AUS/NZ...dem Sommer hinterher

October 2022 - February 2023
... ich muss gar nix 😉
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  • Day124

    Greymouth

    Yesterday in New Zealand ⋅ 🌧 19 °C

    Stürmische Nacht mit heftigen Regengüssen. Als ich aufstehe ist mir nicht wohl beim Gedanken an den bevorstehenden Tag. Weitere kräftige Regenschauer beim Frühstücken und Packen. Ich denke bereits über Alternativen zu meinem eigentlichen Plan nach. Aber wer kneift schon gerne. Ein Blick auf die stündliche Vorhersage kündigt zwar starken Wind , 30km/h, im Tagesverlauf allmählich abnehmend, an, aber es wird eine mehrstündige Regenpause vorhergesagt. Ich nehme das Angebot an und radle los. Gegenwind heftig, wie erwartet. Aber ich bin darauf eingestellt und versuche erst gar nicht mich aufzulehnen und schalte mehrere Gänge zurück. Zwischen Haast und Hokitika war es sehr beschaulich auf der SH6. Das ändert sich nun. Straße jetzt gut ausgebaut, keine Kurven, deutlich mehr Verkehr. Es wird ungemütlicher. Landschaft wird eintöniger. Pause nach 21km. Statt Café Wartehäuschen gegenüber. Mein Vesper will gegessen werden. Und ich will mein Glück nicht zu sehr herausfordern indem ich zu lange herumtrödele. Belohnung auf Greymouth verschoben.

    Kurz nach meiner Rast kann ich wieder weg vom Highway. Der Westcoast Wilderness Trail kommt hier an die Küste zurück und führt parallel zur SH6 Richtung Greymouth. Das nutze ich, auch wenn ich auf dem unbefestigten Weg nicht so gut voran komme.

    Das Wetter hält tatsächlich. Ich kämpfe zwar gegen den Wind, bleibe aber trocken. Sogar die Sonne lässt sich für kurze Momente sehen. Ich würde sagen: mehr Glück als Verstand.

    Früh erreiche ich Greymouth, kann aber sofort einchecken: Global Village Travellers Lodge. Volltreffer. Sehr gemütlich und bunt eingerichtetes Hostel. Tip von Steffi, die ich in Queenstown getroffen hatte. Hier bleibe ich 2-3Tage, je nachdem wie sich das Wetter entwickelt.
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    Traveler

    Wohnt da auch Pippi Langstrumpf?🤩

     
  • Day123

    Hokitika

    February 1 in New Zealand ⋅ 18 °C

    Als ich vor mein Appartement trete um meinen Drahtesel zu bepacken, warten schon die Sandflies auf ihr Frühstück. Dumm gelaufen, mein Deed-Schutzschild ist schon aufgetragen. Los geht's wieder in einen grauen Morgen aber immerhin trocken. Im Osten wird Silhouette der Alpen allmählich flacher, wenn man sie sehen kann. Nach einigen km verlasse ich zum ersten Mal seit Tagen wieder den SH 6 und finde mich alsbald auf einer einsamen Gravel-Road wieder, die allmählich ans Meer und dann parallel zur Küstenlinie führt. Zwischen Straße und Strand verläuft allerdings ein schmaler eingezäunter Streifen Weideland und dahinter noch ein Streifen undurchdringlicher Busch. Ich verabschiede mich schon wieder von meinem beim Frühstück gefassten Plan einer Pause am Meer, als plötzlich unverschlossene Tore und dahinter ein Pfad den Zugang zu einem wildromantischen Strandabschnitt ermöglichen. Perfekt. Mutterseelenallein mit Blick auf eine grau-braun-grüne Szenerie genieße ich eine Weile den ungewohnten Anblick bevor ich weiter ziehe. Das halbe Tagespensum ist bereits geschafft.

