Japan
Fushimi Inari-taisha

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.
Add to bucket listRemove from bucket list
Travelers at this place
  • Day48

    Mit dem Velo durch Kyoto

    September 28, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 28 °C

    Am Mittwoch haben wir uns, wieder sehr schwer bepackt, auf den Weg nach Kyoto gemacht. Wir haben uns sowas von geschworen in Kyoto endlich ein Paket nach Hause zu senden mit all den Sachen die wir nicht mehr brauchen. Die Zugfahrt von Osaka nach Kyoto hat nur knapp eine halbe Stunde gedauert, was uns nicht einmal genügend Zeit für ein Mittagsschläfchen gegeben hat. Da die Gastgeberin von unserer Unterkunft uns eine „Tubeli sicheri“ Anleitung für den Bus zum Appartement gegeben hatte, haben wir uns wie Profis im japanischen ÖV gefühlt.

    Unser Appartement, welches wir zunächst für 4 Nächte und später für 6 Nächte gebucht hatten, hatte keinen Schlüssel. Zuerst muss man im Eingangsbereich einen Code eingeben, dann geht es mit dem Lift hoch und die Zimmertür möchte nochmals einen Code. Wenn man diesen eingetippt hat, erscheinen jeweils, wie in einem Game, ein paar zufällige Zahlen und diese muss man dann in der richtigen Reihenfolge wieder eingeben. Also ganz klar, wer in Kyoto zu viel Alkohol trinkt wird nie wieder in sein Zimmer kommen. Unser Zuhause auf Zeit hat 17m2, inklusive Küche, WC, Badezimmer und Balkon (1m2 mit einem Geländer bis zum Hals und die Hälfte des Platz ist für die Klimaanlage) dass es so klein und eng ist hat definitiv auch seine Vorteile, denn so können wir vom Bett aus alles erreichen, egal ob Waschbecken, Kühlschrank oder Lichtschalter.

    Kyoto ist eine sehr traditionelle Stadt und es gibt an fast jeder Ecke einen schönen Tempel, Schrein oder eine Gartenanlage zu entdecken. Wir haben uns entschlossen Velos zu mieten und uns einige der Sehenswürdigkeiten so anschauen zu gehen. Für mich mit meinen Storchenbeinen war es jedoch gar nicht so einfach ein Velo zu finden bei welchem ich die Knie nicht beim Kinn hatte, aber bei einem Shop der mit extra grossen Fahrrädern geworben hatten wurden wir doch noch fündig.

    Am Donnerstag haben wir uns um kurz nach 6:00Uhr aus dem Haus gemacht, da wir den berühmten Fushimi Irani Shrine vor den grossen Massen besuchen wollten. Das bis dorthin fahren hat viel Spass gemacht, obwohl der Linksverkehr so seine Tücken hatte, und die „sportliche“ Betätigung tat uns richtig gut. Es hatte sich gelohnt so früh aufzustehen, denn zu Beginn waren wir noch fast alleine beim Shrine was wir für ein paar schöne Fotos genutzt haben. Der Fushimi Irani Shrine ist sehr bekannt und besteht aus tausenden orange-roten Holzschreinen auf welchen in Schriftzeichen die Familiennamen der „Sponsoren“ eingeschnitzt wurden. Der Weg durch die Schreine führt durch den Wald einen langen Weg den Berg hinauf. Wir hatten das Glück einen Kranich beobachten zu können und zwei Katzen haben uns auch ganz freundlich gegrüsst. Am Weg entlang gibt es viele Altare, dort gibt es Geländer an welchen in Form von beschrifteten Zetteln oder Holzplättchen Wünsche angebracht werden, ganz selbstverständlich, dass auch wir einen Wunsch hinterlassen haben.
    Beim Abstieg kamen uns immer mehr Leute entgegnet, einige in Geisha Kostümen für noch beeindruckendere Fotos, und unten beim Hauptschrein war richtig viel los und wir fühlten uns in unserer Entscheidung früh los zufahren nochmals bestätigt.

