A 15-day adventure by Marion
  • Day15

    Rückreise

    September 23 in Greece ⋅ ☁️ 25 °C

    Um 5 Uhr morgens hat mich der Wecker aus dem Bett geschmissen. Ich habe schnell alles zusammen gepackt und bin mit der Metro zum Flughafen gedüst. Dort habe ich schon viele Reisende beobachtet, die mit mir später im gleichen Flieger nach Düsseldorf saßen.

    Einchecken, Gepäckabgabe etc. verlief problemlos und ich hatte mehr als genug Zeit für ein Frühstück.

    Nach dem entspannten Flug hat mich Deutschland mit herbstlichem Wetter empfangen und nach einer Deutschen Bahn üblichen Zugfahrt bin ich gegen Nachmittag wieder zu Hause angekommen.

    Jetzt versuche ich mich zu aklimatisieren und innerlich auf Herbst einzustellen. Herrje das ging jetzt ganz schön fix.
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    Traveler

    Urlaub ist immer so schnell vorbei 🤗

    9/24/22Reply
     
  • Day14

    Athen Tag 2

    September 22 in Greece ⋅ ⛅ 20 °C

    Mein letzter Tag in Athen startet dort, wo ich ihn gestern abgebrochen habe, in der Ancient/Athenian Agora. Ein großes Gelände mit verschiedenen gut erhaltenen antiken Bauten. Besonders der Tempel von Hephaistos und die Bilderausstellung in der Stoa des Attalos haben es mir angetan. Diese Agora ist eines der Highlights die ich von meinem Athen Besuch mitnehmen werde!

    Ein nächstes Highlight schloss sich der Agora nach einem kurzen Fußmarsch an. Das Panathinaiko-Stadion. Es ist das Olympiastadion der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 und zudem das einzige Stadion weltweit, dass komplett aus Marmor gebaut ist. Es fasst max. 80.000 Zuschauer und wurde auch 2004 bei den letzten Olympischen Spielen in Athen noch als Sportstätte verwendet. Für 10€ bekommt man ein Eintrittsticket und einen wirklich gut gemachten Audioguide, der durchs Stadion führt und allerhand zu erzählen hat. Besonders reizvoll ist der Gang durch die Katakomben, bei denen man sich sehr gut vorstellen kann, wie dort damals die Sportler durch geschritten sind für ihren Wettkampf. Am Ende des Gangs befindet sich im ehemaligen Umkleidebereich ein kleines Museum. Dort sind alle Werbeplakate aller vergangenen Olympischen Spiele zu sehen inkl. ihrer Olympischen Fackeln, ziemlich beeindruckend!

    Nach dem Olympiastadion führt mich mein Spaziergang in Richtung der Hop-On/Hop-Off Bushaltestelle. Ich hatte mir heute einen kleinen Ausflug nach Piräus und den angrenzenden Stränden überlegt. Gesagt getan. Leider war das Wetter doch erschreckend frisch und im Open Top Bus ganz schön windig. Zudem hat sich die Piräus Route als ziemlich langweilig und uninteressant herausgestellt. Die meiste Zeit war man entweder auf der Autobahn unterwegs oder steckte im Griechischen Verkehr fest. Die Strandroute habe ich mir danach gekniffen und habe mich erstmal im Plaka Viertel zum Aufwärmen niedergelassen.

    Im Plaka Viertel kann man sich ganz lässig auf Treppenstufen niederlassen, etwas Essen und Trinken und den Tag genießen. Und genau das habe ich getan. Dabei habe ich mich an die vielen tollen Erlebnisse in diesen zwei Wochen erinnert.
    Nach einem Stop in meinem Appartement habe ich den letzten Abend in Griechenland dann noch genüsslich mit leckeren Cocktails ausklingen lassen. Schön wars!
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    Traveler

