Japan
Kawasaki

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Travelers at this place
    • Day12

      Der letzte Tag vor der Abreise

      October 21, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 20 °C

      Für den letzten Tag gab es nur einen geplanten Punkt: Der Asakusa-Schrein.
      Interessanterweise befindet sich in diesem Fall ein Tempel (mit dem beeindruckenden Eingangstor) gleich neben einem Schrein. In Japan leben Buddhismus und Shintoismus weitestgehend Hand in Hand.
      Nach der Besichtigung führte mich mein Weg durch diverse Souvenirläden. Mit ein paar Mitbringseln im Rucksack begann für Anke und mich die Planung des restlichen Tages.
      Letztlich führten uns die U-Bahn und der Zug nach Odaiba.
      Odaiba ist eine künstlich angelegte Insel und wird über die Rainbow Bridge mit dem Festland verbunden.
      Die Rainbow Bridge trägt ihren Namen von den bunten Lichtern, mit denen sie in bestimmten Monaten des Jahres, nach Sonnenuntergang angestrahlt wird. Leider zeigte sie sich für uns "nur" in weiß, dennoch lohnte sich der Blick definitiv.

      Nach unserer Rückkehr im Hotel ließen wir den Abend mit allen Gruppenmitgliedern beim gemütlichen Beisammensein in Ruhe ausklingen. Schließen mussten wir für die Abreise am nächsten Tag bereits sehr früh aufstehen.
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    • Day228

      Rainbow bridge und lifehouse

      December 7, 2019 in Japan ⋅ ☁️ 6 °C

      Heute ist das Wetter leider nicht besonders toll. Es regnet fast den ganzen Tag und es ist kalt.
      Daher steht heute nicht so viel auf dem Programm.
      Lediglich unseren Wocheneinkauf erledigen wir am Vormittag.
      Abends wird das Wetter zum Glück besser und wir gehen mit zwei weiteren Leuten aus dem Share House zur Rainbow Bridge. Nicht nur dass diese Brücke abends in Regenbogenfarben leuchtet (daher auch der Name) sondern in den Wochen vor Weihnachten gibt es dort auch ein Feuerwerk, das wir uns natürlich heute anschauen wollen.
      Das wir auch noch ein Geburtstagsvideo für eine Freundin von mir drehen müssen, nehme ich die schön beleuchtete Brücke zum Anlass dazu. Da es aber schon dunkel ist und ich unseren Handys eine gute Beleuchtung nicht zugetraut habe filmen wir mit der Kamera von Simon, einem Mitbewohner aus dem Share House. Ein Fehler, wie sich am nächsten Morgen herausstellt.
      Das Feuerwerk war richtig richtig schön. Es war toll inziniert, es wurden sogar unterschiedliche Figuren in den Himmel gezeichnet. Herzen, Kreise,... das war echt cool. Leider ging das Feuerwerk nur 5min aber es hat sich definitiv trotzdem gelohnt.
      Nach dem Feuerwerk wollten wir auf die andere Seite der Brücke laufen und dabei die Aussicht auf die Skyline Tokios bewundern. Doch leider war die Brücke schon geschlossen, weshalb wir uns dann wieder auf den Weg zurück ins Share House machten. Diesmal aber zu Fuß, da die Hinfahrt ganz schön teuer war und wir nicht nochmal so viel Geld ausgeben wollten. So hatten wir nochmal einen anderen und schönen Blick auf die Brücke sowie die Skyline.

