Indonesia
Mount Rinjani

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17 travelers at this place:

  • Day127

    Lombok

    June 6, 2016 in Indonesia

    Lombok
    Who would have thought that Lombok is so different from Bali. On Bali I was accompanied every day by hundreds of temples made of black volcanic rock. This was rarely on my visit of Lombok. Numerous mosque characterize the island image.

    Yet tourism is not suffering. Numerous resorts are located along the white sandy beaches. Likewise, Lombok is the gateway to the three well-known Gili Island: Trawangan, Meno and Air.

    On Lombok I decided to do some more challenging stuff. The island is of volcanic origin and home to the 3,726-meter high volcano Rinjani. Rinjani is the second highest volcano in Indonesia. In October 2015 he had his last eruption. The volcano belongs to the Sunda trench (island arc volcano) - a group of islands that was produced by tectonic plate shifts. The Andaman and Nicobar Islands, Sumatra and Java and the small Sunda Islands belong to these as well.

    Rinjanis appearance is shaped by a huge caldera, a crater lake of 230 depth and the small volcanic cones Barujari, which lies in the crater. In the lake are actually fishes, which are eaten apparently by the locals. Furthermore, hot springs for swimming are nearby as well. Surprisingly in this hot water are living fishes as well. They are of a special kind, because they tend to nibble at people. I speak of course not of piranhas but of these species of cleaner fish, which are also used for therapeutic purposes - at least I hope so but I have no damage or so after I was besieged by about 50 fish who have been partly bigger than the length of my finger.

    But that was the relaxing part of the three-day trek. The climb itself was more than exhausting. Hordes of backpackers were driven up the mountain. And hordes of porters un flip flops brought 20kg luggage and more to the mountain campsites - tents and food and cooking stuff. They had no single gram fat sandtuck at their body and were often in a better mood than the part-time trekkers who reached panting each milestone.

    We started to ascent to Rinjani, the highest point of the Caldera, at 2am in the morning, with a breathtaking starry sky, where one even could see the Milky Way. 100 of flashlights tormented high the caldera to see the sunrise at the summit. This was not so easy, because the path only consisted of scree and sand and had a steep slope, in which one must not be frivolous. In principle, one went two steps up and slided one back down the mountain. 1000 height meters and four hours.
    My companion and I brightened up our mood with music, so that we reached on time the Sunrise at the top and wrapped ourselves in the sleeping bag to enjoy the view. The descent went quickly because we applied the just slided down like in powder snow. In the further course of the day we had to descent 1000m to the crater lake and then on the other side climb again the caldera because there was our next campsite.

    This link represents what crossed our mind (the ascent to Rinjani is not represented here, but imagine just a few more curses, thoughts of giving up, frustration, motivation talks and the joy and glory on the summit):
    https://planetbell.files.wordpress.com/2015/02/rinjani-thoughts.png

    I can really recommend the tour to anyone who wants a challenge and a breathtaking view. However, the sight of waste and sewage is annoying. I have often wondered why I pay as much entrance fee, when they do not even have a garbage recycling system. Although Porter and visitors are encouraged to keep the park clean, it still looks like aweful - especially on the campsites.

    As always an integral part to enjoy trekking are the people around you. I was lucky because I was with a cool force. Likewise my tent buddy Boris was always a guarantee for good mood, so it never got boring or cold. We met again on Gili Trawangan. But more about that in the next blog post.

    +++

    Lombok
    Wer hätte gedacht, dass Lombok so anders ist als Bali. Haben mich auf Bali die vielen Tempel aus dem inseleigenen schwarzen Vulkangestein tagtäglich im Landschaftsbild begleitet, so finden sich diese auf Lombok nur noch äußerst selten. Viel eher prägen zahlreiche Moscheen das Inselbild.

    Der Tourismus leidet trotzdem nicht. Zahlreiche Resorts finden sich entlang der weißen Strände. Ebenso gilt Lombok als Tor zu den drei bekannten Gili-Insel: Trawangan, Meno oder Air.

    Auf Lombok habe ich mich aber erstmal anderen Herausforderungen gestellt. Die Insel is vulkanischen Ursprungs und Heimat des 3.726 Meter hohen Vulkan Rinjani. Rinjani ist der zweithoechste Vulkan Indonesiens. Im Oktober 2015 hatte er seine letzte Eruption. Der Vulkan gehört zum Sundabogen (Inselbogen-Vulkan) – einer Gruppe von Inseln, die durch tektonische Plattenverschiebungen enstanden sind. Dazu gehören die Andamanen und Nikobaren, Sumatra und Java und die Inselgruppe der Kleinen Sunda-Inseln.

