Indonesia
Banjar Dauh Pangkung

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Travelers at this place
    • Day1

      Brown Sugar Surfcamp Medewi

      October 6 in Indonesia ⋅ 🌧 27 °C

      *Do, 06.10.22*
      Unser Flug nach Bali dauerte 4,5 Stunden. Am Flughafen angekommen begann erstmal die Schnitzeljagd. Mehrere Steps warteten in Indonesien auf uns. Als wir alles hinter uns hatten, wurden wir von einem Mitarbeiter des Surfcamps abgeholt. Die Autofahrt dauerte nun nochmal fast 5 Stunden, da der Verkehr die Hölle war und es teilweise nur im Schritttempo voranging.
      Im Surfcamp war es schon still und wir gingen gleich in unser Zimmer. Es war sehr schön hergerichtet und das Badezimmer war Outdoor. Platt von der ganzen Anreise schliefen wir direkt ein.

      *Fr, 07.10.22*
      Um 4:30 wurde ich das erste Mal aus dem Schlaf gerissen. Was wird hier denn für eine seltsame Zeremonie um diese Uhrzeit veranstaltet? Ein kurzen Moment später wurde uns klar, dass direkt hinter dem Surfcamp eine Moschee liegt. Aber um diese Uhrzeit? Es war unglaublich laut. Danach schlief ich nicht mehr richtig ein, aber um 06:30 war für uns sowieso die Nacht vorbei, da um sieben Uhr die erste Surfstunde auf uns wartete. Ich war ziemlich nervös. Maja meinte, der erste Tag würde entspannt werden und man würde zunächst nur Trockenübungen am Strand machen.
      Es ging los. Ein anderes Mädel und ich waren zu zweit im Beginnerkurs. Der Rest war schon besser und fuhr zu einem anderen Strand.
      Nur Trockenübungen? Schön wäre es gewesen. Unser Coach zeigte uns, wie man auf dem Board aufsteht, das sollten wir fünf mal nachmachen und dann gings rein ins Meer. Wir liefen hinaus in die Wellen, legten uns aufs Board und wurden dann von ihm in die Wellen gestoßen. An diesem Punkt sollten wir dann aufstehen. Ich... die null Gleichgewicht besitzt... Wie die ersten Male bei mir aussahen, kann man sich vorstellen. Nochmal und nochmal und nochmal. Es war alles andere als einfach. Richtig aufzustehen schaffte ich hier noch nicht wirklich. Um 16 Uhr sollte die zweite Session folgen. Diesmal regnete es und der Himmel war düster. Die Wellen waren nicht ganz so hoch, wie am Morgen und mir gelang es schon immer besser, auf dem Board aufzustehen. Leider hatte ich immer wieder meine Füße noch nicht richtig platziert, weshalb ich recht schnell wieder runterfiel. Ein Mix aus Nervosität, Freude, Frustration und Faszination wechselten permanent in mir ab. Man schenkte den Wellen und auch sich selbst immer mehr vertrauen und die Angst schwand nach und nach. Der düstere Himmel und die Palmen waren ein genialer Anblick. Vor mir grasten direkt die Kühe auf der Wiese hinter dem Strand. Aber nein, ich darf nicht zu viel gucken, ich muss mich mehr auf die Wellen und das Board konzentrieren. Beim vorletzten Mal gelang es mir, länger zu stehen. Juhu! Die minimalen Fortschritte nach und nach machten für den Moment richtig Spaß.
      So, Schluss für heute. Meine Hände und Knie waren aufgescheuert und meine Kräfte waren am Ende. Abends saßen wir noch mit den anderen Surfschülern und Surflehrern im Camp zusammen, aßen etwas und spielten Kartenspiele. Die gesamte Truppe im Camp war ein sehr sympathischer und lustiger Haufen. Da waren Celine und Saskia aus der Schweiz, Piya aus Thailand, Lisa aus München und Andrew und Maria aus der Ukraine.

