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We Go Up

November 2017 - October 2019
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  • Day545

    Bis bald Australien, auf nach Neuseeland

    May 19 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute ist es soweit, wir müssen unser lieb gewonnenes Australien verlassen. Matt fuhr uns in der Früh zum Flughafen, er ist ein wahrer Freund für uns geworden. Die Zeit mit ihm war super schön (BBQ, Kneipentour, Käse und Wein Abende oder einfach nur mal einen Film schauen) und wir schätzen ihn und seine Gastfreundschaft sehr! Einen Überblick von der Wohnung haben wir mit angehängt.

    Es blieb nicht viel Zeit für große Abschiedsworte, da vor dem Flughafen überraschenderweise sehr viel Stau war und wir dadurch Zeit verloren hatten. Eine Umarmung, ein "See us later" und schon ging es zum Check in Schalter, durch die Sicherheitskontrollen und letztendlich ans letzte Gate 63, wo es um 10:10Uhr mit Jetstar in die Lüfte ging.

    Wo Australien mit den Einreisebestimmungen schon streng ist, setzt Neuseeland noch eines drauf. Nach der elektr. Passkontrolle (Wir holten uns trotzdem einen Stempel 😉), auf dem Weg zur Gepäckhalle, wurden wir bereits von den ersten Spürhunden in Empfang genommen. Bei einem Mann vor uns schlug der Hund Alarm und so musste der Passagier seinen Ausweis vorzeigen und erklären, warum und wie viel Geld er in der Hosentasche mit sich trägt.
    Nachdem wir das Gepäck in Empfang nahmen, ging es direkt zum Schalter, um unsere Sachen zu deklarieren (Kekse, Haribo, Andrea's Medikamente, Schnorchel und Wanderschuhe). Der Grenzschutz achtet penibel darauf, alles Unerwünschte nicht einzuführen. Nach der Deklarierung wird das gesamte Gepäck geröngt, Andrea musste wegen den Medikamenten zum Customer Service, im Anschluss durften wir gehen.

    Unser Uberfahrer teilte uns mit, dass die Sicherheitsbeamten sehr streng sind, vor allem bei der Einreise aus Australien. Viele Tiere reisen immer wieder unabsichtlich in den Containern, erst letzte Woche flog eine Schlange als blinder Passagier mit. Neuseeland besitzt weder Schlangen noch sonstiges australisches Getier und möchte diesen Zustand wahren.

    Ein neues Abenteuer namens Neuseeland steht an, alles ist noch ungewiss. Jedoch eines wissen wir seit der Landung, wir freuen uns auf die kommende Zeit und fiebern dieser aufgeregt entgegen, sobald sich aus den vielen Fragezeichen rund um Job, Auto, Bank und Wohnung immer mehr Ausrufezeichen bilden.

    Die ersten Tage bis Freitag verbringen wir bei Amy, wir haben uns bei ihr über Airbnb eingemietet.

    Drückt die Daumen für Tobi, er hat am Dienstag sein 1. Vorstellungsgespräch als Projekt Manager. ✊

    Fliegt mit uns nochmal durch die Wolken und landet mit in Auckland!☁️🛬
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  • Day538

    Opera House - eine Perle Tag und Nacht

    May 12 in Australia ⋅ 🌙 17 °C

    Jedes mal, wenn wir die Oper von Sydney sehen, sind wir fasziniert von der Muschel.

    Egal zu welcher Tageszeit und in welcher Perspektive - am Land oder auf dem Wasser, es wird nie langweilig das Wahrzeichen anzusehen und die Kamera wird gezückt.

  • Day535

    Tour durch the Rocks

    May 9 in Australia ⋅ ☁️ 18 °C

    Über The Rocks:

    Umrahmt von der Sydney Harbour Bridge, dem Sydney Opera House und am Rande des atemberaubenden Hafens von Sydney gelegen, bietet The Rocks eine unvergleichliche Mischung aus Alt und Neu.
    Von intimer historischer Architektur über kopfsteingepflasterte Gassen bis hin zu den drei ältesten Pubs.

    The Rocks - das Land der Gadigals (Ureinwohner Sydneys) und der erste Ort der europäischen Besiedlung in Australien.

    Das erste Bild zeigt einen Nachbau von den damaligen schmalen Wohnverhältnissen. Das jetzige Four Season Hotel war das Gefängnis, wo Hängungen statt fanden, ein kleines Schild an einer versteckten Stelle an der Hauswand erinnert daran (wir haben es gefunden). Die beleuchteten Herren in der schmalen Gasse erinnern an die damaligen Gangs und deren Machenschaften in dieser Straße.

