Ich bin eine quirlige und powervolle Frau aus Köln , bin am liebsten in der Natur , lebe fast ausschlieslich im Camper und kann selten stillsitzen. Ich streife offen und neugierig durchs Leben, und erkunde mit meiner kleinen Hündin Fine die Welt. Message
  • Day20

    Die wirklich absolut allerletzte Etappe

    July 27 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Auch der schönste Urlaub geht mal zuende, und leider ist es ratz fatz soweit , heute ist der letzte Tag und ich fahre bis ganz nach Hause !Na immerhin .... die Zeit mit Fine und dem Bus geht ja gar nicht zuende 🥰🥰 !
    Ab morgen wird mein Alltag leider wieder von Weckerklingeln, To Do Listen und Terminen bestimmt werden, von allen Seiten stürmen Fragen auf mich ein, Entscheidungen müssen getroffen werden ... dem mal für knapp 3 Wochen zu entfliehen, das war schon ein Geschenk!

    Und der letzte Tag will genutzt werden, in Georgsmarienhütte ist man ja nun auch nicht aller Tage 😆😆
    Ich suche mir also eine kleine Wandertour raus, und mache mich mit Fine steil bergan auf den Weg in den Teutoburger Wald. Man kann nichts sagen, in Deutschland ist's auch schön ( leicht ironischer Unterton😉)

    Auf dem Varusturm gucke ich weit über die Baumwipfel in die Ferne, ein Reh kreuzt unseren Weg, es ist eine schöne Runde mit kleinen Wanderwegen.

    Nun muss es aber dann doch irgendwann heimwärts gehen. Auch wenn es nur 2, 5 Stunden Fahrzeit sind, vorbei an Münster, Dortmund, Unna, Wuppertal, die Stecke ist nervig und ich werde schon auf den ersten Kilometern müde und abgenervt, viel Verkehr, ich wünsche mir schwedische Strassenqualität aber dafür keine Autos zurück.

    Die vierspurigen Autobahnen rund um Köln , ganz ehrlich wie konnte ich denken , Gebirge fahren ist mir zu schwierig ??? Das hier , das ist wirklich ne Herausforderung ( naja , vielleicht nicht für mich , aber für Schweden sicherlich) !

    Und dann endlich 3806 km .... Destination Home erreicht!
    Ganz schön geschafft bin ich jetzt doch, und so traurig es auch ist, dass es zuende geht , aber es war schon auch anstrengend!
    Erst mal saubermachen , ne Wäsche rein und dann .. Ab auf den Campingplatz 😃😃
    Dort werde ich als " ach die verlorene Tochter" begrüßt und auch wenn es knackevoll ist , wird ein Platz in der Sonne und direkt in Rheinlage für mich organisiert. Sicher, hier stehen die Autos dicht an dicht , aber man ist trotzdem irgendwie schon für sich.
    Der Sonnenuntergang entschädigt für vieles und ich werde erst mal hierbleiben und das schöne Wetter mal stationär geniessen.

    To be continued ... die nächste Reise kommt bestimmt !
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  • Day19

    Zurück in die Zivilisation

    July 26 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Hinterm Deich ist die Welt noch in Ordnung, keine To Do Listen, keine Verpflichtungen, keine Menschen ... so beginnen wir den vorletzten Urlaubstag mit einem ausgedehnten Spaziergang am Wattenmeer zum Leuchttum von Glückstadt (Happytown wie die Einheimischen Ihre Stadt auch nennen 😉)
    Na der Ebbe kommt die Flut, und dann erleben wir auch noch die Nordsee mit ordentlich Wasser ! Eine mutige Kitesurferin übt sich in Wendungen , das ist eine Sportart die definitiv nichts für mich wäre. Ich bewundere diese Körperbeherrschung im Spiel mit den Elementen !
    Weiter geht's mit der Elbfähre über die *haha* Elbe natürlich nach Wischstadt und dann fahren wir an der Küste entlang nach Bremerhaven. Diese Stadt war mir immer als sehenswert in Erinnerung und nun will ich auch endlich mein heiß ersehntes Fischbrötchen essen. An sich ist die Hafengegend und das Auswandererhaus sicherlich interessant anzusehen, mir ist es eindeutig zuviel Zivilisation, zuviel Beton, Glas, Metall zuviel Menschen, zuviel Autos , zuviel Ampeln, zuviel deutsches : Schilder mit " Hunde sind an kurzer Leine zu führen" 😖😖 höfliches Deutschland ......und viel zu wenig grüne Natur. (Deshalb gibt's auch nicht viele Fotos von hier ) Also schnell das Fischbrötchen geschnappt und noch ein Halt am Fischereihafen um mich mit Matjes für zuhause einzudecken und dann lieber wieder weg.

