Indonesia
Aceh

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35 travelers at this place
  • Day62

    Ostseetauchen in den Tropen (1)

    October 5, 2019 in Indonesia ⋅ ☁️ 28 °C

    Eigentlich bestand mal wieder das dringende Bedürfnis nach Schlaf, denn viel hatten wir ja die Nacht nicht bekommen. Als sich uns dann jedoch ein Kühlschrank auf unserer Terasse mit Meerblick präsentierte und danach rief, befüllt zu werden, folgten Jule und ich natürlich seinem Wunsch und schnappten uns sogleich den nächsten Roller. Diesmal war dieser sogar so motorisiert, dass wir nicht schieben oder absteigen mussten, um den Berg hochzukommen. Tja, aber wie findet man auf einer Insel, die kaum Supermärkte besitzt Haferflocken? Allein die Suche nach Obst stellte sich als Abenteuer heraus, da die Orte doch einige Kilometer auseinander lagen. Es verwundert also nicht, dass wir erst 4h später wieder auf den Hof rollten. Zwischendurch wurden aber natürlich "Wir kleben noch nicht auf der Straße"-Nachrichten versandt und Bescheid gegeben, dass der plötzliche Regen unseren Roller nicht entschärft hatte. Lustigerweise wusste die Familie von keinem Regen, da es bei ihnen nicht einen Tropfen geregnet hatte, dafür wurde sich nach der Nachricht aber umso mehr Sorgen gemacht. "Weiß Jule auch, dass sie bei nasser Straße, langsamer fahren muss? Denkt dran, dass der Roller schnell wegrutscht!" Jetzt wussten wir, was wir die letzten 8 Wochen so vermisst hatten. :P

    Letztendlich führte uns unsere Futtersuche über die ganze Insel, sogar hinter den Hafen, in dem wir wenige Stunden zuvor angekommen waren. Aber was tut man nicht alles für Haferflocken mit Papaya. ^^ Als wir endlich in zivilisierte Gegenden kamen, von einem Polizisten aus der Einbahnstraße gepfiffen wurden, einem Einheimischen zum Supermarkt folgten, mussten wir feststellen, dass der einzige Shop, der den Anschein machte, mehr als 1 Waschmittel und 2 Cracker zu verkaufen, geschlossen war. Also ab ins nächste Warung (=einheimisches Lokal) und warten, bis er wieder auf macht. Denn wann das genau ist, wusste keiner so genau. Ein paar kühle Drinks später, kramten wir endlich im Müsli-Regal und Jule entdeckte ganz unten noch 2 Tüten Haferflocken. Mission geglückt! Auch den Essig, den ich für eine Taucher-krankes-Ohr-Mische (wohlgemerkt fürs Ohr als Tropfen) suchte, hatten sie im Laden. Doch leider sprengte sich dieser beim Schnüffel-Versuch komplett auf, sodass mindestens 3ml meine Nase tränkten und es natürlich auch nicht ausblieb, dass mir die Pampe in den Mund lief. Wer von Verkäuferinnen und Kunden am lautesten lachte, könnt ihr Euch wahrscheinlich denken: Jule! Dafür war ich kurzzeitig eine wahre Attraktion im Supermarkt, denn anscheinend hatte man sich schon auf Indonesisch über die Weiße, die gerade eine Essigdusche genommen hatte, unterhalten und ich erhielt auch fernab vom Essigregal, von Leuten, die meinen Faux-Pas nicht gesehen hatten, belustigende Blicke.
    Mit 8kg Obst (kein Witz! Schließlich wollten wir unseren Eltern ja das gesamte Sortiment von Dragon- bis Snakefruit präsentieren), 3l Milch und einem halbvollen Essigfläschchen machten wir uns auf den Heimweg. "Zu Hause" angekommen, warteten 5 hungrige Personen auf uns, weshalb wir beschlossen, ins nicht weit entfernte Fischrestaurant zu fahren. Nicht weit entfernt heißt in diesem Fall den Hügel hoch und wieder runter und dazwischen so an die 3km. Ohne uns! Schneller als sie wahrscheinlich damit gerechnet hatten, saßen Jule und ich wieder auf dem Roller und düsten los. Da auch Jules Bruder erkannt hatte, dass dies wohl seine einzige Chance war, den motivierten Wanderern zu entkommen, sprang er noch schnell auf und so fuhren wir schon wie die Einheimischen zu dritt auf einem Roller los. Nur noch die Ziege unterm Arm hätte gefehlt! Letztendlich warf Jule uns 10min später am Restaurant ab und spielte dann Shuttle-Service, indem sie nach und nach 2 Leute eskortierte. Nur Mama wollte einzeln gefahren werden, da ihr die erste Fahrt doch noch etwas skurril war. Aber bei unserer Weltklasse-Fahrerin Jule ist jeder sicher!
    Als dann endlich alle am Restaurant eingetrudelt waren, wurde schnell auf den Fisch gezeigt, den wir essen wollten, dieser wurde frisch ausgenommen und auf den Grill gepackt. So schmückten etwa 1h später 3 knusprig braune Fische unseren Tisch, umgeben von Nasi und verschiedensten Salaten.
    Vollgefuttert rollten wir den Berg wieder hinauf, diesmal aber in einem Auto, um Jules Dienste nicht auszureizen. Die Jungs waren jedoch so angefixt vom Rollerfahren, dass sich erstmal um die Plätze gekloppt wurde. :D (natürlich rein argumentativ und ohne Gewalt)
    Als letzte Aktion des Tages wurden noch fleißig Hängematten auf der Terrasse gespannt, da es sich die Jungs und Outdoor-Volker natürlich nicht nehmen lassen wollten, im Freien zu schlafen. Der Rest bevorzugte das Bett und spannte nur noch Moskitonetze auf.

