Indonesia
Kalibukbuk

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44 travelers at this place:

  • Day48

    Auf in den Norden nach Lovina

    October 30, 2019 in Indonesia ⋅ ☀️ 29 °C

    Am nächsten Morgen klingelte der Wecker etwas früher als gewohnt, da wir vor unserer Abreise noch den in Ubud bekannten Campuhan Ridge Walk machten wollten. Also ließen wir uns nach dem Frühstück von den Jungs auf ihren Rollern zur Hauptstraße fahren und liefen los, den Schildern für den Walk folgend bis zum offiziellen "Beginn". Ab hier ging es dann auch relativ schnell bergauf, die Sonne begleitete uns wie immer mit maximaler Stärke und wir schwitzten demnach schon nach den ersten Metern wie verrückt :D! Nach weiteren 10 Gehminuten erreichten wir den Hügel Bukit Campuhan Ubud, von dem aus man einen schönen Panoramablick in die wilde Natur hatte. Überhaupt führte einen der kleine Weg kontinuierlich mitten durch die grüne Landschaft - zu beiden Gehwegseiten befanden sich Gräser, Pflanzen, Reisfelder, Dschungel und natürlich so einige Resorts an den Steilhängen, die mit diesem Ausblick sicher auch utopische Zimmerpreise verlangten.
    Nach ungefähr einer halben Stunde erreichten wir ein kleines Dorf mit zahlreichen Warungs, Künstlerateliers und weiteren Unterkünften. Da die Zeit ein wenig knapp war, kauften wir uns am "Endpunkt" eine Cola für den Kreislauf und traten schließlich wieder den Rückweg an.

    Nachdem wir wieder die Unterkunft erreichten, uns kurz erfrischten und schließlich unsere Backpacks aufschnallten, fuhren uns die Jungs zum Busbahnhof, wo um 12 Uhr der Perama Busshuttle von Ubud nach Lovina startete - die Fahrt sollte für die 75km ca. 2,5 Stunden dauern. Hier trafen wir auch wieder auf Rosan, die die halbe Strecke mitfuhr, um für ein paar Tage in den Dschungelbergen in Munduk ein wenig Ruhe zu finden. Die Fahrt war an sich sehr entspannt und der Ausblick auf beiden Seiten wahnsinnig interessant und schön! Zuerst fuhren wir durch einige Dörfer und kleinere Städte, vorbei an riesigen Reisfeldern, durch Wälder und schließlich auch noch in die Berge. Bali hat so einiges an Landschaftspanoramas zu bieten, die einem regelmäßig den Atem stocken lassen und mich persönlich immer wieder überraschen. In der Mitte der Insel gibt es drei Seen, die sich malerisch in die umliegende Hügellandschaft einbetten. Die Fahrt hier durch war aber wie immer sehr abenteuerlich - die Straßen waren teilweise sehr steil und eng, die Kurven entsprachen eher Serpentinen und der Verkehr war wie meistens für unsere Begriffe "nicht normal"! Überholt wird generell da, wo man denkt, dass es schon passt, kommt was entgegen, wird halt kräftig gehupt und irgendwie schlengelt man sich schon aneinander vorbei! Wir waren wie immer froh, uns entspannt auf den Rücksitzen zu befinden und die schöne Landschaft von da aus beobachten zu können!

    In Lovina an der Bushaltestelle angekommen, wurden wir mit einem kalten Getränk begrüßt und für umgerechnet 1€ pro Person in unsere Unterkunft chauffiert. Die nächsten drei Tage hatten wir uns unmittelbar am Meer im Hotel Suma eingebucht, wo wir schließlich in Mitten des großen Familientempels in einem der Gasthäuser unterkamen. Nachdem wir auch hier nach dem Check-In ein Begrüßungsgetränk erhielten, packten wir unsere Sachen aus und beschlossen den Rest des Tages am Pool zu verbringen. Am Abend gingen wir unsere kleine Straße auf und ab und suchten nach einer Möglichkeit zu essen - hierbei konnten wir schnell spüren, dass die Hauptsaison vorbei war und dass definitiv weniger Leute den Weg in den Norden auf sich nehmen - es war so ziemlich nirgends was los, die Restaurants teilweise komplett leer und die Straßen bis auf ein paar Ausnahmen absolut leise! Da sich gleich bei uns nebenan ein gemütliches Restaurant mit ein paar Gästen befand und man die Live Musik der kleinen Bar um die Ecke hören konnte, kehrten wir schließlich dort ein und ließen den Tag mit Fried Noodles und Mixed Fruit Shakes ausklingen.