    Die letzte Nacht des Urlaubs verbringe ich im Teutoburger Wald, in Georgsmarienhütte. Das ist sicherlich auch kein besonders sehenswerter Ort , aber hier habe ich vor 16 Jahren mal 2 Wochen Praxisvertretung gemacht. Mitten im Nirgendwo, ohne Internet, ob gut oder schlecht ... dieses Örtchen ( von den Einheimischen hier ganz charmant nur "Hütte" genannt ) ist mir in bleibender Erinnerung geblieben. Und endlich schaffe ich es mal, an die alte Wirkungsstätte zurückzukehren. Auf dem Wanderparkplatz am Forsthaus ist es grün und ruhig nach einer kleinen Wanderung zur Tierarztpraxis und dem damals von mir hoch frequentierten Brauhaus ( leider geschlossen 😟 ich hatte mich so auf das frisch gezapfte Pott's Landbier gefreut) besuche ich noch den Wasserfall .. naja , was man hier in der Mitte von Deutschland eben so als Wasserfall ausgeben kann 😆😆
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    Traveler

    Grandios! 👏

    7/27/22Reply
     
  • Day18

    Zurück in Deutschland

    July 25 in Germany ⋅ ⛅ 17 °C

    An der dänischen Ostsee aufgewacht , an der deutschen Nordsee ins Bett ... so ist das wenn man einen Road Trip macht 😃😃
    Und unterwegs noch ein paar tolle Stopps ...

    Morgens war ich dann doch erst mal in der wirklich schön erfrischenden Ostsee baden , naja die letzte Dusche ist nun auch schon was her, also musste ich mal ein bißchen das Gefühl kriegen, mich was frisch machen zu können.

    Nach einem ausgiebigen Frühstück am Strand musste ich mich dan wohl oder übel wieder auf Fahrt begeben, es muss ja so langsam nach Süden gehen ... auf der Strecke hab ich dann das Wilde Moor in Schwebstedt besucht und bei echt typischem Nieselregen und ner steifen Brise sind wir ne Runde über den Lehrpfad gegangen. Interessant !

    Weiter in südwestlicher Richtung Halt in Friedrichstadt , einer Grachtenstadt in holländischem Stil. Mit dem Regen sollte jetzt Schluß sein , also SUP aufgepumpt und die schöne Stadt vom Wasser aus besichtigt. Das hat schon was !

    Hier wollte ich aber nicht bleiben, die einzge Fischbrötchenbude in der Stadt hatte schon zu, also SUP wieder leer gemacht und verstaut und auf nach Tönning, dort sollte es noch Fischbrötchen geben, wie mir ein freundlicher Anwohner erklärte.
    Tönning ist auch eine ganz alte und gut erhaltene nordfriesische Hafenstadt, und jetzt kam sogar die Sonne wieder raus, tolle Stimmung! Leider kam ich auch hier fürs Fischbrötchen zu spät, so dass einen nordfriesische Krabbensuppe sein musste... aber auch mega lecker!
    Dann noch 1 Stunde Fahrt nach Glückstadt zum Übernachtungsplatz durch hübsche nordfriesische Dörfer mit reedgedeckten Dächern und weiß verputzten Fassaden. Hier stehe ich direkt hinter dem Deich zur Nordsee und kann Fine noch bei den letzten Farbspielen des Sonnenuntergangs das Wattenmeer zeigen. Sie muss natürlich prompt da rein laufen und hat hinterher schwarze Socken an 😅
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  • Day17

