Israel
Al Muşrārah

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35 travelers at this place

  • Day18

    Erste Impressionen

    February 24, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 12 °C

    Zunächst mussten unsere Lebensmittelvorräte aufgefüllt werden und die Auswahl auf dem Bazar war für uns schon überwältigend, denn hier gab es nur leckere, frische Sachen. Dabei weiß man gar nicht mit was man anfangen und aufhören soll.Read more

  • Day24

    Statt Quarantäne nach Jerusalem

    March 9 in Israel ⋅ 🌙 16 °C

    Nachdem wir gestern erfahren haben, dass unser Flug gestrichen wurde, wachten wir heute mit der Nachricht auf, dass wir in Quarantäne müssen. Israels Regierung hat festgelegt, dass alle, die in Palästina waren 14 Tage nicht das Haus verlassen dürfen. Dies löste in der Gruppe eine ziemlich bedrückende Stimmung aus. Mittlerweile hat sich das Auswärtige Amt anders positioniert und meint, dass wir keine Probleme haben werden, da wir schon lange im Land sind. Erstmal werde wir das Programm fortsetzen. Wir sind sehr gespannt wie es weitergehen wird. Auf dem Weg nach Jerusalem stoppten wir in den Nationalpark Bet Schean. Hier sahen wir uns mehrere Stunden eine römische Ausgrabungsstätte an. Unter anderem sah man hier ein Amphitheater, ein byzantinisches Badehaus und ein römischer Tempel. Ein sehr heißer Tag der aber insgesamt sehr ruhig war. Mittags Picknickten wir in einem sehr idyllischen Park. Zum Glück konnten wir abends unser schönes Hostel beziehen und durch die Straßen ziehen.Read more

  • Day13

    Das tote Meer

    April 28, 2018 in Israel ⋅ ⛅ 19 °C

    Eigentlich wollten wir heute nach Ein Gedi, Masada und dem toten Meer. Aufgrund der starken Regenfälle in den letzten Tagen wurde der Weg nach Ein Gedi und Masada aber buchstäblich weggeschwemmt. Und so ging es dann nur zum toten Meer. Wir fuhren bereits um 7:00 Uhr los und fuhren an Jericho vorbei zum toten Meer. Dabei fiel uns auf, dass wir mit Potossi und Jericho, die höchst- und tiefgelegenste (Groß-)Stadt der Welt gesehen haben. Das ist doch mal was. Aber es ging noch tiefer. Das tote Meer gilt als der tiefgelegenste Ort der Welt. Das Meer liegt weit unter dem Meeresspiegel. Über Jahrhunderte war der Wasserstand hier ziemlich stabil, in den letzten Jahrzehnten nahm der Wasserstand jedoch gravierend ab. Grund ist, dass die Flüsse, die im toten Meer münden, von jordanischer und israelischer Seite angezapft werden. Die Landschaft ist sehr karg und man kann auch keinen Sandstrand erwarten. Das Wasser ist trübe und es finden sich große Salzkristalle am Boden, die auch schonmal wehtun können. Daneben gibt es vor allem Schlamm im Boden, den man sich auf den Körper schmieren kann. Das Wasser und dem Schlamm wird eine heilende Wirkung zugesagt und angeblich auch schon Kleopatra fuhr zu Kur hierher. Im Wasser selbst ist untertauchen nicht möglich und man treibt vor sich hin. Das Wasser sollte man wirklich nicht in die Augen bekommen, da es extrem brennt. Der Salzgehalt ist rund 10x höher als im Mittelmeer und man muss sich nach dem Bad auch mit Süßwasser wieder abduschen. Wir ließen uns treiben und schlammten uns ein. Leider kam es zu einer Reaktion mit unserer Sonnenmilch und wir waren nach dem Abduschen orange. Hinzu kam, dass Steffi auf Chris Rücken „Dead Sea“ schrieb und es nunmehr gut sichtbar immer noch da war. Nach knapp 2 Stunden fuhren wir dann wieder nach Jerusalem, wo wir ordentlich Schlaf nachholen mussten. Am späten Nachmittag gingen wir dann - zusammen mit Silvie, die wir am Vorabend kennengelernt hatten - in die Altstadt von Jerusalem. Diese war heute wesentlich leerer, sodass wir gemütlich durch die Grabeskirche gehen konnten und uns die Kapellen noch einmal in Ruhe anschauten. Wir aßen noch eine Kleinigkeit und gingen noch einmal zur Klagemauer, wo heute ein großes Treiben zu sehen war, da viele den Shabbat zum beten und diskutieren nutzten. Die ultra-orthodoxen zogen sich hierfür fein an und man konnte die unterschiedlichen Strömungen gut erkennen, da sich die Kleidung stark Unterschied. Fotos und Videos waren verboten, was aber viele Touristen nicht aufhielt (finden wir aber sehr respektlos). Dann ging es zurück durch die Stadt und auf den Rückweg aßen wir noch einen Malawach und genehmigten uns einen letzten Drink bei kaukasischer Musik. Dann ging es auch schon ins Bett. Morgen ist dann schon Abreise.Read more