    Die nächste Station war der Tofukuji, ein Zen Tempel aus dem 12. Jahrhundert, der wegen Grossbränden mehr als einmal wieder aufgebaut werden musste. Die Anlage ist vor allem für seine Aussicht von der Terrasse, welche gerade wegen Renovation geschlossen war, über die Wälder von Kyotos bekannt, aber auch für seinen Steingarten und die lange Holzbrücke. Zu der Anlage gehören auch diverse alte, sehr grosse und beeindruckende Holzgebäude, bei welchen wir fast nicht mehr aus dem Staunen herauskamen. Nach einem kurzen Mittagsimbiss in einem kleinen Lokal am Strassenrand fuhren wir noch zu der buddhistischen Tempelanlage Toji, auf welcher unter anderem die grösste Pagode (Art von Turm) von Japan steht. Selbstverständlich war auch dies beindruckend, da wir in China bereits viele solche gesehen hatten, haben uns die Gebetshallen mit den uralten Buddhas (teils von 600JnC.) viel mehr imponiert.

    Nach dem Tempel war ich dann auch langsam müde vom vielen Wandern, Velo fahren und Tempel schauen und Zeit fürs Abendessen war es auch schon bald. Meine innere Uhr ist da ziemlich genau. In der Nähe von unserer Unterkunft gibt es ein beliebtes Ramen Restaurant und wie in Japan üblich muss man für fast alles das gut ist Schlange stehen, so also auch für unser „Znacht“. Die Ramen, eine Art Nudelsuppe, war sehr fein, aber an die Schlürf-Geräusche von den Tischnachbarn werden wir uns wahrscheinlich nie gewöhnen.
    Read more

    Bettina Mosca

    😍

    9/30/19Reply
    Minchen unterwegs

    hihi, nein nein, den hatte er schon vorher😬 problematisch ist eher, dass in Japan das Nasenschneuzen sehr unhöflich ist😂

    9/30/19Reply
    Jens Serbser

    Hallo, wir sind gerade in Kyoto, wo habt ihr Eure Fahrräder ausgeliehen?

    10/8/19Reply
    3 more comments
     
  • Day26

    Rainy day in Osaka

    October 25, 2019 in Japan ⋅ 🌧 17 °C

    Raining again and our clothes had still not dried out from the day before.
    So had a leisurely start to wait for the rain to ease. It didn't so started walking towards the Osaka castle. Who knew you could get umbrellas from your hotel.
    Went up to the top of Osaka castle, and sat in a coffee shop for a while, again waiting for the rain.
    We found a good rainy day activity.... the aquarium.
    Went up in a London eye type wheel after as the rain had finally stopped. Great night time views.
    Read more

    Sally Le Poidevin

    Lovelyx

    10/27/19Reply
    Sally Le Poidevin

    Great photos x

    10/27/19Reply
    Eamon Gomaa

    It stopped raining! 👍🏽

    10/28/19Reply
    2 more comments
     
  • Day27

    Was that an Earthquake?

    October 26, 2019 in Japan ⋅ ⛅ 20 °C

    Kyoto was, until 1869, the capital of Japan.

    We traveled via the JR train line from Osaka to Kyoto.
    Dumped the bags at the hotel and went on a trip advisor based wander.
    Found the "largest wooden building in the world". A huge shrine with massive turned down columns of wood. They could have made massive tall masts.
    Did a bit more Google time and found there was a 2000 person parade going on about 30 mins north. This consisted of dancing people, armoured warriors on horseback and geisha. We followed them to the Heian Shrine.
    After that, we joined some other Brits forming an orderly que outside a British pub. All keen to watch the rugby.
    We saw England beat the all blacks with 150 people rammed into a 40 person bar. Looks like not many bars were showing the match in this local area.
    On the way home went to the Kyoto tower to see the city from the sky. Not many high rise buildings, so you can see for miles, a few pretty illuminated castles on the hills surrounding the city.
    Got back to the room to absolutely not watch bake off...

