Indonesia
Cemorolawang

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Top 10 Travel Destinations Cemorolawang

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103 travelers at this place

  • Day46

    Mount Bromo

    November 22, 2019 in Indonesia ⋅ ☁️ 14 °C

    Um 0 Uhr ging es mit dem Jeep Richtung Bromo.
    Dort wollten wir den Sonnenaufgang anschauen. In unserer Gruppe waren wir zu viert.
    Es ging also los durch die Nacht und holprigen Straßen. Nach ca 2,5 Stunden kamen wir am Viewpoint an. Da dieser auf ca. 2.900m lag wurde es auch etwas frisch dort oben 🥶 Super Voraussetzung, dass der Sonnenaufgang erst um ca. 4.30 Uhr startet.

    Lustige Geschichte:
    In der Ferne und in der Richtung wo der Vulkan Bromo liegen sollte, sahen wir einen Vulkan über diesem gerade eine Rauchwolke aufstieg. Kurz fragten wir uns ob es die Richtige Entscheidung war den 'Bromo' zu erklimmen 😅 Als es heller wurde, erkannte man etwas Näher einen weiteren Vulkan. Dieses Bild hatten wir doch Schonmal gesehen. Schnell wurde uns klar, dass der erste Vulkan (mit der Rauchwolke) garnicht der Mount Bromo war 😅 Nun waren wir uns aber sicher!
    Noch lustiger: unser Guide erzählte uns dann später, bevor wir zum Krater gingen das auch unser zweiter vermeintlicher Mount Bromo, nicht der Mount Bromo war 🙈😂

    Wir waren froh als der Sonnenaufgang startete und die Kälte etwas nachlies. Wir genossen das tolle Farbspiel und den tollen Ausblick. Da wir noch etwas den Berg hoch kletterten, konnten wir dies gerade mal mit einer Handvoll Menschen genießen.
    Danach ging es weiter Richtung Krater. Dafür mussten wir durch den 'Sea of Sands' und um den Mount Batok herum fahren. Der Weg zum Krater führte ca eine halbe Stunde durch Sand und 200 Treppenstufen hinauf.
    Einzigartig wie man dann dort oben steht und das Brodeln des Vulkans hört und den Rauch aufsteigen sieht.

    Zum Abschluss ging es noch zum Air Tumpak Wasserfall. Gegen 11 Uhr erreichten wir wieder das Hostel. Nun steht erstmal ein kleines Nickerchen an 😊
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  • Day47

    Surabaya -> Cemoro Lawang

    February 8 in Indonesia ⋅ ⛅ 22 °C

    After our planning yesterday we needed to make the plan work! We decided to order a Grab all the way there (3 hours ish) but were a little worried that it might not work, but all went without a hitch!

    Made it to our guesthouse by about 1ish so had some lunch in a lovely little cafe and then headed off towards the crater. There’s two things to walk to at - Bromo itself where you go onto the crater an the viewpoint on another hill (called King Kong hill). The general system is to go to the viewpoint for sunrise and then to the crater just after, but we’d read that the crater is also good in the afternoon so we decided to do that. We also had some tips from a guy at lunch about avoiding the 320,000 entrance fee by taking a back route so we also did this! Great walk and the crater was amazing- being that close to an active volcano was pretty incredible but also a bit scary!

    Walked back to town and then had some chips and a beer before freshening up and having dinner. Bumped into a few people we’d seen before including the Spanish guy from Bajawa and then went to bed very early as we’re up at 3.30 tomorrow!!
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  • Day110

    Mount Bromo

    February 3, 2019 in Indonesia ⋅ 🌧 17 °C

    Der Tag ging für uns früh los. Wir sind um 2 mit dem Roller zum Mount Bromo, 2 Stunden über Serpentinen hinter 1000 Jeeps, die die Leute zum Berg gekarrt haben.
    Danach begann der Aufstieg im Dunkeln.
    Oben angekommen haben wir erstmal
    gefrühstückt und dann mit den ersten Lichtstrahlen die unglaubliche Aussicht bestaunt.
    Man konnte von dort mehrere Vulkane sehen, sogar noch einen aktiven.
    Anschließend sind wir wieder runter geklettert und mit dem Roller zurück nach Probolinggo um dann den Zug nach Malang zu nehmen.
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  • Day190