    Einer der drei ältesten Pubs (The Lord Nelson Brewery Hotel) und die archäologischen Überreste des kolonialen Sydneys zeigen die nachfolgenden Bilder. Das "Sydney Harbour YHA" Hostel wurde über den Ausgrabungen erbaut, diese Erkundung war sehr faszinierend.

    The Hero of Waterloo, ebenfalls einer der ältesten Pubs von 1834 hat eine interessante Vergangenheit.

    Zum einen die Legende, dass der Geist von Anne Kirkman den Helden besucht. Nachdem die Veranstaltungsräume im Obergeschoss für einen neuen Tag vorbereitet wurden, stehen am nächsten Morgen mehrere Stühle vor dem Kamin, obwohl seit dem vorherigen Abend niemand mehr drinnen war. Manchmal kann man mitten in der Nacht klassische Musik vom Klavier im Barbereich hören. Wenn die Eigentümer die Treppe von der oberen Wohnung, in der sie wohnen, hinuntersteigen, hört die Musik auf, der Deckel des Klaviers bleibt offen. Es wird gemunkelt, dass der Wirt Thomas Kirkman seine Frau Anne 1849 die Treppe hinunter in den Tod stieß.
    Zum anderen der geheime Tunnel, der vom Keller des Pubs zum Hafen führt. Der Tunnel diente dem Rumschmuggel und dem unfreiwilligen Erwerben von Matrosen, in dem diese mit Alkohol abgefüllt und betrunken auf das Schiff gebracht wurden. Mit einem riesigen Kater am nächsten Tag konnten diese sich nur halbherzig bis gar nicht wehren. Der Keller und der Tunnel können besichtigt werden - das werden wir definitiv noch machen.

    Ebenfalls Susannah Place - ein sehr gut erhaltenes unverändertes Areal mit 4 Häusern, die von irischen Einwanderern 1844 errichtet wurden.
    Für fast 150 Jahre waren diese kleinen Häuser mit winzigen Hinterhöfen, Kellerküchen und außerhalb gelegenen Waschhäusern das Zuhause für mehr als 100 Familien (vorletzte Bild).

    Tagesaktuell in den Medien, das "Sirius Building" von 1978 und weitere Häuser hinter der Harbour Bridge, die bis vor kurzem als Sozialwohnungen dienten. Diese wurde gebaut, um öffentliche Mieter aufzunehmen, die nach einer kontroversen Umgestaltung des historischen Vorortes Rocks in den 1960er und 70er Jahren vertrieben worden waren und in denen viele der ursprünglichen Bewohner lebten, die während der berühmten Green Bans um ihr Bleiberecht kämpften. Seit 2015 steht das Sirius-Gebäude im Mittelpunkt der Kontroversen um die Pläne zur Entfernung der Bewohner, zum Verkauf des Gebäudes und möglicherweise zur Sanierung des Geländes. Sirius beherbergt 79 Apartments mit einem, zwei, drei oder vier Schlafzimmern, in der Regel einstöckige Apartments mit zwei oder drei Stockwerken. Die Regierung weigerte sich weiterhin die emensen Unkosten zu tragen, in einer exklusiven Wohngegend, wo manch ein Nachbar mehrere Millionen für sein Eigentum zahlt. Es wurden alle Mieter umgesiedelt, bis auf eine, Myra. Sie ist die einzige Person mit ihren 91 Jahren, die bis zu ihrem Tod dort wohnen bleibt.

    Viele Sydneysider wollen das Erbe erhalten und protestieren weiterhin. Sie sammelten Geld und zogen vor Gericht. Was dabei herauskommt, wird sich zeigen.
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  • Day534

    Sterne und Planeten auf der Südhalbkugel

    May 8 in Australia ⋅ 🌙 15 °C

    Was für ein wundervolles Erlebnis:
    Sterne, Sternenbilder und Planeten auf der anderen Seite der Welt zu beobachten, ohne eine Wolke am Himmel.

    Das Gegenstück von unserem Polarstern, der die Richtung für Seefahrer weist, ist das Südkreuz.

    Das Kreuz des Südens ist eines der kleinsten Sternbilder, jedoch sehr auffällig und weithin bekannt. Die vier hellsten Sterne bilden ein markantes Kreuz am Himmel. Es liegt inmitten des hellen Bandes der Milchstraße. Südlich ist bereits freiäugig eine deutliche Dunkelwolke, der „Kohlensack“, zu sehen.

