Your travels in a book

Learn more

Get the app!

Post offline and never miss updates of friends with our free app.

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

New to FindPenguins?

Sign up

Central Java

Here you’ll find travel reports about Central Java. Discover travel destinations in Indonesia of travelers writing a travel blog on FindPenguins.
  • The middle of the contract! Another 70 days to go!
    The first glimpse of Indonesia? Omg, these people are really poor. Despite this, humans tend to be very friendly, and creative! When did u see a sewing machine mounted on a Motor - trycycle? Or a grocery store? Or somebody cleaning the street with a broom?

  • With the Valentine's party last night everyone was very tired this morning and it took a long time before we left the ship. Once we did we had a 40 minute shuttle bus ride. Which is the longest we've ever had. The shuttle bus took you through a very poor area where most people were asleep under whatever they could find and there were only shacks for buildings. People were walking down the middle of the road selling water and fresh fruit. Like you see at home with window washing sometimes.
    The bus dropped us off in a slightly nicer area at the visitor centre. We stayed there for a bit updating our phones and checking emails before walking down to a shopping centre. We walked through the entire things but I just bought some ice cream and a drink. We then went back to the shuttle and are now using the free wifi in the cruise terminal. There were not very many photo opportunities today.
    One of the big differences between the world cruise and regular cruises is that you go to many ports that cruise ships rarely go to. Today was an example of that. Other cruise lines occasionally go here but P&O never has before. Everyone was so excited to see us. People were taking pictures of us as we were coming and going from the cruise terminal. Kids were jumping up and down waving as the shuttle bus drove by. People are on shore are always taking pictures of the ship as it comes and goes from ports. On regular cruises the ports you go to are full of other cruise ships.
    Read more

  • Den zweiten und letzten Tag in Yogya nutzen wir für die Besichtigung des Borobudur, seines Zeichens der größte buddhistische Tempel im teils auch hinduistisch geprägten Java (bzw. später dann natürlich durch den Islam geprägt). Auf dem Weg zur Bushalte kam uns ein Pfadfinderumzug entgegen; neben Marschgetrommel gab's auch ein wenig Kostümierung (Bilder 1+2) - für unsere Wahlkölnerin leider nur Salz in der Wunde (der gerade wütende Karneval wurde schwer vermisst). Die 43 km Anfahrt zum Tempel bewältigten yogyarer Öffis in nur knapp zwei Stunden! Mit Studentenausweis war diesmal auch der Eintritt einigermaßen erschwinglich (nur ca. 10 €).

    Der Borobudur ist wunderschön gelegen - bei gutem Wetter soll man sogar bis zum Merapi sehen können (zwar brannte der Stern bei unserem Besuch gewaltig, aber es war etwas diesig), die Bilder 3-5 sprechen eigentlich für sich. Jedoch verheimlichen sie, dass der Tempel mal wieder überlaufen war von einheimischen Touristen. Und was das zu bedeuten hat, habe ich ja schon im vorherigen Footprint ausführlich erläutert: wir mussten zigfach für Fotos herhalten (Titelanspielung). Selbst ein im Bus gefertigtes Schild "Photo with us 2000 Rp" hielt niemanden ab - manche nahmen den Scherz sogar ernst und griffen zum Geldbeutel! Sollte Facebook jemals Gesichtserkennung und automatisierte Profilverlinkung einführen, wäre ich nicht überrascht, vom Benachrichtigungssytem auf mehr als hundert Bilder vom verschwitzten Selbst aufmerksam gemacht zu werden!

    Nach ca. zweistündiger Besichtigung in sengender Hitze freuten wir uns auf die ebenso lange, holprige Rückfahrt (Bild 6). Der durchgerostete Stahlblechboden des Busses gewährte an manchen Stellen Blick auf die Straße; dafür waren aber auch die Sitzpolster zerschlissen und keine Klimaanlage an Bord. Beim Umsteigen in Yogya (immerhin eine halbe Million Einwohner) trafen wir auch wieder auf den nervigen Indo-Opi vom Vortag - so macht Busfahren Spaß! 🙈😅
    Read more

  • Zu Solo gibt es nichts allzu spannendes zu berichten. Wir waren auf diversen Märkten und in einem Batik Museum 😊. Letzteres war recht interessant und man hat erfahren, wie genau Batik eigentlich hergestellt wird! Das kann je nach Art der Herstellung bis zu 2 Jahre dauern.
    Da es hier ansonsten aber nichts allzu spannendes zu entdecken gibt, geht es für uns morgen weiter!

