Madagascar
Antananarivo

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10 travelers at this place

  • Day29

    Erfahrungen

    November 27, 2019 in Madagascar ⋅ ⛅ 29 °C

    Unser letzter Brückentag vor dem Rückflug. Nachdem unsere Reise am Ende doch gut geklappt hat ist der Tag eigentlich "übrig". Wir laufen nochmal durchs Zentrum, treffen wieder viele bettelnde Kinder und spazieren durch den Markt.
    Ich hatte mir irgendwo mein Armbanduhren-Glas angeschlagen und dachte im Paradies der Reparierer könnte man das sicher leicht ersetzen. Das war zwar so, aber die Methoden waren abenteuerlich,Methode aus zwei mach eins. Mit Alkoholflamme den Kleber in einer anderen Uhr gelöst, der Versuch das Glas zu montieren scheitert: Abgesplittert. Auf meinen Protest hin wird ein anderes Glas von einem Kollegen am Nachbarstand montiert, leider nicht flach (Mineralglas) sondern gewölbt (Kunststoff). Aber da das alte Glas ja inzwischen zerbrochen war zumindest brauchbar. Kostenpunkt: 25000 Ariary, 6€. Viel zu viel sagt die beste Ehefrau
    von allen, wahrscheinlich hat sie Recht. Also: Erfahrung gesammelt.
    Sonst ist alles so bunt und trubelig wie immer.
    Morgen kurz nach 11:00 h geht's zum Flughafen. Das Taxi, das uns hergebracht hat, holt uns wieder ab.
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  • Day28

    Isoraka und Waterfront

    November 26, 2019 in Madagascar ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir haben heute die Gelegenheit genutzt um die Galerie von Pierrot Men, "dem" malegassischen Fotografen der Zeit, zu besuchen. Seine Bilder zeigen das Leben sehr authentisch und sind einfach toll. Auch bei den Landschaftsaufnahmen kann man nur vor Neid erblassen. Er fotografiert aber schon mehr als 40 Jahre und hat ein entsprechendes Portfolio. Ich kann Fotobegeisterten seine Homepage http://www.pierrotmen.com/ nur empfehlen. Wir haben auch etwas mitgenommen, der Meister selbst hat es eingepackt und ich hab' ihn nicht erkannt. Zwar hatte ich ein paar Worte auf Französisch mit ihm gewechselt aber rasch gemerkt dass mein Fotovokabular da sehr begrenzt ist.
    Die Galerie ist im Waterfront Einkaufszentrum auf der anderen Seite der Stadt, die Taxifahrt war ganz schön turbulent und ging durch spezialisierte Bereiche für Autoreparatur, gebrauchte Ersatzteile, Reifen usw. und dauerte ziemlich lange.
    Im heftigen Gewitterregen gings zurück, wir haben grad gegenüber noch ein sehr kleines Museum für Kunst und Archäologie der Universität besucht (ziemlich traurig) und sind nochmal durch den Stadtteil gebummelt.
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  • Day28

    Vanille

    November 26, 2019 in Madagascar ⋅ 🌙 19 °C

    Unsere Nachforschungen haben ergeben dass auch hier der Vanillepreis pro Kilo den SiIberpreis deutlich übersteigt, pro Gramm werden bei guter Qualität 5000 Ariary verlangt, d. h. 100gr kosten 121€. Das war uns bei der begrenzten Haltbarkeit der Schoten doch zuviel. Auf der Strasse wird für weniger als die Hälfte angeboten, bei der unsicheren Qualität haben wir uns aber nicht getraut.Read more

  • Day4

    Musée de la Photo Madagascar

    November 2, 2019 in Madagascar ⋅ ⛅ 23 °C

    Das Wetter ist wieder schön, wir sind etwas müde da sich während des Regens gestern Nacht die "Bordsteinschwalben" und ihre Kunden unter dem Vordach am Gebäude gegenüber vom Hotel getroffen haben. Sie waren ziemlich laut.
    Das Fotomuseum liegt oben auf dem Berg im Stadteil Andohalo, nur 2,6km vom Zentrum, allerdings hatten wir Probleme einen Taxifahrer zu finden der uns zu vernünftigem Preis hochfahren wollte. Die 7000 Aiary, die der Reiseführer vorschlägt, wird bei "Vazaha", den Weissen, anscheinend nicht akzeptiert. Man verlangte 20.000 Ar von uns, wir haben dann bei 12.000 Ar akzeptiert (3€).
    Der Blick von oben über die Stadt ist toll, der Weg zu Fuss wieder zum Zentrum auch sehr interessant, man bekommt einige Einblicke ins Alltagsleben. Das Museum selbst hat leider kaum Originalbilder, meist sind die Bilder digitalisiert und in Videoform mit Sprache anzuschauen. Die Zeit reicht von den Anfängen der Fotografie im 19. Jahrhundert bis ca. 1960. Ein paar Exponate eines heutigen bekannten Fotografen (Laland) gab's auch.
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  • Day27