    Der nächste Tag war als Tauchtag deklariert worden, weshalb pünktlich und deshalb vollkommen unerwartet, um 8:30 Uhr ein Auto vor der Tür stand, um uns zur Tauchbasis zu fahren. Zum Glück hatten wir schon alle Sachen fertig gepackt und waren abfahrbereit. Nachdem ein paar Anzüge anprobiert, Jackets gecheckt und Schnorchel durchgetrötet worden waren, fuhren wir gespannt mit dem Boot aufs Meer heraus. Bei 3 sprangen alle per Rückwärtssalto von Board, aber was war denn das?! Stopp! Waren wir nicht auf Sumatra?! Beziehungsweise auf einer DER Taucherinseln vor Sumatra? Aber wo waren die sonst gewohnten 50m Sicht? Naja, vielleicht ist das ja nur temporär, dachten wir uns. Doch als auch der 2. Tauchgang ein paar Stündchen später an Ostsee erinnerte, es stock duster war unter Wasser aufgrund der ganzen Schwebeteilchen und wir uns gegenseitig die Regler aus der Gusche schlugen, weil wir als Gruppe so nah aufeinander hingen, um einander nicht zu verlieren, war die Laune auf dem Tiefpunkt. Beim Auftauchen wurde der Tauchgang gleich mal auf die Liste der schlechtesten Tauchgänge unseres Lebens gesetzt. Da hätte man auch in Deutschland bleiben können, denn der einzige Unterschied zum Zechliner See bestand darin, dass das Wasser etwa 15 Grad wärmer war und es andere Fische zu sehen gab, auch wenn diese auch eher rar waren. Zurück auf dem Taucherboot waren wir nicht sicher, ob wir über unser Pech lachen oder weinen sollten. Da fährt man hier her, um einen Tauchurlaub zu machen und dann das. Als wir auf den Strand zusteuerten und Jule winkend aus ihrer Hängematte guckte, rief ich scherzend über die Bucht, dass uns der Komodo Nationalpark soeben ein ganzes Stück näher gekommen war. Wer hätte gedacht, dass eine halbe Stunde später, als ich gerade von meiner Hängematte aus telefonierte, eine aufgekratzte Jule angesprungen kam und mir verkündete "Hanne! Du musst ganz schnell kommen! Unsere Eltern sind gerade dabei nach Flügen zu schauen! Die wollen wirklich nach Komodo fliegen!"
    Haha, dabei war es wirklich nur ein Joke, denn schließlich waren wir ja für die Orang Utans und ein paar Vulkane extra nach Sumatra gekommen. Nun ja, die könnte man sich ja auch noch danach anschauen, laut Mamas Planung - aber zwischendurch könnte man ja mal auf Flores tauchen gehen. What?! "Ja, was sollen wir denn machen?! Willst Du nochmal in dieser Plörre hier tauchen gehen?!"
    Unsere Family hatte ja nur zu oft von uns gehört, wie sehr uns das Liveaboard gefallen hatte und auf Mantas waren eh alle scharf - na gut, man kann ja mal rein theoretisch nach Flügen schauen, einfach nur rein hypothetisch. Als wir dann aber irgendwann auch noch die Info bekamen, dass das Schiff, mit dem wir wenige Wochen zuvor die besten Tage des gesamten Urlaubs erlebt hatten, am Wochenende eine neue Tour starten würde, stand es mehr oder weniger fest: Wir müssen nach Flores! Zurück in den Komodo Nationalpark!
    Also wurden abends die Flüge gebucht und als auch dies nach mehreren Anläufen, da die blöde Bank schon wieder sämtliche Kreditkarten gesperrt hatte, gelangt, hieß es nur noch: Tage zählen, bis wir wieder Haien und Mantas winken!

    Natürlich bietet Pulau Weh auch noch eine Menge neben dem Tauchen, unter Anderem seine atemberaubende Natur. So orderten wir uns für den nächsten Tag ein "Betschar", ein Roller, an dem ein für 4 Personen ausgelegter Beiwagen angeschweißt war. Der Rest durfte den Spaß des eigenständigen Rollerfahrens spüren - natürlich diesmal auf 2 Roller verteilt. Zuerst stoppten wir an einem Wasserfall mitten im Dschungel. Der Weg dorthin war recht abenteuerlich, da er sowohl über einen Fluss, als auch zahlreiche Wurzeln und nicht zu vergessen einige zu erkletternde Felsen führte. Mit einer Arschbombe vom Fels eröffnete Erik den natürlichen Swimmingpool und wir folgten ihm, indem wir die anliegenden Felsen nass spritzten und als Rutsche nutzten. Die Väter gönnten sich den Wasserfall als Massagestrahl, während Mama draußen das Gepäck vor den Affen bewachte, wobei sie sich mit einem 3m langen Ast bewaffnete! :D Man weiß ja nie.
    Auf dem Hinweg war uns nämlich ein einzelner Tourist über den Weg gelaufen, der uns vor den Affen warnte und aussah, als wäre er wohl von ihnen ausgeraubt worden, als er im Wasserfall badete.