    Kurze Zeit später gelange ich wieder auf den Highway um ihn bei Ross erneut zu verlassen. Hier befindet sich ein Endpunkt des Westcoast Wilderness Trail zwischen Greymouth und Ross, einem weiteren der Great Trails Neuseelands. Diesen wollte ich ebenfalls komplett befahren, lass' das bei den Wetter aber bleiben. Das macht bei Regen keinen Spaß. Stattdessen nutze ich nur die Abschnitte die auf dem direkten Weg nach Greymouth keinen Umweg bedeuten. Schade, der Trail macht einen weiten Abstecher ins Landesinnere und soll sehr schön sein 😏🤷🏻‍♂️ Zunächst einmal ist er aber flach, windgeschützt und aufgrund der schnurgeraden Streckenführung über viele km stinklangweilig. Immerhin gibt es auch hier wieder in regelmäßigen Abständen kleine geschützte Unterstände. Einen davon nutze ich für eine weitere Pause. Ich habe es mir dort kaum gemütlich gemacht, da setzt auch schon leichter Regen ein. Für mich ist es jetzt aber nicht mehr weit. Ein letztes Mal muss ich auf den Highway der plötzlich ein anderes Gesicht hat: breit ausgebaut aber nach wie vor zweispurig. Ich überquere den Hokitika River und schon bin ich im gleichnamigen Städtchen. Einkaufen im Lieblings-Supermarkt New World. Dort lehnen bereits 3 bepackte Räder. Junges Paar aus Deutschland und Israeli der von meinem Rad ganz begeistert ist. Kommt von der Nordinsel und hatte bis jetzt ausschließlich schlechtes Wetter. Blöd.

    Weiterfahrt auf den Campground auf dem ich wegen des Wetters wieder eine Cabin gebucht habe ... allerdings für den 1.2. 2024 wie ich feststelle nachdem der Rezeptionist meine Buchung nicht finden kann. Macht aber nix, es ist noch was frei. Mein Fehler lässt sich heilen. Kann ja auch mal vorkommen 🤷🏻‍♂️
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    Ähnlich geformte Bäume haben wir auf dem Darß an der Ostsee gesehen. Dort nennt man sie Windflüchter.

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    Die gibt's wahrscheinlich überall wo der Wind stetig aus einer Richtung weht. Ich mag das Bild sehr

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    Da kommen selbst die "Windflüchter" an der Nordsee nicht mit.

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  • Day122

    Hari Hari

    January 31 in New Zealand

    Heute Nacht ne Weile gelesen. Buch spannend aber Schlaf wäre mir lieber gewesen 😏
    Beim Frühstück ausgiebig mit Nadine geplappert, deren Bus um 8 fuhr, Richtung Queenstown. Dort ihr letztes Abenteuer: Mehrtägige Wanderung nach Milford Sound. Übernachtung in Hütten. Finde ich auch spannend. Danach tritt sie den Heimflug an um dann Anfang März wieder zu arbeiten.

    Ich komme spät weg, hab' aber auch keine Eile, weil heute eher wenig zu radeln ist. Bewölkung dicht. Aussichten eher düster. Gut gelaunt versuche ich mich als Wetterschamane mit einem geklauten Song von E.L.O. und trällere
    "Sun ist shining in the sky
    there ain't no cloud in sight..."
    Gleich danach fallen die ersten Regentropfen. O.k., durchschlagender Erfolg geht anders, Berufswechsel abgesagt. Die Götter verzeihen mir aber, denn es hört auch gleich wieder auf. Kurz darauf fällt mir bei "Country roads, take me home" ein was ich da eigentlich singe und schiebe hastig ein "War nicht so gemeint" nach.
    Es läuft wieder gut. Die gestern gewonnenen Höhenmeter verballere ich bis zum Café in Wataroa. Zweites Frühstück mit Schinken, Ei und Toast.
    Mein Versuch schon mal die ersten Notizen für Findpenguins zu schreiben wird im Keim erstickt.
    Von links spricht mich eine Deutsche an. Will sich mit ihrem australischen Freund in Neuseeland niederlassen. Eine Französin macht hier auch Rast. Neue Fortbewegungsvariante: gebraucht gekauftes Motorrad. Schließlich setzen sich zwei Neuseeländer an den Nebentisch, Marge und Simon, wieder mal aus Wellington mit E-Bikes auf dem Weg nach Bluff im äußersten Süden der Südinsel. Kommen mit der Akkulaufzeit auch mit beladenem Rad gut klar, Reichweite 80km bei sparsamer Fahrweise. Ich erhalte wieder einmal wertvolle Tipps bezüglich meiner Route ab Wellington. Da werde ich wohl Pläne ändern müssen...

