Japan
Kawasaki

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155 travelers at this place
  • Day82

    Erkaufte Gesellschafft

    November 1, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 20 °C

    Den 1. November hatten wir eingeplant als Puffertag zwischen der Halloween Party und unserer Reise nach Nara. So war das Tagesprogramm eher von der gemütlichen Sorte.

    Wir sind mit der U-Bahn Richtung Hafenviertel und bereits da ist uns aufgefallen, wie viele Leute es in der Bahn hatte. Weshalb wurde uns schnell klar, als uns ein Flyer in die Handgedrückt wurde und man uns vom grossartigen Wettbewerb in einem traditionellen Tanz erzählte.
    Die ersten kleineren Gruppen hatten bereits ihren Auftritt und brillierten mit absolut synchronen und präzisen Figuren zu sehr berührender Musik. Erstmal wollten wir jedoch ins Center gleich nebenan gehen um etwas zu Essen, bevor wir uns den Rest der Shows ansehen würden.

    Einfach nur Essen ging sich dann auch nicht aus, da es super viel zu sehen gab. Ein komplettes Stockwerk es Centers war komplett mit alten Flipperkästen, Computerspielen usw. eingerichtet, dass wir da nicht wiederstehen konnten eine Runde oldschool Super Mario zu spielen ist da wohl mehr als verständlich. Dann gab es eine riesige Winke Katze in einem Schaufenster ein Taipioca Getränke Stand und das Beste, einen Weber-Grill-Park. Ohne Witz, da standen dutzende Grills und Picknicktische auf der Dachterrasse wo man sich einen Grill mieten konnte und sich mit Freunden und Familie eine schöne Zeit machen kann.

    Zurück bei den schönen Aufführungen der Tanzgruppen; die mitreisende Musik, die wunderschönen farbigen Kostüme sowie das ansteckende Lächeln der Tänzerinnen und Tänzer hatte uns in seinen Bann gezogen. Wir konnten uns kaum lösen und schauten noch eine ganze Weile zu, wie sich die Gruppen jeweils nervös aufstellten um dann ab dem ersten Takt eine einwandfreie Performance zuliefern.

    Da es am Tag etwas ruhiger zu und her ging trafen wir unserer Bekannten, Janine, auf einen Drink in einer Roof Top Bar in Shinjuku und um danach mit ihr das doch etwas ungewöhnlichere Nachtleben zu erkunden. Der Distrikt besteht zum grössten Teil aus Love Hotels und Host Clubs. Ich meine Love Hotel wissen glaube ich ziemlich alle was es ist, aber Host Clubs war für uns total neu. Das sind Bars und Clubs in welchen man entweder Von jungen Männer oder Frauen unterhalten wird. Bei Unterhalten ist aber auf keinen Fall von sexuellen Dienstleistungen die Rede, wie man auf Anhieb annehmen möchte, sondern von netten Gesprächen charmanten Komplimenten, lustigen Karaoke Spielen usw. Man bezahlt also für die sehr nette Gesellschaft, lädt die „Host Boys/Girls“ auf Getränke ein, spendiert ihnen Abendessen oder bringt Ihnen Geschenke. Draussen vor den Clubs hängen jeweils Billboards auf welchen man sehen kann wer dort arbeitet und anhand der Grösse des Bildes kann man jeweils erkennen welches der erfolgreichste Host ist und auch welcher am meisten Geld verdient. Was wirklich verrückt ist, ist dass bei den Besten und erfolgreichsten Hosts im Distrikt sogar die monatlich verdienten Summen auf diesen Plakaten stehen (bis max CHF 105‘000.-/Monat).

    Diese Szene war für uns ein extremes Beispiel, wie anonym und isolierenden ein Leben in Tokyo der riesigen Metropole sein muss, ansonsten könnte erkaufte Gesellschaft wohl nie so erfolgreich sein. Da sind wir umso glücklicher, dass wir in einem kleinen Dorf auf dem Land leben und unsere Familien, Freunde, Nachbaren, Arbeitskollegen usw. haben die es wirklich interessiert wie es einem geht und für einen da sind.

    Ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle, an alle welche zu Hause geblieben sind und uns bei unserer grossen Reise unterstützen und an alle die einfach dazwischen an uns denken, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schön es ist, eure Whats Apps, Sprachnachrichten usw. zu bekommen und zu wissen dass ihr an uns denkt!!!!
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  • Day195

    Mal wieder Kind sein-Mein Arbeitsalltag

    November 4, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 19 °C

    So der erste Monat in Japan ist um und es ist mal wieder Zeit für einen Footprint.
    Seit dem 4.November arbeite ich in der Tokiowamatsu Privatschule im Afterschulprogramm. Montags, Dienstags und Donnerstag sind meine Arbeitszeiten von 14-18:30 Uhr und an den anderen Tagen geht es für mich schon um 12:15 Uhr los. An den kurzen Tagen kommen die Kinder so gegen viertel vor 3 und machen dann erstmal ihre Hausaufgaben. Danach gibt es meistens ein paar Snacks für die Kinder. Natürlich gibt es auch in der Afterschool Programme/Kurse für die Kinder, damit sie nicht den ganzen Nachmittag nur spielen :). Das Programm variiert je nach Wochentag: Einrad, Cherrleading, Arts und Crafts, Japanische Calligraphy, Mathe oder Gymnastik sind ein paar Beispiele. Auch haben die Kinder Klavierunterricht.
    Wenn die Kids schon früher Schule aushaben, beginnt die Afterschule mit dem Mittagessen.
    Meistens gehen wir an den langen Tagen (bei gutem Wetter) raus auf den Schulhof, wo die Kids sich austoben können.
    In Gegensatz zu Deutschland müssen sich die Kinder hier aber nicht warm anziehen (trotz winterlichen Temperaturen) sondern springen in T-Shirt und kurzer Hose bei 5° rum.
    Sonst sind die Japaner immer darauf bedacht ja keine Bakterien und Keime abzubekommen (ich muss die in Plastik eingepackten Snacks mit einem Einweg-Handschuh rausgeben oder alle laufen mit Mundschutz rum) aber die Kids laufen in kurzer Hose und T-Shirt rum. Mir fröstelts schon allein bei dem Anblick. Immer bevor die Kinder abgeholt werden müssen sie ihre Schuluniformen anziehen, die bei den Mädels aus einem blauen Rock und einer langen Bluse besteht und bei Jungs aus einer kurzen Hose und einem kurzen oder langärmeligen Hemd und Jackett besteht. Auch hier ziehen die Kinder kaum Strumpfhosen darunter an. Brrrr!

    Meine Rolle in dem ganzen Programm habe ich ehrlich gesagt noch nicht ganz gefunden. Meistens besteht meine Aufgabe darin im Hauptraum der Afterschule zu sitzen und mit deb Kinder zu spielen und zu interagieren. Aufgrund der großen Sprachbarriere ist das allerdings nicht sehr leicht. Japanisch kann ich kaum und die Kinder sind zu schüchtern um Englisch zu sprechen. So kommt es dann auch manchmal vor, dass ich den ganzen Tag nur “dumm“ rumsitze und die Kinder nur beobachte. Woche für Woche wird die Interaktion zwar besser aber es braucht glaub ich noch etwas Zeit bis ich richtig angekommen bin und auch die Kinder nicht mehr so schüchtern sind.
    Hilfreich ist auf jeden Fall, dass ich eine Kollegin habe, die etwas Deutsch spricht und mit der ich gemeinsam ein Plakat mit deutschen und japanischen Floskeln erstellt habe. So fällt es mir deutlich leichter mit den Kindern zu interagiere. Obwohl ich natürlich nie auf einem solchen Niveau sein kann, wie das meine japanischen Kollegen sind.
    Es schmerzt auch ein bisschen mit einem Kind ein Spiel mehr oder weniger schweigend spielen zu müssen da das überhaupt nicht der Arbeit einer Sprachtherapeutin entspricht. Klar spielt Körpersprache bei det Interaktion ebenfalls eine große Rolle aber Sprache ist das A&O für eine gesunde Interaktion! Diese Barriere ist so gut wie unmöglich zu brechen... (vor allem in nur 2 Monaten. In Indien hat es auch mindestens 3 Monate gebraucht).
    Nun ja aber ich versuche mein Bestes zu geben und nach ein paar Rückschlägen letzte Woche geht es auch wieder echt bergauf :)

