Italy
Palatine Gallery

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3 travelers at this place:

  • Day4

    Palazzo Pitti II

    June 6, 2015 in Italy

    Der Palazzo Pitti ist ein Renaissance-Palast im Florentiner Stadtteil Oltrarno. Das in seinem Grundbestand Filippo Brunelleschi zugeschriebene Gebäude wurde ab 1458 für den Kaufmann Luca Pitti erbaut. Der Palast ist das größte Gebäude dieses Stadtteils auf der südlichen Seite des Arno.

    Auffällig ist die konsequente Verwendung grob behauener Steinquader (Bossenwerk) als einziger Fassadenschmuck in allen drei einander sehr ähnlichen Stockwerken (hier liegt ein wesentlicher Unterschied zu dem Palazzo Medici-Riccardi und dem Palazzo Strozzi, die dem Gebäude den für die Bauten des Florentiner Adels typischen festungsartigen Charakter verleihen).

    Nachdem die Pitti der Teilnahme an der Verschwörung der Pazzi überführt wurden, blieb der Bau für fast einhundert Jahre unvollendet. Erst nachdem er 1549 an Eleonora von Toledo, die Gattin Cosimo I. de’ Medici, verkauft worden war, begann man mit Um- und Erweiterungsbauten und der Anlage des Boboli-Gartens. Das florentinische Sparrendach wurde durch ein niedrigeres, hinter Balustraden verborgenes ersetzt. Bartolomeo Ammanati fügte 1568 in die zugemauerten Bogenportale des Erdgeschosses Renaissancefenster ein. Er war auch verantwortlich für die Gartenfassade, die Gestaltung des Hofs und für Teile der Gartenanlagen. Das Hauptgebäude, das ursprünglich dreistöckig mit sieben Fensterachsen angelegt war, wurde zwischen 1620 und 1631 auf eine Breite von 13 Fensterachsen vergrößert und mit zwei zweistöckigen Seitenflügeln mit je fünf Achsen ergänzt, die Brunelleschis und Ammanatis Fassadengestaltung nahtlos weiterführen. Als letztes folgten 1764 einstöckige seitliche Anbauten mit Arkaden, die den Vorplatz einrahmen.

    Im Jahre 1565 baute Giorgio Vasari einen langen Korridor über den Ponte Vecchio, der den Palazzo Pitti über die Kirche Santa Felicità, die Brücke Ponte Vecchio und die Uffizien mit dem Palazzo Vecchio auf der anderen Seite des Arno verbindet. So konnten die Palastbewohner vom gemeinen Volk unbehelligt zwischen Wohnsitz und Rathaus hin- und herpendeln.

    Der Palazzo Pitti war seit dem 16. Jahrhundert Residenz der Herzöge von Toskana, später die Florentiner Residenz des Königs von Italien. König Viktor Emanuel III. trat ihn 1919 an den italienischen Staat ab – seitdem sind der Palazzo Pitti und seine Gemäldesammlungen öffentlich zugänglich, darunter die Galleria Palatina der Medici mit Werken von Tizian, Giorgione, Raffael und Rubens und die Galleria d’arte moderna mit Werken vom Klassizismus bis zum Beginn des italienischen Futurismus an der Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts.

    Der Palazzo Pitti war das Vorbild für den Königsbau der Münchner Residenz.
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  • Day4

    Palazzo Pitti III

    June 6, 2015 in Italy

    Der Palazzo Pitti beherbergt folgende Museen beziehungsweise ständige Ausstellungen:

    Galleria Palatina (Gemäldesammlung der Medici)
    Galleria d’Arte Moderna (Bilder des Klassizismus bis Neoklassizismus)
    die Kostümgalerie (Galleria del Costume)
    das Porzellanmuseum (Museo delle Porcellane)
    das Silbermuseum (Museo degli Argenti)
    die königlichen Gemächer (Appartamenti Reali)
    das Kutschenmuseum (Museo delle Carrozze)
    Weiterhin ist in einem Seitenflügel des Gebäudes eine Station der Carabinieri untergebracht, die durch die Kriminalromane der britischen Schriftstellerin Magdalen Nabb bekannt wurde.

