    Wir haben so viele Fotos und Videos gemacht, daß es für einen kompletten Fotonachmittag reichen würde aber wann erlebt man so etwas mal wieder!?
    Für uns war es ein einfach einmaliges und faszinierendes Gänsehauterlebnis!

    Wir könnten beinahe Bücher und Bände darüber schreiben, welche Emotionen, Erfahrungen und Eindrücke sich in uns bei diesem Erlebnis auftaten aber das würde den Urlaubsrahmen sprengen!!!

    Dass wir am Ende noch die Möglichkeit hatten im glasklaren Wasser zu schnorcheln, war ein weiteres Highlight! Die Farbenvielfalt und all die exotischen Fische hautnah zu erleben und hinab in kleinere Korallenriffe zu tauchen war die Überraschung des Tages. Keiner von uns ist jemals in solch" einer Umgebung zum Meeresgrund abgetaucht. Das das Tauchen bei unseren Mädels besonders beliebt ist, (sogar lieber als das Schwimmen an sich), passte von daher prima! Schon Tage vorher im Pool perfektioniert, ging es nun auf ins kunterbunte Meeresgetümmel, einfach sagenhaft!!!
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    Wilsa

    🐳 Wie schöööön .... 🐋 Was für ein großartiges Erlebnis, wir freuen uns sehr für euch !!! 🐟 💖

    10/20/19Reply
     
  • Day50

    Lovina - Wasserfälle und Dolphintour

    November 1, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Im Hotel Suma konnten wir glücklicherweise unser Frühstück wieder auswählen und somit die obligatorischen Eierspeisen aussparen und bspw. gegen Banana Pancakes oder Porridge ersetzen - dazu gab es Kaffee, frische Fruchtsäfte und Obst und somit starteten wir gut gesättigt ins nächste Abenteuer!
    Heute wollten wir ein paar Wasserfälle anschauen und schwungen uns dafür wieder auf unseren Roller, um Richtung Inselinneres zu fahren.
    Die Straßen waren wie immer abenteuerlich aber Tobias war mittlerweile ein richtiger Rollerprofifahrer und ich einfach nur froh, lediglich hinten drauf sitzen zu können :)! Zuerst fuhren wir zum Secret Garden of Sambangan, in dem sich vier Wasserfälle befanden. Hier konnte man auswählen, ob man diese für 1,50€/ Person nur besichtigen möchte oder ob man 10€/Person zahlt, um die "Activity" Variante zu kaufen und somit darin zu schwimmen und unter Aufsicht eines Guides von mehreren Klippen zu springen. Wir entschieden uns für die unabhängigere Version und erkundeten die Gegend ohne die überteuerte Spaßgebühr. Wir liefen zuerst zum größten der vier Wasserfälle, dem Aling-Aling Waterfall, in dem man ohnehin nicht schwimmen durfte, da das Wasser hier für die Locals heilig ist. Der Spaziergang dorthin war aber sehr schön und größtenteils naturbelassen - überall wuchsen wild die Bäume und Palmen, an den umliegenden Felswänden plätscherten kleinere "Wasserfälle" und als wir schließlich vom großen wieder hinunter Richtung kleinere liefen, beobachten wir mutige Klippenspringer und bereuten es nicht, nur die Besichtigungsvariante bezahlt zu haben, denn es war wie immer auch in jedem Wasserfall recht viel los!