    hört sich nach einen tollen Urlaub an 👌😊

    9/23/22Reply
    Traveler

    Definitiv! ☺️

    9/23/22Reply
     
  • Day13

    Athen Tag 1

    September 21 in Greece ⋅ ⛅ 24 °C

    Früh am Morgen, um den Menschen Ansammlungen etwas zu entgehen, begebe ich mich nun hoch zur Akropolis. Für 30€ kann man 5 Tage lang die meisten Antiken Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen. Und natürlich starte ich heute mit dem Parthenon und seinen Nachbargebäuden.
    Auch von Nahem wirklich ein beeindruckendes Bauwerk, besonders wenn man A) bedenkt wie alt das dort alles ist und B) zu was die damals schon fähig waren zu bauen und C) wie zur Hölle die alle Steine dort hoch bekommen haben.
    Dass das Wetter mich heute nicht ganz so verwöhnt wie sie letzten Tage, hindert mich nicht daran mir in Ruhe alle Gebäude anzuschauen und die Hinweistafeln zu lesen. Wirklich sehr faszinierend. Ich ärgere mich nur, im Geschichtsunterricht nicht besser aufgepasst zu haben. Vielleicht bewerbe ich mich für einen Job im Amphitheater, die Kulisse ist kaum zu toppen!

    Nach einem Frühstücksstop begebe ich mich direkt zu den nächsten Antiken Stätten. Zuerst der sehr enttäuschende Olympieon Tempel mit Hadrians Tor, dann die Römische Agora (als Agora wird der zentrale Markt- und Versammlungsplatz in der Antike bezeichnet) und anschließend noch Hadrians Bibliothek. Im Rahmen des 30€ Tickets sollte man sich das auf jedenfall anschauen, als Einzelziele lohnen sich die allerdings alle nicht.

    Zwischendurch mache ich einen kleinen Abstecher in den Nationalgarten, indem zwar gerade viel abgesperrt ist wegen Umbauten, der mir ansonsten aber sehr gut gefällt! Eine richtig kleine grüne Idylle inmitten der Großstadt. Habe ich direkt für eine feine Parkbank Pause genutzt.

    Danach kehre ich nochmal ins Plaka Viertel zurück, wo ich gestern schon herumgestöbert bin. Ich habe vom Stadtviertel Anafiotika gelesen und wollte es unbedingt besuchen. Wenn du glaubst, die nächste Gasse führt dich entweder ins Nichts oder in einen gemeinen Hinterhalt, dann hast du es gefunden. Anafiotika lockt mit engen Gassen, weiß getünchten Häusern, viel grün und Blumen und jede Menge Charme und Ruhe. Absolut empfehlenswert zum Schlendern!

    Nach einem Mittagsschläfchen, man wird ja auch nicht jünger, wollte ich mir noch die "Ancient" bzw. griechische Agora anschauen. Ich habe dort eine wunderbare Bilderausstellung betrachtet und wollte mich dann den dortigen Bauwerken widmen, bis lauter Donner zu hören war. Athens Himmel hat die Schleusen geöffnet und mir war dann doch eher nach einer heißen Dusche und trockener Kleidung.

    Danach habe ich mir die Zeit genommen mein Internetleben etwas zu pflegen bis ich mir noch fix einen Burger zum Abendessen gegönnt habe und nun die restliche Zeit eingekuschelt im Bett verbringe und meinen morgigen Tag plane.
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  • Day12

    Kea - Athen

    September 20 in Greece ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute geht es mit der Fähre zurück aufs Festland. Den Vormittag verbringe ich ganz gemütlich mit Ausschlafen, lecker Frühstücken und einem letzten Besuch am Strand, bevor ich um 14:30 Uhr das Schiff besteige. Eine Stunde später komme ich in Lavrion an und das vorbestellte Taxi bringt mich mitten nach Athen in die Innenstadt zu meiner nächsten Unterkunft.

    So langsam bekomme ich wieder Hummeln im Hintern, deswegen werfe ich nur schnell meine Sachen ab und erkunde die Gegend. Nur einen kurzen Fußmarsch entfernt kann ich direkt den ersten Blick auf die Akropolis erhaschen. Aber auch an jeder Menge weiterer antiker Stätten führt mich mein Weg vorbei, doch mit denen beschäftige ich mich erst morgen. Mein Ziel heute ist der Philopappos Hügel. Von dort soll der Blick auf das Parthenon besonders im Abendlicht wunderschön sein. Und ja in der Tat, der Tempel thront majestätisch auf der Akropolis und erstrahlt im besten Licht! Wow!

    Danach schlendere ich einfach gemütlich durch die Gegend, immer der Nase nach und sauge das Flair der Stadt in mir auf.
    Die Abendstimmung in den kleinen verwinkelten Gassen mit den Bars und Restaurants ist wunderschön. Mir gefällt der Trouble nach diesen Tagen der Ruhe sehr.

