Kenya
Narok

Here you’ll find travel reports about Narok. Discover travel destinations in Kenya of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

32 travelers at this place:

  • Day132

    Lake Naivasha

    September 15, 2017 in Kenya ⋅

    We reluctantly left the Mara, possibly our last experience wild camping in Africa. There is nothing like the experience of camping with no fences, hearing lion, elephant, hyenas and hippos ‘conversing’ through the night, and occasionally, wandering through camp.
    Drove all day to a beautiful campsite on the edge of Lake Naivasha, where we spent our last few nights living out of our Land Rover. On our drive here, we experienced our first overt attempt, since being in Africa, by a police officer to extort money. We were pulled over at a checkpoint and told we had committed a traffic offence by overtaking a truck on a solid yellow line (not sure how the cop may have seen this since he was standing on the side of the road several kilometers from where we may have potentially committed the offence). The ploy by Kenyan police, which we had learnt from others, is to give you the option to show up at court 10 days from the offence (which no tourist will be able to do) or contribute to the cop’s lunch fund. This is exactly what happened.
    In his benevolent mood, the policeman decided to forgive us the offence and said we could contribute $50 for his lunch to show our appreciation. Of course, we said this did not seem correct, and we would prefer to just pay the fine if we could get a receipt. After ~15 minutes of his trying to get us to understand that he only really wanted cash (including asking John to explain to Christy exactly what he wanted – ‘I think she understands perfectly what you want’) he finally told us to “just go”, which we did as quickly as possible, making sure to signal and put our seatbelts back on.
    While camping on the edge of the lake, we were able to enjoy watching some wonderful colubus monkeys in our campsite. Also, since our food stockpile is essentially depleted, we’ve enjoyed eating all of our meals at the local restaurant. Our last stop before returning the Land Rover will be in Karen, a cushy suburb on the outskirts of Nairobi.
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  • Day126

    Lemek Conservancy

    September 9, 2017 in Kenya ⋅

    We spent all day driving to a lodge on the banks of the Mara River in the relatively new Lemek Conservancy – a mixed-use conservation area for wildlife and the Maasai to live and graze their livestock – that is adjacent to the Mara Triangle Conservancy. While the tarmac roads were in good condition, they were very narrow with heavy truck and bus traffic - which was unnerving. This unpleasantness was compounded by a ridiculous number of police checkpoints. We eventually got to the edge of the conservancy and the tarmac turned to horrific, corrugated, bumpy roads from hell. The only redeeming part of the drive was that the wildebeest had migrated to this area from Serengeti and we were able to see huge numbers grazing in the conservancy, alongside large herds of zebra, gazelle, topi and giraffe. We only stayed here briefly as we were anxious to get to the famous Mara Triangle and wild camp for our final time.Read more

  • Day183

    Speedy Gonzales durch die Masai Mara

    September 14, 2018 in Kenya ⋅ ⛅ 22 °C

    Heutiges (unfreiwilliges) Programm: Einmal quer durch die Masai Mara und wieder zurück. Um 6:30h öffneten sich die Tore in den NP. Wir standen schon vor Sonnenaufgang 🌄 da, hell wach, um uns unserer Mission Impossible „Bargeld besorgen“ anzunehmen. Wir mussten schliesslich um 10h am südlichsten Punkt des Nationalparks sein, an einem der zwei wenigen Brücken, die den West- und Ostteil des Reservats, das durch einen Fluss separiert ist, verbinden. Zwischendurch wollten wir uns noch genügend Zeit für unsere Game Drive Self-Safari lassen. Wir konnten wieder so viele Wildkatzen beobachten, die sich wirklich angsteinflössend unbemerkt auf Samtpfoten anpirschen können. Manchmal war unsere ganze Aufmerksamkeit einem auffälligen Löwen gewidmet, dabei übersahen wir völlig den zweiten Löwen, der auf einmal aus dem meterhohen Gras direkt neben unserem Fenster auftauchte. 🦁😳😅 Wir fuhren auch nochmals am gestrigen Schauplatz der „Migration“ der Zebras versus Krokodile vorbei, doch diese schienen sich wohl für den Rückzug entschieden zu haben. Wir genossen es einfach, die vielen unterschiedlichen Tiere zu dieser noch kühleren Tageszeit viel aktiver als sonst zu beobachten, wie z.B. Hippos und Krokodile, die aus ihren Wasserpools an Land spazierten; Löwinnen, die auf Jagd gingen; Geparden, die noch nicht im Fresskoma unter schattenspendenden Bäumen lagen, sondern noch nach Beute Ausschau hielten; oder auch Touristen, die beim FRÜHstück mitten in der Wildnis an einer weiß gedeckten Tafel saßen (total verrückt) oder sich einen Heißluftballonflug gönnten, um die Masai Mara aus einer ganz anderen Perspektive kennen zu lernen.