    Nach den Secret Gardens fuhren wir zu einem weiteren Wasserfall, den GitGit Waterfall, parkten unseren Roller auf einem Parkplatz und gaben hierfür eine Spende für die Community ab (was relativ üblich ist aber man freut sich bereits über 1.000/2.000 IDR (10 Cent)). Der Weg nach unten dauerte ein wenig und wie zu erwarten war, gab es auch hier wieder zahlreiche Stände mit mehr oder weniger freundlichen Verkäuferinnen. Manch eine schien so verzweifelt, dass sie uns nach nur einem flüchtigen Blick auf die Ware gleich ansprach, mit den Preisen sofort runterging und uns auch nach unserem Vorbeigehen noch energisch hinterher schrie, was unsere Shoppinglust nicht wirklich erhöhte! Allein den Kopf in Richtung der Auslage zu drehen war schon ein Fehler, also liefen wir schnurstracks weiter Richtung Wasserfall. Unten angekommen, war es zur Abwechslung mal recht leer und somit konnten wir hier in Ruhe ein wenig umherlaufen und uns auch im eiskalten Wasser erfrischen. Da die Fahrerei aufgrund der Straßenverhältnisse insgesamt doch mehr Zeit als gedacht in Anspruch nahm, fuhren wir hiernach wieder zurück nach Kalibukbuk (unserer Ortschaft in Lovina), um uns dort noch entspannt umzuschauen und später den Sonnenuntergang am Strand zu genießen! Durch Kalibukbuk führt wie durch alle Orte nur eine große Hauptstraße, von der aus zwei kleinere Straßen zum Strand mit der berühmten Delphinstatue abgehen. Außer ein paar Bars, Restaurants und Verkaufsständen gibt es hier nicht allzuviel zu entdecken, was aber nicht unbedingt schlimm war! Was allerdings irgendwann ein wenig nervig wurde, waren die zahlreichen Locals, die einem alles mögliche anbieten wollten, sobald man nur stehen blieb oder wie wir uns an den Strand legten. Offensichtlich waren sehr wenige Touristen vor Ort, was uns auch gleich zur optimalen Zielscheibe machte, denn äußerlich konnte man uns natürlich relativ schnell als Urlauber entlarven! Somit lernten wir zuerst zwei Jungs kennen, die jedoch nur für ein Schulprojekt ein wenig Englisch üben wollten und denen sich diesmal Tobias annehmen durfte :)! Danach folgte die Bekanntschaft mit einer Obstverkäuferin, die sich selbstverständlich gleich zu uns in den Sand setzte, uns ihre Lebens- (und Leidens-) Geschichte erzählte und der wir schließlich, ein wenig aus Mitleid und auch um sie wieder loszuwerden, ein bisschen Obst abkauften. Als man sah, dass wir scheinbar Geld ausgaben, kamen noch mehr zu uns und obwohl natürlich alle nett waren, nervte es doch langsam aber sicher! Nach dem dritten Delphintouranbieter und Schmuckverkäufer (auch viele Kinder) wurde es irgendwann so lästig, dass wir zurück ins Hotel wollten - der Himmel war heute leider ohnehin zu bewölkt für einen schönen Sonnenuntergang und alles was wir suchten, war nur noch ein bisschen Ruhe :)!