      *Sa, 08.10.22*
      Das Aufstehen fiel mir ziemlich schwer, mir tat einfach alles weh. Ich glaube so ein großflächigen und heftigen Muskelkater hatte ich noch nie in meinem Leben. Heute ging es erst um 11 Uhr los. Wir frühstückten vorher und schauten uns das Meer an. Die Wellen waren viel größer als gestern. Jetzt war ich wieder genauso nervös. Als wir ins Wasser gingen verschwand dies doch recht schnell wieder. Es gelang mir immer mehr, die Balance auf dem Board zu halten und aufzustehen. Plötzlich hatte ich es! Ich stand, hatte einen sicheren Halt auf dem Bord und konnte bis zum Schluss stehen bleiben. Geil! Ich freute mich wie ein kleines Kind. Nach ca. einer halben Stunde gingen meine Kräfte flöten. Meine Hände taten unglaublich weh und ich spürte den Muskelkater. Mittlerweile war mir vor Erschöpfung alles andere egal. Ich sah nur noch auf die großen Wellen vor mir und dachte: „Oh cool, die kriegst du gleich wieder voll ins Gesicht.“ Wenn ich in die Welle geschubst wurde versuchte ich ohne viel nachzudenken die Technik des Aufstehen anzuwenden und wenn sie mir gelang (das mittlerweile immer besser wurde), freute ich mich gar nicht mehr so richtig. „You look like you have no more power“, lachte mir mein Coach entgegen. Er sah meine Hände und fragte, ob ich aufhören möchte. Aber das wollte ich nicht, gerade wo es so gut läuft. Also ging es weiter. Nach 1,5 Stunden war die Session zu Ende. Da heute Samstag ist, gab es nachmittags keine Zweite Runde und ich hätte Zeit, bis morgen wieder etwas Kraft zu tanken.
      Am Nachmittag wollten Maja und ich kurz ins Dorf reinlaufen. Nachdem wir ca. 200 Meter gelaufen sind, schlug plötzlich direkt neben uns in die Stromleitung ein Blitz ein. Maja und ich fingen plötzlich an zu schreien, dann zu lachen, dann wieder zu schreien. Keine Minute vorher sagte ich noch zu ihr: „Wieso hast du Angst vor Blitzen? Es ist wahrscheinlicher, dass ich im Lotto gewinne, als vom Blitz getroffen zu werden.“ Über unser blätterte irgendwas auf uns runter. Maja war barfuß und ihre Füße brannten plötzlich und mir zischte es einmal durch den ganzen Körper. Maja rannte nur noch drauf los zurück ins Camp und hielt keine Sekunde mehr an. Lachend versuchte ich ihr hinterher zu kommen. Auf den Schock kam Piya erstmal mit einem Whisky um die Ecke.
      Abends gab es ein BBQ und wir saßen wieder alle zusammen und hatten tolle Gespräche. Gegen neun Uhr traf Olivia ein, sie kam ebenfalls aus der Schweiz. Kurz danach gingen plötzlich alle Lichter aus und der Strom war weg. Wir entschlossen uns in die Betten zu verschwinden.

      *So, 09.10.22*
      Die ganze Nacht gewitterte es so heftig, dass ich teilweise das Gefühl hatte, mir reißt das Bett unter mir weg. Daher waren auch die Wellen heute morgen ziemlich hoch und kräftig, weshalb wir wieder erst um 11:30 starteten. Auch jetzt noch hatten die Wellen so eine Wucht, dass man es kaum schaffte, entgegen zu laufen. Fürs Surfen war das jedoch ganz gut, da man so mehr Schwung reinbekam. Heute klappte es schon richtig gut und ich wurde immer sicherer auf dem Board und schaffte es oft, bis zum Ende zu stehen.
      Leider scheuerte die Oberfläche des Softboards meine Hände immer weiter auf und die Wunden wurden größer.
      Nach der Surfsession wollten wir alle gemeinsam essen gehen. Ein Mädel nach dem andren hüpfte bei einem der Surflehrer hinten auf den Roller auf und los gings. Es war ein kleines Cafe namens "The Holytree" mitten am Strand und umgeben von Palmen. Mal wieder fing es heftig an zu regnen und wir saßen erstmal eine Weile dort fest. Einer der Surflehrer sprang irgendwann auf seinen Roller und holte das große Auto, um uns alle abzuholen. Eigentlich wollten wir alle noch mit der "Mama" des Surfcamps zu einer Zeremoniefeier. Diese fiel leider aufgrund der mittlerweile überfluteten Straßen ins Wasser.