    Am nächsten Morgen hieß es erstmal ausschlafen, gemütlich frühstücken und anschließend die Gegend von Lovina erkunden. Lovina ist genaugenommen keine Ortschaft sondern ein rund zehn Kilometer langer Küstenstreifen (der Name hat seinen Ursprung in den beiden englischen Wörtern "Love" und "Indonesia"), der aus insgesamt sieben Dörfern besteht. Die Gegend unterscheidet sich vom Süden insofern, dass man an der Nordküste die hellen Traumstrände und abenteuerliches Nightlife vergebens sucht - wir waren aber genau deswegen froh, hier zu sein und vielleicht auch mal eine andere Seite von Bali zu entdecken. Ein weiterer Grund, in den Norden zu fahren, sind für viele die Delphintouren, da man in Lovina zu 98% Delphine im offenen Meer sehen kann... aber dazu später mehr :)!

    Wir mieteten uns also wieder über das Hotel einen Roller und fuhren schließlich los Richtung Westen, entlang der Küste zu unserem ersten Stop, dem Brahma Vihara Arama Kloster - dem einzigen buddhistischen Kloster auf Bali. Dieses liegt am Fuße eines Berges und ist terassenförmig angelegt. Das Kloster wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren mit thailändischer Unterstützung erbaut und 1973 offiziell eingeweiht. Neben vorrangig buddhistischen Architekturelementen finden sich in der Anlage auch einige balinesisch-hinduistische Elemente wie bspw. die gespaltenen Eingangstore. In der Anlage finden sich diverse Buddha-Statuen mit unterschiedlichen Mudras (Handgesten Buddhas), mit Wächter-Statuen verzierte Steintreppen, Gebetshallen und Schreine sowie auf der mittleren Ebene ein goldener Stupa mit einer Lotusspitze und einem Lotussockel. Ein weiteres Heiligtum der Klosteranlage befindet sich auf der obersten Ebene am Ende des Klostergartens, zu dem eine schmale Steintreppe hinauf führt - die Miniaturversion des Borobudur auf Java, eine der größten und bedeutendsten buddhistischen Tempelanlagen ganz Südostasiens. Im Gegensatz zu dem Original durfte das Heiligtum hier betreten werden, was wir uns natürlich auch nicht entgehen ließen.

    Nach unserem andächtigen Spaziergang durch die Anlage gaben wir (ein wenig erleichtert, denn es ist wahnsinnig heiß darunter) unsere Sarongs zurück und schwangen uns auf den glühend heißen Rollersitz, auf zum nächsten Ziel: den heißen Quellen Air Panas Komala Tirta. Diese liegen nur einen Katzensprung vom Buddhistenkloster entfernt und werden auch Banjar Hot Springs genannt. Der Weg vom Parkplatz dahin war wie immer von zahlreichen Verkaufsständen gesäumt aber wir sind mittlerweile Profis im Ignorieren, auch wenn die Preise hier utopisch weit unten lagen (1€ für einen Sarong, in Ubud waren es um die 7€) ...!
    Die Anlage der Hot Springs umfasst drei verschiedene Wasserbecken, das größte misst etwa 12x15 Meter. An einer der beiden Längsseiten sprudelt das 38 Grad (!) warme, schwefel- und kaliumhaltige Wasser aus Naga-Mäulern in das steinerne Becken. Seitlich des Hauptbeckens befindet sich etwas erhöht ein schmales, nur knapp vier Meter breites Becken, das mitunter auch für rituelle Waschungen genutzt wird. Oberhalb der drei Badepools befinden sich ein Tempel und die heiligen Quellen, wobei dem hieraus entspringenden Thermalwasser bekannterweise eine heilende Wirkung bei bspw. Hautkrankheiten zugesprochen.

