Madagascar
Ferme de Ranohira

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4 travelers at this place:

  • Day7

    Isalo Nationalpark

    December 27, 2019 in Madagascar ⋅ ☀️ 32 °C

    Die Nacht war nicht so toll, denn ich konnte kaum schlafen. Die Hitze in unserem Zimmer hat mir Schweißbäche den Rücken runterlaufen lassen und so war an eine angenehme Nacht nicht zu denken. Nichtsdestotrotz heißt es auch heute wieder bald aufstehen, denn eine Wanderung durch den Isalo Nationalpark steht auf dem Programm.
    Da es in diesem Teil Madagaskars im Sommer sehr heiß wird, sollten wir nicht zu spät starten und so brechen wir bereits um 7.00, nach einem kurzen Frühstück, auf.
    Am Eingang des Nationalparks wartet schon unser Guide, Peter, auf uns. Nach einer kurzen Autofahrt über die wohl schlechteste Straße, die wir bis jetzt hatten (Lehmpiste mit elefantengroßen Schlaglöchern), kommen wir beim Parkplatz, von dem unsere Wanderung startet, an. Wie immer erwartet uns schon ein Rudel Kinder, die wir, bevor wir unsere Tour starten, mit Schlecker versorgen,über die sie sich sehr freuen.

    Gegen 7.45 wandern wir los, es ist jetzt schon brütend heiß. Das erste Stück geht es über jede Menge Stufen bergauf, aber wir sind froh, dass der anstrengendere Teil schon am Morgen absolviert wird, denn wir können schon erahnen, wie heiß es heute noch werden wird.

    Peter ist ein toller Guide und Animal Spotter zugleich. Während unserer 7 km langen, zum Glück zum Großteil flachen Wanderung, zeigt er uns viele Tiere, klärt uns über die lokalen Begräbnisrituale auf und zeigt uns die wunderschönen Landschaften, die dieser Nationalpark zu bieten hat.

    Die erste Etappe unserer Wanderung, die etwa 1.5 Kilometer lang ist, führt uns zu einem Aussichtspunkt, von dem wir einen hervorragenden Überblick über den sogenannten Grand Canyon Madagaskars haben.

    Auf dem Weg zum Aussichtspunkt erfahren wir nicht nur über lokale Begräbnisrituale, sondern können auch schon die ersten Gräber sehen (im Laufe unserer Wanderung kommen wir noch sn zahlreichen weiteren Gräbern vorbei), Höhlen in Felsen, in denen Tote 5-7 Jahre lang in einem Holz- oder Eisensarg aufbewahrt werden. Nach dieser Zeit kehren die Verwandten zum Grab zurück, holen die Gebeine aus dem Sarg, reinigen diese, schmieren sie mit Zebufett ein und bringen sie erstmal nach Hause. Dort wird ein großes Fest zu Ehren des Toten gefeiert. Anschließend werden die menschlichen Überreste zurück in den Nationalpark gebracht und in einer "finalen" Höhle, zu der man sich abseilen muss, für immer abgelegt. Ein für uns völlig neues Ritual.

    Aber nicht nur Gräber bekommen wir zu Gesicht, sondern auch endemische Eidechsen, Chamäleons, verschiedene Vögel und feuerfeste Bäume.
    Wir brauchen vom Parkplatz zum Aussichtspunkt knapp 1,5 Stunden, denn wir bleiben oft stehen um Fotos zu schießen oder die Landschaft und Flora und Fauna zu bewundern.
    Beim Aussichtspunkt genießen wir den Ausblick ein Weilchen, es ist wirklich wunderschön hier. Die Sonne wird von Minute zu Minute stärker und so ist die zweite Etappe schon eine sehr schweißtreibende Angelegenheit.
    Sie führt uns zu einem natürlichen Swimmingpool, bei dem wir uns ein wenig erfrischen können.
    Auf dem Weg dorthin zeigt uns Peter eine Stabschrecke bzw.den Busch in dem dieses Insekt sitzt. Er bittet uns das Tier zu finden, aber selbst als er hindeutet, ist dieses Insekt, das exakt wie in Ast aussieht, kaum zu entdecken *erst als er es anstupst und es sich bewegt, können wir es ausmachen). Es ist immer wieder erstaunlich, welch Kreaturen die Natur hervorbringt!

    Nach einer längeren Pause im Schatten beim Naturswimmingpool, steht die längste Etappe (4 Kilometer) der Wanderung auf dem Programm. Der Weg selbst ist überhaupt nicht schwierig, aber da es in diesem Teil des Nationalparks nur wenige Bäume gibt, die Schatten spenden könnten, ist das Gehen in der prallen Sonne, eine anstrengende Angelegenheit. Aber auch in diesem Teilabschnitt gibt es interessante Dinge zu entdecken. So macht Peter zum Beispiel einen Skorpion mit Babies ausfindig. So etwas habe ich noch nie gesehen. Die Babies sitzen alle am Körper der Skorpionmutter und so kann man nur ihren Kopf und Teile des Schwanzes sehen.

    Gegen Mittag kommen wir schweißgebadet zu einem Campingplatz, wo wir erstmal im Schatten rasten und vieeeel Wasser trinken. Bevor es zurück zum Auto, das auf einem anderen Parkplatz, wie dem, bei dem wir ausgestiegen sind, wartet, zeigt uns Peter noch Kattas und eine Boa. Noch ein Tier, das ich noch nie in freier Wildbahn gesehen habe.

    Es war eine tolle Wanderung (trotz der Hitze) und gegen 14.00 sind wir wieder zurück im Hotel, wo wir uns erstmal erfrischen und ein kleines Mittagessen zu uns nehmen. Um 16.00 gönnen meine Mama und ich uns eine Massage, die am Zimmer gemacht wird. Eine gute Entspannung nach unserer Wanderung!

    Vor dem Abendessen spielen wir noch je eine Partie Skip Bo und Phase 10 und obwohl es schon später Nachmittag ist, ist es immer noch fast unerträglich heiß!

    Zum Abendessen im hoteleigenen Restaurant laden wir auch Hery nochmals ein, es ist schon unser letzter gemeinsamer Abend. Morgen fahren wir ja nach Ifaty, wo wir noch ein paar Tage Badeurlaub machen. Da wir dort keinen Guide mehr brauchen, verlässt uns Hery morgen leider auch schon wieder. Wir werden ihn bestimmt vermissen!

    Nach dem gemütlichen Essen mit sehr netten Gesprächen gehts ins Bett. Eine weitere heiße Tropennacht steht bevor! Vielleicht kann ich ja diesesmal besser schlafen!
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  • Day13

    Isalo NP Day 2

    April 23, 2018 in Madagascar ⋅ ⛅ 20 °C

    Today we hiked up to the top of the park to view the sandstone rock formations. We also saw ring-tailed lemurs, a jewelled chameleon and a grass snake but have run out of photo slots.

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Ferme de Ranohira

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