Indonesia
Tanjung Batuprahu

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4 travelers at this place:

  • Day153

    Agung Rinjani

    May 14 in Indonesia ⋅ ☀️ 22 °C

    Immer wieder streift mein Blick den Agung Rinjani und natürlich möchte ich da hoch. Ich fahre zu den Dorf Pariwisata gegen 19 Uhr komme ich an und erfahre dass die Spitze des 3200m hohen Berges, momentan nicht besteigbar ist, das Verbot wurde von staatlichen Behörden erlassen, die Wege sind nicht mehr nutzbar, der Grund dafür ist das letzte Erdbeben. Was geht ist eine 2 Tagestour zum Badecamps. Wie der Zufall es möchte kann ich bei einer französischen Gruppe mit gehen. Um 7 Uhr morgens treffe ich die Franzosen, auf der Ladefläche eines Pickups werden wir zum Anfang des Dschungels gefahren. Die Vegetation ist zu Beginn sehr dicht, teilweise reichen mir die Gräser bis zur Schulter, freche Javaneraffen beobachten uns und bekommen so manchen Bissen von unseren Mittagessen ab. Die schwarzen Affen sind auf Menschen nicht so gut zu sprechen und flüchten sobald sie uns erblicken. Der Anstieg hat es ziemlich in sich, wie schnell sich doch meine Nepal Kondition in Luft aufgelöst hat. Angekommen am Rand des Vulkans bestaunen wir die Caldera, vor ca. 1.2mil Jahren ist der Berg 5000m hoch gewesen, durch eine gewaltige Eruption wurde die Spitze gesprengt, dieses Tal hat sich mit Wasser gefüllt und ein neuer kleiner Vulkankegel hat sich aufgetürmt. Langsam ziehen Wolken in das Tal des Vulkans, verhüllen den kleinen Wald und die Stelle des Sees die sich durch Schwefel gelb verfärbt hat. Gemeinsam bestaunen wir die Gestirne und legen uns schlafen. Die Nacht ist kurz, auf der Wolkendecke die unter uns wabert spielt sich ein farbenfrohes Spektakel ab, Eos vollbringt ein Meisterwerk. Nachdem die Sonne aufgegangen ist begeben wir uns wieder runter. Die folgenden zwei Tage habe ich einen nicht zu verachtenden Muskelkater.Read more

  • Day38

    ...und alles wieder runter

    November 7, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach kurzem Genuss des Ausblicks auf den Krater 5 Stunden downhill... zählt nun nicht zu meinen Lieblingsdisziplinen. War aber so. ;)
    Und jetzt geht's nicht anders: ab an den Strand! Ab nach Gili Air...

  • Day42

    Mount Rinjani Tag 2 Part 2

    July 2, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 14 °C

    Am Camp angekommen gibt es erst mal Frühstück: Bananenpancakes. Yes! Danach ruhen wir uns noch ein bisschen aus, packen unsere Sachen zusammen und los geht Teil 3: Vom Camp zum Kratersee.

    Wir können den See sehen und die angedachten 2-3 Stunden werden wir sicher nicht brauchen - denken wir... bullshit natürlich. Der Weg ist zwar serpentinenartig angelegt, aber in sich doch sehr steil. Zudem gibt es einigen Gegenverkehr auf der einspurigen Strecke und vor allem einige Porter, die auf Grund ihrer Geschwindigkeit und des Gewichts auf ihren Schultern Vorfahrt haben.

    Unsere Porter, die noch die Zelte abgebaut und unser Frühstück abgeräumt haben, brauchen nur eine Stunde um uns eingeholt und dann überholt haben. Wir sind fassungslos. Unsere teuren Wanderstiefel und die ganze Ausstattung können nix gegenüber den Portern, die in Flip Flops bzw. teilweise barfuß den Berg runterrennen.

    Mittlerweile ist unser Weg wieder in eine angenehm kühle Wolke gehüllt. Dies bringt allerdings auch mit sich, dass wir den See nicht sehen. Wir haben kein Ahnung, wie weit wir sind bzw. wo eigentlich dieser verdammte See ist. Kurz vor unserem Ziel schwinden langsam die Kräfte und wir wollen nur noch ankommen. Irgendwann machen wir einen leichten Linksschlenker und da ist er plötzlich. Noch 20 Minuten und wir haben ihn endlich erreicht!

    Unsere Porter sind verschollen und somit setzen wir uns irgendwo hin, während unser Guide sie suchen geht. Sie haben sich 10 Minuten den See runter platziert und da dies die "falsche" Richtung ist, gehen wir erst mal zu den Hotsprings. Strategisch gut, haben wir unser Badesachen zum Greifen eingepackt und somit können wir direkt in die ca 35° warme Quelle springen. Unsere Muskeln freuen sich über die Erholung! Nach 20 Minuten müssen wir weiter - die Porter warten mit dem Essen und dann müssen wir ja auch noch hoch auf den Kraterrand...

    Zum Essen mit Blick auf den farbenfrohen Vulkansee bekommen wir leider viel zu scharfe gebratene Nudeln. Durch die Schärfe merken wir beide auch, dass wir uns heute morgen anscheinen die Lippen verbrannt haben - denn jetzt brennt es so richtig schön. Reis und Ketschup lindern den Schmerz und geben uns die Energie, die wir für den Rest benötigen, denn nun kommt der 4. und letzte Teil unseres heutigen Tages: Auf der anderen Seite hoch zum Kraterrand zum zweiten Camp. Wir sind erschöpft und müde und auf uns warten weitere 3 Stunde den Berg wieder hoch. Aber wir haben keine Wahl: das Camp ist oben und wir sind unten.

    Also tun wir, was wir immer tun: wir laufen. Wir sind zwar nicht die Schnellsten, aber die Kontinuierlichsten, denn unser Motto lautet: slow und steady. Also langsam, aber kontinuierlich. Das belohnt uns dann auch, denn wir sind in nur 2 Stunden und 15 Minuten oben. Das Gefühl am Camp anzukommen, ist unbeschreiblich. Wir wissen wir haben diesen Tag überstanden! Morgen geht es "nur" noch vom Camp den Berg runter zum Gate des Parks.

    Natürlich haben uns die Porter unterwegs überholt und somit stehen die Zelte bereits als wir ankommen. Wir machen noch die letzten Fotos vom Krater und dem Gipfel, bewundern den Sonnenuntergang, essen gebratenen Reis und legen uns schlafen. Es ist so windig, dass es klingt als ob jemand gegen das Zelt schlägt, aber wir sind so erschöpft das alles egal ist.

    Dieses Gefühl, dass wir das geschafft haben: Das kann uns keiner nehmen!
    Chris&Stephi
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Tanjung Batuprahu

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