Japan
Shijōdōri

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Top 10 Travel Destinations Shijōdōri:

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87 travelers at this place:

  • Day207

    Kyoto - ganz viel Tradition

    May 5, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 24 °C

    In Tokio haben wir das verrückte neonbunte Japan kennengelernt, in Hakuba die schöne Natur bewundert und als letztes besuchen wir das kulturelle Zentrum des Landes: Kyoto.

    Mit vier verschiedenen Zügen sind wir quer durch die japanischen Alpen unterwegs. Dabei zahlt sich das überall spürbare Streben nach Perfektion aus: alle Züge pünktlich, kaum Wege beim Umsteigen, alles bestens organisiert. Ohne Stress kommen wir in Kyoto an. 👍
    Was uns gleich auffällt: alles viel beschaulicher. Zwar sind die Straßen wegen der Golden Week immer noch voll, aber die Stadt an sich ist überschaubar, hat wenige große Hochhäuser und jeder Winkel ist blitzsauber. Schon auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel gehen wir an einigen großen Tempeln und Schreinen, sowie coolen Geschäften und vielen Galerien vorbei. Das macht Lust auf mehr!

    Gleich am ersten Abend machen wir eine Foodie-Tour, also eine Stadtführung rund um das lokale Essen. In einer kleinen Gruppe geht es auf den berühmten Nishiki Markt, einer langen überdachten Straße, in der sich ein Delikatessengeschäft neben das nächste reiht. Wir probieren uns durch verschiedene Spezialitäten, bekommen von unserem Guide viele Details erklärt und merken uns gleich mal, zu welchen Ständen wir wieder zurückkehren wollen. Eines vorab: in einem kleinen Imbiss gibt es hier die wahrscheinlich besten Wagyu-Beef-Spießchen der Welt. Das wird auch die nächsten Tage unser Anlaufpunkt. 😬
    Nach dem Markt kehren wir in drei Lokale ein und jedesmal gibt es eine tolle Auswahl an Gerichten, lokale Getränke und viele Infos. Außerdem spazieren wir durch den Ausgehdistrikt Kyotos, rund um die berühmte Ponto Cho - Gasse. In Tokio gibt es nur noch wenige kleine enge Gassen, voller Bars und coolen Geschäften. Kyoto dagegen besteht im Zentrum größtenteils aus verwinkelten Straßen, Restaurants, Pubs und stylischen Shops. Es macht großen Spaß, hier zu sein. 😊

    Neben dem Essen und dem Nachtleben kann man in Kyoto unfassbar viele Tempel, Schreine, Schlösser und sonstige historische Städten besuchen. Wir nehmen uns am zweiten Tag morgens den buddhistischen Tempel Kinkaku-ji am nordwestlichen Stadtrand vor. Er gilt mit seiner mit 25 Kilo Blattgold verzierten Fassade und den wunderschönen Gartenanlagen als einer der prächtigsten und schönsten Tempel Japans.
    Auch wir sind von seinem Anblick begeistert. 😍 Mit uns allerdings auch Hunderte anderer Touristen. Schon der Weg mit dem Bus ist ein einziges Gequetsche wie zur Tokioter Rush Hour. Tja, es ist eben immer noch Golden Week. Aber das macht nichts: der Tempel war es wert.

    Nachmittags nehmen wir dann an einer Free Walking Tour teil. Eine junge Dame aus Kyoto führt uns durch die Altstadt, angefangen vom Geisha-Dirstrikt Gion, weiter die kleinen Gassen den Berg hoch zum Hokanji-Tempel mit seinem berühmten Pagodenturm bis zum Gelände des Yasaka-Schreins. Leider ist unsere Gruppe viel zu groß und die Sonne brennt vom Himmel. Aber wir erfahren viel über die Geishas Kyotos (die Stadt ist nämlich der Ursprung dieser Kultur), lernen noch einmal einiges über den Shintoismus und bestaunen die alten Straßen Kyotos mit ihren traditionellen japanischen Holzhäusern.
    Am nächsten Tag kommen wir noch einmal hierher: am Vormittag ganz ohne Tour und Touristenmassen. Es ist wunderschön und es ist genauso wie man sich traditionelles Japan vorstellt. Dass sich hier viele Mädels und einige Paare für ein gutes Foto in traditionelle japanische Kleidung werfen, macht das Stadtbild perfekt! ☺️

    Am Nachmittag geht es dann mit dem Zug nach Nara. Der kleine Ort zwischen Kyoto und Osaka hat neben noch mehr Tempeln und Schreinen eine ganz besondere Attraktion zu bieten: wild in der Stadt lebende Hirsche. 😂 Mitten in einem Park liegen sie auf der Wiese, lassen sich streicheln und füttern (wobei sie meistens satt sind) und die Unmengen an posierenden Touristen über sich ergehen. Sowas sieht man auch nicht alle Tage!