    Am nächsten Morgen standen wir früh auf, da wir uns um 7 Uhr mit Edi und seiner Crew an der Delphinstatue treffen wollten. Die Delphintouren sind im Internet generell ein wenig umstritten, man liest von Hetzjagden auf die Tiere und 60-70 Boote, die diese umzingeln und somit alles andere als tierfreundlich agieren - das Ganze würde einen regulär auch nur 7€ kosten. .. ! Als ich hierzu ein wenig im Internet recherchierte, fand ich aber den Kontakt von Edi, der 20€ für die Tour verlangte und in hohen Tönen gelobt wurde - zusätzlich zum Delphine Anschauen, kann man bei ihm auch am Boot unweit von den Delphinen ins Wasser gehen und anschließend noch einen Schnorchelspot besuchen! Also versuchten wir mit ihm unser Glück und sollten auch nicht enttäuscht werden...!
    Wir starteten mit zwei typischen Fischerbooten, jeweils zu viert in einem, hinaus aufs Meer. Die Sonne war bereits aufgegangen aber es war nach wie vor herrlich ruhig auf dem Wasser und der klare Ausblick auf die Berge zu unserer Linken wunderschön! Wir fuhren zunächst Richtung Westen aber drehten nach einiger Zeit überraschend wieder um, da dort außer einem Thunfischschwarm anscheinend keine Tiere zu finden waren. Es dauerte eine ganze Weile und wir wurden kurzzeitig auch etwas unruhig, ob wir denn überhaupt Delfine sehen würden! Unser Bootsfahrer telefonierte alle 10min mit seinen Kumpels, um sich scheinbar über den aktuellen Standort der Tiere auszutauschen und nach über einer Stunde Fahrt schrie er plötzlich los und zeigte mit ausgestrecktem Finger auf ein paar kleine Rückenflossen, die aus dem Meer auf- und wieder abtauchten! Obwohl wir uns bereits hier schon wahnsinnig über die ersten Delphine freuten, trauten wir bald unseren Augen nicht, denn es wurden immer mehr und überall wo man hinsah, schwammen sie um uns herum, super entspannt und wir auf dem Boot mittendrin! Überhaupt waren es nicht viele Boote an dem Spot, vielleicht 7 oder 8 und wir hielten gefühlt auch immer ausreichend Abstand! Dann hieß es plötzlich, wir sollen unsere Masken aufziehen und ins Wasser gehen, um die Tiere ebenfalls unter Wasser beobachten zu können - dies war zugegeben das wahrscheinlich Schönste, was ich (wir) in der Art erleben durfte(n)! Wir hingen mit beiden Händen an einer kleinen Steigleiter (bzw. ich mit einer und in der anderen Hand die Kamera!) und hielten den Kopf unter Wasser und sahen plötzlich ein paar Meter vor uns Schwärme von 40-50 Delphinen. Man konnte sie pfeifen hören, spielen sehen und beim Ab- und Auftauchen beobachten, es war absolut einzigartig :) - wir waren beide von diesem Erlebnis absolut überwältigt!!! Das Ganze machten wir drei Mal bis es auch langsam anstrengend wurde, sich an dem Griff festzuhalten, vor allem wenn das Boot sich, wenn auch langsam, fortbewegte! Bevor wir zum Schnorchelspot fuhren, beobachteten wir die Delphine nochmal ein wenig vom Boot aus, wobei der ein oder andere auch nochmal vor unserer Nase aus dem Wasser sprang und wir alle laut aufjubelten. Wir abschiedeten uns mit einem Dauergrinsen und "Thank you Dolphins" und fuhren weiter zum Schnorchelspot. Dort fanden wir wieder super viele, bunte Fische, die wir gleich nach dem Anker legen mit Bananen und Brötchen füttern durften. Als wir ins Wasser gingen, setzte dies der Bootsfahrer fort und somit fanden wir uns in Mitten von riesigen Fischschwärmen wieder, was einerseits ein wenig unheimlich aber andererseits auch sehr lustig war! Wir verweilten hier eine gute halbe Stunde, schauten uns die Korallen an, entdeckten ein paar Seesterne und zahlreiche, verschiedene Fischarten! Ab und zu wurden uns dann noch Bananen zugeworfen, so dass wir auch unter Wasser die Fische weiter anlocken und füttern konnten bis wir schließlich wieder ins Boot krabbelten und den Heimweg antraten!
    Von den Eindrücken noch völlig überwältigt, beschlossen wir nach einem reichhaltigen Mittagsessen im nächsten Warung den Rest des Tages mit unseren Büchern am Pool zu verbringen - nach so viel positiver Aufregung hatten wir ein bisschen Runterkommen gebraucht :).