  • Day10

    Die heilige Stadt

    April 25, 2018 in Israel ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute ging es in die heilige Stadt! Wir mussten hierfür nur knapp 15 Minuten zu Fuß gehen und sahen dann schon die imposante Mauer, die die Altstadt mit ihren vier Vierteln (christliches, armenisches, jüdisches und muslimisches Viertel) umgibt. Für diesen Haufen Steine sind im Laufe der letzten Jahrtausende also so viele Menschen umgekommen. Auch heute ist das Leben in der Stadt von der einen oder anderen Spannung geprägt und zieht unzählige Gläubige Leute in ihren Bann (Stichwort: Jerusalem-Syndrom). Wir trafen unseren Guide, die uns durch die heiligen Stätten führen sollte, vor den Toren der Stadt. Wir gingen dann zunächst durch das christliche Viertel und in Richtung der Grabeskirche. Die Gassen der Stadt sind sehr eng und gefüllt mit den verschiedensten Menschen. Die Tour war so aufgebaut, dass wir zunächst die christlichen Stationen abliefen (hierzu zählt auch der Kreuzigungsweg von Jesus), dann die muslimischen Stätten besuchten und am Ende die Klagemauer besichtigten. Bereits vor der Grabeskirche gab es als Jesus verkleidete Menschen und Vertreter jeder denkbaren christlichen Kirche (Katholiken, Kopten, Orthodoxe etc.). Auch die Grabeskirche selbst ist innen streng danach unterteilt (die Unterteilung wurde von Vertretern aller Kirchen unterzeichnet). Die Grabeskirche ist der Ort an dem Jesus gesalbt und (am Ende) beerdigt wurde. Daneben finden sich - neben dem Grab und den heiligen Steinen auf denen er gesalbt wurde - auch andere Reliquien der christlichen Kirche dort (u. a. das angebliche Grab von Adam). Es war voll und die Leute irgendwie gestresst, da alle in diese Kirche wollten und demzufolge ziemlich drängten und schubsten. Inwieweit die dortigen Reliquien einer weltlichen Überprüfung standhalten, kann jedem selbst überlassen werden. Danach gingen wir die einzelnen Kreuzigungswege Jesus ab. Von dem Ort an dem die Frauen Jerusalems weinten, zu den Ort an denen er sich an der Wand abstützte (was täglich wagenweise Leute aus Reisebussen nachmachen) und den Orten an dem er umgefallen ist. Den Kreuzigungsweg als Pilgerreise haben die Franziskaner eingeführt, die damit sehr viel Geld machten, da sie bereits damals fleißig Waren an der Strecke anboten (bzw. dabei mit verdienten). Anschließend war aber erstmal Zeit für eine Mittagspause mit verschiedenen Pasten und Falafel. Wir waren im muslimischen Viertel angekommen. Danach