Italy
Provincia di Caserta

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15 travelers at this place:

  • Day142

    Let's WWOOF again

    January 30 in Italy ⋅ ⛅ 9 °C

    Heute sind wir gegen 11 Uhr auf unserer neuen WWOOFING-Farm bei Doris, Umberto und dem kleinen Hund Lola angekommen. Die beiden haben ein bisschen Land am Fusse des Monte Ofelio. Bislang haben wir ein paar Hühner, Weinreben, Obstbäume, Olivenbäume und diverse andere nützliche Pflanzen entdeckt. Sie bauen hauptsächlich zur Selbstversorgung an. Laut eigener Aussage kommen 80% der Nahrungsmittel vom eigenen Hof den Rest ertauschen sie oder kaufen es eben in einem Supermarkt.

    Doris kommt aus Wien und spircht deshalb natürlich deutsch und auch Umberto kann ein paar Worte deutsch, dass ist für unsere Kommunikation extrem vorteilhaft

    So zeigte uns Umberto das Haus und unser Zimmer. Wir haben eines der B&B-Zimmer mit Balkon und Blick aufs Meer bezogen. Diesmal sogar mit Heizung auch wenn wir noch nicht herausgefunden haben wie diese funtkioniert. Aktuell sind wir die einzigen WWOOFER und wenn wir das richtig verstanden haben, gibt es hier WWOOFER nur im Februar und März, da im restlichen Jahr alle Zimmer mit Urlaubern belegt sind. Anschließend drehten wir einen kleine Rund über das Gelände und fanden auch die hauseigene Wasserquelle.

    Danach zeigte uns Umberto direkt wie man die typisch neapolitanische Pasta puttanesca mit Karpern, Oliven und Sardellen zubereitet. Das Ergebnis war super lecker.

    Die Arbeit wird hier bei weitem nicht so strickt ablaufen wie auf unserer letzten Farm. Wir beginnen wohl so gegen 9 Uhr und können bei allem mithelfen was so ansteht, also auch beim Brot backen und Nudeln machen. Wie es scheint werden wir hier einen tiefen Einblick in die italienische Küche erhalten. Die ganze Farm macht auf uns einen alternativen aber auch familiären Eindruck und wir freuen uns auf die anstehenden Erlebnisse.
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  • Day149

    Das Leben am Monte Ofelio

    February 6 in Italy ⋅ ☀️ 14 °C

    Es ist wirklich spannend wie unterschiedlich mit dem Abenteuer WWOOF umgegangen werden kann. Während wir auf der ersten Farm vorallem als Mitarbeiter behandelt wurden, die helfen den Betrieb aufrecht zu erhalten und deshalb etwas zu essen und einen Schlafplatz bekommen, sind wir hier nun mitten in einem italienischen Familienleben gelandet.

    Und das machte sich vorallem in der letzten Woche bemerkbar, da die beiden Söhne, die eigentlich in Wien leben, endlich zu Besuch kamen. Deshalb gab es lauter Leckerein, die sonst nur selten auf den Tisch kommen: es wurden extra ein paar Hühner geschlachtet, besonderes Fleisch und Meeresfrüchte gekauft etc. Das ganze wurde am Samstag mit einem Mittagessen gekrönt an dem wir zu 13. mit einigen Freunden am Tisch saßen und am Sonntag sogar zu 15. mit Familienmitgliedern. Besonders ungewöhnlich ist das hier aber nicht, da die Wochenenden wohl immer mit viel Besuch verbracht werden.
    Für uns war das zunächst sehr überraschend, aber auch total schön zu sehen, dass es ohne viel Aufwand und ohne alles perfekt machen zu wollen klappt. Jeder beteiligt sich, bringt was mit oder hilft in der Küche und fühlt sich dabei wie zu Hause. Eine Eigenschaft von der wir uns gerne eine Scheibe abschneiden wollen.

    Wie bereits erwähnt funktioniert die Selbstversorgeridee hier auch indem sie Lebensmittel mit Freunden tauschen. Der eine hat Tiere, der andere viel Obst und Gemüse etc.
    Und hierdurch entstand am Wochenende unser besonderes Highlight, denn Freunde brachten ihnen ihren Anteil an einem Schwein mit und zwar in roher unverarbeiteter Form. So waren sie insgesamt einen kompletten Tag beschäftigt ihren Schweineteil in allen Teilen zu verarbeiten. So entstanden unter anderem Salami, Speck, Schmalz und Grieben. Da dieses Schwein nun wirklich in allen Dimensionen ein glückliches, beinahe 2 Jahre altes, Schwein war versuchten wir auch ein kleines Stückchen. Wahnsinn wie das geschmeckt hat und so gar nicht nachdem was für uns Schweinegeschmack ist.