      *Mo, 10.10.22*
      Die Wunden an meinen Händen waren mittlerweile so schlimm, dass ich heute nicht mit Surfen gehen konnte. Das Wasser würde sie nur wieder aufweichen und das ständige Greifen des Board nur größer werden lassen. So ein Mist, ich war tierisch genervt. Gerade nach dem gestrigen Tag, der so gut lief, wollte ich eigentlich nicht aufhören müssen.
      Stattdessen machte ich einen längeren Spaziergang und ging zu einer anderen Stelle am Meer, um dort ein paar Surfern zuzusehen. Wieder zurück im Camp, waren auch schon die anderen wieder da. Heute stand die Videoanalyse auf dem Plan und wir versammelten uns alle, um nach und nach die Videos anzusehen und zu besprechen.
      Es war total interessant, alle einmal beim Surfen sehen zu können und auf welchem Level diese sich befinden.

      *Di,11.10.22*
      Heute wollte ich es wieder versuchen und ging um 8 Uhr mit zum Surfen. Die Wellen vorne waren leider nicht so gut, weshalb wir viel weiter raus gingen, als in den letzten Tagen. Hier waren sie deutlich höher und stärker und ich wurde beim rauslaufen und -paddeln immer wieder ein Stück zurückgespült. Heute lief es wieder richtig gut und es machte total Spaß. Auch schaffte ich es schon, selbst eine Welle anzupaddeln und ohne hineingeschubst zu werden, zu kriegen und bis zum Ende zu stehen. Ich war erstaunt, wie schnell man doch Fortschritte machte. Mein Surflehrer war auch wirklich super und man fühlte sich sehr gut aufgehoben. Nur einmal wirbelte es mich leider so rum, dass das Board meine linke Schulter ziemlich überdehnte.
      Bei der zweiten Session am Mittag spürte ich, dass meine Schulter schmerzte, aber davon wollte ich mich nicht abhalten lassen. Die Wellen waren leider nicht so gut und diesmal hatte ich einen anderen Surflehrer. Dieser verhedderte sich zweimal in meiner Leash und konnte die Wellen meiner Meinung nach nicht so gut einschätzen. Dementsprechend lief es leider insgesamt nicht so gut. Hätte ich mal lieber Pause gemacht, denn danach war meine Schulter noch schlimmer, als zuvor.
      Nachmittags gingen wir wieder zusammen mit den anderen essen und dann auch sehr früh ins Bett, da wir alle vom Tag ziemlich kaputt waren.

      *Mi, 12.10.22*
      Na super! Ich konnte meinen Arm am Morgen kaum nach hinten bewegen und habe ihn gar nicht in die Position des Pop Ups bekommen. Also wieder aussetzen.. Ich beobachtete etwas die anderen, las ein bisschen und räumte auf. Am Nachmittag reisten Maria, Andrew, Saskia und Celine ab. Der Abschied fiel recht schwer, da sie uns in den paar Tagen sehr ans Herz gewachsen sind.
      Am Abend saßen wir wieder zusammen und spielten Karten. Es war wirklich lustig und es wurde total viel gelacht. Leider war dies unser letzter Abend. Wir hatten hier wirklich eine coole Zeit mit den anderen Gästen und auch den Surflehrern. Wer also ein cooles Surfcamp in Bali besuchen möchte, dies kann ich absolut empfehlen.

