Italy
Rocca Pietore

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Top 10 Travel Destinations Rocca Pietore

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26 travelers at this place

  • Day63

    Im Regen nach Alleghe 18/29

    July 28, 2019 in Italy ⋅ 🌧 10 °C

    Die Etappe an sich hat das Zeug, die blödeste des gesamten Wanderwegs zu werden.

    Und dabei fing es so gut an: mit einem hammer Frühstücksbuffet. Wahnsinn! Konnten unser Glück kaum fassen. Es gab alleine schon 8 oder 9 verschiedene Käsesorten! Und ne Müslibar, eine Ecke ausschließlich für Kuchen und Gebäck, Walnussbrot, diverse Säfte, Süßigkeiten wie zB Marshmallows, und sau guten italienischen Kaffee, Cappuccino und Espresso.

    Aber kaum hatten wir das Hotel verlassen gings los. Aufgrund eines krassen Unwetters und eines folglichen Erdrutsches in Italien im Oktober 2018, war der Wanderweg nach Alleghe nämlich gesperrt. Also sind wir schön auf der Teerstraße neben den Autos langgewandert. Die ganze Zeit. Auch durch Tunnel. Im Regen. Und ich hatte Rückenschmerzen, sodass Micha nachher sogar mit beiden Rucksäcken gelaufen ist. 😩

    In Alleghe angekommen treffen wir Jenny auf eine leckere Pizza und ein Eis. Wir verpassen de Bus zurück zu unserem 4km entfernt gelegenen Hotel und müssen zurück laufen. Hmpf. Dann aber, als wir endlich angekommen sind, geht es noch in den Saunabereich unseres Hotels. Morgen gehts dann auf zur Knalleretappe (Etappe 19 verlängert und zusätzlich mit Etappe 20 zusammengelegt) mit 12 Stunden reiner Wanderzeit. Schließlich wollen wir die anderen wieder einholen, um dann gemeinsam weiter zu wandern. Ich bin gespannt! Uuund hab einen Heidenrespekt 🙈. Na gut, eher: Schiss dass mein Rücken nicht mitmacht.
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  • Day62

    Uns erriecht ab morgen keiner mehr 17/29

    July 27, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute sind wir um 5:15Uhr aufgestanden, um den Sonnenaufgang direkt vom Gipfel zu bestaunen. Treffpunkt war unten an dem einzigen Waschbecken der Hütte, mit kaum Wasser, zum Gruppen-Zähneputzen auf 5qm2 😄 Spektakulär an dem Morgen war allerdings nur die Tatsache, dass wir es alle trotz des Weins am Vorabend rausgeschafft hatten, denn vom Sonnenaufgang war dank fetter Nebelwand gar nichts zu sehen 🤷‍♀️

    Im Sechsergespann sind wir dann fröhlich nach dem Frühstück abgestiegen. Jenny hatte die normale Etappe gemacht, die hatte nämlich früh gebucht und dementsprechend noch ein Zimmer auf der Hütte am Etappenziel bekommen. Micha und ich sind 3 Stunden der Folgeetappe weitergewandert und haben uns hier ein Hotel genommen, womit wir heute 2.500 Höhenmeter abgestiegen sind. Anna, Korbi und Peter sind ganze 6 Stunden der Folgeetappe weitergewandert, das heißt zwei komplette Etappen an einem Tag, womit sie sagenhafte 3.100 Abstiegshöhenmeter gemacht haben. Das geht auf die Knie und Oberschenkel! Jenny treffen Micha und ich morgen am Etappenziel wieder, den Rest der Truppe übermorgen, wo Micha und ich dann zwei Etappen auf einmal wandern müssen, damit die Gruppe wieder vereint ist! Was tut man nicht alles für gute Begleitung! 😊 Heute haben wir uns auch überlegt, dass wir uns nächstes Jahr wiedertreffen wollen, um dann zum Beispiel ein Wochenende auf einer Hütte gemeinsam zu arbeiten - Anna macht das bereits und hat Kontakte. Wie fett das wär!!

