Israel
Haifa

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82 travelers at this place:

  • Day10

    wiedersehen macht freude

    October 10, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 27 °C

    wir haber soeben unsere bikes erhalten und fahren nun unsere eigentliche route nach südafrika.
    For clearing the customs and getting the bikes back we had a great help, Ilan. We met him in Thessaloniki because he also shipped his bike from Greece back home to Israel. His coolnes, generousity and his smile will stay in our minds for a long time!Read more

  • Day3

    Kibbuz Ma'agan Michael

    May 5, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 22 °C

    Unglücklicherweise sind meine Aufzeichnungen des etwa 3-stündigen Kibbuzbesuchs gelöscht, der unerwartet authentisch und schnörkellos war.

    Ich hatte mit übertriebener Touristen-Show und Pseudo-Traditionen gerechnet, die uns verdeutlichen, wie toll das Leben im Kibbuz sei.
    Ich wurde positiv überrascht:

    Unsere Führerin ist 50 Jahre alt, im Kibbuz aufgewachsen und kann einen guten Überblick über das Leben früher und heute geben.

    Natürlich entstand die Idee des Kibbuz durch kommunistisch geprägte Einwanderer, die sich Anfang des 19. Jahrhunderts aus der Not heraus in Gemeinschaft und ohne eigene Mittel Raum zum Leben in den kargen Felslandschaften geschaffen haben.

    Die Gemeinschaft Ma'agan Michael begann mit 30 Leuten.
    Heute leben hier 2. 000 Menschen, von denen 900 dem Kibbuz angehören. Das Dorf hat eine Fläche von etwa 2 x 3 km. Hinzu kommen etwa 600 km² Land.
    Der Boden ist vom Staat geliehen, ohne dass der Kibbuz eine Miete zahlen muss. Alle 40 Jahre wird aber neu geprüft, ob die Nutzung gemäß Absprache verläuft.

    Um dem Kibbuz beizutreten, gab es früher langjährige Probeverfahren, um sicherzustellen, dass das potenzielle Mitglied sich auch gut einfügt. Heute kann der Eintritt aufgrund der jetzt schon schwer zu verwaltenden Größe nur noch durch Heirat erfolgen. Wobei man nicht eintreten muss, nur weil man heiratet.

    Unterschieden wird zwischen richtigen Mitgliedern und bloßen Bewohnern.

    Niemand wird gezwungen, dem Kibbuz beizutreten oder in ihm zu bleiben, allerdings verzichtet er dann natürlich auch auf die Vorteile der sozialen Sicherung, freien Unterkunft etc.

    Speziell dieser Kibbuz scheint wirtschaftlich gut da zu stehen. Er erwirtschaftet einen millionenschweren Jahresumsatz aus der Produktion von Plastikteilen für verschiedene Industrien inklusive der Rüstung. Hinzu kommen Einnahmen aus dem Agrarsegement.
    Den Mitgliedern steht neben dem Grundeinkommen eine jährliche zusätzliche Gewinnausschüttung zu, die gleichmäßig auf alle verteilt wird.

    Eine 4-köpfige Familie bekommt derzeit etwa 2.500 Euro, was vielleicht wenig klingt, aber dafür ist die Unterkunft frei bis auf den Strom. Früher waren auch die Grundnahrungsmittel umsonst, aber durch zu viel Verschwendung wurde das geändert.

    Es gilt absolute Freiheit in Glaubensdingen und tatsächlich herrscht keine Religion vor. Der Staat subventioniert für Juden nur einen mehrmonatigen Aufenthalt, den Anders- oder Nichtgläubige selbst bezahlen müssen.

    In früheren Zeiten blieben Kinder bereits als Babys von den Eltern getrennt und wurden zusammen in einem Haus untergebracht. Zwar gab es wechselnde Aufsichtspersonen, doch kaum Kontakt zu den Eltern. Die Mutter wurde nur gerufen, wenn es wirklich nicht anders ging.

