Indonesia
Bukit Lewang

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20 travelers at this place:

  • Day44

    Noch mehr Jungel

    October 16 in Indonesia

    Nach einer eher wenig erholsamen Nacht war Annatina bereits bei Tagesanbruch wach und vertrieb sich die Zeit mit Solitär. (Das echte mit echten Karten). Stephan etwas später. Wieso wenig erholsam? Die Matratzen sind sehr dünn, man spürt am morgen jeden Knochen, und kurz. Bei gestreckten Füssen setzte man das Mückennetzt ausser Kraft und opftert sich den Mücken.
    Nach einem leckeren Frühstück und Kaffee geht es durch den Fluss weiter in den Jungel. Zum Aufwärmen steigen wir die ersten 30 Minuten einen steilen und wegen des Regens rutschigen Hügel hoch. Dabei sehen wir wie Termiten einen grossen Baum einfach aushöhlen können. So geht die Wanderung weiter, Hügel steil hoch und auch wieder steil runter. (Achtung rutschig!) Auf diesem Weg treffen wir immer wieder andere Tourigruppen.
    Plötzlich werden die Guides nervös, ein komischer Geruch liegt in der Luft, angeblich der Geruch von Orang-Utans. Leider fanden wir keine, sahen uns aber einen Termiten-Highway genauer an. Anders als Ameisen laufen Termiten auf einer "Strasse" in die selbe Richtung. Es sieht aus wie eine kleine Armee.
    Wir laufen also weiter, die vorgeschlagene Pause unserer Guides schlagen wir aus, da wir nicht müde sind.
    Nach längerer Zeit hören wir Stimmen und alle scheinen aufgeregt zu sein. Als wir auf der Kuppel ankommen, sehen wir zwei Orang-Utans mit ihren Müttern. Eine davon ist Mina. Mina ist hier eine kleine Berühmtheit, sie wurde als sie Klein war von Wilderern entführt und wahrscheiblich auch misshandelt. Später konnte sie erfolgreich wieder ausgewildert werden. Sie ist jedoch sehr aggressiv und mag Menschen nicht. Hat aber herausgefunden, dass sie von den Guides Früchte kriegen kann. Sie ist somit meist sehr aggressiv wenn sie hunger hat und man ihr nichts geben kann. Im Gegenteil zu anderen Touristen bleiben wir und unsere Guides zurück. Auch in diesem Moment schämte man sich wieder teilweise für die anderen Touristen. Da läuft ein oft gefährlicher Affe den Leuten davon und sie rennen, mit dem Smartphone in der Hand, kopflos hinterher. Die beiden kleinen Affen liefen übrigens recht selbstständig umher.
    Nach einem weiteren sehr steilen Abstieg. Gab es Früchte direkt vor einem Wasserfall. Dann trennten wir uns von den anderen beiden Reisegefährten und einem Guide, sie machen noch eine Nacht mehr. Zusammen mit unserem Guide ging es weiter bis zum Raftingstart. Auf dem Weg dorthin sahen wir noch eine ca einen Meter grosse Echse.
    Damit wir nich alles nochmals zurück laufen müssen, raften wir den Fluss runter. Dazu werden die grossen Schläuche von LKW Reifen zusammen gebunden. Ein grosser für uns, ein kleiner vorne für den Steuermann und einen kleinen hinten für den Guide. Gesteuert wird mit langen Holzstöcken, mit denen wir von Felsen weggedrückt werden. So endet unser Jungelabenteuer mit einer lustigen Raftingfahrt bis vor die Haustüre.
    Total geplättet waschen wir zurück im Zimmer erst mal Kleider. Annatina wurde durch die Erlebnisse der letzten Tage etwas übermütig und versucht einen Affen von der Terrasse zu verscheuchen (die klauen sonst Kleider), der Affe liess sich das aber nicht bieten und schlug schlussendlich Annatina in die Flucht. (Mit einem entsetzten Angstschrei zurück ins Zimmer)
    Kurz nach unserer Rückkehr erfahren wir von unserem Host, dass er morgen früh mit dem Auto nach Medan fährt und wir mit können, wenn wir um 8 bereit sind. Begeistert von der Vorstellung nicht holppernd in einem engen Minibus zurück zu müssen, sagen wir zu.
    Nach einem kurzen Abendessen liegen wir nun um 20.30 KO im Bett und werden wohl bald schlafen und vielleicht von Orang-Utans träumen.
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  • Day41

