Ireland
Teelin

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17 travelers at this place:

  • Day11

    County Sligo & Slieve League

    August 21 in Ireland ⋅ 🌧 14 °C

    Zum Glück hatten wir uns für das nächste Ziel auf unserer Reise ein B&B inklusive Frühstück gebucht, denn der Plan, eines von Brians Hähnchen mitzunehmen (Old Brian, nicht Schaf Bryan - das führte schon während des Aufenthalts in Connemara zu Verwirrungen) und als Frühstückslieferanten und Haustier in unserem Mietauto zu halten, ging leider nicht auf.

    Gestärkt und mit positiver Einstellung gegenüber dem Wetter - es schüttete heute in Strömen - machten wir uns auf den Weg ein kleines Valley zu suchen. Und zwar nicht irgendein Tal (engl. Glen) sondern "The Fairy Glen". Es hieß, dass in diesem verwunschenen Stückchen Wald Feen und Leprechauns hausen würden und die wollten wir natürlich unbedingt besuchen.
    Das Tor zu dieser anderen Welt zu finden, stellte sich als garnicht so einfach heraus. Nach einem alten Brunnen und einem Tor ausschauhaltend, fuhren wir zuerst die schmale Straße erfolglos mit dem Auto auf und ab. Okay - kein Holy Well. Zu Fuß durch den Regen stapfend probierten wir es nochmal und siehe da! Nach ein paar Minuten Fußweg zeigte sich endlich der überwucherte und schlecht sichtbare Eingang zum nur 12 Meter breiten, 1,2 Kilometer langen und 18 Meter tiefen Microvalley! Die wild ineinander verschlungenen Äste bildeten ein vom Regen schützendes Blätterdach über dem matschigen Trampelpfad, dem wir folgten. Wir haben zwar weder Feen oder Leprechauns, noch Trolle und Einhörner gesehen, dennoch macht das Fairy Glen auch im durchweichten Zustand seinem Namen alle Ehre.

    Trotz weiter anhaltendem Regen zogen wir tapfer unseren Tagesplan durch (Wir wollen ja nichts verpassen!) und lenken unseren Opel weiter nach Nordosten zum Rosses Point. Hier gibt es eine einsame Statue auf einem Hügel zu besichtigen, welche eine Frau zeigt, die verzweifelt auf die Rückkehr ihres zur See gefahrenen Geliebten wartet. Passend wird das Kunstwerk als "Waiting on the Shore" bezeichnet.

    Vorbei am Ben Bulben, einem Tafelberg und das Wahrzeichen des County Sligos, besuchten wir den Mullaghmore Head. Am äußersten Ende der kleinen Halbinsel kann man sich auf ein Bänkchen setzen und gemütlich ein Picknick machen. Im Rücken die Ozeanbrise spüren und die tolle Aussicht auf das kleine Cassiebawn Castle plus den Ben Bulben im Hintergrund bestaunen. Wie in einem kitschigen Heimatfilm. Hätte auch sicher wunderbar geklappt, wenn da nicht der Wind, der Regen von allen Seiten (ja, immernoch) und die unglaublich schlechte Sicht gewesen wären.

    Na gut, am besten in der nächsten Unterkunft in Donegal kurz aufwärmen, trocknen und auf besseres Wetter warten.
    Donegal ist ein kleines, touristisches Dörfchen und unserer Meinung nach ist die Dorfmitte hier nicht die Kirche, sondern das Straßen-Dreieck mit dem klingenden Namen "the Diamond". Man kann sich das so vorstellen: In der Mitte der idyllisch zubetonierte Platz für Fußgänger oder Menschen, die gerne von Verkehr umringt (oder eher umdreieckt?!) sind, irgendwo ein Schild von einem Mexikaner mit Gitarre und schließlich drei genau gleich aussehende Straßen, die an je einer Seite des Platzes vorbei führen.

