Kenya
Galu Beach

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Travelers at this place
  • Day20

    Glück mit Walhaien 🥳

    January 31 in Kenya ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute bekommen wir eine zweite Chance mit den Walhaien 😍 normalerweise muss man, wenn man beim ersten Mal kein Glück hatte und noch mal probieren will, den halben Preis noch mal zahlen, wir dürfen aber dank Kathi noch einmal for free mit 🥳🙏

    Heute mit einem Pärchen aus München und zwei Pärchen aus der Schweiz an Bord, legen wir früh ab und schippern gemütlich auf dem Pazifik entlang des Riffs. Das Wetter ist so semigut für unser Vorhaben, denn es ist wieder recht bewölkt, heute aber weit weniger windig. Volker, der Manager, ist wieder mal höchst optimistisch, dass wir heute fündig werden, denn die letzten drei Tage wurde immer mindestens ein Walhai gesichtet. Das Spotting-Flugzeug dreht wieder über uns seine Kreise, ab und zu hören wir ein paar Durchsagen über Funk. Nach ca. einer Stunde hören wir wieder ein paar Bruchstücke, sicher dabei war aber „whaleshark spotted“ und Leenard sagt schon fröhlich in die Runde „ich glaube, wir können uns fertig machen 🥳“, als Volker sagt „No, it’s way down there, we need around 20 minutes to get there“. Also haut Volker den Hebel nach vorne und wir düsen mit Vollgas in eben diese Richtung. Das Flugzeug weist uns den Weg „500 meters right in front… 200 Meters 9 o‘clock …. 10 meters right in front of the boat!!“ aufgrund der Wolken können wir von oben nichts sehen, doch Volker ruft einem seiner Mitarbeiter zu „Get in there!“ und schon springt Steve ins Wasser, schaut einmal nach unten, taucht wieder auf und zeigt mit aufgeregtem Blick nach unten. „Alright guys, let‘s go!“ ruft Volker und wir springen alle so schnell wir können mit Schnorchel und Flossen ins Wasser und folgen Steve. Ich sehe ihn sofort, denn er ist nicht zu übersehen. Ein ca. 5 Meter großer Walhai schwimmt direkt unter mir, anmutig und ruhig. Tiefschwarz mit weißen Punkten und wunderschön ☺️ Davon, dass 10 Personen wie wild über ihm schwimmen, lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen. Wir können ihn ein paar Minuten auf seinem Weg begleiten, bis er wieder in den Tiefen des Meeres verschwindet. Glücklich und außer Atem klettern wir zurück ins Boot und und freuen uns über diesen Glücksgriff ☺️ das Flugzeug ist gerade Richtung Strand gefahren und da wir schon sehr weit gefahren sind, vermuten wir, dass wir uns nun auch auf den Rückweg machen. „They are just refueling“, sagt Volker „we wait here until they come back“. Wir ziehen uns also entspannt unsere Sachen aus und bekommen frische Mango gereicht und als ich gerade meinen ersten Bissen nehme, ruft Volker „OH MAN, LOOK OVER THERE, THIS ONE IS HUGE!“. Ich schaue in die Richtung, in die er zeigt und sehe eine Finne aus dem Wasser gucken. Wir ziehen uns also alle schnell wieder an und fahren in die Richtung, Steve springt ins Wasser und wir hinterher, ich schaue nach unten und sehe ihn wieder sofort. Dieser ist noch größer, als der erste, ca . 7 Meter und er schwimmt direkt vor uns, die riesige Flosse schwebt geschmeidig vor uns hin und her. Und warte, was ist das da unter ihm..? - ein kleiner richtiger Hai! 😱 in dem Moment checke ich das gar nicht so richtig, ich bin so fasziniert von diesen Tieren und könnte ihnen ewig hinterher schwimmen 🏊‍♀️ dieser hängt uns etwas schneller ab und wir tauchen wieder auf. „Man, that was really a workout, my legs are burning!“ sagt Steve freudig und wir paddeln zurück zum Boot. Wir schlagen wieder die andere Richtung ein und fahren über zwei Stunden entspannt wieder in zurück. Auch wenn wir hier am Hotspot vorbei fahren, finden wir keine weiteren Walhaie mehr, sind aber mehr als glücklich über die, die wir schon gesehen haben. Ca eine halbe Stunde vor dem Anlegen, fragt eine der Schweizerinnen nach einer kurzen Pinkelpause und als ein paar aus der Gruppe ins Wasser springen, taucht eine Schule Delfine direkt bei uns am Boot auf 😍😍 sie begleiten uns noch ein wenig, bis auch sie wieder in den Weiten des Ozeans verschwinden 🥰 ein rundum gelungener Tag 🙏❤️
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    Jürgen Lenz

    Da habt ihr ja wirklich noch einmal Glück gehabt, freut mich für euch!🥰

    2/1/22Reply
    lenzi88

    Yeah, super cooler Abschluss! 😍🐳🥳🙌🏻

    2/1/22Reply
    Ruth Lenz

    Yeah,das freut mich sehr,dass es doch noch geklappt hat,supi👌🎉🐳😍

    2/1/22Reply
    Ralph Algermissen

    Super, die sind ja riesig groß!! Das war sehr spannend und beeindruckend!! 😃🐋❤️

    2/5/22Reply
     
  • Day13

    Pamela Anderson

    December 31, 2021 in Kenya ⋅ ⛅ 27 °C

    Hallo zusammen 😃🥰
    Da sind wir wieder. Die kurze Sendepause lag nicht daran, dass ich schreibfaul war, sondern das es nicht viel spannendes zum schreiben gab. Ihr müsst jetzt aber nicht denken, dass uns langweillig war. Im Gegenteil, denn wir waren nämlich immer kiten.
    Aber ich hab gedacht ich verschon euch mit täglichen detaillierten Beschreibungen, wie wir den Kite übers Wasser steuern.
    Wie bereits erwähnt, kann Thierry bereits kiten und ist jetzt am foilen lernen damit er schon bei wenig Wind fahren kann. Was bei uns in der Schweiz auf den Seen durchaus Sinn macht.
    Ich hingegen muss noch einen Lehrer haben, welcher mir noch paar Tipps gibt wie ich gegen den Wind fahren kann und mich vorallem überwacht falls ich Probleme habe. Denn bei mir heisst es vorallem üben, üben und nochmals üben.
    Da die ersten Tage recht schwachwindig waren und der Wind jederzeit abstellen konnte, haben wir jede Gelegenheit genutzt um ins Wasser zu kommen.
    Leider stellte der Wind ab und der Kite fiel mir auch noch runter. Also war ich da im Meer gstrandet, zwar nicht mega weit vom Strand entfernt aber doch ein ganzes Stückchen und hab verzweifelt versucht meinen Schirm wieder hoch zu kriegen. Als dies nach längerem probieren nicht gelang, da kein Wind mehr vorhanden, bekam ich von meinem Kitelehrer über Funk die Anweisung ans Land zu schwimmen. Meine Kraft wurde immer weniger und ich bekam langsam etwas Angst. Also rief ich einfach wie ein kleines Kind: ,,Thierry, wo bisch? Hiuf mr doch". Natürlich kam Thierry nicht. Wie hätte ers auch hören sollen. Ich gab abwechslungsweise Geräusche wie ein Dampfschiff und ein winselnder Hund von mir. Auf einmal kamen paar einheimische Jungs auf mich zu und wussten nicht recht ob sie mir jetzt nun helfen sollten oder ob ich ok bin. Erlösenderweise war dann mein Lehrer bei mir und nahm mir den Schirm ab. So ging schwimmen dann einiges leichter und als endlich Boden unter den Füssen war konnte ich mich beruhigen. Aber nur kurz den auf einmal sah ich Thierry der sehr weit draussen war und seinen Sofkite zusammen nahm.
    Unruhig schaute ich immer wieder raus und stellte mir die Frage ob er wohl auch nach mir rief.
    Also rief ich meinem Kitelehrer zu: ,,Sorry ich muss Thierry retten" und rannte in Baywatchmanier zurück ins Wasser (Pamela Anderson wäre neidisch gewesen). 🤣🤣
    Schon nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass es viel zu weit ist. Mein Kitelehrer fragte mich dann über Funk, ob dies wohl klug sei.
    Hmmm nein ist es nicht, musste ich mir eingestehen und schwamm retour.
    Aufeinmal sah ich aber Ali, den Strandhelfer mit dem SUP auf Thierry zu paddeln. Als sie endlich am Strand waren war ich sehr erleichtert. Thierry verstand meine Aufregung nicht ganz und meinte nur trocken: ,,Isch ämu ni schlimm gsi, i cha ja schwümme u dr Kite isch ja mini Boje, wär eifach chli wiit gsi". 🏊‍♂️
    Soviel zu meinem versuchten Rettungsversuch.
    In den 3 darauffolgenden Tagen, machte ich grosse Fortschritte und kann jetzt Höhe laufen und teilweise auch gewinnen. Mit Höhe laufen und gewinnen ist gemeint, dass man gegen den Wind fahren kann und entweder am gleichen Punkt wieder ankommt oder sogar höher. 🪁🏄‍♀️
    Muskelkater gibts gratis dazu.
    Morgen gehts dann weiter für uns.
    Nämlich nach Tansania. Genauer gesagt nach Arusha wo dann unsere 7 Tägige Safari beginnt.🦁🦓🐘
    Für Tansania mussten wir wieder einen PCR Test machen lassen. Dies ging ohne Probleme und die Resultate zum Glück negativ.
    Noch ein kleines Update zu unserem Kitegepäck. Dies ist trotz täglichen Anrufen und Mails immer noch nicht aufgetaucht und angeblich weiss auch keiner wo es ist. Im Moment läuft die weltweite Suche.
    We keep you updatet.
    So und nun wünsche ich euch allen eine guten Rutsch ins neue Jahr.❤🥳
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    Meriam Müller