    Ruhmreiche Niederlage

    October 13 in Indonesia

    Der Wecker klingelt und Annatina fühlt sich soweit regeneriert, dass wir beschliessen die Reise nach Bukit Lawang anzutreten. Zum Glück haben wir dies am Vorabend so ausgemacht, den Stephan ist noch für fast eine Stunde geistig im Tiefschlaf und kaum in der Lage zu sprechen, geschweige den etwas zu planen 😂
    Aber bis zur Abreise schafft auch er es irgendwie ganz wach zu werden (und das ohne Kaffee)

    Wir folgen den Anweisungen von Hans den wir vor 2 Tagen getroffen haben und erwischen tatsächlich den Mini-Citybus in die Richtung die wir wollen. Nach gerade mal 35min werden wir (nicht ganz am Bus-Terminal, aber doch in der Nähe) gebeten am Rotlicht einer Ampel auszusteigen: 1. Etape geschafft.

    Nach Bukit Lawang fahren ausschliesdlich Kleinbuse und offizielle Preise sucht man vergebens. Hans hat uns gesagt, dass wir vermutlich zwischen 25'000 und 30'000 pro Person bezahlen werden.
    Wir gehen also die restliche Strecke zum Terminal und besprechen unsere Strategie. Dort angekommen kommt es wie erwartet: gleich zu Beginn rudeln sich 3-4 Leute um uns, fragen wo wir hin wollen und schlagen uns sofort ihre Gefährte vor, zum Preis von 70'000 pro Person.
    Es ist für uns immer enorm schwierig zu wissen auf wen man nun hören soll und wem man vertrauen kann. Zu spät finden wir die offizielle Liste in der man sich eintragen lassen kann. Sobald die Vertretter um einen stehen ist es fast unmöglich ein Gespräch mit jemandem zu beginnen und ihn nach dem Preis zu fragen. Die Einheimischen verständigen sich schnell untereinander und fallen sich gegenseitig nicht in den Rücken und so bleiben wir bein Startgebot von 70'000 und beginnen zu handeln.
    Angebote werden ausgetauscht Pausen gemacht, wir entfernen uns, sie laufen hinterher umd schliesslich kommen wir bei 25'000 pro Person an. Sind allerdings über die Konditionen völlig verunsichert und wissen nicht wie ehrlich das Angebot ist. Als wir dem Fahrer mitteilen, dass wir erst nach Ankunft bezahlen wollen, platzt der Deal.
    Entnervt und am Ende unseres Lateins verlassen wir das Terminal und schauen uns um, ob nicht doch eine offizielle Busline verfügbar ist. Fehlanzeige, alle Personen die wir fragen, versichern uns, dass nur diese Bus dorthin fahren, nichts grössers. Allerdings bestätigt uns der Chauffeur einer anderen Verbindung, dass 25'000 tatsächlich der normale Preis sei.
    Also müssen wir wieder zurück und haben nun natürlich einen Grossteil unserer Verhandlungsstärke eingebüsst, denn offensichtlich brauch wir den Transport.
    Die Verhandlungen beginnen erneut und diesmal wird uns offen gestanden, dass die Fahrt eigentlich 30'000 kostet, aber für Locals, nicht für Touristen. Da uns die nerven ausgehen und wir langsam aber sicher nur noch weg wollen, schlagen wir bei 40'000 pro Person ein.
    Klar damit fahren wir beide zusamme immer noch billiger, als wir pro Person gezahlt hätten, wären wir mit dem Touristen-Shuttle gekommen (150'000 pro Person), aber wie ein Sieg fühlt es sich nicht an.

    Die Fahrt verstärkt das Gefühl noch. Der Bus muss schliesslich etwas abwerfen, daher wird er mit Personen und Material vollgestopft bis zum geht-nicht-mehr. Diese 3 Stunden werden eng und umgemütlich. Aber wir erreichen das Zeil: 2. Etape geschafft.

    Die dritte Etape ist dafür umso leichter: Ren, unser Host, wartet bereits am Busbahnhof auf uns (Auf Nachfrage meint er, er warte seit etwa 1-2 Stunden, im Ton in dem wir sagen "Keine Ahnung vielleicht 5-10 Minuten"). Es ist das erste Mal das Stephan seinen Namen auf Papier gedruckt sieht, nur für die Abholung, das heitert schon etwas auf 😁.

