A 188-day adventure by Luise und Thomas
  • Zuhause in Potsdam

    May 10 in Germany ⋅ ☀️ 24 °C

    6 Monate und 6 Tage waren wir unterwegs. In der Zeit haben wir 3 Kontinente und 6 Länder besucht. Ein halbes Jahr lang hieß es für uns alle paar Tage ein anderer Ort, eine andere Unterkunft, andere Menschen, andere Erfahrungen. Alle paar Wochen ein neues Land mit neuen Geschichten, Kulturen und Landschaften. Wir können gar nicht fassen, was für fabelhafte Dinge wir die letzten Monate erlebt haben. Wir haben so unterschiedliche wunderschöne Natur gesehen, sehr viele nette Menschen kennengelernt, lecker gegessen und viel über die Kulturen und Lebensweisen anderer Länder gelernt.
    Wir sind sehr froh wie alles gelaufen ist. Wir hatten meistens gutes Wetter, konnten trotz Corona alles erleben, was wir wollten, und können uns auch nach einem halben Jahr jeden Tag 24 Stunden zusammen sein immer noch sehr gut leiden 😃❤️
    Wir würden im Nachhinein nichts an unserer Reise verändern und sind sehr dankbar diesen Schritt gegangen zu sein.
    Natürlich gibt es aber auch Dinge, die wir unterwegs vermisst haben. Neben unseren Familien und Freunden haben wir die kleinen Dinge schätzen gelernt. Wir freuen uns entspannt das Wasser aus dem Hahn trinken zu können, im eigenen Bett zu schlafen und in unserer Küche zu kochen. 
    Es ist ein komisches Gefühl jetzt wieder in Potsdam zu sein und die Reise auf die wir uns seit Jahren gefreut haben hinter uns zu haben. Wir freuen uns jetzt aber auch sehr auf die nächsten Wochen mit Familie und Freunden und dann auf unseren ganz normalen Alltag und vor allem den Sommer im schönen Potsdam. Der nächste, wenn auch kürzere Urlaub kommt ja bestimmt.
    Danke, dass ihr immer so fleißig verfolgt habt was wir so treiben und so auch ein Teil der Reise wart ❤️
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    Henning Zywicki

    Hallo ihr beiden, vielen Dank für die vielen ausführlichen Berichte und die tollen Fotos. Oft hatte ich das Gefühl direkt dabei zu sein. Ich wünsche euch eine schöne Eingewöhnungszeit in der alten Heimat. Ganz liebe Grüße, Henning

    5/11/22Reply
    Katja Schütz

    ❤️

    5/12/22Reply

    Ich habe mich immer sehr über eure Berichte und Bilder gefreut. Danke dafür! Schön, dass euer Abenteuer so gut gelaufen ist. Das sind Erlebnisse, die euch niemand nehmen kann. Liebe Grüße. Lennart [Lennart]

    5/12/22Reply
    Anneli Ketelsen

    Hallo, Ihr Lieben, es ist schön, das Ihr nun wieder in Potsdam seid. Es war sehr spannend, Eure Reise zu verfolgen und Eure Erlebnisse und Eindrücke teilen zu können. Genießt nun Eure Zeit zu Hause, ganz liebe Grüße 🥰 Anneli