    Meine Vorstellung, als special program letzte Woche, habe ich gut gemeistert und es hat besser geklappt als ich dachte. Beim Adventskalenderbasteln hatten die Kids auch super viel Spaß und ein paar Kids wollten bisher jeden Tag eine neue “Pyramide“ basteln. Nur das mit der Füllung ist etwas ein Problem, da meine Kollegen es nicht so toll finden, wenn nur 2 Kinder Süßigkeiten aus dem Adventskalender bekommen. Da kommt die japanische Uniformität sehr zum Vorschein. So gibt es jetzt eben Origami-Faltanleitungen oder Quizze für alle Kinder in den Türchen....
    Andere Länder, andere Sitten.
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  • Day252

    DigitalArt Museum und Silvester

    December 31, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute an Silvester, am letzten Tag im Jahr 2019 kommt ein richtiger Kracher. Wir gehen nämlih heute ins DigitalArt Museum und haben schon von vielen gehört, dass es einfach nur mega ist. Und ja das kann ich bestätigen: meine Erwartungen wurden mehr als nur übertroffen und es war einfach nur mega. Jeder Raum hat auf seine Weise überzeugt. Im Blumenfeld fingen die Blumen erst an zu blühen und dann nach und nach zu verwelken. Im Wasserfallraum konnte man das Wasser umlenken... Egal in welchen Raum du kamst, auch wenn du wieder in den gleichen Raum zurückgingst- du hast immer etwas anderes gesehen. Soo cool!
    Elefanten aus Blumen, die die Wand entlanglaufen, Känguruhs die vorbeispringen, Nashörner die vor sich hin trampeln,...
    In der Cave gab es eine Vogelshow mit krassem 3D-Effekt, im LED-Tunneln gingst du an Stäben mit LED's entlang die eine Show nach der anderen hinlegten und die du auch selbst wechseln konntest. Im Forrest of the Lamps konnte man sich seinen Weg durch herunterhängende Lampen bahnen und im Athletic Forrest kann man Planeten und schwarze Löcher erspringen. Und durch das runterrutschen einer Rutsche konnte man Früchte zertrennen (wie bei Fruit Ninja).
    Und es gab noch soo viel mehr!
    Definitiv mein Highlight von Tokio.
    Nach dem Museum wollte Sumeja gerne Riesenrad fahren, doch das war aufgrund des starken Windes leider schon geschlossen.
    Als nächstes Event ging es zum Karaoke ( die ursprünglichen Leute sind leider fast alle spontan abgesprungen, aber wir haben dann noch ein paar andere auftreiben können), doch leider stellte sich der Preis als zu hoch heraus und wir cancelten es spontan. Da wir aber eh schon unterwegs waren liefen wir zum Supermarkt um noch etwas zum Trinken zu besorgen- für das richtige Silvesterfeeling und so :). Nadine, Sumeja und ich wollten eigentlich nach dem Karaoke direkt nach Shibuya fahren und noch Sushi essen gehen vor dem Countdown doch wie auch schon der Karaoke-Plan änderte sich dieser ebenfalls weshalb wir uns im Share House wiederfanden und dort mit den Leuten quatschen. 15 Fragen zum Jahresüberblick halfen beim Gesprächsaufbau. Die Zeit haben wir zwischenzeitlich irgendwie etwas vergessen weshalb wir uns erst recht spät nach Shibuya aufmachen.
    An der Umsteigestation müssen Basti und Flo aufs Klo sind aber nicht wieder zurück bis der Zug kommt. So richtig wissen wir nicht was wir tun sollen: warten, fahren doch lieber warten?