    Nach mehreren Anläufen gelingt mir dann die Weiterfahrt. Eine Weile bleibt es noch flach. Dann muss ich eine steile, 200m hohe Anhöhe überwinden. Es wird schwül und die Bewölkung lockert auf. Nach der Abfahrt sind es nur noch wenige km bis Hari Hari.

    Der Ort rühmt sich unfreiwilliger (Bruch-)Landeplatz des Piloten des ersten Alleinflugs über die Tasmansee von Sydney nach Neuseeland im Jahr 1931 zu sein. Auch schön.

    Hier logiere ich im Motel, ausnahmsweise mal neu renoviert und sehr behaglich. Ich mach' mir's erstmal bequem. Als ich mich aufraffe im Dorfladen was einzukaufen stehe ich vor verschlossenen Türen. Die machen um 16Uhr Feierabend. Blöd, ich wollte mir was bruzzeln in meiner schicken Appartement- Küche. Plan B: Gleich gegenüber gibt's das Hotel Hari Hari mit Restaurant. Dort bestelle ich dann eben das hiesige Standardgericht: Burger, Pommes und eine Flasche Bier. Auf der Terrasse sitzen schon zwei Radler aus Österreich. Es kommen dazu: ein neuseeländisches Paar und ein Holländer. Natürlich ebenfalls alles Radreisende, was sonst? Es wird lustig. Jeder kramt seine Anekdoten hervor untermalt mit niederländischem, österreichischen und natürlich deutschem Englisch-Akzent. Das muß dann wie eine Unterhaltung zwischen Günter Öttinger, Rudi Carrell und Falco klingen... Out of de Dag, Indo de naid... Auch die Neuseeländer haben ihren Spaß. Aber so allmählich wird mir das unheimlich mit den vielen Fahrradfahrern mit Packtaschen.
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    Kling ja sehr gesellig und gute Musikwahl! :) [Timo]

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    gesellig ist es zumindest in Hostels immer... weißt Du mindestens so gut wie ich. Aber mit der großen Anzahl an Leuten die hier an der Westküste mit dem Rad unterwegs sind habe ich nicht gerechnet. Und die trifft man eben auch. Müssen ja alle irgendwo übernachten, was essen. Zur Not hält mein bei Begegnungen einfach irgendwo am Straßenrand an, wenn man Lust drauf hat

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    Von aktiver Musikwahl kann da nicht immer die Rede sein. Da rauscht halt tagsüber manchmal so einiges durch's Hirn 😁

     
  • Day121

    Franz Josef

    January 30 in New Zealand ⋅ 🌧 16 °C

    In der Nacht hat es geregnet und die Prognose für den Tag ist nicht die Beste. Generell sind die Wertteraussichten für die kommenden Tage eher bescheiden. Wir werden sehen...
    In der Küche treffe ich Garry/UK, lebt in den französischen Alpen. Ist schon seit Mitte Dezember in Neuseeland, musste aber längere Zeit das schlechte Wetter auf der Nordinsel aussitzen. Jetzt ist er seit gut 2 Wochen auf dem Rad unterwegs, Start in Auckland. Garry ist deutlich spartanischer unterwegs als ich, und somit auch deutlich leichter. Aber da gibt's wohl kein Richtig oder Falsch. Alles eine Frage des Komforts auf den man verzichtet oder eben nicht...

    Zum Start trage ich mein Westcoast-Makeup auf: Sonnencreme - etwas einziehen lassen - Mückenspray. Trotzdem findet mich später die eine oder andere Sandfly-Dame zum Anbeißen 😏

    Zunächst ist der Himmel noch dicht bewölkt aber im Norden zeigen sich große Lücken in den Wolken. Es besteht also Hoffnung.