    Um 9:55h kamen wir ziemlich punktgenau am Stützpunkt an der besagten Brücke an. Wir versuchen die Story so kurz wie möglich zu halten: Anders als gestern mit Davis besprochen, waren die Ranger hier nicht über unsere Situation informiert und wollten somit auch nicht kooperieren. 😡 Den Freifahrtschein durch den Ostpark zum Geldautomaten in Talek wollten sie uns nicht ausstellen. Stattdessen sollten wir ein neues Ganztagesticket für 160 USD kaufen, um weiterfahren zu dürfen. Als wir Davis anriefen, der heute aus Urlaubsgründen nur noch dieses eine Mal unsere Anrufe entgegennahm, wollte er sich an keine gestrige Absprache erinnern. Er liess uns ins offene Messer laufen und wir sollten allein mit den Rangern an diesem Stützpunkt klar kommen. 🤬 Diese waren uns nicht wirklich geheuer. Sie redeten und lachten in ihrer Landessprache über uns, waren schwer bewaffnet und wir fühlten uns insgesamt sehr verarscht/unwohl. Maggi wurde sichtlich nervös, vor allem als einer der Ranger mit Séb mal kurz hinter‘s Auto wollte. Séb kam kurz darauf mit aufgerissenen Augen zurück und sagte nur: „Die versuchen es nun mit Bestechung“. Darauf ließen wir uns nicht ein. Die Situation schien ziemlich verbissen, denn wir durften die Schranke/ Brücke ohne gültiges Tagesticket ODER Freifahrtschein weder in die West-, noch Ostseite passieren. Die Ranger, die hier Geld witterten, wollten zudem unsere Strafe selbst einkassieren. Davis, der Penner, war nicht mehr erreichbar. Wir saßen fest. 😨

    Auf einmal tauchte wohl der ranghöchste Ranger auf, der wissen wollte, was hier los sei. Er gab uns die Möglichkeit uns zu erklären und wir schilderten ausführlich was geschah und wie Davis uns seit gestern schikaniert hatte. Er hörte einfach nur ruhig zu und sagte überhaupt nichts. Als wir fertig waren mit all unseren Ausführungen sagte er immer noch nichts, sondern zückte nur sein Handy und rief jemanden an. Wir wussten nun nicht, ob es NOCH schlimmer für uns kommen konnte, und waren anscheinend voll und ganz von seiner (Un-)Gunst bzw. Laune abhängig. ⏳
    Wie sich nach einer gefühlten Ewigkeit herausstellte, als er uns dann endlich aufklärte, rief er seinen Vorgesetzten an und holte sich sein OK ab, uns die Strafe i.H.v. 100 USD zu erlassen. Zu unserem Glück war er wohl einer der korrekten Sorte „mit weißer Weste“, denn er sah den Fehler, den wir gestern begangen hatten, als nicht strafwürdig an, denn wir waren ja in der Tat immer noch auf dem kürzesten Wege in Richtung Gate gewesen, um das Eintrittsticket zu kaufen. Auch wenn uns tausend Steine vom Herzen fielen als er uns dies so erklärte, bestanden wir dennoch darauf, dass er den Strafzettel durchstreicht und unterschreibt, was wir dann auch zur doppelten Sicherheit per Foto festhielten. Sicher ist sicher, bei all den korrupten Geiern hier. 🤥 Er bat uns, nun alternativ „nur“ die neuen (und ja noch viel teureren) Tagestickets zu kaufen, damit wir uns wieder frei im gesamten Park bewegen dürften. Doch da kam sein HiWi um die Ecke, der zuvor versuchte hatte Séb zu bestechen. Er zeigte seinem Boss von sich aus den Freifahrtschein, den er uns zuvor ausgestellt hatte, denn anscheinend bekam er Panik, dass wir ihn für seinen Bestechungsversuch bei seinem Chef anschwärzen könnten.
    Tja, dumm gelaufen für sie, da wir nun folglich den Tagespreis doch nicht bezahlen mussten, und sogar die Strafe wegfiel. Sie hatten also bisher rein gar nichts an uns „verdient“. Sie bemerkten ihren Fehler schnell und baten uns, als Dank für ihre Kulanz wieder hierher zurückzukommen nachdem wir Geld getankt hatten, damit wir hier die Tagestickets erwerben. Ja ja, bla bla. Wir hauten so schnell wie nur möglich ab, als die Schranke hochging. Der Pass war nur 1,5 Std. gültig für eine Dirt Road Strecke, die eigentlich mind. 2 Std. forderte. Für Game Drive blieb da also keine Zeit. Wir flitzten wie Speedy Gonzales durch das Reservat, in der Hoffnung, dass wir jetzt nicht noch ein weiteres Knöllchen für Geschwindigkeitsüberschreitung kassieren würden. 😅 Unterwegs sahen wir natürlich noch viele interessante Tiere und eine abwechslungsreiche Landschaft, doch Stehenbleiben war nicht drin.
    🚐💨🌪☄

