Italy
Mezzavia

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22 travelers at this place
  • Day10

    Ein Tag auf Ischia

    August 29 in Italy ⋅ ☀️ 25 °C

    Die holprige Fährfahrt hat dann doch Spuren hinterlassen. Zumindest ging es dem Janschn gar nicht gut. Schwindel und Unwohlsein machten unseren Tagesplänen erst einmal einen Strich durch die Rechnung.

    Ich habe mich also erst einmal allein zum Hafen aufgemacht um unsere Fährtickets nach Neapel zu organisieren.

    Als ich zurück war, ging es Jana dann Gott sei Dank besser und wir haben uns mit dem Bus zum Giardini la Mortella aufgemacht. La Mortella (italienisch: Ort der Myrten) ist ein Anwesen mit einem kunstvoll angelegten Park. Es stand ursprünglich im Eigentum des englischen Komponisten William Walton und seiner Frau Susana (1926–2010), die unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg nach Ischia kamen. 

    Ein wunderschöner Garten und Landschaftspark mit unfassbar schönem Ausblick.

    Danach haben wir mit dem Linienbus eine Inselrundfahrt gemacht, die doch etwas länger dauerte als gedacht. Wir wollten nämlich ungedingt noch ins Castello Aragonese und die Öffnungszeiten waren recht kryptisch mit 1,5 h vor Sonnenuntergang angegeben.

    Also viel der Weg von der Bushaltestelle zum Castello etwas schneller aus. Wir hätten aber gar nicht hetzen brauchen, denn wir hatten noch 2,5 h Zeit.

    Die Burg ist ein Traum. Besonders in der Abendämmerung. Unfassbar schön. Wir haben den Ausblick sehr genossen. Getrübt wurde die Stimmung lediglich vom nagenden Hungergefühl, was wir mit einer Tüte Chips aus dem Klostercafé etwas stillen konnten.

    Natürlich haben wir auf den Sonnenuntergang auf der Panoramaterasse nahe der ehemaligen Kathedrale gewartet. Zum Schluss gab es noch eine etwas gruselige Kuriosität zu bewundern. Den Nonnenfriedhof. Die Nonnen wurden nach dem Tod auf Mauersitzbänke gesetzt, anstatt unter der Erde beigesetzt zu werden. Während das Fleisch der Toten dann langsam verrottete, trafen sich die übrigen Nonnen an eben diesem Ort um im Gebet über den Tod zu meditieren.

    Uahhh🤢

    Wir haben dann noch sehr lecker in Ischia Stadt zu Abend gegessen. Direkt vor einer Kirche, während bei geöffneten Türen der Gottesdienst stattfand mit anschließendem Kirchengeläut.

    Ein traumhafter Abschluss eines wunderschönen Tages.
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  • Day9

    Von Capri nach Ischia

    August 28 in Italy ⋅ ⛅ 26 °C

    Morgends hieß es erst einmal Fährtickets organisieren. Nach einem kurzen Frühstück auf unserem kleinen Balkon, wo ich mir dermaßen den Kopf im zu niedrigen Türrahmen angerammelt habe, ging es los.

    Die Zeit bis zur Abfahrt wollten wir eventuell auf einer der zahlreichen Bootstouren um die Insel nutzen, oder eine weitere kleine Wanderung nach Anacapri machen.

    Die Entscheidung wurde uns dann spontan von einem recht gut aussehenden Skipper abgenommen, der uns zu einem Spottpreis eine private Inselrundfahrt auf seinem Bötchen anbot. Frei nach dem Motto gönnt sich was, gönnt sich was, haben wir nicht Nein gesagt😉

    Auf Grund der rauen See haben wir aber nur eine halbe Inselrundfahrt machen können. Die weiße Grotte, den Arco Naturale und auch die Faraglioni haben wir diesmal vom Wasser aus gesehen.

    Es war tatsächlich recht holprig und an manchen Stellen sind uns die Wellen ins Boot geschwappt...Dennoch hat es für einen kurzen Schwimmstopp in der Bucht gereicht.

    Nach einer Stunde war der Trip leider auch schon wieder vorbei.

    Wir haben uns dann mit dem Bus nach Anacapri auf gemacht und uns dort noch das hübsche Altstädchen und die sehr beeindruckende Chiesa di San Michele Arcangelo angeschaut.

    Als Stärkung für zwischendurch gab es in Anacapri die wohl leckerste Pizza (al Limone), die ich je gegessen habe.

    Nach einem Stündchen ging es auch schon wieder zurück zur Marina Grande und nach einem kurzen Schwimmstopp meinerseits weiter zum Hafen.

    Bei der Ausfahrt vom Hafen haben wir noch gelacht... was für eine Überfahrt. Die Wellentäler waren teilweise so tief, dass man das Gefühl hatte das Boot würde fallen. Was es wohl auch tat. Und wenn selbst die Italiener dabei schreien, ist es wohl recht unüblich...Wir haben es dennoch heil rüber nach Ischia geschafft und der Magen hat auch alles bei sich behalten.