    😂 😂😂

    12/31/21Reply
    Malika Cavegn

    😂😂😂 🏄🏻🏄🏾‍♂️ auch einen guten Rutsch 😘😘

    12/31/21Reply
    Michaela Burri

    guete Rutsch😘😘Bibe bi stouz uf de♥️

    12/31/21Reply
    Eddie Messerli

    👍👍😄

    12/31/21Reply
     
  • Day1

    Kulturschock

    December 19, 2021 in Kenya ⋅ ⛅ 28 °C

    Mit einem Gepäck weniger machen wir uns nun auf den Weg um unseren Taxifahrer zu finden. Dies stellte sich als unkompliziert heraus, da wie bereits erwähnt der Flughafen sehr klein ist.
    Unser Endziel ist Diania Beach. Dies liegt etwa 35km südlich von Mombasa und die Fahrzeit dauert je nach Verkehr zwischen 90-120 Minuten.
    Diani Beach ist für seinen tropischen 17km langen Traumstrand bekannt. Die vorgelagerten Riffe sind für Tauchgänge beliebt und halten sogleich die Wellen und Haie ab. Zudem ist in den zwei Hauptsaisons meistens genug Wind zum kiten da.
    Zusammen mit unserem Fahrer gingen wir zu seinem Auto. Unser Kitegepäck und die 2 Rucksäcke gingen knapp rein. Wie unser fehlendes Kitegepäck da auch noch rein gepasst hätte, wird leider für immer ein Rätsel bleiben. 😂
    Unser Fahrer stellte sich uns mit dem Namen Saidi vor. Auf diesen Moment hatte ich gewartet. Jetzt konnte ich endlich meine Suhaeli Sprachkünste rausnehmen. 🤣 6 Wochen lang habe ich vorgängig über die Duolingo App geübt.
    ,,Jina langu Tina na jina lake Thierry, hujambo?". Die heisst;
    Ich heisse Tina und er heisst Thierry, wie geht es dir?.
    Ich weiss nicht gerade weltbewegend aber hey immerhin. Saidi hatte Freude und fragt Thierry ob er auch etwas sprechen kann. Dieser erwidert dann einfach: Tembo (Elefant). 😆
    Die Strassen sind in miserablen Zuständen. Wechsel von Sandstrasse, zu Teer wechselte alle paar Minuten. Riesen Löcher im Sekundentakt. Und mit Löchern müsst ihr euch nicht so kleine Vertiefung vorstellen sondern richtige Krater.
    Je mehr wir uns Mombasastadt nähern desto mehr fängt es an zu stinken. Überall wird Müll verbrannt. Dafür ist die Maske jetzt gut. Saidi erzählt uns, dass wir jetzt zum Hafen fahren, welcher der zweitgrösste Hafen Afrikas ist, um die Fähre zu nutzen. Die ,,Likonifähre" verbindet die Nord- mit der Südküste.
    Die Überfahrt dauert ca. 8Minuten.
    Bereits bei der Fahrt zum Hafen sind wir von all den Eindrücken geplättet. Ein Gewusel von Menschen, Autos und Märkten. Aber beim anstehen für die Fähre hatte ich das erste Mal im Leben so etwas wie einen Kulturschock. Den als die Fähre ankommt, kommt uns eine Lawine aus Menschen entgegen. Soviele Menschen hab ich bei uns nur an einem Openair gesehen. Und genau in diesem Moment wird mir bewusst wie naiv ich eigentlich war. Mein westliche Vorstellung, dass man jeden Menschen aus der Armut retten kann verpufft mit einem Schlag. Ich würde mich sonst überhaupt nicht als naiv bezeichnen und ich wusste auch wieviel Armut es auf der Welt gibt aber es zu ,,wissen" und es zu ,,sehen'' sind zwei verschiedene paar Schuhe. Dabei ist Kenia eines der wohlhabenderen Regionen Afrikas. Wir können dankbar sein für alles was wir haben und uns nicht jeden Tag sorgen zu müssen ob wir etwas zu essen haben und immer zu einem Arzt gehen können.
    Jetzt aber genug traurige Realität und zurück zur Taxifahrt.
    In zweiter Reihe auf der Fähre waren wir sozusagen in der Poleposition. Kurz vor anlegen gingen alle Motoren an und sobald die Schranke hochging war es wirklich wie bei einem Formel 1 Rennen und es wurde auf das Gas gedrückt. Ihr müsst jetzt aber wissen, dass auf der anderen Seite auch schon Autos warteten und es nur eine kleine Lücke für die von der Fähre kommenden Autos gab. Also fuhren alle gleichzeitig den steilen Hang hinauf auf die Lücke zu und quetschten sich irgendwie durch. Ich hab immer gedacht der asiatische Fahrstil sei krass aber der afrikanische übertrumpft diesen nochmals. Das Motto lautet hier: Hauptsache überholen egal ob etwas entgegenkommt oder im Weg steht. Adrenalin pur.
    Immer wieder Kühe am Strassenrand, Menschen die versuchen über die Strasse zu kommen. Über die ganze Strecke werden Dinge am Strassenrand verkauft. Und es gibt Abschnitte wo es nur Mangos zu kaufen gibt, dann nur Kohle, es stehen Betten und Sofas am Strassenrand, natürlich in Staub und Dreck gehüllt. Dann siehst du wieder Leute die Kleider in Waschzubern reinigen, komische selber gebastelte Fortbewegungsmittel. Somit vergeht die Fahrt wie im Flug und wir sind schnell bei unserer Unterkunft.
    Wir werden herzlich empfangen und können zu unserer Freude sogleich unser Cottages beziehen.
    Der Mann von der Reception führt uns hinein und sagt dann: ,,So jetzt kommt dann gleich euer privater Koch welcher euch jeden Tag frisches Frühstück in eurem Bungalow vorbereitet."
    Thierry und ich schauen uns an und denken beide: Hääää? Was für ein privater Koch?"
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  • Day4