    5/12/22Reply
     
  • Day187

    New York 2.0

    May 7 in the United States ⋅ ⛅ 18 °C

    An unserem zweiten ganzen Tag in New York war das Wetter leider wieder schlecht. Also entschieden wir spontan mal eine Pause vom Sightseeing zu machen und nach New Jersey in eine Mall shoppen zu fahren. Das gehört zu einem Besuch in den USA ja auch irgendwie dazu.
    Nach einer Pause in der Unterkunft machten wir uns am Abend dann auf den Weg zum Empire State Building. Zum Glück war es mittlerweile wieder aufgeklart, sodass wir von oben eine super Sicht über Manhatten bei Nacht hatten. Die vielen Lichter und die Geräusche der Stadt waren sehr imposant. Die Stadt erscheint von oben endlos. Soweit das Auge reicht sieht man Lichter. Danach gingen wir nochmal zum Times Square. Dort finden wir es jedes Mal wieder beeindruckend.
    Am Tag darauf war das Wetter wieder perfekt. Die Sonne schien den ganzen Tag und es war sogar so warm, dass wir im Tshirt umher laufen konnten. Da die Tage danach wieder schlecht angesagt waren, haben wir an dem Tag alle Dinge eingebaut, die wir gern bei gutem Wetter sehen wollten.
    Los ging es morgens mit dem Top of the Rock. Das ist die Aussichtsplattform auf dem Rockefeller Center. Die Aussicht von dort oben war sehr beeindruckend. Da das Gebäude nicht ganz so hoch ist und mitten zwischen den Hochhäusern im zentralen Manhatten steht, war der Blick nochmal ganz anders als vom One World Trade Center im Süden Manhattens. Wir hätten Stunden dort oben bleiben, die Hochhäuser in der Umgebung bestaunen und tausend Fotos machen können. Nach einer Weile ging es für uns aber weiter zum Central Park. Dort spazierten wir viel umher und genossen die Ruhe des Parks. Durch das schöne Wetter waren mit uns auch viele New Yorker da, die picknickten oder in der Sonne Sport machten. Weil der Park so riesig ist, vergaßen wir zwischendurch schon fast, dass wir in einer Großstadt sind. Wir sind sehr viel umher gelaufen und haben nur den südlichen Teil des Parks geschafft. Gestärkt von Hotdogs und Kaffee fuhren wir mit der Metro nach Brooklyn und liefen einmal über die Brooklyn Bridge. Weil wir die Aussicht vom Ufer auf Manhatten so lieben, fuhren wir abends direkt nochmal ans Wasser. Dieses Mal weiter nördlich in Queens, wo ein alter Werbeschriftzug von Pepsi rot leuchtet. Dort beobachteten wir, wie es langsam dunkel wurde und die Lichter der Stadt an gingen. Das war der perfekter Abschluss für diesen schönen Tag.
    Die letzten anderthalb Tage war dann leider Regen angesagt. Also fuhren wir kurzerhand in eine andere Mall und am Tag danach zum Chelsea Foodmarket. Das war beides ganz schön, aber auch nichts Besonderes. Zum Glück wussten wir vorher, dass das Wetter an manchen Tagen schlecht ist, so haben wir die Tage mit gutem Wetter besonders genossen.
    Insgesamt hat uns New York sehr gut gefallen. Die Stimmung in der Stadt ist cool, alle Leute sind extrem freundlich und von den Blicken auf die Häuser und Parks können wir gar nicht genug bekommen. Es scheinen zur Zeit auch nicht soo viele Touristen hier zu sein. Bei allen Aussichtspunkten und Attraktionen waren weniger Leute als gedacht und auch die Metro war nie überfüllt.
    Jetzt ist unsere Woche in New York schon wieder vorbei und wir machen uns gleich auf den Weg zum Flughafen. Wir sind traurig, dass unsere Reise jetzt schon vorbei ist, freuen uns gleichzeitig aber auch sehr auf Zuhause und unsere Freunde und Familie. Ein sehr komisches Gefühl irgendwie. Das graue Wetter heute passt auf jeden Fall ganz gut zur Abschiedsstimmung.
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    Renate Löffler

    Ja , auch für uns " Zurückgebliebene " ist jetzt eine schöne , gemeinsame Zeit mit Euch zu Ende gegangen .Wir durften soviel sehen , erleben , teilhaben an Eurem großen Abenteuer ! Danke für die vielen schönen Berichte und Fotos 🙏 Jetzt freuen wir uns auf Euch " in echt " und noch mehr Berichte ect ...Kommt gut nach Hause , Ihr 2 ❤