    Den Abend lasse ich dann mit einem leckeren Cocktail in dem Viertel ausklingen, indem auch meine Unterkunft liegt. Psyrri, ebendieses Viertel, entpuppt sich dabei als sehr hipper, cooler und auch etwas verrückter Stadtteil von Athen. Mit vielen Bars, Kneipen, Musik und Restaurants. I like!
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  • Day11

    Kea Tag 2

    September 19 in Greece ⋅ ☀️ 22 °C

    Nachdem ich mich gestern mehr als ausreichend ausgeruht habe, entschließe ich mich heute die Insel zu erkunden. Dafür habe ich mir bei GoogleMaps eine kleine Route herausgesucht, die mich einmal über die komplette Insel führt. Dadurch, dass Kea nur 130km2 misst, ist das ganz gemütlich zu schaffen.
    Leider konnte ich mir mit meinem Führerschein keinen Roller leihen, stattdessen gab es dann eine kleine weiße Knutschkugel. Im Nachhinein hat sich das auch als die deutlich bessere Wahl erwiesen!

    Los geht es beim Panagia Kastriani, ein wunderschön gepflegtes Kloster im Norden der Insel hoch auf dem Hügel gelegen. Hier herrscht eine eindrucksvolle Ruhe und der Ort lässt einen so richtig tief durchatmen. Die Aussicht auf der Strecke bis hierher und vom Kloster selbst über das blaue Meer ist wirklich zu toll!

    Weiter geht die Fahrt zur Hauptattraktion der Ins, der Löwe von Kea. Zugegeben, ich habe mir vorher die Fotos bei Google angeschaut und deswegen nichts besonderes erwartet und joa was soll ich sagen. Meine Erwartungen wurden erfüllt. 😅 Aber immerhin kann ich sagen, dass ich dort war.
    Viel netter war dagegen der Abstecher in den direkt dort angrenzenden Hauptort der Insel, Ioulida. Mit wahnsinnigen 633 Einwohner sicher keine Metropole, dafür sehr charmant und verlockend zum Spazieren gehen und Seele baumeln lassen.

    Mein nächster Stop sollte das Highlight der Route werden, eine Archäologische Stätte im Süden der Insel. Aber offensichtlich war ich mit meiner Recherche nicht so genau. Der Zuweg zum Ziel wurde von einer Asphalt Straße, zu einer Schotterpiste und dann eher zu einem Abenteuerweg. Da habe ich mit dem Mietauto doch lieber den Rückzug angetreten. Und was soll ich sagen, das Internet berichtet ziemlich deutlich, dass das ein Wanderziel ist und höchstens mit einem 4x4 erreicht werden kann. Ups, naja, egaaaal. Ist ja nochmal alles gut gegangen. Also weiter gen Westen.

    Hier mache ich einen kurzen Fotostop bei zwei Windmühlen die heutzutage als Hotels genutzt werden um danach direkt die nächste Bucht anzusteuern. Mich erwartet wie fast überall glasklares Wasser, ein schöner Strand und Ruhe.
    Nachdem ich dort ein bisschen entspannt habe, kündigt sich ganz langsam die Dämmerung an, also entschließe ich mich noch ein paar Buchten weiter zu fahren und den Sonnenuntergang mitzunehmen. Und yes, das hat sich gelohnt!

    Viel hat Kea nicht zu bieten, dennoch war es ein toller Ausflugstag!
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  • Day10

    Kea Tag 1

    September 18 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Strand, einfach nur Strand und Schlafen und Entspannen.

    Dafür habe ich mir eine malerische Bucht gesucht, die sogar nur 15 Minuten Fußweg entfernt von meiner Unterkunft liegt. Durch Bäume vor der Sonne geschützt, lese ich viel, gehe baden, schlafe und das ganze als Dauerwiederholung. So eine Woche Segeln mit wenig Schlaf schlaucht doch mehr als ich dachte!Read more

  • Day9

    Lavrio - Kea

    September 17 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    Nun ist er da, der Tag des Abschieds vom Schiff und der Crew. Einige sind bereits in aller Frühe zum Flughafen aufgebrochen, wir restlichen räumen das Schiff auf. Dazu gehört das inventarisieren der übrig gebliebenen Lebensmittel für die nachfolgende Crew und natürlich Müll entsorgen und Betten abziehen. Reinigen müssen wir glücklicherweise nichts!