    Beim Parkausgang in Talek wussten die Ranger tatsächlich schon bescheid, ließen uns Geld holen (was nicht ganz einfach war, weil ja fast all unsere Kreditkarten in Nairobi aus Sicherheitsgründen gesperrt worden waren) 🙈 und gaben uns den nächsten Freifahrtschein mit, um es ans nächste Gate im Norden zu schaffen. Wieder sehr knapp kalkuliert. Der Weg dorthin mit sehr ungenauem Navi wurde echt zum Hindernisparkours. Die uns angezeigte Brücke, um den Fluss zu überqueren, fanden wir nicht. Wir standen vor einem Wasserloch, das zu tief zum Überqueren schien. Maggi stieg aus, um - leichtsinnig wie immer - Steine ins Wasser zu werfen, um die Tiefe abschätzen zu können. Wir fühlten uns wie die zögerlichen Zebras gestern und brachen ab. Wir fuhren den Fluss entlang auf der Suche nach einer anderen Möglichkeit zur Überquerung. Dabei stellten wir zu unserem Schrecken fest, wie viele Hippos immer versteckt an den Flussufern badeten/ lauerten. 😳 Als wir uns an der nächsten flacheren Flussstelle endlich durch die tiefen Pfützen trauten, sahen wir auf der sicheren anderen Seite angekommen, dass 2 Löwinnen hier grad auf der Pirsch waren. Jetzt verstanden wir auch, was uns der wild mit seinen Armen fuchtelnde Fahrer am anderen Ufer zu sagen versucht hatte. 🦁😅 Von nun an unterließ Maggi das blauäugige Verlassen des Autos und ihr Steineschmeissen. ☺️

    Wir waren spät dran. Séb düste wie der Road Runner („Beep Beep“) durch den restlichen Teil der Steppe. Die grossen Tierherden machten respektvoll Platz, wenn sich unsere Staubwolke näherte. 🚐💨🌪 Es wurde eine PUNKTLANDUNG! Auf die Minute genau um 14:00h, als unser Freifahrtschein ablief, fuhren wir am nördlichen Gate vor. Wären wir nur 1 Minute drüber gewesen, hätten wir 2 neue 24h-Tagestickets kaufen müssen. Hier trafen wir auch unsere beiden Masai Mitfahrerinnen von gestern wieder und schnackten noch ein wenig mit bekannten, netten Rangern am Eingang. Als wir die Schranke passierten, feierten wir uns so unglaublich! 🎊🎉 Alle hatten uns unterwegs abziehen, ausnehmen, bestechen wollen. Doch wir haben diesen „Wildpark“ überstanden und am Ende hatte keiner an uns verdient (2 zu 1 Endstand für uns). 😜Die Strafe wurde annulliert, die Tageseintritte umgingen wir mit Freifahrten. Wir hatten an einem Tag die kompletten beiden Hälften des Masai Mara Triangles durchquert - zwar im Schnelldurchlauf doch wir haben dabei genug sehen können -, und nun noch genügend Zeit für ein Picknick irgendwo im wunderschönen Nirgendwo und den ganzen Nachmittag zur Verfügung, um das Bonnie & Clyde Abenteuer der letzten 2 Tage zu verarbeiten. Dafür hatten wir uns unser „Ankerbier“ in Form eines guten Rotweins im Mara West Camp wahrlich verdient und den Abend bei wunderschönem Sonnenuntergang ausklingen lassen. 🌅😍🍷
    🎵 „All I need in this life of sin, is me and my girlfriend. 😎 Down to ride to the very end, is me and my boyfriend!“ 👸🏼🎶
    Davis, das hier ist für dich: 🖕🏼🖕🏽
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  • Day180

    Mountainbiken durch "das Tor zur Hölle"

    September 11, 2018 in Kenya ⋅ ⛅ 21 °C

    Auf dem Weg vom Nakuru Nationalpark (NP) in die Masai Mara legten wir noch einen Zwischenstop im „Hell‘s Gate NP“ ein, um den Tag nicht nur im Auto zu verbringen, sondern die zweite Hälfte dieses schönen, sonnigen Tages noch etwas auskosten zu können. Das Besondere an diesem Park ist, dass man ihn auf dem Mountainbike erkunden kann und nicht wie bei den meisten Parks ausschließlich im Auto. Dies heisst natürlich auch, dass man dort keine gefährlichen Raubtiere vorfinden wird... hoffentlich! 😅 Nach der ganzen Rumsitzerei im Geländewagen war Abstrampeln auf‘m Fahrrad jedenfalls eine uns sehr willkommene Abwechslung. 🚵🏼‍♀🚵🏽‍♂

    Die Felsformationen, die hier die Landschaft prägen, waren sehr beeindruckend. Der Park liegt auf 1500m im sogenannten großen afrikanischen Rift Valley und versprüht dadurch das Gefühl als wäre man in einem Valley/ Canyon, wie man es aus den USA kennt. 🏞 🏜🌋 Zwei erloschene Vulkane - Ol Karia und Hobley’s - sowie Obsidian-Formationen aus abgekühlter Lava sind im Park zu sehen. Doch das Highlight ist sicher die Hell’s-Gate-Schlucht. Wir schnappten uns einen ortskundigen, recht jungen Masai, der uns durch die Schlucht bis in den „Devil‘s Bedroom“ und die „Devil’s Shower“ navigieren sollte. Und das war auch bitter nötig! Einerseits, weil sich in diesem Teil des Parks wohl doch diverse Wildkatzen (Leoparden, Geparden, Löwen) aufhalten können, denen man besser nicht OHNE Masai... bzw. am besten GAR nicht... begegnet. Anderseits, weil wir uns ohne ihn an unserer Seite auch sicher nicht durch diesen anspruchsvollen Parcours aus Treibsand, schmalen Felsschluchten (die man z.T. nur abgeseilt erklimmen konnte) und Bächen getraut hätten. Immer wieder mal hieß es „Schuhe aus, Augen zu und durch!“.