    Fast noch nass sprangen wir wieder auf unser Betschar und die Roller auf und düsten weiter zu einem Strand auf der anderen Seite der Insel. Da die Familie ja noch nicht genug Salzwasser abbekommen hatte, sprangen alle sofort nach dem Mittagessen auf und gingen schnorcheln - Jule und ich schnorchelten auch, allerdings im Trockenen. ;) (Anmerkung Jule: gemeint ist hiermit Mittagsschlaf ^^)
    Nach etwa einer Stunde kehrte Mama ganz erschrocken zurück und berichtete davon, wie sie Papa gerade noch davon abhalten konnte, noch einen Meter näher an die Seeschlange heran zu schwimmen, um ein Foto zu machen. Erst beschmunzelte ich ihre Panik, doch nach einem kurzen Google-Gang, welche Schlange sie meinte und ob es nicht doch nur eine Moräne war, wurde auch ich still. Denn die Familie war soeben mal der giftigsten Schlange Südostasiens begegnet. Also gut, dass Mama Papa nochmal zurück gepfiffen hat! Er kraucht ja auch der Moräne so nah auf die Pelle, dass sie ihn locker beißen könnte. Naja, für das perfekte Foto kann man schon mal sein Leben riskieren, nicht wahr? Selbst der Tauchguide hatte gesagt, dass er Volker und Papa nur noch mitnimmt, wenn sie ihre Kameras an Land lassen. :D
    Nach der Aufregung um die Schlange, die anscheinend ja doch nicht so unberechtigt war, fuhren wir zu einem weiteren Strand, um den Sonnenuntergang zu sehen. Auch wenn dieser Strand sich "Secret Beach" nannte, war er klar mit Schildern ausgeschildert. Leander: "Schaut mal, der Strand ist so geheim, dass er sogar eigene Schilder hat!" :D
    Nach einem leider etwas wolkigen Sunset, aber dafür touristenfreien Strand marschierten wir wieder durch den Wald hoch zur Straße, wo die Roller standen. Unser Fahrer hatte sich dort ein Feuer gemacht, warum wissen wir nicht genau. Wir tippen darauf, dass er sich Essen gekocht hat, für Leander und Erik war das Verscheuchen von wilden Tieren natürlich weitaus naheliegender. ;)
    Obwohl uns auf dem Weg tatsächlich ein Opossum oder sowas in der Art begegnet ist.
    Im Hotel angekommen, wurden wieder akribisch die besten Hängematten-Spots gesucht und da wir alle noch nicht genug vom "Abhängen" hatten, beschlossen wir, am nächsten Tag einfach zu dem Secret Beach zurückzukehren und so richtig zu gammeln mit Blick aufs Meer!

    Gesagt getan! Am nächsten Morgen saßen wir 7 auf 3 Roller verteilt und sausten die Serpentinen entlang. Weltmeisterfahrerin Jule transportierte gleich beide Brüder auf dem Roller und sogar noch ein Schnorchelnetz zwischen den Beinen. ;)
    Ohne eine einzige Schramme, weil wir natürlich verantwortungsvoll rasen, stoppten wir am nördlichsten Punkt Pulau Wehs, auch Point Zero genannt. Jule und ich können nun stolz behaupten, dass wir sowohl den Anfang als auch das "Ende" der gewaltigen Inselkette Indonesiens bereist hatten - obwohl das "Ende" natürlich nur rein grammatikalisch das Ende war. Meine Reisepläne nach West-Papua hatte Jule ja mehrfach zu nichte gemacht. Dann hätten wir wirklich sagen können, dass wir einmal am Anfang und am Ende dieses schönen Landes standen. ^^
    Zusammen mit ein paar Affen stapften wir die Treppen an der Steilküste hinunter. Während Erik und Volker riskant über die Brandungsfelsen kletterten, zogen wir, Jule und ich, es vor, uns auf einer der Plattformen zu sonnen. Plötzlich kam ein wild fuchtelnder Einheimischer angerannt, der sich wohl darüber echauffierte, dass wir unsere Wanderbluse abgelegt und nur noch im Top dort lagen. Zum Glück stellte sich mit jedem Meter, den der brüllende Kollege näher kam heraus, dass es Papa war - und mal unter uns, so richtig nach Indonesisch klangen seine Laute auch nicht. Trotzdem schreckt man natürlich kurz zusammen, gerade wenn man hier für manches Fehlverhalten sogar gesteinigt werden kann. Aber auf Pulau Weh soll es nicht so streng sein, wie in Banda Aceh, wo wir gelandet waren.
    Auf den Schreck kehrten wir erst mal in ein Warung ein und Papa bekam endlich seine heiß ersehnte Garküche. Mit Ausblick auf die See futterten wir Mie Goreng und Ananas in Erdnuss-Chili-Sauce. Auf dem Weg zum Parkplatz ershoppten wir voller Frust ein paar Tauch-Tshirts, denn die Bewohner Sumatras scheinen im Gegensatz zu allen anderen Indonesiern das Verhandeln abzulehnen. 4,50 € ist zwar immer noch ein Schnapper für ein Shirt, aber es deprimierte schon etwas, nicht mehr falschen zu können. Shoppen ohne Verhandeln ist kein Urlaub mehr! Ich bezweifel, dass Jule und ich in Deutschland je wieder mit gutem Gewissen Klamotten shoppen können. ^^