    Ganz in der Frühe brechen wir auch zum Tenryu-ji - Tempel und dem daneben gelegenen Bambuswald auf. Und das war auch gut so, denn schon 30 Minuten nach uns schieben sich schon wieder die Besucherströme durch das Weltkulturerbe. Schön, dass wir noch die Stille des edlen japanischen Gartens und den beeindruckenden Weg durch die hohen Bambusstängel in Ruhe genießen konnten.

    Genau aus diesem Grund buchen wir uns für eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Kyotos auch eine etwas andere Tour. Wir besuchen an unserem letzten Tag in der Stadt die Fushimi Inari Schreine, bekannt durch die tausenden roten Tori-Tore, die die Wege säumen. Dank einer Empfehlung finden wir eine geführte Wanderung zu diesem Heiligtum, die uns über unbekannte Pfade quasi durch die Hintertür dorthin bringt. Ohne all die Touristen und Instagram-Mädels wandern wir durch die Wälder rund um Kyoto, besuchen etwas abgelegene Schreine und erreichen die Torigates vor den Massen. Perfekt! 😬 Beeindruckend, wie man hier von Schrein zu Schrein wandern kann, immer durch die langen Galerien aus gespendeten Toren hindurch.

    Zum Abschluss unserer Zeit in Japan gönnen wir uns eine Nacht im Ryokan Izuyasu. Ein Highlight der Reise! ❤️ Ein Ryokan ist ein traditionelles japanisches Gasthaus bzw. eine Pension. Als wir das Izuyasu betreten, tauchen wir augenblicklich in eine andere Welt ein. Unser Zimmer besteht aus einem Essplatz und einem Schlafzimmer mit perfekten Matratzen auf Tatami-Matten. Außerdem haben wir eine schöne Sitzgelegenheit mit Blick auf einen kleinen Zen-Garten. Dieser Ort strahlt eine immense Ruhe aus, die sofort auf uns übergeht. Man bewegt sich langsamer, geht leiser und spricht gedämpft. Das tut gut! Auf uns warten schon die traditionellen Yukatas, also kimonoähnliche Mäntel, die man hier trägt. Wir gönnen uns ein traditionelles Bad und werfen uns dann in Schale. Bequem und edel fühlen sich die Yukatas an. Nach ein bisschen Meditation und einem Nickerchen geht es dann zum Abendessen. Es sind nur vier weitere Gäste in unserem Ryokan und wir sitzen an einem Tresen, hinter dem der Inhaber des Hauses und gleichzeitig Koch ein unvergleichliches traditionelles Kaiseki-Dinner zubereitet. Es gibt sieben Gänge saisonaler und regionaler Spezialitäten: Sashimi, Pickles, Reis, Ente, Gemüse, Suppe, Nachspeisen - alles zum Niederknien und präsentiert wie Kunstwerke! Es ist japanische Küche in Perfektion, die sich beim traditionellen Frühstück - diesmal in unserem Zimmer serviert - fortsetzt. Ein krönender Abschluss unserer Zeit in diesem herrlichen Land.
    Wir werden die Stunden im Ryokan so schnell nicht vergessen. Selten, oder vielleicht noch nie haben wir so eine beruhigende, luxuriöse und doch zurückhaltende Unterkunft besucht und so ein perfektes, gleichzeitig modernes und traditionelles Abendessen genossen. 🙌

    Das war noch einmal Japan in Reinstform. Wir steigen fast beseelt in den Shinkansen, der uns für unsere letzte Sabbatical-Nacht zurück nach Tokio bringt. ☺️
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  • Day68