    Von der Nordsee bis zur Ostsee

    July 24 in Denmark ⋅ ☁️ 23 °C

    Ganz früh morgens ging es los ... um 5.30 stand ich schon in der Schlange um auf die Fähre zu kommen, alles mit Check in lief ganz easy. Na ich bin ja jetzt auch schon ein alter Hase 😂 Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass solche Reisen einen auch weiterbringen und man Erfahrungen macht und lernt wie Dinge so laufen. Verrückt 😅
    Im Bauch der Katamaran -Speedferry sind die Autos wirklich cm dicht gedrängt , 1400 Passagiere und 700 Autos sollen da wohl drauf gehen. Und ich hab auch Schafe blöken hören 🐑🐑
    Die knapp 3 Stunden Überfahrt vergehen wirklich wie im Flug - im Gagensatz zur gefühlt ewigen Überfahrt auf der Hinreise. Ratz fatz kommt die Ansage bitte begeben Sie sich zu Ihren Autos und ich habe mir auch extra gemerkt wo ich mein Auto hatte, denn 8 Reihen à 20 großer weißer Wohnmobile ... da sind so einige Leute rumgeirrt auf der Suche nach ihrem. Aber dafür hab ich mir ja auch extra einen Text drauf geschrieben, so erkenne ich es immer wieder 😉

    Nach der Überfahrt steuerte ich Rødhus strandparking an, ca 1 Std. Fahrt und doch war es zwar windig und nicht sonnig, aber warm genug um sehr entspannt den Frühstückstisch zu decken.
    Nachdem ich dann eine Mütze Schlaf nachgeholt habe, ging es auf Radtour mit Fine, ja der Sand ist so fest , dass man sogar darauf Fahrrad fahren kann. Sie hat es auch genossen und wild getobt.

    Aber es muss noch etwas weitergehen heute und zum übernachten hatte ich Heisager Strand ausgesucht - kurz vor der deutschen Grenze an der Ostsee. Also auf nach Südosten !
    Krasses Gefühl, eine 2 spurige Autobahn mit so vielen Autos ... das hatte ich die letzten 2 Wochen nicht gesehen, da kann man sich echt dran gewöhnen 😄 aber Dänemark ist einfach viel enger besiedelt , und je weiter man nach Süden kommt immer mehr deutsche Autos, auch viele Wohnmobile , ist ja klar.

    Ich knacke die 3000 km 🥳🥳🥳

    Kurz vor dem Ziel machen wir noch Halt in Haderslev /Hadersleben zum kleinen Stadtbummel und Abendessen. Endlich komme ich mal an frischen Fisch 😆😆

    Das Städtchen ist ganz süß und sehr alt, dabei gut erhalten und gepflegt. Ein Glück ist Sonntag Abend, sonst könnte ich noch in einen kleinen Shopping Wahn verfallen, diese skandinavischen Deko Läden sind meine Leidenschaft und ich bin auch ehrlich ein bisschen auf Entzug 😄😄

    Also ab zum Beach, Stellplatz checken und Ostsee-Luft schnuppern.
    Es ist ein ganz netter Stellplatz , ein paar Camper Vans stehen schon da, der Strand direkt auf der anderen Strassenseite. Natürlich stehe ich nie so wild und einsam wie in Schweden, aber dennoch sehr angenehm unkommerziell und nicht dicht gedrängt weißes WoMo neben weißem WoMo....

    Eine kleine Runde am Strand , ein Kölsch dazu und dann endet ein schöner und ereignisreicher Tag.
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    Traveler

    Wo hast‘n du das Handy befestigt?

    7/26/22Reply
    Traveler

    In der Hand ... das war tricky 😄😄

    7/26/22Reply
     
  • Day16

    A long way... 425 km durch Norwegen

    July 23 in Norway ⋅ 🌧 15 °C

    Nun muss ich mich leider schon wieder von meinen tollen Reisegefährten verabschieden, die noch einige Tage länger in Schweden weilen können und erst nächsten Samstag mit der Fähre zurück fahren müssen. Aber für mich geht es morgen früh weiter nach Dänemark und dann gemütlich auf den Heimweg nach Süden.