    Rinjanis Erscheinung ist geprägt von einer riesigen Caldera, einem 230m tiefen Kratersee und dem kleinen Vulkankegel Barujari, der im Kratersee liegt. Im See gibt es tatsächlich Fische, die anscheinend auch von den Einheimischen gegessen werden. Ausserdem entspringen dem Vulkan heisse Quellen, in denen man baden kann. Überraschenderweise leben auch in diesem heissen Wasser Fische. Diese sind von einer besonderen Art, denn sie neigen dazu, die Menschen anzuknabbern. Ich spreche natürlich nicht von Piranhas sondern von dieser Sorte Putzerfische, die auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden – hoffe ich zumindest. Ich habe jedenfalls keinen Schaden genommen, als ich von zirka 50 Fischen belagert wurde, die teilweise auch grösser waren als die Länge meines Fingers.

    Aber das war der entspannte Teil der dreitägigen Trekking Tour. Der Aufstieg selbst war mehr als anstrengend. Horden von Rucksacktouristen wurden den Berg hochgetrieben. Und Horden von Trägern überholten diese in Flip Flops und mit 20kg und mehr Gepaeck, um den Touristen Zelte und Essen auf den Berg zu bringen. An den Herren klebte kein Gramm Fett und sie waren oftmals besserer Laune als die Teilzeit-Trekker, die keuchend jedes Etappenziel erreichten.

    Der Aufstieg zum Rinjani, dem höchsten Punkt der Caldera, startete gegen 2Uhr morgens, bei einem atemberaubenden Sternenhimmel, bei dem man sogar die Milchstrasse sehen konnte. Hunderte von Taschenlampen quälten sich die Caldera hoch, um den Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu erleben. Dieser war gar nicht so leicht, weil der Pfad lediglich aus Geröll oder Sand bestand und eine Steigung hatte, bei der man nicht leichtfertig sein darf. Im Prinzip ging man zwei Schritte und rutschte einen Schritt wieder den Berg hinunter und das auf 1000 Höhenmetern und vier Stunden.

    Meine Begleitung und ich erleichterten uns den Aufstieg mit Musik, so dass wir pünktlich zum Sonnenaufgang den Gipfel erreichten und eingewickelt im Schlafsack den Anblick geniessen konnten. Der Abstieg ging dann um so schneller, da wir wie in Pulverschnee einfach den Hang hinunter rutschten. Im weiteren Verlauf des Tages mussten wir dann allerdings nochmal 1000m zum Kratersee absteigen, um dann auf der anderen Seite die Caldera wieder hinaufzusteigen, da dort unser Nachtlager war.

    Dieser Link veranschlaucht quasi was einem so durch den Kopf gegangen ist (der Aufstieg zum Rinjani ist hier nicht vertreten, aber stellt euch vor, da kommen noch einige Flüche, Gedanken zum Aufgeben, Frust, Motivationsversuche und die Freude und der Ruhm zur Gipfelbesteigung dazu):
    https://planetbell.files.wordpress.com/2015/02/rinjani-thoughts.png

    Ich kann die Tour wirklich jedem empfehlen, der eine Herausforderung und einen atemberaubenden Ausblick sucht. Allerdings wird der Anblick von Müll und Fäkalien die Stimmung immer wieder trüben. Ich habe mich oft gefragt, wofür ich soviel Eintrittsgeld zahle, wenn hier nicht der Müll weggeräumt wird. Zwar sind die Porter und Besucher angehalten, den Nationalpark sauber zu halten, aber er sieht trotzdem wie eine Müllhalde aus – vor allem auf den Zeltplätzen.

    Integraler Bestandteil jeder schönen Teekkingtour sind aber die Menschen, mit denen man unterwegs ist. Ich hatte Glück und bin mit einer coolen Truppe unterwegs gewesen. Ebenso hat mein Zeltbuddy Boris fuer die richtige Stimmung gesorgt, sodass es nie langweilig oder kalt wurde. Boris hab ich dann auch auf Gili Trawangan wiedergetroffen. Aber dazu mehr im nächsten Blogeintrag.
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  • Day37

    We made it!