ging es durch diverse Sicherheitskontrollen in Richtung Tempelberg, wo wir uns die Moschee und den Felsendom anschauen wollten. Die Sicherheitsleute und die Sittenpolizei waren hier sehr streng und Besuchern ist am Nachmittag nur für eine Stunde der Zugang erlaubt. Der Tempelberg ist der Ort an dem König Salomon den ersten Tempel errichtete, der später von den Babyloniern abgerissen wurde. Später wurde der zweite Tempel errichtet, der von den Römern niedergerissen wurde, um dann ein Tempel zu Ehren der Venus zu bauen (wobei Jesus vom gegenüberliegenden Ölberg stets geweint haben soll, wenn er den Tempel sah, da er wusste, dass er in Zukunft abgerissen wird). Nach den abrahamitischen Religionen ist der Tempelberg auch der Ort an dem Gott Adam schuf, Abraham seinen Sohn (fast) geopfert hätte und auch andere bedeutende Geschehnisse stattfanden. Heute befindet sich besagte Moschee und der Felsendom an dem Ort (die drittwichtigste muslimische Stätte nach Medina und Mekka). Da die Zeit sehr kurz war und die Sicherheitsleute, der dort zuständigen jordanischen Polizei recht streng, konnten wir einen Blick erhaschen und mussten den Tempelberg aber recht schnell auch wieder verlassen. Nach einem kurzen Gang durch das muslimische Viertel ging es dann in das jüdische Viertel, wo wir dann zur Klagemauer am Fuß des Tempelbergs gegangen sind. Die Klagemauer ist die wichtigste jüdische Stätte und dient als eine Art offene Synagoge. Zu unserer Überraschung war es hier wesentlich entspannter als in der Grabeskirche und auf dem Tempelberg. Der Zugang stand Allen gleichermaßen offen und die Stimmung war ziemlich ungezwungen. Wir schrieben unsere Wünsche auf einen Zettel und steckten diese in einen der freien Schlitze der Klagemauer und dann war die Tour nach 4 Stunden auch schon vorbei. Wie sich zeigte zum richtigen Zeitpunkt, da dann auch gleich ein großes Gewitter einsetzte. Wir gingen durch das jüdische Viertel (die Viertel unterscheiden sich nach Aussehen und Zustand sehr stark voneinander) zurück zum Jaffa-Tor und durch die Neustadt zurück zum Hostel, wo wir uns erstmal ausruhten. Den Trubel der Altstadt wollten wir erstmal hinter uns lassen und auf die Erkundung mit Starkregen und Hagel (auf den dann glatten Straßen und engen Gassen) hatten wir keine große Lust. Später gingen wir noch einmal etwas Essen und entspannten den restlichen Abend zusammen. Morgen schauen wir uns die einzelnen Viertel der Altstadt noch einmal genauer an.Read more