    Als wir aufwachen präsentiert sich die Umgebung in neuem Gewand. Ein Nebelschleier hängt über dem Campingplatz, der Berg auf der anderen Seite ist verschwunden und sogar der Fluß, nur 50 m entfernt ist kicht mehr zu sehen. Verrückt gestern strahlender Sonnenschein und heute sowas.... Wir haben von vielen Norwegen Reisenden eigentlich auch, dass das der Normalzustand sei, dann ein extra DANKE 🙏 , dass uns gestern so ein wetterglück beschert war. Unser Frühstück fiel in Aufbruch - und Verabschiedungsstimmung auch entsprechend knapp aus. Mir steht eine ordentliche Tour bevor und auch der andere Teil der Truppe hat ein paar Stunden Fahrt vor sich. Alles gepackt, fix noch ne schnelle Dusche ( langsam duschen funktioniert eh nicht , nach 4 Minuten geht das Wasser aus ), ein Gruppenfoto und dann mit Tränchen in den Augen in unterschiedlicher Richtung on the Road ...

    Diese Fahrt hat es in sich. 425 km stehen mir bevor, wiedermal fahre ich ins blaue los und denke nur , ach schön , die Fjordstrasse , das hat bestimmt was. Wie sage ich immer * selig sind die Dummen* 😆 😆😆

    Es ist wirklich eine spektakuläre Strasse, durch den Nebel gewinnt die Landschaft etwas mystisches ohne das majestätische zu verlieren. Wenn man denn allein wäre auf der Strasse , vielleicht in einem schönen geschmeidigen BMW Cabrio, lässig mit Automatik... Nun gut, die Strasse ist quasi einspurig angelegt, denn links geht eben der Berg hoch , und rechts ist eben Wasser. Tja, dumm gelaufen , denn ich bin eben nicht die einzige Camperin, die sich überlegt hat, hier lang zu fahren. Es entstehen lange Staus , weil Gespanne mit XL Wohnwagen aneinander vorbei müssen , das geht mal nur im Schneckentempo ... weil so knapp ... manchmal geht es gefühlt gar nicht ,und dann geht es eben irgendwie doch. Und plötzlich kommt ein Linienbus und du denkst , das kann doch nicht ernst sein. Aber irgendwie passt es.... und ich dachte, das Gebirge wäre eine Herausforderung *man wächst mit seinen Aufgaben* ... Die Traumlandschaft mit ihren riesigen Wasserfällen die sich von den steilen Felswänden in den Fjord ergiesen kann ich kaum richtig geniessen , weil die Fahrt schon wirklich sehr meine Aufmerksamkeit fordert.
    Und der Fjord zieht sich ... allein und im BMW ein Vergnügen sag ich nur, unter diesen Umständen eher eine heavy anstrengende Fahrt
    Gefühlt Stunden später , nach 90 km etwa erreiche ich Odda , eine echte kleine Stadt und dann beginnt die Landschaft sich zu verändern. Das Tal wird etwas breiter, der Fjord geht in einen See über, die Felswände steigen nicht mehr so steil bergan, Tannewälder beginnen.
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  • Day15

    Eidfjord und Eidfjordvatnet

    July 22 in Norway ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach dem Besuch beim Vøringfossen Wasserfall fuhren wir zum Örtchen Eidfjord direkt am letzten Auläufer des Fjords gelegen. Schon alleine die Fahrt dorthin war spannend , es ging durch Tunnelanlagen die die Berge in Spiralen durchschritten, so dass wir sanft wie in einem Parkhaus von der Hardangervidda Hochebene auf Meeresspiegelniveau runtergeleitet werden.

    Am Fjord steuerten wir direkt den Public Beach an, um dann in das eisige Wasser zu springen. Sehr schön dort , die Kulisse ist einfach sensationell. Und dieses Wetter gibt's nicht so oft in Norwegen, das muss ausgenutzt werden!
    Danach wanderten wir am Fluß Eio zum Eisfjordvatnet, einem Vorsee. Auch genial , rechts und links, und vor uns riesige hohe Berge und ein leuchtend blauer See. Auch da ein Sprung ins noch eisigere Nass, bevor es dann zum Burgeressen im Ort geht.
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  • Day15