      Der Sonntag begann für mich mit einer schlechten Nachricht: Simon hatte alle Bilder von der SD-Karte auf seinen Laptop gezogen und diese dann direkt formatiert. Das Problem bei der Sache war aber, dass sich die Videos in einem anderen Ordner auf der Speicherkarte befanden, den er nicht auf den Rechner gezogen hatte. Das Geburtstagsvideo war also weg-na toll...
      Am Vormittag fahren wir mit zwei Zimmerkollegen von Basti nach Akihabara. Dann muss ich da wohl versuchen ein Video zu drehen. Aber wie immer ist es in Akihabara super laut und voll und eine schöne Kulisse gibt es auch nicht wirklich.
      Immerhin essen wir heute endlich mal japanische Crepes- Strawberry Cheescake: mit einem kleinen Käsekuchen drin und ganz viel Sahne. Soo lecker.
      Am Nachmittag gehen Basti und ich zum Lifehouse- einer internationalen freievangelischen Gemeinde. In der Nähe des Events gibt es einen Park/Garten in den wir eh schon lange wollten. Unser Plan war also dorthin zu gehen und das Video zu drehen. Der Weg war länger als gedacht, der Garten leider auch nicht kostenlos und wir waren super im Zeitdruck. Also wieder kein Video...
      Die Stimmung während des Gottesdienstes war unfassbar: bei den ganzen Lobpreislieder gehen alle immer so ab, tanzen, springen...
      Die Predigt war sehr auf Japan zugeschnitten: sie war sehr oberflächlich und einfach. Japaner sind ja eigentlich nicht christlich und feiern deswegen kein Weihnachten. Daher wurde in der Predigt stark darauf beharrt, dass Weihnachten für alle Menschen ist- auch für dich.
      Nach dem Gottesdienst gab es heute noch einen Bingo-Abend. Erst wurden wir in 4 Gruppen eingeteilt und es wurden 3 Spiele gespielt, um als Team zusätzliche Bingokarten zu bekommen. Mein Team hat nur ein Spiel gewonnen und daher gabs leider keine zusätzlichen Karten.
      Am Ende haben mit auf meiner Bingokarte 4 Nummern gefehlt, mit denen ich allen Bingo hätte haben können aber das Glück war nicht auf meiner Seite. Auch Basti bekam kein Bingo.
      Immerhin gab es viele Snacks an denen wir uns satt essen konnten bis uns schlecht war.
      Den Rückweg treten wir zu Fuß an, was sich als sehr lohnenswert herausstellt: denn wir finden nicht nur einen guten Spot fürs Video sondern auch einen Book Off, wo Basti japanische Bücher kauft.
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    • Day195

      Mal wieder Kind sein-Mein Arbeitsalltag

      November 4, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 19 °C

      So der erste Monat in Japan ist um und es ist mal wieder Zeit für einen Footprint.
      Seit dem 4.November arbeite ich in der Tokiowamatsu Privatschule im Afterschulprogramm. Montags, Dienstags und Donnerstag sind meine Arbeitszeiten von 14-18:30 Uhr und an den anderen Tagen geht es für mich schon um 12:15 Uhr los. An den kurzen Tagen kommen die Kinder so gegen viertel vor 3 und machen dann erstmal ihre Hausaufgaben. Danach gibt es meistens ein paar Snacks für die Kinder. Natürlich gibt es auch in der Afterschool Programme/Kurse für die Kinder, damit sie nicht den ganzen Nachmittag nur spielen :). Das Programm variiert je nach Wochentag: Einrad, Cherrleading, Arts und Crafts, Japanische Calligraphy, Mathe oder Gymnastik sind ein paar Beispiele. Auch haben die Kinder Klavierunterricht.
      Wenn die Kids schon früher Schule aushaben, beginnt die Afterschule mit dem Mittagessen.
      Meistens gehen wir an den langen Tagen (bei gutem Wetter) raus auf den Schulhof, wo die Kids sich austoben können.
      In Gegensatz zu Deutschland müssen sich die Kinder hier aber nicht warm anziehen (trotz winterlichen Temperaturen) sondern springen in T-Shirt und kurzer Hose bei 5° rum.
      Sonst sind die Japaner immer darauf bedacht ja keine Bakterien und Keime abzubekommen (ich muss die in Plastik eingepackten Snacks mit einem Einweg-Handschuh rausgeben oder alle laufen mit Mundschutz rum) aber die Kids laufen in kurzer Hose und T-Shirt rum. Mir fröstelts schon allein bei dem Anblick. Immer bevor die Kinder abgeholt werden müssen sie ihre Schuluniformen anziehen, die bei den Mädels aus einem blauen Rock und einer langen Bluse besteht und bei Jungs aus einer kurzen Hose und einem kurzen oder langärmeligen Hemd und Jackett besteht. Auch hier ziehen die Kinder kaum Strumpfhosen darunter an. Brrrr!