    Ehe wir eine Entscheidung treffen könnnen hat der Zug seine Türen geschlossen und fährt los. Na super- der nächste kommt erst in einer Viertelstunde und dann sind wir 58 an der Shibuya-Station.
    Bedeutet also Rennen um noch pünktlich zu sein. Beim Auschecken verliere ich Nadine und Sumi, finde Sumi dann aber zum Glück wieder. Nadine sehen wir nicht. Sie muss wohl schon vorgelaufen sein (hoffen wir). Durch die kurze Wartezeit kommen wir erst um Mitternacht oben an und es prangt in weißen Lettern mit CocaCola Werbung daneben: Happy New Year 2020!
    Ich umarme Sumeja und wünsche ihr ein glückliches neues Jahr und sehe dann auch Basti, den ich seitdem er auf Toilette gegangen ist nicht mehr gesehen haben und wegen dem wir die frühere Bahn verpasst haben. Nadine sehe ich allerdings nicht. Das stimmt nicht nur mich traurig sondern auch Sumeja, die auch etwas sauer wird. Da das Wifi-Gerät Nadine hat und keiner von uns Daten versuchen wir mit HotSpot Nadine zu erreichen. Wir laufen irgendwie immer voneinander weg- so einen Start ins neue Jahr habe ich mir nicht vorgestellt. Voll scheiße: da besuchen dich 2 Freundinnen in Japan und wollen gerne den Countdown sehen und du verkackst es. Stehst nur mit einer von beiden am Crossing und weißt nicht was als nächstes passiert....
    Irgendwann (gegen halb 1) haben wir Nadine endlich erreicht! Da alle anderen, mit denen wir unterwegs waren, gerne feiern wollten splitten wir uns von der Gruppe ab und fahren gemeinsam ins Hotel der beiden. Es gibt ganz schön viel zu berichten. Auf dem Weg kommt Sumi die Idee eines Blintastings weshalb wir einen Zwischenstopp im Combini einlegen und alles mögliche verrückte kaufen.
    Der Abend/die Nacht wird dann echt noch richtig schön. Nach dem Blind Tasting quatschen wir bis um 6 durch (so viel hatten wir irgendwie noch nie zu bereden). Dann mache ich mich auf den Weg ins Share House, wo ich mit ein paar anderen auf dem Dach den ersten Sonnenaufgang des Jahres anschaue. Leider ist es sehr bewölkt und die Sonne zeigt sich nicht wirklich...
    Da es dann schon halb 8 ist und wir um 9 losmüssen lohnt es sich nicht mehr hinzulegen. Trotz Hindernissen wurde es dann doch noch ein schönes Silvester :)
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  • Day12

    Der letzte Tag vor der Abreise

    October 21, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 20 °C

    Für den letzten Tag gab es nur einen geplanten Punkt: Der Asakusa-Schrein.
    Interessanterweise befindet sich in diesem Fall ein Tempel (mit dem beeindruckenden Eingangstor) gleich neben einem Schrein. In Japan leben Buddhismus und Shintoismus weitestgehend Hand in Hand.
    Nach der Besichtigung führte mich mein Weg durch diverse Souvenirläden. Mit ein paar Mitbringseln im Rucksack begann für Anke und mich die Planung des restlichen Tages.
    Letztlich führten uns die U-Bahn und der Zug nach Odaiba.
    Odaiba ist eine künstlich angelegte Insel und wird über die Rainbow Bridge mit dem Festland verbunden.
    Die Rainbow Bridge trägt ihren Namen von den bunten Lichtern, mit denen sie in bestimmten Monaten des Jahres, nach Sonnenuntergang angestrahlt wird. Leider zeigte sie sich für uns "nur" in weiß, dennoch lohnte sich der Blick definitiv.