    La Residence Lapasoa

    November 25, 2019 in Madagascar ⋅ ⛅ 23 °C

    Der Flug hat geklappt und wir sind nach 1:35 h gut in Antananarivo gelandet. Es war Mittagszeit und die Taxifahrt zum Hotel lief zügig.
    Unser Hotel ist ein altes Haus von 1889, schön renoviert und mit alten Möbeln ausgestattet. Das Zimmer ist etwas klein hat aber einen Balkon. Unser Heimflug geht erst am 28.11. (aus Sicherheitsgründen falls wieder ein Flug ausfällt oder sich verspätet) um 14:30 und so bleibt uns noch etwas Zeit hier.
    Das Hotel liegt im Isoraka-Viertel, in der Nähe vom Präsidentenpalast. Ein Altstadtviertel mit kolonialen Villen, kleinen Geschäften. Auch eine schönen Patisserie gibt es, der Salon de Thé ist allerdings ziemlich angestaubt.
    Es weihnachtet hier übrigens auch, der Kunstbaum steht im Supermarkt.
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  • Day2

    Ankunft in Antananarivo

    December 22, 2019 in Madagascar ⋅ ☁️ 22 °C

    Schon eine halbe Stunde vor geplanter Ankunft landen wir auf dem Mini-Flughafen in der 5 Millionen Einwohner Hauptstadt Madagaskars. Da unsere Ethiopian Maschine der einzige Flieger weit und breit ist, geht das Aussteigen, der Gesundheitscheck (bei jedem Ankommenden wird Fieber gemessen und eine Gelbfieber-Abfrage verlangt), das Bezahlen des Visums (derzeit €35) und die Passkontrolle wirklich flott und unkompliziert von Statten. Bei der Gepäckausgabe müssen wir etwas länger warten, aber alle 3 Koffer kommen nach einer gefühlten Ewigkeit doch in unser Blickfeld und wir sind sehr happy darüber, da die nächste Maschine aus Addis Abeba erst wieder in 2 Tagen in Antananarivo landet.

    Auch unser Guide, ein wirklich sehr netter Kerl namens Hery, hat schon auf uns außerhalb des Ankunftsterminals gewartet. Das Auto, in dem wir die Rundreise bestreiten werden, ist geräumig, wirkt relativ neu und macht einen guten Gesamteindruck.

    Das Madagaskar ein sehr armes Land ist (das 6.ärmste weltweit), wird kurz nach unserer Ankunft bereits das erste Mal klar. Kinder warten schon bettelnd vor unserem Auto und auch auf dem 13 km langen Weg vom Flughafen zum Hotel wird deutlich sichtbar, von wie wenig die meisten Menschen hier leben müssen (dreiviertel der Menschen in Madagaskar leben unter der Armutsgrenze, heißt, diese Menschen haben nur knapp 1 USD pro Tag zum Leben). Die Armut ist wirklich überall zu spüren!

    Bei dem schönen Bahnhof Antananarivos, in dem noch heute Züge verkehren (allerdings nur für Güter), machen wir einen kurzen Stopp, damit wir fotografieren können. Unser Guide fährt uns direkt vor das Gebäude, aus dem Fenster zu fotografieren sei in der Großstadt zu gefährlich. Diebstähle, auch aus Autos, seien in Antananarivo scheinbar keine Seltenheit. Naja, wie in allen Großstädten dieser Welt halt!

    Nachdem uns Hery beim Hotel Residence Lapasoa abgesetzt hatte, uns noch Wasser besorgt hatte und uns mit den wichtigsten Infos versorgt hatte, machen wir uns erstmal frisch, anschließend beschließen wir, die Hotelumgebung zu erkunden. Recht lange dauert diese Erkundungstour allerdings nicht, da am Sonntag alles geschlossen hat, wir auf wenigen Metern als einzige Europäer gefühlt 10x angebettelt werden und es leider nicht wirklich was zu sehen gibt. Da wir eh müde sind, beschließen wir uns die restliche Zeit bis zum Abendessen mit "Skip Bo" Spielen zu vertreiben.

    Um 19.00 sperrt das Restaurant "Kudeta", das sich in unserem Hotel befindet und zu einem der besten Antananarivos zählen soll, auf. Da wir noch nicht viel gegessen haben und schon unendlich müde sind, sind wir um 19.05 die ersten Gäste 😊 Als wir die Speisekarte erhalten, denken wir, komisch, da gibt es keine richtigen Hauptspeisen, aber gut, wir finden uns was, daher bestellen wir. Das Essen schmeckt gut, aber die Portionen sind nicht besonders groß. Als wir den Kellner dann noch fragen, ob es nur die eine Nachspeise des Tagesangebots gäbe, verneint er dies und bringt uns wieder eine Karte. Diesesmal mit jeder Menge lecker klingenden Hauptspeisen und einer Vielfalt an Nachspeisen. Zuerst etwas enttäuscht, dass der Kellner nicht schon früher mit dieser "Spezialkarte" rausgerückt ist, bemerke ich nach Kurzem plötzlich, dass es sich um die selbe Karte wie beim ersten Mal handelt, wir aber aufgrund unserer Müdigkeit nicht mehr realisiert haben, dass man auch umblättern hätte können und das Restaurant noch mehr zu bieten hat als nur Vorspeisen 🤣🤣🤣

    Um unseren "Fehler" wieder auszumerzen bestellen wir natürlich noch zwei leckere Nachspeisen - Schokoladenvariation und Profiteroles, beides sehr schmackhaft und Schokolade löst ja bekanntlich auch Glückshormone aus, die wir nach dem Speisekarten-Fauxpas auch dringend benötigten 🤣.
    Preislich für Madagaskar im höheren Segment liegend, zahlen wir für österreichische Verhältnisse relativ wenig und am Ende unserer Rundreise verbringen wir nochmals eine Nacht im Hotel Residence Lapasoa und dann werden wir uns noch durch die Hauptgänge des "Kudeta" schlemmen!