    Slieve League oder für die Iren auch "Sliabh Liag", unsere heutige Hauptattraktion, lag noch vor uns. Um dieses Naturschauspiel mit eigenen Augen zu sehen, mussten wir nochmal eine Stecke von 50 Kilometer zurücklegen, aber es war definitiv die Fahrt wert! Vor allem auch deswegen, weil sich die Sonne tatsächlich noch gezeigt hat. Wer hätte das gedacht!
    Die Steilklippen von Sliabh Liag (was übersetzt übrigens so viel wie "Steinberg" heißt) gehören mit ihren 601 Metern Höhe zu den höchsten in Europa. Für ganz Extreme gibt es sogar einen Pfad, der direkt an der Klippenkante entlang führt. Die Iren neigen dazu, immer sehr treffende Namen für solche Dinge zu wählen, denn der Pfad heißt schlicht "One Man's Pass". Man kann sich schon denken warum, denn der Pfad ist gerade einmal so breit, dass sich eine einzelne Person darauf fortbewegen kann. Links und rechts geht es dabei steil bergab. Da es mit unserem Mut bei der Vorstellung auch ziemlich bergab ging und wir Blums so oder so dazu neigen irgendwo reinzufallen oder ähnlich tolle Erlebnisse zu haben, ließen wir diesen Wanderweg lieber bleiben.

    Nachdem wir nach dem abendlichen Ausflug Donegal wieder errreichten, kamen wir auf die tolle Idee, uns aufzuteilen. Renate alias Mama ging zum Auto zurück, um unseren Proviant zu holen und wir durchkämmten indessen den nahegelegenen Spar nach noch mehr Futter für unser Abendessen. Promt verliefen wir uns in dem winzigen Dörfchen und fanden die Eingangstür zum B&B erst nach 10 Minuten wieder. Erst jetzt wurde uns bewusst, warum unser Gastgeber mindestens 10 mal nachgefragt hatte, ob wir die Tür zum B&B auch wiederfinden würden, wenn er das Schild reinhängt und warum er uns zwang, eine Visitenkarte mit lustiger Zeichnung auf der Rückseite mitzunehmen. Man sollte sich in Irland übrigens auch nicht an den Guinness Schildern orientieren, denn die identisch gleichen Dinger gibts an jeder Ecke ("Aber neben der Eingangstür war doch ein Pub mit Guinness Schild..."). Mama, die einen 5 Minuten Fußmarsch zum Auto hatte, war vor uns da. Btw. die Unterkunft war 2 Häuser vom Spar entfernt. Die einzige Erklärung für dieses seltsame Phänomen ist wohl, dass die Gebäude wie im Spiel "das verrückte Labyrinth" laufend ihre Plätze wechseln. Die einzig logische.
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  • Day17

    Slieve League

    June 23 in Ireland ⋅ 🌧 16 °C

    Auf dem Weg nach Slieve League halten wir noch am Mullaghmore Head. Ein netter Punkt, der im Sommer ein Traum sein muss. Das tolle Schloss mit Blick auf Ben Bulben, einem riesigen Tafelberg, ist in Privatbesitz und hat sogar ein Torhaus- wow.
    Wir folgen den Schildern nach Slieve League und entschließen uns, das Auto auf dem unteren Parkplatz stehen zu lassen. Als wir das Gate passieren, öffnen wir es noch einmal für zwei Damen aus Galway in einem alten Pajero. Die nehmen uns tatsächlich mit nach oben; zu Fuß wären es min. zwei km gewesen. soooo nette Leute!
    Ein leichter Nieselregen hält uns nicht davon ab, noch ein Stück höher zu laufen. Die Aussicht ist gigantisch. Einige Irre laufen doch tatsächlich auf dem 600m hohen Grat, dem One Man's Path, entlang. Es weht eine ziemlich steife Briese da oben.
    Wir genehmigen uns noch ein Lobster Roll, bevor wir den windigen Abstieg in Angriff nehmen.
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  • Day7

    Sliabh Liag

    June 13, 2018 in Ireland ⋅ 🌧 14 °C

    Ann hat eine kleine Rundreise durch Donegal mit uns gemacht.
    Bei guten irischen Wetter mit viel Wind und Regen ☔️😊😊
    Wir sind an der Westküste entlang gefahren, vorbei an Jessica Parkers Ferienhaus 😊. Hinauf an die Klippen Sliabh Liag. Am Rückweg gab es in einem urigen Pub noch ein Guinness

You might also know this place by the following names:

Teelin, Teileann

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