Israel
Kerem HaTemanim

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48 travelers at this place:

  • Day8

    Mittelmeer von Asien her

    October 8, 2019 in Israel ⋅ ☁️ 27 °C

    Knallweisser, superfeiner Sandstrand mit angenehm warmer Wassertemperatur und die Skyline im Hintergrund. Ati war vor lauter Freude fast nicht mehr aus dem Wasser zu bekommen. Gigantischer Schreckmoment als Ati aus einer der vielen Wellenplatschaktionen ohne Brille aufgetaucht ist. Riesen Dusel gehabt und nach kurzem Suchen im aufgewühlten Wasser war die Brille wieder auf der Nase.
    Morgen gehts abends nach Haifa, um am 10. endlich unsere Babies abzuholen. Vorher wird aber noch das Rätsel um die erneute Verzögerung gelüftet. (:
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  • Day2

    TA Overkill Pt. 2 erfundene Kultur

    May 4, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 20 °C

    Zum Sabbat:
    Juden wurden früher von Anhängern anderer Religionen oft als faul bezeichnet, weil sie sich diesen freien Tag "gönnen". Andererseits soll das Judentum aber viel anspruchsvoller sein als viele andere Religionen, da es allumfassender im Alltag ist, nicht nur sonntags in die Kirche oder 5 x am Tag den Gebetsteppich ausrollen... Interessante Theorie.

    Auf dem Weg zum Strand lande ich an einem friedlichen Plätzchen, dem Habima Square.

    Neben großer Konzerthalle, dem Charles Bronfman Auditorium, stehen hier das Nationaltheater und Museum of Modern Art.

    Für mich heute jedoch bemerkenswert der wunderschöne, idyllische Vorplatz.
    Vor 10 Jahren war Tel Aviv noch Großbaustelle und dieser Ort noch schlammiger Parkplatz. Heute sitzen hier Familien im Blumenpark und Kinder spielen am schön angelegten künstlichen Teich. Das alles vor dem Hintergrund entspannender klassischer Musik - ich brauche einige Zeit, um mich zum weitergehen aufzuraffen.

    Danach noch einen frisch gepressten Granatapfelsaft, lande ich endlich am Meer.

    Auch hier tobt durch den freien Tag das Familienleben.

    An einer Ecke tanzen scheinbar willkürlich Menschen zu südländischen Klängen. Was zunächst wie ein Flashmob oder simpler Spaß wirkt, hat einen anderen Hintergrund:

    Das Land besteht fast nur aus Einwanderern aller Herrenländer...
    Oatasien, Afrika, Polen, USA, Frankreich, Irak, Marokko, Russland, Ägypten, Indien, Argentinien, Mexiko, Kanada Australien, England... Der Guide, der mir diese Informationen gibt, hört nicht auf, aufzuzählen.
    In seiner Kindheit wurde in jedem Haus anders gesprochen, anders gekocht. Es fehlte neben gemeinsamer Sprache auch an gemeinsamer Kultur.

    So wurden kurzerhand einige gemeinsame Kinderlieder und Volkstänze erfunden und publik gemacht. Eben diese Volkstänze können immer noch regelmäßig am Strand einstudiert werden, die Kinder lernen es einmal pro Woche in der Schule.

    Auch, dass hebräisch - eine Sprache, die 400 Jahre tot war - heute wieder als Amtssprache dient, grenzt an ein Wunder.
    Ben Jehuda, Namensgeber vieler Straßen, hat sich im "Krieg der Sprachen" schließlich durchgesetzt und auch wichtige Wörter wie Blumenkohl oder Eiscreme ins Hebräische hineinerfunden 😁
    Nur eine Generation hat es gedauert, um alles zu vereinheitlichen, die Mütter brachten es in der Regel den Kindern bei, während die Männer etwas nachlässig beim. Lernen sein durften.

    Einerseits unglaublich und bemerkenswert, bringt diese Vereinheitlichung auch Schattenseiten mit sich - alles unter dem Deckmantel zum Schutz der jüdischen Religion - doch dazu später mehr.