    Suddenly the whole room felt like it had been nudged from the side. Sounded a bit like when someone heavy falls over upstairs and the ceiling shakes a bit, but with the whole room. Checked out online and yep, it was an earthquake. Got another one a small while later. Cool and weird to experience. Wouldn't want to be in one much bigger.
    Read more

  • Day88

    Kyoto, Hello Again

    November 7, 2019 in Japan ⋅ ☁️ 18 °C

    Da wir uns beim ersten Mal bereits Hals über Kopf in Kyoto verliebt hatten, war für uns klar, dass wir in der wunderschönen nochmals einen Stopp einlegen würden.
    Von Nara aus war es mit dem Zug nicht weit und da wir dasselbe Appartement wie beim ersten Mal gebucht hatten, war es ein leichtes den Weg dorthin zu finden.

    Auf der To Do Liste stand ganz oben, Alex sein Armkettchen nochmals im Toji Tempel kaufen zu gehen, da er sein erstes in Nagoya beim Treppengeländer-Rutschen-herunterfallen kaputt gemacht hatte. Wir waren mit dem Stadtbus unterwegs und haben es 10 Minuten vor Ladenschluss zum Souvenirshop des Tempels geschafft. Alex war so happy endlich einen Ersatz für sein Armbändchen wieder zu haben und wir konnten mit dem Bus zurück in die Stadt. Fürs Abendessen gab es ganz klar nur eine vernünftige Option, wir wollten unbedingt nochmals zu dem Restaurant wo wir am Tischgrill super leckeres Wagyu Beef zubereiteten.

    Am nächsten Tag haben wir endlich wieder einmal ausgeschlafen, bevor wir mit dem Bus zum Gion Distict fuhren und von da aus zur Kiymizu-Dera Tempel Anlage gingen. Diese ist besonders im Herbst ein beliebtes Touristenmagnet, da die Anlage von bunt gefärbten Ahornbäumen umgeben ist. Nach dem Tempelrundgang durfte ein kleiner Bummel durchs Gion Viertel, mit Macha Tiramisu als Belohnung, natürlich nicht fehlen. Dort entdecken wir ebenfalls einen kleinen, kunterbunten Schrein, bei welchem Wünsche und Gebete auf kleine farbige Stoffbällchen geschrieben und danach an den Wänden befestigt wurden, was so hübsch ausgesehen hatte.

    Wir schafften es einfach fast nicht, die Spiel Höllen in Japan zu umgehen. So kam es, dass wir am Nachmittag einmal mehr völlig fasziniert in einer standen und den Leuten zuschauten. Mit fast schon olympischen Disziplin widmeten die Spieler all ihre Aufmerksamkeit den Game Konsolen und spielten über Stunden. Fast alle trugen Handschuhe, um jeweils noch schneller über die Tastaturen gleiten zu können. Es ist Wahnsinn, wenn man bedenkt, wie viel Geld und Zeit die Spieler Tag täglich in die Maschinen stecken. Wir haben uns auch nicht zurückgehalten und nebst dem stets beliebten Mario Kart auch noch das einte und andere Spiel ausprobiert. Auch wir haben zu spüren bekommen, was für Zeitfresser die Spiel Höllen sind, denn als wir nach gefühlt nur kurzer Zeit wieder raus gingen, war viel Zeit vergangen und es war bereits Zeit fürs „Znacht“.
    Zum Abschluss wollte Alex sich die Spezialität Gyukatsu gönnen. Hierbei handelt es sich um paniert und frittiertes Wagyu Beef welches in Streifen geschnitten und mit diversen Saucen zum Dippen serviert wird. Alex beschrieb das Essen, als besser als jeder Orgasmus, als er genüsslich die letzten Krümmel verputzten.

