Italy
Provincia di Pavia

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70 travelers at this place
  • Day190

    Resümee Italien

    October 28, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

    Das Land mit dem wir am wenigsten gerechnet haben und am längsten blieben hat auch eindeutig am meisten Eigenarten.
    Angefangen davon, dass wir fast immer zur Siesta in einer Stadt waren und die Läden prinzipiell zu. Typisch ist für uns aber auch das späte Essen der Italiener, der generell schicke Dresscode und das ständige Telefonieren beim Autofahren. Aber vielleicht liegt es nur daran, dass es für den alten Fiat Panda, das wohl meist gefahrene Auto in Italien, noch keine Freisprechanlage gibt.

    In keinem anderen Land haben wir so schlechte Straßen und so eine chaotische Strassenführung gesehen (abgesehen von Stettin).
    Auch sind wir in keinem Land so viele Treppen in Dörfern und Städten gestiegen. Deshalb sieht man in Italien wohl auch deutlich weniger dicke Menschen.
    Italien wäre nicht Italien ohne sein hervorragendes Essen, den alten Männern auf Plätzen, die sich wild gestikulierend unterhalten und den Totenanzeigen mit Foto und Text die überall an den Häusern kleben.
    Desto südlicher man fährt umso deutlicher fällt uns die Müllproblematik Italiens auf. An vielen Strassenausbuchtungen liegen bergeweise Müllsäcke.
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    Happy-Womo

    😉 Genau, das hatten wir auch so erlebt, aber die Herzlichkeit der Menschen nahm zu, je südlicher wir kamen. Nachdem wir in Sizilien die Fähre verlassen hatte, wären wir am liebsten wieder umgekehrt, nach 3 Monaten aber hatten wir Abschiedstränchen im Auge 😉 Morgen wären wir nach Sizilien gestartet, aber auf Grund der Lage, verzichten wir und hoffen auf nächstes Jahr. Ein bisschen waren wir ja mit Euch auf Reisen, danke für die tollen Bilder und die schönen Berichte. Passt gut auf Euch auf und bleibt gesund👍

    10/29/20Reply
    Edgar Sepp

    Auch wir wären jetzt ohne den Virus in Italien unterwegs.... was soll’s nächstes Jahr.

    10/29/20Reply
    Lena Busson

    Mmm, yummie! Wüsste ich, das würde hier auf mich warten, würde mir das Aufstehen gerade nicht so schwer fallen 😂

    10/29/20Reply
    Clarissa

    😄

    10/29/20Reply
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  • Day7

    Ponte Coperto

    March 9, 2020 in Italy ⋅ ☁️ 9 °C

    In der Nähe der Ponte Coperto liegt mein Appartement, das ich schon vor Wochen für die kommenden zwei Nächte reserviert habe. Der Plan war, in Pavia einen Pausentag einzulegen. Der Schlüssel zum Appartement ist in einem Kasten hinterlegt, zu dem ich nun per SMS einen Code erhalte. So komme ich herein, das Appartement ist kuschelig. Hier kann ich es eine Weile aushalten. Nach kurzen Rast geht es über die Ponte Coperto auf die anderen Uferseite. Ich habe Hunger, der Sinn steht mir nach einer großen Pizza. Doch ich kriege schnell mit, dass die Restaurants und Cafés heute spätestens um 18 Uhr schließen werden. Viele sind bereits jetzt geschlossen. Das wird eng, ich muss mich eilen, sonst bekomme ich nichts zu essen. Irgendwie wirkt es beklemmend, was gerade um mich herum geschieht. Es geschieht so plötzlich. In dem Café, in dem ich mich in der Nähe des Doms niederlasse, bedient man mich sehr freundlich. Eilig bestelle ich ein Nudelgericht, dazu ein großes Bier. Details von dem, was gerade geschieht, kann ich der Bedienung kaum entlocken, denn sie spricht kein Englisch. Ich habe noch nicht ganz zu Ende gegessen, da fährt ein Polizeiwagen über den Platz, löst geschäftige Hektik aus. Eilig werden Tischdecken abgedeckt, hastig Tische und Stühle zusammengestellt. In Windeseile ist der Platz menschenleer. Es ist wie zur Sperrstunde. Vereinzelt huschen Menschen über den Platz, verschwinden in den Seitenstraßen. Viele tragen vor Mund und Nase einen Mundschutz. Der ungewohnte Anblick ängstig mich. Was passiert hier gerade? Corona ist noch da, ich habe die wachsende Gefahr während des Wanderns nur verdrängt. Nachdenklich eile auch ich zurück, überquere die Ponte Coperto ein zweites Mal, bin froh, die Tür meines kleinen Appartements hinter mir schließen zu können. Die Gefahr ist draußen und ich nun In Sicherheit - für den Moment.Read more

    M S

    Die Brücken in diesem Licht, das ist Italien! Weiterhin alles Gute!

