Indonesia
Lhokoeenam

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2 travelers at this place:

  • Day7

    Dschungel Tag 1

    August 7, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Ich wollte unbedingt in den Dschungel und Orang Utans in freier Wildbahn sehen, gleichzeitig hatte ich Angst vor Schlangen und Spinnen. Jetzt sitze ich im Gunung Leuser National Park am Fluss und hatte einen unglaublichen Tag, ohne über Angst nachgedacht zu haben. Um 9:00 Uhr sind wir zu Fuss vom Hotel aus in den Dschungel gestartet. Wir haben 4 mal Orang Utans gesehen (insgesamt 6), zweimal sogar sehr nah. Unser Guide hat sich immer ruhig verhalten und beobachtet in welche Richtung die Affen gehen. Wir sind ihnen dann immer ein Stück gefolgt, sie oben in den Bäumen, wir unten auf dem Pfad. Zudem haben wir noch eine kleine Schlange, Pelikanvögel, Spinnen, Thomas Affen und ein Flughörnchen gesehen. Wir haben die Tiere nie gestört, denn sie haben sich ganz normal verhalten, in den Bäumen gespielt, geschlafen oder gefressen. Um 12:30 Uhr haben wir das Camp, welches direkt neben einem Fluss liegt, erreicht und eine Mittagspause gemacht. Dabei lernten wir das britische Pärchen Rosa und Al, mit denen wir die gesamte Zeit unterwegs waren, näher kennen. Nach dem Mittag ging es nochmal für 2h in den Dschungel. Wir waren alle am schwitzen. Es ist nicht zu heiß, aber die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Um 17:00 Uhr erreichten wir wieder das Camp und nahmen erstmal ein Bad im Fluss. Nach dem typisch indonesischen Abendessen, welches vom Koch zubereitet wurde, unterhielten wir uns noch eine Weile mit unserem Guide „JJ“ (Jungle Juice), bevor wir in unsere Plastikzelte verschwanden.
    Caro
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  • Day10

    Dschungel Tag 4 & 5

    August 10, 2018 in Indonesia

    Unseren vierten Tag starteten wir wie die anderen davor. Nach dem Aufstehen Tee und Kaffee und danach Bananen-Pfannkuchen. Dann verließen wir unseren schönen Platz am Wasserfall und machten uns auf den Weg zum „Mountain-Garden“. Anfangs gingen wir den Weg ein Stück zurück, durchquerten den Fluss noch einmal und erreichten dann den Ausgangspunkt für den Aufstieg. Dieser war von Anfang an richtig steil und zu Beginn noch ein Trampelpfad. Nach einer guten halben Stunde bergauf legten wir eine Pause ein. Über uns begann ein scheinbar undurchdringliches Dickicht aus Bäumen, Sträuchern, Lianen, Steinen und Baumwurzeln. Von hier an machten unsere 3 Begleiter ihre Macheten bereit und der erfahrenste ging voraus. Mit Flipflops und einem riesigen Rucksack schlug er sich einen Weg durch das Dickicht. Wir folgten ihm weiter steil hinauf über lose Steine und vorbei an dornigen Gestrüpp. Um ehrlich zu sein war es schon anstrengend genug den bereits geschlagenen Weg mit dem Rucksack zu folgen. Es folgten halbe Kletterpassagen und nicht nur einmal lösten sich Steine oder man hatte einen morschen Ast in der Hand, der einen doch nicht gehalten hat. Es war ein halsbrecherischer Aufstieg und wir waren echt froh als sich nach 2 Stunden das Dickicht lichtete und der Anstieg flacher wurde. 10 Minuten Pause und weiter ging es. Es folgte ein schöner Wald und darauf eine gerodete Lichtung. Dort wird nun angebaut was sich gut verkaufen lässt und das sind hier Chilis und das aus Zitronengras gewonnene Öl. Auf der nächsten Plantage wuchsen auch noch Tomaten, Kakao, Bananen und anderes Gemüse. Wir nahmen uns ein bisschen was für Mittag und Abendbrot mit und setzten unseren Weg fort. Nach ungefähr 4 Stunden erreichten wir dann unsere Übernachtungsstelle. Oben angekommen hatten wir einen tollen Panoramablick über die umliegenden Berge und brauchten erstmal eine Pause.