      Meine Rolle in dem ganzen Programm habe ich ehrlich gesagt noch nicht ganz gefunden. Meistens besteht meine Aufgabe darin im Hauptraum der Afterschule zu sitzen und mit deb Kinder zu spielen und zu interagieren. Aufgrund der großen Sprachbarriere ist das allerdings nicht sehr leicht. Japanisch kann ich kaum und die Kinder sind zu schüchtern um Englisch zu sprechen. So kommt es dann auch manchmal vor, dass ich den ganzen Tag nur “dumm“ rumsitze und die Kinder nur beobachte. Woche für Woche wird die Interaktion zwar besser aber es braucht glaub ich noch etwas Zeit bis ich richtig angekommen bin und auch die Kinder nicht mehr so schüchtern sind.
      Hilfreich ist auf jeden Fall, dass ich eine Kollegin habe, die etwas Deutsch spricht und mit der ich gemeinsam ein Plakat mit deutschen und japanischen Floskeln erstellt habe. So fällt es mir deutlich leichter mit den Kindern zu interagiere. Obwohl ich natürlich nie auf einem solchen Niveau sein kann, wie das meine japanischen Kollegen sind.
      Es schmerzt auch ein bisschen mit einem Kind ein Spiel mehr oder weniger schweigend spielen zu müssen da das überhaupt nicht der Arbeit einer Sprachtherapeutin entspricht. Klar spielt Körpersprache bei det Interaktion ebenfalls eine große Rolle aber Sprache ist das A&O für eine gesunde Interaktion! Diese Barriere ist so gut wie unmöglich zu brechen... (vor allem in nur 2 Monaten. In Indien hat es auch mindestens 3 Monate gebraucht).
      Nun ja aber ich versuche mein Bestes zu geben und nach ein paar Rückschlägen letzte Woche geht es auch wieder echt bergauf :)

      Meine Vorstellung, als special program letzte Woche, habe ich gut gemeistert und es hat besser geklappt als ich dachte. Beim Adventskalenderbasteln hatten die Kids auch super viel Spaß und ein paar Kids wollten bisher jeden Tag eine neue “Pyramide“ basteln. Nur das mit der Füllung ist etwas ein Problem, da meine Kollegen es nicht so toll finden, wenn nur 2 Kinder Süßigkeiten aus dem Adventskalender bekommen. Da kommt die japanische Uniformität sehr zum Vorschein. So gibt es jetzt eben Origami-Faltanleitungen oder Quizze für alle Kinder in den Türchen....
      Andere Länder, andere Sitten.
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    • Day243

      Olympia Park

      December 22, 2019 in Japan ⋅ ☁️ 9 °C

      Am 4.Advent ist in Tokio das Wetter mal wieder schlecht- nachmittags ist Regen angesagt.
      Trotzdem wollen wir nicht den ganzen Tag im Share House zu verbringen und da ich eh noch in den Olympia Park wollte, ist das unser Plan für heute. Leider ist es der alte Olympia Park von den Spielen im Jahr 1964. Für die kommenden olympischen Spiele gibt es keinen Park: alle Locations sind in der Stadt verteilt und leider schaffen wir es nicht mehr zum neuen Olympia-Stadion zu fahren.
      Der Olympia-Park ist allerdings echt schön. Es gibt noch die alten Stadien von damals aber auch neue Sportparks. Viele Japaner trainieren hier: Fußball,Baseball oder eine Runde durch den Park laufen. Auch Skaten oder Tennis spielen kannst du hier. Nicht nur die Sportaktivitäten machen den Park attraktiv, denn naturmäßig ist der Park ebenfalls schön. Ende Dezember war sogar noch etwas Laubfärbung da. Witzigetweise war am heutigen Adventssonntag der Santa Claus Run. Run muss man hier allerdings als Walk verstehen. Japaner und Japanerinnen im Santa Claus-Kostüm laufen eine Runde durch den Park und versammeln sich dann am Central Plaza um etwas Party zu machen. So witzig anzusehen :) manche Kostüme waren wie immer etwas ausgefallen :)
      Da es dann nachmittags aber tatsächlich anfing zu regnen haben wir uns wieder auf den Nachhauseweg gemacht und den restlichen Tag im Share House verbracht.
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    • Day5