    Da wir am 7.11. am morgen früh von Osaka nach Thailand fliegen würden, hatten wir ein Hotel in der Nähe des Flughafens in Osaka gebucht, damit wir am Morgen rechtzeitig und ausgeschlafen vor Ort sein konnten. So nahmen wir am 6.11.19 ein letztes Mal einen Shinkasen um von Kyoto nach Osaka zu gelangen. Unsere Rucksäcke deponierten wir in Schliessfächern, damit wir unbeschwert noch ein wenig in der Stadt herumschlendern und für Alex Volcom T-Shirts kaufen konnten. Zu einem gelungen Abschluss in Japan gehörte dann nur noch ein hervorragendes Sushi Abendessen und ein Bad im Hotel Onsen. Japan wir werden dich so sehr vermissen.
    Read more

    Bettina Mosca

    ❤❤❤❤ Grüessli aus Hamburg

    11/20/19Reply

    Hoi

    11/21/19Reply

    Na Maitli. Hoffe Dir gaht's guat. Bi Mist Isch allas a note darnäba. Und Du fälsch. 🤔☹️ Liaba Gruass. Sigi

    11/21/19Reply
     
  • Day50

    Essen am Laufmeter

    September 30, 2019 in Japan ⋅ ⛅ 26 °C

    In Kyoto gibt es den berühmten Nishiki Markt, dies ist eine Strasse in welcher sich ein Stand mit Leckereien an den nächsten reiht. Genau dort haben wir uns den ganzen Freitag herumgetrieben und uns die Bäuche so voll geschlagen, dass wir fast nicht mehr in unser mini Appartement gepasst haben. Zu kaufen gab es kleine mini Oktopusse am Spiess, eingelegte Gurken, heisse Marronis, Kobe Beef, Fische, Austern und ganz schlimm, grillierte Spatzen. Andere Länder, andere Sitten wie man so schön sagt, aber Leid tat es uns trotzdem. Es gab einfach alles aus Macha (junger Grüntee, eine Spezialität aus Kyoto), Glace, Pralinen, Waffeln, Tiramisu selbst Schoggi. Vieles haben wir probiert und besonders lecker fanden wir die gerösteten Sesambällchen welche mit einer roten Bohnenpaste gefüllt waren. Am aller besten haben uns jedoch die Riesen Krabenbeine geschmeckt, welche frisch mit dem Bunsenbrenner grilliert und mit ein wenig Chillipulver verfeinert wurden, etwas vom besten dass wir je gegessen haben.

    Eine Seitenstrasse weiter gibt es viele Geschäfte und Boutiquen durch welche ich natürlich unbedingt durchstöbern wollte. Es gibt in Kyoto sehr viele „edel“ Second Hand Shops, welche alle mit sehr viel Stil betrieben werden. Dort gibt es Raritäten aus den 40er und 50er Jahre wie perfekt erhaltene Kleidchen mit passenden Handschuhen und Hüten, original Schlaghosen und Seidenhemden aus den 60er und 70er Jahren usw. Ich konnte mich kaum satt sehen an all den hübschen Kleidern, speziell ein hell gelbes Kleid im Stil der 50er hatte es mir angetan, aber da unsere Rucksäcke eh schon zu schwer waren habe ich mich mit Müh und Not zurückgehalten. Die Shops machen aber auch ohne Einzukaufen viel Spass, da es in jedem Geschäft etwas gibt, das wir noch nie gesehen hatten zB. Windeln für Hunde oder kleine Sumo Ringer die mit den Köpfen wackeln. Da Alex ein grosser Fan der ganzen Manga und Anime Kultur ist, kamen wir auch an keinem Anime Shop vorbei ohne hinein zu gehen. Die ganzen Charaktere welche man als Figuren zum Sammeln und Aufstellen kaufen kann, sind überraschenderweise sehr kostspielig und daher meist hinter Glasvitrinen. Ein Besuch in einem Anime Shop hat uns besonders zum Schmunzeln gebracht, denn auf einmal standen wir nichts ahnend neben einer Reihe „real Love Dolls“ (Gummipuppen die wie echte Frauen gemacht sind) und ein Schild wies uns darauf hin, dass Fotografieren erwünscht sei. Was für eine verrückte Welt, wenn man bedenkt, dass wir in einem Shop mit vielen Comicfiguren und Plüschtieren standen.

