Japan
Giommachi

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74 travelers at this place:

  • Day195

    Kyoto

    February 11 in Japan ⋅ ⛅ 6 °C

    Unser nächster Stopp war Kyoto. Wir verließen unser Ryokan-Guesthouse und stiegen in die Straßenbahn. Kurz bevor wir am Hauptbahnhof angekommen sind stellte ich fest, dass ich noch unseren Zimmerschlüssel einstecken hatte. Also drehten wir kurzerhand wieder um und fuhren die halbe Stunde wieder zurück. Wir hatten zum Glück nichts weiter vor als an diesem Tag nach Kyoto zu fahren und mit dem Shinkansen dauert die Fahrt nicht einmal 2 Stunden. Wir kamen am frühen Nachmittag in Kyoto an und ließen uns in unserer neuen Unterkunft nieder. Erfahrungsgemäß wird an solchen Tagen nicht mehr besonders viel bei uns, da das Reisen an sich schon anstrengend genug ist. Dazu kommt, dass uns der „Winter“ jetzt jetzt wirklich erreicht hatte. Es waren um die 0°C und die Räumlichkeiten sind alle schlecht beheizt und zügig. Das einzig wirklich warme ist der elektrisch beheizte Toilettensitz. Wir verkrochen uns unter die warme Bettdecke und kamen erst zum Abend wieder hervor als uns der Hunger plagte. Wir fanden in der Nähe einen tollen Laden und bestellten uns eine Ramen-Nudelsuppe 🍜
    Den nächsten Tag starteten wir mit einem Ausflug zum Fushimi Inari-Taisha einer Shinto Schrein-Anlage. Diese war früher den Göttern für Reis und Sake gewidmet und später als die Rolle der Landwirtschaft abnahm, wurde sie umgedeutet zum guten Geschäftsgelingen. Markant sind die nicht endenden roten Torbögen unter denen man den ganzen Weg wie unter einem Dach läuft. Anschließend nahmen wir an einer Stadtführung Teil, die uns mehr über die kulturellen Besonderheiten erzählte und durch das Altstadtgebiet führte. Klassische Theateraufführungen dauern in der Regel 6-8 Stunden und setzen sich aus Tanz, Musik, Theater und Gedichten zusammen (nach jeder Aufführung gibt es kurze Pausen). Im Stadtteil Gion, durch den wir die meiste Zeit gingen, standen viele alte Häuser unter denen auch die ältesten und renommiertesten Teehäuser und Wohnheime (Okiya) für Geishas. In manche Teehäuser kann man nur mit einer Einladung von einem bereits bestehenden Gast eingeladen werden und die Kosten für einen Abend liegen bei 6.000-7.000€. Seine Rechnung bezahlt man hier jährlich. Es ist eher den Reichen und einflussreichen Leuten vorbehalten, die hier zu Tanz und Musik (natürlich von Geishas) Tee trinken und vertrauliche Geschäfte verhandeln. Um Geisha zu werden, müssen die Frauen eine üblicherweise 6 jährige Ausbildung absolvieren. Während dieser Zeit werden sie Maiko genannt, müssen hart trainieren und treten ohne Bezahlung in Teehäusern und Theatern auf. Ihr Verdienst geht an die Besitzerin des Okiya. Nicht wenige Maikos sind deshalb vermutlich Beziehungen mit wohlhabenden Kunden eingegangen. Als gelernte Geisha winkt dann ein stattlicher Verdienst für jede Show. Maikos und Geishas erkennt vor allem an ihren prachtvollen Gewändern und Frisuren, wobei die der Maikos noch auffälliger sind. Besonders auffällig ist die große Schleife auf dem Rücken sowie die hölzernen (bis zu 10cm hohen) Sandalen. Während unserer Zeit in Kyoto haben wir keine richtige Maiko oder Geisha gesehen, es ist jedoch immer mehr im Trend sich selbst als solche herrichten zu lassen und so durch die Straßen zu flanieren. Angesichts der Temperaturen um 0°C haben wir aber davon abgesehen, auch weil die vielen Lagen der Gewänder im Winter bis zu 11 Kg schwer werden können.
    An unserem zweiten und letzten Tag in Kyoto besuchten wir noch einen Bambuswald, welcher zwar wirklich schön anzusehen war, sich aber doch als ziemliche Touristenfalle entpuppte. Vielleicht konnten wir es auch nicht so richtig genießen, weil es neben der Kälte auch noch anfing zu nieseln. Wir wärmten uns mit einer heißen Flasche Kaffee aus einem der unzähligen Getränkeautomaten (die neben kalten eben auch warme Getränke anbieten) auf und probierten gebackene Süßkartoffel mit Sojasauce - nicht unser Favorit. Auch der goldene Tempel, den wir als nächstes besichtigten, hatte nicht viel zu bieten, aber sah wenigstens von außen schön aus. Hier ergriff ich die Chance und kaufte noch einen Glücksbringer, um meine Glücksbilanz für dieses Jahr noch ein bisschen zu verbessern (Man könnte meinen, seit meinem Horoskop in Hongkong bin ich ein bisschen paranoid geworden). Nach einer „Hot Soup“ die auch heiß, aber vor allem scharf war, kehrten wir am Nachmittag durchgefroren in unsere Unterkunft zurück und duschten erstmal heiß um wieder aufzutauen. Jetzt mussten wir noch bis Mitternacht warten, bevor uns der Nachtbus in die Berge ins Skigebiet Hakuba bringen würde.
    Konrad
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  • Day337