      Tokyo Day 3

      October 25, 2019 in Japan ⋅ 🌧 16 °C

      La mattina visita al Tempio Toyokawa Inari Betsuin poco distante dal nostro albergo a Akasaka Mitzuke. Posto bellissimo dove si respira una spiritualità vissuta, peccato per il diluvio. Visto il maltempo ci siamo diretti a Odaiba al TeamLab Bordless, museo di giochi luminosi fantastico, siamo rimasti per più di 2 ore. Rientro ad Akasaka e cena di Sushi a base di tonno blu. Fantastico.Read more

    • Day9

      Inside teamLab Borderless

      November 22, 2019 in Japan ⋅ 🌧 8 °C

      Friday early afternoon and there was a long queue. One line for purchasing tickets and then another for admission.The purchasing was very efficient, it was all done through a touch screen panel operable in a multitude of languages. Before admittance, you have the option of leaving your items in the locker room. We left our umbrellas there and we thought we locked it the wrong way, but we will seek help upon exiting.

      The holding room was orderly despite being packed. On a couple of TV screens they played a video of what to expect inside and the do's and dont's. It advised that it will be dark, but a fun, sensorial experience.

      When the time came, we were ushered into a dark corridor and then we were faced with three options. We turned right towards Butterfly Garden. And then a butterfly made entirely of light passed us by. Soon there were three of them, and then more, and then they led us to this field of flowers produced by dozens and dozens of projectors in the ceiling. There was ethereal music playing in the background (possibly a glockenspiel) that enhanced the sense of wonder.

      The visitors busily enjoyed posing for selfies/groupfies. Every room offered a different vista: there was one with waterfalls, whales, geckos, kids on a slide with light trails, and even a room giving visitors a chance to manipulate projected flowing water by touching it. There were also some giant lamps, a room of mirrors and poles with crystals and a room with a laser light show, thick mist and house music.

      For the room filled with lanterns, there was almost a half an hour queue. Good thing it was close to a resting area. We were able to let Mom and Dad rest while we lined up. It was interesting how efficiently the TeamLab crew handled the crowd. After all that waiting, we only had four minutes inside the art installation but it was a good photographic experience.
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    • Day82

      Erkaufte Gesellschafft

      November 1, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 20 °C

      Den 1. November hatten wir eingeplant als Puffertag zwischen der Halloween Party und unserer Reise nach Nara. So war das Tagesprogramm eher von der gemütlichen Sorte.

      Wir sind mit der U-Bahn Richtung Hafenviertel und bereits da ist uns aufgefallen, wie viele Leute es in der Bahn hatte. Weshalb wurde uns schnell klar, als uns ein Flyer in die Handgedrückt wurde und man uns vom grossartigen Wettbewerb in einem traditionellen Tanz erzählte.
      Die ersten kleineren Gruppen hatten bereits ihren Auftritt und brillierten mit absolut synchronen und präzisen Figuren zu sehr berührender Musik. Erstmal wollten wir jedoch ins Center gleich nebenan gehen um etwas zu Essen, bevor wir uns den Rest der Shows ansehen würden.