    3/10/20Reply
    Michael-wandert

    Danke, Marc. Es war ein besonderer Augenblick.

    3/10/20Reply
    Petra Schultz

    Wunderschöne Eindrücke. Da möchte man glatt mitwandern

    3/10/20Reply
    Michael-wandert

    Ja, Peti, die Landschaft ist schön, das Wetter gut. Heute freue ich mich auf den Stadtbummel durch Pavia - sofern man mich lässt.

    3/10/20Reply
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  • Day7

    Von Dervio nach Pavia

    July 2 in Italy ⋅ ⛅ 22 °C

    ...oder....vom Schein und Sein...

    Wir verließen die Alpen und es schien, als würden die durch die Berge geschlagenen Tunnel niemals enden. Kilometer um Kilometer legten wir unter der Erde zurück, gleich eine Familie reisender Maulwürfe, die durch das hin und wieder einfallende Tageslicht geblendet wurden.

    Dann erreichten wir Mailand, die Stadt, welche die Fantasie durch die Borgia's, Sforzia's, Medici's, Spinola's und Visconti's beflügelt....
    ...nun, der gemeine Mailänder zeichnet sich dadurch aus, rücksichtslos hupend, nur wenige cm vor unserem vollgepackten Schlafwagen einzuscheren und viel zu niedrige Einfahrten zu Parkhäusern zu bauen. Naja...sind halt nicht die Größten....

    Daher überraschend und doch erwartet erhob sich der Mailänder Dom in erhabener Größe, majestätisch und prunkvoll und wunderschön vor uns, nachdem wir eine an Schienen gefesselte Kutsche der Neuzeit verließen ( wir fuhren mit der Tram).
    So viel gab es zu entdecken, in dieser ehemals größten Kirche Europas, in der Napoleon zum König von Italien gekrönt wurde. Säulen und tausende Figuren, ausgearbeitet bis ins kleinste Detail, in 500 Jahren Bauzeit. Farbenfrohe Bleiglasfenster, die das himmlische Licht einfangen und ihre Geschichten strahlen lassen. Die Säulen der Welt stehen in Milano, wo Kardinäle Wasser predigten und das Volk zahlen ließen für ihren Drang nach Geltung und persönlichem Luxus.
    Der anschließende Bummel über die Luxusmeile unserer Zeit, vorbei an den heutigen Fürsten Prada, Gucci und roten Schuhsohlen gleich nebenan....auch hier viel Schein....damals wie heute, dicht beieinander.....

    Wir zogen es vor, frische Teigwaren mit kurzer Kochzeit zu kaufen und fanden ein wunderschönes Plätzchen am Ufer des Flusses Ticino, mit Pool und Internet.

    So kann das Leben SEIN.....Uuuuurlaub....
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    Anke Micklich

    Eure Eindrücke von Mailand kann ich nur bestätigen. Der Dom ist überwältigend und die überteuerten Geschäfte musste man sich mal angucken. 😉

    7/3/21Reply
     
  • Day8

    Vom Waschbären zum Faultier, Teil II

    July 3 in Italy ⋅ ☁️ 25 °C

    ..oder...sempre, sempre....

    Entspannt und faul, so war der Tag, an dem wir die schöne Stadt Pavia, mit der drittgrößten Kirche Italiens, einem lebendigen Markt und einer Shoppingmeile, deren Reiz man einfach nur erliegen konnte, mit dem Rad erkundeten.
    Entlang des Flusses Ticino, mit seinem flachen Ufer und glasklarem Wasser führte uns der Weg zurück zu einer ausgiebigen Sièsta, dem ein und anderen Gläschen Vino unseres Lieblingsschlageritalieners, süßen Kirschen, saftiger Melone und den kurzkochenden italienischen Teigwaren mit reichlich Tomaten und noch mehr Knoblauch...
    So kann das Leben sein.....Uuuuurlaub....
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  • Day2

    Noch 45min bis zur ersten Rallye Party!