    Nachtrag: Am Abend haben wir uns noch eine Oper angeschaut. Sogar VIP Plätze haben wir uns geleistet für 70 ct. War ganz nett eine Stunde lang, auch wenn man natürlich kein Wort versteht. 😊Read more

  • Nachdem wir auscheckten marschierten wir zum Reisebüro, von dem wir aus für die Tour zum Mekong-Delta abgeholt werden sollten.
    Wir wurden pünktlich von einer Vietnamesin abgeholt, mit der wir zu Fuß andere Leute abholten, die die Tour gebucht hatten. Nach einer knappen 3/4 Stunden gingen wir endlich zu der Sammelstellen, von der wir von einem großen Reisebus abgeholt wurden.
    Als wir uns in den vollen Bus die letzten Plätze gesucht hatten, hörten wir plötzlich unsere Namen. Die Rufe kamen von Pamela, der Argentinerin, mit der wir schon in Phong Nha und Hoi An waren 😀 sie hatte zufälligerweise dieselbe Tour gebucht 😊
    Die einstündige Fahrt quaschten wir mit ihr oder schliefen 😀
    Der erste Stopp war ein Tempel mit drei riesigen Buddha-Staturen. Nachdem wir Fotos gemacht hatten und uns einen typischen vietnamesischen Hut gekauft hatten für die darauffolgenden Fotos, fuhren wir nochmal knapp 10 Minuten zu dem Bootsanleger.
    Unser Tourguide war schrecklich 🙈 er quaschte in einer Tour Mist, das man auch noch schlecht verstehen konnte aufgrund seines vietnamesischen Akzentes 🙈
    Mit einem größeren Boot ging es dann auf die andere Uferseite des riesigen Mekongs. Dort besuchten wir eine Coconut-Candy-Factory. Die Süßigkeiten schmeckten leider nicht ganz so lecker und es war eher langweilig dort.
    Danach steuerten wir eine andere Insel an, auf der wir nicht so leckeres Lunch hatten. Außerdem schauten wir ubs eine Krokodil-Farm an, in der viel zu viele Krokodile in einem viel zu engen Gehege aufeinander lagen 😕
    Nach einer Stunden fuhrenn wir weiter zu einer anderen Inseln, auf der wir mit kleineren vietnamesischen Langbooten durch die grünbewachsenen engen Kanäle entlangfuhren 😊 gefahren wurden wir von einer niedlichen Vietnamesin, mit der wir auch Fotos machen durften 😍 das war das absolute Highlight der ansonsten langweiligen Tour 👌
    Danach gab es noch Obst zu vietnamesischen Volksmusik bevor wir mit dem Bus zurückfuhren.
    Laura und ich stiegen eine Station vorher aus, weil wir uns noch ein bisschen die Stadt angucken wollten.
    Wir schlenderten über einen Markt, auf dem Plastilsouvenirs, Früchte und Kaffee verkauft wurde. Danach schlenderten wir langsam zu unserem Hostel zurück 🙈 der laute Verkehr und die Hitze machten uns wieder einmal völlig ferig.
    Wir holten dann unser Gepäck im Hostel ab und gingen zur nächsten Busstation, von der aus wir mit einem Shuttle Bus zum Flughafen fuhren.
    Unser Flug ging um 21:10 Uhr nach Singapur. Unser Weiterflug ging erst um 7:45 Uhr, sodass wir die Nacht am Flughafen in Singapur verbringen sollten 😀
    Read more

  • 5.50Uhr der Wecker hat diesesmal endlich funktioniert. "Leider". :D Hat was von der Schulzeit früher. 😂

    Auf ging es zum Frühstück, welches im Hotel mit inbegriffen ist. Gleich mal ein wenig von fast allem auf den Teller geschmissen und dann ging das Probieren los. Okay Reis, ist und bleibt Reis. Glasnudeln mega geil, weil scharf 😂 Lotti liebt scharfes Essen 😍 Deswegen nahm ich auch einen großen Löffel Chili Zeug und tat es auf meinen Teller. Außerdem noch irgendein im Teigmantel frittiertes Gemüse. So kommen wir zu dem Chili Zeug, ich hatte so viel genommen, da ich dachte, es schmeckt so geil wie das Zeug, welches wir gestern abend hatten. Eben nicht. Ich kann es schwer beschreiben, aber vergammelter Fisch trifft es glaube perfekt. Widerlich. Blieb also drauf. Echt eklig 🙈 Zur Nachspeise gab es Waffel, Toast mit mega leckerem Frucht Sirup Kram und Wassermelone 😍😍 Das war guuut 🖒