    Da es mittlerweile schon recht spät war, haben wir nur noch unsere hübsche Unterkunft in Lacco Ameno bezogen und uns ein sehr niedliches Restaurant mit Blick auf den Hafen gesucht.

    Das Essen kam leider sehr spät, war aber um so leckerer. Um halb elf zu Abend gegessen, hab ich glaub ich vorher auch noch nicht...
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  • Day8

    Bootsrundfahrt Start in Ischia Porto

    August 16 in Italy ⋅ ⛅ 29 °C

    Die Insel ist besonders faszinierend bei einem Bootsausflug mit ihrer vielfältigen Landschaft, dem kristallklarem Meer und den herrlichen Buchten. Bei einem Ausflug auf See entlang der Küste entdeckt man die mächtigen dunklen Felsen, die tiefen Schluchten und Felsen, die versteckten Grotten, die himmlichen Steilküsten mit der Macchia Mediterranea und die schönen Strandbuchten. Die Insel vom Meer aus vermittelt einem neue und überraschende Eindrücke.Read more

  • Day8

    Bootsrundfahrt Lacco Ameno

    August 16 in Italy ⋅ ⛅ 29 °C

    Fungi, also Pilze, gibt es nicht nur auf der italienischen Pizza auf Ischia und anderswo. Einen ganz besonderen Pilz, den Fungo Di Lacco Ameno, den Pilz von Lacco Ameno, findet man im knapp über 8.000-Seelen-Ort gleichen Namens im Nordwesten der Insel. Il Fungo, ein aus Tuffstein bestehender Felsen, der eine Art Insel darstellt, „wächst“ im Hafen und ist touristischer Magnet und eine Art Wahrzeichen des italienischen Eilandes. Der gigantische und beeindruckende Pilz findet sich auf zahlreichen Postkarten und Souveniren wieder.

    Wenn Ischia-Besucher die Sehenswürdigkeit zum ersten Mal sehen, denken die meisten das gleiche: „Was zum Teufel ist denn das für eine hässliche Beton-Skultpur?“ Tatsächlich scheint es schwer zu glauben, dass die unnatürliche Form des Fungo nicht aus menschlicher Hand stammt! Doch genauso ist es: Es handelt sich beim Fungo von Lacco Ameno um eine von der Natur erzeugten Form. Dieser Fels ist vor vielen Jahrtausenden durch einen Vulkanausbruch entstanden, bei dem er sich losriss, zu Tal rollte und kurz vorm heutigen Hafen im Meer einen Stopp einlegte. Wind und Wetter halfen, dem Gestein seine einmalige Form zu verleihen.

    Neben dieser eher „trockenen“ Erklärung bezüglich der Entstehung des Pilzes von Lacco Ameno ranken sich natürlich auch einige eher mystische Legenden. Eine sehr romantische besagt, dass der Fungo ein Geschenk der Mutter Natur an zwei Verliebte gewesen sei. Wer weiß…
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  • Day8

    Bootsrundfahrt kurzer Stopp in Forio

    August 16 in Italy ⋅ ⛅ 29 °C

    Auf der katholisch geprägten Insel Ischia stehen zahlreiche wunderschöne Kirchen. Das schönste der Gotteshäuser dürfte die Wallfahrtskirche „Santa Maria del Soccorso“ (= „Heilige Maria der Zuflucht“) sein! Die Kirche  steht in Forio an einem spektakulären Platz, nämlich auf einem Felsvorsprung unmittelbar über der Küste. Die Kirche ist das Wahrzeichen von Forio und eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten dieser Gemeinde und auch von ganz Ischia.Read more

  • Day40

    D40 Italy - Forio, Ischia

    August 13, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 28 °C

    Our mission today was to enjoy a little bit of the western section of the island, by first heading to Giardini La Mortella. This garden is one of the top things to do here on Ischia, and was recommended also by our Air B&B host in Rome, and after a long morning we knew why - it was truly spectacular.

    Mortella is in fact the Italian name of Myrtus communis (a relatively common hedging plant in Australia with edible berries), which used to grow wild and populate the hillside where the gardens were developed.

    The garden is the life’s work of the 1900s composer William Walton’s wife; Susana Walton. Gardening was her passion, and she created the garden for the sole purpose of providing her husband with a place to relax. Landscape designer Russel Page was adopted to support in the early stages of the gardens design; a project at the time which expected to take 10 years. Since it’s inception, it’s continued to be developed to this day, but its bones and core aesthetics remains the same. Page took his inspiration from the surrounding environment. This meant embracing the naturally rocky outcrops of the garden, which features steep steps and dry stone walling created from rock mined on site. The curved paths create a sense of mystery, with small rooms providing vistas to Forio, and irregularly shaped ponds full of water Lilly’s and other Italianate features.