    Am Abend organisierten wir uns noch einen Fahrer für den nächsten Tag, der uns an die Ostküste nach Amed fahren und auf dem Weg dahin noch zu ein paar Spots bringen sollte. Für "Nicht-Rollerfahrer" ist dies übrigens die übliche Variante, sich auf Bali fortzubewegen. Viele Touristen buchen sich einen privaten Fahrer, der einen dann einen oder auch mehrere Tage von A nach B bringt, die Stops bestimmt man gemeinsam und der Preis richtet sich meist nach deren Anzahl und natürlich der entsprechenden Entfernung! Wir fanden Josis Kontakt im Internet und verabredeten uns mit ihm am nächsten Tag für 10 Uhr - die Tour sollte uns für den ganzen Tag knapp 40€ kosten.
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  • Day48

    Auf in den Norden nach Lovina

    October 30, 2019 in Indonesia ⋅ ☀️ 29 °C

    Am nächsten Morgen klingelte der Wecker etwas früher als gewohnt, da wir vor unserer Abreise noch den in Ubud bekannten Campuhan Ridge Walk machten wollten. Also ließen wir uns nach dem Frühstück von den Jungs auf ihren Rollern zur Hauptstraße fahren und liefen los, den Schildern für den Walk folgend bis zum offiziellen "Beginn". Ab hier ging es dann auch relativ schnell bergauf, die Sonne begleitete uns wie immer mit maximaler Stärke und wir schwitzten demnach schon nach den ersten Metern wie verrückt :D! Nach weiteren 10 Gehminuten erreichten wir den Hügel Bukit Campuhan Ubud, von dem aus man einen schönen Panoramablick in die wilde Natur hatte. Überhaupt führte einen der kleine Weg kontinuierlich mitten durch die grüne Landschaft - zu beiden Gehwegseiten befanden sich Gräser, Pflanzen, Reisfelder, Dschungel und natürlich so einige Resorts an den Steilhängen, die mit diesem Ausblick sicher auch utopische Zimmerpreise verlangten.
    Nach ungefähr einer halben Stunde erreichten wir ein kleines Dorf mit zahlreichen Warungs, Künstlerateliers und weiteren Unterkünften. Da die Zeit ein wenig knapp war, kauften wir uns am "Endpunkt" eine Cola für den Kreislauf und traten schließlich wieder den Rückweg an.

    Nachdem wir wieder die Unterkunft erreichten, uns kurz erfrischten und schließlich unsere Backpacks aufschnallten, fuhren uns die Jungs zum Busbahnhof, wo um 12 Uhr der Perama Busshuttle von Ubud nach Lovina startete - die Fahrt sollte für die 75km ca. 2,5 Stunden dauern. Hier trafen wir auch wieder auf Rosan, die die halbe Strecke mitfuhr, um für ein paar Tage in den Dschungelbergen in Munduk ein wenig Ruhe zu finden. Die Fahrt war an sich sehr entspannt und der Ausblick auf beiden Seiten wahnsinnig interessant und schön! Zuerst fuhren wir durch einige Dörfer und kleinere Städte, vorbei an riesigen Reisfeldern, durch Wälder und schließlich auch noch in die Berge. Bali hat so einiges an Landschaftspanoramas zu bieten, die einem regelmäßig den Atem stocken lassen und mich persönlich immer wieder überraschen. In der Mitte der Insel gibt es drei Seen, die sich malerisch in die umliegende Hügellandschaft einbetten. Die Fahrt hier durch war aber wie immer sehr abenteuerlich - die Straßen waren teilweise sehr steil und eng, die Kurven entsprachen eher Serpentinen und der Verkehr war wie meistens für unsere Begriffe "nicht normal"! Überholt wird generell da, wo man denkt, dass es schon passt, kommt was entgegen, wird halt kräftig gehupt und irgendwie schlengelt man sich schon aneinander vorbei! Wir waren wie immer froh, uns entspannt auf den Rücksitzen zu befinden und die schöne Landschaft von da aus beobachten zu können!

    In Lovina an der Bushaltestelle angekommen, wurden wir mit einem kalten Getränk begrüßt und für umgerechnet 1€ pro Person in unsere Unterkunft chauffiert. Die nächsten drei Tage hatten wir uns unmittelbar am Meer im Hotel Suma eingebucht, wo wir schließlich in Mitten des großen Familientempels in einem der Gasthäuser unterkamen. Nachdem wir auch hier nach dem Check-In ein Begrüßungsgetränk erhielten, packten wir unsere Sachen aus und beschlossen den Rest des Tages am Pool zu verbringen. Am Abend gingen wir unsere kleine Straße auf und ab und suchten nach einer Möglichkeit zu essen - hierbei konnten wir schnell spüren, dass die Hauptsaison vorbei war und dass definitiv weniger Leute den Weg in den Norden auf sich nehmen - es war so ziemlich nirgends was los, die Restaurants teilweise komplett leer und die Straßen bis auf ein paar Ausnahmen absolut leise! Da sich gleich bei uns nebenan ein gemütliches Restaurant mit ein paar Gästen befand und man die Live Musik der kleinen Bar um die Ecke hören konnte, kehrten wir schließlich dort ein und ließen den Tag mit Fried Noodles und Mixed Fruit Shakes ausklingen.