    5/7/22Reply
     
  • Day183

    New York 1.0

    May 3 in the United States ⋅ ⛅ 17 °C

    Mit dem Zug fuhren wir von Washington D.C. ungefähr 4 Stunden Richtung Norden in die größte Stadt der USA, New York. Dort angekommen brachten wir unsere Rucksäcke in unser Airbnb-Zimmer in Brooklyn und machten uns direkt wieder auf den Weg, um das schöne Wetter am Nachmittag auszunutzen. Also fuhren wir mit der Metro zum Ufer des East Rivers in Brooklyn und genossen die ersten Blicke auf die Skyline von Manhatten und die Freiheitsstatue in der Ferne. Die riesigen Wolkenkratzer auf der anderen Seite des Flusses und die entspannte Stimmung am Wasser haben uns direkt gefallen. Wir spazierten eine Weile am Wasser entlang, aßen einen leckeren Burger und machten uns bald auch schon wieder auf den Weg zurück in unsere Unterkunft.
    Am nächsten Tag war das Wetter dann leider nicht so gut. Es war den ganzen Tag bewölkt und nieselte die meiste Zeit. Das hielt uns aber nicht davon ab die Stadt zu erkunden. Also fuhren wir nach dem Frühstück nach Manhatten und spazierten durch Chinatown und Little Italy. Anschließend fuhren wir zum Times Square, um uns den schon mal bei Tag anzusehen. Das war ganz cool, nachts fanden wir es aber viel beeindruckender. Weil wir dann erstmal genug vom Regen hatten, fuhren wir zurück in unsere Unterkunft. Am Abend machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Manhatten in eine Bar für die wir einen Gutschein von unseren Freunden Timo und Steffi geschenkt bekommen haben ♡ Dort haben wir es uns mit leckerem Bier und Essen gut gehen lassen. Zum Abschluss des Tages fuhren wir anschließend nochmal zum Times Square. Der war bei Nacht deutlich voller und auch viel beeindruckender als tagsüber. Die vielen Lichter und Menschen sind überwältigend. Man weiß gar nicht wo man zuerst hinsehen soll.
    Als wäre es noch April war am nächsten Tag das Wetter wieder super. Also hieß es morgens ab in die Metro und rüber nach Manhatten. Auf dem Plan für den Tag stand der südliche Teil Manhattens. Zu erst besuchten wir das World Trade Center Memorial. Ein ziemlich bedrückender Ort, der in Erinnerung an den Anschlag vom 11. September 2001 an der Stelle errichtet wurde, wo einst die beiden Türme standen. Anschließend ging es hinauf auf das höchste Gebäude der USA, das One World Trade Center. Von dort oben konnten wir fast über ganz Manhatten und auf der anderen Seite über das Wasser schauen.
    Wieder unten angekommen, spazierten wir vorbei an der berühmten Wallstreet zum Wasser. Mit der Fähre fuhren wir dann sehr nah an der Freiheitsstatue vorbei nach Staten Island und wieder zurück. Vor allem der Blick auf der Rückfahrt direkt auf Manhatten zu fanden wir sehr schön. Die Freiheitsstatue ist ganz cool mal zu sehen, wirkt in echt aber gar nicht soo riesig, wie man vielleicht denken könnte. Nach der Bootstour machten wir eine kleine Pause in einem schönen Café und fuhren dann weiter nach Williamsburg. Dort schauten wir uns etwas die Gegend und vor allem das Ufer mit Blick auf Manhatten an. Danach ging es etwas erschöpft wieder zurück in unsere Unterkunft, wo wir dann nur noch etwas kochten und die ganzen Erlebnisse des Tages verarbeiteten.
    Unser erster Eindruck von New York ist super. Die riesigen Hochhäuser sind sehr beeindruckend, es gibt zwischendurch immer wieder schöne Parkanlagen und am Wasser gefällt es uns ja eh immer super. Bisher finden wir es in der Stadt auch gar nicht so laut und trubelig, wie wir gedacht hätten.
    Wie es die restlichen Tage für uns weiter geht, berichten wir im nächsten Beitag 😊
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    Franzi und Kevin

    Man würde glaube schon mal da gewesen zu sein . Durch die ganzen amerikanischen Filme die man gesehen hat 😊😅

    5/7/22Reply
    Luise und Thomas

    Das stimmt. Wir haben auch ganz viel aus Filmen wiedererkannt 😃

    5/7/22Reply
    Katja Schütz

    🕺🏻👍

    5/7/22Reply
     
  • Day181

    Washington D.C.