    November 6, 2017 in Indonesia

    Boah, hart war das schon, lässt sich nicht schön reden :) aber am Ende natürlich geil!

    Um 2 Uhr nachts heißt es aufstehen zum sunrise - Gipfelsturm. Was folgt sind drei überwiegend steile Stunden. Und ein stolz - wie - Bolle- happy end. Vom Ausblick mal ganz zu schweigen...

  • Day42

    Mount Rinjani Tag 2 Part 1

    July 2, 2017 in Indonesia

    Es ist 1.30 Uhr und wir bekommen getoasteten Toast, sowie Kaffee bzw. Tee. Wir haben beide nur mittelmäßig geschlafen, denn es war doch sehr kalt im Zelt. Vor allem unsere Füße waren Eisblöcke - gut, dass jeder seinen eigenen Schlafsack und niemanden probieren kann seine Füße am anderen zu wärmen.

    Bis wir alle fertig sind, ist es 2.15 Uhr und es kann los gehen. Mal wieder kommen unsere Stirnlampen zum Einsatz, denn es ist stockdunkel. Dafür sehen wir tausende an Sternen und sogar die Milchstraße zeigt sich.

    Diese Wanderung wurde uns bereits als das furchtbarste Erlebnis überhaupt erläutert und wenn man das macht bitte nur als 4 Tage / 3 Nächte-Tour, denn das entzerre den furchtbaren zweiten Tag bei der 3 Tage / 2 Nächte-Tour. Also sind wir jetzt hier bei der 3 Tage / 2 Nächte-Tour und der zweite Tag beginnt.

    Der heutige Tag besteht aus 4 Teilen:
    1. Hoch zum Gipfel des Rinjani.
    2. Wieder runter zum Camp.
    3. Vom Camp zum Kratersee.
    4. Auf der anderen Seite hoch zum Kraterrand zum zweiten Camp.

    Teil 1: Hoch zum Gipfel des Rinjani.
    Die erste halbe Stunde ist angenehm. Es geht zwar stetig hoch, aber doch moderat. Und dann kommt ein Teil aus der Horrorgeschichte: Sandiger Untergrund. Jeden Schritt den wir machen, rutschen wir wieder einen halben zurück. Aber wir wissen ja davon und das wird schon nicht bis zum Ende so gehen.

    Stimmt. Nach ca. 1 Stunden wir der Untergrund wieder besser und wir atmen tief durch. Es ist immer noch stockdunkel und der Teil war anstrengend. Die nächste halbe Stunde geht es stetig aber angenehm nach oben. Nun haben wir 2 Stunden hinter uns und der Untergrund wechselt.

    Es ist Lavagestein und Lavastaub - das Verhalten des Bodens übertrifft noch den Sand. Manchmal fühlt es sich an, wie einen Schritt nach oben und einen Schritt nach unten rutschend. Es ist anstrengend und frustrierend. Immer wieder denken wir, dass wir dem Gipfel nah sind und immer wieder stellen wir fest, dass die Dunkelheit uns einen Streich gespielt hat.

    Wir kämpfen gegen die Müdigkeit, die schweren Beine und gegen unsere Köpfe - das macht hier doch schließlich alles keinen Sinn... wir motivieren und gegenseitig und quälen uns hoch. Pünktlich zum Sonnenaufgang schaffen wir es nicht, wir schauen ihm auf unseren letzten Metern zu. Das ist uns aber auch schei**egal schließlich wollen wir jetzt einfach nur noch hoch.

    Nach 4 Stunden, 1.100 Höhenmetern und ca. 2,5 Kilometer sind wir am Gipfel angekommen. Es ist einfach nur gut. Es ist zwar sauvoll und saukalt, aber wir haben es geschafft! Etwa trinken, Fotos machen und den Ausblick genießen. Wir sehen Bali und die drei kleinen Gilis, wir sehen den ganzen Kraterrand, vom dem wir kamen, sowie den kleinen Vulkan, der noch raucht und den Vulkansee, der heute Teil 3 unsere Tages ist.

    Jetzt aber erst mal Teil 2: Wieder runter zum Camp.
    Der Lavastaub lässt den Weg zu einer Rutsche werden und die Lavagesteine die Bremsblöcke dazwischen. Somit versuchen wir den Berg zwar schnell runterzukommen, aber in einem Stück. 2 Stunden später kommen wir unbeschadet unten und um die Erkenntnis reicher, dass wir das bei Tageslicht niemals gemacht hätte und niemals wieder machen werden!

