Japan
Hiroshima

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102 travelers at this place:

  • Day70

    Hiroshima 1 - Sukkeien Garden

    April 7 in Japan ⋅ ⛅ 18 °C

    Von der Burg ging es dann zum Sukkeien Garden. Die japanischen Gärten begeistern mich langsam richtig. Wenn man da durch läuft, fühlt man sich, als wäre man in einer anderen Welt. Es muss unheimlich Arbeit machen, die Büsche und Bäume immer alle so schön in Form zu schneiden.
    Zum Abschluss bin ich noch etwas durch die Innenstadt bzw. das Shopping-Viertel geschlendert. Hiroshima ist ziemlich übersichtlich und man kann alles gut zu Fuß erreichen (soweit ich das beurteilen kann).
    Im Vergleich zu Kyoto und Osaka sind hier viel weniger Menschen unterwegs und es geht sehr entspannt zu.
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  • Day352

    Hiroshima

    May 29 in Japan ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute geht es weiter nach Hiroshima und da wir mit dem "normalen" Zug fünf Stunden gebraucht hätten, entscheiden wir uns wieder für den Shinkansen und sind nach einer Stunde Fahrt am Ziel.

    Wir laden unsere Rucksäcke im Hotel ab und starten unsere Erkundungstour. Wir schlendern an dem japanischen Garten Shukkei-en vorbei zum Hiroshima Castle und dem Tempel Gokoku-jinja. Beides liegt auf einer von einem Burggraben umgebenen, schönen grünen Insel, wo man ein bisschen verweilen kann. In dem Burggraben sehen wir noch einige sehr große Koi Karpfen und die ein oder andere Wasserschildkröte.

    Nach einer kurzen Verschnaufpause und einer kleinen Stärkung geht es weiter zu einem historisch geprägten Platz, dem Friedensdenkmal. Das Friedensdenkmal war früher eine Commercial Exhibition Hall, welche durch die Hiroshima-Atombombe 1945 zerstört wurde, die 600 Meter über dem Gebäude explodiert ist. Aufgrund des vertikalen Drucks der Explosion sind einige tragende Mauern nicht zerstört wurden, ganz im Gegensatz zu der Umgebung dieses Denkmals. Heute heißen die Überbleibsel nur noch "a-bomb dome" und sind abgesperrt und verstärkt, um im optisch ursprünglichen Zustand erhalten zu bleiben.

    Weiter geht es in den Friedenspark wo wir eigentlich in das Memorial Museum gehen wollten. Da das Hauptgebäude des Museums jedoch wegen Bauarbeiten geschlossen ist und es im Rest des Museums und auf dem Vorplatz nur so von Schulklassen wimmelt, entscheiden wir uns doch spontan dagegen und für eine nachträgliche Geschichtsstunde. Andererseits haben wir uns auch bereits nahe Santa Fe (USA) mit den Atombomben und den Auswirkungen auseinandergesetzt, wenn auch aus anderer Perspektive.
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  • Day192