    Kurze Pause im Stehen zwischendurch und eine längere in Fox Glacier im Sitzen ... Café 😁
    Die Reiseradler-Dichte ist heute gewaltig. Unterwegs begegne ich einem. Während ich meinen Cappuccino schlürfe, treffen nacheinander ein niederländisches und britisches Paar ein mit ordentlich bepackten Rädern ein. Das Paar hat die 70 überschritten. Das macht mir Mut, dass ich noch einige Jahre Radreisen unternehmen kann.

    Eigentlich sieht man von hier auch noch einmal auf Mt Cook und Umgebung. Aber bei diesem Wetterbedingungen ist daran nicht zu denken. Schade!

    Danach habe ich noch 2 Anstiege auf jeweils ca. 400m vor mir. Auf der letzten Abfahrt begegnet mir zu guter letzt noch ein junges Paar aus Wellington. Die sind wieder minimalistisch unterwegs. Ich höre zum ersten Mal, dass Wellington die Stadt mit dem meisten Wind in Neuseeland ist. 😳 Die Frage nach der Hauptwindrichtung wird mit "North or South" beantwortet. Der kleine Unterschied ist für mich spielentscheidend. Ich hoffe also auf South, wenn's soweit ist.

    4km vor Franz Josef beginnt es zu regnen. Ich weigere mich so kurz vor dem Ziel in Regenklamotten zu steigen. Binnen kurzer Zeit regnet es so heftig, daß ich mich in eine Scheune rette. Aber ich bin schon nass bis auf die Haut. Nicht wirklich schlimm bei über 20°C. Genauso plötzlich wie der Spuk begonnen hat endet er auch und es ist wieder trocken. Im Nu erreiche ich Franz Josef und mein Hostel. Das günstigste in dem ich bislang in Neuseeland übernachtet habe und eines der Besten. Sachen gibt's...
    Ich bin noch dabei meine Sachen in das 4-Bett-Zimmer zu schaffen, da quetscht mich eine Deutsche über mein Fahrrad aus. Nadine, Bielefelderin. Hatte ebenfalls 6 Monate Zeit die aber demnächst vorüber sind. War in Chile/Argentinien/Neuseeland, hauptsächlich wandern. Gutes Programm. Bewegt sich hier mit dem Bus und findet das nicht sooo toll. Zu unflexibel, ihrer Ansicht nach...
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  • Day120

    Zwischen hier und dort: Pine Grove Motel

    January 29 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Schlecht geschlafen. Ich war einfach noch nicht müde als ich nach meinem faulen Tag ins Bett bin. Trotzdem früh raus. Ich will die Kühle und die relative Windstille des Morgens nutzen. Der Plan geht auf. Der Campingplatz nach Haast erwacht gerade zum Leben als ich gestartet bin. Die ersten Tische und Stühle werden zum Frühstück ausgeklappt. Die Scheiben der kleineren Camper-Vans sind noch beschlagen. In den Farnen am Straßenrand glänzt der Morgentau in den Spinnennetzen. Schön. Die Straße gehört noch mir, es ist zunächst flach und ich komme gut voran. Nacheinder passieren zwei PKW, deren Insassen im selben Hostel wie ich übernachtet haben. Sie verlangsamen die Fahrt und wünschen mir bei herunter gelassener Scheibe eine gute Reise. Erste Anstiege führen auf knapp 200m über dem Meer. Nach dem letzten lädt ein Aussichtspunkt zur Rast ein. Endlich einmal ausgestattet, wie sich das gehört: Toilette, Sitzbänke. Aber Schatten Fehlanzeige. Da dürfen die Neuseeländer gerne noch dazu lernen... Gotteseidank ist es noch nicht so heiß.