    Gestärkt machten wir uns auf dem Weg zum Borobodur. Die Fahrt dorthin dauerte zwar ziemlich lang, aber es ist auch wirklich einfach ein Abenteuer Bus in Indonesien zu fahren. Manchmal blieb einem zwar fast das Herz stehen, wenn man sieht wie die Leute dort fahren. OMG. Dazu kommt dann noch das natürlich die Tachoanzeige nicht funktioniert und man einach das Gefühl hat, man fährt mit 100km/h durch die sowieso viel zu engen "Straßen" (Straße ist übertrieben, sagen wir so sie sind definitiv noch schlechter als in Ostdeutschland und das hat schon was zu bedeuten 😂😂). Aber trotzdem wirkte diese Fahrt mega beruhigend auf mich. Keine Ahnung wieso. Der Blick raus aus dem Fenster in die grüne Landschaft mit Palmen und Reisfeldern lässt einen doch mal für einen kurzen Moment alles vergessen. Toll solche Momente. 😊

    Angekommen wurde man von den Tuk Tuk Fahrern quasi belagert, aber hallo? Wir doch nicht. Wir sind Backpacker und haben zwei gesunde Beine. (Na ja... 😂😂) Nein aber zu Fuß kann man einfach viel mehr erleben und spart obendrein auch noch Geld.

    Da war er nun der Borobodur Tempel. Umgeben von einer atemberaubenden Landschaft. Ich kam dabei vollkommen auf meine Kosten. Wegen solcher Landschaft bin ich hier. Genau deswegen. Wegen Momenten in denen man merkt, wie klein wir Menschen eigentlich sind und wie sinnlos doch vieles ist. Ich verliebe mich von Stunde zu Stunde mehr in dieses atemberaubende Land. 😍

    Wären da nicht... "Sorry can we take a photo?".... "Interview?" ..."Schweigen".... usw. Im Minuten Takt wurden wir beiden Weißhäutigen angesprochen. Am Anfang vielleicht noch ganz lustig und mal ganz ehrlich die kleinen Chinesen und Indos... OMG 🙈 sweet. Aber wenn man die Atmosphäre etc. Irgendwann nicht mehr genießen kann, weil man andauernd nur selfies machen muss, dann reicht es. Denn mal ganz ehrmich: "Warum sind wir hier? Wer ist hier die Sehenswürdigkeit?" Bestimmt nicht zwei Deutsche die wie viele andere einen Backpacking Trip machen. Also an dieser Stelle "sorry" an alle Menschen die ich mit einem "It's enough. We need a break." Abgewürgt habe... Vielleicht ja ein ander mal 😜 Aber dafür weiß ich jetzt auch, dass ich niemals prominent werden möchte😂😂😂 Die armen Promis wirklich.

    Nach diesem fantastischen Ort ging es direkt weiter zum nächsten Tempel. Dem Prambanan... dazu in "Teil2" mehr...
    Read more

  • Dicker Zuwachs: Steffi und ich haben endlich jemanden gefunden, dem wir, anstelle uns einander, auf die Nerven gehen können! Am jarkartarer Flughafen lasen wir eine meiner zwei Lieblingscousinen auf: Johanna (auf Bild 1 noch im Zwiespalt, ob sie sich uns beide wirklich für vier Wochen antun will) verstärkt jetzt also die Truppe. Vor lauter Überschwang, mich nun nicht mehr alleine ertragen zu müssen, ließ Steffi glatt die Kreditkarte im Automaten stecken!

    Erste Amtshandlung auf Java: dem in allen Reiseblogs vermaledeiten Jakarta entkommen! Also sprangen wir gleich am nächsten Morgen in den Zug nach Yogya(karta) (Bild 2). Das bedeutete zwar Westjava komplett zu überspringen, ausgiebige Vorabrecherche ergab jedoch, dass wir dabei nicht allzu viel verpassen würden.