    Mit 7 Shirts im Roller-Kofferraum ging es abwärts zum Secret Beach. Am Strand angekommen wurde sich um die besten Hängemattenplätze rund um einen riesigen Baum gekloppt. Nachdem alle Schnüre gespannt, Moskitonetze zurück geklappt und Karabiner eingehakt waren, sah man aus jeder Matte nur noch ein Bein bammseln. Naja, aus den meisten jedenfalls. Denn Papa beispielsweise hing gerade mal 2cm über dem Sand, weil er einen angekokelten Ast als Pfosten auserkoren hatte. Dass das nicht lange gut gehen würde, war von Anfang an klar, trotzdem sorgte sein 2cm Absturz natürlich für herrliche Lachkrämpfe in den anderen 5 Hängematten. :D Da Leli seine Matte zu Hause hatte liegen lassen, teilten sich Jule und er eine und es wurde eng aneinander gekuschelt. Auch Mama hatte sich höchstens 10cm über den Boden aufspannen lassen. Nichts da! Jule und ich waren ganz andere Ausblicke gewohnt. Schließlich muss man den Strand, das Meer UND die Umgebung im Blick haben. Mama gefiel meine luftige Höhe von 2m gar nicht und ihre Geschichten zu "Du brichst Dir das Genick, wenn Du da raus fällst und auf den Felsen landest!" haben irgendwann doch noch dazu geführt, dass ich mich 50cm tiefer hing - das Querschnittsrisiko war damit zwar kaum gesunken, aber dafür konnte man sich umso besser mit den Füßen vom Baumstamm abstoßen. :D
    So ließ sich doch glatt der nächste Blogeintrag schreiben. ^^ Und da wir bekanntlich mehrere Tage an diesem schreiben, ist es auch kein Wunder, dass wir jetzt im Flugzeug, 2 Tage später, immer noch am Schreiben sind.

    Nach Sonnenuntergang und keinem weiteren Absturz (^^) ging es wieder nach Hause. Da es unser letzter Abend auf Pulau Weh sein sollte, fielen wir nochmal in das Fischrestaurant ein und machten uns dann vollgefressen ans fröhliche Packen. Als Vorgeschmack aufs Dschungeltrekking in 1 Woche wühlte schon mal ein kleines Wildschwein unter unserer Terasse herum, welches aber hüpfend wegrannte, als Mama es mit Butter abwarf - kalte Butter war ihm wohl doch nicht so oft untergekommen. :D
    Mit noch klebriger "das ist ja die reine Chemie!"-Pampe (Zitat Mama) im Gesicht von den in Kuala Lumpur gestoppten Beauty-Masken, die einen Koala, Tiger, Pinguin, Otter und eine undefinierbare asiatische Fratze zeigten, warfen wir uns auf unsere Kopfkissen.
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  • Day63