    May 1 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Angekommen in den USA, dem letzten Land auf unserer Reise. Wir können es gar nicht fassen, dass wir sehr bald schon wieder im schönen Potsdam sind. Jetzt standen aber erstmal ein paar Tage in der US-Hauptstadt Washington D.C. auf dem Plan.
    Schon die einstündige Zugfahrt vom Flughafen Baltimore nach Washington fanden wir super. Die Fahrt ging durch grüne Landschaften vorbei an vielen kleinen Wohnsiedlungen, wie man sie aus vielen Filmen und Serien kennt - ordentlich nebeneinander aufgereihte Holzhäuser mit Veranda und natürlich in vielen Auffahrten große Autos.
    Angekommen in Washington fuhren wir erstmal direkt zu unserer Unterkunft. Wir übernachteten die 4 Nächte in einem Airbnb-Zimmer in der Wohnung einer netten Frau. Die Häuser in der Straße hätten mit dem Backstein auch gut in Husum stehen können.
    Die nächsten beiden Tage haben wir dann das Regierungsviertel und alles drumherum erkundet. Es war sehr cool die ganzen Gebäude, die man aus den Nachrichten und sehr vielen Filmen kennt, auch mal in echt zu sehen. Vor allem das Kapitol fanden wir sehr beeindruckend. Außerdem haben wir einige der zahlreichen Gedenkstätten für verschiedene Persönlichkeiten und Kriege besucht.
    Insgesamt gibt es in Washington extrem viel zu sehen und über die amerikanische Geschichte zu lernen. Besonders cool fanden wir auch, dass die Museen kostenlos sind. Das haben wir natürlich auch ausgenutzt und das Naturkundemuseum und das Museum für amerikanische Geschichte besucht. Am dritten Tag sind wir dann mit der Metro einmal über den Fluss gefahren und haben uns den berühmten Nationalfriedhof in Arlington angesehen. Dort sind neben beispielsweise John F. Kennedy vorrangig Soldaten aus verschiedenen Kriegen und deren Kinder und Frauen beerdigt. Das riesige Gelände mit den unzähligen weißen Grabsteinen war sehr beeindruckend. Von dort aus fuhren wir dann weiter nach Georgetown, dem ältesten Stadtteil Washingtons, und spazierten durch die Straßen und am Wasser entlang. Dort war es mit dem Kanal und den vielen alten bunten Häusern auch sehr schön.
    Insgesamt hat uns Washington sehr gut gefallen. Die Stadt ist sehr grün und man kann die meisten Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erkunden. Wir sind die Tage dort jeden Tag sehr viel gelaufen, alleine am ersten Tag schon 16 km. Außerdem war die entspannte Stimmung in der Stadt super, um erstmal in den USA anzukommen. Jetzt sitzen wir im Zug auf dem Weg in die weniger ruhige Stadt New York.
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    Kiwi Ria

    Wie aufgeräumt es dort aussieht.

