Indonesia
Jaboi

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Travelers at this place
    • Day143

      Pulau Weh (Sumatra I)

      January 7, 2020 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

      Wir starten unsere erste Zeit in Indonesien auf Sumatra, der westlichsten Hauptinsel und zugleich sechsgrößten Insel der Welt.
      Nach den Empfehlungen unseres Tauchlehrers wählen wir die kleine vorgelagerte Insel Pulau Weh, hauptsächlich um ein wenig Taucherfahrung zu sammeln und finden am Ende doch viel mehr.

      So ist die Insel so abgeschieden und schwer zu erreichen, dass außer einer Handvoll Tauchtouristen kaum weitere ausländische Besucher die Insel bereisen, was sicherlich auch mit dem offiziell gültigem Recht der Scharia zusammenhängt.
      Aber schon im Flugzeug nach Banda Aceh nimmt uns unsere Sitznachbarin die Bedenken, Zitat: "Keine Sorge, wir sind hier eher die Bad Ass-Muslime. Und ihr als Touristen könnt sowieso tun was ihr wollt."

      Wir haben einen wunderbaren Bungalow mit Veranda und Hängematte direkt am Meer und haben Glück eine sehr nette Tauchschule zu finden, mit der wir mehrere tolle Tauchgäne unternehmen.

      Das Inselleben ist sehr entspannt und auf unseren Roller-Ausflügen sind wir häufig für lange Zeit das einzige Fahrzeug auf der Straße. Wir besuchen mehrere Aussichtspunkte mit Blick über das endlose glitzernde Meer, fahren zum Kilometer 0 (der nördlichste Punkt Indonesiens) und finden neben guten einheimischen Restaurants einige sehenswerte Schnorchelspots die wir stundenlang erkunden und Koralle für Koralle entdecken.

      Das Highlight der Insel ist aber zweifelsohne ein Strand, den wir mehr oder weniger zufällig entdecken und der für uns vieles von dem vereint, was wir als perfekt beschreiben würden.

      Der Strand liegt in einer palmengesäumten Bucht und ist nur über eine kleine Wanderung auf einer steilen Treppe zu erreichen. Das vorgelagerte Korallenriff ist bunt und fischreich und erfüllt unsere Schnorchelherzen täglich aufs Neue mit Freude. Der weiße Sand wird nur von Spuren der umherwandernden Einsiedlerkrebse durchzogen und ist nahezu menschenleer.

      Und als wäre das alles nicht schon Grund genug jeden Tag mehrfach vorbeizuschauen, öffnet jeden Nachmittag ein sympathischer Insulaner seine eigene Beachbar und versorgt uns zu einheimischen Reggea-Klängen wahlweise mit frischer Kokusnuss, kühlem Bier oder Eiskaffee. Was wollen wir also mehr als uns jeden Abend auf die frisch gefegte Veranda zu setzen und uns der himmlischen Ansicht des Sonnenuntergangs hinzugeben?
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    • Day8

      Enjoying Air Terjun Pria Laot

      February 20, 2021 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

      I loved the hike to this little waterfall and the swim in the mountain clear cool water. Luckily there were only women around so I was able to jump into the water in my bikini and they could take their head scarves off.Read more

    • Day36

      Erfrischen am Strand

      November 23, 2019 in Indonesia ⋅ ☁️ 29 °C

      Nach der schweißtreibenden Kletterpartie zum Wasserfall und zurück wollen wir uns abkühlen und bitten Toni, uns zu einem Strand zu fahren.
      Weißer Sand, grüne Palmen, pechschwarze Felsen und blaues Wasser: von oben blicken wir auf den tollen Strand hinab und erklären Toni, dass er uns in einer Stunde wieder abholen soll. Seine reduzierten Englisch Sprachkenntnisse reichen dafür aus und bezahlt haben wir ihn ja auch noch nicht, also wird er schon wieder zurück kommen...

      Kehrseite der Medaille: ein Traumstrand, der leider in manchen Bereichen stark mit Plastikmüll verschandelt ist. Das meiste Plastik wird hier wohl tatsächlich vom Meer angeschwemmt, doch auch auf der ganzen Insel zeigt sich - leider - das mangelnde Umweltbewusstsein.

      Auf die Minute pünktlich ( wie ein Deutscher ) taucht Toni mit seinem Tuk Tuk wieder auf und fährt uns durch die Oberstadt von Sabang wieder zurück zum Hafen und erhält seine verdiente Entlohnung.

      Ein unerwartet abenteuerlicher Ausflug in Sabang hat sein Ende gefunden und wir sind durchgeschwitzt aber glücklich wieder auf dem Schiff (und unter der Dusche).
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    • Day36

      Klettern im Regenwald

      November 23, 2019 in Indonesia ⋅ ☁️ 28 °C

      Nach ca. 20 Minuten Fahrt verlässt Toni die Hauptstraße und biegt in einen schmalen Waldweg ein. Von hier aus, erklärt er uns, müsse man nur dem Weg folgen. Überhaupt nicht adäquat angezogen ( weder das richtige Schuhwerk noch die richtige Kleidung in meinem Fall ) ziehen wir los und schon bald wird es matschig und rutschig, denn es hat viel geregnet in den letzten Tagen. Im ersten Teil ist der Weg aus Stein/Zement und folgt dem Lauf des Baches. Das Wasser des Baches ist milchig trüb, später erfahren wir, dass es mit dem Gestein in den höheren Regionen zusammhängt und Mineralien ausgewaschen werden. Kaum jemand ist unterwegs hier.

