Madagascar
Anosivavaka

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Travelers at this place
    • Day2

      Ankunft in Antananarivo

      December 22, 2019 in Madagascar ⋅ ☁️ 22 °C

      Schon eine halbe Stunde vor geplanter Ankunft landen wir auf dem Mini-Flughafen in der 5 Millionen Einwohner Hauptstadt Madagaskars. Da unsere Ethiopian Maschine der einzige Flieger weit und breit ist, geht das Aussteigen, der Gesundheitscheck (bei jedem Ankommenden wird Fieber gemessen und eine Gelbfieber-Abfrage verlangt), das Bezahlen des Visums (derzeit €35) und die Passkontrolle wirklich flott und unkompliziert von Statten. Bei der Gepäckausgabe müssen wir etwas länger warten, aber alle 3 Koffer kommen nach einer gefühlten Ewigkeit doch in unser Blickfeld und wir sind sehr happy darüber, da die nächste Maschine aus Addis Abeba erst wieder in 2 Tagen in Antananarivo landet.

      Auch unser Guide, ein wirklich sehr netter Kerl namens Hery, hat schon auf uns außerhalb des Ankunftsterminals gewartet. Das Auto, in dem wir die Rundreise bestreiten werden, ist geräumig, wirkt relativ neu und macht einen guten Gesamteindruck.

      Das Madagaskar ein sehr armes Land ist (das 6.ärmste weltweit), wird kurz nach unserer Ankunft bereits das erste Mal klar. Kinder warten schon bettelnd vor unserem Auto und auch auf dem 13 km langen Weg vom Flughafen zum Hotel wird deutlich sichtbar, von wie wenig die meisten Menschen hier leben müssen (dreiviertel der Menschen in Madagaskar leben unter der Armutsgrenze, heißt, diese Menschen haben nur knapp 1 USD pro Tag zum Leben). Die Armut ist wirklich überall zu spüren!

      Bei dem schönen Bahnhof Antananarivos, in dem noch heute Züge verkehren (allerdings nur für Güter), machen wir einen kurzen Stopp, damit wir fotografieren können. Unser Guide fährt uns direkt vor das Gebäude, aus dem Fenster zu fotografieren sei in der Großstadt zu gefährlich. Diebstähle, auch aus Autos, seien in Antananarivo scheinbar keine Seltenheit. Naja, wie in allen Großstädten dieser Welt halt!

      Nachdem uns Hery beim Hotel Residence Lapasoa abgesetzt hatte, uns noch Wasser besorgt hatte und uns mit den wichtigsten Infos versorgt hatte, machen wir uns erstmal frisch, anschließend beschließen wir, die Hotelumgebung zu erkunden. Recht lange dauert diese Erkundungstour allerdings nicht, da am Sonntag alles geschlossen hat, wir auf wenigen Metern als einzige Europäer gefühlt 10x angebettelt werden und es leider nicht wirklich was zu sehen gibt. Da wir eh müde sind, beschließen wir uns die restliche Zeit bis zum Abendessen mit "Skip Bo" Spielen zu vertreiben.

      Um 19.00 sperrt das Restaurant "Kudeta", das sich in unserem Hotel befindet und zu einem der besten Antananarivos zählen soll, auf. Da wir noch nicht viel gegessen haben und schon unendlich müde sind, sind wir um 19.05 die ersten Gäste 😊 Als wir die Speisekarte erhalten, denken wir, komisch, da gibt es keine richtigen Hauptspeisen, aber gut, wir finden uns was, daher bestellen wir. Das Essen schmeckt gut, aber die Portionen sind nicht besonders groß. Als wir den Kellner dann noch fragen, ob es nur die eine Nachspeise des Tagesangebots gäbe, verneint er dies und bringt uns wieder eine Karte. Diesesmal mit jeder Menge lecker klingenden Hauptspeisen und einer Vielfalt an Nachspeisen. Zuerst etwas enttäuscht, dass der Kellner nicht schon früher mit dieser "Spezialkarte" rausgerückt ist, bemerke ich nach Kurzem plötzlich, dass es sich um die selbe Karte wie beim ersten Mal handelt, wir aber aufgrund unserer Müdigkeit nicht mehr realisiert haben, dass man auch umblättern hätte können und das Restaurant noch mehr zu bieten hat als nur Vorspeisen 🤣🤣🤣

      Um unseren "Fehler" wieder auszumerzen bestellen wir natürlich noch zwei leckere Nachspeisen - Schokoladenvariation und Profiteroles, beides sehr schmackhaft und Schokolade löst ja bekanntlich auch Glückshormone aus, die wir nach dem Speisekarten-Fauxpas auch dringend benötigten 🤣.
      Preislich für Madagaskar im höheren Segment liegend, zahlen wir für österreichische Verhältnisse relativ wenig und am Ende unserer Rundreise verbringen wir nochmals eine Nacht im Hotel Residence Lapasoa und dann werden wir uns noch durch die Hauptgänge des "Kudeta" schlemmen!