    5/2/22Reply
     
  • Day177

    Bacalar

    April 27 in Mexico ⋅ ⛅ 32 °C

    Nach den entspannten Tagen in Tulum ging es weiter in den zweiten Ort unseres kurzen Mexikotrips - Bacalar. Bacalar ist eine kleine Stadt ganz im Südosten der Yucatan Halbinsel. Kurz vor der Grenze zu Belize. Bekannt ist die schöne Kleinstadt für die wunderschöne Lagune der 7 Farben. Diese besteht aus 7 Cenoten, die sich verbunden und einen riesigen Süßwassersee gebildet haben, der wunderschön türkisblau leuchtet. Die Lagune der 7 Farben heißt so, weil sie 7 verschiedene Blautöne haben soll. Wir fanden die Farben der Lagune sehr beeindruckend, 7 verschiedene Blautöne konnten wir aber nicht ganz zählen 😀 Bacalar erstreckt sich an der Lagune entlang und wirkt wie eine Stadt am Meer mit vielen Palmen, bunter Streetart und vielen Stegen von denen man in die recht warme Lagune springen kann.
    An einer Badestelle etwas außerhalb konnten wir Stromatholiten, die ältesten Lebewesen der Welt, sehen. Diese wachsen ähnlich wie Korallen durch Bakterien, nur viel langsamer. Da sie ganz bestimmte Lebensbedingungen brauchen, gibt es die nur an wenigen Orten auf der Welt. In dem extrem türkisen Wasser sahen die ganz cool aus.
    Wir haben die Tage in Bacalar viel Zeit an und in der Lagune verbracht, sind wie immer durch den Ort spaziert und haben unsere letzten Tage in Lateinamerika mit leckerem Essen genossen.
    Nach einer Nacht in Cancun fliegen wir heute in das letzte Land unserer Reise. Wir freuen uns auf die anderthalb Wochen USA, bevor es für uns schon wieder nach Hause geht.
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    Renate Löffler

    Noch einmal traumhafte Natur und dann auf ins letzte Abenteuer...Guten Flug und viele interessante neue Eindrücke..

    4/27/22Reply
    Franzi und Kevin

    Einfach atemberaubende Bilder 😍

    4/28/22Reply
     
  • Day173

    Tulum

    April 23 in Mexico ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach den letzten eher kalten Wochen in den Anden, hatten wir Lust auf ein bisschen Sonne. Also entschieden wir kurzerhand noch eine Woche im Warmen einzubauen. Die Wahl wo genau fiel uns dann gar nicht schwer. In den zwei Monaten in Mexiko haben wir uns sehr in das Land verliebt und wollten nun noch zwei Orte besuchen, die wir ausgelassen hatten.
    Also flogen wir von Bolivien über Bogotá in Kolumbien nach Cancún und setzten uns direkt in den Bus nach Tulum. Die kleine Stadt an der Karibikküste ist ein sehr beliebter Urlaubsort besonders bei allen Social Media Fans. Manche Cafés und Restaurants sind perfekt gestylt und laden dazu ein alles zu fotografieren und zu posten. Da das eher nicht so unser Ding ist, waren wir froh in einem ruhigeren nicht ganz so touristischen Teil der Kleinstadt zu wohnen. Wir hatten eine wunderschöne kleine Wohnung mit Balkon, Gemeinschaftsgarten und Pool.
    Am ersten Tag liehen wir uns Fahrräder aus und fuhren die paar Kilometer bis zum Strand. Wie wir vorher schon erfahren hatten, hat Tulum jedoch seit einiger Zeit große Probleme mit Seegras. Am Strand angekommen konnten wir erahnen warum die Strände um Tulum zu den schönsten des ganzen Landes zählen. Der Sand war sehr weiß und weich und überall standen Palmen. Leider war im Wasser und an Land aber meterweit alles voller Seegras. Das hat nicht wirklich zum Baden eingeladen. Also fuhren wir weiter und dann auch schon bald wieder zurück zu unserer Unterkunft. Zum Glück hatten wir ja einen schönen Garten mit Pool.
    Am nächsten Morgen radelten wir dann zu den Mayastätten. Die sind die einzigen, die direkt an der Küste liegen. Es war ganz schön mal eine Mayastätte direkt am Meer zu besuchen. Es war an dem Vormittag aber auch ganz schön voll und wir haben schon beeindruckendere Mayastätten in Mexiko besucht. Anschließend fuhren wir noch etwas an der Küste entlang und tranken noch eine frische Kokosnuss am Strand 🥥🌴
    Die restliche Zeit in Tulum haben wir sehr entspannt verbracht. Wir haben viel im Garten gelegen und gelesen, sehr lecker gegessen und sind ein bisschen durch die Stadt spaziert. Das Gefühl wieder in Mexiko zu sein war sehr schön. Auch wenn wir noch nie in Tulum waren, fühlte sich alles vertraut an. Überall lief mexikanische Musik, es war schön warm und es gab natürlich sehr viel leckeres, wenn auch nicht immer gerade gesundes, Essen.
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  • Day168