    Kisite Marine Park

    December 22, 2021 in Kenya ⋅ ⛅ 30 °C

    Wie bereits geschrieben, haben wir an Tag 2 und 3 ausser einleben und baden nicht viel gemacht. Da auch kein Wind war, haben wir die Gelegenheit genutzt um einen Ausflug zu unternehmen.
    Über einen empfohlenen Tourguide haben wir einen Tagesausflug zum Kisite Marine Park gebucht. Dies ist ein Meeres- Nationalpark an der Südküste Kenias in der Nähe der Grenze zu Tansania.
    Er umfasst vier kleine Inseln welche von Korallenriffen umgeben sind. In ihm Leben viele Fischarten, Meeresschildkröten, Delfine und je nach Jahreszeit sind auch Buckelwale und Walhaie vorzufinden. 🐬🐋🐠
    Mit viel Glück begegnen einem die Delfine auch beim schnorcheln, was ein grosser Traum von mir wäre.
    Da die Tour relativ früh, um 7 Uhr morgens startet, vereinbaren wir mit Sami, dass er um sechs Uhr Frühstück machen kommt.
    Also stehen wir um halb sechs auf und warten auf ihn. Doch dieser taucht nicht auf. Da wir zum Glück nach drei Tagen noch wissen wie man Frühstück alleine zubereitet, nehmen wir die spärlichen Reste aus dem Kühlschrank und improvisieren etwas.
    Um 6:45 taucht Sami dann noch seelenruhig auf.
    Da unsere Schweizer Höflichkeit es verbietet ihm direkt zu sagen, dass er viel zu spät ist, weisen wir ihn durch die Blume darauf hin, dass wir gleich abgeholt werden und daher schon Frühstück gemacht haben da wir nicht wussten ob er noch kommt.
    Da meint er; Ah kein Problem habt ihr es schon gemacht. Dont worry.
    Ehm ja Sami danke das es dich nicht stört, dass wir deinen Job gemacht haben. 😂😂
    Nene natürlich halb so wild und Sami sei verziehen. Und darum haben wir ihm dann noch von unserem Frühstück angeboten was er dankend annahm.
    Er erklärt uns, dass das Tuk Tuk angeblich so langsam gefahren sei.
    Danach liefen wir mit ihm zum Eingangstor wo er mit uns auf den Tourguide wartet.
    Er setzt sich auf einen Baumstumpf nimmt einen Schnitzer hervor und beginnt sich so die Fingernägel zu schälen.
    Ja ich kann es nicht anders beschreiben als mit dem Wort schälen. Sowie man bei uns einen Apfel schält, machte er dasselbe mit seinen Fingernägeln. Ich war recht fasziniert, dass dies so funktioniert und gleichzeitig super angeekelt. 😂😂 Daher war ich froh als unser Tourguide kam.
    Dieser heisst Saidi, hat zehn Jahre in Österreich gelebt und spricht sehr gut deutsch. Mit dabei war seine Frau Rehema, welche er von der Arbeit abgeholt hatte und sie ein Stück mitnahm um zu Hause abzusetzen.
    Bevor es aber losging mussten wir noch zwei weitere Gäste abholen. Eine Mutter mit ihrem Sohn. Saidi wurde immer nervöser, da die beiden nicht auftauchten, da wir pünktlich beim Hafen ankommen mussten. Sie kamen geschlagene 20 Minuten zu spät. Becky und der kleine sechs Jährige James aus Kenia.
    So jetzt konnte es endlich losgehen. Auf die Fahrt selber habe ich mich auch sehr gefreut. So siehst du viel authentisches Leben. Wir fahren wieder an vielen kleinen Dörfern vorbei. Menschen an jeder Ecke. Dazwischen Palmenwälder und Zuckerrohrplantagen soweit das Auge reicht.
    Die Landschaft ist nach der Regenzeit unglaublich schön grün.
    Für uns gewöhnungsbedürftig und etwas furchteinflössend sind die Polizeikontrollen. Die Strassen sind mit Nagelstreifen am Boden gesperrt und mehrere Männer stehen schwer bewaffnet daneben. Das Auto wird umrundet, paar Worte mit dem Fahrer gewechselt und dann darf weitergefahren werden.
    Nach gut einer Stunde Fahrzeit kommen wir in Shimoni an. Shimoni ist auch für ein weniger schönes Kapitel bekannt. Dort sind nämlich die Sklavenhöhlen. Die Sklaven wurden damals in den Höhlen untergebracht bevor sie nach Tansania verschifft wurden. Die Höhlen dienten als Zwischenlager, sowie als Gefängis von tausenden Sklaven.
    Am Hafen von Shimoni gehts auf ein Boot. Dieses ist ziemlich voll mit Leuten. Wir sind echt erstaunt wie wenig Europäer das es hat. Zur Crew gehören 2 Kapitäne und etwa sechs ,,Schnorchelinstructors".😂
    Schon kurz nachdem wir losgefahren sind, sichten wir schon die ersten Delfine. Zu meiner Enttäuschung dürfen wir leider nicht zu den Delfinen ins Wasser. Wieviele Delfine es genau waren ist schwer zu sagen, da sich diese nicht so viel zeigten.
    Der kleine James kam zu uns rüber und Thierry hat sich um ihn gekümmert. James meinte die Delfine tauchen wahrscheinlich nicht soviel auf weil es ihnen ihre Mami nicht erlaube. 🤣🤣
    Als sich keine Delfine mehr zeigten fuhr das Boot weiter ins Meer hinaus. Wir kamen an 3 Inseln vorbei. Da Ebbe war, sah es wunderschön aus. Die schwarzen Klippen lagen frei und auf diesen sind grüne saftige Bäume und davor die verschiedenen blau Töne des Meeres.
    Als wir am Schnorchelspot ankommen wird gefragt wer alles gut schwimmen kann. Nebst Thierry und mir heben noch drei Kenianer die Hand. In der Realität sah dies dann so aus das nebst uns, nur der Mann gut schwimmen konnte und die beiden Damen sich permanent am Schwimmring festhielten und sich vom Guide ziehen lassen mussten.
    Die Unterwasserwelt war wirklich mega faszinierend obwohl viele Korallen abgestorben sind. Aber es war das erste wo ich den Reiz des tauchens verstehen konnte. Die bunten verschiedenen Fische und die Korallen nehmen dich in eine andere Welt und ich hätte noch Ewigkeiten weiter schnorcheln können.
    Danach ging es retour Richtung Wasini Island wo wir Mittagessen bekamen. Frischen Fisch und Krabbe. Es war sehr lecker aber das Highlight war definitiv das Mchicha. Als es auf den Tisch gebracht wurde, waren wir beide sehr skeptisch wurden dann aber eines besseren belehrt. Dabei handelt es sich um klein gehacktes Seegras, gekocht in Kokosnussmilch, Tomaten, Zwiebeln und Gewürzen. Dies wird dann in Chapati, eine Art Fladenbrot gefüllt.
    Als wir das Restaurant verlassen, bekomme ich mit voller Wucht wieder die Armut der Bevölkerung zu sehen. All unsere Reste vom Essen werden aufgehoben und einige vom Personal sind diese bereits am essen. Bei uns unvorstellbar.
    Saidi gibt uns noch einen kleinen Einblick ins Dorfleben. Es ist unglaublich, wie die Leute dort leben. Kein fliessend Wasser oder Strom und einfache Hütten. Die meisten arbeiten als Fischer und der Tourismus hat den Bewohnern zum Glück wirtschaftlich Einnahmen bescherrt.
    Zurück auf dem Boot gibt die Crew uns noch eine musikalische Verabschiedung.
    Wir sind etwa um 5 Uhr retour bei unserer Unterkunft. Heute gibt es noch ein Barbeque von der Kiteschule organisiert. Der Thunfisch auf dem Grill war eine Wucht. Man merkt das alles direkt aus dem Meer kommt und super frisch ist.
    Wir gehen dann alle noch zum Strand und dort erblicke ich etwas vom schönsten, dass ich je gesehen habe. Es ist so simpel und doch hat es mich umgehauen. Der Himmel war so klar und voller funkelnder Sterne, einer heller als der andere. Ich konnte mehrere Sternenbilder erkennen und sogar zwei Sternschnuppen. ⭐🌟💫
    Ein perfekter Abschluss des Tages.
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    Rudolf Villiger