    Caros Kommentare bergauf:
    Nach 5 Minuten: „Meine Beine fühlen sich wie Pudding an.“
    Nachdem die Guides die Macheten rausholten: „Hier geht doch nicht der Weg lang!“ „Unser Guide kennt den Weg nicht, daher geht jetzt der Träger voraus.“ „Können wir noch umdrehen?“ „Wie weit ist es noch?“
    Nachdem die ersten Steine fielen und Caro abrutschte: „Wenn ich nur eine Schlange sehe, gehe ich keinen Schritt weiter“ „Das ist auf keinen Fall sicher hier.“ „Hier kommen wir nicht lebend raus.“ „Pass auf dich auf!“
    Mein Kommentar zu dem ganzen:
    „Du hast 5-Tage-Dschungel-Trekking gebucht!“

    Unser Guide raucht 3 Schachteln Zigaretten am Tag und schon ab morgens immer mal wieder selbst angebautes Gras. Ab dem 4. Tag gingen ihm die Papers aus und er wurde erfinderisch. Am Anfang wurde noch das Papier der mitgebrachten Zigaretten verwendet. Als auch das zur Neige ging kamen dann bestimmte Blätter zum Einsatz.
    Für die letzte Nacht diente uns ein Unterstand der Bauern als Unterkunft. Damit wir am nächsten morgen auch ja den Ausblick genießen können wurde uns auf einem Haufen verarbeitetem Zitronengras mit vollem Einsatz eine Hütte gebaut. Dabei ging sogar die Machete des Trägers verloren (und das auch noch an seinem Geburtstag, der zumindestens auf Sumatra nicht gefeiert wird). Die Nacht verbrachten wir dann jedoch im Unterstand da neben heftigem Wind auch Regen aufzuziehen drohte. Nach einer etwas unruhigen Nacht auf dem Berg war der Morgen des 5. Tages jedoch wieder ganz schön. Auch die verloren geglaubte Machete fand sich wieder ein. Leider ließen die Wolken eine freie Sicht bis zu den anderen Berggipfeln nicht zu, dennoch war die Aussicht wunderbar. Da jetzt nur noch der Abstieg zurück zum Guesthouse bevorstand ließen wir es ruhig angehen und erreichten schlussendlich erschöpft aber glücklich gegen Mittag das Guesthouse.
    Koni
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  • Day6

    Fahrt nach Ketambe

    August 6, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Theoretisch wussten wir, wie wir von Singapur nach Ketambe kommen. Der Plan sah folgendermaßen aus:
    1. Taxi vom Hostel zum Flughafen in Singapur
    2. Abflug 8:15, Ankunft in Medan um 8:45 (Ortszeit)
    3. Taxi vom Flughafen zum Busunternehmen „BTN“
    4. Mit dem Minibus (8 + Fahrer) von Medan nach Kutacane
    5. Labi Labi (Kurzstreckentaxis) von Kutacane nach Ketambe

    Was wirklich passiert ist:
    1. Spontan haben wir uns mit einem anderen Hostelbewohner das Taxi zum Flughafen geteilt
    2. Der tatsächliche Abflug war um 8:45 Uhr die Ankunft dann wieder pünktlich 8:45 Uhr (Ortszeit, 1h Zeitverschiebung)
    3. Nachdem wir genügend Bargeld für unsere Trips auftreiben konnten (Die Automaten spucken bloß 80€/Tag aus) und plötzlich Millionäre waren (1€/16800 IDR), waren uns die Taxis zu teuer und wir sind doch mit dem Damri (öffentlicher Bus) in die Stadt gefahren. Dieser sollte uns laut Angabe des Busfahrers direkt vor dem Busunternehmen „BTN“ rauswerfen. Am Ende standen wir mitten auf einer großen Straße 4km entfernt von BTN. Dafür wurde uns aber gleich an der Straße ein Becak (Moped-Rikscha) angeboten. Also 2 Personen und 2 Rucksäcke drauf (gefühlt waren wir zu schwer für das Gefährt) und ab zu BTN.
    4. Juhu, das hat geklappt. Bis auf das wir 9 Leute + Fahrer waren. Einer hat im Kofferraum gesessen und dafür kamen unsere Rucksäcke aufs Dach. Mit lauter Musik und nur Einheimischen ging es los mit offenem Fenster (da keine Klima) im bald auseinanderfallenden Minibus. Generell hatten wir das Gefühl, welches unser Hotelbesitzer später bestätigt hat, das nicht viele Touristen den Bus nehmen. Denn wir wurden begutachtet und immer wieder kamen Leute um einfach nur zu schauen, oder uns die Hand zu geben.
    5. Das letzte Labi Labi war weg und wir saßen an der Busstation in Kutacane und warteten auf Claude, den Hotelbesitzer, welcher uns spontan abholte. 20 Minuten mussten wir warten, eigentlich waren die Einheimischen sehr nett und wollten, dass wir uns wohl fühlen, dennoch hatte ich zum ersten Mal richtig Angst ausgeraubt zu werden. Verlockend ist das schon, 2 einsame Touristen an der Busstation mit großen Rucksäcken. Claude kam kaber und wir erreichten das „Thousands Hills Guesthouse“ in Ketambe nach 15h Reisezeit.
    Caro
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  • Day8