    Nach ein paar heißen Bädern (bei ebenso heißen Temperaturen :D) und einem kleinen Snack im Restaurant traten wir den Rückweg an, da am Himmel langsam aber sicher einige graue Wolken aufzogen. Während wir noch abwogen, ob uns der Nieselregen was ausmacht oder wir lieber warten sollten, dauerte es nur 5 Minuten bis aus dem Gesprenkel ein riesen Regenschauer wurde und da wir uns vorher optimistisch fürs Losfahren entschieden, waren wir in Null Komma Nichts schön durchnässt! Als wir dann fast nix mehr sahen und uns eingestehen mussten, dass es auch nicht mehr so sicher auf dem Roller war, stellten wir uns mit ein paar anderen unter das nächste Wellblechdach und suchten Schutz vorm Schauer. Dort standen wir dann auch... 10min...20min... 40min...und letzten Endes fast eine Stunde, es wollte nicht aufhören und so langsam wurde es auch unangenehm! Als wir unser nur noch 7km entferntes Hotel anriefen, hieß es, dass dort die Sonne scheint und wir losfahren sollen, es würde schon nach 2-3 km besser werden! Da wir selbst keine Lust mehr hatten weiter rumzustehen, folgten wir dem Rat und mussten feststellen, dass es wirklich verrückt war: nach 5 Minuten hörte es fast auf zu regnen und als wir ankamen, waren die Straßen trocken und die Sonne schien - vielen Dank dafür :) !

    Nachdem wir noch ein bisschen am Pool entspannten, spazierten wir später für den Sonnenuntergang bei uns am Meer entlang, begleitet von zwei Flaschen Bintang Bier und dem hoteleigenen Hund - wir tauften ihn liebevoll "Bob". Am Abend gingen wir in einem Warung um die Ecke etwas essen, denn heute hatten wir definitiv genug vom Roller fahren - morgen sollte es schließlich weiter zu ein paar Wasserfällen ins Hinterland gehen!
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  • Day50