    sehr schön geschrieben.............man erlebt es gerade mit😍

    12/25/21Reply
    Tatti B

    Tina Du schreibst wunderbar. Wann schreibst Du Dein etstes Buch?🥰🥰🥰

    12/25/21Reply
    Tatti B

    ü

    12/25/21Reply
    Jürg Müller

    So faszinierend geschrieben, super merci

    12/26/21Reply
     
  • Day8

    Shimba Hills

    December 26, 2021 in Kenya ⋅ 🌧 30 °C

    Irgendwie hat Sami verlernt die Zeit zu lesen. Die letzten Tage kam er immer zwischen 15 bis 45 Minuten zu spät. Nicht dramatisch aber nervend, da wir pünktlich aufstehen und dann wie bestellt und nicht abgeholt am Tisch sitzen. Wir könnten das Frühstück auch selber machen aber da Sami oft essen bringt fehlen uns Dinge und für uns ist es dann auch unangenehm wenn er dann in der Küche steht und wir seinen Job gemacht haben.
    Für heute haben wir ihn abbestellt, da wir einen Ausflug machen und um 6 Uhr bereit sein müssen.
    Wir werden in die Shimba Hills gehen. Dabei handelt es sich um einen 193km² grossen Nationalpark. Dieser liegt etwa 30km vom Diani Beach entfernt. Er beherbergt die Rappenantilopen welche einzigartig sind und nur dort vorkommen. Ausserdem gibt es Büffel, Affen, Leoparden Vögel sowie etwas 150 Elefanten. 🐆🐘🦅
    Viele der Elefanten wurden im 2006 in den Nationalpark Tsavo East umgesiedelt, da es immer wieder zu Konflikten zwischen Mensch und Tier kam.
    Den Ausflug haben wir wieder über Saidi gebucht. Dieser hatte heute aber selber keine Zeit und daher kam sein Neffe Hamisi. Dieser steht pünktlich um 6 Uhr bereit und wir können direkt losfahren.
    Unterwegs erzählt er uns interessante Dinge über Land und Leute.
    Als er uns die Mangobäume zeigt kommt von uns beiden ein erstauntes: Mangobäume?!? Thierry und ich schauen uns an und können jeweils im Gesicht des anderen erkennen, dass diese Info neu ist. Wir kommen uns richtig blöd vor. Beide haben wir nicht gewusst resp. uns nie Gedanken gemacht wie die Mangos eigentlich wachsen. Hamisi findet dies sehr amüsant und muss laut lachen. 🥭
    Da wir in Dollar zahlen und Hamisi direkt Geld braucht um den Eintritt in den Park und das Mittagessen zu zahlen, müssen wir zuerst einen Zwischenstopp einlegen um die Dollars in kenianische Schillings zu wechseln. Da es noch früh morgens ist hat natürlich noch keine Wechselstube offen und wir fragen uns wo er denn das Geld wechseln will. Er hält vor einer Barracke am Strassenrand an, nimmt unser Geld, geht eine kleine Gasse runter und klopft an einer grünen Tür wo er kurz darauf verschwindet.
    Wir warten im Auto und kommen uns wie in einem Mafiafilm vor. Es sind trotz früher Uhrzeit schon viele Menschen unterwegs. Mehrere stehen neben unserem Van. Das ganze ist mir nicht so geheuer, da das Fenster auf der Fahrerseit offen ist.
    Im Dorf Ukunda leben alleine 52% arbeitslose Menschen und 40% im Kwale Bezirk unter der Armutsgrenze, daher versteht ihr sicher mein Unbehagen.
    Nach ca. 10 Minuten taucht Hamisi wieder auf und wir können weiterfahren. Es fängt an zu regnen und die Berge sind Nebel verhangen. Sieht nicht gerade viel versprechend aus.
    Als wir nach relativ kurzer Fahrzeit ankommem ist das Wetter nicht besser.
    Wir halten ausschau nach den Tieren und entdecken bereits nach kurzer Zeit an jeder Ecke ein Tier.....so zumindest der Wunsch. 🤣 Aufgrund des regens war bis auf eine einzige Antiloppe kein Tier unterwegs. Als wir dann am Aussichtspunkt stehen, bei welchem man normalerweise bis zur Küste siehst, sank die Laune immer tiefer. Ausser Nebel und Regen war nicht viel zu sehen.
    Jeden Tag top Wetter und gerade heute regen. Das glaubt uns doch keiner.
    Weiter ging die Fahrt dann zum Ausgangspunkt des Trekkings zu den Sheldrick Falls. Unseren Hauptgrund des Ausfluges. Unterwegs sehen wir dann doch noch paar Tiere wie Büffel, Adler und ein Warzenschwein. Der Regen lässt auf einmal auch nach und unser Launenbarometer hebt sich wieder.
    Das Trekking wird von einem Ranger begleitet, da doch die Möglichkeit besteht auf Büffel oder Elefanten zu stossen.
    Als wir auf die anderen Touristen warten, kommen aufeinmal 3 kleine Vans an und mehrere Inder steigen daraus aus. Sofort beginnt ein Gewusel und Gerede. Blitzschnell werden mehrere Kisten aus den Autos geladen und unter einen gedeckten Unterstand getragen. Es sind etwa 12 Erwachsene und 8 Kinder die kurzerhand ein Frühstücksbuffet aufbauen. Sofort kommt einer zu uns rüber und lädt uns zum Frühstück ein. Also gesellen wir uns zu der indischen Truppe und werden sogleich mit einem vollen Teller und Tee versorgt. Neugierig werden wir ausgefragt woher wir kommen. Wir erfahren von ihnen, dass es sich bei ihnen allen um Schwestern und Brüder handelt. Der grösste Teil der Familie stammt aus der Umgebung. Ausser das eine Ehepaar ist von Birminghan zu Besuch da. Es sind alles sehr freundliche Menschen.
    Gestärkt starten wir das Trekking. Es hat aufgehört zu regnen und die Wolken verschwinden auch allmählich.
    Da um uns herum Regenwald ist setzt sogleich eine schwüle feuchte Hitze ein und man ist sogleich klatschnass vom schwitzen. Es geht steil hinunter und der Aufstieg graut mir schon. Zu unserem erstaunen sind auch paar ältere, korpulentere Leute am Start. Wie die wieder den Berg hinauf kommen wollen können wir uns nicht vorstellen. Nach ca. 40 Minuten kommen wir am Wasserfall an. Er ist wunderschön. Da wir zu den ersten gehören die ankommen nehm ich schnell meine Kamera hervor um die Schönheit noch ohne Leute einzufangen. Sekunden später rennen bereits die ersten Leute zum baden darunter. Das frische Wasser ist eine willkommene Abkühlung.
    Der Aufstieg ist dann recht anstrengend wegen der Hitze. Auf den matschigen Boden rutsche ich dann noch aus und es haut mich auf die Schnauze.
    Zum Glück hat mein Rucksack als Airbag gedient und so hole ich mir ausser paar Schürfungen keine Verletzungen.
    Da Thierry sehr ungeduldig wird hinter langsameren Leuten zu laufen sind wir quasi wieder die ersten die oben ankommen. Er kommt mir immer wie ein Formel 1 Auto vor. Er läuft quasi im Windschatten seines vordermanns und wenn sich die Gelegenheit ergibt saust er an den Leuten vorbei um zu überholen.
    Hamisi wartet bereits auf uns und wir versuchen erneut unser Glück ein paar Tiere zu erspähen. Wir fahren über die rote Holperpiste an den grünen Wiesen und Wäldern vorbei. Da wir ein Safariauto haben können wir das Dach öffnen und so nach den Tieren suchen.
    Paar Impalas, Warzenschwein und Paviane bekommen wir dann doch noch zu Gesicht.
    Lunch bekommen wir in einem Restaurant mit bomben Aussicht. Das Essen ist leider eher weniger bombe. 💩
    Durch die Hitze sind wir total erledigt und wollen dann nur noch in unser Cottage.
    Auf dem Heimweg zeigt uns Hamisi noch den Cashewbaum und wie die Nuss an einer Frucht wächst. Auch erzählt er uns, dass er so Zahnschmerzen leidet, da er zwei tiefe Löcher hat, der Nerv am absterben ist und er warten muss bis der Zahn rausfällt. Dies lässt uns erschaudern, da ich von meinem Beruf her weiss wie schlimm Zahnschmerzen sein müssen. 🦷
    Zum Abschluss hält er dann noch an einem Mangostand an und schenkt uns mit einem breiten Grinsen zwei leckere Mangos. Wir unsererseits lassen das Trinkgeld etwas höher ausfallen und sagen ihm vielleicht lange es für den Zahnarzt, dass er wenigstens die schmerzenden Zähne ziehen lassen kann.
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    Malika Cavegn

