Kenya
Kwale

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Top 10 Travel Destinations Kwale

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28 travelers at this place

  • Day12

    "Raid" in the afternoon!

    November 22, 2017 in Kenya ⋅ ⛅ 29 °C

    Nachdem wir ( eigentlich eher ich ) nach Tagen des Abwägens aller Eventualitäten, unter Berücksichtigung verhaltensauffälliger Miturlauber und eines wertigen Raum / Aussichtsverhältnisses den für uns ( eigentlich eher für mich ) besten Liegeplatz am Strand gefunden hatten, konnten wir natürlich nicht ahnen, das sich selbiger einmal zum "Tatort" wandeln würde.

    Seit einigen Tagen gehe ich nachmittags einer Gewohnheit nach, die Susi heute fast zum Verhängnis wurde. Während ich mir zu dieser Zeit in unserem Zimmer ein Käffchen zu bereite, mit dem ich dann zurück an den Strand komme, bleibt Frau Stoof immer alleine lesend zurück. Vorab sei allerdings gesagt, die komplette Schuld auf mich zu nehmen, bin ich nicht bereit!

    Susi hatte sich am Frühstücksbuffet wieder einmal für den Nachmittagssnack am Strand Bananen gediebt. In meiner Abwesenheit war es dann für sie an der Zeit, eine der Bananen heimlich aus ihrem Rucksack zu nehmen und zu verspeisen. Wohl wissend, daß der listige "Feind" überall lauert, hatte sie die Südfrucht ganz bewusst mit ihrem Körper während des Verzehrs abgeschirmt. Vergebens, die "Grünen Meerkatzen" wurden auf die List aufmerksam und schickten einen ihrer dominantesten Männchen los, das plötzlich keinen Meter von Susi entfernt, hinter ihr auf derselben Sonnenliege lauernd, auf seine Chance wartete. Mutiges Abwehrverhalten, lautes Schreien und fliegende Flip Flops zeigten keinerlei Wirkung. Im Gegenteil, der selbstbewußte Primate startete eine neue Offensive, drohte und griff sogar Susi an. Wohl wissend, daß sich im Rucksack eine weitere Banane befindet, versuchte er rasch den Reißverschluß zu öffnen. Als dies mißglückte, schnappte sich der Dieb einfach den Rucksack und versuchte, mit seiner Beute zu entkommen.

    Mittlerweile kamen Susi Urlauber zu Hilfe, aber erst das resolute Auftreten des "Affenbeauftragten" am "Tatort", entschärfte die Situation und der kriminelle Affe suchte das Weite. Abenteuer in der Ferne :-)!
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  • Day16

    CSI Kenya - it happened again!

    November 26, 2017 in Kenya ⋅ ⛅ 27 °C

    Das Verbrechen hat wieder zugeschlagen! Erst kürzlich wurde Susi fast zum Opfer eines hinterhältigen Raubüberfalls - diesmal hat es leider mich erwischt! Doch alles der Reihe nach!

    Schon den ganzen Tag über hatte ich heftige Magen/Darmbeschwerden und war froh, wenn bei Bedarf rechtzeitig irgendeine Toilette in der Nähe war. Gegen Nachmittag war ich dann gezwungen, starke Medikamente einzunehmen. Durch die enormen Nebenwirkungen der Retardkapseln, fühlte ich mich sehr geschwächt, benommen und hilflos! Im Nachgang betrachtet, hatte dies der listige Räuber sicherlich bemerkt und seine Chance erkannt. Niemals wäre ich bei guter Gesundheit in diese Opferrolle geraten - ein besonders abscheuliches Verhalten des Täters, meine Hilflosigkeit derart schamlos auszunutzen! Verstärkend kam hinzu, daß auf den Schutz der Dunkelheit gewartet wurde - mein Schicksal war besiegelt!