    Ren führt uns direkt zum Homestay und danach gleich weiter ins lokale Restaurnt wo wir was essen können, einchecken und die Jungeltour für Montag/Dienstag buchen.

    Buckit Lawang ist ein kleines Dörfechen mitten im Jungel. Es gibt Guesthouses, etwas an lokalen Geschäften, einen sauberen klaren Fluss mitten durch und innerhalb von 10km einen Bankomaten (Dank Annatinas Voraussicht haben wir in Medan noch Bargeld geholt).
    Mitten im Jungel muss hier noch etwas relativiert werden: Gleich nach Bukit Lawang beginnt das Naturschutzgebiet mit der Oran-Utan Auffang- und Eingliederungsstation, davor befindet sich ein Gebiet, das für uns zwar einem Urwald ähnlich sieht (viele Palmen und sehr grün) aber tatsächlich eine Palmölplantage ist. Bei näherem Hinsehen fällt auf, dass die Bäume in Reih und Glied wachsen und meistens alle die selbe grösse haben.
    Online haben wir bereits gelesen, dass Sumatra darum kämpft wirtschaftlich erfolgreich zu sein und gleichzeitig immer mehr Urwald an diese Plantagen verliert.

    Trotz dieses Betroffenheitsfaktors, geniessen wir den Samstagabend auf indonesische Touristen-Art, im Pub mit Liveband (endlich mal wieder schräge Coversongs) und reden mit anderen Touris, die ihre Jungelwanderung schon hinter sich haben.
    Später als erwartet, müde und wieder fröhlich gehen wir schlafen.
    (leider zu müde um noch den Footprint zu schrieben, deshalb die erneute Verspätung diesmal von Stephan - Sorry!)
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  • Day42

    Ein traditioneller Sonntag

    October 14 in Indonesia

    Nachdem es gestern etwas später wurde, hielten wir uns an die traditionelle Sonntagsroutine und schliefen aus. Da gewisse Dinge auch im Ausland gleich bleiben sollen, gönnten wir uns ein grosses Frühstück. Für Stephan Spiegelei und Toast für Annatina einen Fruchtporrige. (Haferflocken wie habe ich euch vermisst) Obendrauf teilten wir uns einen Bananapancake. Vom Frühstück etwas schläfrig ging es nochmals zurück aufs Zimmer.
    Später am Nachmittag erkundeten wir Bukti Lawang, mit anschliessendem Bad im Fluss. Der Fluss ist nicht sehr tief, man kann fast überall stehen. Zieht aber etwa so stark wie die Aare. Da Sonntag war, waren auch die Einheimischen am Fluss, die ganz genau schauten ob dir zwei Touris mit dem Fluss klar kommen. 😅 Als klar war, dass wir im Fluss schwimmen können war das Interesse dann auch vorbei. Von dem kleinen Ort, den waghalsigen Brücken und dem Fluss können wie hoffentlich morgen noch Fotos machen, heute hatten wir die Handys nicht dabei. (Foto von der Brücke sind jetzt drauf)
    Affen sind hier übrigens auch überall. Auch auf dem Bananenbaum direkt vor unserer Haustür. Manchmal auch auf der Brücke, wo sie verunsicherte Touristen nicht drüber lassen. (Ein junger Typ in einem Restaurant findet es übrigens süss, dass wir nicht wissen ob die gefährlich sind oder nicht. Sie sind es meistens nicht 😉)
    Da wir heute nicht viel gemacht haben seht ihr in den Bildern wie unsere Zimmer meist aussehen. Es handelt sich dabei meistens um einen Raum mit einem Bett und vielleicht einem Stuhl. Mückennetze sind eher die Ausnahme. Meistens ist ein Ventilator im Zimmer, bei grossem Luxus eine Klimaanlage. (Bringt hier aber nicht so viel, da öfters mal der Strom aussfällt. Worauf die Einheimischen nur "Welcome to the Jungle" rufen 😂)
    Das Bad ist fast immer Toilette und WC in einem. Westliche Toiletten sind nur in Touristengegenden zu finden, dort oft ohne Spühlkasten. Papier darf übrigens nicht runtergespühlt werden. Die Dusche ist links direkt neben der Toilette. (Die Tür geht nicht ganz auf) Warmes Wasser ist nicht Standard. Ein Waschbecken existiert oft nicht. Die Hände werden dann in der Schöpfkelle (befindet sich im Wasserbottich) mit Seife (Danke an Alex und Jan für die Flüssigseife) gewaschen. Das Wasser kann dann gleich als Spühlung genutzt werden. Dieses "Badezimmer" gehört zu den saubereren die wir bisher erlebt haben. Während ich es schreibe fällt mir auf, es klingt schlimmer als es ist. Man gewöhnt sich daran. (Zumindest meistens😉)