    Da ab März der BnB Betrieb hier startet, helfen wir nun mit das Haus, die Sitzplätze und das ganze Land außenrum wieder schön zu machen. Deshalb haben wir bislang den Grillplatz und den Unterstand aufgeräumt und geputzt, Geländer geschliffen und gestrichen, Olivenbäume von ihrem Pilzbefall befreit, begonnen die Zufahrt von Ästen, Laub und Gestrüpp zu befreien, Ställe ausgemistet, Weinflaschen gesäubert und viele Dinge von A nach B getragen.

    Zu unseren täglichen Aufgaben gehört aber auch einfach mitzuschwingen und gutes im Sinne der Gemeinschaft zu tun. Deshalb sind wir häufig beim Zubereiten des Essens dabei und räumen auch immer schön artig die Küche auf ;)

    Von der Umgebung haben wir bis auf den Hausberg, den Monte Ofelio, noch nicht viel gesehen, da es zu Beginn des WWOOFings noch häufig nieselte und am Wochenende einfach zu viel los war. Aber den Vulkan und die Stadt Sessa Aurunca wollen wir auf jeden Fall noch sehen.
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  • Day157

    Verlängerte 2te Woche in Sessa Aurunca

    Yesterday in Italy ⋅ ⛅ 10 °C

    In den vergangenen 9 Tagen haben wir außer Sonntag jeden Tag so ca. 4 Stunden gearbeitet. Die Arbeit bestand zumeist darin Holz bzw. Äste von A nach B zu tragen oder Geländer zu schleifen und Farbe aufzupinseln. In der meisten Zeit hat dies trotz der geringen Abwechslung Spaß gemacht, vorallem bei Sonnenschein und Vogelgezwitscher. Der Frühling beginnt hier tatsächlich schon.
    Frustration kam nur manchmal auf, wenn wir das Gefühl hatten etwas falsch zumachen. Hier haben wir gemerkt wie wichtig Wertschätzung des geleisteten ist.

    So kam es auch das wir unseren geplanten Aufenthalt um 2 Tage verlängert haben. Nach einen Arbeitstag, wo wir eher das Gefühl hatten alles läuft schief und wir gedanklich lieber abgereist wären, lobten uns Umberto und Doris. Von einem Wort auf das andere hatte sich unsere Gefühlslage gedreht und wir vereinbarten angesprochene Verlängerung.

    Durch die Arbeit der letzten Wochen wirkt das ganze Gelände deutlich aufgeräumter und man kann sich gut vorstellen wie einige Gäste hier ihren Urlaub verbringen. Es ist schön zu sehen wie es vorangeht.

    In unserer Freizeit haben wir es tatsächlich auch in das Zentrum von Sessa Aurunca geschafft. Sogar zweimal. Beim erstem mal spazierten wir durch die relativ leeren Gasen und als Highlight gab es leckeres Dolce von der örtlichen Konditorei. Ganz anders zeigte sich die Stadt am Markttag. Überall sind Menschen aller Altersklassen unterwegs und man fragt sich haben die alle frei bzw. müssen die nicht in die Schule? In der ganzen Stadt verteilen sich Stände aller Art, von Gemüse über Kosmetik und Haushaltswaren bis hin zu Kleidung (Neuware und Second-hand) kann man alles kaufen. Leni hat sogar bei einem süßen gebrauchten roten Mantel zugeschlagen.

    Außerdem haben wir viel gelesen und Leni lies die Stricknadeln glühen. Was auch nicht zu verachten war, waren die all abendlichen Sonnenuntergänge über dem Meer, welche wir von unserem Zimmer aus beobachten konnten.

    Da es bei Umberto und Doris zu Tradition geworden ist, dass die Wwoofer einmal ein typisches Gericht aus ihrer Heimat zubereiten, standen wir einen Abend am Herd. Wir bereiteten die guten alten Eier in Senfsauce mit Salzkartoffeln zu. Ein voller Erfolg, Doris hat sich vorgenommen Senfsauce in ihr Repertoire aufzunehmen und auch Umberto mochte es, obwohl er eher auf Pasta als auf Kartoffeln steht ;-).

    So sind die insgesamt 16 Tage am Monte Ofelio wieder schnell vergangen und wir sind um viele Erfahrungen reicher und versuchen vorallem die Gelassenheit der beiden in einigen Punkten beizubehalten.

    Morgen reisen wir ab und übermorgen steht schon das nächste Highlight auf dem Programm. Kerstin Stephan kommen uns für 4 Tage besuchen und wir erkunden gemeinsam die Gegend um Neapel.
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  • Day141

    Englisch sprechende Pommes

    January 29 in Italy ⋅ 🌧 8 °C

    Trotz regnerischer Nacht war diese doch um einiges erholsamer als die Nacht zuvor, auch wenn sich gegen Morgen so langsam die Kälte in den Bus schlich.