    Nun zum perfiden Tathergang: Pünktlich um 19.30 Uhr öffnete das Buffetrestaurant für die Gäste. Der von uns favorisierte Tisch war leider schon reserviert und so war es an der Reihe, einen Alternativplatz zu finden. Susi freute sich sehr darüber, daß der Zweiertisch direkt vor dem "Buschbabybaum" noch zur Verfügung stand - "unsere" Wahl war gefallen! Abends waren dort die putzigen Baumbewohner in der letzten Zeit immer wieder zu beobachten, besonders wenn sie mit geschnittenem Obst angefüttert wurden.

    Um 19.51 Uhr kehrte ich mit der zweiten Portion gegrilltem Fisch und Reis, sowie etwas Nachtisch vom Buffet zurück an unseren Tisch. Ich hatte mich heute ganz besonders auf das Dessert gefreut, da es u.a selbstgemachte Schokomousse-Pralinen ( mit Zuckerguss! ) gab.

    Um 19.53 Uhr wurde ich durch Aktivitäten im "Buschbabybaum" direkt neben mir abgelenkt und versuchte die Verursacher der Geräusche im Dunkeln zu entdecken. Genau in diesem Augenblick - so Frau Stoof - kam einer der Halbaffen flink auf unseren Tisch gesprungen und hatte sich eine der leckeren Schokopralinen ( mit Zuckerguss! ) gediebt - einfach unglaublich! Die ganze Aktion ging so schnell von Statten, daß ich überhaupt nichts davon mitbekommen hatte. "Sind wir mal froh", dachte ich etwas einfältig, daß Susi so aufmerksam war - wir beide wären sonst im Dunkeln getappt ob der verlorenen Praline ( mit Zuckerguss! ).

    Um 19.56 Uhr - nach dem ersten Schreck - versuchten wir den Tathergang zu analysieren. Wie hätten wir uns umsichtiger verhalten können? Hätten sogar Vorkehrungen getroffen werden müssen? Ich wurde neugierig und wollte von Susi mehr Details über das Verbrechen erfahren. Ein angeregtes Gespräch nahm seinen Lauf - Frau Stoof wurde immer aufgeregter!

    Um 20.09 Uhr - auf dem Weg zurück in unser Zimmer - dann die überraschende Wende. Susi gestand mir reuig ( sicherlich verunsichert durch den Druck meiner Befragung ), daß sie die leckere Schokopraline ( mit Zuckerguss! ) von meinem Dessertteller gestohlen und sogleich verzehrt hatte. Den flinken, wuscheligen Baumbewohner hatte sie aus Verlegenheit nur vorgeschoben - die Umstände hatten einfach zu gut gepasst! Für mich ein Schicksalsschlag - wie soll ich jetzt nur damit umgehen?
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  • Sep14

    Über die Berge zum Strand

    September 14, 2019 in Kenya ⋅ 🌙 24 °C

    Um halb Acht machten wir uns zum letzten Mal auf für eine Pirschfahrt, die gleichzeitig auch Ausfahrt aus dem Park bedeuten würde. Wir fuhren durch einen richtigen Palmenwald und beobachteten eine Gruppe Paviane mit ihren Jungen. Die Mütter gehen sehr liebevoll mit ihren Kleinen um.

    Die Straße zieht sich wie ein rotes Band durch eine Landschaft voller Weihrauchbüsche.

    Mittags aßen wir in einem Restaurant mit Buffet. Den Gift-Shop haben wir geflissentlich ignoriert.

    Nick wollte den Stau von Mombasa vermeiden und fuhr mit uns durch Kwale County und das Reservat Shimba Hills. Man fährt über sanfte Hügel mit einzelnen Dörfern. Die Frauen tragen Eimer mit Melonen oder Körbe mit sonstigen Sachen auf dem Kopf und sind in bunte Tücher gekleidet, die im Wind flattern. Die Kinder kommen zur Straße und winken.

    Uns schien es, als würde Nick beinahe jeden kennen, weil er immer winkt und auch schon mal ein paar Worte mit den Leuten spricht. Er sagte uns aber, dass er kaum jemanden kennt, es sei jedoch Sitte in Afrika, dass man freundlich grüßt und ein paar Worte wechselt. Schließlich könne es sein, dass hinter der nächsten Ecke eine Unannehmlichkeit wartet, und dass würde man nicht erfahren ohne ein kleines Gespräch. Außerdem sei es ein Zeichen dafür, dass wir "gute Leute" sind, wenn wir freundlich winken.