    Vøringfossen

    July 22 in Norway ⋅ ⛅ 21 °C

    Wenn Engel reisen .... scheint sogar in Norwegen die Sonne 🌞

    Auch wenn wir heute einiges vorhaben, ein gemütliches Frühstück darf nicht fehlen, dann geht's auf , alle in meinem Bus verpackt Richrung Vøringfossen, angeblich Norwegens schönster Wasserfall. Wir parken, und sind von den Touri-Masser einigermaßen abgeschreckt, aber klar, die großen Kreuzfahrtschiffe legen im Fjord an und karren ihre Gäste mit Reisebusswn zu den Sehenswürdigkeiten. Soviel Menschen wie hier auf einen Fleck haben wir auf dem ganzen Test der Reise nicht gesehen 😅
    Aber der Blick auf den Wasserfall entschädigt dann doch! Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel präsentiert sich der Wasserfall majestätisch und das spritzende Wasser bildet sogar einen Regenbogen 🌈 ... sehr faszinierend ! Von 2 Seiten stürzt das Wasser laut tosend den Berg hinunter, und vereint sich um dann zum Eidfjord zu fließen
    Man kann sich nicht sattsehen, von diversen Aussichtsplattformen aus unterschiedlicher Richtung , immer wieder ist es von neuem faszinierend diese Nsturgewalt zu erleben.
    Wir wandern bzw kraxeln ein bißchen den Berg hinauf (leider getrennt , haben uns verpasst, da ich Fine nicht mitehmen konnte , die ist bei soviel Menschen völlig panisch geworden ), tolle Landschaft , erinnert sehr an Schotland, und nicht mal unanstrengend 200 Höhenmeter mal eben so in 20 Min. hoch und dann auch wieder runter, aber echt cool !
    Als wir wieder vereint sind , gehts es im Menschenpulk noch treffauf-treppab um auf der anderen Seite des Wasserfalls tolle An- und Aussichten zu erhaschen. Wenn man die Touri Massen ausblendet echt genial!
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  • Day14

    Einmal quer durch Norwegen

    July 21 in Norway ⋅ ⛅ 19 °C

    Diesmal ging es ganz früh los, wir haben einen zienlichen Ritt einmal quer durch Norwegen vor uns.
    Die Strassenqualität war dieses Mal nicht das überraschende , aber für mich , die Gebirge fahren gar nicht gewohnt ist und dan auch noch mit der dicken Kiste unter mir , war es eine ganz schön anstrengende Angelegenheit. Die Landschaft ist grandios anzusehen, weite Wälder, Berge, Täler, große Seen, Nebelfelder , alles was man sich so unter Gebirge vorstellt... aber der Genuss der Umgebung wird doch durch den steigenden Stresslevel etwas geschmälert. Kilometerlange Serpentinen, schmale steile Strassen mit Gegenverkehr, auf denen by the way dann auch einfach mal 3 Schafe rumliegen und die Autos aum Ausweichen zwingen, rechter Hand steile Felswände, links gehts steil bergab ( oder andersrum 😅 )

    270 km können ganz schön verdammt lang werden!
    Dann die Hardangervidda Hochebene... etwas völlig Neues für mich .... oberhalb der Baumgrenze gelegen und relativ eben, hellblaue Seen und große Schneefelder auf dem Bergkämmen rechts und links um mich herum. Aber wirklich richtig viel Verkehr, ich wurde echt gefordert!

    Endlich .... Garen Camping, wo wir angefragt hatten, kurz vor dem Eidfjord. Nur noch dem Berg runter zum Fluß, Platz gefunden, dann steigen ich mit zittrigen Beinen aus und schwöre vorerst keinen Meter mehr zu fahren. Nun ja, ich verbuche es unter Training und jemand der öfter in den Bergen ist, wird darüber nur schmunzeln.
    Der Campingplatz bietet uns einen fantastischen Ausbilck auf die Bergkette und der Platz am Fluß verspricht Angelzeit für die Männer. Aber nun wird erst mal gechillt, die Kids erkunden den Spielplatz, wir laufen zur Stromschnelle des Flusses Bjoreio. Beim Abendessen um 22 Uhr verschwindet die Sonnen gerade hinter dem Bergkamm, und auch nach dem heiß ersehnten Duschen um 23.30 ist noch nicht wirklich dunkel. Schon schwierig, hier seine Nachtruhe zu bekommen, wenn der Körper einfach nicht merkt, dass es spät ist.
    Aber frisch ist es hier ganz ordentlich, sobald die Sonne weg ist kommt es kalt und feucht vom Fluß hoch und wir erwarten einstelligen Temperaturen in der Nacht 🥶
    Leider können wir hier kein Lagerfeuer machen, aber mit dem Rauschen des Flusses und dick eingemummelt, endet wieder ein aufregender Tag .
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    Traveler