    Eine weitere Besonderheit dieser Schlucht waren die geothermischen Aktivitäten, was auch die schwarze Erde und Vulkanlandschaft erklärte. So waren wir auch dank unseres Guides gewarnt vor brüllend heissen Wasserquellen, die die Felswände hinabflossen, was uns sehr an die heißen Quellen im Yellowstone NP erinnerte.
    Zudem war es auch wieder eine dieser unheimlichen Bereicherungen uns mit diesem einheimischen Masai auszutauschen. Nicht nur über z.B. die Region und das staatliche Energieunternehmen, das sich hier angesiedelt hatte, um Energie aus Geothermik zu gewinnen, was die Hauptenergiequelle des gesamten Landes ist. Noch viel mehr Freude bereitete es uns über seinen Werdegang zu hören: dass er in einem Masai Dorf nähe der Masai Mara aufwuchs, es nun an die Universität geschafft hat, sich hier als Tour Guide etwas dazu verdient, und das grosse Ziel verfolgt, in ein paar Jahren mal für einen dieser großen, gut zahlenden Energieversorger zu arbeiten.

    Da führt man einerseits hochintelligente Gespräche über effiziente, profitbringende und umweltschonende Energiegewinnung. Andererseits erfährt man dann wiederum von urtraditionellen Masai Riten, die er praktiziert. So fragte er uns z.B., ob wir schon mal Fisch oder Hühnchen gegessen hätten? Denn in seiner Kultur assoziiert man mit ersterem Schlangen und mit letzterem Fledermäuse. 😳 Außerdem ist es normal, dass sie im Dorf Tierblut trinken, am besten mit frischer Milch vermischt. Oder die Eingeweide und ganz besonders gern das frische Herz eines Tieres essen, was aber meist eine dem Dorfältesten überlassene Ehre ist. Und um ein richtiger Mann zu werden, musste er 3 Monate lang ohne jegliche Überlebensausrüstung in der unbewohnten Wildnis wandern und überleben. Waffen zum Jagen, die Jagdtechnik selbst als auch die Verteidigung gegenüber Raubtieren bis hin zum Werkzeug für Feuer und einfache Unterkünfte für die Nacht wurde alles zwangsweise zum Überleben erlernt. So wird man hier also nach erfolgter Überlebensprobe vom Jungen zum Mann. 😧

    Er war wirklich sehr gebildet, nett und hilfsbereit und während unseres 2-stündigen Felsschluchtparcours lauschten wir gespannt jedem erzählten Wort und löcherten ihn neugierig mit vielen Fragen. Obwohl er auch viel über die Welt da draussen wusste, hatte er Kenia noch nie verlassen. Auf unsere Frage hin, welches Land er am Liebsten mal bereisen würde, antwortete er etwas zögerlich, weil ihm der Name des Landes nicht einfallen wollte: „...in das Land, wo Borussia Dortmund herkommt!“ Auf einmal schauten sich beide Männer verdutzt an und beiden ging sichtlich das Herz auf. Da hatten sich anscheinend am Ende der Welt 2 Ruhrpottler-im-Herzen gefunden. ❤
    Und natürlich konnte man keinen besseren Moment finden als auf einer Lava-Felsformation beim Sonnenuntergang 🌅 über den deutschen Fussball zu plaudern... sogar zu Özils Benehmen während der diesjährigen WM hatte er eine Meinung. ...und das alles irgendwo im Nirgendwo in Afrika. Wahnsinn! ⚽😍

    Das sind schlicht die schönsten Momente einer solchen Weltreise. Erleben zu dürfen, dass es keine Rolle spielt, woher man kommt, wie man lebt, welche Sprache man spricht, welche Hautfarbe man hat. Es gibt immer etwas - sei es eine Leidenschaft wie Sport, irgendeine Kleinigkeit - das uns allen ein Funkeln in die Augen zaubert, uns auf einmal verbindet. Zusammen über etwas zu lachen, sagt mehr als tausend Worte, und ein Lächeln wiederum öffnet unsere Herzen und lässt alle Vorurteile und Berührungsängste schwinden. Es braucht wohl schlicht mehr solcher „Hindernisparcours“, wo sich Menschen aus aller Welt die Hände reichen, um sich gegenseitig über „Schluchten“ zu helfen, die sie bisher trennten. (Amen! Unser Wort zum Sonntag.) 🙏🏼 😇
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  • Day181

    Roadtrip zum Mara West Camp

    September 12, 2018 in Kenya ⋅ ⛅ 22 °C

    Der Weg ist das Ziel? Diesmal führte er jedenfalls über die krassesten Schotter- und Offroadwege, die sich eeeewig lang hinzogen, vom Hell‘s Gate über einen kurzen Supermarkt Stop in Narok bis hin zum lang ersehnten Masai Mara Reservat. Die eigentlich nur ca. 200 km lange Strecke wurde zur Tagesodyssee. Obwohl dies offiziell ausgewiesene HAUPTstraßen waren, glichen sie eher steinigen Wanderwegen, wie man sie sonst nur von Bergwanderungen kennt. Doch die traditionellen Masai und ihre Dörfer nun auch endlich mal live unterwegs beobachten zu können, war alle Anstrengungen wert. Die Masai sind meist in markante, rot-schwarz-karierte Gewänder gehüllt, mit viel buntem Schmuck behangen sowie mit den unterschiedlichsten, imposanten Waffen zur Selbstverteidigung vor Raubtieren ausgerüstet. Zugleich düsen sie jedoch auch auf Motorrädern oder mit einem Handy in der Hand an einem vorbei. 😳😀 (Tele)Kommunikation und Mobilität sind halt mit das Wichtigste egal wo auf der Welt 🌍 ...auch wenn man das eigentlich weiß, dennoch für uns ein krasses Bild und Beispiel wie URtraditionelle, arme Gegebenheiten auf die hochmoderne Welt treffen.