    Also haben wir gewinkt, was das Zeug hielt, um nicht als sture Westfalen entlarvt zu werden. 😁

    Wir fuhren durch einen richtigen Regenwald, und die Luft wurde immer mehr feuchtwarm.

    Dann kam irgendwann der Abschied von Nick. Es ist uns schwer gefallen, wir sind wohl alle ein wenig verliebt in ihn. 💖 Aber auch ihm werden wir fehlen sagt er, und er blieb still stehen, bis wir mit dem Boot abfuhren.

    Vielleicht kommen wir ja wieder! 😍

    Nun sind wir auf Chale Island, ziemlich platt und wollen morgen erstmal ausschlafen. Das Hotel und der Strand sind schonmal klasse. Wir haben ein kleines Häuschen, ein Banda, mit Blick auf die Küste Kenias. Schön. ☺️
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  • Sep18

    Island Walk

    September 18, 2019 in Kenya ⋅ ⛅ 26 °C

    Am Vormittag wanderten Susanne, Jürgen und ich (Klaus fiel aus wegen Grummeln im Bauch) den Island Walk.

    Das ist ein Pfad, der durch den Wald um die Insel führt. Teils muss man "im Wasser" laufen, also kann der Weg nur bei Ebbe gegangen werden.

    Man hat ein paar hübsche Ausblicke und gelangt an den Secret Beach, den es auch nur bei Ebbe gibt. Bei Flut liegt die kleine Bucht unter Wasser.

    Dort waren wir drei völlig allein und konnten die kleinen Pools, die sich bei ablaufendem Wasser bilden, für ein Bad nutzen.

    Diese Pools bilden sich überall, manchmal bleiben Fische dort, und die Einheimischen nennen sie Aquarien. Die "Beach Boys" sind immer ganz eifrig, um den Touristen die schönsten zu zeigen.

    Es gibt hier nicht viele Beach Boys. Am Vormittag kommen sie gemeinsam mit den Speerfischern bei Ebbe rüber und bauen am Strand einen kleinen Stand mit Tüchern auf. Sie sind aber nicht aufdringlich oder lästig. Manche unterhalten sich auch einfach nur mit einem.

    Die Jungs mit den Speeren kann ich nur bewundern. Sie stehen stundenlang in der prallen Sonne bis zu den Hüften im Wasser und hoffen auf einen guten Fang.

    Unser Nachmittag war faul. Wir saßen in unserem kleinen Garten am Banda, schauten aufs Wasser und schauten den Booten und Kanus zu.

    Außerdem haben wir den Salzwasserpool entdeckt, von dem aus man durch ein kleines Stück Mangroven schwimmen könnte. Mal sehen... 🤔

    Momentan jagt Jürgen mit der Kamera hinter Geckos oder ähnlichem Getier her, die sich in unser Haus verirrten. Die Bandas sind offener als die Zelte in den Parks. 😱
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  • Sep20

    Kwaheri, Kenia

    September 20, 2019 in Kenya ⋅ ☁️ 25 °C

    Den letzten Abend verbringen wir in der Bar, während hinter uns das Meer rauscht.

    Vormittags waren wir wieder am Pool, haben gelesen oder den Speerfischern zugesehen. Auch eine kleine Familie Wollhalsstörche nutzte die Ebbe zum Fischen.

    Heute waren die Baboons wieder sehr aktiv. Schon morgens tobten sie über das Dach der Bandas.

    Später streiften sie am Pool entlang, und ein junger Mann hatte den Fehler begangen, seine Bananenschalen auf dem Tischchen liegen zulassen. Das lockte Mama Pavian an. Barmann Alex rettete die Gäste, indem er eine Zwille zückte und die Paviane am Allerwertesten traf.

    Es gibt in den Hotels und auch in den Camps Affenbeauftragte, die manchmal mit grimmigen Gesicht hinterm Busch lauern. Denkt also nicht gleich Schlechtes, der will nur euer Popcorn beschützen.