    Vulkan Bromo, Auf dem Weg nach Mordor

    July 11, 2019 in Indonesia ⋅ ☀️ 19 °C

    Über einen Zwischenstopp in Probolinggo ging es von der dortigen Mafiaschaltzentrale, dem Busbahnhof, in das ziemlich hoch gelegene Dorf Cemoro Lawang. Leider ist dies kein Scherz, sondern traurige Wahrheit 😔. So traut sich kein anderer Fahrer in die Nähe.

    Im Bergdorf angekommen wanderten wir auch direkt los. Natürlich über die Schleichwege durch die sich der Eintritt von 45€ sparen lässt 😜. Der Weg war ziemlich steil und der Boden bedeckt von Lavaasche. Unten angekommen befanden wir uns in einer Art Tal. Wie eine Mondlandschaft lag der "Sea of Sands" vor uns und am Ende der Vulkan Bromo mit seinem weit offenen Krater. Wir waren erstmal von dem Anblick fasziniert. So skurril und gleichzeitig beeindruckend. So etwas hatten wir beide noch nicht gesehen und auch nicht erwartet.
    Durch die ganze Lavaasche wateten wir, begleitet von 2 Australiern, Richtung Vulkan. Zuerst dachte ich der Nachbarberg, auch ein Vulkan, sei unser Ziel😅.

    Da wir erst mittags dort waren, war die Hauptflut an Touristen bereits wieder abgereist und die Menge an Jeeps überschaubar. Die ganz Faulen können sich sogar vom Parkplatz bis fast an den Kraterrand auf dem Pferd führen lassen 🙄🐎.
    Dabei ist der Weg gut zu laufen und nicht so steil.

    Am Fuße des Berges angekommen sieht man rechts und links die erkalteten Lavaströme. Der ganze Vulkan ist durch sie gezeichnet. Und die Erde bebt an manchen Stellen. Der Boden fühlt sich an, als ob er brodeln würde. Das stimmt wahrscheinlich sogar auch, denn der Mount Bromo ist ein aktiver Vulkan 🌋.
    Je höher man kommt, desto mehr lässt das Beben nach.

    Am Kraterrand angekommen bot sich uns ein atemberaubender Blick über das Tal und in den Krater selbst, aus dem weißer Rauch aufsteigt. Ein wenig ehrfürchtig standen wir hinter dem Geländer. Steil geht es bergab in den Schlund hinunter zum heißen Magma 🔥. Es ist kaum vorstellbar, dass im Inneren alles brodelt. Leider kann man nicht so tief in den Abgrund schauen, um das Magma zu sehen. Wir liefen ein ganzes Stück auf dem Rand entlang, um einen besseren Blick zu haben. Der Weg hier ist nur sehr schmal, teilweise wohl nicht mal 1m breit. Auf der einen Seite geht es steil in den Vulkan, auf der anderen den Abhang hinunter. Aber der Ausblick ist einfach spektakulär, so alleine am Kraterrand ❤️.

    Jakob, ein Engländer welcher uns gefolgt war, beschrieb es wie "Mordor" aus "Herr der Ringe". Das kommt dem wohl ziemlich nahe.
    Sehr spektakulär sahen auch die Windhosen im "Sea of Sands" aus, welche von oben betrachtet recht klein und harmlos aussahen. Hatten wir vorher auch noch nie gesehen.

    Tief beeindruckt und fasziniert vom Vulkan ging es nur noch gemeinsam mit Jakob und seiner Freundin Pai essen. Danach bei lauschigen 4° Außen- und Innentemperatur ins Bett ❄️.