  • Day11

    Die Viertel der Altstadt und der Ölberg

    April 26, 2018 in Israel ⋅ ⛅ 12 °C

    Und wieder ging es in die Altstadt von Jerusalem und an das Jaffa-Tor. Heute wollten wir den Tag mit einer Führung durch die vier Viertel der Altstadt beginnen. Es ging daher auch gleich los und in das armenische Viertel mit seinen knapp 7.000 Einwohnern. Dieses ist auch das kleinste Viertel in der Altstadt. Den Armeniern wurde spätestens unter der osmanischen Herrschaft das Viertel zugesprochen. Die Armenier waren auch diejenigen, die das Christentum als erstes als Religion anerkannten (dann wieder ablehnten und dann wieder anerkannten). In dem Viertel war jedoch nicht allzu viel los, sodass es direkt in das jüdische Viertel weiterging. Dort leben größtenteils orthodoxe (aber keine ultra-orthodoxen) Juden. An den Türen findet man demzufolge einen Kasten für Hanukkah und einen Kasten für die Segnungen des Hauses. Das Viertel ist am besten hergerichtet und bietet interessante archäologische Funde aus der römischen und vorrömischen Zeit der Stadt. Die Flächen sind offen gestaltet und es gibt nur wenige enge Gassen. Daneben gibt es Schulen, Kindergärten und die beste Aussicht auf den Tempelberg und die Klagemauer. Fließend geht das jüdische Viertel in das arabische Viertel über, sodass teilweise das Untergeschoss bereits zum arabischen Viertel gehört, während die obere Etage noch dem jüdischen Viertel zuzuordnen ist. Die Übergänge sind jedoch nicht abrupt, da im arabischen Viertel teilweise auch Juden wohnen und umgekehrt (aber jeweils nur sehr wenige). Das arabische Viertel ist das größte der Stadt mit ca. 23.000 Einwohnern. Die Architektur ist angelehnt an Basare und Märkte und so wundert es nicht, dass die engen Gassen zum Verkauf allerlei Waren genutzt werden und an jeder Ecke Essen, Gewürze und Souvenirs angeboten werden. Vom arabischen Viertel mit seinen engen Gassen ging es dann weiter ins wieder offenere christliche Viertel, wo wir an der Erlöserkirche vorbeikamen. Hier werden die Messen auf Deutsch gehalten, da es eine durch Kaiser Wilhelm II. eingeweihte evangelische Kirche ist. Die evangelische Kirche ist in der Grabeskirche auch nicht vertreten, da sie das Grab Jesus und den Berg Golgatha an einem anderen Ort vermutet und demzufolge in offene Konfrontation zu den anderen Strömungen gehr. Nichtsdestotrotz ging es die 50 Meter weiter wieder zur Grabeskirche. Dort erfuhren wir - ergänzend zum Vortag - das der Schlüssel zur Kirche durch zwei muslimische Familien verwaltet wird, da sich die verschiedenen christlichen Kirchen nicht einigen konnten, welche von ihnen den Schlüssel haben darf. Nachdem wir wieder am Jaffa-Tor waren, entschieden wir uns für einen Geheimtipp. Ein wenig versteckt am Tor kann man Eintrittskarten erwerben und die Mauer hinaufsteigen. Und so machten wir uns auf den Weg über die Stadtmauer, wo sich wirklich kaum Menschen aufhielten. Von dort konnten wir noch besser sehen, dass die Stadt sehr dicht bebaut ist. Die Dachterrassen der Einwohner sahen jedoch sehr vernachlässigt aus. Aufgrund der politischen Lage am Tempelberg ist die Stadtmauer aber im Osten nicht zugänglich und so mussten wir im arabischen Viertel wieder hinunter (nach 40 Minuten Marsch auf der Mauer). Allmählich zog auch wieder ein Gewitter auf. Zum Glück waren wir aber bereits mit der Mauer durch und machten uns auf den Weg eine Kleinigkeit zu Essen. Die letzte Station für heute sollte der Ölberg sein (welcher auf beinahe jeder anderen Sprache aber Olivenberg heißt, was treffender ist). Ein großer Teil des Ölberges ist mit Gräbern bedeckt (nach jüdischen und arabischen Glauben besonders gut, da der Tempelberg in der Nähe) und es finden sich zwei Kirchen (Basilika und Kirche der Nationen) sowie der Garten Getsemani dort (wo Jesus gerne spazieren ging, verraten und verhaftet wurde). Wir schauten uns diese Orte an und gingen steil bergauf. Am oberen Ende des Ölbergs hat man dann eine hervorragende Aussicht über die Altstadt. Das Gewitter wurde immer stärker und wir machten uns daher auf den Weg zurück. Wir kamen dann, nass bis auf die Unterhose, wieder im Hostel an und bereiteten den morgigen Ausflug in die West Bank vor.Read more