    Santa Cruz

    April 18 in Bolivia ⋅ ☀️ 24 °C

    Unsere letzten Tage in Bolivien haben wir in der größten Stadt Santa Cruz verbracht. Über die Stadt gibt aber es gar nicht so viel zu berichten. Wir haben die Tage dort insgesamt vielleicht eine handvoll andere Touristen gesehen und können auch gut verstehen, warum Santa Cruz normalerweise nicht unbedingt oben auf der To do Liste für Bolivien steht. Bis auf den Hauptplatz, der mit vielen hohen Bäumen und Palmen wirklich schön ist, hat die Stadt in unseren Augen nicht so viel zu bieten. Alles andere wirkte ziemlich heruntergekommen und fast alle Geschäfte waren geschlossen. Das kann aber auch gut daran liegen, dass wir am Osterwochenende dort waren. Insgesamt haben wir auch nicht viele Restaurants und Bars gesehen. Da waren wir sehr froh über unser Apartment mit Küche, in der wir dann einfach selbst kochen konnten. Schön fanden wir aber das Wetter. Santa Cruz liegt nicht mehr in den Anden und dadurch ist es schön warm. Die vielen überdachten Gehwege mit Säulen und die Sonne haben uns zwischendurch denken lassen, dass wir irgendwo in der Karbik sind, auch wenn das nächste Meer sehr weit weg ist. Letztendlich eine ganz nette Großstadt, die unserer Meinung nach aber nicht unbedingt einen Besuch wert ist. Wir kamen wegen dem Mangel an internationalen Flügen nicht drum herum dort hinzufahren und haben die letzten Tage dann einfach das beste daraus gemacht.
    So schnell ist nun also unsere Zeit in Bolivien vorbei, das Land in dem wir bisher am wenigsten Zeit verbracht haben - nur zweieinhalb Wochen. Wir hatten aber eine sehr schöne Zeit hier. Vor allem die Tour in die Salz- und Atacamawüste hat uns sehr beeindruckt. Die Natur dort war wunderschön und sehr vielseitig. Aber auch der Titicacasee und die Städte La Paz und Sucre haben uns sehr gut gefallen. Insgesamt ein sehr schönes Land, in dem wir locker noch länger hätten bleiben können, wie in allen Ländern bisher 😅
    Mit der Abreise aus Bolivien endet auch unsere Zeit in Südamerika. Ein Kontinent von dem wir in den letzten 2 einhalb Monaten "nur" 3 Länder besucht haben, der uns aber sehr gut gefallen hat. Wir sind immer wieder erstaunt, wie viele Dinge wir die letzten Wochen und Monate erlebt haben und sind sehr dankbar für all die Erfahrungen und dass bisher alles so gut klappt. Nach Südamerika werden wir irgendwann auf jeden Fall nochmal wiederkommen. Unter anderem steht die Region Patagonien in Argentinien und Chile weit oben auf unserer ellenlangen Reisewunschliste.
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    Kiwi Ria

    Bolivien kommt auch auf meine Liste der Reiseziele, was ich vorher nie so gedacht hätte. Finde eure Berichte über die Wüste mega spannend.

    4/21/22Reply
     
  • Day166

    Sucre

    April 16 in Bolivia ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach den ereignisreichen Tagen im Süden Boliviens brauchten wir erstmal wieder etwas Ruhe, um alles zu verarbeiten und unsere letzten Wochen genauer zu planen. Dafür war die schöne Hauptstadt Sucre perfekt. Wir blieben 4 Nächte in einem Hostel in der Nähe des Hauptplatzes und spazierten viel durch die Innenstadt. Nach den vielen Wochen in den Anden war es in Sucre auch endlich mal wieder wärmer, weil es "nur" auf ca. 2800 m liegt. Die Stadt gefiel uns sehr gut. Die meisten Häuser strahlen weiß und es gibt viele kleine schöne Parks mit Palmen. Unser Lieblingsort war aber defintiv der Markt. Dort waren wir jeden Tag, um Lebensmittel einzukaufen, ein traditionelles Sandwich zu essen oder einen frischen Saft zu trinken. Für uns gibt es in Städten nichts Authentischeres als die Märkte. Dort bekommt man am ehesten einen Einblick in den Alltag der Einheimischen und natürlich ist alles super günstig.Read more