    😅 Formel1 🏎️ dann der Windschatten und du Tina musst dann voll Gas hinter her🏃🏻‍♀️💨💨💨 . Weiterhin spannende Momente 😘

    12/28/21Reply
     
  • Day1

    Von Mitbewohner und Nachbarn

    December 19, 2021 in Kenya ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir standen immer noch völlig vewirrt da, als auch schon unser Koch um die Ecke kam.
    ,,Jambo i am Sami. I will be your cook for your holidays".  Und dann legte er auch schon los. Paar Minuten später stand schon ein riesiger Teller voller Speck und Würstchen da. Eier, Früchte und Brot folgten.
    Wer mich kennt weiss wie sehr ich Speck und Würstchen mag aber die Menge war selbst für mich zuviel. Da wir kein food wasting machen wollten kämpften wir uns regelrecht durch den Fleischberg.
    Ich wünschte Sami hätte uns vorher gesagt, dass alles für den nächsten Tag aufgehoben wird, dann wären wir anschliessend nicht vollgefressen in den Stühlen gehangen. 😂
    Wir vereinbarten mit Sami noch die Frühstückszeit für die nächsten Tage und er verabschiedete sich dann von uns.
    Unser Cottage hat ein Schlafzimmer, seperates Wc, seperate Dusche, Küche und Essbereich sowie eine Terrasse.
    Auch Haustiere haben wir.
    Paar Geckos, viele Ameisen und sonstiges Gekrabel. 🐜🦎🪲🕷
    Man gewöhnt sich irgendwie dran, aber mit dem Fakt, dass sich die Ameisen gerade die Klobrille als Nachtlager ausgesucht haben werd ich nie klar kommen. Jedesmal muss ich zuerst das Klo von den Ameisen befreien. 🙈
    Auch unsere Nachbaren habens in sich.
    Da hätten wir zum einem die Affen, welche dir das Essen klauen wollen. Darum immer die Türe geschlossen lassen.
    Denn wenn sie das Essen nicht ergaunern können, zeigen Sie ihren Unmut schon mal auf ihre Art. Der eine Affe wurde nämlich so sauer, weil er von uns und den anderen Kitern keine Kokusnuss bekam, dass dieser aufs Strohdach des Chillloungebereiches der Kiteschule stieg, durch ein Loch auf den Balken kletteret und uns auf seine Art zeigte wie verschissen er dies fand. Eine grosse Bombe "Affen-Poo-Poo" fiel herunter. 💩
    Auch bei unseren direkten Nachbarn handelt es sich um eine spezielle Gattung. Allerdings auf zwei Beinen und gehört der Spezies Klugscheisser an. Findet er doch unseren Biteaway (ein thermischer Stichheiler, also ein elektrisches Gerät zur Behandlung von Insektenstichen-und bissen, ist also genial) für nix und erklärt uns, wir können einen Löffel erhitzen und den drauf legen, dass habe die gleiche Wirkung.
    Auf meine bissige Erwiderung; ,,Klar einen Löffel und einen Gaskocher habe ich immer in der Handtasche dabei", sagt er dann nix mehr.
    Dann haben wir ober uns noch die ältere Sugarmama. Diese sitzt den ganzen Tag auf ihrer Terrasse, raucht, starrt in den Computer und bekommt ab und zu Besuch in ihrem BANGalow (sorry Flachwitz) - von einem jungen, einheimischen Mann.
    Die Crew der Kiteschule ist toll und super nett. Mit ihnen haben wir bisher die meisten Abende verbracht. 🥰🥰
    Am Strand gibt es die Beachboys, welche dich in ein Gespräch verwickeln und dir dann von Touren, selbstgemachten Schmuck, Kunst und Früchten alles andrehen wollen.
    Gerade bei dem Verkauf von Touren ist Vorsicht geboten. Davor wurden wir im Hotel extra noch gewarnt. Oftmals sind es falsche Versprechungen oder es wird eine Vorauszahlung verlangt wo du am Schluss ohne Tour dastehst und das Geld weg ist.
    Es kann schon sehr lästig sein wenn alle 10 Minuten einer vorbeikommt und dich anquatscht.
    Aber mann darf halt nicht vergessen, dass sie von uns Touristen versuchen zu leben und wir Mzungus (so nennen die Afrikaner Menschen mit europäischer Abstammung) in ihren Augen alle steinreich sind. Da bringts auch nichts Ihnen zu erklären, das Geld auch bei uns nicht auf den Bäumen wächst.
    Wir hatten mit einem jungen, einheimischen Angestellten der Kiteschule ein nachdenkliches Gespräch.
    Er erzählt uns, das Geld zu verdienen und zu besitzen, das Wichtigste im Leben sei.
    Sofort verneinten Thierry und ich dies und sagten ihm, Gesundheit sei viel wichtiger. Wenn du nicht gesund bist, bringt dir das ganze Geld auch nichts.
    Woraufhin er sagte, dass er aber ohne Geld nicht zum Arzt könne und so auch nicht gesund bleibe oder werde.
    Wir erwiderten dann, dass zuviel Geld verdienen einem durch den Stress auch wieder krank machen kann.
    Er hält dagegen und findet; Mit Geld kann man sich aber viele Sachen ermöglichen, welche einem mit Glück erfüllen.
    Na, ich denke ihr seht den Konflikt.....
    Mann kann das Leben von verschiedenen Blickwinkeln betrachten, wo es weder richtig noch falsch gibt. Ich glaube der Mensch strebt oft nachdem was er nicht- oder seines Erachtens zu wenig hat.
    Bei ihm der Wunsch viel zu verdienen und zu arbeiten umso ein besseres Leben zu führen und bei uns der Drang einfach in den Tag zu leben, um so Erholung zu finden.
    Bis jetzt gabs leider noch nicht so viel Wind.
    Für Thierry mit seinem Softkite und Foil hat es gerreicht zum kiten. Für mich um Stunden zu nehmen leider noch nicht.
    Wir verbrachten die letzten Tage grösstenteils am Strand und lebten in den Tag hinein.
    Feines Essen und stimmungsvolle Abende inklusive.
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    Djamila Barka