    Danach führt die Straße ins Landesinnere. Ich radle durch dichten Regenwald. Im Osten sind die Südflanken der weiter entfernten Berge schneebedeckt. Es ist wieder flacher. Verkehr nach wie vor fast keiner. Ich treffe Miguel aus Kanada. Wir tauschen uns am Straßenrand aus. Er ist vor 2 Wochen in Auckland gestartet. Ich werde in knapp zwei Monaten dort sein. Bin ja nicht auf der Flucht. Aber Miguel ist ein ganz Cooler, sehr sympathisch. Ist vor einiger Zeit vom Balkan aus durch Georgien, Kasachstan und Usbekistan geradelt. Klingt spannend. Zum Schluss schiebt er sich wieder seine Stöpsel in die Ohren um Musik zu hören. "Do you hear the traffic?" beantwortet er mit "sometimes" und einem schiefen Grinsen. 🤷🏻‍♂️

    Pause am Paringa River in der South Westland Salmon Farm. Und was gibt's da zu essen? Toast mit Lachs und Egg Benedict. So was von lecker!
    Wieder Reiseradler: ein australisches Paar. Übernachten ausschließlich im Zelt. Das vermeide ich einstweilen. Die Sandflies sind mir einfach zu lästig. Einige km weiter wird in Bruce Bay am Strand aus einem Wagen heraus unter anderem auch Eis verkauft. Perfekt, mein Nachtisch.

    Dann sind's nur noch 10 flache km bis zu meinem Motel: Hüttchen mit Schullandheim-Atmosphäre. Allerdings würden heutige Eltern vermutlich den Lehrer verklagen, würde er die Kinder so unterbringen. Für mich ist es für eine Nacht ok.
    Das Motel liegt wirklich im Nirgendwo an der Straße. Aber die Entfernung Haast-hierhin ergibt eine perfekte Tagesetappe.
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    ...sieht dir etwas ähnlich

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    Da muss ich jetzt erst mal drüber nachdenken, ob das ein Kompliment war 😁

     
  • Day118

    Bei Regen über den Haast-Pass

    January 27 in New Zealand ⋅ 🌧 17 °C

    In der Nacht hat es begonnen zu regnen und die Wettervorhersage lässt keinen Zweifel, dass das heute so bleiben wird. Einen Moment spiele ich mit dem Gedanken, den Tag auszusitzen. Aber hier gibt's nix und kneifen gilt nicht. So schwinge ich mich bei leichtem Regen auf's Rad. Der gestrige heftige Gegenwind hat sich weitgehend gelegt, sodaß ich gut voran komme.

    Nicht weit von Makarora passiert man die Blue Pools. Die müssen ganz hübsch sein und man kann da auch baden. Aber bei dem Wetter ist daran nicht zu denken und ich habe auch keine Lust auf den kurzen Spaziergang, der notwendig wäre um dorthin zu gelangen. Schade. Die Straße verläuft lange Zeit fast eben, dann beginnt sie ganz allmählich anzusteigen und wird steiler. Der Haast-Pass ist aber nicht wirklich hoch und ich hatte in Makarora ja schon gut Ausgangshöhe. Nach gut 1 1/2 Std bin ich oben und lege eine Pause im Stehen ein, bei Regen versteht sich. Landschaftlich ist das, soweit man im Dunst was erkennen kann, wieder schön hier. Schade, aber wer war schon 6 Monate auf Reisen ohne daß es je geregnet hätte 🤷🏻‍♂️😏

    Nach der Passhöhe lässt der Regen nach und hört schließlich ganz auf. Schon bin ich versucht aus den Regenklamotten zu steigen als er erneut einsetzt, und immer heftiger wird. Ich lege noch 2 kurze Pausen im Stehen ein um etwas zu essen. Zwischenzeitlich bin ich nass bis auf die Haut und ich kann nicht zu lange vom Rad steigen, um nicht zu frieren. Es ist gottseidank nicht kalt aber sobald ich nicht mehr in die Pedale trete, wird's doch unangenehm.

    Die Fahrt an sich ist angenehm. Nach dem Pass fällt die Straße zunächst steil ab und wird danach flacher, Gegenanstiege halten sich in Grenzen. Es läuft. Verkehr ist spärlich und die wenigen Fahrzeuge, die mich passieren, erkennen, daß das hier kein Kindergeburtstag ist und überholen fast ausnahmslos in weitem Abstand.