    Als wir am Nachmittag eeeendlich am Masai Mara Gate ankamen, wurden wir leider von den Park Rangern am Tor darauf hingewiesen, dass dies nicht der Haupteingang sei, den wir eigentlich angepeilt hatten. Doch wir könnten zwei nette, alte Masai Damen ins Auto packen - die selben beiden penetranten Frauen, die Maggi schon die ganze Zeit Souvenirs anzudrehen versuchten. Sie würden uns ihr Dorf zeigen, und wir könnten uns überlegen, ob wir dort übernachten möchten.
    Ein Masai Dorf besteht aus kleinen Hütten, die ringsum von Holzstöcken umzäunt sind, um das Dorf zu schützen. Alle Bewohner und auch die Nutztiere halten sich in diesem Kreis auf, der nachts von tapferen Männern vor Raubtieren bewacht wird.
    Der Dorfhäuptling begrüsste uns sehr freundlich. Doch uns fielen die Augen aus dem Kopf als er 120 USD dafür wollte, dass wir im Auto (!) ausserhalb (!) des Dorfkreises schlafen dürften. 😳😆 Da hatten wir 2 alleinreisenden Touris wohl wieder Geldscheine in einigen Augen ausgelöst. 🤑 Wir verzichteten also dankend! 😆 Aber es kam noch besser: die 2 Damen, die wir hierhin heim gefahren hatten, verlangten von uns nun auch noch Geld für die Vermittlung an den Dorfältesten und dafür, dass sie uns den 10 Min. Weg zu ihrem Dorf zeigten. Séb war so geil und erklärte ihnen mal wie „Taxi fahren“ in unseren Breitengraden so funktioniert, drehte den Spiess um und verlangte kurzerhand Geld von IHNEN. 🤣 Natürlich nur zum Spass. Aber sie wollten unseren Humor nicht verstehen obgleich sie kurz schmunzeln mussten.

    So setzten wir unsere Reise in Richtung Oloololo Gate fort. Dank „iOverlander“ - diese geniale App, die uns 2 Australier in Mexiko empfahlen, hat uns schon soo oft auf dieser Weltreise den Arsch gerettet, wenn wir auf den letzten Drücker 'nen Schlaf-/Parkplatz brauchten - peilten wir spontan das „Mara West Camp“ an... und fanden hier das afrikanische Paradies auf Erden vor!! 😍 Wir blieben vom 12.-16.9. hier, weil wir uns so pudelwohl fühlten, und ehrlich gesagt auch gern noch den ganzen Rest des Sabbaticals hier hätten bleiben können. Fotos zu diesem Traumort folgen im Reisebericht zu Maggis Geburtstagsfeier. Zunächst einmal möchten wir an dieser Stelle ein paar „tierisch schöne“ Eindrücke vom Masai Mara Reservat festhalten. Auch zum NP werden wir noch ein paar (viele) faszinierte Worte im nächsten Beitrag verlieren. Genauso wie zu unserer „Straftat“ im NP und dem daraus resultierenden Thriller über 2 volle Tage. Bonnie & Clyde auf der Flucht. 😎👸🏼
    To be continued...
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  • Day182

    Masai Mara Triangle I/II

    September 13, 2018 in Kenya ⋅ ⛅ 18 °C

    Neben unserem Mara West Camp gab es einen Seiteneingang in den Masai NP, den man eigentlich nur passieren darf, wenn man bereits ein Eintrittsticket besitzt. Wir 2 schlauen Füchse 🦊 nutzten natürlich diese Abkürzung, also anstatt außenherum gleich in den Park rein in Richtung Haupteingang und Kassenhäuschen. Als wir jedoch auf dem Weg mehrere Geländewagen mitten im Nirgendwo sahen, vermuteten wir Wildkatzen. Und in der Tat waren wir keine 2 Minuten im Nationalpark und da lagen 2 Löwenmännchen mit ihrem frisch erbeuteten Warzenschwein im Gras. 🦁🦁 (Big Five #3 ✅) Sie ließen sich vom Blitzgewitter der Paparazzi nicht ablenken. Unsere Fotos von ihnen haben wir im letzten Beitrag geteilt, mit dem Hinweis, dass uns dieses Bild zum Verhängnis wurde. Denn unter dieser Autotraube befand sich auch ein Jeep mit 2 Rangern - der vorlaute Davis und sein kleinlauter Assistent. Da wir 2 Vollpfosten ja noch nicht am Haupteingang und somit noch nicht mit den „Benimmregeln“ im Park vertraut waren, fielen wir den beiden natürlich sofort auf als wir zunächst ein paar Autos, die geduldig zum Big Game Watching in Reih und Glied standen, überholten, und sich Séb dann auch noch zu sehr aus dem Fenster lehnte, um gute Fotos zu machen. 🙈 Als sie langsam zu uns vorfuhren und nach unseren Tickets fragten, stieg die Röte in uns auf. Alles Erklären, Scherzen und Betteln half nichts. Wir kassierten ein 100 USD Knöllchen, das wir an Ort und Stelle bezahlen sollten. So viel Bargeld hatten wir jedoch nicht bei uns. Doch das schien Davis uns nicht zu glauben. Er schwärzte uns telefonisch mit Namen und Kennzeichen bei allen Rangern im gesamten Park an und kündigte uns beim Haupteingang an, dass wir gleich kämen und nicht nur den Eintrittspreis von ca. 160 USD, sondern auch noch eine saftige Strafe zahlen würden.