    Zurück zum Strand: da noch kein Sommer ist, ist es zwar belebt, aber noch nicht total überfüllt.

    Eine Bebauungsverordnung schreibt vor, dass maximal bis zu 300 Meter an den Strand herangebaut werden darf, Privatstrände gibt es nicht.

    Es gibt einen Hundestrand, einen Schwulenstrand und einen Abschnitt, wo man sich der biologischen Erforschung anderer Mitmenschen widmen kann, vornehmlich nachts 😅

    Ich bin über die Offenheit der Stadt erstaunt, viele Homosexuelle laufen Hand in Hand und zeigen offen ihre Zuneigung. Dagegen ist Lübeck wirklich hinterwäldlerisch und ich schäme mich fast dafür.

    Jedes Jahr gibt es einer der weltweit größten Gay Parades mit 700.000 Besuchern und riesiger Party.

    Zum Vergleich: In Jerusalem gibt es auch jährlich eine solche Veranstaltung... Mit 25.000 Besuchern, 2.500 Polizeikräften, komplett abgesperrter Innenstadt, Sicherheitskontrollen, Demonstionen und Petitionen, Schwule als widerlich und schädlich abzustempeln.
    Vor drei Jahren erstach ein streng-religiöser Jude bei der Kundgebung einen 16-Jährigen.

    Ich habe wirklich Respekt vor Jerusalem und dem Kulturschock, der mich erwartet, aber es ist ja noch etwas Zeit 🍀

    Ach ja, Polizei gibt es kaum. Nur einmal sehe ich, wie sie in Windeseile eine einsame Tasche am Strand durchsuchen, vor dem "Tatort" stehen zwei Kräfte, die auf 5 Metern Entfernung ein flatteriges Absperrband halbherzig festhalten. In nicht mal einer Minute ist das Spektakel beendet. Und ehrlich gesagt, entspannt mich die Schnelligkeit und Professionalität.
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  • Day8

    "das letzte abendmahl"

    October 8, 2019 in Israel ⋅ 🌙 24 °C

    wir geniessen die isrealische küche in tel aviv. noch... wo wir die nächsten tage nicht weiterkommen - oder besser gesagt nicht weiterfahren?! warum das so ist werden wir schon bald aufklären.

  • Day20

    Tel Aviv

    December 25, 2018 in Israel ⋅ ☀️ 20 °C

    Christmas Day was a little different this year. We spent it in Tel Aviv who don’t recognise Christmas as a holiday so it was just a normal work day for them. The Tel Aviv beach was absolutely beautiful. People were everywhere using the beach to throw frisbees, play some weird squash like game and walking their dogs. We even got our feet wet in the Mediterranean Sea. It is a cool place that feels a lot like the Gold Coast.Read more

  • Day14

    Drained in Tel Aviv

    October 3, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 26 °C

    Tel Aviv portrays a mixture of L.A. and Middle East and thus it's absolutely contrary to the cultural-religious Jerusalem. Since my hostel is located close to the beach, the rooftop terrace allows me an excellent view of the daily life at the boardwalk. Instead of dangling sidelocks people are wearing muscle shirts and patrol along the promenade with their fashion dogs. Even though Tel Aviv is called Hollywood's new sin city, has numerous of scene clubs and is promoted as party capital, just having a drink can already become quite expensive. Nevertheless, six to seven euros for a small beer is no usury due to a 25% taxation of alcohol. Although, I therefore spent most of my time on the dry dock, I reluctantly leave the fine sand beach and the summer-like weather and fly back to Vienna.Read more