    Acht Stunden lang tuckerten wir also gut 500 km über die Hauptinsel des mehr als 17500 Eilande zählenden Indonesiens. Zugfahren hier ist die sicherste Transportmethode und vor allem sehr billig! Der Komfort ist eingeschränkt, lässt sich jedoch durch z.B. zubuchbare Kissen aufmöbeln (auf Bild 3 der Kissenhändler - Traumjob! 😂). Für das geübte Backpacker-Sultaninchen jedoch nicht von Nöten: wäre doch gelacht, hier nicht auch so eine bequeme Schlafposition zu finden (Bild 4, man beachte den geschickten Einsatz meines Nackenkissens)! Wir kamen wohlbehalten in Yogya an, das für die nächsten zwei Tage unsere "homebase" darstellt.
    Read more

  • Kontrastprogramm

    Nach einer entspannten Nacht in Surabaya haben wir uns Sonntagmittag auf den Weg nach Kudus gemacht. Ich kann euch vorneweg schon sagen – Kudus ist definitiv kein touristischer Ort in Indonesien, was wir am eigenen Leib in Erfahrung bringen durften. Das erste Highlight auf dem Weg nach Kudus war aber erstmal unsere erste Busfahrt in Indonesien.
    Bus fahren in Indonesien

    Im Internet kann man irgendwie eine Art Busfahrplan finden, wo der Preis und die Abfahrtszeit sowieso Abfahrtsort stand. Von Surabaya mussten wir nun also irgendwie nach Kudus kommen. Ohne weitere Hintergrundinformationen sind wir mit einem Uber kostengünstig zum Busterminal gefahren. Der nette Fahrer gab uns noch ein paar Tipps, unter anderem dass wir bitte nur auf die Leute in der Uniform hören sollen. Gesagt, getan. Als wir ausgestiegen sind wurden wir erstmal von vielen Taxifahrern genervt, dass sie uns total günstig nach Kudus fahren. 2 Millionen Rp. (140 € ) - Schnäppchen, klar. Aus der Internetrecherche wussten wir schon, dass die Busfahrt maximal 200.000 Rp. ( 14 € ) pro Person kosten soll. Achja, der Preis bezieht sich übrigens auf 250 km und eine 6 stündige Fahrt, was dann wiederrum günstig ist – egal ob 140 oder 14 €.
    Als wir an den ganzen Taxifahrern vorbei gegangen sind kamen wir in einer kleinen Halle an. Dort fragten wir gleich erstmal die Leute in der Uniform, wo wir denn genau hinmüssen. Leider wollten sich alle um uns kümmern und somit wurden wir von allen Seiten belabert, wo wir denn hinwollen. Schon mehr als genervt haben wir dann den richtigen Bus gefunden. Da wir noch 50 Minuten Zeit hatten, gingen wir wieder in die Bushalle und aßen zu Mittag, da wir eine lange Fahrt vor uns hatten. Das die Fahrt dann doch 6 Stunden lang ist, haben wir erst im Bus heraus gefunden.
    Als wir fertig waren mit Essen mussten wir uns wieder durch die Halle bis nach vorne zum Bus kämpfen. Und ja, es war mehr als lästig. Wieder wollte jeder wissen wo es hingeht und dass er ein besseres Angebot hätte usw. Zudem kam ein ganz verrückter Mann, bei dem wir uns gefragt haben ob er überhaupt eine Sprache kann zu uns an um uns zu unserem Bus zu bringen. Wir waren so genervt, da wir nun schon längst wussten wo wir hinmussten. Als wir dann am Bus angekommen sind, stellten alle fest – Hey, es ist gar kein Platz. Nochmehr genervt standen wir nun also da. Hier ist es also nicht so nach dem Motto der Bus fährt um 14 Uhr und so lange ist auch Platz, sondern der Bus war voll und fuhr 13.40 Uhr los. Zum Glück kam keine 5 Minuten später ein weiterer Bus der uns angeblich auch nach Kudus bringen sollte. Der komische Mann versuchte sich mit Händen mit uns zu verständigen und legte unser Gepäck in den Bus und zeigte uns unseren Platz.