    Den Samstag haben wir sehr ruhig angehen lassen, unter anderem auch weil mein armer Schatz, wie viel Pech kann man nur haben, eine üble Erkältung eingefangen hatte. So haben wir gemütlich ausgeschlafen und danach entschieden unseren Aufenthalt bis am Dienstag zu verlängern. Später waren wir noch kurz im Waschsalon bevor wir zu unserem Termin beim Coiffeur gingen. Natürlich waren wir weiterhin immer mit unseren Velos unterwegs. Der Coiffeur hatte seinen Salon in einem alten, traditionellen Holzhaus in welchem man sich sofort in eine andere Zeit versetzt fühlte. Alle Möbel waren wie von Früher, es spielte Klassische Musik und da er immer nur einen Kunden auf einmal hat und er während des Schneidens nicht redete, war es der wohl entspannendste Friseur Besuch aller Zeiten. Zumindest für mich, denn Alex hatte die ganze Zeit mit seinen Taschentüchern und dem Niesen zu kämpfen. Um den Abend dann perfekt entspannt abzuschliessen war ich noch Einkaufen und habe ein kleines Buffet auf unsern Tisch, Mangels solchen haben wir das Bett genommen, gezaubert und wir haben dazu noch ein Paar Episoden auf Netflix geschaut. Fast wie zu Hause.
    Read more

    Bettina Mosca

    Ohhh der Schnupfen ist die Rache der Krabenbeine.....🙈

    9/30/19Reply
    superquak

    Guati Besserig. Dia süasse Igel heti au gern😋

    10/1/19Reply
     
  • Day116

    Kyoto - Fushimi-Inari Shrine

    March 30, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 11 °C

    Shortly after sunrise we arrived at the Fushimi-Inari Shrine in Kyoto. The shrine is famous for its thousands torii gates, which straddle a network of trails behind its main buildings. The trails lead into the wooded forest of the sacred Mount Inari, which stands at 233 meters and belongs to the shrine grounds. The walk was great with only a few other people climbing up the hill.

    Kurz nach Sonnenaufgang standen wir heute vor dem Fushimi-Inari Shrein in Kyoto. Der Schrein ist bekannt für seine tausend Torii-Tore, welche man durchlaufen muss um zum Gipfel des Mt. Inari zu gelangen. Es hat wirklich Spaß gemacht durch die ganzen Tore zu laufen, zumal kaum andere Touristen dort waren.
    Read more

    Gaby Schedletzky

    Janine leichtfüßig wie eine Elfe, aber du schnaufst wie eine alte Dampflok. Hallo, was ist los?😉

    3/30/18Reply
    Janine und Markus

    Ich bin nur näher an der Kamera, deshalb hörst du nur mich ;)