    PETTiROSSO - great food in Kyoto

    May 17, 2019 in Japan ⋅ 🌙 20 °C

    (This is not an ad, simply a recommendation!)
    Ok, I herewith publicly admit it. I can be quite a nuisance when it comes to travel planning. I like picking up info leaflets, read blogs, follow instagram accounts and read guidebooks. It's time extensive and sometimes I'm way too obsessed. As mentioned yesterday, everyone should make time to simply explore. Wander aimlessly without an agenda. And I do that, too!
    But then I read about places like "Pettirosso", a small restaurant/ modern style izakaya that offers fish, vegetarian and vegan dishes made from local ingredients delivered from trusted farmers. And I'm intrigued. And when we got there for dinner tonight, I was glad that I had read about it. We wouldn't have stumbled across it as it's not super central, but it doesn't have to be. Marc, the owner and a very humble Italian from Milano, has created an awesome little place that immediately reveals its charm. The Mediterranean-Japanese fusion dishes are cooked right in front of the customers on the groundfloor and upstairs offers regular as well as traditional seating areas (tatami mats where you sit on the floor). We chose a vegan and regular dinner set which consisted of a soup, four little tapas, foccacia, salad and the main dish. All of it tasted fabulous! The beverage list features organic wine, as well as local beer and a homade fermented non alcoholic drink, at the moment made of Japanese grapefruit. Delicious!
    Deeply impressed, I started a short conversation with Marc, learning that he has had the restaurant for 1.5years and is part of a vegan/vegetarian, eco friendly local group here in Kyoto. Unfortunately we had to leave and take our bus home, so we couldn't talk much more.
    Nevertheless, I strongly recommend visiting this place, if ever you are in Kyoto! Good food, good company, and clearly led and run by a team who cares.

    https://pettirosso-kyoto.business.site/
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  • Day6

    Off to Kyoto

    March 28, 2019 in Japan ⋅ 🌬 15 °C

    Today we were back on the train (after a full breakfast of course) and off to Kyoto. It still blows my mind how fast the bullet train can really go - the train takes 35 minutes whereas if you drove it would take over 2 hours! We need more trains in the US.

    Today we took it easy after checking in to our Airbnb, a very sleek, minimalist/Japanese styled apartment. We played cards, ate lots of snacks, and had some beer and suntory whiskey.

    We went out for a late dinner of ramen (which was delicious) and called it a night. Lots of exploring coming up tomorrow!
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  • Day8

    Kyoto - do we have to leave?

    March 30, 2019 in Japan ⋅ ⛅ 15 °C

    We spent 3 nights in Kyoto - what a great city. It feels more like a town, though it's home to over a million people. Each after is full of cute restaurants and shops our cherry blossoms and temples.

    We started in an adorable Airbnb with our own zen garden! The highlight of this portion of the trip was the nishiki market full of food vendors and shops! We had yakitori - deep fried chicken, giant oysters, tempura shrimp, and many other tasty snacks.

    While in Kyoto we also got to hike to see and feed the monkeys! Great views surrounded by pretty cute monkeys - they all had their own personality and were very greedy about their food! We also got to visit the yamazaki distillery (the oldest whiskey distillery in Japan)!

    I think we all wish we could have stayed longer - but on to the next train to Hiroshima!
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  • Day7

    I am TIRED

    May 24, 2019 in Japan ⋅ 🌙 25 °C

    Oof, today was a long one. Spent the morning getting myself to the bullet train out of Tokyo. Such a good trip though, such good trains! Seeing some greenery out the window was nice too.

    Arrived Kyoto and straight away hopped on another train out to Kurama. Hiked from there to Kibune, which was BEAUTIFUL. So peaceful and serene, only saw a few other people, big change from Tokyo.

    Trained back into Kyoto, found my accommodation, showered, did some laundry, had some food, and not much else.

    This hostel is incredible, nicer than most hotels I've stayed in. Beautiful rooftop terrace, incredibly clean, quiet cosy roomy bed nooks, and great showers too. Glad I'm here for three nights.