    Die letzten km steigert sich der Regen weiter. Es schüttet. Als ich endlich nach Haast abbiegen bildet dort das abfliessende Wasser breite Bäche auf der Straße.

    Beim Checkin verursache ich eine Pfütze am Tresen. Das beschleunigt den Vorgang 🙂 Nach der Dusche sieht die Welt wieder gaaanz anders aus. Mir geht's wieder gut. Die Sonne kommt hervor und ich kann tatsächlich meine nassen Sachen auf der Leine im Hof aufhängen. Der Hostel-Vater spendiert mir seine alten Zeitungen mit denen ich meine nassen Schuhe ausstopfe.
    Einkaufen. Heute schon wieder eine Belohnung verdient: Salat mit Fisch. Salat gut, Fisch unterirdisch. Da helfen weder Salz noch Pfeffer. Und das am Meer!

    28.1., RUHETAG
    Nach 3 "Heftig-Tagen" (1x Berg, 1x Gegenwind, 1x Regen) folgt heute ein weiterer: heftiges Nix-Tun 😁 Haast ist hierzu der perfekte Ort. Hier verpasst man nichts. Das Hostel ist gemütlich und fast leer. Neuseeländischer Herbertsvater sehr entspannt, sogar die strenge philippinische Herbergsmutter taut auf, wenn man versucht nett zu ihr zu sein (manchmal gelingt mir das). Das Wetter hat sich vorübergehend beruhigt. Strahlender Sonnenschein. Einzelne Besuche von Sandflies enden tödlich bevor sie Unheil anrichten. Strandbesuch angedacht aber ich bin viiieel zu träge um mit dem Rad mörderische 7 km zurück zu legen. Der Schwabe nennt das in Summe "Den Herrgott en guade Ma sei lasse"
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    Sei froh, dass du nicht in Auckland bist. Dort könntest du die nassen Socken nicht zum Trocknen auf die Leine hängen.

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    Ja, dort geht die Welt unter. Hier wird's in den nächsten Tagen auch etwas unbeständiger ... mal sehen

     
  • Day117

    Unterwegs zur Westküste: Makarora

    January 26 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Da der heutige Tag aller Voraussicht nach weniger beschwerlich wird schlafe ich etwas länger. Beim Frühstück ergeben sich nacheinander mehrere nette Gespräche, sodaß ich letztendlich deutlich später losfahre als gedacht. Die Sonne scheint schon ordentlich vom nahezu wolkenlosen Himmel. Ich verlasse Wanaka und finde mich schon bald auf dem altbekannten SH6 wieder. Mir wird jetzt erst klar, daß ich fast den gesamten Rest meiner Reise auf der Südinsel auf diesem Highway verbringen werde. 🤷🏻‍♂️ Der Verkehr ist zunächst ganz ordentlich, wird aber mit zunehmendem Abstand von Wanaka immer weniger, sodaß das Radeln hier nicht unangenehm ist.
    Gegenwind wieder reichlich vorhanden. Bald erreiche ich den Lake Hawea. Der See selber und seine Umgebung sind wieder einmal so beeindruckend, daß ich Wind und das Auf und Ab entlang des Ufers fast vergesse. Nachdem ich schon ein gutes Stück voran gekommen bin, finde ich einen schönen Rastplatz direkt am Ufer. Gut, natürlich keine Bank aber ein flacher Stein und der Windschatten meines bepackten Rades tun es auch. Und ich habe das Plätzchen, weil schwer zugänglich, ganz für mich alleine.

    Danach nimmt der Wind weiter zu und macht das Vorankommen einigermaßen mühsam. Es wird allmählich bewölkter aber der angekündigte Regen für den Nachmittag ist noch nicht in Sicht. Der Verkehr nimmt ab. Der Highway ist leer. Lake Hawea wendet sich mehr nach Osten, die Straße nach Westen. Es geht über eine Kuppe und dann finde ich mich am Ostufer des Lake Wanaka wieder. An einem Aussichtspunkt sieht man weit in den Süden aber Wanaka selbst ist nicht mehr auszumachen.