      Einfach nur Essen ging sich dann auch nicht aus, da es super viel zu sehen gab. Ein komplettes Stockwerk es Centers war komplett mit alten Flipperkästen, Computerspielen usw. eingerichtet, dass wir da nicht wiederstehen konnten eine Runde oldschool Super Mario zu spielen ist da wohl mehr als verständlich. Dann gab es eine riesige Winke Katze in einem Schaufenster ein Taipioca Getränke Stand und das Beste, einen Weber-Grill-Park. Ohne Witz, da standen dutzende Grills und Picknicktische auf der Dachterrasse wo man sich einen Grill mieten konnte und sich mit Freunden und Familie eine schöne Zeit machen kann.

      Zurück bei den schönen Aufführungen der Tanzgruppen; die mitreisende Musik, die wunderschönen farbigen Kostüme sowie das ansteckende Lächeln der Tänzerinnen und Tänzer hatte uns in seinen Bann gezogen. Wir konnten uns kaum lösen und schauten noch eine ganze Weile zu, wie sich die Gruppen jeweils nervös aufstellten um dann ab dem ersten Takt eine einwandfreie Performance zuliefern.

      Da es am Tag etwas ruhiger zu und her ging trafen wir unserer Bekannten, Janine, auf einen Drink in einer Roof Top Bar in Shinjuku und um danach mit ihr das doch etwas ungewöhnlichere Nachtleben zu erkunden. Der Distrikt besteht zum grössten Teil aus Love Hotels und Host Clubs. Ich meine Love Hotel wissen glaube ich ziemlich alle was es ist, aber Host Clubs war für uns total neu. Das sind Bars und Clubs in welchen man entweder Von jungen Männer oder Frauen unterhalten wird. Bei Unterhalten ist aber auf keinen Fall von sexuellen Dienstleistungen die Rede, wie man auf Anhieb annehmen möchte, sondern von netten Gesprächen charmanten Komplimenten, lustigen Karaoke Spielen usw. Man bezahlt also für die sehr nette Gesellschaft, lädt die „Host Boys/Girls“ auf Getränke ein, spendiert ihnen Abendessen oder bringt Ihnen Geschenke. Draussen vor den Clubs hängen jeweils Billboards auf welchen man sehen kann wer dort arbeitet und anhand der Grösse des Bildes kann man jeweils erkennen welches der erfolgreichste Host ist und auch welcher am meisten Geld verdient. Was wirklich verrückt ist, ist dass bei den Besten und erfolgreichsten Hosts im Distrikt sogar die monatlich verdienten Summen auf diesen Plakaten stehen (bis max CHF 105‘000.-/Monat).

      Diese Szene war für uns ein extremes Beispiel, wie anonym und isolierenden ein Leben in Tokyo der riesigen Metropole sein muss, ansonsten könnte erkaufte Gesellschaft wohl nie so erfolgreich sein. Da sind wir umso glücklicher, dass wir in einem kleinen Dorf auf dem Land leben und unsere Familien, Freunde, Nachbaren, Arbeitskollegen usw. haben die es wirklich interessiert wie es einem geht und für einen da sind.

      Ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle, an alle welche zu Hause geblieben sind und uns bei unserer grossen Reise unterstützen und an alle die einfach dazwischen an uns denken, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schön es ist, eure Whats Apps, Sprachnachrichten usw. zu bekommen und zu wissen dass ihr an uns denkt!!!!
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    • Day332

      Coole Großstadt

      June 16, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 15 °C

      und das nicht nur wegen des Hippsterflairs hier in Tokio. Alles ist gradlinig. Die Häuser, Klamotten, Menschen. Jeder schaut mehr auf sein Handy als seinen Gegenüber wahrzunehmen und ich fühle mich, gerade nach dem gefühlsbasierten Indien, nicht nur wegen des Wetters hier ein wenig unterkühlt.