    September 8, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

    Nachdem wir heute morgen im Regen los sind, und aufgrund von Schneefall nicht über die Berge konnten, sind wir dann im Dauer regen Richtung Bozen, Bergamo und Mailand auf den Weg nach Alessandria. im Moment ist es trocken und sonnig, aber der Horizont sieht recht du Kerl aus.Read more

    Ralf Körner

    Oha. Na dann viel Sonne zur Party

    9/8/19Reply
     
  • Day2

    Autogrill

    August 23 in Italy ⋅ ☀️ 25 °C

    Was lieben wir doch alle Italien für seine Kultur!
    Das Essen! Die Musik! Die Architektur! Womit davon hat uns Italien am meisten begeistert?

    Optimal ist es, wenn sich alle Drei zu einem Gesamtkunstwerk vereinen. Das ist bei der Erfindung von „Autogrill“ ganz besonders gut gelungen:
    „Autogrill“ ist für den Autofahrer so wichtig wie „Kühlergrill“ für das Auto. In der schönen architektonischen Spielart des „Brutalismus“ spannt sich der verwaschene Waschbeton als Brücke über die Musik des summenden Autoverkehrs, der sich auf sechs Tonspuren zu einem Musikkunstwerk vereint, wie es „Kraftwerk“ nicht besser hätte vertonen können. Und drinnen wird Essen serviert in stilvollem Ambiente, welches sich in seiner Feinheit gut einfügt in die Feinheit der Architektur.
    Hach, was liebt der feinsinnige Motorist mehr als einen kulinarischen Stopp bei seinem Autogrill.

    Doch was ist jetzt schöner? Das Essen oder die Musik?
    Urteile selbst!

    https://open.spotify.com/track/1bXbLIeXQOisee7bjuyYX7?si=6b1J_p8aSWGXeJQ1EqH9yA&dl_branch=1
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  • Day7

    Wenn's läuft dann läuft's. NICHT

    August 23 in Italy ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach dem wir gestern gg 16 Uhr unser Womo wieder bekommen haben, wollten wir die Seen Italiens einfach nur noch hinter uns lassen und wieder positiv in den Urlaubsmodus kommen, und zwar am Meer. Also sollte es Richtung Genua gehen. Natürlich wäre die komplette Strecke zu weit gewesen, also haben wir in der Po-Ebene einen ruhigen Schlafplatz unter Sternenhimmel gewählt. Voller Vorfreude auf das Meer und eine kleine Stadterkundung von Genua ging's heute früh los. Aber es sollte anders kommen 😭. Nachdem wir von den Bergen einen kurzen Blick aufs Meer und Genua erhaschen konnten, streikte die Kupplung erneut und diesmal sogar noch schlimmer. Gerade so konnten wir uns noch durch die typischen engen Gassen eines italienischen Dorfes quetschen und einen Platz finden, wo wir 1. einigermaßen gerade standen und 2. Nicht völlig im Weg waren. Der Wahnsinn fing von vorne an: Versicherung Anrufen, Problem erklären, auf Rückruf der italienischen Korrespondenz warten. Warten. Warten. 4 1/2h Wartezeit auf den Abschleppdienst stand dann auf dem Plan. Zum Glück war der Besitzer der von uns zugeparkten Garage super nett und hat uns Strom gegeben. Später hat er uns sogar zu sich hoch eingeladen. Seine Frau hat Marla Pasta gekochte, wir haben einen Kaffee bekommen und Säntis was zu trinken. Sie halten uns dann auch bei der Übersetzung mit der Versicherung und später mit dem Abschleppdienst. Bzw eine Engl. Sprechende Nachbarin. Der wollte das Wohnmobil mitnehmen. Wir hätten keine Bleibe mehr und die Versicherung konnte uns nicht wirklich eine Unterkunft anbieten. Nach etlichen Telefonaten und Verständigungsproblemen, holte uns irgendwann ein Taxi ab (nach 3h warten) und wie dürfen ausnahmsweise auf dem Werkstatt Parkplatz im Wohnmobil übernachten. Mal sehen wie es morgen weiter geht. Vielleicht war das schon der letzte Post und aus 4 Wochen reisen wird eine Woche Urlaub und ein paar Tage purer Stress.Read more