  • Day9

    Reise nach Jerusalem

    April 24, 2018 in Israel ⋅ ☀️ 21 °C

    Unser letzter halber Tag in Tel Aviv. Wir nahmen uns nichts weiter vor und gingen noch einmal durch die Straßen der Stadt, bestaunten das entspannte Leben, die Geschäfte und die Graffiti der Stadt. Wir legten uns noch einmal an den feinen Sandstrand und gingen noch einmal im Mittelmeer baden. Am Nachmittag gingen wir dann zurück zum Hostel, von wo wir das Shuttle nach Jerusalem nahmen. Der Weg nach Jerusalem beträgt nur knapp eine Stunde mit dem Auto. Die Städte sind jedoch Welten voneinander entfernt. Bereits auf den Weg nach Jerusalem fuhren wir an den hohen Mauern, die die West Bank von Israel trennt vorbei. In Jerusalem selbst ist der lockere und legere Lebensstil einem sehr gläubigen Stil gewichen. Überall waren Ultra-orthodoxe und orthodoxe zu sehen. Und die Kleiderregeln wurden wesentlich strenger. Im Hostel angekommen, checkten wir ein und gingen noch einmal nach draussen auf die Straße. Die Stimmung ist insgesamt nicht so locker wie in Tel Aviv, aber nicht beklemmend. Wir fanden einen sehr guten Imbiss, der unsere neue Leibspeise Malawach zubereitete. Die Preise sind deutlich günstiger als in Tel Aviv und der Hummus zumindest genauso lecker. Wir gingen danach zurück ins Hostel und legten uns dann schlafen. Morgen wollten wir die Altstadt von Jerusalem begehen und eine Tour durch die drei wichtigsten religiösen Stätten der Stadt unternehmen.Read more

  • Day7

    Jerusalem - Armenisches Viertel

    October 25, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 21 °C

    Etwa 14 Prozent der Altstadt umfasst das Armenische Viertel, hier leben 2500 Menschen. Die Armenier nahmen in 4. Jahrhundert als erstes Volk das Christentum als Staatsreligion an. So entstand eine armenische Gemeinde in Jerusalem zur Bewachung der heiligen Stätte. Auch unter islamischer Herrschaft behaupteten sie sich. Infolge des Völkermordes an den Armeniern im ersten Weltkrieg gelangten 20.000 armenische Flüchtlinge nach Israel, wovon viele auch in Jerusalem blieben.

    Hier nehmen wir ein traditionelles israelisches Mittagessen ein. Es besteht aus Fladenbrot, das mit verschiedenen Zutaten und Saucen gefüllt werden kann und sehr schmackhaft ist. Wir hören auch, dass viele Israelis Vegetarier sind oder nur sehr selten Fleisch essen.

    Nach dieser letzten Station fahren wir mit dem Bus circa 45 Minuten zurück zum Hafen von Ashdod .
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  • Day50

    Jerusalem

    December 11, 2016 in Israel ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach einem Mittagsschläfchen lerne ich super nette Leute im Hostel kennen. Wir gehen gemeinsam in eine Art Markthalle, die untertags ein food market ist und sich abends mit Bars und Restaurants in eine sehr gechillte Location zum Ausgehen verwandelt.