    Ach, wie herrlich unterhaltsam und interessant 👏🏾 Ich muss so lachen, wie ihr das Frühstück verputzt habt 😂 und Tembo 🤣

    12/23/21Reply
    Eddie Messerli

    Liebe Tina super geschrieben sehr amüsant weiter so 😂😂😂

    12/23/21Reply
    Malika Cavegn

    Immer wieder interessant und spannende Einblicke in euer Reisetagebuch. Danke das wir teilhaben dürfen. 😃

    12/23/21Reply
    Rudolf Villiger

    na ja , Würstchen und Speck sind eh besser frisch gemacht als aufgewärmt am nächsten Tag.😂

    12/24/21Reply
     
  • Day1

    Da fehlt doch was 🤔

    December 19, 2021 in Kenya ⋅ ⛅ 25 °C

    Es ist morgens 6:30 als unser Flieger in Mombasa landet. Der Anflug war wunderschön. Soviel grün und Flüsse. Dazwischen kleine Hüttchen.
    Beim aussteigen aus dem Flieger werden wir ringsum mit freundlichem ,,Jambo" empfangen. Dies ist Hallo auf Suhaeli.
    Was uns auch empfängt ist sogleich die feuchte Hitze. Durch den dicken Pullover gleicht dies einem Saunagang.
    Für die Einreise mussten wir nebst dem Visum auch drei weitere Formulare ausfüllen, sowie einen negativen Pcr Test mitbringen. Kenia hat ab Mitte Dezember auch eine strikte 1G Regel. Dies gilt nicht nur für Touristen sondern auch für die Bevölkerung. Laut unserem Taxifahrer sind, seitdem die Impfung gratis wurde, bereits 70% der Bevölkerung geimpft.
    Da wir weit vorne im Flieger sassen müssen wir zum Glück bei der Einreisekontrolle nicht zu lange anstehen. Auch stiegen nicht alle Passagiere aus, da das Flugzeug direkt weiter nach Zanzibar flog.
    Vor der Visakontrolle wurde zuerst die Temperatur gemessen und dann mussten wir den QR Code vorlegen.
    Thierry hat mir eine Mail gemacht mit all meinen QR Codes. Also nehm ich den entsprechenden Codes raus und halte ihn zum scannen dem Mann hin. Der schaut mich dann an und fragt: ,,Thierry"?
    ,,Eehhhm, no i am Tina. This is Thierry" und zeige auf Thierry welcher neben mir steht. Thierry zeigt ihm noch seinen Code welcher stimmt.
    ,,Mmh Schätzu du muesch dänk scho ds richtige Mail öffne", meint Thierry.
    Hmm eigentlich bin ich mir sicher, dass ich das richtige Mail erwischt habe versuche es aber nochmals. Wieder zeigt es Thierrys Namen an. Als ich dann Thierry sage, dass er mir zweimal seinen QR Code anstatt meinen geschickt hat und auch Thierry meinen Code nicht findet fängt die Comedy Sitcom an.
    Zwei schweissgebadete tropfende Schweizer, in ihren dicken Pullovern die einander beschimpfen und dem armen Mann zwischendurch einen QR Code nachdem anderen hinhalten zum scannen.
    Dieser unterbricht uns dann mit einem;
    Pole pole was soviel heisst wie langsam langsam und bittet uns dann auf die Seite zu gehen und weiter zu suchen.
    Nach weiteren erfolglosen Versuchen werden wir immer nervöser. Beim abspeichern der Dokumente muss uns ein Fehler unterlaufen sein. Ein weiterer Herr gesellt sich dazu und möchte wissen was das Problem ist. Was ich hier noch erwähnen möchte, sie waren alle sehr nett und gechillt was ich so noch nie erlebt habe. Zum Glück für uns. Wir erklärens ihm und währenddessen strecke ich dem Mann am Schalter wieder einen Code hin.
    Dann meinen Namen zu hören kam einem Bingo oder Lotto bei uns gleich.
    Lustigerweise stimmten die beiden Herren in unsere Jubelrufe ein und beruhigten uns mit einem Hakuna Mata (Dont worry) und everything is fine. Die Visakontrolle ging dann ohne Probleme vonstatten.
    Da es ein kleiner Flughafen ist, war das Gepäck bereits auf dem Rollband. Unsere zwei Rucksäcke waren schnell gefunden. Auch der grosse Kitebag stand bereits bereit. Aber wo war ,,mein" Kitebag?
    3 Mitarbeiter waren gleich zur Stelle und es wurde weiter gesucht aber es war nirgends. Im Hintergrund sahen wir den Flieger nach Zanzibar abheben.
    Adieu Kitebag.......
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    Meriam Müller

    🤣🤣🤣

    12/20/21Reply
    Rudolf Villiger

    Das liest sich ja wie ein "Krimi" Bornhauser mit seinen Geschichten ist harmlos dagegen😍😍😍