      *Do, 13.10.22*
      Heute ist unser letzter Tag. Also wollte ich, egal wie meine Schulter wehtut, noch ein letztes Mal mit Surfen gehen. Nachdem unser Coach gestern Abend zu viel getrunken hatte und nicht auftauchte, ging einer der anderen Surflehrer mit uns raus. Er sagte, meine Pop Ups wären heute sehr gut und zeigte mir, wie ich mehr Geschwindigkeit reinbekomme. Das war ein super Abschluss und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis der gesamten Woche. Nach der Surfsession frühstückte ich in Ruhe und packte schon mal meine Sachen zusammen. Als Maja zurückkam, stand unser Taxi schon da, daher war der Abschied leider relativ hektisch.
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    • Day48

      Laut, leise und lecker in Medewi

      September 26, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

      Wir suchten etwas weniger wildes, lautes, motoriges als wie Canggu. Mo erinnerte sich an seinen Bali Trip vor 6 Jahre und kam auf Medewi. Der günstigste Weg dahin zu kommen und unabhängig und mobil zu bleiben war ganz klar der Scooter. Klar war uns aber auch, dass beide Backpacks plus Board auf einer Strecke von knapp 60 Kilometern nicht funktioniert. Also packten wir um und ließen einen Rucksack in der letzten Bleibe zurück.

      Durch das schön grüne Hinterland ging es leider nicht die ganze Zeit. Auf der Hauptverkehrsstraße der Südwestküste wurde die Fahrt dann schon anstrengend. Nicht nur weil Marens Hintern bereits nach 30 Minuten schmerzte, sondern auch auf Grund der dauernde Überholmanöver aus gefühlt allen Himmelsrichtungen. Da wird eine Art Bundesstraße eben schnell zu einer vierspurigen Rennstrecke und "schwer" überholt "leicht" mit lauten Getöse. Um uns vor den vielen Abgasen wenigstens ein wenig zu schützen, führen wir beide mit medizinischen Mundschutz. Mo brauchte unseren leicht überladenen Roller selbstverständlich sicher ans Ziel. Aber ein bis zwei Nervenmomente bleiben zur Erinnerung.

      Das Anara Surfcamp liegt in Steinwurfweite vom Meer in Medewi. Schnell war klar, dass wir hier einen tollen Mix aus ähnlich tickenden Menschen begegnen würden. Eine Mix aus freiheitsliebendnen Weltenbummelern - jeder auf seine ganz eigene Weise und mit seiner ganz eigenen Geschwindigkeit. Ein Pärchen aus Östereich inspirierte uns mit wahnsinnig spannenden Geschichten aus der gesamten Welt. Von ihren sehr diziplinierten Budgets können wir uns noch eine Scheibe abschneiden. Auch aber von ihrem Mut Länder ganz anders als gewöhnlich zu bereisen. Von dieser Truppe lernen wir auch eine neue indonesische Süßspeise namens "Martaba". Das ist eine Mischung zwischen Kuchen und Pfannkuchen mit einem Mix an Zuckerzeugs der himmlisch schmeckt. Pedro aus Venezuela kochte abends für 10 Mann sein heimisches Leibgericht (preisfrage: wie heißt es??) und Martaba wurde reichlich genossen.

      Was man sich abends so anfuttert sollte man morgens besser auch wieder verbrennen. Gut dass die Bedingungen für gute Wellen morgens am Besten waren. Kein Wind und daher klare See mit leicht zu berechnene kleineren Wellen. Zu Marens Glück sogar ein Beach Break. Diese Bedingungen ließen selbst den Angsthasen zu ersten Surferfolgen kommen.

      Ja Schlaf war so ne Sache in Medewi. Der Islam ist hier die dominierende Religion. Also fanden wir an den Straßen Moscheen und nachts um 04:45 weckste uns regelmäßig der Muezzin. Sonst war es aber ein ganz normaler wenn auch ruhiger Beachlife-Ort mit Bikinis und wenigen aber süßen Beach Cafes. Erholung ist im jeden Fall garantiert. Wir haben angefangen zu lesen...