    Am nächsten Tag erwartet mich strahlender Sonnenschein, weshalb ich den Tag bestmöglich nutze, um Jerusalem zu erkunden. Morgens gehe ich auf den Tempelberg, den Hügel auf dem der ehemals heiligste Tempel der Juden stand. Heute steht dort ein der bedeutendsten Moscheen des Islams. Um den Berg zu betreten erwarten uns ähnlich ausgiebige Securitiy- und Ausweiskontrollen wie am Flughafen sowie kleine Korrekturen unserer Garderobe – Anna, die mich begleitet, muss meinen Schal als Rock um ihre Sportleggins binden. Anschließend nehme ich an einer Free Walking Tour durch die Altstadt teil, die uns durch die vier Viertel – das armenische, jüdische, christliche und muslimische – sowie zur Klagemauer / Western Wall führt. Die „Church of the Holy Sepulchre“, die Kirche, die sich an der Stelle befindet, an der das Grab und die Wiederauferstehung Jesus vermutet wird, ist als wir ankommen kurzzeitig gesperrt, aufgrund eines verdächtigen Rucksacks. Angeblich ist es schon das zweite Mal an diesem Tag, dass ein herrenloser Rucksack aus Sicherheitsgründen abgeschossen wird, um auszuschließen, dass er explodiert. Wir bekommen gerade noch mit, wie sich der Wagen mit dem Roboter rückwärts die Treppen und engen Gassen von Jerusalem hinaufkämpft.

    Mittags treffe ich mich mit einem Freund von Itamar, den ich von unserer WG-Party in Tel Aviv kenne und der mich netterweise sogar für zwei Nächte hosten kann. Wir erkunden noch einmal die Altstadt sowie schöne Gegenden außerhalb. Lior macht einen riesigen Weihnachtsbaum für mich ausfindig und eine ziemlich coole Cocktailbar, deren Eingang hinter einem Bücherregal versteckt ist. In Gesprächen über seine unverschönten Erlebnisse in der Army kommen mir fast die Tränen und fange an zu realisieren, wie glücklich ich mich schätzen kann, bisher keine Erfahrungen mit Krieg, Gewalt und Diskriminierung aufgrund meiner Nationalität oder Religion gemacht haben zu müssen.

    Die nächsten Tage ist das Wetter sehr durchwachsen bzw. arschkalt, Regen, Hagel, Wind. Jerusalem ist zwar nur knapp 70 km von Tel Aviv entfernt aber meist fast 10 Grad kälter weil es ziemlich hoch liegt. Deshalb bin ich sehr zum Relaxen im Hostel verleitet – nach drei so aufregenden Tagen auch nicht verkehrt.

    Am letzten Abend ist im Hostel ein Konzert mit drei israelischen Frauen, die sich über das Reisen ihre Leidenschaft an der afrikanischen Kultur entdeckt haben und diese nun mit ihren Percussion-Instrumenten, Gesang und Tanz weitertragen. Sie schaffen es mit nur wenigen Liedern das ganze Hostel zum Tanzen zu bringen, was super viel Spaß macht.

    Herausforderungen: Keine „Geschenke“ annehmen, die einem anschließend z.B. zum Kauf der dazugehörigen Kette oder einem Date verpflichtetet fühlen lassen. Übung macht den Meister ;)

    Fazit: Jerusalem ist ein Erlebnis! Unglaublich wie viel Geschichte sich in dieser Stadt verbirgt – auch wenn ich kein Geschichtsfreak bin ist es super interessant und die urige Altstadt sowie die Kleidung der religiös praktizierenden Juden, die man z.B. in Tel Aviv kaum gesehen hat, verleihen der Stadt einen komplett anderen Vibe als Tel Aviv.

    Host: Lior (Israel)
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  • Day9

    Jerusalem, Mahane Yehuda Market

    November 29, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 14 °C

    The long-feared time to say goodbye to Jerusalem has come. But it couldn't be a better goodbye.

    Before leaving this magical and yet cursed city, we pay a visit to one of its most iconic places: the Mahane Yehuda Market.
    As the name hints, it's a local food market selling any type of delicacies ranging from fresh fruit to bread, pastries, spices and tea. As usual in Arabic markets, what strikes the most are the colours and smells.

    The only slightly disturbing part is the sight of dozens of young soldiers walking among the fruit stands carrying guns and rifles and reminding you that, despite all appearances, Israel is a country at war...
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You might also know this place by the following names:

Al Muşrārah, Al Musrarah

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