    Doch dort ließ sich das Problem auch weiterhin nicht lösen, weil wir zwar die Tickets mit Kreditkarte verrechnen durften, nicht jedoch das Bußgeld. Geldautomaten gab es weder im Park, noch meilenweit in der Pampa um uns herum. Wir mussten in einem Büro Platz nehmen und hatten das unangenehme Gefühl auf unsere Hinrichtung zu warten. Unser „Bad Cop“ Davis kam nun auch wütend nachgereist und setzte uns unter Druck das Geld nun endlich rüberwachsen zu lassen, denn er dachte wir bluffen. Er wurde sehr ungeduldig und war nicht zu Scherzen aufgelegt. Doch wir kamen hier nicht weiter. Unsere letzte Hoffnung war, dass uns vielleicht eines der wenigen Lodges innerhalb des Parks Bargeld auszahlen könnte, wenn wir dort etwas konsumierten. Davis‘ Anruf dort ergab aber leider keinen Treffer. Er entließ uns schließlich mit den drohenden Worten, dass wir nun gern unseren Tag im Park verbringen dürfen, doch mit ihm seien wir noch nicht fertig. Es sei ihm egal, wie wir es hinkriegen das Geld aufzutreiben. Wir würden wieder auf ihn treffen und dann wolle er eine Lösung sehen. Im Park gab es jedoch kein Geld, aus dem Park herauslassen, wollten sie uns auch nicht. Ein unlösbares Rätsel und wir machten uns wirklich Sorgen, wozu dieser Typ fähig war. 😨
    Fortsetzung folgt sogleich...
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  • Day68

    My Birthday was better then Yours!

    March 9, 2016 in Kenya ⋅

    8th : It took 3 buses to get here, but we're settled in at Fisherman's camp, rented a tent for the night. We're along the shores of Lake Naivasha: All I hear from my tent are the calming, natural sounds of birds, frogs and crickets. My pre-birthday meal was a splurge! Unplanned splurge since it's the only food available and the restaurant at our campsite is fancy and expensive. It's funny to think, just like at Kibale NP in Uganda, we're paying more for this tiny two person tent rental then any accommodation yet, and the restaurant is fancy and expensive. The atmosphere is where they get away with it. Feet away from our tent is an electrical fence that helps keep the hippo, currently eating grass, out of the water, from getting too close. Yep, on our camp grounds are 3 hippos, and of course the odd birds and monkeys.

    9th : It's my birthday!! And for my birthday, I got to wake up with the sounds of birds. Grabbed our rented bikes and went for our usual bean breakfast in the town next door. And I use the word town loosely. It's about 100 feet long along the main road with mini shops. Only this breakfast had a slight twist! MILK!!! For some reason, when I travel, I never drink milk because I'm afraid it will make me sick, or I won't like it. I'm a milk snob. But considering I have a glass almost everyday at home, I've had huge cravings for cold milk. All the milk I kept seeing in stores was full fat, so 3.3%... I knew that wouldn't satisfy my craving so I never bought it... Jack found me low fat milk! In a juice carton! And it was cold! She got the campsite restaurant to put it in the fridge for her... She's so smart. It's my birthday!

    Jack must have given the park a quick call before we got there, because the animals were out to say hi as soon as we passed the gate into Hell's Gate National Park. For my birthday, I was greeted by about 30 zebras, 5 girafes, a bunch of different gazelles that I wish I could name, countless hogs and a heard of African buffaloes. And this was all done in such a natural way, I felt like I was right next to them with this bicycle!

    To Jack's parents - I cycled for 3 hours! That's pretty good for me... We were at the park gates by 830am (cycled there from our camp 5 km out) and I had returned to town by 1250pm... Minus an hour hike through a beautiful gorge. That's right, for my birthday, up close and personal with animals AND got to walk a beautiful, short hike.

    I was getting a little tired, heat starting to increase, so I decided I was allowed to stop there! No need to push myself further, it would only frustrate me. I didn't want to end my cycling morning negatively being exhausted, so Jack and I chose to split. The energy bunny wanted to keep going. I went to an even smaller town then the morning breakfast to grab a good ol' cold coke. She continued down the main road to the next lake, about 12 km down. I returned my bike at the camp site and hoped on a minibus to meet her at the lake. I love motorized vehicles. Don't get me wrong, doing the park via bike was absolutely perfect. But getting through towns, I don't need to make any effort. I sit in a van, say where I want to go, and they bring me, they even tell me where to get off since I have no clue what Kongoni looks like. I was sitting in the front seat, so it was funny to wave to Jack from my comfy transport as we passed her cycling hard. We were originally worried not to find each other in the town, because every town we've been in in Kenya has big bigger then we expected. If you saw pictures, you'd know why that's hilarious. Kongoni was the last stop. The road literally stops there, it becomes dirt after and then nothing. There was a T intersection, so one could debate the possibility of getting lost there... But it was about 150 feet long, and the T road was about 50 feet long, again of tiny shop stalls. At worst, if we couldn't see each other, we could just ask around town for the other white girl. I doubt they've seen too many.