      Heute bin ich mit meinem Couchsurfer in 2 Museen gewesen. Moderne Kunst mit Warhol, Beuys und Haring gefolgt von klassischer japanischer Töpferkunst. Schön, die Stadt mal nicht alleine zu erkunden.
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    • Day341

      How much is the fish

      May 18, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 20 °C

      Wir wachen auf... Es ist 4:15 Uhr morgens... Obwohl die Zeitumstellung mit 19 Stunden unseren Tag effektiv nur um 5 Stunden verschiebt, fühlen wir uns hellwach. Also gut, einen Tag möchten wir sowieso früh aufstehen, um die Thunfischauktionen auf dem berühmten Tokyoter Fischmarkt zu beobachten. Also raus aus den Federn und los gehts!

      Im ersten Anlauf scheitern wir leider daran, unsere Metropässe zu Hause vergessen zu haben. Danach - und leider später als eigentlich beabsichtigt - fahren wir nach Toyosu, wo erst im letzten Jahr der Fisch-, Obst- und Gemüsegroßhandelsmarkt eingezogen sind. Der Grund für unsere frühe Anreise ist, dass die Thunfischauktionen um 5:30 Uhr starten und i. d. R. maximal eine Stunde dauern.

      Nach einiger Metrofahrt mit teils sehr schöner Aussicht auf die Stadt sind wir dann "erst" um 6:45 Uhr vor Ort. Daher sehen wir nicht mehr die für Außenstehende wohl schwer zu durchschauenden Prozesse, in denen einzelne frische, aber auch gefrorene Thunfische an den Meistbietenden verkauft werden. Trotzdem können wir noch einigen Fisch und dessen Abtransport beobachten und verstehen jetzt wieso sie einzeln versteigert werden, was uns zuerst sehr aufwendig schien. Die Fische haben ungefähr Menschengröße und wahrscheinlich deutlich mehr Gewicht. Also kann man von einem Fisch schon einige Zeit Leben oder viele Menschen ernähren. Teils werden sie wohl auch von Zwischenhändlern gekauft, die sie zerteilen und in kleineren Mengen weiterverkaufen. Zur Prüfung der Qualität wird ein Ring am hinteren Ende des Fischs abgeschnitten und auf diesem platziert, wohl um die Farbe und Maserung begutachten zu können. Wir sind jedenfalls beeindruckt von den riesigen Tieren, die einem bei einer Begegnung im Wasser sicherlich Respekt einflößen würden. Selbst der Abtransport geht recht zügig, sodass man auch hierfür schon sehr früh am Markt sein sollte.

      Wir werfen noch einen Blick auf den Obst- und Gemüsegroßhandel und den Fischzwischenhandel bevor es zu einer Ebene voller Läden geht, die sämtlichen Bedarf an Zubehör sowohl für Verbraucher und Touristen, wie auch Restaurants abdecken. Es gibt von handgeschmiedeten Sushimessern über riesige Packungen mit Einmalessstäbchen und Mengen an Ausstellgerichten aus Plastik für Restaurants bis zu frischem Wasabi und getrocknetem Fisch (als Snack) viele interessante Dinge zu entdecken.

      Anschließend drehen wir eine Runde durch den Restaurantbereich, wo es hauptsächlich nicht gerade günstiges, aber hoffentlich sehr frisches und hochwertiges Sushi gibt. Wir probieren uns an einem der Restaurants und erhalten eine bunte Auswahl an Nigiri, bei denen wir nicht immer wissen, was wir eigentlich gerade essen... aber es schmeckt sehr gut!

      Zum Abschluss genießen wir den Ausblick auf die Stadt von dem Dachgarten des Zwischenhandelsmarkts. Hier ist es sehr ruhig und entpannt, so dass uns die riesige Großstadt, die uns umgibt, gar nicht hektisch vorkommt. Es gibt in Tokyo so viele Hochhäuser, dass wir eher davon sprechen müssen, "eine" Skyline anstatt "die" Skyline anzuschauen. Viele Gebäude verstecken sich hinter den anderen und aus einer anderen Perspektive würden wir einen sehr unterschiedlichen Ausblick bekommen. Generell lässt sich aber nach unserer bisherigen, kurzen Erfahrung sagen, dass die Menschenmassen sich besser verteilen als wir ursprünglich angenommen hatten. Wir wurden z. B. weder gestern noch heute irgendwo in eine komplett überfüllte U-Bahn gestopft, sondern hatten immer mindestens genug Platz, um bequem stehen zu können. Aber wer weiß, vielleicht gibt es das nur in der Woche zur Rush Hour.