    Lovina - Wasserfälle und Dolphintour

    November 1, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Im Hotel Suma konnten wir glücklicherweise unser Frühstück wieder auswählen und somit die obligatorischen Eierspeisen aussparen und bspw. gegen Banana Pancakes oder Porridge ersetzen - dazu gab es Kaffee, frische Fruchtsäfte und Obst und somit starteten wir gut gesättigt ins nächste Abenteuer!
    Heute wollten wir ein paar Wasserfälle anschauen und schwungen uns dafür wieder auf unseren Roller, um Richtung Inselinneres zu fahren.
    Die Straßen waren wie immer abenteuerlich aber Tobias war mittlerweile ein richtiger Rollerprofifahrer und ich einfach nur froh, lediglich hinten drauf sitzen zu können :)! Zuerst fuhren wir zum Secret Garden of Sambangan, in dem sich vier Wasserfälle befanden. Hier konnte man auswählen, ob man diese für 1,50€/ Person nur besichtigen möchte oder ob man 10€/Person zahlt, um die "Activity" Variante zu kaufen und somit darin zu schwimmen und unter Aufsicht eines Guides von mehreren Klippen zu springen. Wir entschieden uns für die unabhängigere Version und erkundeten die Gegend ohne die überteuerte Spaßgebühr. Wir liefen zuerst zum größten der vier Wasserfälle, dem Aling-Aling Waterfall, in dem man ohnehin nicht schwimmen durfte, da das Wasser hier für die Locals heilig ist. Der Spaziergang dorthin war aber sehr schön und größtenteils naturbelassen - überall wuchsen wild die Bäume und Palmen, an den umliegenden Felswänden plätscherten kleinere "Wasserfälle" und als wir schließlich vom großen wieder hinunter Richtung kleinere liefen, beobachten wir mutige Klippenspringer und bereuten es nicht, nur die Besichtigungsvariante bezahlt zu haben, denn es war wie immer auch in jedem Wasserfall recht viel los!
    Nach den Secret Gardens fuhren wir zu einem weiteren Wasserfall, den GitGit Waterfall, parkten unseren Roller auf einem Parkplatz und gaben hierfür eine Spende für die Community ab (was relativ üblich ist aber man freut sich bereits über 1.000/2.000 IDR (10 Cent)). Der Weg nach unten dauerte ein wenig und wie zu erwarten war, gab es auch hier wieder zahlreiche Stände mit mehr oder weniger freundlichen Verkäuferinnen. Manch eine schien so verzweifelt, dass sie uns nach nur einem flüchtigen Blick auf die Ware gleich ansprach, mit den Preisen sofort runterging und uns auch nach unserem Vorbeigehen noch energisch hinterher schrie, was unsere Shoppinglust nicht wirklich erhöhte! Allein den Kopf in Richtung der Auslage zu drehen war schon ein Fehler, also liefen wir schnurstracks weiter Richtung Wasserfall. Unten angekommen, war es zur Abwechslung mal recht leer und somit konnten wir hier in Ruhe ein wenig umherlaufen und uns auch im eiskalten Wasser erfrischen. Da die Fahrerei aufgrund der Straßenverhältnisse insgesamt doch mehr Zeit als gedacht in Anspruch nahm, fuhren wir hiernach wieder zurück nach Kalibukbuk (unserer Ortschaft in Lovina), um uns dort noch entspannt umzuschauen und später den Sonnenuntergang am Strand zu genießen! Durch Kalibukbuk führt wie durch alle Orte nur eine große Hauptstraße, von der aus zwei kleinere Straßen zum Strand mit der berühmten Delphinstatue abgehen. Außer ein paar Bars, Restaurants und Verkaufsständen gibt es hier nicht allzuviel zu entdecken, was aber nicht unbedingt schlimm war! Was allerdings irgendwann ein wenig nervig wurde, waren die zahlreichen Locals, die einem alles mögliche anbieten wollten, sobald man nur stehen blieb oder wie wir uns an den Strand legten. Offensichtlich waren sehr wenige Touristen vor Ort, was uns auch gleich zur optimalen Zielscheibe machte, denn äußerlich konnte man uns natürlich relativ schnell als Urlauber entlarven! Somit lernten wir zuerst zwei Jungs kennen, die jedoch nur für ein Schulprojekt ein wenig Englisch üben wollten und denen sich diesmal Tobias annehmen durfte :)! Danach folgte die Bekanntschaft mit einer Obstverkäuferin, die sich selbstverständlich gleich zu uns in den Sand setzte, uns ihre Lebens- (und Leidens-) Geschichte erzählte und der wir schließlich, ein wenig aus Mitleid und auch um sie wieder loszuwerden, ein bisschen Obst abkauften. Als man sah, dass wir scheinbar Geld ausgaben, kamen noch mehr zu uns und obwohl natürlich alle nett waren, nervte es doch langsam aber sicher! Nach dem dritten Delphintouranbieter und Schmuckverkäufer (auch viele Kinder) wurde es irgendwann so lästig, dass wir zurück ins Hotel wollten - der Himmel war heute leider ohnehin zu bewölkt für einen schönen Sonnenuntergang und alles was wir suchten, war nur noch ein bisschen Ruhe :)!