    Weiter mit Part 2.
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  • Day36

    Mt. Rinjani, wir kommen!

    November 5, 2017 in Indonesia

    Also mal wieder eine 3-Tageswanderung, diesmal mit Besteigung des Mt. Rinjani, zweithöchster Vulkan Indonesiens. Noch sind wir frohen Mutes... :)
    Der knickt ein wenig, als Christian nach ner halben Stunde aufgrund von fiesen Blasen auf die Flip Flops vom Guide umsteigen muss. Für ihn ab nun also the local way.

  • Day37

    ...und weiter über Stock und Stein

    November 6, 2017 in Indonesia

    ...als wäre das noch nicht genug gewesen, geht es weitere 6 Stunden und je 600 Höhenmeter hinunter zum Kratersee und wieder hinauf auf den Kraterrand. Ein aufziehender Platzregen wird eine Stunde lang in den Hotsprings ausgesessen (gibt schlimmere Orte dafür).

  • Day84

    Gunung Rinjani - Ascent (Day 3)

    November 22, 2014 in Indonesia

    DE: Gunung Rinjani - Aufstieg (Tag 3)

    03:00 Uhr Plawangan 2 / Basislager 2 (2639m) >
    05:30 Uhr Gipfel Gunung Rinjani (3726m)
    3,5km / + 1087 Höhenmeter / 2,5 Stunden

    [Bild] Morgendämmerung bei +30° Steigung!

    Diese Nacht war kurz - um 02:30 Uhr wurden wir geweckt. Die Temperatur außerhalb des Zeltes war in der Nacht in den einstelligen Bereich gefallen. Am Abend zuvor hatten wir alle überflüssigen Gegenstände aus unseren Rucksäcken im Zelt zwischengelagert, um beim Aufstieg Gewicht zu sparen. Gestärkt durch einen Tee mit abermals viel Zucker, machten wir uns auf den Weg in Richtung Gipfel. Die stockdunkle Nacht um uns herum, Meter für Meter nur durch unsere Kopf- und Taschenlampen erhellt.

    Der Anstieg wurde stetig steiler und der Untergrund immer rutschiger. Spätestens jetzt war ein Punkt erreicht, an dem ich meinen Wanderstock nicht mehr missen wollte - trotz einer inzwischen bis aufs Fleisch offenen Blase am Daumen. Die Leute ohne Stock machten einen Schritt vorwärts um daraufhin zwei Schritte rückwärts zu rutschen...

    Ich setzte einen Schritt nach dem anderen auf den losen Schotterboden, langsam aber stetig, und versuchte meine Atmung gleichmäßig und ruhig zu halten. Um uns herum völlige Dunkelheit. Links ein schwarzer Abgrund, rechts ein schwarzer Abgrund. Über den Grat auf dem wir Richtung Gipfel wanderten, huschten lediglich die Lichtkegel unserer Lampen.

    Nach einer Stunde legten wir die erste Pause ein und schalteten unsere Lampen aus. Über uns leuchtete in einer sternenklaren Nacht die Milchstraße und in weiter Ferne zuckten die Blitze eines Höhengewitters über den Himmel.

    Nachdem die erste Stunde erstaunlich schnell und gut vorüber ging, verging die Zeit nun deutlich langsamer. Die Luft wurde dünner und in der Morgendämmerung konnte man nun Schemenhaft die Umrisse des Gipfels erkennen. Immer noch ein weiter Weg zu gehen...

    Inzwischen strahlte die Morgenröte und ich stellte ich meine Taschenlampe ab. Jeder Schritt zum Gipfel wurde schwerer, ich fühlte mich, als würde ich mit angezogener Handbremse und einer Bleiweste wandern. Die Kurzatmigkeit wegen der dünnen Luft, machte das nicht besser...