  • Day7

    Dopo Pavia

    March 9, 2020 in Italy ⋅ ☁️ 10 °C

    Noch sind es zwanzig Kilometer bis nach Pavia. Die heutige Strecke hält noch zwei weitere Highlights bereit:
    Numero Uno : schon mal Störche in Bäumen nisten gesehen? Nein? Ich heute. Bei der Cascina Arpassanta hocken sie zu Dutzenden auf ihren Nestern in den Wipfeln und klappern mit den Schnäbel um die Wette. Lediglich eine Bank fehlt mir, um sie in Ruhe zu betrachten, der Glücksmoment wäre vollkommen gewesen. So aber muss ich den Apfelkuchen, den ich heute morgen einstecken durfte, im Stehen essen, während ich die halsbrecherischen Landeanflüge der Störche auf ihre Nester zwischen den Ästen mit meinem Minifernglas verfolge. Von dieser Überraschung beschwingt laufe ich weiter.
    Numero Due: Ein verschlossenes Tor am Ende einer kleinen Brücke, die über einen Kanal führt, stoppt jäh meinen Vorwärtsdrang. Äh, so, ja - und nun? Wo war eigentlich die letzte Wegmarke? Habe ich eine Abzweigung übersehen? Nein, sie zeigte hierher, wenn ich mich recht erinnere. Doch wenn es eine Wegführung braucht, ist die E1 Markierung in diesem Land oft weg. Das ist auch hier wieder so. Doch der Weg muss über diese Brücke gehen. Das sagt jedenfalls meine geplante Streckenführung im Handy. Es gibt auch gar keine Alternative im Umkreis von 5km, um über diesen breiten Graben zu kommen. Was also tun? Am Wegesrand nahe der Brücke steht ein kleines Hexenhaus, aus dem Schornstein steigt Rauch auf. Ich frage mich, ob die Hexe zu Hause ist, klopfe zaghaft an die Tür. Nichts. Ich klopfe lauter. Die Tür öffnet sich einen Spalt. "Cosa?", klingt es heraus, es klingt nicht unfreundlich. Ich versuche es gleich auf Englisch, wie ich nach Pavia komme. "Through the gate", erwidert eine männliche Stimme in verständlichem Englisch. Die Tür geht ganz auf, ein Mann tritt heraus. Da sei doch ein Loch zum Durchschlüpfen, meint er. "Und das Schild 'Durchgang verboten' und das Kamerasymbol?", erwidere ich. Das gelte nicht für Fußgänger, wird mir erwidert. Ach so! Ich bin erleichtert, den Weg durch's Tor nehmen zu dürfen. Gerade will ich durch den Spalt schlüpfen, da öffnet sich wie von Geisterhand das Tor. Der Mann ist schon wieder im Haus verschwunden. Er hat wohl einen Knopf gedrückt. Ohne weitere Überraschungen geht es weiter, vorbei an den drei Brücken, die vor Pavia liegen. Die letzte, die Ponte Coperto, ist mit Abstand die Schönste.
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  • Day8

    Relax & take a break in der Via Milazzo

    March 10, 2020 in Italy ⋅ ☁️ 7 °C

    Mein kleines Appartement heißt "Twenty Seven". Es heißt so, weil es in der "Via Milazzo 27" am Ticino nahe der Ponte Coperto liegt. Bevor ich die Sehenswürdigkeiten der Altstadt besichtige, gönne ich mir ein Frühstück im Appartement. Es sieht aus wie so oft in Italien: Kaffee (Espresso oder Caffè Americano), dazu Milch, Orangensaft, süßes Croissants, Marmelade, Nutella, Joghurt, Zwieback. Lecker ist meist nur der Kaffee, süß der Rest. Doch nahrhaft muss das Ganze schon sein, denn ich bin stets ganz gut ohne Hunger durch den Tag gekommen. Über dem Eßtisch prangt der Spruch, den ich heute beherzigen will: "relax & take a break". Ich muss nun in Ruhe überlegen, was zu tun ist. Die Lage in Italien scheint ernster zu werden. Weiter oder zurück - das ist meine Kardinalfrage geworden.Read more

  • Day5

    Lunchbreak in Pavia

    October 5, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

    Dann folgten wir dem schönen Radweg auf der Via Francigena Route bis uns dieser in die schöne Stadt Pavia führte. Auf der Piazza genossen wir unseren Lunch 🍔, machten danach eine kleine Stadtbesichtigung bevor wir wieder weiterfuhren.Read more

You might also know this place by the following names:

Provincia di Pavia, Pavía, Pavia