    3/30/18Reply
    Janine und Markus

    #gutimausredenerfinden

    3/30/18Reply
    Gaby Schedletzky

    So kennen wir ihn!😀

    3/30/18Reply
     
  • Day13

    Zwei Tempel und 2 Trillion Touristen

    January 30, 2020 in Japan ⋅ ⛅ 9 °C

    Nach dem Reh-Erlebnis (die übrigens nur auf Grund einer Sage in Nara Leben und dort sogar als Amortisation der Götter verehrt werden) ging es wieder nach Kyoto um noch zwei Tempel, die im östlichen Teil der Stadt, dort wo sich auch mein Hostel befindet, befinden, zu besichtigen.
    Das praktische: der erste liegt direkt an der Bahnlinie, sodass ich mir einen langen Weg sparen kann.
    Step 1: Fushimi Inari-Taisha oder auch der Tempel der 1000 roten Tore.
    Auf dem Weg zu den einzelnen Tempelteilen durchschreitet man nämlich genau solche. Die Tore sind teilweise gleich groß und eng aneinander gestellt oder unterschiedlich groß und weiter von einander entfernt.
    Was dieser "Toren-Gang" genau bedeutet wird nirgends erklärt, aber er ist aufjedenfall ein beliebtes Fotomotiv, vorallem wenn man sich einen Kimono geliehen hat.

    Step 2: ca. 45min Fussweg entfernt liegt ein anderer berühmter Tempel direkt auf einem Berg mit einer schönen Sicht über weite Teile Kyotos.
    Der Kiyomizu-dera Tempel.
    Also wieder einen Berg hoch, diesesmal aber direkt durch einen riesigen Friedhof und am Fuße des Berges liegendes Otani Hombyo Mausoleum.
    Der Aufstieg ist halb so schlimm aber die Menschenmassen am Tempel nerven ziemlich.
    Vorallem wird auch vor einem Ellbogeneinsatz nicht zurückgeschreckt, wenn das perfekte Instagram Foto greifbar ist.
    Mir tuen teilweise die ganzen Typen leid die irgendwelche Verrenkungen machen müssen, damit die Liebste perfekt für ihr socialmedia Profil in Szene gesetzt werden kann, natürlich im Kimono.
    Zurück geht es dann erst über eine überfüllte Straße mit Touriständen und dann entlang kleinerer Straßen zurück zum Hotel.
    Das wars für heute.
    Morgen heißt es erstmal irgendwo eine Sweatshirtjacke oder sowas besorgen.
    In der Derbejacke schwitze ich mich aktuell tot und gleichzeitig friere ich ohne.
    Da muss ne Lösung her.
    Read more

  • Day10

    Durch 1000 Torii in eine andere Welt

    October 19, 2019 in Japan ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute Morgen ging es mit dem Zug nach Inari zum Schrein der Reisgöttin.
    Die über 1000 Torii, die zu dem Schreingelände zählen, wurden alle gespendet - auf der Rückseite ist jeweils der Name und das Datum des Spenders eingeschnitzt. Verrottet ein Torii, wird es durch ein neues Torii (von einem neuen Spender) ersetzt. Auch werden die Wege durch die vielen Spenden immer weiter erweitert.
    Ich nutzte die Gelegenheit und zündete in einem kleinen Schrein eine Kerze an, um zur Reisgöttin zu beten. Ich bin mal gespannt, ob sie auch Gebete einer Gajin erhört.

    Im Anschluss ging unsere Reise dann im Shinkansen weiter zur letzten Station unserer Reise: Tokyo.
    Read more