    Dschungel Tag 2

    August 8, 2018 in Indonesia ⋅ ☁️ 28 °C

    Die erste Nacht im Dschungel war etwas gewöhnungsbedürftig aber wir haben sie unbeschadet überstanden. Nach dem Aufstehen gab es Tee, Kaffee und Kekse und nach einer Weile dann auch Frühstück. Wir bekamen leckere Bananen-Eierkuchen serviert. Gegen halb zehn starteten wir dann den vormittäglichen Ausflug und erkundeten die Gegend rund um das Camp. Laut den Guides sollen sich die Orang Utans vor allem in diesem Gebiet aufhalten und so verbrachten wir noch einmal gut 3 Stunden damit durch den Dschungel zu laufen und nach Orang Utans Ausschau zu halten. Jedoch hatten wir diesmal keinen Erfolg und kehrten zum Mittag zurück ins Camp. Zum Mittag gab es wie zum Vortag, gebratene Nudeln mit Gemüse und Ei. Dazu gab es noch Reis und selbstgemachte Kartoffelchips. Anschließend schmiedeten wir zusammen mit JJ den Plan für die kommenden Tage und entschieden, dass wir am Nachmittag zu den heißen Quellen ein Stück Flussaufwärts gehen werden und dort über Nacht bleiben.
    Gesagt, getan - es ging ziemlich viel auf und ab doch unsere Mühen wurden belohnt. Wir konnten noch einmal einen Blick auf zwei Orang Utan Weibchen mit ihren Jungen erhaschen. Es gelang uns sogar ziemlich nah heran zu kommen. Krönender Abschluss der 2 Stündigen Wanderung war die Flussüberquerung über einen Baumstamm, die wir alle ohne nass zu werden gemeistert haben. Kurz danach erreichten wir das Camp an den heißen Quellen und nahmen erstmal ein erfrischendes Bad. Gut war, dass sich das heiße Wasser direkt mit dem kalten Flusswasser vermischte und somit angenehme Pools entstanden. Am Rand gab es Stellen wo kochendes Wasser aus der Erde kam und an denen man Frühstückseier kochen konnte.
    Nach dem Abendessen saßen wir noch mit unserem Guide zusammen und schwatzten während er seine tägliche Dosis Cannabis paffte. Nebenbei bastelte er als kleine Erinnerung an den Dschungel für jeden von uns ein Armband aus Baumfrüchten sind.
    Konrad
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  • Day9

    Dschungel Tag 3

    August 9, 2018 in Indonesia ⋅ ☁️ 28 °C

    Unser Koch versucht seit 2 Tagen Fisch zu fangen und über Nacht hat es geklappt. Nach unserem Frühstück gab es frischen Fisch. Dieser war scharf, hat aber sehr gut geschmeckt. Heute früh sind wir ca. 3h unterwegs gewesen, haben aber keine Orang Utans gesehen, dafür eine grüne Schlange. Ich bin nichts ahnend gelaufen, da sagt Konrad hinter mir „Snake, snake“. Da habe ich einen Satz nach vorn gemacht, so nach dem Motto „Hauptsache weg“. Das diese aber auf Vibration und Tritte reagieren, habe ich nicht bedacht. Es ist nichts passiert, aber ab diesem Moment hatte ich den ganzen Tag ein mulmiges Gefühl. Mittag gab es nochmal bei den heißen Quellen, da wo wir die Nacht verbracht haben. Gegen 15:30 sind wir zum Wasserfall, unserem nächsten Nachtlager, aufgebrochen. Ab hier ist viel weniger los, da die meisten Leute eine 3 Tage / 2 Nächte Tour machen. Wir sind an unserem neuen Spot allein. Noch eine Dusche unter dem Wasserfall, Abendbrot und dann schlafen.
    Caro
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You might also know this place by the following names:

Lhokoeenam, Laweuanan

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