      Außer surfen ist da auch nicht viel los. Ein Nachmittags-Ausflug brachte uns zu den zwei "Sehenswürdigkeiten " innerhalb von 30 Minuten Roller -Ride. Der Weg rauf, weit über die Wälder, hat sich bereits gelohnt. Der Straße führte durch kleine Bergdörfen in denen gerade Nelken und Lorbeer am Straßenrand getrocknet wurden. Der Geruch lag mir noch am Abend sanft in der Nase. In Bunut Bolong bestaunen wir eine uralten Baum durch dessen Mitte eine Straße führt. Es hat schon seine Vorteile wenn man de Weg von 882 Stufen zu einem Wasser auf sich nimmt. Den Twin Waterfall hatten wir für uns ganz alleine.

      Medewi war genau was wir brauchten - genau ein Strand, kein Roller Need und Nerv, etwas Ruhe,auch vor surfmassen und vor allem diese inspirierende Crew: schließlich hat unsere Reise zwar grade erst begonnen, soll ja aber auch bald spannend weitergehen...

      PS. Antwort ist Arepas!
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      De jute Heidi

      9/27/19Reply

      Hallo ihr Weltenbummler, jetzt habe ich mit Interesse und ein bisschen Neid eurem Trip von Anfang an nachverfolgt. Sieht und hört sich ja alles echt spannend an. Passt weiterhin auf euch auf und genießt jeden Tag. 😘👋

      9/27/19Reply
      Traveler

      Das ist Maren 👏👏👏.Sieht richtig gut aus

      9/27/19Reply
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    • Day184

      Bali 3.0

      February 16, 2020 in Indonesia ⋅ 🌧 31 °C

      Surfen! Wie ich schnell lerne, ist das nicht umsonst der Sport der Götter. Schwer einen anderen Sport zu finden in dem man nicht nur sich selbst, das Board als auch das Meer beherrschen muss.

      Es werden jeden Tag 2 Surfstunden angeboten. 8:30 und 13:30. Wer kann und will trägt sich auf eine kleine Tafel ein.
      Noch etwas verkatert absolviere ich meine erste Surfstunden um 8:30 und merke schnell, das dauert noch bis ich die erste Welle kriege mit gutem Willen ist es nicht getan. Als Anfänger surft man erstmal auf einer weißen, sprich gebrochenen, Welle. Man schiebt also das Board so weit bis man gerade noch so stehen kann, auf Kommando des Lehrers geht's auf Board.
      Ein paar Paddelzüge später, schnell aufstehen und locker und lässig die Welle zum Strand surfen.
      Was an Land beim Üben noch so einfach funktioniert ist im Wasser eine immense Herausforderung. Mehr als 3-5 Sekunden lässt mein Gleichgewicht nicht zu...von 50 Versuchen klappt 2-3 richtig gut, den Rest der Zeit bin ich genauso ein Sandkorn in den Wellen wie der Rest um mich rum und der Ozean macht was er will mit mir.

      Es kommen Set's von Wellen rein die 3-4 Meter hoch sind....stehst du ungeschickt bricht die Welle mit einer unglaublichen Wucht genau über dir. Das Board ist mit einer leash (Leine) an deinem Fuß festgemacht. Die Welle drückt dich runter und wirbelt dich herum. Herzlich Willkommen in der Waschmaschine!
      Mit der Zeit lernt man nicht so sehr gegen die Wellen zu kämpfen, sondern einfach Nase zu halten, untertauchen und einfach warten bis die dunkle Walze über einem hinweg gerollt ist um sich erneut aufs Board zu kämpfen.

      Einige Schnitt- und Schürfwunden später klappt es schon ganz gut mit dem Surfen, trotzdem Frage ich mich nach einigen Tagen, welchem Pakt die Surfer mit Poseidon geschlossen haben. Jeder von Ihnen gleitet schwerelos über die Wellen und lässt es aussehen wie ein Sonntagsspaziergang....für mich fühlt es sich eher an wie Mount Everest Erstbesteigung.