    Nach unserer Rückkehr im Hotel ließen wir den Abend mit allen Gruppenmitgliedern beim gemütlichen Beisammensein in Ruhe ausklingen. Schließen mussten wir für die Abreise am nächsten Tag bereits sehr früh aufstehen.
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  • Day5

    Tokyo Day 3

    October 25, 2019 in Japan ⋅ 🌧 16 °C

    La mattina visita al Tempio Toyokawa Inari Betsuin poco distante dal nostro albergo a Akasaka Mitzuke. Posto bellissimo dove si respira una spiritualità vissuta, peccato per il diluvio. Visto il maltempo ci siamo diretti a Odaiba al TeamLab Bordless, museo di giochi luminosi fantastico, siamo rimasti per più di 2 ore. Rientro ad Akasaka e cena di Sushi a base di tonno blu. Fantastico.Read more

  • Day6

    Museumsbesuch auf LSD

    January 23, 2020 in Japan ⋅ 🌧 6 °C

    Anders als ursprünglich geplant ging es heute nicht nach Nikko um nochmehr kulturellwertvolle Dinge zu betrachten sondern nach odaiba ins "tokyo Epson Teamlab borderless" ein modern digital art Museum, also heute morgen noch kurz online tickets gebucht und ab auf Odaiba.
    Odaiba ist eine vollkommen künstlich geschaffene Insel in der Bucht von Tokio die über die Rainbowbridge erreicht werden kann und gut mit der eigens dafür geschaffenen Ubahn Linie erreicht werden kann.
    Mich erinnert es etwas an die u4 und die neugeschaffenen Stationen in der HafenCity, mit dem Unterschied, dass die ubahn autonom fährt.
    Nunja 10uhr machte das Museum auf und um viertel vor war ich da und mit mir noch viele andere.
    Wie kann man das Museum mit einem Wort oder Satz beschreiben?
    Museum auf LSD.
    Überall psychodelische Musik, viele Farben und Formen und dazu noch unebener Boden.
    Insgesamt ziemlich abgefahren.
    Da es keinen Plan gibt sondern das ganze unter dem Motto "walk and discover" läuft, verläuft man sich schon ab und zu und läuft viele Wege mehr als einmal.
    Aber halb so schlimm, da die "Exponate" ebenfalls durch die Räume wandern und man so immer was neues entdecken kann.
    Man kann dort wahrscheinlich sehr viel Zeit verbringen, aber um 11 wurde es mir einfach zu voll, sodass ich entschied meinen LSD Trip zu beenden.
    Die ca. 27€ haben sich aber durchaus gelohnt.
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  • Day228