    Die Koffer sind schon gepackt. Morgen Abend geht es heim. Schade aber auch.
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  • Day14

    G'schichten aus'm Paulanergarten

    November 24, 2017 in Kenya ⋅ ⛅ 30 °C

    Im Footprint "Das Helfersyndrom" hatte ich ja bereits das Thema rührseelige Geschichten bedacht. So wie in freier Wildbahn, führen auch bei der "Jagd" auf naive Urlaubsgäste in den Hotels, die unterschiedlichsten Taktiken zum Erfolg - wenn auch nicht immer!

    Eine plumpe Rhetorik wie beispielsweise von "Sandro" ( einem der vielen "Beach Boys" ) erzielt allerdings selten das gewünschte Ergebnis. Während des üblichen Smalltalks am Strand, in dem immer irgendwie die Frage aufkommt, wie es dem Gegenüber so geht, kommt dann natürlich bei einigen Akteuren ( in diesem Beispiel bei Sandro ) eine Antwort, die man eigentlich nicht hören will! Das Business läuft furchtbar schlecht, kein Geld für nix ist da, schon gar nicht für Essen, Sandro hat ganz arg Hunger, Hunger ist nicht gut für Sandro, wäre toll wenn wir aus unserem Restaurant einmal eine Kleinigkeit mitbringen könnten usw, usw! Gehofft wird dabei natürlich weniger auf Lebensmittel, sondern vielmehr, daß aus Mitleid das mitgeführte Sortiment an Schnickschnack, zu weit übertriebenen Preisen einen Abnehmer findet.

    Etwas "feinsinniger" ist da auf jeden Fall die herzerweichende Geschichte von der schwerkranken Mutti, die unbedingt ärztliche Versorgung bräuchte. Gerne wird diese Taktik ab und an auch von Serviceangestellten in den Hotels genutzt, die über viele Tage zu "ausgewählten" Gäste eine lockere Bindung aufgebaut haben. Eines Morgens - sehr oft gegen Ende des Urlaubs - ist dann z.B beim Frühstück, ein auffallend bedrückter Kellner anzutreffen. Da dieser ja sonst immer mit bester Laune unterwegs war, wird nicht selten nachgefragt, ob alles in Ordnung sei. Jetzt kommt die "kranke" Mutti ins Spiel - genauso vor Kurzem geschehen bei "Paul und Petra" - die "Spinne" hat Ihre Beute nun im Netz!

    Geradezu "subtil" - allerdings nur zu Beginn - ist die "G'schichte aus'm Paulanergarten" die uns einer der Kellner kürzlich beim Frühstück erzählt hatte. Auf meine Frage, wie denn Gestern sein freier Tag war, öffnete ich die "Büchse der Pandora". "Thomas" ( nennen wir ihn einfach Mal so ) hatte geradezu Dramatisches erlebt. Nach der Fahrt in einem Tuk Tuk ( ein kleines motorisiertes Dreirad, daß hier als Taxi eingesetzt wird ) hatte er bemerkt, daß während der Fahrt wohl sein Handy aus der Hosentasche gerutscht sein mußte. Vergebens wurde versucht, über die zuständige "Tuk Tuk-Zentrale" den Fahrer des Gefährts ausfindig zu machen. Ohne Erfolg machte sich dann "Thomas" auf den Weg, den Verlust in der nächsten Polizei Station anzuzeigen - soweit so gut!

    So.......und jetzt kommt's: Man musste "Thomas" dort leider mitteilen, daß die Zuständigkeit für derartige Verlustanzeigen outgesourst wurde und zwar......in die Hauptstadt Nairobi ( gefühlt zwei Tagesreisen entfernt )! Dort gäbe es, und nur dort, die landesweit einzig staatlich authorisierte "Ichhabmeinhandyimtuktukverloren" Anzeigenaufnahmestelle. Ist natürlich schon grausam, wenn man(n) dafür von Ukunda durch das ganze Land reisen muß. Bleibt für alle Kenianer zu hoffen, daß die Landesregierung die Dienstleistungen der fernen Behörde gebündelt hat mit - sagen wir Mal - der Anzeigenaufnahmestelle für "Mirwurdemeinhandyvomaffengestohlen". Da "Thomas" aus Zeitgründen nicht nach Nairobi fahren kann ( die genannte Behörde hat wohl bedauerlicherweise auch keinen Telefonanschluss ), muß er den Verlust wohl auf sich beruhen lassen und ist eben fortan leider nicht mehr mobil erreichbar. Man kann sich denken, wohin das Ganze jetzt führt. Sorry "Thomas" - tolle Geschichte - aber manchmal ist Weniger einfach Mehr!

