Japan
Hirao

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10 travelers at this place:

  • Day198

    Snow Monkey Park

    February 14 in Japan ⋅ ❄️ 0 °C

    Durch die ZDF Naturdoku „Terra X“ hatten wir vom Jigokudani Snow Monkey Park erfahren. Hierher kommen wilde Japanmakaken (Affen) aus dem Wald oberhalb vom Höllental (Jigokudani), um in den heißen Quellen (Onsen) zu baden. Die Japanmakaken sind die am nördlichsten lebende Affenart der Welt und haben sich gut an die kalten Bedingungen angepasst. Der Schwanz ist verkürzt, um weniger Körperwärme abzugeben und das Fell passt sich den Jahreszeiten an. Die auffälligen knallroten Gesichter der Schneeaffen sind ebenfalls ein Zeichen für die optimale Anpassung an die Kälte. Wie auch Hände und Füße ist das Gesicht gut durchblutet, daher die Farbe. Japanmakaken werden deshalb auch Rotgesichtmakaken genannt. Im Winter sind die Gesichter übrigens noch röter als im Sommer. Besonders in den Wintermonaten steigen die Affen hinab ins Tal und besuchen die heiße Quelle. Sie sind die einzigen Affen weltweit, die das Baden in den heißen Quellen für sich entdeckt haben. Man könnte meinen, die Affen nutzen das warme Bad vor allem, um sich aufzuwärmen. Doch offenbar steckt mehr dahinter. Laut Forschern scheint gerade den Weibchen unter den japanischen Makaken das Onsen-Bad genau wie Menschen zu helfen, Stress in der kalten Witterung abzubauen. Dabei hielten die Forscher fest, wie viel Zeit die Tiere im heißen Quellwasser verbrachten und welche Affen am häufigsten badeten. Zudem sammelten sie während der extremen Kälte Kotproben und analysierten die Konzentration sogenannter Glucocorticoide. Diese Hormone werden durch Stress bei der Regulierung der Körpertemperatur beeinflusst.
    Mit diesem Wissen wollten wir nun auch die Tiere in life sehen. Unser Gastgeber Shine in Nagano war unglaublich nett, versorgte uns mit Informationen über die Fahrt, den Affenpark, brachte uns zum Bahnhof und gab uns noch einen Geheimtip. Kurz vor dem Park gibt es ein altes Ryokan (kleine Pension) mit einer heißen Quelle, in die man selbst gehen kann und wenn man Glück hat, kommen auch ein paar Affen dazu. Wir packten also Badesachen ein und Shine gab uns noch frische Äpfel aus der Region mit. Der Bus fuhr ca. eine Stunde von Nagano nach Jigokudani. Man muss noch 1,5km laufen, 6€ Eintritt pP bezahlen, bevor man am ersten Onsen steht. Es tummelten sich ziemlich viele Touristen um das Becken, aber es war trotzdem ein herrlicher Anblick. Ca. 20 Affen badeten in dem 45°C heißem Wasser. Dabei putzen Sie sich gegenseitig und zupfen sich Flöhe aus dem Fell. Wir waren eine ganze Weile da, um sie dabei zu beobachten. Am Hang saßen weitere Affen im Schnee und leckten dabei Schnee von ihren Händen. Danach liefen wir noch kurz am Fluss entlang, wo Affen saßen. Zurück am Eingang gingen wir zu dem Geheimtip von Shine. Da wir schon von oben sahen, dass bereits einige Leute in dem kleinen Onsen saßen, entschieden wir uns erst Mittagspause zu machen. Konrad aß eine Udon-Suppe und für mich gab es eine heiße Schokolade. Jetzt wollten auch wir in das warme Wasser, zogen uns um und gingen heraus. Der kleine Onsen liegt an einem Hang unter freiem Himmel. Leider war in dem Onsen noch eine junge Amerikanerin, die nackt jedes einzelne Familienmitglied per Video anrief, um ihm zu erzählen, wo sie gerade ist. Dabei hatte sie den Lautsprecher an und wir konnten alles mithören. Entspannung sieht ein wenig anders aus. Zudem scheint uns so, dass Telefonieren mit Lautsprecher eine echte Unsitte geworden ist. Wir treffen immer wieder Leute, gerade in Hostels, die so mit ihren Familien zu Hause telefonieren. Als die Amerikanerin endlich fertig wurde, saßen wir bereits eine Stunde in dem warmen Wasser und Konrad wollte gehen. Ich war aber unzufrieden, da kein Affe zu uns ins Wasser kam. Jetzt wo es endlich ruhig war, kamen die Affen näher und dann auch endlich drei Affen mit zu uns ins warme Wasser. Einer war neugierig und schwamm ein wenig herum, die anderen zwei putzten sich gegenseitig. Zum Ende klaute mir noch ein Affe mein Handtuch, welches Konrad aber wiederholen konnte, indem er den Felsen hinabkletterte. Es war herrlich, die wilden Makaken aus nächster Nähe zu beobachten. Nun war ich glücklich und wir verließen nach ca. 2 Stunden das heiße Wasser. Die Nähe zu den wilden Tieren gibt mir immer ein richtiges Glücksgefühl. Mit guter Laune ging es mit dem Bus zurück nach Nagano und dann mit dem Shinkansen weiter nach Tokio.
    Ein tolles Erlebnis!
    Caro
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  • Day197