    Im euch auf andere Gedanken zu bringen können wir euch ankünden, dass wir morgen in den Jungel gehen. Orang-Utans (Maurice, wie Annatina sie nach dem Affen in Planet der Affen nennt) wir kommen.
    Falls ihr morgen nichts von uns hört, haben wir hoffentlich nur kein Netz 😉
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  • Day31

    Day #28 welcome to the jungle

    October 3, 2017 in Indonesia

    Etwas unmotiviert brachen wir heute Morgen auf, Richtung 2-Tages Dschungeltreck. Man weiss nie genau, wen und was einen auf solchen organisierten Touren erwartet, doch ohne Guide konnte man den Nationalpark nicht betreten. Dann halt so.
    Wir hatten Glück!

    Unser Tourguide "Adi" war ein aufgestellter und engagierter Mensch und ist in Bukit Lawang geboren und aufgewachsen.
    Unsere Gruppe bestand weiter aus den zwei jungen Dauertraveler Kirstin (Edinburgh, Schottland) und Lee (Bristol, England), welche momentan zwischen Neuseeland und Australien pendeln (je nach Visa-Situation), um zu arbeiten. Sobald sie wieder genug Geld zusammen haben, unternehmen sie eine Reise im Raum Südostasiens.
    Dazu kamen, Brad und Andrew aus Adelaide, Australien. Etwa 10 Jahre älter als wir selber aber ebenfalls Langzeitbackpacker, welche aufregende Geschichten von mehrmonatigen Touren durch Indien und andere, grosse Länder erzählen konnten. Allessammt unkomplizierte Menschen von der Sorte, welche ich meistens auf Musikfestivals antreffe und der Englischmix, welcher sich durch diese Konstelation ergab, war einmalig! :)

    Adi zeigte uns unterwegs was hier alles so wächst; Zimtbäume (die Baumrinde wird abgetragen und getrocken: voilà Zimt), Nelkenbäume (Blüten/ Früchte, werden zu "Nelken") und Kautschuk Bäume.
    Nahe beim Eingang zum Park war der Regenwald voller geführten Gruppen. Dies lag wohl an den etlichen Orang-Utans, welche dort entweder in ihren selbstgebauten Nestern lagen oder sich gemütlich von Baum zu Baum hangelten.
    Unser Guide entschid den Massen etwas auszuweichen und führte uns einen schnurgeraden und steilen Pfad hinauf, bis wir auf einem Grat standen. Nach bereits 5 Minuten Gehzeit im Dschungel waren wir alle durch und durch nassgeschwitz, doch dieser Aufstieg gab uns den Rest!

    Oben machten wir glücklicherweise Mittagspause. Ein, die Gruppe begleitender Träger, servierte uns leckeres, in Papier gewickeltes (die Tuperware Südostasiens), Nasi Goreng.
    Als Zwischenverpflegung gab es immer mal wieder Früchte, wobei uns ein ganzer Früchtestand vorgesetzt wurde. Zur Auswahl standen Wassermelone, Ananas, Passionsfrucht, Bananen und Mandarinen. Ich war im Himmel und stürzte mich auf das Früchtebuffet, die Früchte hier schmecken wenigstens nach Etwas, nicht zu vergleichen mit dem, was in der Schweiz erhältlich ist.

    Nach einem kleinen Mittagsschläfchen ging es einen anderen Pfad wieder luftlinienmässig den steilen Hang hinab. Ich bin mir nicht sicher was ich als mühsamer empfunden habe, da es die letzten paar Tage immer mal wieder geregnet hat und der Boden schlammig war.
    Aber es gab vieles zu bestaunen, was einen von den Strapazen gut ablenkte. Ein dicker Teppich aus sattem Grün ergoss sich auf beiden Seiten des Pfades in alle Richtungen. Neben den Orang Utans gab es viele, kleine Äffchen, welche es immer auf den Proviant der Wanderer abgesehen haben, Daumennagel grosse Ameisen und sehr eklige, handgrosse Tausendfüssler mit spitzen Krabbelbeinen und einem dicken Panzer auf dem Rücken.
    Per Zufall kreuzten sich unsere Wege mit einem pfauähnlichen, imposanten Vogel (grauer Pfaufasan). Ich fragte mich bloss, wie er mit so schweren und langen Schwanzfedern im Dschungel überleben konnte.