    Wir schauten durch ein 150 Jahre altes Teleskop, um einen Stern zu inspizieren.

    Durch ein neueres Hightech Teleskop konnten wir die Planeten Pluto, Jupiter (mit den beiden Beacon🥓-Streifen😊) und den Saturn mit seinem Ring bestaunen.

    Des Weiteren sahen wir einen Sternenhaufen mit Millionen von Sternen auf einem Fleck.

    Zwischendrin zeigte uns die Dame im Planetarium u.a. den Sonnenuntergang, den Mars, die verschiedenen Monde, die um die Planeten herumschwirren und die Sternenbilder im Süden. Des weiteren zeigte sie Bilder von Sternen und fremde Galexien, die 18 Millionen Lichtjahre entfernt liegen. Sie sagte, diese existieren bestimmt nicht mehr, allerdings kann man sie am Himmel bestaunen, da diese weit entfernt liegen. Wenn jemand dort aktuell winken würde, dauert es 18 Mio. Lichtjahre bis man es hier auf der Erde sieht - unvorstellbar.

    Exkurs: Wie lange ist ein Lichtjahr in Zeit?

    Das Licht legt pro Sekunde eine Strecke von
    300. 000 Kilometer zurück, und in einem Jahr legt das Licht eine Entfernung von etwa 10 Billionen km, oder genauer: ein Lichtjahr entspricht einer Entfernung von 9,4605 Billionen km.

    Trotz der Lichtverschmutzung in Sydney war es trotzdem möglich ein paar Sterne mit dem bloßen Auge zu sehen. Die Dame zeigte uns das Südkreuz und ein paar Sternenbilder mit einem hightech Militär Laserpointer.

    Der Himmel - nichts im Vergleich zu den Grampians oder in Monto, wo wir die Sterne und Sternschnuppen beobachten konnten.

    Die Bilder stammen alle vom Planetarium, das Video zeigt das alte Teleskop. Wir waren anfangs verwundert, ob wir uns drehen oder die Kuppel - natürlich war es die Kuppel. 😄

    Ein weiterer Grund warum wir uns so auf Neuseeland freuen. 🌎⭐🌠🌟
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  • Day533

    I am free Tour durch Sydney

    May 7 in Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Der Tourguide führte uns durch die Stadt, in den Hydepark, durch den Martins Place hin zu dem Opernhaus und the Rocks.

    Mitten durch die Stadt, durch kleine Gassen und faszinierende Gebäude wie das Queen Victoria Building.

    Wir staunten nicht schlecht, als wir im Eingangsbereich vom Customs House Hakenkreuze am Boden sahen. Diese stehen allerdings für Glück und haben nichts mit Hitler zutun. 😉 In diesem Gebäude befindet sich auch das Stadtmodell von Sydney und gilt als verborgenes Juwel. Dieses spektakuläre Modell zeigt 10 Quadratkilometer der Innenstadt von Sydney.

    Wir sahen den Ort, wo angeblich der erste Fahnenmast der Europäer im Boden steckte.

    Zum Abschluss gab es einen atemberaubenden Sonnenuntergang über der Oper von Sydney.
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  • Day531

    Ausflug in die Blue Mountains

    May 5 in Australia ⋅ ⛅ 10 °C

    Das Wetter sonnig, etwas bewölkt - perfekt für einen Sonntagsausflug.
    Der Name
    Wir nutzten das Sonntagsangebot von den Öffis, 2,70$ für den ganzen Tag, egal wohin. Nach ca. 3,5 Stunden kamen wir in Katoomba an.

    Wir konnten schon im Zug die Blue Mountains sehen. Nach dem Mittagessen, ging es mit dem Bus zum Echo Point, wo wir anschließend zu den 3 Sisters liefen. Eine atemberaubende Natur.

    Danach ging es noch zu den Katoomba falls und blickten nach einem kurzen Spaziergang auf die Seilbahn, die durch den Nationalpark schwebt.

    Was nicht überraschend war, die vielen Touristen vor allem die Mengen an Chinesen und Japaner.🎎

    Exkurs:
    Die Blue Mountains heißen so, weil sie von Sydney aus blau aussehen. Sie sind in großräumigen Eukalyptuswäldern gehüllt, die in der heißen Sonne einen feinen Nebel Eukalyptusöl aus ihren Blättern ausstoßen. Der Nebel bricht das Licht und lässt den Dunst in einiger Entfernung blau erscheinen.
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  • Day527

    Bootstour mit Kapitän Matt

    May 1 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Matt machte es möglich und organisierte von seinem Arbeitgeber Pacific Boating ein Boot, mit dem wir die Häfen rund um Sydney erkundeten.