    Nun ging er aber nicht mehr weg. Was er sagte hat niemand verstanden, erst als er 10.000 auf seine Hand malte war klar was er nun wollte. Geld – weil er so nett war uns unseren Bus zu zeigen. Obwohl wir das schon längst wussten und auch alles alleine geschafft hätten. Glaubt mir, ich war richtig genervt. Es waren zwar nur 70 cent, aber das ist hier viel Geld. Leider wäre der Mann nur nicht gegangen, hätte man ihm nicht das Geld gegeben. Also gab ich ihm die 10.000 damit er uns in Ruhe lässt. Nun mussten wir warten da der Bus wieder losfahren würde, wenn der Bus voll ist. Das ganze funktioniert nun also schonmal nicht wie in Deutschland. Wir waren schon genervt, aber die Wartezeit wurden wir super "bespaßt". Alle 5 Minuten kamen die selben Verkäufer rein und hielten uns alles vor die Nase was sie so im Angebot hatten. Ein paar Musiker kamen und spielten Gitarre – Gott, wo waren wir denn nur hier gelandet.

    Der Bus war dann nach einer halben Stunde gefüllt – zum Glück ging es so schnell. Wir konnten dann also 250 km Richtung Kudus fahren. Das war wohl die schlimmste Busfahrt in unserem Leben. Aus einer Fahrspur wurden drei gemacht. Es war egal ob etwas von vorne kam, so lang es kein LKW war konnte alles ausweichen. Es war eine Katastrophe. Sowas wie Stau scheint es hier nicht zu geben, weil Notfalls auch über den Bürgersteig gefahren werden würde – solange einer vorhanden ist. Nach 3 Stunden Fahrt haben wir dann irgendwo im nirgendwo eine Pause gemacht. Wir wollten eigentlich im Bus warten, bis uns jemand versuchte zu erklären, dass auch ein kostenloses Essen mit Getränk im Fahrpreis inklusive ist – für 14 Euro, krass. Das Essen war in Ordnung und bevor es weitergehen sollte ging es zur Toilette.

    Toilette – das nächste Highlight. Ich hatte leider keine Kamera dabei, aber ich guckte mich 5 Minuten um, ging noch mal raus in die nächste Tür, da ich die Toilette suchte. Da war keine Toilette. Nur ein komisches Wasserbecken und ein kleines Loch im Boden. Mehr als überfordert verkniff ich mir den Toilettengang und wieder zum Bus. Was war denn das Bitte. Ich wusste in diesem Moment noch nicht, dass das erst der Anfang der Horrortour ist.
    Kurz vor Kudus machten wir uns Gedanken wie wir nun aus dem Bus rauskommen. Denn hier gibt es keine üblichen Bushaltestellen. Hier konnte jeder entlang der Hauptstraße nach vorne gehen und sagen das er nun gleich raus will. Stellte sich für uns als schwer heraus, da wir kaum indonesisch können. Eine Frau die hinter uns saß versuchte uns zu helfen, bekam es aber auch nicht wirklich hin. Somit sind wir am Ende von Kudus angekommen und der Bus stoppte. Ich musste unserem Abholer bescheid sagen, dass er woanders hinkommen muss. Die Männer die mit uns ausgestiegen sind, quaselten uns auf indonesisch voll. Ich wusste nicht ob sie es einfach nicht verstehen wollten oder konnten, dass wir kein indonesisch können. Genervt standen wir nun also an der Bushaltestelle - Irgendwo im Nirgendwo und keine Ahnung was uns hier erwartet.

    Freiwilligenarbeit

    Als uns der Mann von der "Freiwilligen Organisation" abholte, sind wir von dort nochmal 10 Minuten zu unserer zukünftigen Unterkunft gefahren. Ich kann es leider nicht schön reden, was wir dort erlebt haben. Ich wollte das echt machen, aber ich konnte nicht. Die Menschen sind hier glücklich, so wie sie Leben. Und ich wusste sofort, dass das hier definitiv leider nichts für mich ist. Ich dachte ich würde mit wenig auskommen, aber dieses "wenig" – war mir zu wenig.
    Den ganzen Abend habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich hier am schnellsten wieder wegkomme. Schlafen wollte ich nicht und konnte ich auch nicht als wir zu "Bett" gegangen sind. In einem offenen Raum, ohne Ventilator, ohne alles. Gegen um 2 Uhr muss ich dann doch eingeschlafen sein, bis ich um 4 Uhr von einem Gebrüll wieder wach gemacht wurde. Mitten in der Nacht ertönte durch einen Lautsprecher ein Aufruf zum Gebet auf arabisch. Meine Nacht war definitiv vorbei. Ich machte mir dann stundenlang Gedanken und hoffte das bald jemand aufstehen würde, damit der Tag beginnen kann. Um 7 Uhr sind dann alle aufgestanden und die freiwilligen Arbeit konnte losgehen.
    Ich will euch einen kleinen Einblick in unsere Unterkunft gewären...
    Read more