  • Day161

    Atacamawüste 2.0

    April 11 in Bolivia ⋅ ☀️ 12 °C

    Weil es am Abend zuvor so schön war, haben wir uns entschieden zum Sonnenaufgang nochmal in den heißen Quellen zu baden. Also sind wir halb 6 aufgestanden und runter zum Wasser gelaufen. Dort waren wir fünf dann sogar komplett alleine. Anfangs war es noch stockfinster und wir konnten nochmal die Sterne sehen. Nach und nach kam dann langsam die Sonne am Horizont hoch. Währenddessen hat sich ein Flamingo immer näher an unser Becken herangetraut und entspannt im Matsch nach Fressen gesucht. Das war ein einmaliges Erlebnis. Als es dann komplett hell war, machten wir uns auf den Weg zum Frühstück.
    Gestärkt fuhren wir dann zum ersten Highlight des Tages - hinauf auf einen Vulkan. Auf 5000 m Höhe angekommen konnten wir unzählige Geysire und kochende Schlammlöcher sehen. Der Qualm, der aus den Löchern kam, stank extrem nach faulen Eiern. Es war richtig cool die vulkanische Aktivität mal so nah zu sehen und durch die Landschaft zu laufen.
    Anschließend ging es weiter zur ersten und in unseren Augen schönsten Lagune des Tages, der roten Lagune. Dort angekommen liefen wir erstmal einen Berg hinauf und bewunderten die Lagune von oben. Die rote Farbe des Wassers entsteht durch rote Algen und einen erhöhten Kupfergehalt. Die Algen finden natürlich auch Flamingos super. Dadurch sind immer tausende Flamingos in der Lagune. Nachdem wir alles genügend von oben betrachtet hatten, sind wir den restlichen Weg am Ufer entlang gegangen. So waren wir sehr nah an den riesigen Flamingoschwärmen.
    Danach fuhren wir weiter zur stinkenden Lagune. Diese riecht ähnlich wie der Qualm auf dem Vulkan, nur nicht ganz so schlimm. Mit der hellgrün Farbe sah die Lagune aber echt schön aus und einige Flamingos konnten wir auch da entdecken.
    Nach diesen beiden Lagunen fuhren wir weiter durch die Siloli Wüste. Dort war dann gar nichts mehr grün. Um uns herum waren nur noch Sand und Steine. Die weitläufige Landschaft hat uns sehr an einige Regionen im Süden Namibias erinnert. Mitten in der Wüste, windgeschützt von einem Berg, legten wir dann eine kleine Pause zum Mittagessen ein. Anschließend fuhren wir zu zwei weiteren Lagunen. Die waren auch sehr schön, konnten in unseren Augen aber nicht mit den beiden ersten mithalten. Zwischendurch legten wir noch einen kurzen Stopp am Rocktree ein. Das ist ein großer Lavastein, der aussieht wie ein Baum.
    Danach fuhren wir zurück nach Uyuni. Gegen 18 Uhr waren wir dann zurück und unser dreitägiges Abenteuer zu Ende. Weil wir noch ein paar Stunden Zeit hatten bis unser Nachtbus nach Sucre abfuhr, sind wir alle zum Abschluss noch gemeinsam essen gegangen.
    Wir sind sehr begeistert von der Tour. Wir haben innerhalb der 3 Tage so viele unterschiedliche Sachen gesehen und konnten uns von der wunderschönen Landschaft gar nicht satt sehen. Die Weite kann man auf Fotos gar nicht richtig festhalten. Auch mit unserer Gruppe und unserem Guide Carlos haben wir uns super verstanden und hatten viel Spaß.
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    Renate Löffler