    Nach dem Essen fallen wir alle todmüde ins Bett. Morgen heißt es auch schon bald aufstehen, denn um 7.00 ist bereits Abfahrt!!
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  • Day12

    Zurück in die Hauptstadt Antananarivo

    January 1 in Madagascar ⋅ 🌧 20 °C

    Unser letzter Tag in Madagaskar ist angebrochen, morgen geht es schon wieder nach Hause.
    Den Tag beginnen wir gemütlich mit einem ausgiebigen Frühstück mit einem letzten Blick aufs Meer, das heute ganz ruhig vor uns liegt. Wir spielen noch ein Neujahrs-Skip Bo, dann checken wir im Le Paradisier Hotel aus und werden zum etwa 45 Minuten entfernten Flughafen nach Tulear gebracht.

    Der Flughafen ist mini und als wir dort ankommen, ist noch nicht wirklich viel los. Es wurde uns dringend geraten, 2,5 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, aber wie wir feststellen, ist das ein wenig übertrieben. Aber ob wir hier oder im Hotel rumsitzen, ist auch egal. Reisetage, die einen Flug inkludieren, sind immer ein wenig mühsam.

    Madagascar Airlines ist bekannt dafür, verspätet zu sein und so ist auch unser Flug von einer Verspätung betroffen. Aber zum Glück sind es nur 30 Minuten, wir haben schon Geschichten über 2-tägige Verspätungen gehört.

    Gegen 11.00 beginnt der Check-in, der zügig voran geht. Der Security-Check geht hier noch von Hand. Der Rucksack wird geöffnet, reingeschaut und fertig. Hier wird noch keine moderne Technik eingesetzt.

    Im Abflugbereich (es gibt ein Gate), ist auch nicht wirklich viel los, einzig das kleine Restaurant hat geöffnet. Hier können wir wenigstens noch einen kühlen Drink zu uns nehmen.

    Um 13.30 beginnt das Boarding (ursprüngliche Abflugzeit wäre 12.55 gewesen) und wir stellen fest, dass AirMadagascar besser ist als erwartet. Der Flieger ist nur halb voll und so können wir uns bei dem einstündigen Flug nach Tana schön ausbreiten.

    In Tana angekommen, schüttet es wie aus Eimern und die Landebahn ist voller Wasser. Aber der Pilot setzt die Maschine gut auf und setzt uns wohlbehalten auf Flughafen ab.

    Nachdem wir unsere Koffer erhalten haben, eine schöne Überraschung: Hery holt uns vom Flughafen ab. Als er uns in Ifaty verließ, war noch nicht klar, wer uns in Tana abholen würde, aber wir freuen uns sehr, dass er derjenige ist. Im Auto die nächste Überraschung: da wir seiner Frau Kleidung und eine Handtasche mitbrachten, bekommen wir von ihr als Geschenk fünf Packungen wilden Pfeffer. Das ist wirklich eine seeeeehr nette Geste, über die wir uns riesig freuen.

    Hery bringt uns ins Hotel, das Lapasoa und diesesmal dürfen Mama und ich in der Suite einchecken. Das Zimmer ist riesig und wirklich schön! Wir machen uns etwas frisch, dann gehen wir noch ins Le Rossini, einem Lokal in der Nähe des Hotels, Abendessen. Das Kudeta Restaurant hat leider bis 3.1.20 geschlossen. Somit können wir uns nicht mehr durch die Hauptgerichte schlemmen. Aber auch das Essen im Le Rossi ist hervorragend und so haben wir einen schönen letzten Abend in Madagaskar!!!
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You might also know this place by the following names:

Antananarivo, አንታናናሪቮ, أنتاناناريفو, Горад Антананарыву, Антананариву, ཨེན་ཊ་ན་ན་རི་བོ།, ئانتاناناریڤۆ, Ανταναναρίβο, آنتاناناریوو, אנטננריבו, अन्टाननरीवो, Անտանանարիվու, TNR, Antananarívó, アンタナナリボ, ანტანანარივუ, 안타나나리보, Antananaryvas, Антананариво, ആന്റനനറീവൊ, अंतानानारिव्हो, ਅੰਤਾਨਾਨਾਰੀਵੋ, Antananarywa, انٹاناناریوو, Antananarifo, அண்டனானரீவோ, อันตานานาริโว, Антананаріву, اینٹانانیریو, Antananariwo, אנטאנאנאריווא, 安塔那那利佛, 塔那那利佛

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