    Schließlich, kurz vor Sonnenaufgang, stemmte ich mich einen letzten Felsbrocken hoch und erreichte nach zweieinhalb Stunden den Gipfel. Ein atemberaubendes Gefühl - sowohl im übertragenen als auch im wörtlichen Sinne. In 3726m Höhe auf einem aktiven Vulkan zu stehen, einen 360° Rundumblick zu haben, den Sonnenaufgang über dem indischen Ozean zu sehen, den gigantischen Schatten den der Vulkan auf das hinter ihm liegende Land und die Wolken wirft. Spätestens jetzt wusste ich, was die Leute die mir in den letzten Tagen entgegen kamen, gemeint hatten:

    "It's hard - but it's worth it!" - "Es ist hart - aber es lohnt sich!"

    EN:

    3 am Plawangan 2 / Basecamp 2 (2639m) >
    5:30 am Summmit Gunung Rinjani (3726m)
    3,5km / 1087m elevation gain / 2.5 hours

    [Image] Dawn at a +30° pitch!

    This night was short - we were woken up at 2:30 am. The temperature outside the tent had fallen during the night into the single digits. We had stored all unnecessary items from our backpacks into the tent the night before, to save weight at the ascent. Strengthened by a tea, again with lots of sugar, we went on our way to the summit. Surrounded by the pitch-black night, meter by meter, lit only by our headlights and flashlights.

    The increase has become steadily steeper and the ground got more and more slippery. By now, the point was reached where I didn't want to miss my trekking stick - despite a blister on my thumb, which was now open up onto the flesh. People without a stick made one step forward to then slip two steps back...

    I put one step after the other on the loose gravel soil, slowly but steadily, and tried to keep my breathing steady and calm. Around us complete darkness. Left of us a black abyss, right of us a black abyss. Over the ridge on which we hiked to the summit, only the beams of our lamps were flashing over.

    After an hour, we took the first break and switched out our lamps. Above us in a starry night the Milky Way shone and in the distance flashes of a thunderstorm flickered across the sky.

    The first hour went by surprisingly quickly and well, but now time passed more slowly. The air was thin and at dawn we could now see the hazy outlines of the summit. Still a long way to go...

    Meanwhile the dawn was glowing bright and I turned off my flashlight. Each step to the summit became more difficult, I felt like I was walking with the handbrake on, wearing a weight vest. The shortness of breath because of the thin air, didn't help me at all...

    Finally, just before sunrise, I pushed myself up onto one last boulder and reached to the summit after two and a half hours. A breathtaking feeling - in a metaphorical sense and literally speaking! To stand on top of an active volcano at an altitude of 3726m, having a 360° view, the sunrise above the Indian Ocean, the gigantic shadow which the volcano is dropping onto the land lying behind and the clouds. At least now I knew what the people who came up to me in the last few days, had meant:

    "It's hard - but worth it!"
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  • Day7

    Kot und Kotelett! (Teil 1)

    September 14, 2016 in Indonesia

    Mit einem freundlichen "Guten Tag, wie geht dir Benjamin und Maria?" begrüßte uns unser, körperlich etwas zu kurz geratene, Tourguide Azardi. Ein lustiger kleiner Zeitgenosse mit passablen Deutschkenntnissen.

    Heute stand ein Ausflug ins Hinterland Lomboks auf der Tagesordnung, alles was wir (neben monetären Mitteln) hierfür mitbringen mussten war gute Laune und vorallem gutes Sitzfleisch (warum, dazu später mehr).

    Zuerst erklärte uns der kleine, begeisterte Azardi, dass Lombok einst von den Holländern entdeckt und zugleich kolonialosiert wurde (haben wir bislang nicht auf Richtigkeit überprüft).

    Er erzählte allerlei Wissenswertes zu Einwohnerzahl, Konfessionsanteilen, Bildungssystem und schleichender Überbevölkerung Lomboks.

    Ergänzend kannte er sich auch erstaunlich gut auf den restlichen 17.000 (!) indonesischen Inseln aus.

    Nach dieser kleinen Geschichtsstunde (lustig, weil Azardi klein ist und seine Ausführungen ziemlich genau eine Stunde füllten...sorry, Pit Gene 😂) erreichten wir den ersten Checkpoint.

    Einen der wuseligen Frischwarenmärkte in Lomboks Hauptstadt Mataram. Auf einem unübersichtlichen, stark vermatschten Marktplatz konnte man so ziemlich alles kaufen was das RTL-Dschungelcamperherz begehrt. Noch lebende, in Plastikeimern vor sich hinblubbernde Fische, Füße diverser Ex-Lebewesen (Schwein, Huhn, Ente, Gans), Zungen in ebenfalls mannigfaltiger Größe, Farbe und Form, Mägen, Lebern, Gedärme, Schenkel und all das was sonst noch so vom Tier übrig bleibt, wenn es geschlachtet wurde.