    Nach vielen Umarmungen und freundlichen Abschiedsworten begebe ich mich nur einige Meter weiter zum Fähranleger. Von dort bringt mich eine große Autofähre um 10 Uhr nach Kea. Diese Insel unweit des Festlandes wird für die nächsten Tage mein Entspannungsort sein um die Segelwoche zu verarbeiten. Bei der Landkrankheit die ich aktuell verspüre sicherlich nicht die schlechteste Idee. Landkrankheit gibt es übrigens tatsächlich, ist eigentlich das gleiche wie eine normale Reisekrankheit und befällt Menschen die länger auf einem Schiff waren. In meinem Fall zeigt sich das durch Schwindel und ständiges Schaukeln vor meinen Augen. Hoffentlich laufe ich nicht so komisch, wie es sich anfühlt. 🤔

    Auf Kea angekommen beziehe ich mein kleines aber sehr gemütliches Zimmer direkt neben dem Fähranleger. Ich suche mir noch ein Restaurant für ein schönes Frühstück und falle danach einfach ins Bett. Gegen späten Nachmittag erkunde ich noch ein bisschen meinen Hafenort Korissia, esse etwas leckeres zu Abend und krieche direkt wieder ins Bett. Bin wohl ganz schön geschafft von all den Eindrücken!
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  • Day8

    Serifos - Lavrio

    September 16 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Dadurch, dass wir den weiten Weg bis nach Milos auf uns genommen haben, müssen wir auch heute zeitig ablegen. Um 7:30 Uhr verlassen wir Serifos und Segeln zurück zum Heimathafen Lavrio. Als alle aus ihren Betten gekrochen sind gibt es ein Frühstück an Deck während wir doch eher gemächlich durchs Wasser gleiten.
    Zwischendurch unterstützen wir unsere Yacht durch den Motor, da wir spätestens gegen 16:30 Uhr im Hafen ankommen müssen zur Abnahme des Schiffes.

    Glücklicherweise haben wir noch genügend Zeit für einen letzten Badestop unweit unseres Ziels um schon den ersten kleinen Abschied zu nehmen von unserem Segelabenteuer.

    In Lavrion angekommen tanken wir erneut Wasser auf, entsorgen unseren Müll und das Schiff wird auf Herz und Nieren vom Vercharterer geprüft. Sogar Taucher stehen bereit um die Schiffe von unten zu begutachten. Da wir aber alle sorgsam mit den Yachten umgegangen sind, muss kein Schiff aus der Flotille irgendeine Reparatur bezahlen.

    Wir nutzen den Hafenstop außerdem, um ein kleines Geschenk für unseren Skipper Gregor zu besorgen. Als Dankeschön für diese großartige Woche! Zudem bekommen wir unsere Meilenbücher ausgehändigt. Insgesamt haben wir auf diesem Trip 254 Seemeilen zurück gelegt. Auf normalem Törns bei JTC sind es zumeist 160-200, aber dieses war ja auch ein definierter Meilentörn!

    Da wir ausnahmsweise keine Lust auf Kochen oder Essen gehen haben bestellen wir uns einfach Pizza aufs Boot, lassen die Woche Revue passieren und versuchen die letzten Reste des Alkohols zu entsorgen. Ohne Erfolg. Gegen 2 Uhr geben wir auf und gehen ins Bett. Jeden Abend war das Rentner-Boot am längsten wach, doch heute kapitulieren wir, die Woche steckt uns in den Knochen. Auch auf den anderen Schiffen kehrt früh Ruhe ein. Morgen ist der Tag des Abschieds und für die meisten der Tag der Heimreise. Eine letzte Nacht an Bord, bevor uns das Landleben wieder hat.
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  • Day7

    Milos - Serifos

    September 15 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    Guten Morgen magisches Kleftiko. Nach einer doch eher kurzen Nacht starten wir mit Rührei, Kaffee und einem ausgiebigen Frühstück in den Tag.

    Nächste Insel auf unserer Reise ist Serifos. Dort wollen wir uns die Stadt auf dem Hügel anschauen, Livadi. Aus Segeln wird heute allerdings nichts, dafür wartet das Wasser mit einer spiegelglatten Oberfläche auf. Wieder ein eindrucksvoller Anblick!
    Als Flotille cruisen wir gemütlich unter Motor hintereinander und umeinander her. Wir nutzen die Zeit zum lesen, Schlaf nachholen, Sonnen und vielen guten Gesprächen.