    The goal was to see a lake filled with flamingos! With our Kenyan luck, you've guest it! No flamingos. But gorgeous views at the lake front anyways, and this tiny little town made the trip worth while. At least it was for me, I just had to sit there. Jack now has to cycle back, knowing the size of the mountains that await her! We almost got back at the same time! I beat her by 5 minutes. My bus didn't leave for a while because it's hard to fill a minibus in the world's tiniest town. And she's a beast! A cycling beast!

    I got a warm shower for my birthday too! The gifts just keep on coming. They lit a fire under the water tank when they saw us approaching the showers. Now I'm refreshed, I've got my new t-shirt on, my hairs all did... I grabbed a tea to relax and guess what! This young lady got me Salt and Vinegar Chips !! Apparently she listens to my every craving, because I've been looking for them and obviously haven't found any... She's a genius!

    Since anyone who knows me, knows I'm a big family kind of gal... A birthday would not be complete without reaching out to the fam jam. I got to speak to both my mom and dad! It's a weird thing to call your parents for them to wish you happy birthday, but it felt great! I went next door, to another camp site who had Wi-Fi, and said it was my birthday and I just wanted to send a quick email. The manager said I had to order a drink for the Wi-Fi password, but the waitress gave it to me right away. Score! I had a voice message from my dad when I logged on, and right away I looked at Jack and said "20 bucks says he sings me happy birthday". And sure enough, it's a recording of him singing to me! Every year, he never skips a beat. If for some reason he didn't reach me on my birthday, there was always a voice message of him singing to me! My mom was at work but of course acted like she had all the time in the world to chat with me. They're awesome. The only thing missing, the only thing that would complete my day, is chatting with Gen, the world's coolest twin, wishing her a happy birthday. Fortunately for her, she's a big girl now, with a big girl job, and her students probably wouldn't appreciate her answering her phone. So I didn't call, instead I left her my own personal rendition of the happy birthday song. I hope her day is as epic as mine, in her own way! I have comfort in knowing I spoke to her Sunday, when she was celebrating her birthday, and she seemed to be surrounded by those who love her. Comfort. Xox. Leaving the hotel with the Wi-Fi, the security guard asked if he could sing to me. To which of course I said yes! He actually sang me the whole happy birthday song, top to bottom... Jack and I danced around at the security gait. It was a beautiful moment. Lol.

    The birthday shenanigans continued! We had diner, I got to chose whatever I wanted! I've gotten so used to us sharing things that I couldn't make up my mind on my own... We ordered two amazing dishes and shared both. I got to have two dishes! And because Jack had to store the milk in the restaurant fridge, they knew it was my birthday, so they paid a drink for me! Free beer! And believe it or not, I got a card! And candles! Jack had been carrying candles and this card since leaving home! This is a women who has difficulty making plans for the weekend because it's too much of a commitment... And here she is, carrying candles and a card for 2 months... This was without a doubt an amazing day. Topped off with a kitkat and dairy milk chocolate bars... I swear it's like this girl knows me or something... Like she actually pays attention to what I say... Actually cares about knowing what I like... She's absolutely amazing, and she made this birthday perfect.

    Side note : according to east Africans, Jack and I look alike. The amount of times we've been asked if we're sisters (or just as often brother and sister) is ridiculous. I guess the classic joke of "all Asians look alike" is true for any ethnicity that isn't your own. I don't think I have to point out just how little Jack and I actually resemble each other... But here, people are shocked when we tell them we aren't related. We were even told a few times they thought we were twins... Lol! Twins. And people think my actual twin and I don't look alike, Jack? Oh boy.
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  • Day72

    Worth the Wait

    March 13, 2016 in Kenya ⋅

    What an amazing experience! Today confirmed that waiting for the Masai Mara to do our big safari was worth it. In the first 3 hours of our full day game drive, we saw lions, giraffes, elephants, zebras, bunch of antelopes, wildebeest, wart hogs, and I'm sure I'm missing some.

    We saw a male lion walking across an open field within feet of our van, just strutting it's stuff. It was our first big cat sighting, and Jack was in awe. I loved seeing the lion, but I LOVED seeing her see the lion. Probably quite like she loved seeing me see chimpanzees.

    We later saw a lioness with 3 cubs laying down within feet of each other. One cub stood up and walked over to us, laying within feet of us with its paws pouring into the street. It sounds ridiculous, but Jack agrees with me, that for a few seconds, the cub looked up at the truck and actually maintained eye contact with Jack. I swear, there was a few seconds where Jack and this baby lion were just starring at each other. Quite like me and my chimps, she actually shed a tear as we pulled away. I absolutely loved her in that moment, she was feeling just pure joy.