    Dazu lag ein etwas säuerlicher Geruch in der Luft, der dem schaurigen Bild noch mehr Atmosphäre verlieh.

    Puh, ich bin wirklich kein Vegetarier oder Veganer, aber bei diesem Anblick hätte ich es fast werden wollen.

    Auf dem Weg Richtung Auto kamen wir dann Gott sei Dank noch an wohliger duftenden Gewürzen und Gemüse vorbei. Nichtsdestotrotz hing uns der Geruchseindruck noch einige Zeit nach.

    Miri war im übrigen sowohl für die Marktverkäufer/-innen als auch die einheimischen Marktbesucher/-innen die wesentlich größere Attraktion als es der Markt an sich für uns war. Ihr wurde diverse Male gewunken, hinterhergerufen und -gepfiffen. Ein ganz unverfrorener und überaus "attraktiver" Lomboknese startete zugleich eine Charmeoffensive: "Hey Baby, how are you?" (plus komisches, mit dem Mund erzeugtes Schnalzgeräusch für das mir jetzt keine lautmalerische Darstellung einfällt) 😁❤️.

    Wir haben auf unseren Reisen wirklich schon viele Märkte gesehen, die uns auch jedesmal begeisterten allerdings fanden wir diesen wirklich sehr "gewöhnungsbedürftig". Wirklich nur was für Leute, die zum Frühstück gerne Stierhoden mit Schweinesperma Dip mögen und auch ansonsten über abgehärtete (oder abgestorbene) Geruchsnerven verfügen.

    Für mich als Hygienezwangsneurotiker war auch die knöcheltiefe Mischung aus Matsch, Müll, Pferdepupu und Tierresten eine Art Hardcore Neurosenkonfrontation 😂! Ekelhaft wie das braunschwarze Etwas an unseren Füßen und Flip Flops klebte und vorallem roch.

    Endlich im Auto angekommen wurde es Zeit den zweiten Checkpoint anzufahren. Das Tal am Fuße des Mount Rinjani auf 2.600 Höhenmetern (Merks dir Miri, sonst wiederholt es Frodo gerne nochmal für dich 😊 !).

    An dieser Stelle kommt das angekündigte Sitzfleisch ins Spiel. Nach gefühlten 17 Stunden Fahrt, einigen Schlaglöchern, zugefallenen Ohren dank des rasant zurück gelegten Höhenunterschieds erreichten wir einen Aussichtspunkt der einem einen umfassenden und atemberaubenden Blick auf das Tal am Fuße des Mount Rinjani gewährte.

    Azardi führte aus, dass das Dorf im Tal "Knoblauchdorf" heiße (auf Grund des umliegend vielfältig angebauten Knollengewächses) und der Aufstieg zum Gipfel des Rinjani drei Tage dauere. Ich witzelte, dass wir es aber an einem Tag rauf und wieder runter schaffen müssen, weil wir Morgen ja auf die Honeymoon Insel "Gili Nanggu" müssen. Azardi fand den Scherz köstlich und ich dachte bei mir, die Pitwitzitis lässt sich also wunderbar auch auf indochinesische Volksgruppen übertragen. Pandemie incoming 😂!

    Nach der Durchquerung des Tals mit anschließendem Picknick (Käsestulle, Frischobst und Cola) erreichten wir Checkpoint drei, zwei wunderschöne Wasserfälle inmitten eines kleinen ursprünglichen Dorfes. Bei jedem Abstieg zu diesen beiden Wasserfällen bekommt der beschränkte Tourist einen Dorfeinwohner als Guide zur Seite gestellt, damit man sich beim Abstieg nicht verläuft und jemanden zum fotomachen hat (der wirkliche Grund ist, dass die Dorfeinwohner durch Touristenspenden ihr täglich Brot verdienen).

    Unser Begleiter hieß Ali und war ein drahtloser vermutlich Mitvierziger, der nach einer kurzen Vorstellungsrunde gekonnten Fußes mit uns den schmalen Weg Richtung Wasserfall #1 hinabeilte. Dabei bewegte er sich ähnlich grazil wie Legolas über den Schnee im ersten Teil der Herr der Ringe Filmtrilogie. Wir zwei Weißbrote schnaubte wie knorrige Ents gehetzt hinterher.