    Unser Guide selbst beschreibt das damalige - und auch ihr - Leben der Kinder als Aufwachsen wie ein Rudel Wölfe.
    Dieses Bild wiederholt sie mehr als einmal und scheint nicht wirklich glücklich darüber.
    Natürlich brachte dieses Leben für Kinder alle möglichen Freiheiten mit sich, wenn es darum ging, Blödsinn anzustellen, aber auch nahezu unlimitierte Grausamkeiten untereinander. Musste ein Bisschen an den Herrn der Fliegen denken.

    Nachdem sich die wirtschaftliche Lage stabilisierte, wurde das System umgestellt, sodass die Kinder heute mindestens bis zum 13. Lebensjahr bei den Eltern wohnen, danach können sie selbst entscheiden.
    Interessanter Punkt: als diese Änderung vorgeschlagen wurde, gab es zunächst viel Gegenwehr sowohl bei Eltern als auch Kindern, denen der Gedanke, als Familie zusammenzuleben, unheimlich war.

    Müssen Entscheidungen getroffen werden, gibt es keine fest gelegte Mehrheit. Die erforderlichen Stimmen hängen vom Thema ab.

    Verbrechen sind selten. Wenn, dann wird z.B. Diebstahl mit Verweis aus dem Kibbuz behandelt. Bei Gewalt wird auch die Polizei gerufen.

    Arbeiten im Kibbuz können wechseln. Kinder beginnen ab 14 Jahren, mitzuhelfen.
    Es gibt auch Künstler, wobei sich diese zumindest die Hälfte der Zeit auch an anderen Arbeiten beteiligen und schon darauf geachtet wird, dass sie nicht nur mit den Füßen im Sand malen, sondern sich wirklich künstlerisch betätigen.

    Ansonsten gibt es fast alles: Grund- und weiterführende Schulen, deren Ausbildung auch ausreicht um später an höhere Schulen und ins Studium zu wechseln.
    Es gibt Ärzte und ein Krankenhaus.

    Man kann als Mitglied des Kibbuz auch außerhalb arbeiten, gibt dann ggf. einen Teil des Einkommens wieder ab.

    Frauen arbeiten bis 64, Männer bis 67. Es gibt für jedes Mitglied zur Rente einen luxuriösen Alterswohnsitz, welcher bei Tod wieder an die Gemeinschaft zurück geht. un

    Je moderner das Leben und je größer die Gemeinschaft, desto mehr neue Probleme und Situationen gibt es, und alle versuchen von vorn, Lösungen zu finden. So ist zum Beispiel noch offen, wie man damit umgeht, wenn die bloßen Bewohner, die keine Mitglieder sind, in Rente sind und nicht mehr so viel Beiträge zahlen können.

    Die Zahl der Kibbuzim ist mittlerweile von etwa 600 auf 120 geschrumpft, was nicht weiter überrascht. Je höher der Standard, desto größer der Wunsch nach Unabhängigkeit.

    Auch unser Guide ist nicht traurig, dass sie mittlerweile nicht mehr jeden im Dorf mit Namen kennt, so ist die gefühlte Kontrolle durch andere weniger intensiv.
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  • Day4

    Caesaria

    May 6, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 30 °C

    Caesaria war wohl eine bedeutende antike Stadt Palästinas, später auch eine wichtige Festung der Kreuzfahrer. Der ursprüngliche Name der Stadt war Stratonos Pyrgos und wurde kurz vor Christi Geburt von Caesar an Herod geschenkt, der sie dann umbenannte und ausbaute.

    Wunderschöne Landschaft drumherum, fällt es mir bei 36 Grad ohne Guide schwer, mich auf die Geschichte einzulassen und mache nur Fotos 😅

    Am selben Tag Raketenangriffe aus dem Gazastreifen, was ich hier aber nur durch Nachricht aus Deutschland mitbekomme.