    Der nächste Morgen begann früh um 2.45 Uhr. Wie alle anderen Touristen, wollten wir uns den Sonnenaufgang auf dem "Kingkong Hill" mit fantastischer Aussicht auf das Vulkangelände nicht entgehen lassen. Der Berg befindet sich genau gegenüber und von dort hat man den besten Blick auf den Sonnenaufgang hinter den Vulkanen. Gemeinsam mit den beiden anderen wanderten wir los. Hunderte von Jeeps fuhren an uns vorbei und noch mehr fuhren im Tal, damit die Leute den Sonnenaufgang vom Kraterrand sehen können. Sooo viele Menschen 😳.
    Nach einem recht anstrengenden Marsch, vorbei an Aussichtspunkten und Menschenmassen, fanden wir einen schönen Platz 😊. Der steile Weg im Dunklen bei eisiger Kälte hat sich definitiv gelohnt 😍. Es sieht einfach atemberaubend aus, wenn die Sonne langsam das Vulkangelände und den Krater anleuchtet, während das Tal noch im Nebel liegt. Ein Highlight waren die Rauschschwarten, welche plötzlich aus dem hinteren Vulkan auftauchten. Diese Mini-Eruptionen sind wohl ganz normal, sind aber im ersten Moment etwas unheimlich. Es sind immerhin aktive Vulkane.

    Wieder im Hotel angekommen waren wir ganzschön platt. Vom wenigen Schlaf, dem Weg oder der Kälte. Aber es hat sich definitiv gelohnt. Unser erster Vulkan ❤️🌋.
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  • Day14

    Blick in den Schlund der Erde

    October 9, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 22 °C

    Jetzt geht es auf die raue Seite Javas. Wir verzichten bewusst auf eine organisierte Tour und fahren selbst mit einem Moped in Richtung Mount Bromo, einen der vielen aktiven Vulkane hier in Indonesien🌋.

    Wrooooom... Wir düsen steile Bergstrassen bis auf 2.300 Meter hinauf🛵. Die letzten Höhenmeter wollen zu Fuß bewältigt werden. Ganz schön anstrengend. Nur mit einer Stirnlampe geht es nachts bei 4 Grad die engen Bergpfade hinauf. Über uns das klare Sternenzelt und die Milchstraße. Aber viel Zeit zum staunen bleibt nicht. Denn wir wollen vor Sonnenaufgang an einem geheimen Aussichtspunkt sein.

    Wir schaffen es rechtzeitig und werden mit einem stimmungsvollen indonesischen Sonnenaufgang belohnt. Zu unseren Füßen liegt die riesige Vulkanlandschaft, die von der Morgensonne nun langsam in die verschiedensten Rottöne getaucht wird. Überall kleine rauchende Schlote. Wow.

    Wir wollen näher an die Schlote ran und beginnen die Wanderung durch das Aschefeld zum rauchenden Mount Bromo. Es ist staubig, es ist dreckig, es ist trocken. Der steile Aufstieg an den Vulkanwänden hinauf kostet sehr viel Kraft. Doch plötzlich stehen wir mitten drin im Krater. Nur ein paar Meter unter uns klafft ein riesiges Loch. Wir hören und sehen es brodeln. Überall dampft es. Was für ein Naturschauspiel😳.
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  • Day23

    Bromo (Java)

    September 27, 2017 in Indonesia ⋅ 🌫 11 °C

    Tijd voor een snelle tussenstop om een vulkaan te bezoeken. Na onze dagelijkse portie selfies en foto's met locals tijdens de treinrit, stonden we om 2u 's nachts op om de zonsopgang te bewonderen boven de populaire Bromo vulkaan. Helaas konden we dankzij het slechte weer nog geen 5 meter voor ons zien. Teleurgesteld begonnen we aan de beklimming van de Bromo. Het klaarde echter op en onze bewondering was groot toen we aan de afgrond van de brullende, rokende krater stonden. Wat een natuurgeweld!Read more

  • Day22

    Bis zum Bromo und noch viel weiter...