    Am nächsten Morgen standen wir früh auf, da wir uns um 7 Uhr mit Edi und seiner Crew an der Delphinstatue treffen wollten. Die Delphintouren sind im Internet generell ein wenig umstritten, man liest von Hetzjagden auf die Tiere und 60-70 Boote, die diese umzingeln und somit alles andere als tierfreundlich agieren - das Ganze würde einen regulär auch nur 7€ kosten. .. ! Als ich hierzu ein wenig im Internet recherchierte, fand ich aber den Kontakt von Edi, der 20€ für die Tour verlangte und in hohen Tönen gelobt wurde - zusätzlich zum Delphine Anschauen, kann man bei ihm auch am Boot unweit von den Delphinen ins Wasser gehen und anschließend noch einen Schnorchelspot besuchen! Also versuchten wir mit ihm unser Glück und sollten auch nicht enttäuscht werden...!
    Wir starteten mit zwei typischen Fischerbooten, jeweils zu viert in einem, hinaus aufs Meer. Die Sonne war bereits aufgegangen aber es war nach wie vor herrlich ruhig auf dem Wasser und der klare Ausblick auf die Berge zu unserer Linken wunderschön! Wir fuhren zunächst Richtung Westen aber drehten nach einiger Zeit überraschend wieder um, da dort außer einem Thunfischschwarm anscheinend keine Tiere zu finden waren. Es dauerte eine ganze Weile und wir wurden kurzzeitig auch etwas unruhig, ob wir denn überhaupt Delfine sehen würden! Unser Bootsfahrer telefonierte alle 10min mit seinen Kumpels, um sich scheinbar über den aktuellen Standort der Tiere auszutauschen und nach über einer Stunde Fahrt schrie er plötzlich los und zeigte mit ausgestrecktem Finger auf ein paar kleine Rückenflossen, die aus dem Meer auf- und wieder abtauchten! Obwohl wir uns bereits hier schon wahnsinnig über die ersten Delphine freuten, trauten wir bald unseren Augen nicht, denn es wurden immer mehr und überall wo man hinsah, schwammen sie um uns herum, super entspannt und wir auf dem Boot mittendrin! Überhaupt waren es nicht viele Boote an dem Spot, vielleicht 7 oder 8 und wir hielten gefühlt auch immer ausreichend Abstand! Dann hieß es plötzlich, wir sollen unsere Masken aufziehen und ins Wasser gehen, um die Tiere ebenfalls unter Wasser beobachten zu können - dies war zugegeben das wahrscheinlich Schönste, was ich (wir) in der Art erleben durfte(n)! Wir hingen mit beiden Händen an einer kleinen Steigleiter (bzw. ich mit einer und in der anderen Hand die Kamera!) und hielten den Kopf unter Wasser und sahen plötzlich ein paar Meter vor uns Schwärme von 40-50 Delphinen. Man konnte sie pfeifen hören, spielen sehen und beim Ab- und Auftauchen beobachten, es war absolut einzigartig :) - wir waren beide von diesem Erlebnis absolut überwältigt!!! Das Ganze machten wir drei Mal bis es auch langsam anstrengend wurde, sich an dem Griff festzuhalten, vor allem wenn das Boot sich, wenn auch langsam, fortbewegte! Bevor wir zum Schnorchelspot fuhren, beobachteten wir die Delphine nochmal ein wenig vom Boot aus, wobei der ein oder andere auch nochmal vor unserer Nase aus dem Wasser sprang und wir alle laut aufjubelten. Wir abschiedeten uns mit einem Dauergrinsen und "Thank you Dolphins" und fuhren weiter zum Schnorchelspot. Dort fanden wir wieder super viele, bunte Fische, die wir gleich nach dem Anker legen mit Bananen und Brötchen füttern durften. Als wir ins Wasser gingen, setzte dies der Bootsfahrer fort und somit fanden wir uns in Mitten von riesigen Fischschwärmen wieder, was einerseits ein wenig unheimlich aber andererseits auch sehr lustig war! Wir verweilten hier eine gute halbe Stunde, schauten uns die Korallen an, entdeckten ein paar Seesterne und zahlreiche, verschiedene Fischarten! Ab und zu wurden uns dann noch Bananen zugeworfen, so dass wir auch unter Wasser die Fische weiter anlocken und füttern konnten bis wir schließlich wieder ins Boot krabbelten und den Heimweg antraten!
    Von den Eindrücken noch völlig überwältigt, beschlossen wir nach einem reichhaltigen Mittagsessen im nächsten Warung den Rest des Tages mit unseren Büchern am Pool zu verbringen - nach so viel positiver Aufregung hatten wir ein bisschen Runterkommen gebraucht :).

    Am Abend organisierten wir uns noch einen Fahrer für den nächsten Tag, der uns an die Ostküste nach Amed fahren und auf dem Weg dahin noch zu ein paar Spots bringen sollte. Für "Nicht-Rollerfahrer" ist dies übrigens die übliche Variante, sich auf Bali fortzubewegen. Viele Touristen buchen sich einen privaten Fahrer, der einen dann einen oder auch mehrere Tage von A nach B bringt, die Stops bestimmt man gemeinsam und der Preis richtet sich meist nach deren Anzahl und natürlich der entsprechenden Entfernung! Wir fanden Josis Kontakt im Internet und verabredeten uns mit ihm am nächsten Tag für 10 Uhr - die Tour sollte uns für den ganzen Tag knapp 40€ kosten.
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  • Day40