    While the garden today begins in the valley beneath the rocky face and features a long simple water feature connecting three small fountains, Russell Page originally said no to any water (as it wasn’t natural given the landscape), until Naples connected Ischia on town water supply some 12 years later.

    One of the fountains is octagonal shaped, created for Williams 80th birthday. Interestingly and hilariously, William had a button installed in his room so he could turn off the fountains after Susana had entertained guests, and continue composing in silence.

    One of the gardens prize pieces is it’s Victoria House, a small glasshouse with a pond featuring three different species of of Victoria, the giant prickly water Lilly’s. Rhett themselves are fascinating, closing their flowers in the evening and overnight turning in colour and gender from female to male.

    There is a small recital hall on site which was created after William’s death to provide aspiring artists a place to practice and develop confidence in front of real audiences. This opportunity continues to this day, as does the outdoor concerts in the on site performance open air theatre with stadium seating built into the rocky face of the gardens, and with Forio as the backdrop far below.

    We watched a 45 minute video (made in the ?90s?) that had Susana guide us through the garden. In this, she shares a drink of Prosecco, Lemon and Mortella with a young artist who has just performed a recital. This is a drink she proudly created and self describes as ‘a miracle combination’! One which we enjoyed afterwards at the dainty little garden cafe, accompanied by a deliciously sweet and savoury bruschetta and a lemon almond cake - molte bene!

    The last interesting point I’ll mention is that William’s remains were put inside a natural pyramidal rock over looking the garden. Next to ‘William’s Rock’ there is a permanent bowl of Felicia’s, paying tribute to the colour of his eyes.

    If one ever finds themselves in Ischia, visiting Giardini La Mortella is essential. The spirit of both Susan and William Walton lives on in the garden’s aura, bestowed to the trust that maintains it.

    After visiting the garden, we made a beeline to the slither of ‘free’ beach in Forio where we cooled down in the Mediterranean. We wandered the streets of Forio, visited its Basilica atop a spur jutting into the sea, then returned back to our beloved (and quieter) Lacco Ameno.

    After a cooling shower, we headed to the local Archaeological Museum of Pithecusae to see ‘Nestor’s Cup’ in all its glory. This pottery wine cup dates back to the eighth century BC and was discovered in 1954 at Pithecusae (first Greek colony name of Ischia). It is significant in having one of the earliest surviving examples of writing in the Greek alphabet.

    That evening, we wandered into town and feasted on seafood while watching cute Italian children dance their little hearts off to the music blaring in the streets. Tonight was some kind of musical street party, with numerous performers busting out tunes on the foreshore. We spent some time on the fringe of the dance floor bopping along to what must have been popular Italian songs, with the locals singing along, worded for word.
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  • Day4

    La Mortella am 4-Wannen Brunnen

    August 12 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir beginnen unseren Besuch im Talgarten, der ab 1956 von Russell Page entworfen wurde.

    Beim Besuch des Gartens, umgeben von viel Grün und dem intensiven Blumenduft, hat man die Möglichkeit, alte Bäume und viele seltene Pflanzen zu beobachten.

    Der Garten hat die Form eines L, dessen längerer Arm von einem Wasserbach durchquert wird, während der kürzere dem Walton-Haus gegenüberliegt.

    Die Hauptverbindungspunkte der Blickachsen werden durch vier Brunnen unterstrichen.
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  • Day4

    La Mortella Das Victoria Gewächshaus

    August 12 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    In diesem tropischen Gewächshaus, Victoria House, gibt es nicht nur die Riesenseerose. Die Wanne, in der es wächst, wird vom „Mouth“ dominiert, einer Skulptur von Simon Verity, die die von John Piper auf den Vorhang für Façade gezeichnete Maske reproduziert (Williams berühmte musikalische Unterhaltung mit Texten von Edith Sitwell).

    Im Gewächshaus wachsen Orchideen, Bromelien, Araceae und zwei prächtige Kletterpflanzen: Strongylodon macrobotrys und Thumbergia misoriensis.
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  • Day4

    La Mortella der Sonnentempel

    August 12 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Auch im oberen Garten findet man den Sonnentempel mit dem Zimmer der Geburt, dem Zimmer der goldenen Liebe und dem Ende des sterblichen Lebens als drei verschiedene Bereiche, die durch dicke Mauern getrennt sind.Read more

  • Day4

    La Mortella Das Thai Haus

    August 12 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    In der entlegensten Ecke und nahe dem höchsten Punkt des Monte Zaro befindet sich der orientalische Garten mit einem Thai-Pavillon und einem Teich mit Lotuspflanzen.

    Dies ist ein Ort der Meditation und Ruhe, isoliert von der umgebenden Welt, unterstrichen von einer leichten Brise, die die Glocken läuten lässt.Read more

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Mezzavia