    Den Krieg selbst sehen die Leute abgeklärt: bereits vor ein paar Tagen sagte ein Guide, dass es regelmäßig alle paar Jahre immer mal wieder zu Konflikten mit Gaza kommt, vermutlich sei es diesen Sommer wieder so weit.
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  • Day6

    Day 6, Haifa, Israel

    December 16, 2019 in Israel ⋅ 🌙 12 °C

    Hello all and welcome to Israel 🇮🇱. Somewhere I never thought I would come to be honest but here we are. It was a very early start this morning with the alarm being set for 5.45am. I didn’t sleep well at all for the past 2 nights which is most unusual but I was fast asleep when the alarm went off. We were up and out of our cabin for 6.10 and had breakfast in the buffet. We were down, out, cleared by immigration and on the bus by 7am bound for our first stop, Jerusalem. It was a 3 hour drive and the traffic was just as bad as the Uk. The weather gladly has improved, beautiful sunshine and 22 degrees by 9am.

    Our first guide was called Asaf and our bus driver was called Moses (Here we go !!). Asaf was extremely knowledgable about all of the history of the country and was very proud. We’re quite ignorant really, we didn’t know that the British started them off with their first oil refinery and played a massive part in getting the country up and running. We drove past the wall that was put up by the Palestinians and he was quite diplomatic about the explanation of that. By 9.30am, Sharon was tucking in to her cheese sandwich that she made last night. As we approached Jerusalem we were showed what looked like a skyscraper. It turned out to be a cemetery. So many people want to be buried here and burying people is big business. People will pay up to 100k to be buried here.

    First stop Mount of Olives which gave magnificent views of Jerusalem. There were lots of interesting facts so I’m told but I wasn’t listening so should you wish to know any of them just ask Sharon !! From there we went past the Jordan Desert en route to The Garden of Gethsemane. We went in this church, very busy, lots of people praying and stuff, before a short bus ride to the gate of Jerusalem where we began our 2 hour walk through the city. Interesting name for the gate, “Dung Gate”. We got to the Western Wall also known as the whaling wall. Yeah people balling their eyes out an putting notes in the cracks of the wall. Our 2 hour walk took us through old world Jerusalem, very architectural and a good insight in to day to day life. We stopped at various points of the cross?? and stopped at a church where “It all happened” before walking back to the bus. I didn’t see an Apple or a G-Star shop once. Come to think of it no McDonalds either !! Our guide did get my attention once, I thought he said we were exiting the city and we got Jaffa Cakes 🧁, turns out we were leaving through Jaffa Gate, Doh 🙄

    So on we went for lunch at a hotel in Bethlehem. Actually quite nice food and a look around a holy gift shop before being driven to the church of the nativity. We were able to go in to the grotto which isn’t guaranteed on any tour so I’m told that was a bonus. Everyone though it was wonderful so I guess it must have been. I didn’t really realise that Bethlehem is in Palestine and that people can’t travel freely between Palestine and Jerusalem. The one thing that struck me was that how close to Christmas it is and it wasn’t decorated up at all anywhere we have been today. There was one big tree outside the church in Bethlehem, other than that there was very little.

    Anyway, we were on our way out of there about 4.30 this afternoon. Sharon had a fab time and loved it, for me Jerusalem as a city was an interesting walk around and I enjoyed that bit, I wasn’t impressed by Bethlehem at all not all the churches.

    We were back on the ship at 7pm and we’re quite tired as we’d done a lot of walking. We went to the buffet for tea rather than the restaurant and had a fantastic mixed grill. Lamb, spork and beef for me with chips & gravy but Sharon went more healthy and did the rice. I finished off with 4 custard doughnuts !! (They were small to be fair).

    It’s 8.35pm and we’re sat at the back of the ship with a drink and a cake, it won’t be a late evening for us tonight I don’t think.
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  • Day5

    Hafia

    April 9, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 24 °C

    Arrived in Haifa in late afternoon. Walked around the restaurant centre and had dinner and a look at the magnificent Bahá'í Temple by night .
    Had a look at the town from above the ridge in the morning. Big harbour port for military and domestic products.