  • Wir fuhren erstmal ein paar Straßen weiter zu seinen Freunden um dort aus Müll Mode zu machen. Sie bastelten wirklich alles von Blumen, Kleidung, Tischdecken und Taschen. Wir machten uns gleich an die Arbeit und durften selbst ausprobieren, was hier den ganzen Tag passiert. Für den Arbeitsaufwand und die Zeit definitiv keine ausreichende Vergütung. Mirco fielen gleich ein paar Tipps ein um alles besser zu vermarkten, Mirco eben.

    Danach ging es zurück und wir aßen zu Mittag in einem kleinen Laden direkt gegenüber. Wie wir später erfahren haben, war das Essen dort mehr als günstig. Ich konnte satt werden für 4.000 Rp, das sind nicht mal 30 cent. Es gab natürlich nur Reis mit Suppe und Tofu aber immerhin. Da für mich feststand, dass ich dort nicht mehr schlafen wollen würde machten wir uns auf die Suche nach einer neuen Bleibe. Das erste Problem was wir wieder hatten, hier dürfen Frauen und Männer nicht zusammen schlafen, wenn sie nicht verheiratet sind – also hätten wir zwei Zimmer buchen müssen. Ganz bestimmt nicht! Zum Glück fanden wir in einem Homestay etwas mehr Offenheit und wir konnten dort pro Nacht für 7 Euro zu zweit schlafen. Wir hatten ein richtiges Bett, eine Klimaanlage und wenn auch keine richtige Toilette, aber wenigstens eine saubere.

    Als es danach die ganze Zeit nur regnete machten wir uns auf den Weg in eine Halle um Badminton zu spielen - was für eine gelungene Abwechslung. Viel mit freiwilligen Arbeit hatte das jedoch irgendwie nicht zutun. Am Abend saßen wir alle zusammen und tauschten Erfahrungen und Länderinformationen aus. Die Kinder aus der Stadt kamen auch um dort mit uns zu spielen und waren beim Anblick von uns doch sehr schüchtern und zurückhaltend. Sehr niedlich. Ich bekam danach die wohl beste kostenlose Massage überhaupt. Müde fielen wir dann in unserem Homestay ins Bett, da am nächsten Morgen frühes aufstehen angesagt war.
    Read more

  • Am Dienstag gingen wir dann wieder zu den anderen, um uns dort an die Arbeit zu machen. Oder wohl eher die Jungs, da Tische gebaut wurden. Die Tische brauchten sie um die Kinder im Dorf zu unterrichten - also Englisch, Kunst und Mathe. Die Mittel die hier zum Tische bauen genutzt wurden waren für uns Deutsche auch sehr amüsant, genau wie die Planung und Konstruktion im Allgemeinen. Ich hatte wahnsinnige Kopfschmerzen und ging somit zur anderen Unterkunft zurück während Mirco bei den anderen blieb. Meinen Tag verbrachte ich mit der weiteren Reiseplanung, die nun soweit feststeht. Mirco kam am Abend und berichtete von seinem Tag und wir machten uns einen Plan wie es nun weitergehen würde. Wir fliegen am Dienstag nach Kuala Lumpur für ein paar Tage um dann die letzten Wochen in Thailand zu entspannen und nichts zu machen.

    Am Donnerstag haben wir nun die freiwilligen Arbeit frühzeitig abgebrochen, da ich mich dort einfach nicht wohl gefühlt habe und wir uns leider ein bisschen mehr darunter vorgestellt haben. Mirco war am Mittwoch mit den Anderen noch unterwegs gewesen und hat sich mit den Kindern beschäftigt und einen Wasserfall von Müll gereinigt.

    Wir fahren nun nach Jakarta, der Hauptstadt von Indonesien und werden ein bisschen Sightseeing machen. Am Dienstag geht der Flug dann nach Kuala Lumpur – und das Kapitel Indonesien ist für mich erstmal abgeschlossen.
    Read more

You might also know this place by the following names:

Provinsi Jawa Tengah, Jawa Tengah, Central Java, جاوة الوسطى, Keski-Jaava, Java central, Midden-Java, Jawa Środkowa, Java Central, Provincia Java Centrală, Trung Java, 中爪哇省