  • Day3

    Die bunte weiße Stadt

    April 30, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach einer etwas unruhigen Nacht - gegen 3h kam die Müllabfuhr, gegen 6.30h war Arbeitsbeginn auf der benachbarten Baustelle - erwartet uns ein weiterer sonniger Tag in Tel Aviv.
    Leider muss ich heute morgen noch an einer Skype-Konferenz teilnehmen :( In der Zeit genießen Marisa und Addi ihr erstes Shakshouka, das israelische Nationalgericht aus Eiern, Zwiebeln und Tomate. Sie bringen mir netterweise auch etwas zum Frühstück mit: herrliches Pita mit Zatar, einer Gewürzpulvermischung auf Basis von Thymian und Sesam, mit einem Schuss Olivenöl und dazu frische Erdbeeren, Kiwi und Ananas.
    Kurz nach halb zwölf holen uns dann Adi und Hanna ab und wir starten unsere Erkundungstour. Zunächst schlendern wir wieder durch die Straßen von Lev Hair, wieder vorbei am Carmel Market bis wir zur Nachhalat Binyamin Street kommen, einer Fußgängerzone, in der zweimal in der Woche Straßenmarkt stattfindet, der sich auf alle Arten von Kunsthandwerk aus allen Ecken Israels spezialisiert hat. Er wurde 1987 mit nur einer Handvoll Künstlern gegründet, heute gibt mehr als 200 Stände. Links und rechts säumen Straßencafés den Weg, immer mal wieder spielt ein Straßenmusiker - die Stimmung und die Atmosphäre ist einfach fantastisch. Häufig fühlen wir uns an Istanbul erinnert, auch an Nordzypern im Allgemeinen und an Nikosia im Besonderen erinnert uns das Stadtbild immer mal wieder. Letzteres ist beeindruckend abwechslungsreich: wunderschöne viktorianische Stadthäuser stehen neben verfallenen Ruinen, dahinter futuristische Hochhäuser. Der Bauhaus-Stil ist extrem stark vertreten: bescheidene, weiß getünchte Ein- oder Mehrfamilienhäuser, einfach und funktional haben der Stadt den Spitznamen "Weiße Stadt" eingebracht und außerdem den Titel UNSESCO Weltkulturerbe. Die Bauhaus-Idee wurde genau wie die Juden von den Nazis verfolgt, um hier zu einer neuen Blüte zu gelangen. Oft wird der Stil auch als "internationaler Stil" bezeichnet, den tatsächlich haben die Architekten auf Wunsch der zugewanderten Bauherren Stilelemente aller möglichen Richtungen und Regionen vermischt und so einen ganz eigenen Stil in Tel Aviv entwickelt. Im Kontrast mit dem tiefblauen Himmel, den allgegenwärtigen Palmen und den farbenprächtigen Bougainvillen entsteht ein extrem gefälliges Gesamtbild.
    Wir verlassen die Nachhalat Binyamin Street und gelangen auf den Boulevard Rothschild, den Prachtboulevard der Stadt sowie eine der sozial, ökonomisch sowie politisch wichtigsten Straßen der Stadt. Benannt wurde er nach Baron Abraham Edmond James de Rothschild, Mitglied der berühmten Bankiersfamilie. Die Straße ist durch einen breiten, mit Bäumen gesäumten Grünstreifen getrennt, der Fuß- und Radweg sowie immer wieder kleine Spielplätze, Sportgeräte, Stände und Bänke bietet. Hier stand das erste Rathaus, hier wurde erstmal im Land auf das Fahrrad als modernes, urbanes Verkehrsmittel gesetzt und Israel gegründet: mangels alternativer Versammlungsorte rief David Ben-Gurion nämlich am 14. Mai 1948, acht Stunden vor Ablauf des britischen Mandats, in der Eingangshalle des bunkerartigen Gebäudes mit der Hausnummer 49 die Republik Israel aus. Nicht nur das Ereignis selbst war in höchstem Maße improvisiert, auch der Text der Unabhängigkeitserklärung wurde bis zum letzten Moment diskutiert, wobei sich schon der Bruch zwischen Religiösen und Säkularen abzeichnete, als es um die Nennung Gottes in der Erklärung ging. Auch der Name des neuen Staates zwar zwei Tage vor seiner Ausrufung noch umstritten. Neben Israel standen auch Judäa, Zion, Fiona und Ivriya zur Debatte. Ben-Gurions Vorschlag setzte sich schließlich durch. Ort und Zeit der Staatsgründung wurden zunächst geheim gehalten, da man fürchtete, die Briten könnten den Akt noch verhindern wollen. Die Einladungen an die 250 Gäste wurden am selben Morgen verteilt. Um genügend Anreisezeit zu bieten, aber auch nicht mit den religiösen Vorschriften des Sabbat ins Gehege zu kommen, wurde der Veranstaltungsbeginn auf 16h gelegt. Ein Angestellter der Jewish Agency vervielfältigte in letzter Sekunde noch den Deklarationstext. Mangels eigenen Wagens musst er auf der Straße ein Privatfahrzeug anhalten und um Mitnahme bitten. Allerdings besaß der hilfsbereite Fahrer keinen Führerschein, der Wagen war nur geliehen und wurde prompt wegen Geschwindigkeitsübertretung angehalten. Die nationale Notlage erkennend, ließ der Polizist Gnade vor Recht ergehen und der Staatsgründungstext erreichte die Zeremonie in letzter Sekunde.