    12/20/21Reply
    Anja Villiger

    😁🤣

    12/20/21Reply
    2 more comments
     
  • Day5

    Peep Show

    December 23, 2021 in Kenya ⋅ ⛅ 31 °C

    Am nächsten Tag sollte Sami wie gewohnt wieder um 9 Uhr kommen.
    Also geht um halb 9 unser Wecker. Von Sami gibts eine Whatsapp in der ledliglich ein: ,,Good morning Thierry" steht.
    Da es so heiss ist schlafen wir nur in Unterhosen. Ich stehe auf und gehe aufs Klo und lasse nichts ahnend die Türe offen. Dort sitze ich nun friedlich noch halbverschlafen, als es plötzlich an der Türe klopft. Da das Klo gegenüber der Küche bzw. Eingangstüre ist hebe ich erstaunt den Kopf. Sekunden später trifft mich dann fast der Schlag. Samis schwarzes Gesicht taucht am Fenster auf und wir starren uns an.
    Millisekunden später kommt mir in den Sinn, dass ich nackig auf dem Klo hocke. Ich schlage die Türe zu und kreische zu Thierry: ,, Scheisse jetzt het mi dr Sami grad füdliblut uf der Schissi gseh."
    Wer jetzt denkt Sami lässt sich davon beirren der täuscht sich. Dieser klopft munter weiter. Ich rufe Thierry zu er solle öffnen. Dann fällt mir ein, dass dies ein blöde Idee ist da ich ja immer noch nackt bin und wiederrufe sofort: ,,Nei Thierry doch ni ufmache". Wieder klopft Sami und ruft hello.
    Ich muss schauen, dass ich ins Schlafzimmer komme. Also Augen zu und durch. Wie ein Flitzer im Fussballstadion flitze ich am Fenster vorbei.
    Thierry liegt auch noch in Unterhose im Bett und fragt verwirrt: ,,Gopf isch de dä jetzt scho da oder was isch los? Isch doch no viu ds früh".
    Wieder klopft Sami. Da die Fenster hier quasi offen sind und lediglich ein Mückengitter davor ist hört er uns. Es ist also nicht so, dass er sich sorgt, uns könnte was passiert sein. Aber vielleicht hat er ja ein Problem, dass er fast 30 Minuten zu früh da ist.
    Schnell ziehe ich was über und öffne ihm. Soweit ich sehe ist er wohlauf. Er hat wohl einfach beschlossen seine Verspätung von gestern wieder wett zumachen.
    Ich weiss fast nicht wo hinschauen so peinlich ist mir das. Sami lässt sich nichts anmerken.
    Hmm vielleicht hat er ja doch nix gesehen und ich beruhige mich ein wenig.
    Ich frage ihn ob es ein Missverständnis wegen der Zeit gab.
    ,,Nein nein", meint er, er habe doch Thierry Good morning geschrieben.🙈
    An das afrikanische Zeitmanagment muss ich mich gewöhnen.
    Heute macht Sami, Mahambri ein Suhelisches Frühstück. Dies sind dreieckige Teigtaschen die frittiert werden. Sehr lecker. 😋
    Als Sami gegangen ist lässt mich der Vorfall immer noch nicht los und ich schicke Thierry aufs Klo damit ich selber von aussen durch Fenster reinschauen kann. Meine Hoffnung Sami habe nichts gesehen verpufft gleich wieder. Gut sichtbar sehe ich Thierry. Sein Kommentar: ,,Eh Schatz, das isch ämu nit so schlimm, jetzt het er halt mau wiisi Brüst gseh, gönn ihm doch das", ist in dem Moment nicht gerade hilfreich.
    Später am Tag versuchen wir uns als Handwerker. Ich versuche mit Klopapier die Löcher in den Fliessen zu stopfen um die Ameisen fernzuhalten, Thierry versucht die Toilettenspülung zu reparieren, aber leider ohne Erfolg (ist hier fast überall so, dass diese sehr schlecht gehen).
    Am Schluss nehmen wir uns den Ventilator über dem Bett vor. Dieser funktioniert sehr schlecht und die spärliche Luft die er generiert, wird noch vom Mückennetz aufgehalten.
    Also möblieren wir das Zimmer um, montieren das Mückennetz ab und Thierry steigt auf einen Stuhl um die Rotorenblätter zu verstellen. Als dies nichts bringt, nimmt er sich den Schalter vor. Dies hilft auch nichts. Im Gegenteil, der Ventilator scheint noch langsamer zu sein. Als Thierry dann den steinalten Ventilator im Esszimmer mit dem noch älteren Geschwür im Schlafzimmer wechseln will, muss ich also einschreiten. Wer Thierry kennt weiss wie begabt er handwerklich ist aber diese Dinger haben das zeitlich gesegnet und sollten nicht mal mehr angefasst werden, da die Gefahr zu gross ist das alles auseinander fällt 🙈🙄
    Noch ein kurzes Update zu unserem Kitematerial. Nach fast einer Woche haben wir es immer noch nicht und wo es genau ist kann oder will uns keiner sagen. Der Service der Fluggesellschaft ist inexistent und 💩
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    Meriam Müller

    🙈🙊

    12/26/21Reply
    Meriam Müller

    😋😋😋

    12/26/21Reply
    Rudolf Villiger

    grins, shit happens!!!!🤣🤣🤣

    12/26/21Reply
    7 more comments
     
  • Day1

    Jambo Diani Beach ☺️

    January 12 in Kenya ⋅ ⛅ 31 °C

    Yaaay, es geht wieder in die weite Welt hinaus und ich hab Lust, den Blog hier mal wieder zum Leben zu erwecken 😍🥰

    Nach einem langen Trip über Amsterdam und Nairobi kommen wir gestern Nacht geschafft in Mombasa an und werden mit einem Taxi noch ca. anderthalb Stunden nach Diani Beach gefahren. Diani Beach liegt etwa 50 km vom Airport entfernt und wir düsen über teils unbefestigte und hügelige Straßen vorbei an bunten Wellblechhäusern, Street Food Buden und farbenfrohen Klamotten- und Teppichständen - hier und da brennt auch mal ein Feuer am Straßenrand 😅 obwohl es mitten in der Nacht ist, sind noch einige Menschen in den Straßen unterwegs - viele leben auch auf der Straße und mummeln sich in ihren dünnen, löchrigen Schlafsack am Straßenrand. Uns wird wieder schlagartig bewusst, wie gut wir es in Deutschland doch haben 🙏. Nach ca. 20 Minuten Fahrt werden wir langsamer, halten wir an einem schwach beleuchteten Hafenanleger und der Fahrer schaltet den Motor aus. Leenard kriegt schon leicht Panik, dass es das jetzt war :😝😝 „We have to wait for the ferry“, sagt unser Fahrer, steigt aus und unterhält sich mit den anderen Fahrern auf Suaheli.

    Da die Fähre leider ein bisschen auf sich warten lässt, werden meine Augen immer schwerer und fallen letztendlich zu und verschlafe die restliche Tour 🙈 Ich werde wach, als wir auf einer sandigen Straße vor einem großen, rostigen roten Tor umringt von großen grünen Pflanzen und Palmen halten und der Fahrer auf Swaheli mit dem Torhüter spricht, und dieser uns das Tor öffnet. Auf dem Anwesen werden lauthals von vier Hunden empfangen, gefolgt von Kathi, die wir endlich das erste Mal persönlich sehen. Sie zeigt uns unser Gästehaus, ich bin aber zu müde, noch irgendwas aufzunehmen und so fallen wir recht schnell unter unser weißes Moskitonetz ins Bett. 😴

    Geweckt vom Vogelgezwitscher starten wir entspannt in den ersten Tag und schauen uns erstmal das Anwesen an, auf dem Kathi lebt. Unter den farbenfrohen Pflanzen und Palmen gibt es neben einem Pool auch einen kleinen Turm, von welchem aus man direkt aufs Meer schauen kann. Ich gehe die kleine Treppe hinauf und setze mich auf einen kleinen Holzstuhl, genieße die salzige Luft und den Wind, der mir um die Nase weht und die Sonne, die mir ins Gesicht scheint. ☀️🌊☺️ Ich beobachte die kleinen Geckos, Eichhörnchen oder Äffchen, die durch die Bäume klettern 🐒🦎 In diesem Moment bin ich voll im Jetzt und genieße den Moment ☺️ Durch ein kleines Tor neben dem Turm kommt man direkt an den Strand, an welchem wir ein wenig spazieren gehen. Der Sand ist schneeweiß, das Wasser strahlt in den schönsten Farben von dunkelblau bis helltürkis. Ein paar bunte Kites machen das Bild noch farbenfroher. 🧡💙💚💛

    Wir beschließen, dass wir ein paar Sachen einkaufen wollen und wollen mit einem TukTuk zum nächstgelegenen Supermarkt fahren. Als wir durch das große rote Tor vorne am Eingang gehen, kommt gleich ein gelbes, rostiges Tuk Tuk auf uns zugefahren und wir werden mit einem breiten Lächeln begrüßt und ins Tuk Tut eingeladen. Als wir auf der Rückbank sitzen, fragt uns Mohammed, der Fahrer, ob er ein kleines Liedchen für uns singen darf - „Sure“, sagen wir gespannt und Mohammed fängt inbrünstig und fröhlich an, ein Lied über „Hakuna Matata“ zu trällern. Hakuna Matata.. es heißt, die Sorgen bleiben dir immer fern.. obwohl Mohammed und sein Bruder Ali, der auch mit im Tuk Tuk sitzt, kaum etwas zu haben scheinen, strahlen sie beide genau diese Sorglosigkeit aus. Mit einer unglaublichen Heiterkeit stecken sie uns sofort an und wir wippen fröhlich zu seinem Liedchen mit. Den Preis für die Fahrt entscheiden wir selbst - „because, you are my friends, you know!“ - und da wir vorher mit Kathi über die Kosten gesprochen hatten, geben wir rund 200 Schilling, 2 Euro für die Fahrt - etwas mehr, als man normalerweise so gibt, because he is our friend, you know. Mohammed wartet am Supermarkt auf uns und düst uns mit der gleichen Glückseligkeit wieder zurück zum Anwesen. Wir nehmen einen kleinen Snack und arbeiten ein bisschen auf Kathis Terrasse im WLAN, bevor es erneut zum Strand geht, wo wir ein paar Meter bis zu Kathis Kiteschule gehen und dort eine Stunde einfach nur den Kites auf dem Wasser zuschauen. 💙

