Indonesia
Rajaberneh

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6 travelers at this place:

  • Day46

    Feuchte Wanderung, heisse Erhohlung

    October 18, 2018 in Indonesia ⋅ 🌧 15 °C

    Guten Morgen, wir freuen uns über einen Regenfreien Morgen. Wie gestern versprochen bringen wir unserer Gastfamile das Roti Bakar von gestern und erhalten es erhitzt mit zwei Kaffee zusammen zurück. Dazu noch ein paar Kaki und Passionsfrüchte selber geschnitten und das Frühstück ist perfekt.
    Etwas später als geplant starten wir unsere Wanderung. Drehen nach 5 Meter nochmals um und bringen die Pullis zurück (zu heiss). Laufen los, oh Karte vergessen. Jetzt aber, wir laufen los zum Gunung Sibayak. Dieser aktive Vulkan ist einer von zwei Berastagi umgebenden Vulkanen. Zum anderen dürfen wir nicht, da der seit 2014 immer mal wieder kleine Eruptionen hat.
    Der erste Teil des Aufstiegs zieht sich über eine geteerte Strasse, erst durch Gemüsefelder, danach durch den Jungel immer steiler hoch. Falsch abbiegen ist kaum möglich, tut man es doch, wird man gleich von sämtlichen Locals wieder auf den richtigen Weg geschickt. 😅
    Nach dem wir den Eintritt in den Nationalpark gezahlt haben, wird die Strasse immer weniger ihrem Namen gerecht und zieht sich immer steiler hoch. Endlich haben wir den Parkplatz für die Roller erreicht, auch wenn wir keine Ahnung haben wie die die Strasse hoch kommen sollen (oder auch runter).
    Hier beginnt die Wanderung erst richtig. Nun ist es ein Wanderweg, welcher bei uns sicher als Alpinwanderweg gekennzeichnet wäre. Mal klettern wir einen engen Pfad zwischen Felswänden durch, ein ander Mal stehen wie in einer Art Höhle, gebildet durch lebende und vertrocknete Palmen (-blätter). So steigen wir immer höher, bis wir endlich den Kraterrand sehen. Hier steigt uns auch der bekannte Schwefelgeruch in die Nase. Natürlich fängt es jetzt an zu tröpfeln.
    Wärend des ganzen Aufstiegs sind uns immer wieder junge Locals mit Campingausrüstung begegnet. An einem freien Tag oder Wochenende auf den Berg zu steigen und zu Campen gehört hier zu den Lieblingsbeschäftigungen. Über verwirrende Pfade schaffen wir es zum Krater. Vor dem Krater auf der rechten Seite strömt, sehr laut, an drei Stellen Schwefeldampf mit gewaltiger Kraft hervor. Im Krater befindet sich ein See, (naja meistens wohl mehr als heute) in den schreiben die Jugendlichen (wenn der See kein Wasser führt, sonst ist er natürlich giftig) mit Steinen ihre Liebesbotschaften.

    Da wir allein sind, können wir endlich auch mal viele Fotos machen ohne uns dafür zu schämen. (Mit den Handys, die Kamera haben wir schonwieder vergessen). Dazu klettern wir noch etwas höher mit Aussicht auf den Krater und das Tal.
    Frierend (kein Pulli und so🙄) und nass wandern wir runter zum Parkplatz, verpflegen uns dort (während eines Wolkenbruchs) und machen uns dann auf den Weg zu den heissen Quellen.

    Da es auf dem Weg runter, durchgehend regnete, kommen wir nass und frierend in der ersten Quelle an. Bei der Quelle handelt es sich um verschieden tiefe Schwimmbecken mit heissem Wasser. Das Wasser wirkt etwas schmutzig, was aber hoffentlich daran liegt, dass es durch Schwefeldampf gewärmt wird. Auch hier sind wir wieder alleine. Wir lassen uns ins warme Wasser fallen und fühlen uns sofort besser. Nach einer Stunde machen wie uns auf den Heimweg und erwischen direkt einen der kleinen klapprigen Minibusse. Dieser bringt uns irgendwie zurück ins Dorf.
    Nach einer heissen Dusche fühlen wir uns wieder fit und aufgewärmt. Es regnet schon wieder und hört auch nicht auf. Heldenhaft holt Stephan unten im Dorf, Burger und Roti Bakar für ein Abendessen im Bett. 😁
    Die Burger sind auch hier sehr Indonesisch angehaucht, vorallem die scharfe Sauce statt Ketchup kommt überraschend.
    Den Abend lassen wir noch mit einem Film auf dem Laptop ausklingen und hoffen für morgen auf einen regenfreieren Tag.
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  • Day14

    Vulkan Sibayak

    April 26, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach 5 Stunden Schlaf, das Hotel soll sich ja auch lohnen, klingelte der Wecker. Mit 30 Minuten Verspätung, das Nasi Goreng zum Frühstück dauerte wohl länger, wurden wir abgeholt und bis auf 1h Fußmarsch an den Vulkan Sibayak herangefahren.

    Mit dem Frühstück, warmen Sachen und einer Taschenlampe wanderten und teils kletterten wir den Vulkan in völliger Dunkelheit nach oben. Unser Guide hatte immer ein paar interessante Infos parat, die uns von den Mühen ablenkten.

    Pünktlich zum Sonnenaufgang um 6:25 waren wir oben auf 2212m angelangt und konnten die Wolken begutachten, die langsam heller wurden. Die Sonne sahen wir zwar nicht, dafür aber den atemberaubenden Krater. Nachdem alle Bilder im Kasten waren, gönnten wir uns das Nasi Goreng zum Frühstück.

    Der Guide zeigte uns noch das Kraterbecken, die Schwefelgase und die 500 Grad heißen Becken. Solang sich darin Wasser befindet ist alles in Ordnung, ansonsten drückt sich die Lava langsam nach oben. Im Hintergrund sah man immer wieder den großen Sinabung aus den Wolken ragen, wie er Aschewolken nach hervorschoss.

    Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Wow!
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Rajaberneh

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