    Hiroshima

    February 8 in Japan ⋅ ⛅ 8 °C

    Die erste Nacht in unserem Ryokan-Zimmer haben wir gut überstanden. Die Klimaanlage hat uns ordentlich eingeheizt und das Körner-Kopfkissen war bequemer als angenommen. Für den ersten Tag in Hiroshima haben wir uns aufgrund der Wetterprognose für einen Ausflug nach Miyajima entschieden. Das ist eine heilige Insel, auch Insel der Götter genannt, die etwas außerhalb liegt. Da die Insel früher Götterland war, durfte sie nicht bebaut werden und so wurde ein schwimmender Tempel und ein schwimmendes Eingangstor (Torii) errichtet. Der Tempel ist so angelegt, dass er bei Sturmfluten aufschwimmt und seit der Errichtung ist der Hauptschrein noch nie vom Meerwasser berührt worden. Bei Ebbe zieht sich das Wasser soweit zurück, dass das Eingangstor auf dem Grund steht und man zu Fuß bis dahin gehen kann. Wir besichtigten den Tempel und die umliegenden Anlagen ausgiebig bevor wir ein bisschen ratlos waren, was wir mit dem restlichen Tag anstellen sollten. Dann entschlossen wir uns jedoch noch den Daishoin-Tempel zu besichtigen und bis zum Gipfel des Mount Misen hinauf zu gehen. Im Daishoin-Tempel lagen vor dem Altar eine Menge Räucherkerzen und richtige Kerzen auf die Wünsche geschrieben waren. Wir entschlossen uns auch eine Kerze anzuzünden und schrieben alle unsere Wünsche darauf. Im Nachhinein waren wir uns etwas unsicher ob das so funktioniert oder ob wir die Götter mit unserem Minimalismus verärgern würden (wir hoffen einfach das beste für die Zukunft). Der Aufstieg dauerte rund 1,5 Stunden und wenn es nicht ganz so diesig gewesen wäre, hätten wir noch eine bessere Sicht auf die umliegenden Inseln gehabt. Mittlerweile war es Nachmittag geworden und mich plagte schon seit dem Aufstieg der Hunger. Der Abstieg dauerte auch wieder 90 Minuten und zur Belohnung gönnten wir uns im Ort eine kleine Snack-Tour. Wir probierten gefüllte Waffeln am Spieß, ein Sandwich mit gebratenem Kürbis und Hefeknödel mit Fleischfüllung. Glücklich und satt schlenderten wir zurück zur Fähre und traten die Heimreise an.
    Eigentlich hatte ich keine Lust nach dem Besuch im Museum zum Amerikanischen-/Vietnamkrieg schon wieder über so ein ernstes Thema zu schreiben, aber ein Besuch in Hiroshima setzt voraus, dass man sich auch mit dem zweiten Weltkrieg und dem Atombomben-Abwurf über der Stadt beschäftigt. Doch vorher machten wir noch einen Abstecher zum Mazda Stammwerk, welches am Stadtrand liegt. Auf der 90-Minütigen Tour wurden wir mit ein paar interessanten Fakten versorgt. So ist die größte Entfernung auf dem Gelände etwa 7 km und führt über eine rund 500m lange Autobrücke, welche die beiden Grundstücke verbindet und bei der Fertigstellung zu den größten Brücken in Unternehmensbesitz zählte. Mazda war auch die erste japanische Automarke (bis 2018, Toyota), welche beim 24h-Rennen in Le Mans einen Sieg einfahren konnte (1991, 3 Wagen unter den Top 10). Dabei war im Mazda 787B ein 4-Scheiben Wankelmotor mit 700 PS verbaut, der einzige bisher der einen Sieg in Le Mans einfahren konnte. Vermutlich auch deshalb weil die FIA ab 1992 das Reglement änderte und Wankelmotoren nicht mehr zugelassen waren.
    Anschließend machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt von Hiroshima und steuerten als erstes den A-Bomb Dome an. Die (gut gepflegte) Ruine steht als erschütterndes Mahnmal inmitten eines neu entwickelten Stadtviertels und wenn zu dieser Jahreszeit viele Bäume ringsum kahl und grau sind wirkt die Silhouette nur noch eindringlicher. Auf dem Weg zum Friedensmuseum besichtigten wir noch Friedensdenkmäler von Schülern und Studenten. Das Museum an sich wurde gerade zum Teil renoviert aber die ständige Ausstellung war begehbar und sehr modern eingerichtet. Es gab viele Bilder und Texte, davon das meiste digital und mehrsprachig. Außerdem gab es mehrere Animationen, die unter anderem den Ablauf der Explosion der Atombombe sowie die Auswirkungen von Hitze und Druckwelle auf die Stadt und die Menschen darstellte. Es wurde der Werdegang von den ersten Forschungen bis hin zum Abschussbefehl aufgezeigt, wobei unter anderem auch mehrere Ziele in Japan zur Auswahl standen, wo vor allem die geographischen Eigenschaften sowie der Einfluss auf die Bevölkerung betrachtet wurden. Angeblich wurde die alte (und kulturelle) Hauptstadt Kyoto verschont, da ein General persönliches Gefallen an der Stadt gefunden hatte. In einem nacherzählten Zeitzeugenbericht erfuhren wir, dass viele Menschen im ersten Augenblick nach der Explosion gar nicht begriffen, dass gerade die komplette Stadt zerstört wurde. Viele dachten, dass nur ihr Haus oder ihr Viertel von einer Bombe getroffen worden war. Am Tag der Explosion war das Stadtbild vor allem durch Menschen geprägt, die wie Zombies durch die Trümmer wanderten. Durch die Explosion sind mit einem Schlag 80-100.000 Menschen gestorben und in den folgenden 3 Monaten weitere 140.000 an den Folgen der Explosion und der radioaktiven Strahlung. Auch jetzt gibt es noch viele Menschen, die an den Spätfolgen der Strahlung leiden. Das U.S.-Militär gibt als Grund für den Einsatz an, dass eine Demoralisierung Japans und damit eine Kapitulation erzwungen werden sollte, um den Krieg schnellstmöglich zu beenden. Dadurch sollten auch die enormen Forschungs- und Entwicklungskosten gegenüber der amerikanischen Bevölkerung gerechtfertigt werden. Außerdem erhoffte man sich, somit den Einfluss der Sowjetunion zu verhindern. Der Pilot des B2-Bombers, der die Bombe abwarf, war bis zuletzt von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt und der Meinung dadurch vielen Menschen, die sonst in einem Krieg gegeneinander hätten kämpfen müssen, das Leben gerettet zu haben.
    Für mich persönlich bleibt der Einsatz generell und insbesondere in Hiroshima und Nagasaki höchst fraglich. Ein zweites Mal in kurzer Zeit hat man hier den Eindruck das Kriegsschauplätze genutzt werden um Massenvernichtungswaffen in einem realen Umfeld zu testen. Auch hier greift das Prinzip „Too Big to fail“ - ein Staat der mächtig genug ist, kann sich jedweder Mittel und Kriegsverbrechen bedienen ohne ernsthafte Konsequenzen durch die Staatengemeinschaft zu fürchten. Es bleibt die Hoffnung, dass gerade jetzt wo ein neues Wettrüsten nicht nur zwischen Russland und den USA bevorsteht doch noch der Gedanke an das Fortbestehen der Menschheit siegt und alle nuklearen Waffen konsequent vernichtet werden.
    Konrad
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  • Day6