    Liebestempel

    June 21, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 23 °C

    One day Sightseeing... Kyoto ist voll gestopft mit Parks, Tempeln und feinsten Sushi- & Beefrestaurants und wie überall in Japan wird allerlei schmackhaftes aus grünem Tee angeboten. Wie wärs mit nem erfrischenden Eis?

    Am Liebestempel muss man eine Strecke mit geschlossenen Augen zurücklegen. Von einem Felsen zum anderen finden. Schafft man es alleine, so findet man auch die Liebe allein. Benötigt man Hilfe, so wird auch etwas Unterstützung im wahren Leben von nöten sein. Kommt man ganz vom Weg ab.... na das könnt ihr euch wohl denken 😅

    Nachdem ich wohl schon ganzschön abgedriftet bin, hat mir ein netter alter Japaner wieder zurück auf den richtigen Weg geholfen und ich habe den anderen Felsen erreicht :) Heißt wohl ich brauche etwas Hilfe. Freiwillige??
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  • Day115

    Kyoto - What is the name of the temple?

    March 29, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 21 °C

    What a day...

    The plan for today was to visit Kyoto. We knew that there will be a lot of tourists in Kyoto so we planned to visit the Kinkakuji Temple (Golden Temple) first (opened at 9am). The problem in Kyoto is that most sights are reachable by bus only so we need to plan about 40 minutes from Kyoto station to the Kinkakuji Temple. We thought our plan was good and we will be there in time...
    But once we were at Kyoto station we took the bus to the Ginkakuji Temple on the other side of the city. After 40 minutes in the bus we noticed our mistake. Really bad, almost the same name of the temple but on the other side of the city. We took the next bus to the Kinkakuji Temple but when we finally got there (at about 10am) it was crowded with people including lots of tour busses, it was really no fun.
    Nevertheless the temple itself was great, but you need to be there first. After the golden temple we visited some other sights like Nishiki Market, Gion and several other temples.
    It doesn't matter where we went today, every single place was crowded of people. I have never seen such a touristic city before.

    What we have learned for tomorrow: Get up much earlier and take the correct bus. We will try to be back in Kyoto for sunrise tomorrow morning and see some more places before all other tourists are coming.

    Was für ein Tag heute in Kyoto!

    Wir hatten einen perfekten Plan für den Tag. Wir wussten, dass heute sehr viele Touristen in Kyoto sein werden (Kirschblüte & Fruhlingsferien). Wir wollten daher den berühmten Goldenen Tempel zu erst besichtigen und zur Öffnung um 9 Uhr vor den Toren stehen. Naja es kam anders...

    Mit dem Zug waren wir (natürlich) pünktlich um 8 Uhr morgens in Kyoto. In Kyoto mussten wir dann auf den Bus umsteigen, da der Goldene Tempel (offizieller Name: Kinkakuji Tempel) wie die meisten Sehenswürdigkeiten in Kyoto nur mit dem Bus zu erreichen sind. Die Fahrt sollte je nach Verkehr ca. 40 Minuten dauern. Leider haben wir uns jedoch für einen Bus zum Ginkakuji Tempel entschieden, der im Osten der Stadt liegt und nicht im Westen wie der Kinkakuji Tempel. Als wir nach 40 Minuten Fahrt im Bus unseren Fehler bemerkten war es natürlich zu spät! Bis wir dann mit einem anderen Bus den Kinkakuji Tempel erreicht haben war es dann schon 10 Uhr. Natürlich waren wir nicht mehr die ersten. Es war voll, so voll, dass man komplett um den Tempel geschoben wurde und sich einen Fotoplatz in der ersten Reihe erkämpfen musste. Aber wir waren es ja selber Schuld ;) Der Tempel an sich ist auch wirklich schön!
    Nach dem Tempel haben wir dann noch ein paar andere Sehenswürdigkeiten abgeklappert, aber alle waren so voll wie die Schildergasse am letzten Shopping-Tag vor Weihnachten. Es hat heute wirklich keinen Spaß gemacht durch Kyoto zu laufen! Dennoch sind uns ein paar schöne Fotos gelungen... Und überall diese Kirschblüte ;)