  • Day67

    Kyoto 1

    April 4, 2019 in Japan ⋅ ⛅ 16 °C

    Von Osaka ging es heute weiter nach Kyoto, der Stadt mit den vermutlich meisten Tempeln, Schreinen und Co. Aufgrund der zahlreichen bedeutenden Sehenswürdigkeiten ist Kyoto bei Touristen unglaublich beliebt... und das habe ich heute gleich gemerkt.
    Kaum hatte ich den Bahnhof verlassen, war ich umgeben von massenhaft Menschen. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Mich hatte ja schon der riesige Bahnhof überrascht.
    Um der Menge zu entkommen, bin ich erstmal zur Unterkunft gelaufen, um meinen großen Rucksack abzustellen.
    (Am Abend hat sich heraus gestellt, dass ich mittags in der falschen Unterkunft war. Dort hatte ich gar nicht gebucht. Es gibt hier zwei Gästehäuser mit fast identischem Namen und ich bin natürlich beim falschen gewesen. Am Abend hat sich alles geklärt und ich bin irgendwann noch im richtigen Gästehaus angekommen.) 🙃
    Die vielen verschiedenen Sehenswürdigkeiten sind in der Stadt und der Umgebung von Kyoto sehr weitläufig verteilt. Auch wenn ich mir schon einen groben Plan gemacht hatte für die Zeit in Kyoto, war ich heute doch etwas überfordert von der Menge an Möglichkeiten. Deshalb habe ich beschlossen mal so eine Tour mit dem Sightseeing Bus zu machen, denn Teil der Tour war auch der Besuch des Fushimi-Inari Schreins und der stand auf meiner To Do Liste.
    Also rein in den Bus und los ging's. Und was soll ich sagen... 9 Wochen Backpacking reichen und man findet solche Touren blöd.
    Ich hatte mich eigentlich auf ein paar interessante oder lustige Fakten zu Kyoto gefreut aber Fehlanzeige. Naja immerhin hat mich der Bus zum Sanjusangen-do Tempel und dem Fushimi-Inari Schrein gefahren.
    In der Haupthalle des Sanjusangen-do Tempels befinden sich 1001 Statuen der Göttin der Barmherzigkeit, aufgereiht wie eine Armee. Fotografieren ist dort leider nicht erlaubt aber es sah schon imposant aus.
    Anschließend ging es dann zum Fushimi Inari Schrein.
    Der Shinto-Schrein ist vor allem bekannt für seine Tausenden Torii-Tore. Der Weg durch die Tore führt auf den Inari-Berg.
    Gewidmet ist der Schrein dem Shinto-Reisgott. Überall auf dem Gelände des Schreins sieht man Fuchs-Statuen, weil man glaubt, dass sie Inaris Boten sind bzw. waren. Die sehen teilweise ziemlich böse aus.
    Es war wirklich sehr schön durch die Torii zu gehen, trotz der Menschenmassen. Leider war es zeitlich nicht möglich, bis ganz nach oben auf den Berg zu gehen.
    Die letzten Torii-Tore sind übrigens erst 15 bis 20 Jahre alt, da die Tore durch Spenden von Bürgern und Unternehmen finanziert werden.
    Read more

    Conny BEHR

    Wo hast Du nur die ganzen Namen und Bezeichnungen her? Gibs zu, Du beherrschst mittlerweile auch die japanischen Schriftzeichen. 😉🤔

    4/4/19Reply
    Tanja Mazur

    😅 Es gibt ja Gott sei Dank meist einen Flyer auf Englisch, dann noch ein paar Infos vom Guide und Google hilft auch immer weiter. 😊

    4/4/19Reply
     
  • Day10

    Geishas & Meikos

    October 7, 2019 in Japan ⋅ ⛅ 23 °C

    Eine berühmte Meiko ist zu Gast in unserem Hotel. "Meiko" ist der Name für eine Geisha in Ausbildung. Man erkennt es an den Lippen. Ist nur die Unterlippe geschminkt, ist es eine Meiko. Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre. Es gibt nur noch 126 Geishas in JAPAN. Was sie so besonders macht ist der Verzicht auf ein selbstbestimmtes Leben. Diese Frauen opfern ihr Dasein dieser einen Rolle auf. Jede Geisha gehört einem bestimmten Teehaus an. Die "Mutter" des Teehauses stellt ihre Ausbildung sicher und organisiert ihr Leben und ihre Auftritte. Kein Handy, Besuche der Familie sind in großen Abständen erlaubt, nur 1x im Monat hat man "frei". Wenn eine Geisha z. B in Kyotos Geisha-Viertel vorfährt und aus der Limousine steigt, gibt es große Zuschauertrauben. Passanten versuchen umständlich voller Ehrfurcht einen Blick auf sie zu erhaschen.Read more

You might also know this place by the following names:

Fushimi Inari-taisha