    Am ersten Wasserfall angekommen drückte auf Grund des plätschernden Gewässers sogleich die Blase.

    Hier möchte ich kurz auf die Zustände auf lomboknesischen Toiletten eingehen. Die Keramik gleicht einer Raketenabschussrampe, allerdings für treibstofflose Raketen und in Richtung Boden geschossen und nicht gen Himmel.

    Neben den "Kacklöchern" (sorry, aber anders kann man den Anblick wirklich nicht beschreiben) steht meist ein Wassereimer mit Schöpfkelle um die Notdurft im Nachgang hinwegzuspülen. Kein Klopapier, nur ein Schlauch zur Unterbodenreinigung. Wer meint, sich später die Hände waschen zu wollen, der schaut auch hier in die Röhre. Seife oder eine ähnliche, tensidhaltige Waschsubstanzen gibt es oft nicht.

    Auch hier schrillten natürlich alle Alarmglocken des Hygiene verfimmelten Herrn B. Horn aus H. in D...ach du lieber Schreck, was ist das denn heute für eine ausgedehnte Neurosentherapiesitzung!?

    Genug der Exkursion in die Keramikabteilung, zurück zum wesentlichen. Wasserfall #1.

    Eine riesen Menge Wasser, die sich da den Berg hinabstürzt. "Massage Shower" flachst Ali, "Aha" denken wir und beobachten aus sicherer Entfernung die armen Touristen-Trottel die sich in das Sturzgewässer gewagt haben.

    Da sich das Wasser seinen Weg entlang schlammiger und vermooster Hänge sucht bringt es natürlich auch einen nicht unwesentlichen Teil des Unrats mit nach unten. Der sonnenverbrannte Tourist ist stets Obenrum langärmelig bekleidet und das ganz Hemingway like in weißem Hemd oder T-shirt. Und was macht braune Brühe mit weißen Klamotten, richtig, der Gilb kommt zu Besuch.

    Für die Einheimischen ist es eine Gaudi den Moment zu beobachten, in dem der Tourist bemerkt, wie das Wasser Kleidung und Gesicht mit einem Gemisch aus Matsch und Moos bedeckt hat. Auch wir können uns ein gehässiges "Höhö" nicht verkneifen.

    Zu diesem Zeitpunkt scheinen wir den Noob-Check von Ali bestanden zu haben und er entführt uns zu Wasserfall #2, den "Real Shit". Durch einen kleinen Canyon und über eine gefühlt 750 Meter hohe Brücke (wer ein echter Neurotiker ist hat auch Höhenangst!) hinweg schlängeln wir uns den Weg zu einem Wasserfall, der genau so wie er ist jedem Reiseprospekt zu hochglanz verhilft. Kennt jemand die Timotei Werbung aus den Neunzigern, in der sich eine barbusige Karibikschönheit unter einem Wasserfall unter extatischen "Ohs und Ahs" das Haupthaar benässt? Genau hier muss das gedreht worden sein.

    Wahnsinnig toll, idyllisch, schön, romantisch...ach verdammt, das Adjektiv, dass diesen Ort treffend beschreibt muss erst noch erfunden werden...ist es hier. Da wir Dummies unsere Badesachen vergessen haben werden nur die beschmutzten Füße gebadet (da war doch was, richtig, der Tierteilemarkt in Mataram).

    Wir verweilen einen Moment und Folgen dann Ali, mittlerweile genauso gut zu Fuß wie er, den schmalen Weg zurück hinauf. Nach ca. 15 Minuten kommen wir durchschwitzt aber glücklich am Auto an. Wir bedanken uns bei Ali und treten die Heimreise an.

    Da uns nun kein Checkpoint mehr erwartet, düsen wir im Kleinbus Richtung Hotel.

    Noch während ich diese Zeilen schreibe reißt mich laute Musik aus der Konzentration. Miri ist ebenfalls aufgeschreckt, obwohl sie mittlerweile die Gelassenheit des balinesischen Straßenköters so verinnerlicht zu haben scheint, als dass sie überall komatös schlafen kann.

    "Hochzeit Traditional" bellt Azardi aufgeregt vom Beifahrersitz und bedeutet Richtung Straße."Aussteigen Maria, Benjamin" befehligt er und wir folgen ihm ohne lang darüber nachzudenken.