    September 24, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 18 °C

    Um 03.00 schrillt der Wecker und um 03.30 sitzen wir im Jeep richtung Aussichtsplattform. (Annatina sogar kaum nörgelnd) Zusammen mit vielen anderen Jeeps werden wir durchgerüttelt und sind bei der Ankunft somit auch wach. Beim Aussichtspunkt, mit sicht auf den Bromo und andere Vulkane angekommen heisst es warten. Da wir im Gepäck nicht so viel Platz haben trugen wir vergleichsmässig mit den anderen Touristen nicht sehr viele Kleider, was ohne Wind auch geklappt hätte. Durch den starken Wind wünschten wir uns den Sonnenaufgang noch schneller herbei. Dieser war dann auch wunderschön und das Wetter perfekt. Unser Guide erwies sich als toller Hobbyfotograf und platzierte uns jeweils für sämtliche Fotos perfekt. Zudem nötigte er uns auch zu mehr Fotos, (wir stehen sonst nicht so auf das Tourigehabe) was im Nachhinein dann doch toll ist.
    So die Sonne ist oben, ab in de Jeep, über die Ebene und ab zum Bromo. Nach 30 Minuten wandern und Treppen steigen haben wir es geschafft. Die Luft ist dünn, riecht nach Schwefel und man kann den Vulkan blubber hören. Es ist 06.30!
    Nach einem Foto mit dem Jeep dem Guide und Fahrer gehts ins Hotel, Sachen packen und weiter. Um 09.30 essen wir dann endlich Frühstück, Reis und Nudelsuppe und Curry 😅.
    In den nächsten 5 Stunden fahren wir durch das Land zu unserem zweiten Ziel. Doch bevor wir im Hotel ankommen, besuchen wir einen Wasserfall (mal wieder) und ein Dorf der Minenarbeiter, welche wir morgen auf dem Ijen treffen werden. Unser Guide ist in dem Dorf aufgewachsen und erzählt uns wie sein Grossvater schon in der Mine arbeitete.
    Nach einem kleinen Abendessen liegen wir nun im Bett (in einem Hotelzimmer, mit Klimaanlage und einem Badezimmer mit einer Heisswasserdusche, Annatina ist fast ausgeflippt vor Freude) und schlafen bis 00.00 um um 00.30 wieder bereit zum Abmarsch zu sein.
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  • Day167

    Sonnenaufgang über'm Bromo Vulkankrater

    August 29, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 13 °C

    Was für ’ne für uns typische Aktion mal wieder! 🙈Am Vorabend wussten wir 2 Perfektionisten nach 3 Tagen Grübelei noch immer nicht, wie wir am liebsten/ besten zum Bromo Vulkan im Landesinneren der Insel Java kommen. Der Warung und Homestay Besitzer sowie Tour Guide unseres Vertrauens namens Hendro bot uns an, uns sehr komfortabel über Nacht 8 Stunden (!) 😳 lang mit dem Auto von Pulau Merah zum Berg zu fahren. Doch dies zu einem verhältnismässig sehr hohen Preis. Vielleicht wagen wir doch das Abenteuer mit dem Zug quer durch’s Land? Doch dann müssten wir häufig umsteigen und hatten keine Ahnung, ob das alles so nahtlos klappen würde.
    Um 19h diskutierten wir noch mit Hendro beim Abendessen was wir tun sollten. Züge wären für heute Nacht noch verfügbar. Hendro sei ausgeschlafen und könnte uns fahren, doch gab auch ehrlich zu, dass die lange Fahrt im Dunkeln durch‘s Nirgendwo sehr an ihm zehren würde. Nach viel Hin und Her - es war mittlerweile 20h - entschieden wir die Bahn zu nehmen. Jetzt war es auch schon zu spät mit dem Auto, denn wir würden es nicht mehr rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Vulkan schaffen. Doch als wir die Zugtickets online buchen wollten, wurden uns plötzlich keine Verfügbarkeiten mehr angezeigt. Was nun?!? Hendro packte uns mit Kind und Kegel ins Auto und düste 2 Stunden lang zum übernächsten Bahnhof. Denn wenn wir hier keinen Zug mehr erwischen würden, hätten wir schon ein wenig Strecke in Richtung Vulkan gemeistert. Nun hiess es Daumen drücken, ob wir es rechtzeitig zum Bahnhof schafften, ob wir überhaupt noch Plätze an Board kriegen würden, und wenn nicht, ob wir rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Bromo Berg wären.