    Fast von der Taxi-Mafia verprügelt

    October 6, 2019 in Indonesia ⋅ ☁️ 29 °C

    Als am nächsten Morgen nur eines der zwei bestellten Autos vor der Tür parkte, war erst mal Quetschen angesagt. Es ist schon ein Erlebnis zu siebt mit 15 Gepäckstücken in einem 5-Mann-Auto zu fahren. Zum Glück stellte der Fahrer die Kindersicherung ein, sodass man in der Kurve nicht herausfallen konnte, hätte einer sein Knie gehoben. Wer eine Hand frei hatte, fütterte die Anderen oder checkte, ob wir uns noch auf der richtigen Route befanden. Völlig zerknittert fielen wir aus dem Auto und entfalteten uns wie eine Ziehharmonika. Dieses Mal konnten wir sogar die Speedfähre nehmen. Die war zwar heruntergekühlt wie eine Tiefkühltruhe war und roch nach frisch Erbrochenem, aber sie brachte uns dafür so schnell ans Festland zurück, dass wir noch genügend Zeit hatten, ins Tsunami Museum zu gehen. Aber dafür müsste man ja irgendwie vom Hafen aus ein Taxi chartern. Und wenn wir eines gelernt haben hier, dann ist das, dass man lieber ein paar hundert Meter laufen sollte und sich dann ein Grab ruft, da es auf Flughäfen oder in Häfen oft nicht gestattet wird, um die dort ansässige Taxi-Mafia zu stärken, die zu völlig überteuerten Preisen fahren. Also wanderten wir außerhalb des Hafens und riefen uns von dort aus ein Grab. Dachten wir zumindest. Denn keine 5min später stand uns ein Typ gegenüber, der uns auf ganzer Linie abziehen wollte. Er kam angefahren für den festgelegten Preis, wurde dann aber von seinen Kollegen angemacht, dass er immer noch zu nah am Hafen sei, leugnete dann unsere Buchung und verlangte mehr als den doppelten Preis, um nicht Ärger zu bekommen. Nach ein paar wilden Verhandlungen, die leider alle fehl schlugen, sattelten wir wieder auf. Plötzlich hielt ein anderes Taxi neben uns und war bereit, uns für einen verkraftbaren Preis zum Museum zu fahren. Wer hätte damit gerechnet, dass uns ein paar Sekunden später der Mafiaboss der vorherigen Taxibande folgte und unserem Fahrer vorwarf, etwa Illegales getan zu haben. Wie in einem Action Film fuhren die Autos einander hinterer, bis wir wieder am "Mafia-Point" starteten. Draußen wurde so aggressiv wie nie zuvor gesehen gestritten und es hätte uns nicht gewundert, wenn einer der Typen eine Knarre oder ein Messer gezückt hätte. Anscheinend warfen sie unserem Fahrer vor, er hätte uns einen zu niedrigen Preis zu gesagt und zerstöre damit die gesamte Mafia-Masche.
    Mit einem mulmigen Gefühl im Magen ließen wir die laut brüllenden Mafia-Typen hinter uns und fuhren endlich auf direktem Weg in das Tsunami Museum in Banda Aceh. Denn am 26. Dezember 2004 früh am Morgen bebte in halb Asien die Erde - so stark, dass man das Erdbeben sogar in Ostafrika aufzeichnen konnte. Das Wasser zog sich langsam zurück. Viele Menschen sammelten den gestrandeten Fisch auf und wunderten sich, warum das Wasser verschwand.
    Keine Viertelstunde später rollte eine 18m hohe Welle in Banda Aceh an und schob Boote, Autos, Häuser kilometerweit ins Landesinnere. Insgesamt starben 230.000 an diesem Tag. Allein in Banda Aceh 100.000 davon. Man kann sich vorstellen, dass der Tsunami immer noch sehr präsent in den Köpfen der Einheimischen ist. Überall findet man Evakuierungs- und Warnschilder, die eine anrollende Welle zeigen.

    Nach dem Museumsbesuch frühstückten wir erstmal ein paar Fleischbällchen (Bakso genannt) in einer Garküche. Neben ein bisschen Mie und Curry kam auch ein undefinierbares Etwas an, auf dessen Oberfläche bunte Cracker schwammen. Am Grund der Suppenschüssel klebte aufgelöster Reis und irgendwo schwamm auch noch ein bisschen Hühnchen. Keiner wusste, was wir dort bestellt hatten. Papa opferte sich und probierte: "Matschig mit einer starken Note von Bratensauce!"

    Nicht wirklich gesättigt, aber auch nicht in der Stimmung uns weiter durch die Karte zu futtern,
    machten wir uns auf zum Flughafen. Denn nun standen uns an die 24h Flug bzw. Flüge bevor. ^^
    Auf dem ersten Flug war das Flugzeug sogar so leer, dass jeder eine eigene Sitzreihe für sich beanspruchen konnte und damit auch endlich mal das Gekloppe um den Fensterplatz ein Ende nahm. Dass wir am Ende fast in Kuala Lumpur stecken geblieben wären für ein Abendbrot bei Mces, mit unseren heißen Fritten über den Flughafen gerannt sind, sich einer fast übergeben hätte, als wir zum Gate hetzten oder unsere armen Eltern auf einer harten Parkbank schlafen mussten, weil der blöde Domestic Bali-Flughafen erst um 5 Uhr morgens öffnete, sollten wir wohl an dieser Stelle lieber unerwähnt lassen. ;)
    Was wir aber gerne verkünden, ist, dass unsere Eltern erfolgreich ihre erste Hostelnacht hinter sich gebracht haben, auch wenn die Betten nur so knarzten. Wir checkten also in unseren wohl vertrauten 6-Betten-Girls-Dorm ein und steckten die Jungs in ein Viererzimmer. Schlimmer konnte der Rücken ja eh nicht werden von der Airport-Nacht. ;) By the way, wenn man sich mal kurz aufsetzte, um sich zu recken, saß auch schon gleich der nächste Asiate neben einem und stellte einem seinen Koffer vor die Nase. Ich weiß nicht, wie sie das machen, diese Flitze-Asiaten, aber sie tauchen einfach aus dem Nirgendwo auf und sind dann einfach da. Und gehen nicht mehr weg. :D
    Zu dritt konnte man sich dann aber erdreisten eine ganze Bank für sich zu beanspruchen. Luxus pur!