    Adi wollte uns unbedingt noch Mina vorstellen.
    Mina ist eine über 35 Jahre alte, halbwilde Orang Utan Dame. Sie stammte aus einem Zirkus und wurde schlecht behandelt, was eine grosse Narbe auf ihrer Stirn verdeutlicht. Glücklicherweise wurde sie gerettet und lebt nun einigermassen zufrieden im Nationalpark. Sie hat während ihrer Zeit in der Wildniss, 4 Junge zur Welt gebracht, wovon drei überlebt haben. Man musste jedoch sehr vorsichtig sein, da sie laut Adi bereits über 70 Menschen angegriffen und gebissen hat (seit dem Tod des einen Babies ist sie sehr misstrauisch geworden).
    Wir haben sie auch tatsächlich gefunden und sie hat uns gut akzeptiert. Adi bot ihr im Gegenzug ein paar Früchte an, welche sie und ihr Junges zufrieden mampften. Wir bliben noch gut eine Stunde vor Ort und schauten den beiden zu (wir mussten immer ein wenig auf der Hut sein und uns von Mina fern halten), bevor wir einen weiteren Abstieg, bis zu unserem Camp antraten. Auf den letzten Metern began es heftig zu regnen und wir waren alle überglücklich, unser Tagesziel erreicht zu haben. Edi hat sogar für alle ein Bier organisiert, welches nach den Strapazen köstlich schmeckte.

    Als Abendprogramm stand ein Bad im campnahen Bach, unter dem Wasserfall an. Nachdem sich alle "frisch" gemacht haben (gross umziehen lohnte sich nicht, da man 1. nicht viel mehr an Kleidung dabei hatte und 2. nach 5 Minuten sowieso mit Schlamm überzogen gewesen wäre), sassen wir bei Tee und Keksen zusammen und plauderten ein wenig, während wir auf das Abendessen warteten. Auf magische Art und Weise, schloss sich im Camp ein weiterer Australier (Matt aus Sydney) unserer Gruppe an.

    Ich hätte den Jungs, welche das Camp in Stand hielten und in der Küche am Werk waren, gerne geholfen, doch sie waren sicher alle froh, durch die Touristen eine Arbeit zu haben.

    Nach dem Abendessen (Nasi Campur - Reis mit allerlei Beilagen und Krabbenchips) gab es nochmals eine Runde frischen Ingwertee und Erdnüsse (kulinarisch wurden wir im Dschungel top versorgt). Die Runde disskutierte ein wenig und Pascal und ich lauschten den verschiedenen Meinungen und Ansichten, da wir selber zu müde waren zum mitreden.

    Doch wenn man einfach nur dasitzt und zuhört, speziell wenn verschiedene Altersgruppen, Kulturen und Erfahrungen vertreten sind, bekommt man am meisten vom Gesamtbild mit.

    Über den Baumwipfeln begannen Glühwürmchen zu blinken und wir legten uns langsam schlafen.
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  • Day71

    Jungle trekking Gunung Leuser NP

    January 7, 2017 in Indonesia

    Am halbi 8i simmer vo oisem Guide bim Hotel abghollt worde. Mir sind vo det us zum Gunung Leuser Nationalpark gloffe. Churz befor mer in Park cho sind, hemmer en Thomas Leaf Aff gseh wo ufeme Ast grad obe a ois gsässe isch!!

    Es paar Minute spöter, im Park ine, het oise Guide scho aagfange grinse - er het di erste zwei Orang Utans gsichtet! E Mueter und ihres Chind, es paar Meter wiiter hets nomal es Mami mit Chind gha! Die zwei chliine hend grad aagfange mitenand spiele... Das ihri Mamis nid guet mitenand uuschemed het si härzli wenig interessiert 😊

    D Chance zum Orang Utans gseh ish nideso höch, es git allgemein nur no wenigi vonene... Si lebed nur da uf Sumatra und es paar Verwandti vo ihne, wo grösser sind, lebed in Borneo. Uf beidne Insle werdeds leider immerna gjagt und ufem Schwarzmärt verchauft... Oder eifach tötet wills d Palmölplantage kaputt mached...