    Am nächsten Morgen hieß es erstmal ausschlafen, gemütlich frühstücken und anschließend die Gegend von Lovina erkunden. Lovina ist genaugenommen keine Ortschaft sondern ein rund zehn Kilometer langer Küstenstreifen (der Name hat seinen Ursprung in den beiden englischen Wörtern "Love" und "Indonesia"), der aus insgesamt sieben Dörfern besteht. Die Gegend unterscheidet sich vom Süden insofern, dass man an der Nordküste die hellen Traumstrände und abenteuerliches Nightlife vergebens sucht - wir waren aber genau deswegen froh, hier zu sein und vielleicht auch mal eine andere Seite von Bali zu entdecken. Ein weiterer Grund, in den Norden zu fahren, sind für viele die Delphintouren, da man in Lovina zu 98% Delphine im offenen Meer sehen kann... aber dazu später mehr :)!

    Wir mieteten uns also wieder über das Hotel einen Roller und fuhren schließlich los Richtung Westen, entlang der Küste zu unserem ersten Stop, dem Brahma Vihara Arama Kloster - dem einzigen buddhistischen Kloster auf Bali. Dieses liegt am Fuße eines Berges und ist terassenförmig angelegt. Das Kloster wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren mit thailändischer Unterstützung erbaut und 1973 offiziell eingeweiht. Neben vorrangig buddhistischen Architekturelementen finden sich in der Anlage auch einige balinesisch-hinduistische Elemente wie bspw. die gespaltenen Eingangstore. In der Anlage finden sich diverse Buddha-Statuen mit unterschiedlichen Mudras (Handgesten Buddhas), mit Wächter-Statuen verzierte Steintreppen, Gebetshallen und Schreine sowie auf der mittleren Ebene ein goldener Stupa mit einer Lotusspitze und einem Lotussockel. Ein weiteres Heiligtum der Klosteranlage befindet sich auf der obersten Ebene am Ende des Klostergartens, zu dem eine schmale Steintreppe hinauf führt - die Miniaturversion des Borobudur auf Java, eine der größten und bedeutendsten buddhistischen Tempelanlagen ganz Südostasiens. Im Gegensatz zu dem Original durfte das Heiligtum hier betreten werden, was wir uns natürlich auch nicht entgehen ließen.

    Nach unserem andächtigen Spaziergang durch die Anlage gaben wir (ein wenig erleichtert, denn es ist wahnsinnig heiß darunter) unsere Sarongs zurück und schwangen uns auf den glühend heißen Rollersitz, auf zum nächsten Ziel: den heißen Quellen Air Panas Komala Tirta. Diese liegen nur einen Katzensprung vom Buddhistenkloster entfernt und werden auch Banjar Hot Springs genannt. Der Weg vom Parkplatz dahin war wie immer von zahlreichen Verkaufsständen gesäumt aber wir sind mittlerweile Profis im Ignorieren, auch wenn die Preise hier utopisch weit unten lagen (1€ für einen Sarong, in Ubud waren es um die 7€) ...!
    Die Anlage der Hot Springs umfasst drei verschiedene Wasserbecken, das größte misst etwa 12x15 Meter. An einer der beiden Längsseiten sprudelt das 38 Grad (!) warme, schwefel- und kaliumhaltige Wasser aus Naga-Mäulern in das steinerne Becken. Seitlich des Hauptbeckens befindet sich etwas erhöht ein schmales, nur knapp vier Meter breites Becken, das mitunter auch für rituelle Waschungen genutzt wird. Oberhalb der drei Badepools befinden sich ein Tempel und die heiligen Quellen, wobei dem hieraus entspringenden Thermalwasser bekannterweise eine heilende Wirkung bei bspw. Hautkrankheiten zugesprochen.