    Wahnsinn - wir schätzen uns richtig glücklich, da dieser Tagesausflug normalerweise 4000-5000$ kostet.

    Wir durften beide ans Steuer. Matt zeigte uns generell wie das Boot funktioniert und auf was es während der Fahrt ankommt. Am besten fanden wir das Manövrieren vom Boot mit Highspeed. Beide Motoren, mit jeweils 500PS, jagen 190 Liter Diesel die Stunde bei Vollgas raus. 😆🚤

    Nach einem kurzen Stopp beim Fischmarkt, um unser Mittagessen zu kaufen, ging es an eine abgelegene Bucht mit Blick auf die Oper, die Harbourbridge und die Stadt.

    Da müssen wir nach Sydney reisen, um unseren ersten Krebs zu essen. 🦀 Ebenso gab es frische Garnelen, Fisch, kunstvolles Sushi und Tintenfisch. 🦐🦑

    Nach dem Essen ging es eine Runde schwimmen und plantschen, anschließend chillten wir mit den Rettungswesten als Sitz und einem kühlen Getränk im Wasser.

    Bei romantischer Atmosphäre haben wir zusammen den Sonnenuntergang mit besten Blick auf die Stadt genossen - Cheers Matt!!
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  • Day525

    Der Peppi bekommt neue Besitzer

    April 29 in Australia ⋅ ⛅ 18 °C

    Unsere Australienreise neigt sich dem Ende und so haben wir unser Auto samt Anhänger heute nach 439 Tagen an die neuen Besitzer übergeben.

    Insgesamt sind wir 18.000km gefahren:

    Sydney nach Boggabri, über NewCastle nach Daintree Forest, zurück nach Brisbane.
    Nach der Sommerpause ging es dann von Brisbane nach Monto, von dort nach Sydney, Melbourne, zur Great Ocean Road, in die Grampians und zurück nach Sydney.

    Peppi du bleibst uns in sehr guter Erinnerung, ein treues sparsames Auto!!
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  • Day514

    Der weißeste Strand

    April 18 in Australia ⋅ ⛅ 25 °C

    Der Reiseführer vermerkt der Hyams Beach ist laut Guinness-Buch der Rekorde der weißeste Sandstrand der Welt - na das wollen wir mal sehen und unser eigenes Bild von machen, nachdem wir dachten, die Whitesundays wären das.

    Tatsächlich, schneeweißer Sand und ein Traum von einem Meer. Wir waren schon früh dort und waren fast die Einzigen am Strand. So konnten wir ordentlich Sonne tanken und ein letztes mal mit Bodyboard und Schwimmnudel planschen.

    Während des Vormittags kamen noch Delphine vorbei geschwommen und wir entdeckten einen Seestern im Wasser.

    Dieser Tag wird uns lange im Gedächtnis bleiben, nicht nur im positivem Sinne.

    Wir bekamen ein Knöllchen für falsch parken. Da Osterferien sind war es doppelt so teuer und wir mussten die stattliche Summe von 263$ bezahlen. Sehr schmerzhaft, für rücksichtsvolles parken. Wir haben keinen Verkehr behindert - seht selbst das Bild. 💰💸📬
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  • Day512

    Narooma - dort könnten wir Leben

    April 16 in Australia

    Unser absoluter 🔝 -Lieblingsplatz auf dem Weg von Melbourne nach Sydney ist Narooma geworden.

    Wir kannten den Ort vorher nicht, haben davon auch nicht gehört oder in einem Reiseführer gelesen, dadurch war der WoW-Effekt bombastisch. 💣

    Nach einem Kaffee holten wir die Drohne raus und los ging die Filmerei 🎥 - seht selbst wie unglaublich schön das Meer ist. Die verschiedenen Blautöne, dazu die Sonne, wir können uns nicht sattsehen.

    Unser Campingplatz hatte einen privaten Strandzugang, bevor wir unser Zelt zusammenpacken mussten ging es nach dem aufstehen direkt ins Meer - das Gefühl ist so unbeschreiblich, das man es nicht mehr missen möchte. Der Strand gehörte uns, wie so oft, alleine.

    Es ist mit nichts vergleichbar und so kostbar, dass es keiner kaufen kann - Freiheit, Freude, Glück...⛱🌞🏖
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