      Als ich das erste Mal endlich alles Richtig mache und eine weiße bis an den Strand reite, verstehe ich erst richtig die Faszination die dieser Sport ausübt. Ein unglaublich gutes Gefühl das Wasser ein Stück weit zu beherrschen....Poseidon, wir sehen uns garantiert wieder.....
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      Traveler

      Ganz schön gefährlich! Du Sandkorn in der Waschmaschine! Lass es dir gut gehen. Gruß HJ

      3/16/20Reply
      Traveler

      Was ist das?

      3/16/20Reply
      Traveler

      Süß 🐱

      3/16/20Reply
      8 more comments
       
    • Day23

      Brown Sugar Surfcamp Medewi #2

      October 28 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

      *Fr, 28.10.22*
      Auf der Hinfahrt ins Surfcamp waren wir schon total gespannt, welche weiteren Gäste diesmal auf uns warten werden. Ob es nochmal genauso cool werden würde, wie mit den zuvor. Als wir ankamen, fühlten wir uns direkt wohl und merkten, dass es eine gute Entscheidung war, noch einmal herzukommen. Hier waren vier schon etwas ältere Australier und sonst nur Deutsche. Marco und Timo aus Baden, Jana aus Hamburg, Joel aus Köln, Mara aus Dortmund, Laura aus Stuttgart und später kam noch ein schweizer Pärchen dazu.
      Die heutige Surfsession lief erstaunlich gut. Das was ich bisher gelernt hatte, konnte ich gleich wieder anwenden und es machte tierisch Spaß. Am Abend saßen wir wieder alle zusammen. Es war zum Glück auch diesmal eine richtig sympathische Gruppe.

      *Sa, 29.10.22*
      Oh nein, wir haben die Moschee schon ganz vergessen. Wieder mal wurden wir um 04:20 Uhr aus dem Schlaf gerissen.
      So gut wie es gestern lief, umso schlechter lief es dafür heute. Irgendwie war ich müde und hatte kaum Kraft. Ich war auf dem Board teilweise schon in der richtigen Position und hätte mich nur noch nach oben drücken müssen, doch stattdessen fiel ich hinten mit dem Hintern wieder runter und legte eine Arschbombe ins Wasser hin. Was zur Hölle tu ich da eigentlich gerade? Irgendwie war heute nicht mein Tag. Naja, morgen würde es bestimmt wieder besser laufen.
      Am Nachmittag unternahmen wir gemeinsam mit den Surfcoaches einen Ausflug zu einem Wasserfall. 189 Stufen mussten wir dafür erst hinab und anschließend natürlich wieder hinauf gehen. Danach machten wir auf dem Weg noch zwei weitere Stops. An einem konnte man total gut über die Dschungellandschaft und dem dahinterliegenden Meer sehen. Am anderen war ein riesiger Baum, der mittendrin einen großen Tunnel bildete und durch den eine Straße führte.
      Zurück im Camp gab es, wie auch schon beim letzten mal, ein BBQ und die Küchendamen zauberten wieder leckere balinesische Spezialitäten.

      *So, 30.10.22*
      Gott sei Dank, das Surfen hat wieder richtig Spaß gemacht und lief viel besser als gestern. Nach der Session gingen wir alle gemeinsam etwas essen und wir verabschiedeten uns von den Surfcoaches. Am Nachmittag telefonierte ich mit Vroni und nachdem sie meinte, morgen wäre erst Halloween und nicht heute, bemerkten wir, dass wir ja noch einen Tag länger haben. Wenn wir das nicht durch Zufall bemerkt hätten, wären wir einfach morgen früh um 5:30 Uhr abgereist und wären ein Tag zu früh vor unserer nächsten Unterkunft gestanden. Upsiii…
      Abends machten wir ein Lagerfeuer am Strand und unterhielten uns total lange miteinander.