    Letztendlich schafften wir es in die Bahn um 23h. Die auch recht komfortabel war. 🚞 In Probollingo um 2:15h angekommen, wartete auch schon ein Fahrer auf uns - alles perfekt von Hendro aus der Ferne spontan organisiert. Wir luden unser Gepäck in der Unterkunft ab und fuhren um 2:45h nach Cemoro Lawang, einen Ort am Fusse der Vulkanlandschaft. Um 4h angekommen, begann der Fussmarsch den Berg hinauf, soweit wir kamen bis die Sonne aufging, um von dort einen hoffentlich atemberaubenden Blick über die Bergkette zu haben. Wir kraxelten im Dunkeln hoch, der Sternenhimmel schenkte uns Licht. 🌌 Nah und Fern sah man menschliche Glühwürmchen: Touris, die mit Stirnlampen bewaffnet durch die Aschefelder oder Bergklippen der umliegenden Vulkane stapften.
    Hier hoch oben wurde es auch ein wenig schneller hell als gedacht. Wir suchten uns ein leises Plätzchen und bewaffneten uns mit allen Kameras, die wir hatten. 🤣📱📸📹📱

    Das Faszinierende an diesem Aufstieg ist, dass man im Dunkeln die Umgebung kaum erkennt. Doch wenn dann die Morgenröte erstrahlt, findet man sich inmitten einer unbeschreiblich schönen Vulkanlandschaft wieder. Rechts und links türmen sich die Bergklippen, unten das Tal besteht aus einer ewigen Aschewüste, man ist trotz der Ferne auf Augenhöhe mit dem riesigen Vulkankrater. Das alles erstrahlt in unterschiedlichen, warmen gelb-orange-roten Farbtönen entsprechend der Höhe und Intensität der Sonne. 🌄 Wir waren ganz gefesselt von der Schönheit Mutter Naturs. Die Strapazen der Anreise waren damit auch vergessen. Für diesen wunderbaren Anblick hatte es sich sowas von gelohnt, auf 1 Nacht Schlaf zu verzichten.

    Eine gute Stunde nach Sonnenaufgang ging es mit einem Geländewagen rüber zum Krater. Das Aschemeer überquerten wir auf dem letzten Stück zu Fuss. Hoch oben angekommen, verschlug es uns den Atem. Wir hatten auf unserer Reise zwar schon aktive Vulkane gesehen, doch so nah am Kraterrand mit direktem Blick in seinen tiefen Schlund waren wir noch nie zuvor. Wahnsinn, was für ein Naturschauspiel!! 😳🤗 Man bekam ganz weiche Knie, und das nicht nur, weil der Kraterrand kein bisschen Sicherheitsbegrenzung aufwies. Wer hier stolperte, würde als Schwefelwolke wieder raufkommen. 😱😉 Bei dem Kopfkino wurden Maggis Beine auf einmal schwer wie Blei und den Weg zurück meisterte sie nur, indem sie nicht den Abhang hinunter schaute, sondern sich einzig und allein auf ihren Gänsefüßchenmarsch konzentrierte. 😅

    Um 11h zurück in der Unterkunft setzte die Müdigkeit ein. Wir befreiten uns unter der Dusche und unsere Klamotten im Waschsalon von all der Asche bevor wir dann nach einer laaaangen aber faszinierenden Nacht am Mount Bromo todmüde ins Bett fielen und Mittagsschläfchen hielten. 😴👍🏽
    Abends haben wir uns eine Massage gegönnt. Leider die schlechteste EVER, aber nun gut, nach so vielen tollen Erlebnissen wollen wir uns mal nicht beschweren. 🙊
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  • Day191

    Mt Bromo (Java/Bali 1/3)

    February 24 in Indonesia ⋅ 🌧 18 °C

    Da unser Visum für Indonesien bald auslief und wir so viel Zeit wie möglich in Raja Ampat verbringen wollten, haben wir nur knapp zwei Wochen um das östliche Java und Bali zu bereisen.