    Rainbow bridge und lifehouse

    December 7, 2019 in Japan ⋅ ☁️ 6 °C

    Heute ist das Wetter leider nicht besonders toll. Es regnet fast den ganzen Tag und es ist kalt.
    Daher steht heute nicht so viel auf dem Programm.
    Lediglich unseren Wocheneinkauf erledigen wir am Vormittag.
    Abends wird das Wetter zum Glück besser und wir gehen mit zwei weiteren Leuten aus dem Share House zur Rainbow Bridge. Nicht nur dass diese Brücke abends in Regenbogenfarben leuchtet (daher auch der Name) sondern in den Wochen vor Weihnachten gibt es dort auch ein Feuerwerk, das wir uns natürlich heute anschauen wollen.
    Das wir auch noch ein Geburtstagsvideo für eine Freundin von mir drehen müssen, nehme ich die schön beleuchtete Brücke zum Anlass dazu. Da es aber schon dunkel ist und ich unseren Handys eine gute Beleuchtung nicht zugetraut habe filmen wir mit der Kamera von Simon, einem Mitbewohner aus dem Share House. Ein Fehler, wie sich am nächsten Morgen herausstellt.
    Das Feuerwerk war richtig richtig schön. Es war toll inziniert, es wurden sogar unterschiedliche Figuren in den Himmel gezeichnet. Herzen, Kreise,... das war echt cool. Leider ging das Feuerwerk nur 5min aber es hat sich definitiv trotzdem gelohnt.
    Nach dem Feuerwerk wollten wir auf die andere Seite der Brücke laufen und dabei die Aussicht auf die Skyline Tokios bewundern. Doch leider war die Brücke schon geschlossen, weshalb wir uns dann wieder auf den Weg zurück ins Share House machten. Diesmal aber zu Fuß, da die Hinfahrt ganz schön teuer war und wir nicht nochmal so viel Geld ausgeben wollten. So hatten wir nochmal einen anderen und schönen Blick auf die Brücke sowie die Skyline.

    Der Sonntag begann für mich mit einer schlechten Nachricht: Simon hatte alle Bilder von der SD-Karte auf seinen Laptop gezogen und diese dann direkt formatiert. Das Problem bei der Sache war aber, dass sich die Videos in einem anderen Ordner auf der Speicherkarte befanden, den er nicht auf den Rechner gezogen hatte. Das Geburtstagsvideo war also weg-na toll...
    Am Vormittag fahren wir mit zwei Zimmerkollegen von Basti nach Akihabara. Dann muss ich da wohl versuchen ein Video zu drehen. Aber wie immer ist es in Akihabara super laut und voll und eine schöne Kulisse gibt es auch nicht wirklich.
    Immerhin essen wir heute endlich mal japanische Crepes- Strawberry Cheescake: mit einem kleinen Käsekuchen drin und ganz viel Sahne. Soo lecker.
    Am Nachmittag gehen Basti und ich zum Lifehouse- einer internationalen freievangelischen Gemeinde. In der Nähe des Events gibt es einen Park/Garten in den wir eh schon lange wollten. Unser Plan war also dorthin zu gehen und das Video zu drehen. Der Weg war länger als gedacht, der Garten leider auch nicht kostenlos und wir waren super im Zeitdruck. Also wieder kein Video...
    Die Stimmung während des Gottesdienstes war unfassbar: bei den ganzen Lobpreislieder gehen alle immer so ab, tanzen, springen...
    Die Predigt war sehr auf Japan zugeschnitten: sie war sehr oberflächlich und einfach. Japaner sind ja eigentlich nicht christlich und feiern deswegen kein Weihnachten. Daher wurde in der Predigt stark darauf beharrt, dass Weihnachten für alle Menschen ist- auch für dich.
    Nach dem Gottesdienst gab es heute noch einen Bingo-Abend. Erst wurden wir in 4 Gruppen eingeteilt und es wurden 3 Spiele gespielt, um als Team zusätzliche Bingokarten zu bekommen. Mein Team hat nur ein Spiel gewonnen und daher gabs leider keine zusätzlichen Karten.
    Am Ende haben mit auf meiner Bingokarte 4 Nummern gefehlt, mit denen ich allen Bingo hätte haben können aber das Glück war nicht auf meiner Seite. Auch Basti bekam kein Bingo.
    Immerhin gab es viele Snacks an denen wir uns satt essen konnten bis uns schlecht war.
    Den Rückweg treten wir zu Fuß an, was sich als sehr lohnenswert herausstellt: denn wir finden nicht nur einen guten Spot fürs Video sondern auch einen Book Off, wo Basti japanische Bücher kauft.
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  • Day9

    Inside teamLab Borderless

    November 22, 2019 in Japan ⋅ 🌧 8 °C

    Friday early afternoon and there was a long queue. One line for purchasing tickets and then another for admission.The purchasing was very efficient, it was all done through a touch screen panel operable in a multitude of languages. Before admittance, you have the option of leaving your items in the locker room. We left our umbrellas there and we thought we locked it the wrong way, but we will seek help upon exiting.

