Japan
Tamachi

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5 travelers at this place

  • Day4

    Unterwegs mit dem Japan Rail Pass (JRP)

    October 7, 2019 in Japan ⋅ ⛅ 16 °C

    Okay, fangen wir mal an mit dem Thema "Reisen in Japan mit dem JRP (Japan Rail Pass)". Hierzu muss man wissen das es in Japan drei verschiedene voneinander unabhängige Bahnlinien gibt. Zuerst einmal die privaten - hier gilt der JRP nicht. Für die Fahrt auf der "Meitetsu Line" vom Flughafen Nagoya in die Innenstadt mussten wir am Automaten Tickets für jeweils 8€ kaufen. Dann gibt es die normalen Linien der Japan Rail, die den größten Teil der Schienenstrecke ausmachen und am Bahnhof immer mit JR gekennzeichnet sind. Diese Linien - wie die Sanyo Line mit der wir gestern unseren Ausflug von Okoyama nach Kurashiki unternommen haben - sind im JRP enthalten. Wir brauchen weder Tickets noch Reservierungen und können einfach in den Zug einsteigen, sehr bequem. Und dann gibt's noch das Streckennetz der Shinkansen, der japanischen ICE's. Diese sind für Fernreisen eine prima Alternative zum Flugzeug, gestern sind wir mit dem Shinkansen von Nagoya nach Okoyama gefahren. Hier kann man als Besitzer eines JRP zwar auch einfach so einsteigen, es empfiehlt sich aber manchmal vorher zu reservieren - vor allem wenn man nicht allein unterwegs ist.
    Das interessante für uns ist das diese drei Linien voneinander unabhängig sind und oft sogar eigene Bahnhöfe haben, die teilweise weit voneinander entfernt sind (Beispiel Kurashiki - hier gibt es auch einen Shinkansen Bahnhof von dem man dann mit dem ÖPNV zum "normalen" Bahnhof fahren kann) und manchmal direkt nebeneinander liegen (in Nagoya der Meitetsu Bahnhof und der JR Bahnhof). Wenn es einen gemeinsamen Bahnhof von JR und Shinkansen gibt, dann gibt's dort aber strikt getrennte Schalter, Fahrkartenautomaten, Infos und Gleise. Durch diese Unabhängigkeit auf der Strecke gibt's natürlich auch viel weniger als Folgeverspätungen als bei uns, sehr angenehm.
    Was mich jedoch - abgesehen von den Erlebnissen im Zug selbst - am meisten fasziniert ist die Taktung und die Geschwindigkeit. Für jemanden, der die DB gewohnt ist, ist es schier unglaublich dass zwischen 20:13 Uhr und 21:13 Uhr allein 14 Shinkansen auf der Strecke zwischen Nagoya und Osaka unterwegs sind - entspricht in etwa der ICE Strecke Hamburg Hannover😭😭. Der Zug hält keine fünf Minuten an irgendeinem Bahnhof und hat spätestens drei Minuten nach Verlassen des Bahnhofes eine Geschwindigkeit von über 280!
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  • Day3

    Tagesausflug nach Kurashiki

    October 6, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 26 °C

    Um Kurashiki zu verstehen muss man wissen das es sich dabei um eine Art japanisches Rothenburg ob der Tauber oder Rüdesheim handelt - also eine Stadt mit recht vielen schönen alten Häusern, romantisch an einem Fluss bzw. Kanal gelegen, mit vielen Museen, Galerien und religiösen Gebäuden. Dazu jede Menge Straßen und Gassen mit Souvenirshops, überteuerten Restaurants und sonstigem Firlefanz. Aber der Reihe nach: Wie schon erwähnt haben wir am Sonntag Mittag unser Gepäck im Hotel Central in Okoyama abgestellt und sind mit der JR Sanyo Line nach Kurashiki gefahren. Vor Ort braucht man wirklich nicht nach dem Weg zu suchen - es ist alles bestens und auch auf Englisch ausgeschildert. Selbstverständlich führen einen diese Schilder direkt durch die Kommerzgassen, aber auch hier gilt: Der Japaner ist höflich und spricht einen nicht ungebeten an😃. Im "richtigen" Viertel angekommen waren auch wir fasziniert von den schönen alten meist schwarzweiß gehaltenen Häusern am Kanal, vom Omaha Haus und von der ganzen netten Atmosphäre in der Stadt. Anstrengend war dann natürlich der Aufstieg zum Tempel oberhalb der Stadt, aber auch der hat sich gelohnt. Hier ein paar FotosRead more