    Egal! Weder die Flughafennacht, noch die quietschenden Betten können uns die Tauchvorfreude verderben. Denn, dieser Blog wird live hochgeladen aus dem Komodo Nationalpark. ^^ Hätte uns einer vor 4 Wochen gesagt, dass wir noch einmal aufs gleiche Liveaboard gehen würden, hätten wir es wohl nicht geglaubt. Aber ja, hier sind wir wieder: vor der Haustür der Mantas und Komodo-Warane. Und wohin uns die Strömung auch immer bringt, es bleibt dabei: Familie Detzel (Denk+Netzel) meldet sich! ^^
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    Cathrin Eichholz

    🤣🤣👍

    10/10/19Reply
    Leander Denk

    Gefühlte -5°

    10/11/19Reply
    Grit Schulze

    Das ist ja wie im Dorfbus, alles leer, super😊

    10/12/19Reply
     
  • Day143

    Pulau Weh (Sumatra I)

    January 7, 2020 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir starten unsere erste Zeit in Indonesien auf Sumatra, der westlichsten Hauptinsel und zugleich sechsgrößten Insel der Welt.
    Nach den Empfehlungen unseres Tauchlehrers wählen wir die kleine vorgelagerte Insel Pulau Weh, hauptsächlich um ein wenig Taucherfahrung zu sammeln und finden am Ende doch viel mehr.

    So ist die Insel so abgeschieden und schwer zu erreichen, dass außer einer Handvoll Tauchtouristen kaum weitere ausländische Besucher die Insel bereisen, was sicherlich auch mit dem offiziell gültigem Recht der Scharia zusammenhängt.
    Aber schon im Flugzeug nach Banda Aceh nimmt uns unsere Sitznachbarin die Bedenken, Zitat: "Keine Sorge, wir sind hier eher die Bad Ass-Muslime. Und ihr als Touristen könnt sowieso tun was ihr wollt."

    Wir haben einen wunderbaren Bungalow mit Veranda und Hängematte direkt am Meer und haben Glück eine sehr nette Tauchschule zu finden, mit der wir mehrere tolle Tauchgäne unternehmen.

    Das Inselleben ist sehr entspannt und auf unseren Roller-Ausflügen sind wir häufig für lange Zeit das einzige Fahrzeug auf der Straße. Wir besuchen mehrere Aussichtspunkte mit Blick über das endlose glitzernde Meer, fahren zum Kilometer 0 (der nördlichste Punkt Indonesiens) und finden neben guten einheimischen Restaurants einige sehenswerte Schnorchelspots die wir stundenlang erkunden und Koralle für Koralle entdecken.

    Das Highlight der Insel ist aber zweifelsohne ein Strand, den wir mehr oder weniger zufällig entdecken und der für uns vieles von dem vereint, was wir als perfekt beschreiben würden.

    Der Strand liegt in einer palmengesäumten Bucht und ist nur über eine kleine Wanderung auf einer steilen Treppe zu erreichen. Das vorgelagerte Korallenriff ist bunt und fischreich und erfüllt unsere Schnorchelherzen täglich aufs Neue mit Freude. Der weiße Sand wird nur von Spuren der umherwandernden Einsiedlerkrebse durchzogen und ist nahezu menschenleer.

    Und als wäre das alles nicht schon Grund genug jeden Tag mehrfach vorbeizuschauen, öffnet jeden Nachmittag ein sympathischer Insulaner seine eigene Beachbar und versorgt uns zu einheimischen Reggea-Klängen wahlweise mit frischer Kokusnuss, kühlem Bier oder Eiskaffee. Was wollen wir also mehr als uns jeden Abend auf die frisch gefegte Veranda zu setzen und uns der himmlischen Ansicht des Sonnenuntergangs hinzugeben?
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  • Day11

    Erholung pur...

    September 30, 2019 in Indonesia ⋅ ☁️ 27 °C

    Pulau Weh ist die nördlichste Insel von Indonesien, hier beginnt der Kilometer 0 des Landes.

    Nach dem Übersetzen mit der Express Fähre wurden wir von einem Fahrer abgeholt und zu Freddie's Santai Sumurtiga gebracht. Eine wirklich schöne und ruhig gelegene Unterkunft mit sehr gutem Essen. 😊

    Nach der Ankunft und tagsdrauf war erstmal Erholung angesagt. Es wurde Sonne getankt und geschnorchelt. Am dritten Tag ging es dann mit einem Becak und unserem Fahrer Mr. Deni um die Insel.

    Auf dem Programm stand der Wasserfall (der Sebi zu Fall gebracht hat 😂), der Aussichtspunkt Kilometer 0 und der Vulkan. Mr. Deni war immer sehr umsorgt und hat sich super um uns gekümmert.

    Am letzten Tag wollen wir uns noch ein wenig erholen und schnorcheln, ehe es Mittwoch mit Fähre und Flugzeug nach Kuala Lumpur geht.

    Dort beginnt dann unsere letzte Etappe der Reise. 😪
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    Jutta Natusch

    Genießt die letzten Tage, aber wir freuen uns auf euch.

    9/30/19Reply
    Jutta Natusch

    Wieder sehr schöne Fotos und ich schaue sie mir immer wieder an.

    9/30/19Reply

    Es sind ja supper Fotos es ist ein genuss zu zuschauen👍👍💜💜ich liebe Euch

    9/30/19Reply
     
  • Day13

    Tsunami 2004

    October 2, 2019 in Indonesia ⋅ ☁️ 30 °C

    Nach der Erholung auf Pulau Weh ging es mit Zwischenstopp Banda Aceh und dem dortigen Besuch der Tsunami Museen nach KL.