    Lovina

    November 19, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Gestern bei Ankunft im Hostel war ich voller Tatendrang und habe für den heutigen Tag eine Delfin Tour gebucht. Leider sind meine beiden Augen durch die Sonne, den Staub und Sand der letzten Wochen so gereizt, dass das eine Auge nicht mehr aufgehört hat zu tränen. Statt der Delfin Tour ging es zum Arzt. Mein Hostel Papa war so lieb und hat mich zu einem Spezialisten gebracht. Dort wurde ich dann als Patientin aufgenommen. Asiaten lieben Aufkleber, egal ob bei den bisherigen Bootstransferen, Busfahrten oder auch hier beim Arzt. Man wird mit einem Aufkleber auf dem der Name und das Geburtsjahr steht, ausgestattet. Wie auch in Deutschland hieß es, erst einmal warten.... Nach etwa 15 Minuten wurde ich von einer netten Dame zum Augenarzt gebracht, dort musste ich wieder warten und als ich an der Reihe war, musste ich etwas schmunzeln. Vor mir saß ein süßer älterer Opi mit Halbglatze und weißen Haaren hinter seinem großen Holzschreibtisch. Er lächelte und bat mich auf dem kleinen Holzstuhl neben ihm Platz zu nehmen. Er sah sich meine Augen mit einer riesigen Taschenlampe an, dann bat er mich Zahlen in verschiedenen Größen vor zu lesen. Meine Sehstärke ist zum Glück nicht beeinträchtigt, die Augen sind einfach nur gereizt. Er hat mir Augentropfen verschrieben, die ich nun in den nächsten Tagen dreimal am Tag nehmen soll. In 5 Tagen soll ich zur Kontrolle nochmal vorbei kommen. Direktes Sonnenlicht soll ich meiden und meine Kontaktlinsen darf ich auch nicht tragen. Für die nächste Woche ist nun Lovina mein neues zu Hause 😉😊 hier ein paar Bilder von der Umgebung des Hostels und mein geschwollenes Gesicht 😂😩Read more

  • Day391

    Felix und Jenni unter Nemo und Dori

    August 13, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Auch wenn hier in Indonesien nicht immer alles glatt läuft, hatten wir heute Morgen ein sehr schönes Erlebnis. Wir waren schnorcheln! Nach einer kurzen Fahrt mit einem Jukung, ein kleines hölzernes Auslegerkanu, hatten wir 2 Stunden Zeit um am Korallenriff entlangzuschnorcheln. Wir haben viele kunterbunte Fischarten, Seesterne, Seeigel und Moränen gesehen und wir hatten wirklich Spaß!
    Im Anschluss ans Schnorcheln haben wir uns mal wieder einen Roller ausgeliehen und sind damit zum nicht weit entfernten Sekumpul Wasserfall gefahren. Ein wirklich beeindruckender Wasserfall, in dessen Wasserfallbecken man sogar baden kann.
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  • Day42

    Impressions II

    November 21, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Ich könnte so viele Fotos von jedem noch so kleinen Tempel bzw. Gabenaltar machen. Überall finden sich auf den Straßen, vor den Häusern, vor den Tempeln kleine Schälchen mit Gaben drin. Von Blumen, über Räucherstäbchen, bis hin zu Zigaretten und Süßigkeiten findet sich alles mögliche darin 😄 schon allein deswegen lohnt sich eine Reise nach Bali 😊Read more

  • Day34

    Lov(e)in(donesi)a ?!

    November 10, 2017 in Indonesia ⋅ 🌬 12 °C

    Soo nach unserem ersten Abend in Lovina und echt nem ganz witzigen Abend ist am nächsten Tag nicht so viel passiert. Gemütlich gefrühstückt, unser neues Paradies genossen und Wellness. Wir haben dann noch Caro und Phillip überredet zu uns zu wechseln, weil es doch so schön ist und wir ja eh allein waren. Das taten sie dann auch. Wir buchten uns also für 2 Tage einen Roller. An dem ersten Tag stand die Verlängerung unseres Visa auf der Agenda. Also 10 km weiter und zum Immigration Office. ( bevor ich jetzt ausfallend werde und mir wieder den Abend hier verderbe nur ganz kurz.
    Wir haben ja in Jakarta bei Ankunft schon 35 Euro bezahlt, mit der weisen Vorraussicht dann einfach unbeschwerlich das Visa zu verlängern. Dass es 3 Tage dauern würde, war uns bewusst und so hatten wir auch geplant: - erstes Treffen 9. November imOffice ( nur ein Formblatt ausfüllen und Pässe abgeben) JA Pässe abgeben. WO GIBT ES SO ETWAS BITTE ?? dazu noch Kopien vom Pass und den Rückflugtickets. Das war nicht möglich direkt im Amt. Wir sind 2h durch die Gegend gefahren!!!- zweites Treffen am 14. November für Fingerabdrücke von ALLEN Fingern und Passbild ( diese Zeit dazwischen haben wir in Ubud überbrückt.) und 35Euro eneut bezahlen
    -drittes Treffen am 16. November für die Abholung

    also eine Woche die Pässe weg. Und das legal und abgesegnet von der indonesischen Regierung.