      Nach all dem schauen wir auf die Uhr und bemerken, dass es erst 10:15 Uhr ist und wir noch sehr viel Sightseeing vor uns haben.
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    • Day8

      Tokyo: Kōtō

      October 2, 2017 in Japan ⋅ ☀️ 25 °C

      Heute ging es als erstes zur Tokyo Station, um unsere JR-Pässe abzuholen bzw. unsere Voucher gegen das richtige Zickets einzutauschen.Nachdem das erledigt war haben wir gleich den Pass ausprobiert und sind nach Odaiba zur Waterfront City gefahren. Die fahrt dorthin ging über die Rainbow Bridge und unterwegs haben wir noch ein paar Stempel eingesammelt. Als wir an der Haltestelle Diana ausgestiegen waren, haben wir gleich das „Fuji TV Building“ gesehen. Ein paar Meter weiter konnten wir mit tollem Blick auf das Wasser die Rainbow Bridge und die Statue of Liberty bestaunen. Da wir Hunger hatten sind wir dann neben an in Aqua City Odaiba etwas essen gegangen. Mit vollen Mägen haben wir dann den 100¥ Laden Daiso unsicher gemacht und Gachapons geplündert :-). Danach ging es weiter Richtung Diver City Tokyo Plaza. Auf dem weg dorthin hab es ein Oktoberfest, welches allerdings erst Später am Tag geöffnet hatte. Am Plaza angekommen ist uns als erstes die lebensgroße „GUNDAM STATUE“ ins Auge gefallen, Die Statue wurde erst wurde erst ein paar Tage zuvor wieder eröffnet (wegen Renovierung bzw. Erneuerung). In Tokyo City Plaza sind wir dann ein Weilchen Rumgelungert und waren wieder im Daiso und bei unzähligen Greifautomaten, Gachapons und Spielstationen. Der kleine Hunger zwischendurch hat uns zu Subway getrieben. Muss man ja auch mal ausprobiert haben. Als Nachtisch gab es dann 3 leckere kleine Donuts die wir uns draußen auf LED Treppe geteilt haben. Um 19:30 Uhr gab es dann eine Gundas - Show. Teilender Statue sind sogar beweglich. Bei der Show lief auf einer Leinwand ein Manga / Anemie Film und die Statue hat ich dazu „bewegt“ und war verschieden beleuchtet. Das sag schon beeindruckend aus, auch wenn man von dem Kurzfilm kein Wort verstanden hat. Nach der Show haben wir ein kurzen Abstecher zum Oktoberfest gemacht. Es war schon sehr skurril wie die Japaner auf die Lieder einer deutschen Band abgingen. Die Band hat u.a. Lieder von Nena, Falco und Andreas Gabalier gespielt. Nicht gerade die typischen Lieder aus einen Oktoberfest, aber es war interessant sich anzuschauen. Leider hat es zwischenzeitig angefangen leicht zu regnen. Deshalb sind wir schnell nochmal zur Brücke und der Freiheitsstatue gegangen, um noch ein paar Bilder im dunklen zu machen. Da es mittlerweile schon fast 23 Uhr war sind wir zurück in unser Hotel gefahren.Read more

      Traveler

      Tragen die Leute auf dem Oktoberfest Trachten? Man sieht immer mehr, dass dieses Land nicht arm ist. Für den ganzen Schickimicki hätte Deutschland kein Geld! Ich goenn es denen!

      10/6/17Reply
      Traveler

      Hammer ehrlich. Genießt es...👌😋

      10/6/17Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Kawasaki-shi, Kawasaki, 川崎市

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