    The holding room was orderly despite being packed. On a couple of TV screens they played a video of what to expect inside and the do's and dont's. It advised that it will be dark, but a fun, sensorial experience.

    When the time came, we were ushered into a dark corridor and then we were faced with three options. We turned right towards Butterfly Garden. And then a butterfly made entirely of light passed us by. Soon there were three of them, and then more, and then they led us to this field of flowers produced by dozens and dozens of projectors in the ceiling. There was ethereal music playing in the background (possibly a glockenspiel) that enhanced the sense of wonder.

    The visitors busily enjoyed posing for selfies/groupfies. Every room offered a different vista: there was one with waterfalls, whales, geckos, kids on a slide with light trails, and even a room giving visitors a chance to manipulate projected flowing water by touching it. There were also some giant lamps, a room of mirrors and poles with crystals and a room with a laser light show, thick mist and house music.

    For the room filled with lanterns, there was almost a half an hour queue. Good thing it was close to a resting area. We were able to let Mom and Dad rest while we lined up. It was interesting how efficiently the TeamLab crew handled the crowd. After all that waiting, we only had four minutes inside the art installation but it was a good photographic experience.
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  • Day15

    Tokyo

    February 22, 2020 in Japan ⋅ ⛅ 15 °C

    Today we headed to Team Lab Borderless, a digital art museum in Odaiba, Tokyo. We spent about 3 hours exploring all the exhibits. The whole museum is dark and many entrances to exhibits are hidden so you just explore. We had some lunch nearby and then headed to the emerging science and innovation museum which had a lot of interactive displays. Our favourite was one where we were each in a small room and were directed to pick up the telephone. On my side was a skill tester game and on B's side was 4 buttons and a countdown timer. We each didn't know what the other could see nor what the exhibit was about so it made things super interesting! We definitely didn't work it out in the first alotted three minutes 😂 we had dinner at an amazing sushi place in Shinjuku on our way back!Read more

    amazing

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  • Day243

    Olympia Park

    December 22, 2019 in Japan ⋅ ☁️ 9 °C

    Am 4.Advent ist in Tokio das Wetter mal wieder schlecht- nachmittags ist Regen angesagt.
    Trotzdem wollen wir nicht den ganzen Tag im Share House zu verbringen und da ich eh noch in den Olympia Park wollte, ist das unser Plan für heute. Leider ist es der alte Olympia Park von den Spielen im Jahr 1964. Für die kommenden olympischen Spiele gibt es keinen Park: alle Locations sind in der Stadt verteilt und leider schaffen wir es nicht mehr zum neuen Olympia-Stadion zu fahren.
    Der Olympia-Park ist allerdings echt schön. Es gibt noch die alten Stadien von damals aber auch neue Sportparks. Viele Japaner trainieren hier: Fußball,Baseball oder eine Runde durch den Park laufen. Auch Skaten oder Tennis spielen kannst du hier. Nicht nur die Sportaktivitäten machen den Park attraktiv, denn naturmäßig ist der Park ebenfalls schön. Ende Dezember war sogar noch etwas Laubfärbung da. Witzigetweise war am heutigen Adventssonntag der Santa Claus Run. Run muss man hier allerdings als Walk verstehen. Japaner und Japanerinnen im Santa Claus-Kostüm laufen eine Runde durch den Park und versammeln sich dann am Central Plaza um etwas Party zu machen. So witzig anzusehen :) manche Kostüme waren wie immer etwas ausgefallen :)
    Da es dann nachmittags aber tatsächlich anfing zu regnen haben wir uns wieder auf den Nachhauseweg gemacht und den restlichen Tag im Share House verbracht.
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You might also know this place by the following names:

Kawasaki-shi, Kawasaki, 川崎市