    Drumm hemmer eigentli nid z viel erwartet... Aber schlussendli hemmer 9 Orang Utans gseh! Inklusive es grosses Männdli wo zimmli nöch bi ois gsii isch!
    Mir hend also wiedermal ganz viel Glück gha!

    Dezue hemmer no en "meditierende" Short Tail Makak gseh :)

    ___

    At 7:30 our guide picked us up at our hotel. We walked from there into the gunung Leuser national park. Just before we entered the park we met a Thomas Leaf monkey sitting on a branch just above us😍😊.

    A couple minutes after we entered the national park our guide began to smile. He spotted the first two Orang-Utans. A mother and her baby, then just meters away was another mother with her baby. The two babys started to play with each other even though the mothers didn't get along very well😅😊.

    The chances of seeing them aren't very high so we didn't expect too much. But with 9 Orang-Utans seen, we were pretty lucky.

    We also saw a meditating short tail macaque!
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  • Day61

    Fahrt nach Bukit Lawang

    July 7 in Indonesia

    Das hier ist mehr ein Nachtrag als ein eigener Post. Erinnert ihr euch dran, dass ich gestern behauptet habe, die Tour dauert 9h? Tja, wir waren erst 90 Minuten mit der Fähre unterwegs um danach 12 (in Worten ZWÖLF) Stunden im Auto zu sitzen.
    Vom See nach Medan gings halbwegs flüssig. Den Autowechsel haben wir außerhalb des Stadtzentrums vollzogen und dachten schon, dass wir die Stadt komplett umgehen. Pustekuchen. Ein Mädchen musste natürlich mitten in der Stadt abgeholt werden.... Wir haben von Ost nach West 4h gebraucht und haben uns durchschnittlich mit 3 km/h fortbewegt. Es war nämlich das Ende der Arbeitswoche für die meisten Indonesier.
    Als wir aus der Stadt raus waren, war es schon etwa 18 Uhr (wir sind um 8:30 gestartet). Jetzt nur noch 70 km über Landstraßen ans Ziel. Wie lange kann das schon dauern? Ich naives Ding. Um 22 Uhr sind wir angekommen. Wenn die Tachonadel die 40 erreicht hat, war das schon Grund für Freude. Meist war die Straße jedoch so schlecht, dass es mit knappen 20 oder unter Schrittgeschwindigkeit voran ging.

    Dazu ein Auszug von der Website unserer Unterkunft: "You will not face problems traveling within the island state as the roads in Sumatra are good. You can find quite a good network of transportation and road services and buses are the most convenient way of traveling around the state. Bus travel is one of the best options for intercity travel."
    Ja nee. Ich glaube, die leben in einem anderen Sumatra.

    Positiv zu vermerken ist allerdings unsere Unterkunft. Ein ziemlich großes und schönes Zimmer mit Baldachinbett und erst das Bad. Es sieht wirklich unglaublich schick aus. Man soll ja schließlich nicht nur das negative sehen ^^

    ~S
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  • Day63

    Jungle Trek

    July 9 in Indonesia

    Heute ging es früh los auf zum viel entgegengefieberten Jungle Trek.
    Nach dem ersten Anstieg haben wir ein Crash Kurs in Sachen "Verhalten im Jungle" gekriegt.
    In diesem sollten wir unsere Rucksäcke auf jeden Fall zulassen, da hier ausgewilderte Orang Utans leben, die früher ihr Essen von den Pflegern in Rucksäcken (gebracht) bekommen haben.
    Scheinbar haben sie das miteinander verknüpft, und denken jetzt immer, dass sie Essen bekommen (sollten), wenn iergendwo ein Rucksack aufgeht.
    Es gibt hier im Jungle neben vielen normalen zwei gefährliche Orang Utans. Einmal die aggressive Mina. Ihre Eltern wurden von Wilderern vor ihren Augen umgebracht, und seitdem hat sie ein eher negatives Menschenbild. Sie greift hin und wieder Touristen an, falls sie nicht gefüttert wird.
    Zum anderen gibt es Joye. Sie hält den Leuten die Hand bis sie Futter kriegt. Wesentlich angenehmer als Mina, aber da sie es stundenlang macht wird auch sie mit Futter bestochen.
    Die restlichen Orang Utans werden inzwischen nicht mehr gefüttert, und sind vollständig ausgewildert.
    Der Trek war durchaus körperlich fordernd*. Außerdem war es so warm und schwül, dass wir schon in den ersten 10 Minuten alle total durchgeschwitzt waren. Auf dem Weg gab es Obst, und wir wurden unterhalten. So hat uns der eine Guide zum Beispiel gezeigt, wie man an einer Liane schwingt (ich dachte immer das geht nur im Film), und der andere hat uns ein sehr eingängiges Lied beigebracht.
    Das geht so (Melode: Jingle Bells):
    Jungle Trek,
    Jungle Trek,
    in Bukit Lawang,
    see the monkey, see the bird,
    see Orang Utan.
    (hey)

