Italy
Vico del Gargano

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13 travelers at this place

  • Day13

    Foresta Umbra

    September 24 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Einen wunderschönen guten Morgen! 😊
    Hatten wir heute! Der Sonnenaufgang hat uns die erneute nächtliche Mückenplage vergessen lassen.🥰 Die kleinen Biester müssen sich durch das zu grobe Netz gezwängt haben...

    Weil wir ja nicht nur wegen der Schönwetterprognose hergekommen sind, sondern auch, weil es hier die Möglichkeit von Aktivitäten, wie Wandern gibt, starten wir heute in den unbekannten Foresta Umbra. Ich kündigte bei der Recherche einer Wanderroute schon an, dass wir im Wald wandern werden. Marco: "Na und, im Wald ist es doch auch schön." 🤷‍♀️
    Wir fahren eine halbe Stunde ins Inland. Mitten in einen dunklen Wald. Über Hügel. Auf Serpentinen. Auf dem Zielparkplatz finden wir gerade so noch einen Platz für unser Auto.
    Wir fragen uns schon wenige Schritte nach Start, warum wir eigentlich hier sind. 😬
    Es geht einen Hang runter. Mehr oder weniger müssen wir uns dabei durchs Unterholz schlagen. Um uns herum: Wer ahnt es? Bäume! Keine Besonderen.. Einfach nur Buchen. Vielleicht sind wir etwas zu verwöhnt...? Aber es langweilt uns 😇 Deshalb entscheiden wir uns bei der nächsten Möglichkeit abzukürzen, und laufen die Straße wieder hoch zum Auto... Auf Asphalt läuft es sich schneller. Und sich hier im dichten Wald aufzuhalten, erscheint uns plötzlich als Zeitverschwendung, wenn man auch am Meer sitzen könnte (was wir ja bald nicht mehr können.. In den Wald gehen können wir zu Hause auch noch 😆)
    Auf dem Rückweg fuhren wir an einer Pizzeria vorbei, die hübsch war, die offen hatte und in der auch noch ein paar Leute saßen! 🥳☺️ Sofort kehrt gemacht! 😉 Und es hat geschmoft ☺️ Es gab neben Pizza noch ein sehr interessantes Bruschetta.. Neben Tomaten war da noch anderes Gemüse drauf, zum Teil sauer eingelegt. Tooooooll! 😎
    Zurück auf dem Campingplatz gammelten wir ein wenig in der Hängematte herum (bei Meeresrauschen schläft es sich fantastisch ☺️), gingen an oder ins Meer und genossen die sonnigen Aussichten. 🥰

    Haben heute ausdauernd das Wetter studiert. In allen möglichen italienischen Regionen, die auf dem Rückweg liegen. Überall kommt der Temperatursturz ab Samstag, teilweise mit Regen und Gewittern. 😒
    Und so haben wir beschlossen noch eine Nacht zu verlängern, denn so richtig wollen wir uns von dem mediterranen Lebensgefühl noch nicht verabschieden... 😎

    ~Uta~
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  • Day5

    Foresta Umbra

    May 19, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

    Der heutige Tag begann mit einem kleinen Missgeschick. In so einem Camper ist dann alles doch ein bisschen räumlich enger gestaltet. Das habe ich heute gespürt - und zwar an meiner Zeh am rechten Fuß. Irgendwie bin ich im oberen Schlafgemach beim Aufstehen mit der Zehe an einer blöd abstehenden Leiste hängen geblieben. Erstmal Autsch und dann dachte ich passt schon, nix passiert. Im Laufe des Tages hat sich dann die Zeh ein bißchen blau verfärbt und meinte, sie kann sich jetzt mal richtig in Szene setzen. Herrschaftszeiten, nicht jetzt. Wir wollen ja die nächsten Tage viel zu Fuß erkunden.
    Nichts desto trotz sind wir heute Vormittag in den Foresta Umbra losgezogen. Unbeschreiblich, wie sich hier die Natur entfalten darf. Es gibt in dem Nationalpark insgesamt 4 Zonen (vom Trampelpfad für Einheimische und Touristen mit Zaun bis hin zu Areas, die niemand betreten darf und zu 100 Prozent der Natur überlassen werden). Die Tierwelt von Fröschen bis zu Luchsen, Wölfen und Greifvögeln fühlen sich hier wohl und sind einigermaßen vor dem Raubtier Mensch sicher. Natürlich ist auch die Flora in dem Park eine Augenweide. Vor allem die Bäume brachten uns zum Staunen. Ein Wald hat einfach etwas Beruhigendes und Mystisches.
    Wir sind dann erst mal zu einer kleinen Kapelle im Park - die dem Hl. St. Antonius geweiht ist. Dort war grad die Messe aus und ein Haufen Italiener standen mit dem Pfarrer vor der Eingangstür. Da selten eine Kirche vor uns sicher ist, sind wir erstmal durch die Massen durch und rein in die Kirche. Beim Rausgehen konnten wir gar nicht so schnell schauen, schon hatten wir einen Kaffe und einen Keks in der Hand. Serviert von den Kirchenbesucherinnen. Die stehen nach der Kirche beisammen, reden mit Händen und Füßen in der gewohnten italienischen Art, trinken Kaffee mit dem Pfarrer und jeder bekommt einen oder zwei Kekse. Und kommen zwei Deutsche dazu werden die auch versorgt - Basta!!
    Nach dieser Stärkung ging es dann noch eine Stunde um einen See (natürlich auf dem Trampelpfad) bevor wir durch Serpentinen wieder Richtung Meer weiterzogen. Vorher sind wir noch in Monte Sant Angelo vorbeigefahren. Eher was für den tiefgläubigen Italiener. Mit Erzengel Michael, schönen Grotten, vielen Altaren usw. Entsprechende Touri-Abzocke inklusive. Da sind wir schnell weiter gefahren. Wir sind ein paar Kilometer südlich von Manfredonia auf einen sehr schönen Zeltplatz mit Pinienbäumen „gestrandet“.

    Dazu dann „Meer“ beim nächsten Blogeintrag
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Vico del Gargano

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