    Hiroshima

    October 9 in Japan ⋅ ⛅ 16 °C

    Hiroshima allein der Name weckt bei den allermeisten Personen unangenehme Assoziationen - von daher waren wir sehr gespannt auf unsere jetzige Reisestation. Diese Stadt wimmelt nur so von in- und ausländischen Touristen und ist irgendwie schon skurril. Auf der einen Seite die großen Einkaufsstraßen mit viel Jubel, Trubel Heiterkeit (überall Spielhallen, Restaurants und bis zu siebenstöckigen Karaoke Bars) und auf der anderen Seite der Friedenspark mit dem ewigen Feuer, dem Atombombendom, dem Epizentrum, dem Kranichmädchen und all den anderen Denkmälern. Hier ist nichts mehr von der Heiterkeit zu spüren und gefühlt hat jeder zweite Mensch, dem man dort begegnet Tränen in den Augen - uns natürlich eingeschlossen. Nach dem Besuch des Friedenspark ist bei vielen Touris das Cat Cafe ein beliebter Platz - hier kann man sich für viel Geld eine Viertelstunde lang eine Katze mieten um mit der zu schmusen, wie irre ist das denn?? Generell sind die Preise hier deutlich höher als sonstwo bislang. Mit schlechtem Gewissen lässt sich gut Geld machen...Read more

  • Day7

    Ausflug nach Miyajima

    October 10 in Japan ⋅ ⛅ 23 °C

    Moin ihr lieben, heute haben wir einen Wanderausflug auf die "Schrein Insel" Miyajima gemacht. Gegen neun Uhr verließen wir das Hotel, fuhren mit der Straßenbahn zum Bahnhof und von dort mit der JR Sanyo Line nach Miyajima-guchi (das ist der Hafen), von wo aus wir mit der JR Fähre nach Miyajima übersetzten. Vom Fähranleger kommt man gut zu Fuß zum Schrein, allerdings führt der Weg natürlich wieder durch eine Kommerzmeile. Das Besondere diesmal ist die Warnung vor gefräßigen Hirschen und Rehen - und wir haben auch wirklich einige Touris gesehen, die um ihr Essen mit den Tieren "gekämpft" haben😃. Aber zurück zum Schrein: Dieser soll von jeher als sehr sehenswert gegolten haben, da die über dem Wasser angelegten roten Schrein Hallen angeblich besonders harmonisch sind. Der gesamte Komplex besteht aus der Haupthalle, der Gebetshalle und der Reinigungshalle sowie Bühnen für Tänze, Konzerte und Theater. Ein Bild, das fast jeder aus der Japanwerbung kennt, ist das 16m hohe hölzerne rote Tor, das bei Flut über dem Meer zu schweben scheint. Problem heute bei uns: zum einen waren wir bei Ebbe da und zum anderen ist das Tor aktuell wegen Renovierungsarbeiten eingerüstet..
    Miyajima gehört zu den drei schönsten Landschaften Japans - wer auch immer das beurteilt. Deshalb haben wir es uns natürlich auch nicht nehmen lassen auf den Berg Misen zu fahren / wandern um diese fantastische Aussicht genießen zu können. Zuerst geht's einen kurzen aber steilen Weg innerorts bis zur Talstation der Seilbahn, von wo aus man über eine Zwischenstation (mit Umstieg) zur Bergstation gelangt. Von dieser Station aus hat man schon eine geniale Aussicht auf die Landschaft. Wir haben uns dort erstmal gestärkt und unsere Wasservorräte aufgefüllt - denn nun begann ein zweistündiger Rundweg auf den Gipfel des Misen und zurück. Es war unglaublich schweißtreibend und anstrengend, aber es hat sich gelohnt - auch wenn die Fotos der Handykamera das halt nur recht schlecht darstellen können.
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  • Day70