  • Day137

    Okayama und die Krähenburg

    August 15, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach sechs Nächten in Kyoto geht‘s für uns weiter nach Okayama. Eigentliches Ziel war die Insel Naoshima im Süden, übernachten ist aber unfassbar teuer. Uno, der nächstgelegene Ort auf der Hauptinsel ist scheinbar total ausgebucht. Zugtickets haben wir ja schon, also fiel der Finger auf Okayama. Das scheint auch von sich aus einiges zu bieten. ☺
    Stadtmaskottchen ist ein Pfirsichjunge. 🍑🙇 Der Legende nach hat 'Momotarõ' (aus der Steinfrucht entstanden), mit der Hilfe eines Affen, Fasans und Hundes, einen menschenfressenden Dämon bezwungen. Soso.. Die Geschichte ist selbst auf den Gullideckeln bebildert: süß. 😊
    Wir durchzotteln also die schachbrettartigen Straßenzüge der unbekannten Stadt und fanden letztendlich unser Hotel 'Maira' am hübschen Kanal.
    In Japan mussten wir unsere Ein-Tag-im-voraus-buchen-Taktik über den Haufen schmeißen. Das ging in Südostasien spitze, aber in Japan ist halt alles ausverkauft, oder unbezahlbar. Dabei ist nicht einmal Kirschblütensaison. 💸💹
    Somit fanden wir in Okayama nur noch ein Hotelzimmer, aber wir sind dennoch dankbar. So können wir für zwei Nächte den Schlafsälen entfliehen. Privatsphäre, hurra!! 😁
    Dank des ausgesprochen guten Service, der mit kostenlosem Kaffee, Kakao und Soft-Drinks sowie frei verfügbarem Eis und Milchbrötchen-Spezialitäten aufwartete, haben wir die Mehrkosten bald wieder drin. 😉
    In der Nähe steht zudem, ganz in Schwarz, eine kleine, aber prächtige Burg. 🏯
    Die "Krähenburg" wurde 1966, nach ihrer Zerstörung im 2. Weltkrieg, wiedererrichtet und ist nun beispielsweise mit einem Fahrstuhl ausgestattet. Ein historisch inkorrekter Komfort-Bonus. Von ganz oben haben wir einen schönen Rundumblick und sehen bereits unser nächstes Ziel: den Wandelgarten Kōraku-en. Er gehört zu den drei berühmtesten Gärten Japans. Wirklich wunderschön, nur spielte das Wetter nicht ganz mit. ☔ Besonders unerwartet finden wir die kleine Teeplantage und das Reisfeld. 🌱🌿

    Abends aßen wir bei einem Peruaner, der vor 17 Jahren nach Japan kam und seit zwei Jahren dieses leckere Restaurant betreibt. Auf dem Heimweg steckten wir unsere Nasen noch in ein paar Geschäfte, ehe wir einschlummern. Morgen brauchen wir wieder viel Energie. ⚡😴
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  • Day9

    Loners galore

    December 18, 2019 in Japan ⋅ ⛅ 11 °C

    A lot of Japanese people (usually businessmen or working people) spend their dinners alone in cases where they won't have time to go home to make dinner

    So Japan has adapted this culture of socially acceptable solo eating

    Which McD's has taken part of with their one man booths for eating LOL

    maybe I should have had McD's for dinner
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You might also know this place by the following names:

Tamachi, 田町

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