    Ich glaube, alles haben wir uns nicht angeschaut. In erster Linie interessierten uns nur die königlichen Gemächer.
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  • Day4

    Palazzo Pitti IV

    June 6, 2015 in Italy

    Sehr pompös waren die Gemächer und am beeindruckendsten fand ich persönlich die Deckenbemalungen.

    Die Appartamenti Reali (königlichen Gemächer) beanspruchen die gesamte rechte Hälfte der vornehmen Etage des Palazzo Pitti und sind ein wichtiges Zeugnis des Lebens am Fürstenpalast während 3 aufeinander folgende historische Epochen.

    Der ersten Epoche (Mitte 16. Jh. ­ Ende 17. Jh.), die sich durch den Prunk des mediceischen Hofs auszeichnet, gehören die Zimmer der Fassadenseite an, die für den Erbprinzen bestimmt waren, während die Säle entlang der seitlichen Gebäudeteile von seiner Gemahlin bewohnt wurden. Bis heute wurde die Anordnung der Räume beibehalten, die ihnen der Großfürst Ferdinando de’ Medici verlieh, der dort bis zu seinem Todesjahr (1713) lebte. Es sind noch einige wenige aber kostbare Ausstattungsgegenstände aus der Zeit der Medici vorhanden, darunter der bedeutende Schrank aus Ebenholz und Halbedelsteinen, welcher der Großherzogin Vittoria della Rovere, Gattin von Ferdinando II., gehörte (17. Jh.) sowie die Kapelle, einst Alkoven des Großfürsten Ferdinando; diese hat ihr Aussehen aus dem späten 17. Jh. bewahrt, mit der Ausschmückung in Stuckatur und vergoldeten Schnitzarbeiten, die von G. Battista Foggini (1652 ­ 1725) entworfen wurden und mit der Madonna von Carlo Dolci (1616 - 1686) in ihrem kostbaren Rahmen.

    Nachdem die Dynastie der Medici erloschen war (1734), gingen die Appartamenti an die Familie der Lothringer über; sie erfuhren Restaurationsarbeiten und wurden mit neuer Einrichtung versehen, damit sie den veränderten geschmacklichen Anforderungen besser gerecht wurden. In jener Zeit entstanden zahlreiche Deckenverzierungen aus Stuck mit neoklassizistischen Motiven sowie der glanzvolle, Toilette der Fürstin genannte, ovale Saal, der nach einem Entwurf von Iganzio Pellegrini mit Platten in heller handbestickter Seide ausgekleidet, und dessen Decke mit farbiger Stuckatur verziert wurde, nach dem Geschmack des für die 2. Hälfte des 18. Jh. typischen Rokok.

    In der Epoche der Einigung Italiens und in der kurzen Zeit, in der Florenz Hauptstadt war (1866-70), dienten die Appartamenti König Vittorio Emanuele II. von Savoyen als Wohnsitz: einige Säle wurden vollständig neu eingerichtet und tapeziert, wie der Thronsaal in rotem Damast, die die neo-barocke Mode der zweiten Hälfte des 19. Jh. belegt.

    Die drei unterschiedlichen Stilrichtungen, die den drei vrschiedenen historischen Epochen entsprechen, fügen sich zu einem prächtigen Gesamtbild, in diesen kostbaren Sälen zusammen, die 1993 wiedereröffnet wurden, nach der Restaurierung und Neuordnung auf der Grundlage eines Inventars des Palazzo Pitti aus dem Jahre 1911, das dessen Zustand vor dem Übergang der Appartamenti in den Staatsbesitz (1914) dokumentiert.

    Neben den bereits erwähnten Sälen sind unter jenen, die seitlich des Hauptkerns gelegen sind, zumindest die Sala di Bona zu nennen, von Bernadino Poccetti 1608 mit Fresken ausgemalt, sowie die Sala Bianca, komplett verziert mit weißen Stuckarbeiten von Grato Albertolli, aus der lothringer Zeit.
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