      Nach 10 Minuten Laufzeit taucht auf einmal Toni hinter uns auf und begleitet uns. Ehrlich gesagt, und da sind Thomas und ich uns absolut einig, hätten wir es ohne Toni sicher nicht geschafft, sondern wären ziemlich bald umgekehrt.
      Erste Hürde ist das mehrmalige Überqueren des inzwischen 5 m breit gewordenen Flusses. Einzelne Steinbrocken schauen aus der Wasseroberfläche raus und diese gilt es nun zu treffen. Als ich ein bisschen zweifelnd am Ufer stehenbleibe, drückt Toni mir einen Stock in die Hand und zusammen mit Thomas helfender Hand schaffe ich es, den Fluss trockenen Fußes zu überqueren.

      Im weiteren Verlauf des Pfades gilt es immer wieder gut aufzupassen, dass man nicht ausrutscht. Nach einer Weile treffen wir auf zwei Frauen vom Schiff, die entnervt aufgeben, da der Weg immer unwegbarer wird und sie ohne Führer unterwegs sind. Wegmarkierungen sind hier absolute Fehlanzeige.

      In dem Moment sind wir wirklich froh, Toni dabei zu haben, der uns in den folgenden Kletterpassagen immer wieder zeigt, wie man am besten vorwärts kommt. Steil geht es kletternder Weise bergan, ein Weg ist für uns nicht wirklich ersichtlich, aber Thomas hilft mir mit seiner Trittsicherheit enorm. Der Schweiß bei dieser hohen Luftfeuchtigkeit rinnt in Strömen.

      Nachdem wir die schwierigste Stelle gemeistert haben, erwartet uns der traumhafte Ausblick auf einen 15 m hohen Wasserfall, der sich in ein Becken ergießt. Die milchig hellblaue Farbe des Wassers kontrastiert herrlich mit dem saftigen Grün der Urwaldpflanzen. Toni macht wirklich schöne Fotos von uns.

      Nach einer Pause geht es auf demselben Weg zurück und mir schlottern ein bisschen die Knie bei der Aussicht auf den schwierigen ersten Teil der Kletterei. Absteigen erscheint mir viel schwieriger, aber Thomas ahnt vielleicht meine Panik, denn er gibt ruhige und klare Anweisungen, wie ich es zu tun habe.
      Da ist das Überqueren des Flusses auf halber Strecke nur noch eine Kleinigkeit für mich mit Hilfe von Tonis Stock.

      Geschafft!
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      Traveler

      Tolle Landschaft - und klasse, dass Du dieses kleine Abenteuer geschafft hast, Sigrun!!😊

      11/23/19Reply
      Traveler

      Klasse! Wunderbare Natur und toll, dass Ihr Euch so spontan darauf eingelassen und es bis zum Ziel (und wieder zurück) geschafft habt!

      11/24/19Reply
       
    • Day16

      Per Scooter durch Pulau Weh

      April 28, 2017 in Indonesia ⋅ ☀️ 12 °C

      So richtig auf den Geschmack gekommen mieteten wir uns einen Scooter und erkundeten die Insel. Das kann man hier auch prima machen, da die Straßen fast leer und nach dem verheerenden Tsunami 2004 sehr neu sind.

      Wir begannen im Norden bei Kilometer 0, dort wo das gesamte Streckennetz von Indonesien beginnt. Aufgrund einer kleinen Regenpause gesellten wir uns zu den Verkäuferinnen und lernten die Rezepte für fried Banana und vegetarian cake. Lecker und fettig!

      Dann fuhren wir bis in den Süden der Insel zu den Hot Springs, wo wir es uns am Strand mit einer Kokosnuss gemütlich machten. Der Vulkan Jaboi lag gleich um die Ecke und man konnte die Schwefelgerüche schon auf den ersten Metern riechen. Nach wenigen hundert Metern drehten wir um, da der Weg nicht begehbar war und wir unsere Kletterkünste schon in Bukit Lawang unter Beweis gestellt hatten.

      Was folgte waren spannende Fahrten durch das grüne Dickicht von Pulau Weh, wo mal ein Waran, mal Ziegen, Enten, Gänse, Hühner, Ochsen oder ein riesiger Fels die Straße versperrten. Unterbrochen wurde die Fahrt nur für schöne Strände, bei denen wir meistens die Einzigen waren.

      Abends gingen wir noch im Meer baden, machten Bekanntschaft mit einer Qualle, genossen die Aussicht vom Balkon und gingen bei dee dees essen. Auf dem Rückweg trafen wir ein russisches Pärchen, das wir nun schon zufällig in Kuala Lumpur, Padang, Tuk Tuk und nun in Iboih getroffen haben.

      Die Welt ist klein und Sumatra erst recht.
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    • Day8

      Lunch break at Pantai Pasir Putih

      February 20, 2021 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

      We took a break at this beautiful white sand beach where I met this lovely family who shared their yummy lunch with me. This was only one of many meetings of super nice Acehnese people.

    You might also know this place by the following names:

    Jaboi

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