    Nach so viel Geschichte und dem langen Spaziergang den gesamten Rothschild Boulevard hinunter, lassen wir uns in einem Café für einen Snack nieder. Es gibt Tomatensalat mit Koriander, Kichererbsen, Kebab, Tahini - klassisch und in grün mit Petersilie - und eine etwas undefinierbare Fischpaste. Lecker!
    Am Nachmittag wollen wir noch einen Ausflug nach Yaffa machen. Das 1909 gegründete Tel Aviv war ursprünglich ein Vorort der bereits seit der Antike bestehenden Hafenstadt Jaffa. Dem UN Teilungsplan zu Folge sollte Jaffa dem palästinensischen Staat zugeordnet werden, doch Israel beschloss die Annektierung und Eingliederung in das neue Stadtgebilde Tel Aviv-Yafo.
    Die gut 3km dort hin wollen wir mit den allgegenwärtigen Elektrorollern zurücklegen, die man an jeder Ecke per App leihen kann. Anja hatte mir vorher schon davon erzählt und ich hatte die App bereits installiert. Nachdem sich auch alle anderen mit der App ausgerüstet und wir uns alle gegenseitig eingeladen haben, damit jeder jeweils eine Freifahrt bekommt, sammeln wir die Roller in der Nachbarschaft zusammen und machen uns auf den Weg die Strandpromenade hinunter - ein Heidenspaß. Und bei einer Maximalgeschwindigkeit von 25kmh sind wir in Nullkommanichts da.
    Das Gebiet von Jaffa ist seit 7500 Jahren vor Christus besiedelt. Hier soll der Prophet Jona abgesegelt und nachdem er von seinen Mitreisenden von Bord geworfen wurde auch wieder vom Wal ausgespuckt worden sein, in der griechischen Mythologie soll die Königstochter Andromeda an den Felsen vor Jaffa geschmiedet worden sein, um sie dem Seeungeheuer Ketos zu opfern und die Ägypter sollen eine dem trojanischen Pferd ähnliche List angewandt haben, um die Stadt 1440 vor Christus zu erobern.
    Nach der Zusammenlegung mit Tel Aviv verharrte Jaffa in den darauffolgenden Jahrzehnten im Schatten der schnellwachsenden Metropole auf dem Niveau eines städtischen Slums. Erst in den 1990er Jahren entdeckte Israel den touristischen Wert der historischen Altstadt und investierte in die Renovierung. Dabei wurde leider ein Großteil des alten Gebäudebestandes beseitigt, neu aufgebaut und dann wieder auf alt getrimmt. Dieser Prozess dauerte bis weit ins neue Jahrtausend hinein. Dank des Zustroms von Künstlern und jungen Leuten ist Jaffa heute ein hippes Viertel mit vielen Bars, Restaurants und Cafés. Wir schlendern durch die engen Gassen der Altstadt hinauf und genießen oben den Blick auf das Meer und die Skyline von Tel Aviv. Auf der "Wunschbrücke" soll man sich mit der Hand auf das Abbild seines Sternbildes und den Blick aufs Meer gerichtet etwas wünschen, was dann in Erfüllung gehen soll - wir sind gespannt. Zum Glück ist keiner von uns Widder, das Abbild sieht nämlich eher aus wie ein Schaf, da ihm vor allem die charakteristischen Hörner fehlen. Wie sehr das die Erfüllung des Wunsches beeinflussen würde, vermögen wir uns nur auszumalen.
    So langsam regt sich Durst und Hunger und wir suchen uns eine Bar / Restaurant, wo wir uns sowohl durch die Essens- als auch die Getränkekarte probieren. Es gibt Lahmajun mit Lamm und Spinat, Frischkäse mit Oliven und Tomaten, Blumenkohl mit Lamm, Rind, Koriander, Petersilie und Tomaten und eine Art Börek, als Blätterteig gefüllt mit Käse und in diesem Fall Kartoffeln. Als Abschluss lassen wir uns bei der Abouelafia Bäckerei noch verschiedene kleine Brote gefüllt mit Käse, Tomate oder Kartoffel.
    Mit kugelrunden Bäuchen schnappen wir uns wieder fünf Roller für den Rückweg und stellen beim Erreichen der Strandpromenade fest, dass hier gerade ein riesiger Nachtlauf stattfindet: es wuselt von vor allem Frauen, die die Promenade auf und ab joggen. Weiter oben stellen wir fest, dass auch die große Hauptverkehrsstraße für den Lauf gesperrt ist. Wir verabschieden uns von Hanna und Adi, die sich einen Weg durch die Läuferinnen schlagen, um zu ihrem Auto zu kommen. Auch wir schaffen es den Boulevard zu überqueren und cruisen bis zu unserem Apartment.
    Im Späti wollen wir noch eine Flasche Wein erstehen, beschließen aber bei Preise von über 20€ die Flasche auf Bier und Cola umzusteigen. In unserem gemütlichen kleinen Gärtchen lassen wir den Abend ausklingen.
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  • Day2