    Was lernen wir daraus:
    1. Kyoto zur Kirschblüte ist schön, aber nicht empfehlenswert wenn man sich die Sehenswürdigkeiten in Ruhe ansehen möchte.
    2. Steh früh auf!
    3. Nimm nicht den falschen Bus

    Morgen planen wir bereits zum Sonnenaufgang in Kyoto zu sein um vielleicht ein paar Stunden ohne Menschenmassen zu haben. Ich weiß auch (hoffentlich) schon wie wir fahren müssen...

    ...Fortsetzung folgt...

    In diesem Sinne: Gute Nacht aus Osaka!
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  • Day116

    Kyoto Tag 1: Gion Viertel & Umgebung

    July 9, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 32 °C

    Am ersten Tag spazieren wir durch das Gion Viertel, das sich über die Jahre zum Zentrum der japanischen Geisha Kultur entwickelt hat. Hier toben sich besonders Hochzeitsfotografen mit ihren wunderhübschen Motiven in traditioneller Kleidung aus. Mit seinem kleinen Bach und einer romantischen Brücke ist es wirklich ein entspannter Ort zum Verweilen und Schlendern, fernab von den Touri Massen. 🎎

    Danach machen wir uns auf den Weg zum riiiesigen Chion-in Tempel des Jodu-Shinshu-Buddhismus. Diese Glaubensform ist besonders in Japan sehr populär. Sehenswert ist hier vor allem das riesige Eingangstor, hinter dem sich die Treppen hinauf zum Tempel erstrecken. Dessen Haupthalle wird leider gerade renoviert und ist unter riesigen Wellblechen versteckt, wodurch wir das Innere des Tempels nicht besichtigen konnten. Aber auf diesem Areal sind unzählige wunderschöner Tempelanlagen aus Holz zu bewundern, genauso wie ein sehr interessanter Friedhof.

    Zudem nehmen wir unterwegs den Kennin-ji Tempel mit, der aus dem 12. Jahrhundert stammt und damit der älteste Zen-Tempel in Kyoto ist.

    In der Nähe stösst Maggi dann noch auf den Yasui-Konpiragu-Schrein, der auf den ersten Blick unter den ganzen großen und bekannten Tempeln in Kyoto überhaupt nicht auffällt. Wäre da nicht eine verrückte Sache: Auf der Tempelanlage steht ein großer Stein, der über und über mit Zetteln beklebt ist. In diesem Stein ist ein Loch, durch das tatsächlich erwachsene Menschen durchkriechen – so auch Maggi! ☺️ Was es damit auf sich hat? Der Stein soll die Macht haben, jemandem bei seinen Beziehungen zu anderen Menschen zu helfen. Und so funktioniert‘s:
    Maggi betet zunächst in der Haupthalle des Tempels. Dann kauft sie für 100 Yen einen dieser Zettel, die auf dem Stein kleben. Auf das Stück Papier schreibt sie ihren insgeheimen Wunsch. Dann krabbelt sie durch den Stein und murmelt dabei ihren Wunsch; das ganze nochmal in die andere Richtung. Am Ende klebt Maggi ihren Zettel zu den ganzen anderen. Alles Weitere erledigt nun der magische Stein. 🤩 Was drauf steht, bleibt ihr Geheimnis.

    Den Abend lassen wir mit glühenden Füssen und kaltem Bier auf der Bank vor unserem Ryokan ausklingen und beobachten dabei das bunte Treiben in den kleinen Seitengassen Kyotos.
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  • Day119