    Families of elephants with babies, and giraffes in groups of 5-6, everything was breathtaking. Ostriches! They look so funny, exactly like old flamingo dancer with the large feathers. Perfect little burlesque performers.

    Animals are apparently more active in the morning, so we saw tons starting off our day. Eventually, in the afternoon, sightings became rarer. I could tell our driver was looking for something specific and speaking over the radio with other drivers on locations... And finally, laying under a bush for shade, a cheetah! How fucking cool! A cheetah! Just chiling.

    Everytime we saw something, we all stood up from our seats, popping our heads out the top of the van (pop up top), snapping pictures. It was truly an amazing experience, and I get to do it all over again in the morning. Let's hope for more big kitties!

    Upon our return to camp, we were walked over to the near by Masai village for a cultural experience of some kind. I felt a little awkward about it, having to pay someone to fake their traditional ways, knowing very well that most of these rituals or ways of doing things have changed. We get there, and they give their obligatory "your money is going to help over 200 Masai communities" speech, to which I felt like answering "but I thought the Masai were self sufficient and didn't need money?" 10$ later, they talk to us about their traditions, they show us a dance they would normally do when celebrating... During this dance, the men have to jump as high as they can. Whoever jumps the highest gets to pay fewer cows for his wife... Yep, it's 10 cows to buy a wife, unless you jump high enough. Then you get a discount.

    There was a little too much English around this village for me to truly believe they live in the ways they describe. They're polygamist, so a man can have as many wifes as he has cows to buy them with. I got a house tour of someone who's father had 4 wifes, and who had 24 siblings. Their houses are made of wood covered with mud so they have to move every 9 years because of termites, making them nomads. So many of these facts could be challenged. Like they currently have this community right next to their primary school, which the kids from the village attend. So we asked how could they relocate? His answer was "well because of the school we wouldn't go far"... Mhm.

    One man said they get circumcised at 15 years old, then as a group of around 20, they must leave the community and go live in the "woods" for 5 years, and to return only once they have killed a male lion. First off, that's illegal and I highly doubt you still do that. There's no second. But later on during my private little house tour, the guy said circumcision was at 14, 4 years in the woods, to return at 18. Then we brought up school, so they all have to quit school at 14/15 then? To which they said they would go to school and return to the woods when school was off... All starting to sound a little fishy...

    I believe all of human kind evolves eventually. Communities, including tribal ones, need to evolve and adapt to the world changing around them in order to survive. I'm sure being relocated from their land when it became an official National park in the mid 60s, instigated a lot of change in this Masai community. That is why visiting this village today, and having them put on a show of their traditions, yet fully knowing that many of these things no longer exists, feels a little odd. It's a catch 22, you want to see what their culture used to be, and how they live now, but to do so you have accept this almost fake show put on for paying tourists... Human safari.

    FYI : Many of us have this formed idea of what a Masai person looks like, or what a traditional tribe in Africa looks like, and the Masai people stick pretty close to that image. They often have one largely gauge ear, without plugs in them so leaving a hanging ear lobe, they are always drapped in red fabric, they have tons of bead work on themselves, men with beaded belts and necklaces, women adding earrings... The interesting part is that you can find them everywhere now! We saw traditionally dressed Masai people in markets, walking around in towns, even having a beeer in a bar. They advertise Masai markets where you can buy their handy work in many towns. The tradition of being self sufficient and secluded is no longer upheld. They integrated into whatever society they chose, and yet kept a lot of their traditional clothing and accessories. It's interesting. I bought ice cream in a supermarket and in front of me in line was a Masai man drapping his shoulder with a red blanket, large ear lobe, beaded belt.
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  • Day19

    Masai Mara National Reserve

    July 17, 2017 in Kenya ⋅

    Yesterday we crossed back into Kenya then spent a couple of hours deap cleaning the truck, taking everything off and washing it after the last couple of dusty days. A 4.30am start this morning to cover the 6 hour drive before lunch. We then swapped our camping gear across into three 4wd vans that took us on a 2 hour drive into the Masai Mara NR. That last hour was brutal on a temporary 'road' that was driven at breakneck speed! We then had a 4 hour game drive that was awesome, our second best wildlife experience (second only to the killer whales hunting in Patagonia 12 years ago). We saw giraffes, a cat, part of the wildebeest migration, impala, warthogs, an elephant family with a very young one and lions up close. We were incredibly lucky to witness a pack of lionesses hunt and kill a wilder beast with minimal effort and chase because of their brilliant team work. Even the two pups anticipated what was going to happen and hid themselves until they had finished.Read more

  • Day20

    Masai Mara National Reserve Day 2

    July 18, 2017 in Kenya ⋅

    We were in the Reserve as the sun rose and went straight to where the kill happened the day before but it had been dragged off somewhere undercover to be eaten. While we didn't have the excitement of before we still saw plenty of wildlife. The mongoose where a big hit with us, as was seeing more lions and giraffes. Our driver did loose the other two vans and wasn't sure where to go which amused us when he started using google maps to try and locate us or them! We left the Reserve and had a 6 hour journey back to Karen Camp, Nairobi before a meal out at a local expat restaurant as we were saying cheerio to some travellers and welcome to new ones.Read more

You might also know this place by the following names:

Narok, Narok District

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