    Wahnsinn was da abging: wir würden Zeugen eines traditionell muslimisch, lomboknesischen Hochzeitszuges mit Panjabi MC Musik und mega Bassboxengefährt. Zu neo-orientalischen Rhythmen tanzte eine bunt betuchte Hochzeitsgesellschaft an uns vorbei und verbreitete dabei eine dermaßen gute Stimmung, dass wir nicht anders konnten als doof Dauer zu smilen.

    Da waren Frauen in bunten Roben, Männer mit traditioneller Kleidung, eine Marching Band, ein schriller Moderator/Sänger und dieses wummernde Bassboxenungetüm. Miri wurde, während der Zug vorbeipulsierte, übrigens wieder hart, von zwei zarten Lombok Jungs, angeflirtet. Zwei der Tänzerinnen im Zug tanzten für uns besonders gut und grinsten uns über beide Ohren zu.

    Das war wirklich der zweitgroßartigste Moment des Tages.

    Nach einer kurzen Fahrt die Gestern schon erforschte Küste entlang erreichten wir das Hotel.

    Ziemlich platt vom aufregenden Tag verkrümeln wir uns jetzt aufs Daybed und träumen, untermalt von orientalischen Klängen, von nackig duschen unterm Wasserfall 😀!

    (Da Findpenguins.com nur 6 Bilder pro Footprint zulässt, gibts heute zwei Footprints mit gleichem Titel).
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  • Day84

    Gunung Rinjani - Summit (3726m)

    November 22, 2014 in Indonesia

    DE: Gunung Rinjani - Gipfel (3726m)

    [Bild 1] Unsere Trekking-Gruppe mit Führer und einem der Träger

    [Bild 2] Gunung Rinjani wirft einen gigantischen Schatten auf das hinter liegende Land und die Wolken am Horizont

    EN:

    [Image 1] Our trekking group with guide and one of the porters

    [Image 2] Gunung Rinjani is throwing a gigantic shadow onto the land behind it and the clouds at the horizon

  • Day84

    Gunung Rinjani - Descent (Day 3)

    November 22, 2014 in Indonesia

    DE: Gunung Rinjani - Abstieg (Tag 3)

    06:15 Uhr Gipfel Gunung Rinjani (3726m) >>>
    13:45 Uhr Sembalun (1156m)
    13,5km / - 2570 Höhenmeter / 7,5 Stunden (inkl. Pausen)

    Nach einer unvergesslichen dreiviertel Stunde auf dem Gipfel, mussten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Basislager 2 machen.

    Anfangs ging der Abstieg bzw. das Herunterrutschen in losem Schotter und Asche noch relativ einfach und gut von statten, nach und nach meldeten sich aber die Knie und die Oberschenkel. Die Zelte lagen immer noch winzig auf dem Kraterrand und schienen kaum näher zu kommen. Schwer vorstellbar, dass wir direkt nach dem Frühstück den sechsstündigen Abstieg nach Sembalun noch vor uns hatten...

    Während dem Abstieg dachte ich darüber nach, ob das nun die anstrengendste Sache war, die ich bisher gemacht hatte. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass der 30 Kilometer Gefechtsmarsch bei der Bundeswehr anstrengender war. Aber auch nur, weil wir diesen in einer einzigen Nacht marschieren mussten. Auf drei Tage verteilt gewesen, wäre der Rinjani der neue Spitzenreiter... :)

    EN:

    6:15 am Summit Gunung Rinjani (3726m) >>>
    1:45 pm Sembalun (1156m)
    13,5km / - 2570 elevation loss / 7.5 hours (incl. breaks)

    After memorable 45mins on the summit, we had to make our way back towards the base camp 2.

    At the beginning of the descent or rather slide down in loose gravel and ashes was relatively simple. But after a while my knees and thighs began to hurt and burn more and more. The tents looked still tiny on the crater rim and didn’t seem to come any closer. Hard to imagine, that we had to do the six-hour descent to Sembalun directly after breakfast...

    During the descent, I thought about, whether this was the hardest thing I had ever done so far. I have come to the conclusion that the 30km combat-march during my time in the German Army was more exhausting. But only because we had to do the march in one single night. If it would had been spread over three days, Mount Rinjani would be the new leader in this ranking... :)
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You might also know this place by the following names:

Mount Rinjani, Gunung Rindjani

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