    Iergendwann kam dann ein ziemliches Gewitter mit einigem Regen auf. Den Regen fand ich erfrischend, allerdings steigerte er nicht nur den Schwierigkeitsgrad unserer Wandertour, sondern setzte auch den Hütten zu, die wir am Ziel fanden.
    Wegen Wasser am Boden mussten wir also praktisch sofort alle in eine andere Hütte umziehen, und haben neben essen unsere Zeit mit Kartenspielen vertrieben.
    Iergendwann kamen dann auch unsere Guides dazu und der eine hat ein paar Zaubertricks aufgeführt, die echt beeindruckend waren. Leider viel besser als meine Kartentricks.
    Einen habe ich zwar beim dritten Mal durchschauen können, aber zum Durchführen fehlt mir leider die Fingerfertigkeit. Vll. muss ich ein bisschen üben. Es war für alle außer vll Saskia ein sehr geselliger Abend (Sie amüsierte sich die meiste Zeit mit ihrem Verdauungssystem*).
    -Micha

    * Euphemistisch ausgedrückt
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  • Day6

    Bukittinggi --> Bukit Lawang

    April 18, 2017 in Indonesia

    Dienstag ist Reisetag. Super pünktlich wurden wir per Minibus zum Flughafen Padang gebracht, von wo aus es mit Lion Air nach Medan ging. Ohne gelerntes Wissen anzuwenden, entschieden wir uns abermals für die öffentlichen Verkehrsmittel.

    Der Bus von Medan nach Binjai war noch eine reine Wohlfühloasa im Vergleich dazu was uns als nächstes erwarten sollte.

    Die kommenden zwei Stunden verbrachten wir in einem überfüllten und reparaturbedürftigen Backofen... Äh Bus. Unsere Rucksäcke und ein Mitfahrer wurden aufs Dach ausquartiert.

    In Bukit Lawang legten wir die letzten Meter mit einen Motorrad und Tuktuk zurück. Und pünktlich im Hotel angekommen brach auch schon ein heftiger Regen aus. Wir machten noch mit unserem Guide Bekanntschaft, der uns die nächsten 2 Tage durch den Dschungel führen soll, aßen zu Abend und gingen früh ins Bett. So ein Reisetag kann anstrengend sein.
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  • Day4

    Down in the rainforest

    May 3, 2015 in Indonesia

    Nach langem Ritt im Regenwald von Sumatra angekommen. Bevor wir morgen für 3 Tage aus der Zivilisation sind, lauschen wir auf dieser Terrasse den Klängen des Dschungels. Atemberaubend...

    https://www.facebook.com/ralf.zimmermann.125/posts/10152760977470443

  • Day34

    Indonesien (Sumatra, Bukit Lawang)

    November 5, 2016 in Indonesia

    Nach der ganztägigen Fahrt vom Lake Toba nach Bukit Lawang sind wir am späten Abend im Hostel angekommen. Empfangen von vielen Guides und anderen Reisenden beim gemeinsamen Gitarren spielen und singen. Am nächsten Morgen ging es dann auch schon für 3 Tage und 2 Nächte in den Dschungel! Die Wanderungen tagsüber gingen teilweise mitten durch den Dschungel und waren teils auch sehr anstrengend. Aber wir wurden mit der wunderbaren Natur entlohnt und bekamen sehr viel Orangutans zu Gesicht! Sehr faszinierende Tiere, vor allem da sie nur noch hier und auf Borneo leben.
    Geschlafen haben immer an einem Fluss in kleinen Camps. Da wurde dann auch mit Lagerfeuer immer dass Abendessen zu bereitet. Nach drei Tagen im Dschungel, konnten wir die Natur und Tiere hautnah erleben.
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You might also know this place by the following names:

Bukit Lewang

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