    Wir versuchen so viel Unternehmungen wie möglich einzubauen und besteigen auf Java gleich zwei Vulkane, bevor wir uns in Bali vornehmlich auf die ländliche Umgebung Ubuds inkl. Reisterrassen und jede Menge hinduistischer Tempel konzentrieren.

    Wir erreichen Java per Flugzeug in Surabaja und unsere anschließende Fahrt mit dem Zug zum größten Vulkan Indonesiens verläuft wie so viele Transporte in Südostasien. Der Zug ist ausgebucht und jeder Platz belegt, als wir uns mit unseren Rucksäcken den Weg durch die viel zu schmalen Gänge zu unseren Sitzplätzen bahnen, die definitiv nicht für europäische Rucksacktouristen ausgelegt sind. Vom Einstieg an werden wir von unzähligen Augenpaaren verfolgt, die manchmal schnell wegsehen wenn ihr Blick erwidert wird aber häufiger noch von vielen Lachfalten umschlossen werden und uns so international verständlich lächelnd begrüßen.
    Trotz der vielen Touristen sind die meisten Indonesier immer noch an Europäern interessiert und neugierig und bieten uns immer wieder ihre Hilfe an.

    Als wir schließlich unsere Plätze in der Wagonmitte erreichen strahlt uns auf den Plätzen gegenüber eine Familie mit zwei Kindern an, die sich auf eine Bank drängt, die zwar offiziell für drei Personen ausgelegt, aber kaum größer ist als ein Doppelsitz im Metronom zwischen Bremen und Hamburg.
    Nach anfänglicher Schüchternheit ist das Eis schnell gebrochen, Namen und Herkunft ausgetauscht, Gruppenselfies gemacht und am Ende sogar das berühmte und omnipräsente Nasi Goreng geteilt.

    Bei unserem Aufstieg auf den Mt Bromo haben wir am nächsten Morgen Glück, dass das Wetter mitspielt und uns einen ausreichend wolkenfreien Sonnenaufgang mit wunderbarem Blick über eine weite, pitoreske Ebene gesäumt von verschiedenen Vulkanen und Bergen beschert, die uns wiedermal an eine abenteuerliche Reise verschiedener Romanhelden erinnert. Bei der anschließenden Besteigung des aktiven Vulkans laufen wir durch eine erstarrte aber durch die Temperaturunterschiede dauerhaft dampfende Lava-Landschaft und sind dieses Mal eher an eine intergalaktische Mondoberfläche erinnert als an das sonst so häufig tropische Südostasien.

    Für unsere Besteigung des Mt Ijen werden wir ein paar Tage später um 0:30 Uhr abgeholt. Dementsprechend müde sind wir also, als wir uns nach einer guten Stunde Autofahrt schließlich an den ca. dreistündigen Aufstieg machen.
    Doch die frühe Anstrengung hat sich spätestens dann gelohnt, als wir nach dem Abstieg ins Kraterinnere die blauen Flammen des brennenden Schwefels sehen.
    Ein insgesamt schon beeindruckendes Erlebnis, was aber hauptsächlich dadurch zu erklären ist, dass zwischen den Touristengruppen mit Atemschutzmasken die einheimischen Schwefelstecher ihre tägliche Arbeit verrichten und (ohne Masken) mit Eisenstangen den gerronnenen Schwefel aus der Erde brechen bevor sie ihn in Körben auf der Schulter bis zum Kraterrand hinauftragen. Bis zu 200kg pro Tag, 6 Tage die Woche, für umgerechnet 300 Euro pro Monat.
    Die anschließende Wanderung auf dem Kraterrand gibt uns einen Überblick über das gesamte Ausmaß des Vulkans und erlaubt uns Blicke zu werfen auf türkisblaues hochgiftiges Wasser, die steilen Hänge des inneren Kraters und die dampfende Schwefelszenerie.