    Nun gehts gleich noch in den Teamcall mit dem Team daheim 😊
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    lenzi88

    Wie wunderbar 😍 Das geht ja super los 🥳 eine tolle Zeit euch beiden ❤😊

    1/12/22Reply
    lenziontour

    Dankeschön 🥰

    1/15/22Reply
    Jürgen Lenz

    ja prima, dass du wieder ein Reise Tagebuch führst. Dann ist man ja fast live dabei👍😉 Schönen Urlaub euch beiden ❤😘

    1/13/22Reply
    lenziontour

    Dankeee ☺️🙏

    1/15/22Reply
    7 more comments
     
  • Day11

    Kein Glück mit Walhaien

    January 22 in Kenya ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute startet unser Trip zu den Walhaien, den ich von vielen Lesern hier gemeinsam geschenkt bekommen habe 🥰
    Wir werden gleich morgens zuhause abgeholt und der Guide - Steve, ursprünglich aus Miami und nun schon seit 22 Jahren in Diani- bringt uns mit seinem Jeep zum Startpunkt. Wir durchqueren wieder ein großes Holztor und fahren in einen kleinen Garten mit einem großen Pool in der Mitte direkt am Strand. Volker, der Inhaber, ausgerüstet mit Stoffhut, hellblauem Jeanshemd, beige Cargohose und einer Cola in der Hand (in Deutschland geboren, in Schweden und Finnland aufgewachsen und letztendlich in Diani ein Business gegründet 🙈) erklärt uns, dass wir eine hohe Chance, „9 out of 10“ haben, dass wir die Walhaie heute sehen. Der Walhai ist mit einer Durchschnittsgröße von ca. 12m der größte Fisch des Ozeans. Walhaie sind recht zahme Wesen. Sie sind weder Jäger noch Fleischfresser und ernähren sich ausschließlich von Plankton (kleine Pflanzen und Tiere).
    Wir werden mit Schnorcheln, Brillen und Flossen ausgerüstet und gehen direkt zum Strand. Als wir den kleinen Weg Richtung Strand hinunter gehen, sehen wir dort schon einen bunten Gleitschirm leuchten - dieser ist motorisiert und wird als unser Suchflugzeug nach den Fischen von oben Ausschau halten. Es ist heute recht bewölkt und schon recht windig. „The wind is picking up already..and we need the sun“ höre ich Steve zu Volker flüstern und vermute, dass das nicht unbedingt ein gutes Zeichen ist. Da das Wasser aufgrund der Flut noch recht hoch steht, müssen wir noch etwas warten, bis der Gleitschirm am Strand starten kann. In der Zwischenzeit gehen wir aber schon mal in Richtung unseres Bootes, hier bringt uns wieder ein kleines Boot zum eigentlichen Boot.

    Mir schon recht hohem Wellengang tuckern wir auf dem ca Minibus-großem Boot drauf los. Auf der Fahrt werden uns Melone, Mango und Ananas gereicht und ich bin immer noch baff, wie gut die Früchte hier einfach schmecken 🤩

    Auf dem Weg sehen wir viele Fischer, manche in Booten, mal mehr mal weniger groß, manche aber auch einfach auf einem Surfbrett 🏄 😳

    Mit einem Mal ruft Volker „over there, Dolphins!“. Und tatsächlich, 4-5 Delfine zeigen ihre blitzenden Flossen über der Wasseroberfläche. Volker erklärt uns, dass wir bei der nächsten Sichtung schnell und leise sein sollen und dann gute Chancen haben, mit den wilden Delfinen zu schwimmen 🤩 Diese kleine Gruppe war allerdings zu scheu und hat sich genauso schnell aus dem Staub gemacht, wie wir sie gesehen haben.
    Wir tuckern noch einige Minuten weiter durch die von großen Wellen schaukelige See, als Volker wieder ruft: „Dolphins, pick your stuff!“ In rasender Geschwindigkeit schlüpfen Leenard, die anderen ich in unsere Flossen, schnappen unsere Unterwasserkameras und warten auf das Zeichen. Als das Boot abbremste, gleiten wir sanft ins Wasser und paddeln mit unseren Flossen los, so schnell es geht. Leenard und zwei der Jungs jagen den Delfinen nach und Leenard schafft es sogar so nah ran, dass er ein paar Aufnahmen Unterwasser machen konnte. Die anderen und ich waren nicht schnell genug und konnten die Delfine zwar nur von der Oberfläche, aber trotzdem sehr nah sehen 🐬 Die Delfine haben heute keine Lust auf spielen, und verschwinden schnell wieder und wir paddeln zurück zum Boot. „Wow, that was a workout, wasn’t it?!, sagt Alex, einer der Italiener, schnaubend. Völlig außer Atem fällt uns auf, dass jemand fehlt 😃 einer der Jungs ist den Delfinen nachgeschwommen und relativ weit draußen 😅 wir sammeln ihn wieder ein und machen uns weiter auf die Suche.

    Stunden vergehen die Walhaie wollen sich nicht zeigen. Wir halten an einem Schnorchelspot, um uns etwas die Zeit zu vertreiben, Volker sagt „When I see a whaleshark, I SCREAM FROM THE TOP OF MY VOICE and then you come back to the boat as fast as you can!“ Wir springen ins Wasser und sehen ein paar bunte Fische, allerdings nicht viel spannender als bei unserer Schnorcheltour auf Wasini Island. Das Riff ist hier sehr flach und durch den starken Wellengang habe ich manchmal ein bisschen Sorge, dass ich gegen ein Korallenriff „geschubst“ werde. Ich bin aber vorsichtig, und so passiert nichts ☺️ Ich entdecke einen großen spannenden Fisch und schwimme nah an ihn ran, und filme ihn ein paar Minuten. Als ich Leenard die Aufnahme später zeige, sagt er erschrocken, dass das ein giftiger Feuerfisch war 😅🙈 wieder so ein richtiger Svenni-Move 😂 „Hey, da ist ein feuerroter stacheliger großer Fisch mit Flügeln, der über den Grund des Meeresbodens schwebt, dem schwimme ich mal hinterher ☺️☺️“ 😂

    Nach ca einer halben Stunde paddeln wir zurück zum Boot, das uns dann leider wieder zurück an die Küste bringt. „Ich werde morgen und die kommenden Tage selbst fliegen und wenn ich mir sicher bin, dass ihr Walhaie sehen werdet - bekommt ihr eine WhatsApp und wir gehen noch mal raus“ verspricht uns Volker.

    Wir sind gespannt 🙃
    Read more

    Jürgen Lenz

    Schade dass ihr keine Walhaie gesehen habt, vielleicht klappt's ja noch einmal😉

    1/23/22Reply
    Ruth Lenz

    Wirklich schade, aber nächstes Mal klappt es bestimmt, trotzdem tolle Bilder :-)

    1/23/22Reply
    Ralph Algermissen

    Jaa, sie schlängeln sich durchs Meer …🐬 😁

    1/24/22Reply
    Ralph Algermissen

    Gut, dass er kein „Feuer gespuckt“ hat 😅

    1/24/22Reply
     

You might also know this place by the following names:

Galu Beach

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