    Schalom Tel Aviv

    April 29, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 26 °C

    Mit etwas Verspätung machen wir uns auf zum Flughafen, nachdem ein Reiseteilnehmer noch Handy und Portemonnaie einsammeln musste, die gestern irgendwie nicht den Weg ins Auto gefunden haben.
    Aber kein Problem, 6.30h sind wir am Flughafen und da wir von B fliegen, wo auch nur unser Flieger abgefertigt wird, können wir entspannt Pass- und Sicherheitskontrolle passieren. Zeit für ein Frühstück bleibt auch noch und dann wird pünktlich geboardet. Wir verlassen Berlin bei Nieselregen und 8 Grad und freuen uns gleich noch mehr, als der Kapitän Sonne und 31 Grad in Tel Aviv ankündigt.
    Die Flugzeit von knapp 4 Std. nutzen wir für einen etwas intensiveren Blick in den Reiseführer, der bisher eindeutig zu kurz gekommen ist, obwohl Anja uns extra noch ihren Reiseführer vorab per Post geschickt hat. Denn auch wenn wir in der komfortablen Situation sind, dass wir ja einen Experten dabei haben, wollen wir dennoch ein bisschen vorbereitet sein.
    Pünktlich um 13.15 Ortszeit landen wir. Nach Bustranafer zum Terminal stiefeln wir mit etwas gemischten Gefühlen zur Einreise, denn man hört ja immer wieder von intensiven Befragungen durch die Behörden.... Wir reihen uns also ein und beobachten schon den ein oder anderen, der von einem Flughafenmitarbeiter aus der Schlange weggeführt wird... Nun sind Addi und ich an der Reihe - und passieren ohne eine Frage gestellt zu bekommen! Marisa ist als nächstes dran und muss lediglich erklären, dass sie mit uns reist und woher wir uns kennen. Also alles problemlos.
    In der Ankunftshalle warten schon Hanna und Adi auf uns, die so lieb sind, uns mit dem Auto abzuholen. Los gehts in die Stadt, zu unserem Airbnb. Wir sehen erste Palmen und freuen uns wie kleine Kinder.
    Unser Airbnb ist ein süßes, kleines Häuschen, nur ein paar hundert Meter vom Strand entfernt. Nachdem wir uns kurz eingerichtet haben, ziehen wir zu Fuß los, denn seit dem Frühstück um 7.30h gab es nichts mehr zu essen.
    Um die Ecke vom Carmel Markt, Tel Avis größtem Markt, der nur ein paar Gehminuten von unserem Apartment entfernt liegt, lassen wir uns in einem kleinen Restaurant nieder und genießen fantastisches Pitabrot mit Salat, Koriander, Petersilie, Zwiebeln, Tahini (Sesamsoße) und zusätzlich wahlweise mit Merguez oder Lamm Kebab. Herrlich! Dazu gibts noch gebackenen Blumenkohl, ebenfalls mit Tahini.
    So gestärkt machen wir uns auf den Weg über den Carmel Markt: ein quirlige Straße, auf dem Händler links und rechts so gut wie alles verkaufen, von Kleidung über Gewürze und Obst bis hin zu Elektronik. Es herrscht lebhaftes Treiben, herrlicher Trubel, eine fantastische Vielfalt an Farben und Gerüchen - alle Sinne werden auf einmal angeregt.
    Wir lassen uns noch einen frischen Smoothie schmecken, kaufen Trauben und Halva, ein festes, trockenes Mus aus Sesampaste, was süß schmeckt und genießen die Atmosphäre. Wir stellen fest, dass vor allem das Gemüse gerne mal etwas größer ausfällt als bei uns.
    Wir schlendern noch etwas weiter durch das Viertel Lev Hair und kehren schließlich auf ein Bierchen in einer netten, kleinen Bar ein.
    Später beschließen wir noch einen Abstecher an den Strand zu machen, der ja nicht weit von unserem Apartment liegt, wo wir uns noch einen Sundowner schmecken lassen. Der "extremely drinkable rosé" bleibt etwas hinter seiner vollmundigen Ankündigung zurück, aber das verzeihen wir ihm. Schließlich machen wir uns auf den Heimweg, denn der Tag war lang und wir sind ziemlich müde.
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  • Day2