    Ich kann mein Glück mit dem Hotel kaum fassen. Wir haben heute das Hotel gebucht, mehr aus der Not heraus, da wieder Wochenende ist und alle Hütten voll sind. Was für eine mich so hammer glücklich machende Entscheidung! 🤩 Wir durften nämlich all unsere miefigen Wanderklamotten, die man auf den Hütten immer nur mit kaltem Wasser waschen kann (vorausgesetzt es gibt genug Wasser), in die Waschmaschine und anschließend in den Trockner schmeißen!! Ebenfalls haben wir hier ein Doppelzimmer mit Bad für uns alleine, in der (wie typisch für Hotels aber absolut untypisch für Berghütten) eine Dusche mit warmen Wasser ohne Duschmarken steht! Wir haben also beide erstmal aaaausgiebig geduscht, bevor wir dann die restlichen Inhalte unseres Rucksacks gewaschen haben. Es sind so simple Dinge, die mich glücklich machen! Wie zum Beispiel das Waschen des Marmeladenglasdeckels, der mittlerweile schon so klebrig ist. Oder das Ausschlecken unseres 3. Nutellaglases, wobei ich den Löffel anschließend direkt sauber machen und das Glas in einen Mülleimer werfen kann. Und, das allerallerallerbeste: Wir waschen die Träger unserer Rucksäcke! 🤩🤩🤩 Man kann sich nicht vorstellen, wie KRASS die stinken, wenn da täglich eine neue Lage aus Schweiß und Sonnenmilch drankommt! Heute kamen uns ganz viele Tageswanderer entgegen und Anna so: “Oh die riechen alle so nach frischem Waschmittel! Ist mir voll peinlich so nah an denen vorbei zu gehen...” Ich hatte meine Rucksackträger schon letzte Woche an unserem Ruhetag in Mayrhofen gewaschen. Ich war kurz davor, mich immer nur noch mit ganzem Körper umzudrehen wenn mich irgendwer von hinten gerufen hat oder ich mich umdrehen wollte, weil mir beim alleinigen Bewegen des Kopfes immer der süßliche Geruch meines Rucksackträgers in die Nase gekrochen ist. 🤢Und der Longsleeve sowie sogar die Haut haben immer nach dem Rucksackträgern gestunken. Grauenhaft! Überall habe ich vor der Wanderung gelesen, dass man die Leute in Venedig ERRIECHT, weil man nach 4 Wochen wandern so stinkt. Das war mir von Anfang an ein Besorgnis 😂 Tataaaa, aber wir werden in Venedig nicht zu erriechen sein. Die Rucksackträger sind nämlich jetzt gewaschen, sowie alles andere auch! Soooo guuuut!!! ❤️
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  • Day4

    Auf der Marmolada

    June 26, 2019 in Italy ⋅ ☀️ 18 °C

    Die Fahrt mit der Bahn ist abenteuerlich. Die Großraumkabine schaukelt und sackt in die Tiefe, als es über den Mast geht. Drei mal steigen wir um, bis ganz auf den Gipfel und jede Bahn schwankt noch ein bisschen mehr. Wir sausen in die Tiefe kaum haben wir den Mast passiert. Passagiere krallen sich fest, es wird unruhig in der Gondel, mein Magen steht noch in der Luft.
    Oben werden wir belohnt. Die Aussicht ist traumhaft. Der Wind jedoch eisig. Angeblich hat es 20° Grad, die gefühlte Temperatur ist deutlich darunter.
    Die Aussichtsplattform schwankt im Wind, zu unseren Füßen liegt Schnee. Zuwenig leider, wie uns alte Bilder des Gletschers zeigen. Der Blick auf die umliegenden Berge ist sensationell. Wir halten uns an den Händen und sind ganz still. Weil Worte nicht ausreichen. Das Gefühl ist so groß, wie die Berge hoch sind, und wir sind mittendrin.
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  • Day2

    Lago di Fedaia

    July 10, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 17 °C

    Vom Sellapass kommen wir der SS243 folgend nach Canazei,
    kurz vorm Ortszentrum wechseln wir auf die SP48, halten uns rechts um auf die kommende Rundschleife im Gegenuhrzeigersinn einzufädeln, nehmen entsprechend im Kreisverkehr den Abzweig nach links Richtung Alba auf die SS641 der wir zum Lago di Fedaia nebst gleichnamigen Pass folgenRead more

  • Day539

    Day 540: Dolomites Part 2

    August 8, 2018 in Italy ⋅ ⛅ 17 °C

    Back into the Dolomites we went. I figured one really interesting place to see would be Marmolada, the highest peak at around 3350m high. There's a cable car (more accurately, three cable cars) that take you up to the secondary peak so figured that would make for a good day. It was a two hour drive from our hotel though, since we'd opted to stay at one end of the national park area! Whoops.

    It was definitely worth it though, the views were spectacular and the cable car ride was quite fun as well. Had a light lunch up top and did a bit of wandering around, though the cliffs were quite sheer and the glacier a little slippery! Nothing dangerous, but a bit too difficult for what we felt like. Back down after around 3.5 hours up top, which caught us by surprise since it didn't feel like that long.

    Also an interesting exhibition in the museum there about World War I, since the mountain was the scene of heavy fighting between Italian and Austrian troops. Apparently as the glacier retreats each year, more hundred-year-old corpses and equipment just sort of pops out - must be quite unnerving to find!

    Long drive back to our hotel where we were quite full from lunch, so just had a panini at a nearby cafe. Big storm blew in during the evening which Schnitzel was not at all a fan of!
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