    Es ist ja eine echte Herausforderung, diese Strecke zu fahren! Alle Achtung! 👏👏👏

    7/23/22Reply
    Traveler

    Aber diese Eindrücke entschädigen ja für alles! Der Weg ist das Ziel! Gute Fahrt weiterhin 💋

    7/23/22Reply
     
  • Day13

    Auf nach Norwegen

    July 20 in Norway ⋅ ⛅ 27 °C

    Reisetag ! Es soll nach Norwegen Richtung Lillehammer gehen, denn so langsam läuft die Zeit 😔 und wir wollen bis zum Fjord rüber,also müssen wir 2 Reisetage hintereinander einlegen. Unsere morgendliche Aufbruchsroutine wird auch immer besser , was mich nicht daran hindern soll , eine kurze Yoga Session am Strand zu praktizieren.
    Meine zerbrochene Scheibe und die improvisierte Holzplattenlösung führt zu nachbarschaftlichen Mitleids- und Hilfebekundungen durch andere deutsche Camper , und ratz fatz wird die Platte noch mit einer Holzleiste von hinten verstärkt , wofür jeder was aus seinem Equipment beisteuert und händisch Löcher gebort werden, durch diese dann Kabelbinder zur Fixierung der Verstärkung gezogen werden können. Das große Werkzeug ist dabei,nur leider kein akkuschrauber aber gemeinsam schafft "man" es! Phantastisch, ich bin ein paar Dosen Kölsch an die freundlichen Helfer los und kann relativ safe so die nächsten paar tausend km fahren! Danke an die freundlichen Helfer ! Fine hat sich mittlerweile auch angefreundet mit den Hunden in der Nachbarschaft. Sie braucht immer eindeutig ein bißchen Zeit um anzukommen und soch sicher zu fühlen, dann macht sie auch große Fortschritte in Sachen Mut und lernen ...

    Der Weg zur Grenze hat es schon in sich... Schotterstrasse durch den Wald und plötzlich auch noch ein großes baufahrzeug auf einspringen Strasse vor uns. Beim Vorbeifahren fest auf die Zähne gebissen , am Lenkrad festgekrallt ... wenn Gwen das mit den WoMo schafft wird mein Auto ja wohl auch dran vorbei passen !
    Geschafft 💪 aber dieser Schotterweg scheint kein Ende zu nehmen. Wir kommen wirklich nur sehr langsam voran, mit solchen Strassenverhältnissen hätte ich nicht gerechnet.

    Der Grenzübertritt ist wie erwartet unspektakulär, landschaftlich und auch architektonisch präsentiert sich Norwegen zunächst ganz genauso wie Schweden. Die Verkehrsschilder haben ein andere Farbe, daran merkt man noch am ehesten, in einem anderen Land zu sein.
    Es scheint aber dichter besiedelt zu sein und in städtischen Regionen ist alles irgendwie nicht so schön wie in Schweden, mehr Metall, mehr Fabriken, da war Schweden irgendwie romantischer

    Es wird zunehmend felsiger und rauer, je weiter wir nach Nordwesten kommen.

    Unser Zielpunkt ist am größten See Norwegens, dem Mjosa. Kilometerlang fahren wir am See entlang, rechts Wasser, links steile Felswände. Wir parken auf einem einfachen Parkplatz und müssen ein paar Minuten zum Seeufer laufen. Dort verbringen wir den Nachmittag mit chillen, baden, Skip Bo spielen und mit Fine und Emilien geht es dann auf eine kleine Wanderung am Seeufer entlang.
    Zum Abendbrot wird Nudeln mit Soße für die Kids am Seeufer zubereitet , so wie auch Salat, in der Glut gegarte Kartoffeln und ein hervorragendes Stück Entrecôte zubereitet. Wir lassen es uns schmecken und den Abend am Feuer ausklingen.
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