      Nach dem Essen fallen wir alle todmüde ins Bett. Morgen heißt es auch schon bald aufstehen, denn um 7.00 ist bereits Abfahrt!!
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      Traveler

      Wie hat das geschmeckt? Oben sieht es nach Käse aus, unten könnte es Gemüse sein? 😊

      12/27/19Reply
      Traveler

      Ist ein Quiche Lorraine. Oben Käse, unten Gemüse und Speck

      12/27/19Reply
       
    • Day12

      Zurück in die Hauptstadt Antananarivo

      January 1, 2020 in Madagascar ⋅ 🌧 20 °C

      Unser letzter Tag in Madagaskar ist angebrochen, morgen geht es schon wieder nach Hause.
      Den Tag beginnen wir gemütlich mit einem ausgiebigen Frühstück mit einem letzten Blick aufs Meer, das heute ganz ruhig vor uns liegt. Wir spielen noch ein Neujahrs-Skip Bo, dann checken wir im Le Paradisier Hotel aus und werden zum etwa 45 Minuten entfernten Flughafen nach Tulear gebracht.

      Der Flughafen ist mini und als wir dort ankommen, ist noch nicht wirklich viel los. Es wurde uns dringend geraten, 2,5 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, aber wie wir feststellen, ist das ein wenig übertrieben. Aber ob wir hier oder im Hotel rumsitzen, ist auch egal. Reisetage, die einen Flug inkludieren, sind immer ein wenig mühsam.

      Madagascar Airlines ist bekannt dafür, verspätet zu sein und so ist auch unser Flug von einer Verspätung betroffen. Aber zum Glück sind es nur 30 Minuten, wir haben schon Geschichten über 2-tägige Verspätungen gehört.

      Gegen 11.00 beginnt der Check-in, der zügig voran geht. Der Security-Check geht hier noch von Hand. Der Rucksack wird geöffnet, reingeschaut und fertig. Hier wird noch keine moderne Technik eingesetzt.

      Im Abflugbereich (es gibt ein Gate), ist auch nicht wirklich viel los, einzig das kleine Restaurant hat geöffnet. Hier können wir wenigstens noch einen kühlen Drink zu uns nehmen.

      Um 13.30 beginnt das Boarding (ursprüngliche Abflugzeit wäre 12.55 gewesen) und wir stellen fest, dass AirMadagascar besser ist als erwartet. Der Flieger ist nur halb voll und so können wir uns bei dem einstündigen Flug nach Tana schön ausbreiten.

      In Tana angekommen, schüttet es wie aus Eimern und die Landebahn ist voller Wasser. Aber der Pilot setzt die Maschine gut auf und setzt uns wohlbehalten auf Flughafen ab.

      Nachdem wir unsere Koffer erhalten haben, eine schöne Überraschung: Hery holt uns vom Flughafen ab. Als er uns in Ifaty verließ, war noch nicht klar, wer uns in Tana abholen würde, aber wir freuen uns sehr, dass er derjenige ist. Im Auto die nächste Überraschung: da wir seiner Frau Kleidung und eine Handtasche mitbrachten, bekommen wir von ihr als Geschenk fünf Packungen wilden Pfeffer. Das ist wirklich eine seeeeehr nette Geste, über die wir uns riesig freuen.

      Hery bringt uns ins Hotel, das Lapasoa und diesesmal dürfen Mama und ich in der Suite einchecken. Das Zimmer ist riesig und wirklich schön! Wir machen uns etwas frisch, dann gehen wir noch ins Le Rossini, einem Lokal in der Nähe des Hotels, Abendessen. Das Kudeta Restaurant hat leider bis 3.1.20 geschlossen. Somit können wir uns nicht mehr durch die Hauptgerichte schlemmen. Aber auch das Essen im Le Rossi ist hervorragend und so haben wir einen schönen letzten Abend in Madagaskar!!!
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    • Day4

      Thanks A Lot, Francis!