    Schon erschreckend welche Gewalt das Wasser hat und wie viele Menschen 2004 den Tod fanden (25.000 Opfer alleine in Banda Aceh).

    Ein 2.600 Tonnen schweres Schiff wurde einfach 5 KM ins Landesinnere gedrückt und befindet sich noch heute an gleicher Stelle, mitten auf der damaligen Hauptstraße.

    Ein anderes Boot wurde 2 KM ins Landesinnere gedrückt und landete auf einem Wohnhaus, auch dieses Schiff ist heute noch zu bestaunen. Glück im Unglück hatten die Bewohner des Hauses, die sich auf das Schiff vor dem Wasser retten konnten, das Schiff hat 59 Personen das Leben gerettet.

    Nach dem Tsunami, der am 2. Weihnachtstag die Menschen morgens überraschte, blieb kein Stein auf dem anderen. Für uns war dies alles sehr bewegend. Vor allem die Erzählungen von Menschen, die dies miterleben mussten. Schrecklich, dass manche Menschen bis heute ihre Angehörigen nicht gefunden haben.

    Ein trauriges Bild, aber dank der Unterstützung von über 50 Ländern, konnte die Stadt binnen 3 Jahren wieder aufgebaut werden. Auch die Hoffnung der Einwohner und das positive Denken hat uns beeindruckt.

    Nach unserem kulturellen Ausflug hieß es dann Abschied nehmen von Indonesien und wir landeten am Abend in KL.

    Dort geht es am Donnerstag in die Cameron Highlands und am Freitag zum Shoppen. Samstag ist dann der große Tag und wir feiern mit Donna und Marco Hochzeit. 😊
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    Jutta Natusch

    Ich kann mich noch sehr gut erinnern, aber wusste bisher nichts von den Schiffen. Sehr beeindruckend.

    10/3/19Reply
     
  • Day36

    Klettern im Regenwald

    November 23, 2019 in Indonesia ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach ca. 20 Minuten Fahrt verlässt Toni die Hauptstraße und biegt in einen schmalen Waldweg ein. Von hier aus, erklärt er uns, müsse man nur dem Weg folgen. Überhaupt nicht adäquat angezogen ( weder das richtige Schuhwerk noch die richtige Kleidung in meinem Fall ) ziehen wir los und schon bald wird es matschig und rutschig, denn es hat viel geregnet in den letzten Tagen. Im ersten Teil ist der Weg aus Stein/Zement und folgt dem Lauf des Baches. Das Wasser des Baches ist milchig trüb, später erfahren wir, dass es mit dem Gestein in den höheren Regionen zusammhängt und Mineralien ausgewaschen werden. Kaum jemand ist unterwegs hier.

    Nach 10 Minuten Laufzeit taucht auf einmal Toni hinter uns auf und begleitet uns. Ehrlich gesagt, und da sind Thomas und ich uns absolut einig, hätten wir es ohne Toni sicher nicht geschafft, sondern wären ziemlich bald umgekehrt.
    Erste Hürde ist das mehrmalige Überqueren des inzwischen 5 m breit gewordenen Flusses. Einzelne Steinbrocken schauen aus der Wasseroberfläche raus und diese gilt es nun zu treffen. Als ich ein bisschen zweifelnd am Ufer stehenbleibe, drückt Toni mir einen Stock in die Hand und zusammen mit Thomas helfender Hand schaffe ich es, den Fluss trockenen Fußes zu überqueren.

    Im weiteren Verlauf des Pfades gilt es immer wieder gut aufzupassen, dass man nicht ausrutscht. Nach einer Weile treffen wir auf zwei Frauen vom Schiff, die entnervt aufgeben, da der Weg immer unwegbarer wird und sie ohne Führer unterwegs sind. Wegmarkierungen sind hier absolute Fehlanzeige.

    In dem Moment sind wir wirklich froh, Toni dabei zu haben, der uns in den folgenden Kletterpassagen immer wieder zeigt, wie man am besten vorwärts kommt. Steil geht es kletternder Weise bergan, ein Weg ist für uns nicht wirklich ersichtlich, aber Thomas hilft mir mit seiner Trittsicherheit enorm. Der Schweiß bei dieser hohen Luftfeuchtigkeit rinnt in Strömen.

    Nachdem wir die schwierigste Stelle gemeistert haben, erwartet uns der traumhafte Ausblick auf einen 15 m hohen Wasserfall, der sich in ein Becken ergießt. Die milchig hellblaue Farbe des Wassers kontrastiert herrlich mit dem saftigen Grün der Urwaldpflanzen. Toni macht wirklich schöne Fotos von uns.

    Nach einer Pause geht es auf demselben Weg zurück und mir schlottern ein bisschen die Knie bei der Aussicht auf den schwierigen ersten Teil der Kletterei. Absteigen erscheint mir viel schwieriger, aber Thomas ahnt vielleicht meine Panik, denn er gibt ruhige und klare Anweisungen, wie ich es zu tun habe.
    Da ist das Überqueren des Flusses auf halber Strecke nur noch eine Kleinigkeit für mich mit Hilfe von Tonis Stock.