    GP Tel Aviv

    January 22 in Israel ⋅ ⛅ 13 °C

    Bei der Ankunft hat es sehr doll geschüttet. Die Straßen waren voll mit Wasser und die Kanalisation überfordert. Hier regnet es wohl eher nicht so häufig :)
    Heute bin ich nach dem Abschwitzen mit Katha noch über einen super coolen Markt mit viel Essen gegangen.. Nur blöd, dass man da abnehmen muss 😅Read more

  • Day6

    Tel Aviv, Israel

    October 10, 2018 in Israel ⋅ ⛅ 27 °C

    A very early pick up, 4am, for a 7am flight. The flight is delayed an hour to allow a big group of passengers coming from Bangkok to arrive. Finally take off and the flight takes....................26 minutes! Without doubt the shortest international flight I've ever had.

    I get into the hotel room early, and manage to get a few hours sleep, and catch up with some social media. I then go for some food, and explore the immediate area, before meeting up with Ray and Iain who arrive mid-afternoon. We find a local area that is full of cafes and bars, and sample a few.Read more

  • Day12

    Tel Aviv-Jaffa, Israel

    November 2, 2018 in Israel ⋅ ☀️ 30 °C

    Das 1909 gegründete Tel Aviv war ursprünglich ein Vorort der bereits seit der Antike bestehenden Hafenstadt Jaffa. 1950 wurden beide Städte zum heutigen Tel Aviv-Jaffa vereinigt. Die Metropolregion der Stadt, der Gusch Dan, zählt insgesamt ungefähr 254 Gemeinden und mehr als 3 Millionen Einwohner, demnach also rund 45 Prozent der israelischen Gesamtbevölkerung. Die Stadt gilt heute als wirtschaftliches und gesellschaftliches Zentrum des Landes, war offizielle Hauptstadt und zählt viele ausländische Botschaftssitze. 
    Die im Bauhaus-Stil errichtete Weiße Stadt, das weltweit größte Zentrum von Gebäuden im Internationalen Stil, ist seit dem Jahr 2003 UNESCO-Weltkulturerbe.
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You might also know this place by the following names:

Kerem HaTemanim, כרם התימנים

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