    Bis auf einmal Unruhe auf einem der anderen Boote entsteht. Schnell ist klar was passiert, Delfine! Im ruhigen blauen Wasser tummeln sich vier Delfine, zwei große zwei kleine. Schnell schalten wir den Motor aus und genießen den Anblick wie sie um unsere Schiffe herumspringen.

    Nach diesem Highlight geht es weiter zum Hafen von Livadi. Schon von unten können wir den Berg mit seiner Stadt sehen. Glücklicherweise gibt es einen Bus Shuttle hinauf, das hätte uns sonst wohl locker einige Stunden gekostet.
    Oben angekommen schlendern wir durch die weißen verlassenen Gassen der Stadt und genießen die Aussicht und den typischen Look der Kykladen.
    Auf der Spitze des Hügels steht eine Kapelle, die das Ziel unseres Aufstiegs ist. Hier werden dann endlich auch Crew- und Flotillenbilder geschossen und dann der Sonnenuntergang beobachtet.
    Gemütlich machen sich die einzelnen Bootcrews in Richtung Abstieg. Wir kehren noch in eine Bar ein bevor wir uns am Hafen zum Abendessen in einem Restaurant niederlassen.

    Nach der Party von gestern ist uns allen zwar noch nicht so richtig wieder zum Feiern zu Mute, jedoch gibt es heute zwei Geburtstage zum reinfeiern. Und wir sind ja nicht zum Vergnügen hier! Also genießen wir den Abend bei Musik, Tanz und Getränken, was unsere Nachbarn im Hafen überraschenderweise nicht zu stören scheint. Diese Nacht wird auch meine zweite Übernachtung an Deck und was soll ich sagen, unter den Sternen einzuschlafen und aufzuwachen, daran kann ich mich gewöhnen!
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  • Day6

    Paros - Milos

    September 14 in Greece ⋅ ☀️ 25 °C

    Magic Milos - das ist unser Ziel für den heutigen Tag. Eine Besonderheit, da wir richtiges Glück mit dem Wind haben, können wir diese Insel besuchen, mit einer Bucht die nur vom Wasser aus zugänglich ist. Dafür haben wir heute aber auch eine Segelzeit von ca. 8-10h vor uns, je nach Bedingungen.
    Um das zeitlich zu schaffen, starten wir mit der Flotille schon vor Sonnenaufgang um 6:30 Uhr. Aufstehen ist dafür natürlich nicht verpflichtend, aber der harte Kern von meiner Crew lässt sich das natürlich nicht entgehen. Und wow, was ein Erlebnis mit der aufgehenden Sonne zu segeln!

    Es liegen 50sm Wegstrecke vor uns, alles entspannt im Halbwindkurs. Naja fast entspannt, das Bett unseres Skippers hatte doch ordentlich Schieflage und es hat ihn durch den gesamten Salon gekegelt. Dafür haben wir heute mit 9,5-10kn unsere Spitzengeschwindigkeit geschafft und fast durchgängig gehalten.

    Auf Milos steuern wir die Kleftiko Bucht an. Diese Bucht besteht aus weißen Felsen und einem verzweigten Höhlensystem, welches früher von Piraten genutzt wurde. Mit seinem glasklaren türkisen Wasser und den eindrucksvollen Felsformationen gilt Kleftiko als eine der meist fotografierten Orte der Welt.

    Wir sind mehr als beeindruckt und erkunden mit dem Dingi die einzelnen Höhlen, gehen Schnorcheln und Baden und lassen uns einfach von dem Ort faszinieren. Viele Tagestouristen-Boote legen hier an und wieder ab, dabei erzählt uns eine Skipperin, dass es ihr großer Traum wäre einmal in dieser Bucht zu übernachten. Wir kommen aus dem Strahlen nicht mehr raus, denn genau das ist unser Plan! Als Päckchen liegen wir auf einem traumhaften Platz in der Bucht und starten in den Abend. Da ein Mitreisender seine Drohne mitgebracht hat, werden wir noch kurz zu Shooting Stars bevor die Sonne im Horizont untergeht. Mal sehen wie das Ergebnis geworden ist!

    Natürlich bietet sich diese Kulisse für eine weitere Flotillenparty an. Und was soll ich sagen, Magic Milos! Das Aufstehen am nächsten Tag wird uns allen etwas schwerer fallen.
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