    Off to bed x
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  • Day7

    Kyoto

    September 11, 2019 in Japan ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute haben wir den Rückreise mit dem Shinkansen richtig Tokio angetreten und haben einen 2. Tages Stop in Kyoto eingelegt. Tolle Stadt. Übernachtet haben wir in einem Japanischen Gästehaus (Roykan). Das ist quasi ein Matratzenlager🙈😂

  • Day92

    Kyōto, Tag 2

    August 22, 2017 in Japan ⋅ 🌙 29 °C

    Heute haben wir die Stadt erlebt und geschmeckt. Zuerst ging es durchs Szeneviertel Gion zum Chion-in Tempel. Anschließend zum schlendern und schlemmen auf den Nishiki Market. Gegessen haben wir, was lecker aussah. Man muss ja nicht immer wissen, was drin ist;-)
    Zum Abschluss noch ein kurzer Besuch bei der Burg Nijo. Wunderschöne Stadt, aber die Luftfeuchtigkeit macht uns bei über 30 Grad schon zu schaffen...Read more

  • Day53

    Kyoto (1/2)

    October 9, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 21 °C

    Kyoto haut uns vom Stadtbild her nicht um und der erste Eindruck ist tatsächlich eher ernüchternd. Unser Hostel ist nett, aber nicht wirklich schön und wir lernen, dass man die Aussage "Zimmer im japanischen Stil" sehr unterschiedlich interpretieren kann. Während wir in Hiroshima in einem ähnlich betitelten Zimmer zwei komfortable Matratzen auf dem Bambusboden vorfanden, dazu gemütliche weiche Bettwäsche, einen kleinen Tisch mit Sitzkissen sowie einen Platz für unsere Rucksäcke, finden wir in Kyoto zwei lieblos gefaltete Matratzen auf dem Boden, die nicht so recht ins Zimmer passen wollen und Bettwäsche, die noch darauf wartet bezogen zu werden. Tatsächlich lassen sich die Matratzen weder längs noch quer nebeneinander auf dem Boden ausbreiten, sodass wir am Ende wohl oder übel beide irgendwie übereinanderlegen müssen und aus dem Doppel- quasi ein Einzelzimmer machen. Noch dazu kommt, dass unser Zimmer vom Gemeinschaftsbad nur durch eine dünne Bambuswand (zumindest im japanischen Stil) getrennt ist, was für uns nicht gerade zur besseren Stimmung beiträgt.

    Allerdings hat die Stadt dann doch so viele Highlights zu bieten, dass wir sehr froh sind hier gewesen zu sein.

    So leihen wir uns an einem Tag Fahrräder aus, besuchen den berühmten Bambus-Wald und verlaufen uns fast zwischen den haushohen glatten Bambusstämmen mit ihren blättrigen Kronen, die alles Sonnenlicht grün färben. Wir besichtigen den Kinkaku-ji-Tempel und sehen, wie das Sonnenlicht auf der ruhigen Wasseroberfläche ein perfektes Spiegelbilds des goldenen Tempels wirft. Wir besuchen noch ein paar weitere wunderschöne und gepflegte japanische Gärten und Tempel, darunter auch einige Anlagen des Zen-Buddhismus. Die Ruhe erfasst und beeindruckt uns sofort beim Eintreten, und wir spüren wie die Besonderheit des Designs und die Anordnung der verwendeten Komponenten auf uns wirken.
    Dazu durchwandern wir das gut erhaltene Geishaviertel in dem immer noch traditionell gekleidete Geishas die Straßen etwas bunter machen und unter die sich sowohl Einheimische als auch Touristen mit geliehener traditioneller Kleidung mischen.

    Auch ein Strand ist nicht weit und wir wundern uns, dass wir ihn bei 25°C fast für uns alleine haben und nur mit ein paar Wellenreitern teilen, die die ersten Ausläufer des kommenden Taifun Hagibis ausnutzen wollen...
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  • Day8

    Shinshū Honbyō

    March 28, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 23 °C

    Bei genauerer Betrachtung der Broschüre des Shōsei-en Garten stellte heraus, das dieser zu einer großen Tempelanlage zugehörig ist. Da dieses nicht weit entfernt lag, wurde sie als nächstes Ziel unserer Tour festgelegt.
    Beim Ankommen an der Anlage waren wir erstmal beide sprachlos. Vor uns lag nämlich ein riesiges Tor. Und hinter diesem ein noch viel riesigerer Tempel.
    Übersetzt in Tourist: Ein Panorama Foto war nötig, um den gesamten Tempel zu fotografieren.
    Dieser buddhistische Tempel gilt als architektonisches Meisterwerk in Japan und wurde seitdem er errichtet wurde schon mehrfach restauriert, nur um der Welt erhalten zu bleiben.
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You might also know this place by the following names:

Shijōdōri, Shijodori

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