    Den restlichen Tag haben wir dann dafür genutzt, um Zutaten für ein typisch deutsches Essen zu besorgen. Wir hatten uns am Abend zuvor, auf Grund dass es so leer ist im Resort darauf geeinigt, dass WIR dieses mal für alle Anderen kochen. Kurz um. Wir haben alle Märkte, Supermärkte und Kaufhäuser in einem Umkreis von 15km mit dem Roller abgegrast und es war uns unmöglich etwas aus diesen Zutaten herzustellen. Geplant war Spinat, Kartoffeln und Rührei.
    Um dann unsere Verabredung nicht platzen zu lassen, haben wir Blumenkohl, Kartoffeln und Ei besorgt und dazu hätte es einen frischen Salat gegeben. Es kam weder zum Einen noch zum Anderen, denn als wir mit Tüten voller Zutaten wieder heimkehrten, war die Anlage voll mit Menschen. Der chef persönlich hat ein BBQ veranlasst. Und wir standen nun da. Ziemlich angepisst und Tanghi war sich keiner Schuld bewusst. Einige Biere Später haben wir den Abend vergessen.

    Der nächste Tag mit dem Roller stand dann im Zeichen von Erkundungen und fahrten durchs balinesische Gebirge. Unsere Tour war schön geplant, aber nach den heißen quellen hat uns Googlemaps und irgendwann auch unsere Orietierung verlassen. So hatten wir zwar gefühlt das komplette Gebirge und jeden kleinen Ort der begann die Zeremonien vorzubreiten, aber nicht die anderen Dinge die auf dem Plan standen. Nach der interesssanten Spazierfahrt stand dann noch das Schlaumachen nach zentral gelegenden Unterkünften auf der To do.

    Da sich unsere Pläne aber spontan komplett geändert haben, entschieden wir einfach diese lange Zeit des Wartens auf den nächsten Schritt in dem Immigraation Office, nach Ubud weiterzuziehen.

    UBUD

    CARO//RUBEN
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  • Day40

    Lovina und das Global Café

    November 19, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Lovina liegt im Norden Balis. Besonderes Merkmal ist der schwarze Strand! Lovina ist DER Ausgangspunkt für Delfin Beobachtungstouren, worauf sie hier auch besonders stolz sind. Überall finden sich Delfin Statuen, egal ob an den Pools als Wasserspeier angebracht, auf der Straße, als Gehweg Verzierung oder am Strand als Riesensäule. Lovina ist nicht groß. Es gibt für Touristen alles was das Herz begehrt, Souvenirshops, Tauchschulen, Hotels und Restaurants. Mein neues zu Hause liegt sehr zentral man kann alles zu Fuß gehen und braucht keinen Roller 😉 ein Restaurant mag ich schon jetzt. Das Global Café. Das Essen ist super lecker, man bekommt alles von asiatisch bis westlich, vegan, vegetarisch oder fleischiges. Das Beste... Essen für den guten Zweck!! Denn der komplette Erlös fließt in eine Caritative Einrichtung, die sich unter anderem um behinderte Kinder, aber auch Erwachsene kümmert, die sich kein Geld für ärztliche Versorgung und/oder Schulbildung leisten können. Einen Einblick in die verschiedenen Projekte erhaltet ihr hier: globalvillagefoundation.net/projectsRead more

  • Day6

    Lovina

    July 23, 2018 in Indonesia

    After about two hours of driving we arrived at our new home in Lovina. Since the beach front villas were already booked out we stayed in a room in the main building, but were still able to enjoy the facilities as well as the beach. It's a really gorgeous place, and I'll definately go back there some time. The place offers reasonable food and there are some more fancy restaurants that serve delicious cocktails further down the beach. Lovina is much more quiet than the south of Bali and is definately worth a visit if you are looking for a peaceful stay at the beach. We stayed there for three nights.Read more

You might also know this place by the following names:

Kalibukbuk

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