  • Day6

    Caesarea

    April 10, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 18 °C

    Caesarea by the Mediterranean Sea is a lovely place. The harbour was extended by Herod and many public places added like a theatre and hippodrome. It was destroyed by earthquakes over time.
    We were to go snorkelling in the harbour to see the ancient ruins but it was too rough - unusual I'm told. Disappointing, but still had a lovely afternoon. Lots of art and nice shops!Read more

  • Day7

    Day 7, Haifa, Israel (Overnight)

    December 17, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 18 °C

    So we were reasonably early to bed last night as yesterday was a very long and tiring day. We were up and about around 8.30am and had a leisurely start to the day. Important job of the day was to wish Ryan a Happy Birthday 👍.

    The weather today was tremendous, actually nice and warm with lots of sunshine. We had nothing planned today apart from a wander around Haifa. We left the ship around 10.30 after a hearty breakfast and found our way to the German Quarter as advised by the tour guide from yesterday. It was very nice, with a little shopping centre and some nice bars and restaurants. We stopped off at a nice local bar for a light refreshment, Sharon had an Arabic Coffee, weird contraption it was served in.

    Then we had a walk around the town. We started off at The Baha’i Gardens which was the resting place of the prophet Herald. Lovely place especially as it was sunny and warm. We then made our way through the streets to Wadi Nis Nas to a cultural food market before making our way back to the ship around 2.30pm.

    The town is very hilly as it is on the side of the Carmel Mountain. What they call a mountain we’d call a hill and what they call a lake we’d call a puddle but this was quite a big hill.

    Once back on board we went for lunch before taking to the back of the ship for a while to make the most of the sun and a little bit if heat, most welcomed. As it’s our penultimate day we ( or should I say Sharon) has to pack so we popped back to the room and packed up.

    We made the most if the last night, a couple of pints in the lounge, did the quiz, dinner in the restaurant, another beer, off to the show, more drink and finally the Christmas disco with the cruise staff.

    So, next step Limassol in the morning.
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  • Day5

    Caesarea

    December 10, 2018 in Israel ⋅ ☀️ 19 °C

    Day 3 of my Holy Land Pilgrimage began with a 2 hour bus trip to Caesarea which was run by King Herod back In Jesus’ time. Here I saw some amazing Roman ruins such as an amphitheater, hippodrome (chariot track) and the foundations of King Herod’s Palace. His pool was still able to be seen in the ruins of his palace, as well as the room where they believed he held Peter after he was arrested. After that I went and viewed the ruins of the Roman aqueducts that fed Caesarea it’s water. This place was unbelievable!Read more

  • Day27

    Caesarea Maritima

    June 2, 2015 in Israel ⋅ ⛅ 24 °C

    Another of Herod's greatest accomplishments. All of the harbor is underwater today, but it wasn't hard to see why Herod would want to build in this spot. A beautiful part of the Mediterranean.

    This is also the place where Paul spent 2 years in prison and where Peter meets Cornelius, the first Gentile convert to the faith.Read more

You might also know this place by the following names:

Haifa, Bezirk Haifa, Haifa distrik, Districto de Haifa, منطقة حيفا, Hayfa dairəsi, Beziak Haifa, Хайфски окръг, Distrig Haifa, Districte de Haifa, Haifský distrikt, Haifa-distriktet, Distrikto Ĥajfo, Distrito de Haifa, Haifa ringkond, Haifa barrutia, استان حیفا, Haifan hallintoalue, District de Haïfa, Slyst Haifa, Meẖoz H̱efa, Okrug Haifa, Հայֆայի մարզ, Distrik Haifa, Distretto di Haifa, ハイファ地区, ხაიფის რაიონი, 하이파 구, Haifos apskritis, Haifas apgabals, Хаифа, Daerah Haifa, Haifa distrikt, Hajfa, ہیفہ ضلع, Districtul Haifa, Хайфский округ, Haifa Destrict, Hayfa Bölgesi, Хайфський округ, حیفا ضلع, Quận Haifa, חיפה דיסטריקט, 海法区

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