    Nach ein paar heißen Bädern (bei ebenso heißen Temperaturen :D) und einem kleinen Snack im Restaurant traten wir den Rückweg an, da am Himmel langsam aber sicher einige graue Wolken aufzogen. Während wir noch abwogen, ob uns der Nieselregen was ausmacht oder wir lieber warten sollten, dauerte es nur 5 Minuten bis aus dem Gesprenkel ein riesen Regenschauer wurde und da wir uns vorher optimistisch fürs Losfahren entschieden, waren wir in Null Komma Nichts schön durchnässt! Als wir dann fast nix mehr sahen und uns eingestehen mussten, dass es auch nicht mehr so sicher auf dem Roller war, stellten wir uns mit ein paar anderen unter das nächste Wellblechdach und suchten Schutz vorm Schauer. Dort standen wir dann auch... 10min...20min... 40min...und letzten Endes fast eine Stunde, es wollte nicht aufhören und so langsam wurde es auch unangenehm! Als wir unser nur noch 7km entferntes Hotel anriefen, hieß es, dass dort die Sonne scheint und wir losfahren sollen, es würde schon nach 2-3 km besser werden! Da wir selbst keine Lust mehr hatten weiter rumzustehen, folgten wir dem Rat und mussten feststellen, dass es wirklich verrückt war: nach 5 Minuten hörte es fast auf zu regnen und als wir ankamen, waren die Straßen trocken und die Sonne schien - vielen Dank dafür :) !

    Nachdem wir noch ein bisschen am Pool entspannten, spazierten wir später für den Sonnenuntergang bei uns am Meer entlang, begleitet von zwei Flaschen Bintang Bier und dem hoteleigenen Hund - wir tauften ihn liebevoll "Bob". Am Abend gingen wir in einem Warung um die Ecke etwas essen, denn heute hatten wir definitiv genug vom Roller fahren - morgen sollte es schließlich weiter zu ein paar Wasserfällen ins Hinterland gehen!
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  • Day40

    Lovina

    November 19, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Gestern bei Ankunft im Hostel war ich voller Tatendrang und habe für den heutigen Tag eine Delfin Tour gebucht. Leider sind meine beiden Augen durch die Sonne, den Staub und Sand der letzten Wochen so gereizt, dass das eine Auge nicht mehr aufgehört hat zu tränen. Statt der Delfin Tour ging es zum Arzt. Mein Hostel Papa war so lieb und hat mich zu einem Spezialisten gebracht. Dort wurde ich dann als Patientin aufgenommen. Asiaten lieben Aufkleber, egal ob bei den bisherigen Bootstransferen, Busfahrten oder auch hier beim Arzt. Man wird mit einem Aufkleber auf dem der Name und das Geburtsjahr steht, ausgestattet. Wie auch in Deutschland hieß es, erst einmal warten.... Nach etwa 15 Minuten wurde ich von einer netten Dame zum Augenarzt gebracht, dort musste ich wieder warten und als ich an der Reihe war, musste ich etwas schmunzeln. Vor mir saß ein süßer älterer Opi mit Halbglatze und weißen Haaren hinter seinem großen Holzschreibtisch. Er lächelte und bat mich auf dem kleinen Holzstuhl neben ihm Platz zu nehmen. Er sah sich meine Augen mit einer riesigen Taschenlampe an, dann bat er mich Zahlen in verschiedenen Größen vor zu lesen. Meine Sehstärke ist zum Glück nicht beeinträchtigt, die Augen sind einfach nur gereizt. Er hat mir Augentropfen verschrieben, die ich nun in den nächsten Tagen dreimal am Tag nehmen soll. In 5 Tagen soll ich zur Kontrolle nochmal vorbei kommen. Direktes Sonnenlicht soll ich meiden und meine Kontaktlinsen darf ich auch nicht tragen. Für die nächste Woche ist nun Lovina mein neues zu Hause 😉😊 hier ein paar Bilder von der Umgebung des Hostels und mein geschwollenes Gesicht 😂😩Read more

    VikkyKay

    Uiii Du nimmst aber auch jedes Abenteuer mit, das du in die Finger kriegen kannst, ne? ! 😜 Gute Besserung 😘 Ganz viel Liebe und Küsse aus dem eisigen Deutschland 💕🌈❄️

    11/19/18Reply
    MaJaLi

    😱 Gute Besserung!

    11/20/18Reply
    MaryKay

    Hahaha, ich tue was ich kann... 😚 DANKE für die Genesungswünsche

    11/20/18Reply
     

You might also know this place by the following names:

Banjar Danginmargi

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