      *Mo, 31.10.22*
      So, also nachdem wir nun noch einen Tag länger hatten, ging es nochmal hinaus ins Wasser. Heute wollte ich das erste mal ein Hardboard testen. Ich fühlte mich wieder wie eine komplette Anfängerin. Der Unterschied zum Softboard war größer als gedacht. Es war schmaler und leichter. So musste ich erst wieder erneut ein Gefühl für die Balance entwickeln. Ebenso konnte man seine Fußposition nicht mehr so sehr korrigieren, da man direkt runterflog. Also entweder der Pop Up sitzt sofort oder du bist verloren und fällst direkt runter. Am Nachmittag fuhr ich dann mit zum anderen Surfspot, um den Fortgeschritteneren etwas zusehen und mir da noch ein paar Sachen abschauen zu können.

      *Di, 01.11.22*
      Mama Made fuhr uns gemeinsam mit einer Freundin von ihr nach Ubud ins House of Om. Hier werden wir die nächsten drei Wochen ein Yoga Teacher Training absolvieren. Für diese Zeit mache ich keine Tagebucheinträge und es wird am Ende nur eine Zusammenfassung geben.
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    • Day1

      Surfcamp "BrownSugar":

      October 6 in Indonesia ⋅ 🌧 27 °C

      Eine Woche "nur" surfen... Wir haben uns für ein kleines Camp auf Bali am Medewi Beach entschieden. Beste Entscheidung :) Wir hatten das Meer für uns und haben große Fortschritte gemacht. Und inzwischen habe ich auch nicht mehr so viel Angst vor den größeren Wellen 🏄🏼‍♀️. Außerdem war es mal schön, für eine Woche wieder ein "Zuhause " zu haben. Im Camp waren alle sehr herzlich und ein paar Freundschaften wurden geschlossen.

      Zwischendurch hat es viel geregnet, aber wenn man eh schon im Wasser ist, halb so wild. Ein Blitz hat nebenan eingeschlagen und den Strom für einen Tag lahmgelegt. Wir waren live dabei 🤦🏼‍♀️. Um wieder Energie zubekommen, waren wir oft im Restaurant the Holytree, welches direkt am Strand liegt. Abends sind wir dann tod müde ins Bett gefallen, bis wir am nächsten Morgen von den Rufen der Geckos aufgeweckt wurden.
      Die Woche ist wie im Flug vergangen...
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      Traveler

      😍

      10/14/22Reply
       
    • Day100

      Medewi Point

      October 12, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

      Finally some surf =)
      Nachdem uns Australien zwar in jeder Hinsicht fast zu gut gefallen hat, kam das Surfen dort trotzdem etwas kurz. Daraufhin entschieden wir uns spontan einen Monat Bali einzuschieben, um hier surftechnisch etwas nachzuholen und natürlich auch die restlichen Vorzüge der spaßigen Insel zu genießen. Fortsetzung dazu folgt natürlich ;-)Read more

      Traveler

      Uppsiii... :-(

      10/18/19Reply
      Traveler

      Ohhhh neee 🙈

      10/19/19Reply
      Traveler

      Nice

      11/2/19Reply
       
    • Day100

      taking a rest in Medewi

      November 24 in Indonesia ⋅ 🌧 27 °C

      While traveling on Java, many surfers told me that the line ups in Bali are so much more crowded than the ones on Java. But there was supposed to be at least one village that should be still less touristy, where the line ups are still not as crowded as they are in Canggu or Kuta. They recommended me to got to Medewi - a surfer‘s village which is more to the west side of Bali and still has a lot of Moslem influence 😊 so that was the reason why we planned to go to Medewi from the beginning on…We were so excited to surf in Medewi together that the expectations were already pretty high when we got there. We had booked 5 nights and were looking forward to surf and relax a lot. 🏄🏼‍♀️🏄🏼‍♂️🏄🏼‍♂️ buuuuuut unfortunately Mo and me still had symptoms of covid so we couldn’t go surfing and still had to isolate ourselves a lot. So the first days in Medewi Mo and me took a rest, and when the symptoms got better and Mo tested himself negative again (after 6 days in total, which I found quite fast) we just went to a coffeeshop most of the time, looked at the waves and watched other surfers. We were pretty disappointed in the beginning because we had been so excited for surfing ourselves (so our mood was not always the best😟), but I was also happy for Fynn who had two great days of surfing in Medewi. 😍