    Zwei Tage später empfängt uns Bali in der Nebensaison wenig überlaufen und trotzdem meist sonnig, aber leider auch mit sehr viel Plastikmüll an den Stränden. Ubud gilt als spirituelles Zentrum der Insel und schon auf dem Weg zu unserer netten Unterkunft sehen wir geschmückte hinduistische Tempelanlagen und Bögen voller Blüten die Straßen schmücken.
    Wir nutzen das gute Wetter und machen einige Fahrten mit dem Roller durch die umliegenden Reisterrassen und zu Wasserfällen und genießen die hohe Dichte und Diversität an guten günstigen Restaurants. Unsere letzten Tage in Indonesien verbringen wir in Amed im Norden Balis, bekannt für seinen schwarzen Sandstrand, die schönen Schnorchelspots und den guten Blick auf den Vulkan Mt Agung (den wir ausnahmsweise nicht besteigen).

    Mit unserer letzten Station auf Bali geht auch unsere Zeit in Indonsien und insgesamt in Südostasien zu Ende. Seit der Ankunft in Kambodscha im Oktober sind mehr als 4 Monate vergangen, in denen wir wahnsinnig viel gesehen und erlebt haben. Wir sind gewandert, geschwommen, getaucht und geschnorchelt, haben Tempel, Dschungel, Strände und Vulkane besucht, waren in traditionellen Bergdörfern und mordernen Metropolen, haben viele nette Menschen getroffen, Einheimische und Mitreisende, sind mit Rollern gefahren, mit Fahrrädern und Tuk Tuks und vor allem haben wir wahnsinnig viel und gut gegessen.

    Doch jetzt ist Zeit für etwas neues und so machen wir uns schon im bedrohlichen Schatten der nahenden Corona-Welle auf nach Australien und freuen uns auf einen kulturellen Wechsel in Perth, das Camper-Leben, den Roadtrip nach Darwin und scheinbar selbstverständliche und profane Dinge wie grüne Parks, Bürgersteige oder leckeren Käse.
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  • Day21

    Für en tüüfe, gsunde Schlaf

    September 23, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

    Ein letztes Mal ausschlafen in Surabaya. Nach dem Frühstück etwas Sport (man will ja nicht komplett aus der Form kommen) und dann gemütlich alles zusammen packen um noch irgendwo einen Kaffee abzugreifen und dann heisst es "Tschüss Surabaya"

    Bei gefühlten 30 Grad steigen wir zu Samsul (von Ijen Twin Tour) ins klimatisierte Auto ein. Bis Dienstag Morgen ist er unser Guide für die Touren auf den Bromo und zum Ijen. Der Empfang war riesig: genügend Wasser und sogar etwas zu Essen warten im Auto. Mit Samsul hatten wir seit ca 3 Tagen immer mal wieder Kontakt per Whatsapp, um alles für die Reise zu klären. Der Eindruck der dabei entstand täuschte nicht, er ist ein fröhlicher, informiert, lockerer Mensch der uns sofort sympathisch ist.

    Die Fahrt ins Dorf direkt vor den Bromo dauert etwa 3 Stunden und führt im letzten Teil ein Tal hinauf, auf Strassen die wir nicht selbst befahren möchten. Immer höher schraubem wir uns die Kurven hoch bis wir auf gut 2200 m.ü.M unser Homestay erreichen.

    Als wir aussteigen wird uns sofort klar, dass wir in der Höhe sind. Die dünne Luft wäre ja noch das geringste, aber der Temperatur sturz auf 14 Grad (in der Sonne) erwischt uns in den kurzen Hosen und dem FlipFlops doch etwas härter ⛄️.

    Also noch schnell das Briefing für den nächsten Tag und ab ins Zimmer um sich mit anderen Kleidern und den tollen Plüschdecken aufzuwärmen.
    Trotz der Kühle freut sich besonders Stephan: 14 Grad, endlich mal wieder schön in die Decke eingewickelt schlafen, das wird toll (bis zum aufstehen 😝)

    Das behagliche Bett verlassen wir nur noch für einen kurzen Abstecher ins Dorf zu einer leckeren, wärmenden Nudelsuppe.

    Jetzt, kurz nach 19.00 liegen wir wieder im Bett und versuchen langsam Schlaf zu finden, schliesslich ist morgen um 03.30 Treffpunkt 😱
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Cemorolawang

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