    Um unserem Ziel in Sessa Aurunca näher zu kommen ging es heute weiter in den Norden. Zunächst haben wir uns Salerno angeschaut bevor wir dann den Vesuv und Neapel passiert haben, welche wir nach unserem WWOOFING gemeinsam mit unserem Besuch aus der Heimat nochmal genauer erkunden werden.

    Salerno war nicht ganz so spannend, so dass wir uns nur knapp zwei Stunden dort aufhielten, um uns die Altstadt mit all seinen Kirchen und dem Stadtpark anzusehen. Jedoch haben wir den bislang gesprächigsten englisch sprechenden Italiener kennengelernt, der uns eine leckere Portion Pommes verkaufte. Echt lustig, dass gerade er Englisch konnte, wo das hier doch eher selten der Fall ist.

    Von unserem heutigen Nachtlager ist es nur noch eine dreiviertel Stunde bis zu unserer nächsten Farm, wo wir morgen unser zweites WWOOFING beginnen werden. Wir sind schon sehr gespannt, welche Aufgaben und Leute uns dort begegnen werden.
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  • Day357

    Day 358: Royal Palace of Caserta

    February 7, 2018 in Italy

    Weather looking slightly better today - partly cloudy but with thunderstorms forecast, so we headed out the door. My charger had moved from Leipzig overnight to Bergamo near Milan, and then on to Naples around 11am where it was "with driver". Hopefully he wouldn't arrive while we were out!

    Today's destination was the Royal Palace at Caserta, the largest palace in Europe and probably the ultimate expression of Baroque architecture. Built in 1752 by the Bourbon kings, it was considered a better option than the palace in Naples since that's right on the shoreline and thus very vulnerable to attacks.

    The train ride was about 40 minutes to the north and we arrived in good time. The palace was unmissable - right at the station and of incredible size. It's rectangular in shape, the long sides are 250 metres and the "shorter" sides are about 200 metres. Plus it's five floors tall, making for 2.5 million cubic metres of volume - insane. It's styled very much like Versailles, and was specifically designed to be "similar, but better" - proving in a twisted way how much better and wealthier the King of Naples was than the King of France. Go figure.

    The gardens here are immense as well, but we decided to tackle the inside first. Although there's 1200 rooms in the building, about 75 are open to the public and very lavishly decorated. It's difficult to get a handle on how original they are though, since it was redecorated in the 1810s by Joachim Murat, Napoleon's lieutenant and later brother-in-law who was crowned King of Naples by the little emperor.

    We spent an hour or so going through the rooms: bedrooms, libraries, sitting rooms, a throne room, reception rooms, relaxation rooms, studies and so on. As nice as they are, I get quite fatigued fairly quickly with these things. I think unless you're a real student of the interior decorating styles, they just get very samey very quickly.

    Disappointed to find that both theatres in the building (yes, there's two) were only open on Sunday afternoons during the winter. Would've been nice to mention that somewhere, but hey - Italy.

    The gardens are on an enormous scale - the main axis is three kilometres long and stretches out in a direct line with fountains, basins, pools and canals. There's even a shuttle bus that takes you to the far end! I decided to skip on the bus since it wasn't leaving for 15 minutes and cost 5 euros, which we'd later regret.

    Started walking up the canal, admiring the fountains and landscaping work, but as we were walking a thunderstorm started brewing in the distance. Given that it was three kilometres long, we were kind of trapped! The main cell of the storm passed westwards of us, but plenty of rain dropped on us, and despite our umbrellas we both got pretty wet.

    Just missed hopping on the shuttle at the far end as I wanted to film my wrap-up monologue, so we walked the three kilometres back in the rain as well. Shandos was extremely unimpressed, and we ended up missing the train we'd hoped to get as well, so we had to wait another 30 minutes at the station in semi-wet clothes. And of course, the later train was much slower too.

    It was a pretty quiet ride back, let me tell you! Home by around 3pm, we reunited with Schnitzel and then just hung around at home. No sign of a courier having been, so I settled in to wait. He eventually showed up around 6pm, so I plugged my laptop in and all was right with the world again. Blows my mind that it got here in just under 48 hours having gone through five major cities!
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  • Day28

    Caserta

    October 28, 2016 in Italy ⋅ ☀️ 18 °C

    We stopped in at a town called Caserta to look at the palace.

    It is modeled on the Palace of Versailles and has only been open to the public for about a year. The gardens are just huge and seem to go on forever. The whole place was amazing and will be a must-see when they are finished restoring it.

You might also know this place by the following names:

Provincia di Caserta, Caserte, Caserta

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