    Ganz wichtig als Nachtrag: Die allermeisten Kenianer denen wir bis jetzt begegnet sind, waren extrem freundlich und hilfsbereit. Leider gibt es überall, so auch hier "Schwarze Schafe" - in diesem Fall trifft die Beschreibung doppelt zu!
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  • Sep15

    Faulsein

    September 15, 2019 in Kenya ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute haben wir ausgeschlafen. Bis 7 Uhr. 😁 Morgens kam eine Gruppe Paviane auf unsere Terrasse, und unser Housekeeper Jonathan meinte, die sollten wir bloß nicht füttern, weil sie sonst sehr dreist würden.

    Das Frühstück haben wir ausgiebig genossen und gemütlich noch einen zweiten Kaffee getrunken.

    Jürgen und ich sind zum Anleger gelaufen, weil Ebbe war, und wir konnten Affen sehen, die von ihrer Insel zurück nach Chale Island liefen. Sie spielten und rannten durch das niedrige Wasser, dass es spritzte. Auch Wollhalsstörche schritten durchs Wasser.

    Ohne Nick machen Tierbeobachtungen aber nur halb soviel Spaß. 😉

    Susanne und Klaus hatten es eher mit Meeresbewohnern am Strand.

    Später lagen wir zusammen am Pool und warteten, dass das Wasser steigt, und die Brandung gegen die Lava knallt, was ganz schön Getöse macht. Und spritzt.

    Gleich ist Teatime, und wir lassen den Abend vielleicht in der Bar ausklingen. Achja, Faulsein hat auch was.
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  • Sep16

    Unterricht bei Missi

    September 16, 2019 in Kenya ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir lernen Kisuaheli. Missi aus dem Restaurant möchte nämlich deutsch lernen, daher sollen wir mit ihr deutsch sprechen. Zum Ausgleich bringt sie uns ein paar Grundbegriffe Kisuaheli bei. Die anderen Kellner amüsiert das sehr, und ab und zu testen sie uns natürlich. 😁

    Wir haben wieder einen Spaziergang bei Ebbe gemacht. Je weiter man zu den Mangroven kommt, desto schlammiger wird der Sand, und man sinkt ein. Gestern sahen wir zwei junge Frauen, die aussahen wie aus dem Schlammbad.

    Auf dem Rückweg haben wir noch einen ordentlichen Regenschauer abbekommen. Nach 15 Minuten war aber alles schon vorbei, und nun scheint die Sonne wieder ordentlich.

    Jürgen und ich liegen auf unserer Terrasse und schauen zu, wie das Wasser zurückkommt. Susanne und Klaus tummeln sich am Strand. Die Brandung ist schon gewaltig, und es macht Spaß, zuzusehen, wenn jemand durch die Wellen taucht.

    So kann man die Tage schön verbringen. 😁

    Morgen werden wir wieder etwas aktiver. Da geht es mit dem Boot durch die Mangroven.

    Und nun "lala salama".
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  • Day15

    The gardens of Damascus!

    November 25, 2017 in Kenya ⋅ ⛅ 31 °C

    . Als das formelle Gespräch zu Ende ist und sich die beiden britischen Offiziere nach der höflichen Verabschiedung aufmachen, die Privatgemächer von Prinz Feisal zu verlassen, bittet der arabische Stammesfürst den jungen Leutnant Lawrence noch zu bleiben. "Ich sehne mich nach den Gärten von Damaskus" beginnt der Prinz die Unterhaltung. "Sie sind wunderschön" antwortet der Gegenüber und versetzt damit den Araber ins Staunen. "Waren Sie schon einmal dort"? "Nein", antwortet der Offizier, "aber ich habe gehört das sie es sind"!