    Kyoto Tag 4: Kiyomizu-Dera

    July 12, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 29 °C

    Zum Abschluss in Kyoto besuchen wir vormittags den „Kiyomizu-Dera“, ein Tempel aus dem 8. Jahrhundert mit vielen schönen Schreinen und Pagoden. Besonders der Weg dorthin durch die hübschen Straßen des Higashiyama Viertels versprüht den Charme des alten Kyoto. (Das erste Stück wurden wir von unserem Hotelbesitzer in seinem Maserati auf den Berg hinauf gefahren.) 🏎
    Da der Kiyomizu-Dera eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist, sind die bergauf führenden Straßen dementsprechend voll mit Touristen und Souvenirgeschäften. Oben angekommen wird man mit einem tollen Blick über die Stadt belohnt. 👘
    Die Haupthalle des Kiyomizu-Dera wird gerade renoviert und ist daher leider hinter einem Bambusgerüst verborgen. Sehr schade, denn dieser Tempel, der auf hohen Holzstelzen steht, ist eigentlich aufgrund seiner Aussenfassade so sehenswert. Aber nicht schlimm, denn wir finden hier auch andere sehr schöne Highlights zu sehen. So auch den Weg zwischen 2 „magischen“ Liebes-Steinen, den man mit geschlossenen Augen meistern muss. Schafft man es, erfolgreich von A nach B zu laufen, soll dies Glück in der Liebe bringen. Maggi scheitert kläglich und läuft völlig schief am Zielstein vorbei. Dafür glänzt Séb bei dieser Herausforderung um so mehr. ❤️ Puuh, da hat unser Liebesglück ja nochmal 🐷 gehabt. 😅

    Beim Mittagessen beschliessen wir MEGA spontan noch am selben Tag in die Stadt Nagoya zu fahren, da dort aktuell ein Sumo Turnier ausgetragen wird. Da dies eigentlich ganz oben auf unserer ToDo-Liste für Japan stand, wollen wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Also steigen wir Hals über Kopf in den nächsten Shinkansen, ohne eine Unterkunft zu haben, und feiern uns für unsere Spontanität. Einen Haken gibt‘s jedoch: für das Sumo Turnier werden immer nur ganz früh morgens Resttagestickets verkauft. Das heisst also am nächsten Tag um 5h30 aufstehen und am Kassenhäuschen anstellen...

    In Nagoya angekommen, spazieren wir noch ein wenig um den „Schlosspark“ der Nagoya Burg 🏯 und schaffen es in einem traditionellen Restaurant, in das sich wohl sonst kein Touri verirrt, lecker zu essen, obwohl es weder eine englischsprachige Speisekarte gibt, noch irgendjemand in diesem Laden uns versteht. 😅🎎✌🏼
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  • Day9

    FFFB 7

    March 29, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 19 °C

    Verschieden Fleischsorten auf Reis, Gemüse und dazu Suppe. Einfach und lecker! Dazu gabs Whisky mit Wasser auf Eis, das wird hier wohl an Stelle von Bier gerne getrunken.

  • Day11

    Kyoto - Southern Higashiyama

    July 21, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 90 °F

    After dropping our bags at the hotel, we headed out to explore. A taxi dropped us off to walk up the Gojo-zaka road to the Kiyomizu-dera Temple. Along the way we saw tons of Japanese tourists tricked out in kimono with little umbrellas and wooden-soled slippers (the men as well.) They all clack-clack their way around the hilly streets taking tiny steps because the outfits are restrictive and the slippers have no grip. But I was so grateful they were willing to suffer for fashion, because they all looked great, the kimono are stunning!

    The temple is touristy and being renovated, but it's still incredibly beautiful and impressive. We walked through the Tainai-Meguri, which is a little pitch black walkway under one of the buildings in the temple - you follow the rope along the wall until you get to the only illuminated thing there, a large stone with Kanji carved in it. One touch of the stone gives you one wish.

    After that we headed down Matsubara-dori street to Sannen-zaka hill to the Ninnen-zaka area, where we had a late lunch at a little out of the way place.

    After lunch we went to the Maruyama-koen Park and on in to the Chion-in Temple. We finished up at the Shoren-in Temple and its beautiful gardens before walking back to the hotel to clean up and rest.
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  • Day11

    Gion - Okonomiyaki & Maiko

    July 21, 2018 in Japan ⋅ 🌙 84 °F

    After a short rest we took the Kyoto subway to the Gion district, where after a few false starts (restaurants are busy and tiny) we wound up at an okonomiyaki/teppanyaki restaurant that was great. Of course, part of the fun was watching all the Barrett boys try to eat dinner parked on a cushion on the floor. (OK, that was mostly enjoyable by me.) Also I had never tried beef tendon before, it's totally delicious. Tender and tasty.

    After dinner we walked around this historic district, which has been beautifully preserved and is lighted with lanterns at night. The weather cooperated, it cools off here at night. The district is very lively with lots of clubs and restaurants, lots of guys in suits (bouncers I assume) manning the doors.

    We saw 3 maiko (apprentice geisha) and I created a lot of angst with my crew by photographing one, which is supposedly a big faux pas. They are very easy to spot, their faces are extraordinarily white and their hairstyle is intricate. I justified by selfishness by pointing out that others were doing the same, but my family was not buying it. What can I say, they're right.
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You might also know this place by the following names:

Giommachi

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