    Hiroshima 1 - Hiroshima Castle

    April 7 in Japan ⋅ ⛅ 17 °C

    Vom Peace Memorial Park bin ich anschließend zum Hiroshima Castle gelaufen.
    Es ist eine relativ kleine Burg, die aber wirklich hübsch ist und von deren Turm aus man einen schönen Blick auf Hiroshima hat.
    Heute zum Sonntag waren wieder viele Einheimischen auf der Burganlage, um unter den Kirschbäumen zu picknicken.Read more

  • Day70

    Hiroshima 1 - Der Peace Memorial Park

    April 7 in Japan ⋅ ⛅ 14 °C

    Da sich mein Hostel nur ein paar hundert Meter entfernt vom Peace Memorial Park befindet, war das heute natürlich mein erstes Ziel.
    Der Park wurde als Gedänkstätte des Atombombenangriffs angelegt und in ihm befinden sich mehrere Denkmäler, die Nationale Friedensgedächtnishalle und das Friedensgedächtnismuseum.
    In dem Museum wird die Geschichte der Stadt erklärt und der Atombombenangriff detailliert dargestellt. Es war interessant und bedrückend, sich die Videos mit den Berichten der (wenigen) Überlebenden anzusehen. Vor allem aber ist es für mich nicht zu begreifen, dass Menschen anderen Menschen so etwas antun.
    140.000 Menschen sind in Hiroshima durch die Atombombe gestorben und die Überlebenden kämpfen noch heute mit den Folgen.
    Der Park ist wirklich schön gestaltet und strahlt tatsächlich eine sehr ruhige und friedliche Atmosphäre aus.
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  • Day31

    Kyoto

    May 13, 2018 in Japan ⋅ 🌧 17 °C

    Kyoto vereint Tradition und Moderne. Wir wohnen in einem 179 jährigen Ryokan. 5 Gehminuten vom Kyoto-Tower und der unglaublichen Bahnhofshalle. Der Eigentümer selbst kocht für seine Gäste ein traditionelles 8 Gang Menue. Der Kaiserpalast und die unglaublich vielen Schreine sowie der Mount Ikari laden zum spazieren und verweilen ein.Read more

  • Day16

    Hiroshima Tag 3

    September 17 in Japan ⋅ ⛅ 29 °C

    Ich sag mal so: Für Hiroshima selbst reicht eigentlich ein Tag. Außer dem Friedenspark gibt es hier nicht so viel zu tun und zu sehen. Ja, die Stadt ist nett, kompakt, grüner als Tokyo. Und ja, vielleicht sind wir am Ende nicht mehr ganz so motiviert, jeden Tempel anzusehen. Ich tue der Stadt also evtl. Unrecht.
    Aber das Highlight hier ist für mich ohnehin das Essen, Okonomiyaki.

    Das kann ich leider nicht den ganzen Tag tun, deshalb fahren wir per Bus zu einer Shopping Mall etwas außerhalb am Hafen, die eigentlich 365 Tage im Jahr geöffnet hat. Eigentlich. Nur heute ist sie geschlossen. Am Eingang hängt ein Schild in japanischer Schrift. Nur die 17 und die 9 können wir lesen. 17.9. vermutlich. Heute also. Geschlossen. So ein Pech.
    Wir fahren also zurück und shoppen in der Innenstadt. Na gut, wir shoppen eigentlich nicht, sondern gucken nur. Und zum Rasten gibt es mal wieder keine Bänke... Außer mitten auf einer Verkehrsinsel. Das muss mit einem Bier gefeiert werden. :)

    Gerne hätten wir auch einfach noch einen Strandtag eingelegt. Obwohl Japan so viel Küste hat - Strandtage sind hier einfach nicht üblich. Trotz spanischem Wetter. Das japanische Freizeitverhalten bleibt uns ein kleines Rätsel.

    Gegessen wird heute wieder Okonomiyaki. Noch besser als vorgestern. Einfach lecker. Hoffentlich gibt es das zu Hause auch irgendwo.
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You might also know this place by the following names:

Hiroshima-shi, Hiroshima, 広島市

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