      September 7, 2019 in Madagascar ⋅ ⛅ 73 °F

      Either because of my poor timing.. or His Holiness visit, it turns out to be a bit too hectic to go into City Centre.. Lots of traffic and road closures to add to the already normal congestion in Tana.Read more

    • Day172

      Antananarivo

      October 25, 2017 in Madagascar ⋅ 🌙 17 °C

      We spent a few days here visiting a few of the palaces, going to a nice lunch, but mostly just reveling in the modern conveniences of running water, electricity and air conditioning! We also tried to avoid big crowds to reduce our chances of being exposed to the plague as the outbreak has become much more serious in the past weeks.Read more

    • Day81

      Rova, Antananarivo

      April 21, 2018 in Madagascar ⋅ 🌬 22 °C

      The queen's palace before the French colonialization took over. The building was burned out during a political uprising n the 90s. The shell remains and is under restoration, work being done in African time. The second pic is of royal tombs next to the Queen's palace. The 3rd is of the royal chapel. If it looks Protestant, it is. English missionaries were present before the French, and the church is very reformed, center pulpit and all. The last 3 pics are of the King's palace, from before the Queen's. It is a reconstruction based on the record. First id the door with it's representation of the importance of the feminine in Malagasy culture. The the king's elevated bed in the NE corner. Then the kitchen/eating/reception area.Read more

    • Day85

      Antananvario

      July 17, 2019 in Madagascar ⋅ ⛅ 18 °C

      Goodbye South Africa- hello Madagaskar!
      Nach gut 1 1/2 Monaten verlassen wir Südafrika und fliegen nach Madagaskar. Die Insel ist unser letzter Stopp in Afrika und wir bleiben hier 10 Tage.
      Natürlich müssen wir uns nun wieder von einem eher westlichen Leben, wie wir es in Südafrika führen konnten, auf ein “typisch“ afrikanisches Leben umstellen. Es gibt nicht so einfach Supermärkte zu finden, lauter, recht ungeregelter Verkehr, so gut wie keine Weiße, keine Küchen in den Hostels, usw.- kleiner Kulturschock.

      Der Kulturschock ist immer noch nicht ganz überwunden- die laute und dreckige Großstadt hilft da kein bisschen. Auch sicher fühlen wir uns hier nicht unbedingt, Taschendiebe sollen sehr viele unterwegs sein. Trotzdem laufen wir zum Rova von Antananarivo (der Kaiserpalast von Madagaskar), um einen Ausblick auf die Stadt zu bekommen. Die Größe und die vielen aneinandergereihten Häuser haben mich etwas an Jaipur in Indien erinnert. Jaipur gefällt mir allerdings besser als Antananvario, daher bin ich froh, dass es morgen auf Inselerkundungstour geht. Diese fünftägige Tour führt uns an die Westküste der Insel, wo es die typischen Affenbrotbäumen und den Lemuren- Nationalpark gibt. Auf dieser Tour begleitet uns ein Guide ( alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren ist in Madagaskar recht gefährlich und wird von allen abgeraten). Das macht die Tour natürlich umso teurer- hier in Madagaskar gilt nicht das “Gesetz“: in Afrika ist's günstig. Hier ist nämlich absolut gar nichts günstig (außer das Essen vielleicht). Eine andere Wahl ohne Tour und Guide Madagaskar zu erkunden haben wir nicht wirklich, da unsere Zeit begrenzt und uns die Sicherheit seit dem Überfall sehr wichtig ist. Also beißen wir in den 800€ sauren Apfel und werden mit Gaps (unserem Guide) die Westküste Madagaskars bewundern. Hoffentlich ist es sein Geld wert!! Und hoffentlich reicht das Geld hintenraus noch....

      Apropo Geld: die Geldbeschaffung war hier mal wieder kompliziert und sehr anstrengend. Was in Südafrika noch einfach ging (von einem Bankarbeiter Geld von meiner Karte auszahlen lassen) war in Madagaskar wiederum nicht möglich. Also musste das Geld wieder über Western Union geschickt werden. In Südafrika benötigten sie einen Kontrollanruf von Papa, dass er das Geld wirklich nach Südafrika schicken will, in Madagaskar brauchten sie eine Unterkunftsbestätigung für Antananvario. Dieses Dokument kann allerdings nur die Chefin des Hotels ausfüllen. Sie war natürlich nicht im Haus, weshalb wir 2h auf sie warten mussten.
      Bei der Bank war dann natürlich auch viel los was dann auch nochmal lange gedauert hat, aber tatsächlich habe ich dann das Geld nach 5h in der Hand gehalten. Für 2min war ich Millionärin (in madagassischer Währung).
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    • Day5

      Madagascar Uber

      September 8, 2019 in Madagascar ⋅ ⛅ 64 °F

      20000AR fare to airport. What happens when you forget to tell front desk the night before that you need the free airport shuttle. The airport shuttle driver is kind of on call with advance notice.

    • Day5

      Hotel Anouk

      September 8, 2019 in Madagascar ⋅ ⛅ 64 °F

      A nice stay for about 45USD per night with free airport shuttle. There's also a travel agency in the building that can arrange local trips. Lots of shops and restaurants nearby.

    You might also know this place by the following names:

    Anosivavaka

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