      Things got better for us when the symptoms got better and we also had the negative test. We went out for dinner with Fynn to a quite fancy restaurant where generous Fynn invited us on nice meals and cocktails/mocktails 😊😊 The Puri Dajuma Restaurant had such a nice view and the food there was so good! Fynn ordered Satay with peanut sauce which was quite impressing as it came on a small barbecue 😄 we also got to know Luisa, a girl from Hamburg who stayed in the resort and invited her for a round of Uno Flip to our table (so German haha) - it was such a nice evening! 😊
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      Traveler

      Schön 😍

       
    • Day102

      L.O.S.T. in Medewi

      November 26 in Indonesia ⋅ 🌧 28 °C

      When we didn’t have any symptoms anymore and could move around without any restrictions, we met Tine and Jo at our homestay. Originally coming from Hamburg the two moved to Medewi a few months ago because Tine got a contract as a general manager of a luxury resort (the “L.O.S.T.”) near Medewi for the next 5 years. Tine offered to give us a tour around the resort, which should be quite fancy (as it costs 550 € per night to stay there 😃).

      Mo and me felt quite good again and were looking forward to have a look at the resort, which is plastic-free and completely plant-based 🌱 unfortunately Fynn told us that he was feeling sick since that morning, which was why he couldn’t join us.

      Since Tine had to work, Jo showed us around the L.O.S.T. Resort. It seemed like there was given a thought to every little detail in the resort and they have their own amazing beach. It was really impressing to see and to get an insight to the way how some rich people (who care for the environment more than in other luxury resorts) ago on vacation 😃

      Afterwards we made a stop at Puri Dajuma, the restaurant / resort where we had eaten the evening before, because Jo wanted to show us the amazing pool they have there. We also met up with Luisa again and had some fun in the nice pool (until it started to rain quite heavily 😅) …also Mo and me collided under water and I felt as if I had broken my nose - which luckily seemed to be not true😬 On our way back to the homestay Jo showed us the house that he and Tine were planning to rent and then buy in a few months. The owner had organized a ceremony the day before to bless the house before Tine and Jo would move in.

      Fynn had a fever in the evening and couldn’t join for dinner 😟 we had some nice savoury Martabak, a self-made salad and (finally again! 🥖🥖🥖) some nice bread (which Tine had organized) together with Jo, Tine and Luisa. 😊
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    • Day86

      Medewi

      June 25 in Indonesia ⋅ ⛅ 25 °C

      Well au d Ziet langsam aber sicher knapp wird, hemmer eus entschiede zrugg nach Bali zgah anstatt wieter in Weste auno uf de Mount Bromo zgah. So simmer 3 Nächt imene mega schöne Homestay mit coole Lüt in Medewi gsie. D Ayu het eus jede Abig mit mega feine indonesische Menüs bechocht. Nebed Surfe het mer nöd allzu viel chöne mache, und au fürs Surfe isch es nöd immer optimal gsie. Isch aber trotzdem eh tolli Ziet mit coole Lüte gsie.Read more

    • Day17

      Weiterreise nach Medewi

      September 3 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

      Mit einem Gojek Taxi ca. 2.5h von Canggu nach Medewi, ca. 60km in das Aga Living Hotel. Erst das Garden Zimmer gehabt dann für 500k IDR in die oberste Suite mit super Aussicht ziehen können 🎉🎉 Super Surf aber mit leider vielen Leuten im Line up, wir haben uns trotzdem gut einsurfen können 🤙🏻

      Rob hat sich die ersten Tage noch einen Bali Belly gegönnt 😬
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    You might also know this place by the following names:

    Banjar Dauh Pangkung

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