    Geschafft!
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    Petra Hielscher

    Tolle Landschaft - und klasse, dass Du dieses kleine Abenteuer geschafft hast, Sigrun!!😊

    11/23/19Reply
    AD-Venture

    Klasse! Wunderbare Natur und toll, dass Ihr Euch so spontan darauf eingelassen und es bis zum Ziel (und wieder zurück) geschafft habt!

    11/24/19Reply
     
  • Day8

    Tangkahan & Abschied

    September 27, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Nachdem wir beide unsere Erlebnisse im Dschungel hatten, wurde der restliche Nachmittag zur Erholung und Regeneration genutzt. Denn am nächsten Tag ging es mit dem PKW nach Tangkahan zu den heißen Quellen, einer englischen Schule und einem Rehabilitations-Center für Elefanten.

    Nach knapp 3 Stunden über eine fürchterliche Huckelpiste, vorbei an zig Palmölplantagen (ein trauriger Anblick und zugleich haben wir Verständnis für die armen Farmer...), kamen wir am Ziel an. Über eine wackelige Brücke erreichten wir die Quelle, direkt an einem Fluss und nutzten dies für ein Bad. Die Quelle stößt heißes schwefelhaltiges Wasser aus, daran mussten wir uns kurz gewöhnen.

    Im Anschluss gab es ein leckeres Mittagessen, ehe wir zu Fuß zur englischen Schule gingen und mit den Kindern den Unterricht gestalteteten und zusammen sangen. Es war eine erfrischende Abwechslung und schön sich mit den Kindern auszutauschen. Es handelt sich hierbei um ein Schulprojekt, was unter anderem durch deutsche Spenden finanziert wird. Die Kinder waren sehr wissbegierig und vor allem die jungen Mädchen sehr neugierig.

    Im Anschluss war dann eigentlich das Highlight des Tages geplant. Der Besuch der Elefanten.

    Da wir bereits in Thailand diese stolzen Tiere besuchten und sehr erschrocken waren, wie mit ihnen umgegangen wurde, waren wir dieses Mal auf ein schöneres Erlebnis vorbereitet.

    Obwohl es den Tieren gut ging und sie auch reichlich Futter bekamen, hatte der Touristenpart einen großen Anteil eingenommen und für manche Touristen ging es dann doch wieder nur um tolle Bilder. Dabei wurden die Elefanten am Flussufer auf die Seite gelegt und jeder konnte die Elefanten mit einer Bürste schrubben.

    Das war allerdings nicht das, was wir uns erhofft hatten, da die Tiere unserer Meinung nach nicht freiwillig das Säubern über sich ergehen ließen.
    Natürlich verstehen wir, dass die Tiere gefüttert werden müssen und das Geld kostet. Allerdings hatten wir uns darunter etwas mehr Naturnähe vorgestellt und somit auf diese Aktion verzichtet.

    Gegen Viertel vor 5 ging es dann zurück zu unserer Unterkunft Sumatra Ecotravel und abends noch zum Dinner.

    Am nächsten Morgen war es dann leider soweit und wir wurden zurück nach Medan zum Flughafen gebracht. Am Nachmittag flogen wir dann nach Banda Aceh, von wo wir mit der Fähre nach Pulau Weh übersetzen werden.

    Banda Aceh ist eher als kurzer Durchgangspunkt zu den Inseln vor der indonesischen Region Aceh anzusehen. Das Hotel war sehr dreckig, das Zimmer ohne Fenster und die Gastfreundschaft eher gering.

    Dort herrschen mit der Scharia etwas andere Gesetze, als für Europäer gewohnt.
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    Jutta Natusch

    Hoffentlich könnt ihr euch auch noch erholen.

    9/28/19Reply

    Monika Ahrens

    9/29/19Reply

    Monika Ahrens wünsche euch noch eine erholsame Zeit

    9/29/19Reply

    Schöne Bilder🥰

    9/30/19Reply
     
  • Day8

    Exploring Iboi

    February 20 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    After the waterfall we went to Iboi, the touristic center of the island. It was quite busy though only with local tourists and I checked out some of the bungalow places. I'd heard a lot about Julia's place which is indeed quite nice and might be an alternative to Freddie's if I ever return.Read more

  • Day1

    Enjoying the afternoon

    February 13 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    After leaving the mosque we went to the well-known Tsunami museum where one learns about the causes and effects of the Vulcano eruption that caused the tsunami. Afterwards we took a break at a roof top café which serves an amazingly high number of different kinds of coffee at a bargain prize - uncomparable with Jakarta. I picked the Matcha Latte! YummyRead more

  • Day4

    Exploring the West of the island

    February 16 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

    My resort organized a becak driver to take me to Gabang beach in the West of the island where all of the dive centers are. I didn't realize how far that was but really enjoyed the ride despite the wind. The scenery is beautiful, Pulau Weh mainly being covered in rain forrest.Read more

You might also know this place by the following names:

Nanggroe Aceh Darussalam Province, Aceh, Provinsi Nanggroe Aceh Darussalam