    ❤❤

    4/15/22Reply
    Renate Löffler

    Faszinierend ! ...die Geysire , die Krater , die ganze Landschaft , teilweise anmutend wie aus einem Science Fiction Film , oder eine Mondlandschaft.😉..und die Farben , die Flamingos...ect ect...und Eure langen Berichte samt Videos !!!👍🙏😃

    4/15/22Reply
    Franzi und Kevin

    🥰🥰🥰

    4/15/22Reply
    2 more comments
     
  • Day160

    Atacamawüste

    April 10 in Bolivia ⋅ ☀️ 10 °C

    Der zweite Tag unserer Tour startete früh. Nach dem Frühstück ging es direkt weiter. Mit unserem Geländewagen fuhren wir die Hochebene entlang durch wunderschöne Landschaften Richtung Süden. Um uns herum konnten wir die ganze Zeit die hohen Berge mit schneebedeckten Spitzen in der Ferne sehen.
    Unser erster Stopp war das Dorf San Cristobal. Dort fand ein kleiner Festtagsumzug statt, weil hier auch schon der Sonntag vor Ostern gefeiert wird. Anschließend besuchten wir einen Markt, um unsere Wasser- und Snackvorräte aufzufüllen.
    Nach weiteren anderthalb Stunden Fahrt sind wir dann am Sora Canyon angekommen. Die Landschaft dort mit den hohen Felsen und grünen Wiesen dazwischen war sehr schön. Überall um uns herum liefen Lamas umher. Wir spazierten eine Weile gemeinsam durch das Tal und kletterten die hohen Felsen herauf. Von oben hatten wir einen wunderschönen Blick über die weitläufige Landschaft. In einem Haus am Rand des Canyons aßen wir dann Mittag und fuhren anschließend weiter. Unterwegs begegneten uns immer mal wieder Herden von Lamas - "Sexy Lamas" wie Carlos so gerne sagt, weil ihre Ohren oft mit bunten Bommeln geschmückt sind.
    Danach fuhren wir weiter durch die Atacamawüste. Eine riesige Wüste, die sich von Chile, den Nordwesten Argentiniens über Bolivien und Südperu ersteckt. Unterwegs hielten wir kurz an einer Lagune an, an der "giftiges Salz" abgebaut wird. Das wird in der Industrie dann zum Beispiel für die Herstellung von Autofensterglas verwendet.
    Nach einer ganzen Weile Fahrt sind wir dann endlich im Dreiländereck zwischen Argentinien, Chile und Bolivien angekommen. Dort gibt es eine grüne Lagune, die als wir da waren aber gar nicht wirklich grün aussah. Das kann aber auch auch gut an der Sonne liegen, die schon recht tief stand. Es war aber trotzdem ganz cool mal am südlichsten Punkt Boliviens zu sein.
    Danach sind wir wieder eine halbe Stunde zurück zu unserer Unterkunft für diese Nacht gefahren. Das Besondere da war, dass es 100 m von unserem Haus entfernt heiße Quellen gab, die durch den Vulkan erwärmt werden. Nach einem leckeren Abendessen wollten wir uns das natürlich nicht entgehen lassen und haben uns mit einem Bierchen in die bis zu 38 Grad warmen Becken gesetzt. Es war richtig schön in dieser Kälte nachts im Dunkeln im warmen Wasser zu sitzen und die Sterne anzusehen. Wir konnten die Milchstraße sehr deutlich erkennen und Thomas hat sogar eine Sternschnuppe gesehen. Das war der perfekte Abschluss des Tages.
    Wir saßen an dem Tag zwar ziemlich viel im Auto, um in den südlichsten Teil Boliviens zu gelangen, die Landschaften während der Fahrt und den Stopps waren aber atemberaubend und jede Minute Fahrt wert.
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    Franzi und Kevin

    Super süß 🥰

    4/15/22Reply