    Die Unterhaltung der beiden Männer stammt aus dem Hollywood-Klassiker "Lawrence von Arabien" mit Peter O' Toole und Alec Guinness in einer der Hauptrollen. Als ich diesen Film vor sicherlich dreißig Jahren das erste Mal gesehen habe, fragte ich mich damals als junger Mann, warum diese Gärten so einen Ort der Sehnsucht für Prinz Feisal darstellen. Wenn ich nun jetzt viele, viele Jahre später - man sagt hier in der Landessprache zu einem Mann meines Alters "Mzee Hamekula Chuvi Nyingi" ( Er hat schon sehr viel Salz gegessen ) - durch die wunderschöne Parkanlage im Hotel wandle, kann ich es sehr gut verstehen. Während der Mittagshitze bieten die vielen großen Bäume, durch die am Tag die Affen und in der Nacht die Buschbabys toben, Schatten. Die verschiedenen Grüntöne und exotischen Blüten der üppigen Pflanzen, schaffen einen tollen Kontrast zum stahlblauen Himmel. Es ist wunderbar ruhig im "Hoteldschungel" - eine Wohltat für gestresste Ohren. Einmal treffe ich auf dem Weg zu unserem Zimmer große Ansammlungen von bunten Schmetterlingen, ein anderes Mal streiten sich Eidechsen am Weg. Ein leuchtend gelber Webervogel baut zur Zeit geschickt an seinem Nest. Früh am Morgen trifft sich im Schatten eines alten Baumes meistens der "Affenkindergarten" - zur gleichen Zeit patrollieren die älteren Artgenossen durch die Hotelanlage und "checken" die Lage. Einige Affenmütter haben erst kürzlich Nachwuchs bekommen und mich erstaunt, mit welcher Kraft sich schon jetzt die kleinen Primaten an ihre Mütter klammern.

    Fleißig kümmert sich eine Armada von Gärtnern um die Parklandschaft - gerade vorhin wurden einige große Kokosnusspalmen beschnitten. Eine sehr sportliche Leistung des Landschaftsgärtners, der dazu barfuß und ohne Hilfsmittel die über zehn Meter hohen Palmen hinauf steigt. Es gibt einfach immer etwas Interessantes zu entdecken. Ich bin mir ganz sicher - zurück im Alltag werde ich mich sehnen nach dem Garten vom "Leopard Beach Resort".
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  • Sep17

    Sonnenuntergang und Mangroven

    September 17, 2019 in Kenya ⋅ ⛅ 25 °C

    Am Vormittag lagen wir am Strand und schauten den Speerfischern und Schnorchlern zu. Das Pärchen, das vom Hochseeangeln zurückkam, hatte einen Riesenfisch gefangen.

    Mittags kamen die Speerfischer mit ihrem Fang und versuchten, ihn im Hotel an den Koch zu bringen. Jedenfalls gab es zum Dinner wieder leckeren Fisch.

    Als die Sonne zu sehr brannte, machten wir uns langsam für unseren Bootstrip durch die Mangroven fertig. Kurz nach 16 Uhr ging es los. Ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Die Mangroven sind eine faszinierende Landschaft, und unser Skipper hat auch immer sehr nett das Boot gestoppt, wenn interessante Vögel zu sehen waren. Beinahe so nett wie Nick. 😉

    Wir konnten einen Weißkopfseeadler, den Afrikanischen Nimmersatt, Reiher, Ibisse und (wahrscheinlich) ein Pärchen Schwarzmilane ausmachen.

    Es war eine wunderschöne Tour. Man gleitet durch das Wasser, vorbei an Bäumen mit knorrigen und spinnenartigen Wurzeln und fährt in die Kanäle, wo Fischer in Holzbooten angeln.

    Zum Schluss fuhr unser Skipper dann schön langsam und gönnte uns einen tollen Sonnenuntergang auf dem Wasser.

    Asante sana! 😘
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You might also know this place by the following names:

Kwale, Kwale District

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