    Snow Monkeys

    March 16, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 1 °C

    Gestern noch knapp 20 Grad, heute fielen die Temperaturen fast auf den Gefrierpunkt und es hat dazu noch ein wenig geschneit.... Brrrrrrr.... Für einmal war die Kaltfront nichts Schlechtes, denn um die "Snow Monkeys" zu sehen sollte es schon ein wenig kalt sein. Die letzten Tage war es ihnen nämlich nicht zum Baden zu mute (Konnten wir auf der Webcam verfolgen).
    Wir mieteten ein Auto, um zu den im heissen Onsen badenden Affen zu fahren, die etwa 1.5h von Hakuba entfernt leben. Mit dem ÖV wäre es zu umständlich gewesen dorthin zu gelangen und da wir ja nun seit dem Mario Kart Event unsere japanische Fahrerlaubnis haben, fuhren wir gleich selber ohne geführte Tour dorthin.
    Es war wirklich sehr lustig anzusehen, wie sich die Affen im heissen Bad wärmten und es augenscheinlich sehr genossen. Die Analogie zum Menschen ist teilweise wirklich frappant.
    Was gibts schöneres als sich in einem heissen Onsen von den kalten Temperaturen wieder aufzuwärmen. Zurück in Hakuba, genossen wir dann ebenfalls unseren hoteleigenen Onsen. Einziger unterschied zum Affenonsen, Männer und Frauen werden strikte getrennt, wie es sich in Japan gehört.
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  • Day34

    Jigokudani snow monkey park

    October 2, 2014 in Japan ⋅ ☀️ 73 °F

    These snow monkeys have good lives here with hot springs! They are not scared of humans at all. Also stopped by the streets where the movie "spirited away" used as the movie back drop.

  • Day4

    Jigokudani Monkey Park

    February 20, 2017 in Japan ⋅ ☀️ -1 °C

    Despite the early snow, the temperature rose above zero and with that, the snow turned into rain which would continue pretty much non stop all day (the overtrails and rain jacket kept us both very dry, thanks Glen & Jenny).

    Not to be deterred by the poor weather, we made our way to the Jigokudani Monkey Park by bus (caught from the eastern exit of Nagano Station) to see the Japanese Snow Monkey, or Macaque. The bus trip took about 40 minutes and took us through the outskirts of Nagano and along an expressway towards Shigakogen. We also past the 'M-Wave', a building which hosted the speed skating in the 1998 Winter Olympics held in Nagano.

    The park itself is located within the valley of the Yokoyu River and is approximately a 2km walk from the bus stop. It must be said that I found the walk itself to be almost as enjoyable as seeing the monkeys. Steep cliffs, lots of snow, tall pine trees and a fast running creek at the base of the valley made for enjoyable scenery.

    The name Jigokudani stems from ancient times and is a reference to the harsh environment which is exacerbated by steep cliffs and the steam produced from the hot springs running through the valley. Thus the translation to 'Hell Valley'. I certainly didn't feel as though we were walking into hell. There was a thick scent of sulfur in the air from the hot springs and I wouldn't want to lose my footing off the side of the track.

    The Japanese Macaque (there are 23 species of Macaque's spread across the world) is native to Japan and they reside naturally within the valley, though they are not endemic to the valley itself rather they are found throughout large parts of Japan (found on 3 of the 4 main islands (not found in Hokkaido)).

    It was interesting to learn that the female monkeys will remain with their 'packs' their whole life and form a very close bond with their offspring. The male monkeys will however rotate through many 'packs' throughout their lifetime. The monkeys do not have a permanent resting place, instead they will sleep in different locations each night for safety. Also, you will notice the monkeys do not have long tails or ears, this is due to the cold weather (makes sense when you think about it).

    Once we reached the park we found 100's of monkeys. They are obviously well accustomed to human interaction as they would often walk straight past you without you even noticing. Many came within touching distance and one even tried to snatch someone's food.

    The monkeys come down and bathe in what is a man made hot spring. It was fascinating watching them go about their daily business. While it may appear that the man made hot spring was constructed to create a tourist attraction, the park has been used for a great deal of research into the monkeys which makes you feel somewhat better about paying a 600 yen entrance fee and being part of a large crowd of people gawking over them.

    Overall the Snow Monkey Park was a great experience. The monkeys are adorably cute and the walk is beautiful. I would definitely come back next time. Maybe spend a bit more time on a slightly better day to take some more photos.
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You might also know this place by the following names:

Hirao, 平穏

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