    Weitere Rast am Straßenrand mangels besserer Alternative. Danach nimmt der Wind weiter zu und wird auf die letzten km quälend. Heute zähle ich sie wirklich. Irgendwann bin ich dann doch da. Nette Holzhäuschen mit 4 Betten. Sauber aber sehr spartanisch eingerichtet. Ich frage mich was den Besitzer daran hindert wenigstens ein paar Wandhaken anzubringen um z.B. ein nasses Handtuch aufzuhängen.

    Wenig später kommt noch ein französisches Paar an. Wanderer. Auch einigermaßen geschafft. Zur Anlage gehört auch ein Restaurant. Da gehe ich essen. Und ein Bier gibt's auch dazu. Oder 2. Hab' ich mir verdient, finde ich.
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    Neuseeland ist einfach wunderschön 🫠

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    So sehe ich das auch. Jeden Tag auf's Neue. Sogar bei Gegenwind 😏

    Nicht unangenehm = angenehm? Oder wäre das zu viel des Guten :D [Timo]

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    "Nicht unangenehm" liegt irgendwo zwischen angenehm und unangenehm aber mehr Richtung angenehm. AngenehmenTach noch. Meiner wird aufgrund der heutigen Wetterprognose eher unangenehm, was nicht dasselbe ist wie nicht unangenehm. Alles klar? 😁

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  • Day116

    Auf der Crown Range Road nach Wanaka

    January 25 in New Zealand ⋅ ⛅ 24 °C

    Mein Smartphone weckt mich um 5:30. Ich beeile mich den Weckton auszuschalten. Unser 6-Bett-Zimmer ist voll belegt und von Olli weiß ich ja, daß er bis nachts um 2 Teller wäscht und Küche aufräumt. Ganz ohne Geraschel geht das Packen nach dem Frühstück zwar nicht aber ich tue mein Bestes und schleiche mich schließlich davon.

    Heute geht's in die Berge und zwar richtig. Zunächst radle ich auf einem der Queenstown-Trails am Lake Wanaka stadtauswärts, denselben Weg auf dem ich angekommen bin. Bei Frankston verkneife ich mir aber die landschaftlich zwar schöne aber deutlich weitere Route auf dem Trail und reihe mich in den starken Verkehr auf dem Highway 6 ein. Es folgt zunächst das gewohnte auf und ab, aber dann wird's ernst. Ich biege links ab auf die Crown Range Road, eine unter Touristen beliebte Gebirgsstrasse. Dort hat man auf der Fahrt nach oben herrliche Ausblicke auf Queenstown und Umgebung.

    Es geht sofort übergangslos in die Vollen, zunächst etwa einen km langgestreckt steil bergan, dann in mehreren Serpentinen. Auf etwa 600m Höhe folgt die Straße relativ flach einem Zwischenplateau bevor sie erneut steil ansteigt. Mehrere Aussichtspunkte laden immer wieder zum Blick hinunter ein. Ich sehe auf das Tal hinab, dem ich am vergangenen Samstag von Cromwell kommend auf dem Highway 6 gefolgt bin. Das Tal ist gleichzeitig Einflugschneise für die in Queenstown landenden Verkehrsmaschinen. Auf Augenhöhe kann man zusehen wie sie ihre Fahrwerke zur Landung ausfahren.

    Auf 800m spüre ich, daß die Beine müde werden und ich lege einen Bananen-Stop ein. Die Dinger wirken Wunder und zwar augenblicklichq! Danach geht's mit neuer Energie weiter.

    In kurzen Abständen kommen mir mehrere Reiseradler entgegen, darunter eine Frau, die jauchzend die Talfahrt genießt. Für mich sieht das Ganze nicht ungefährlich aus und ich bin froh, daß meine Abfahrt auf der anderen Bergseite länger und flacher sein wird. Der letzte Radler brüllt mir kurz unterhalb der Passhöhe "You're almost there" zu. Ist mir zwar klar, weil ich den Pulk von Touristen dort auf dem Aussichtspunkt bereits sehen kann aber es freut mich trotzdem.

    Oben zieht's wie die berühmte Hechtsuppe aber im Windschatten einer Gedenkstele ist es einigermaßen gemütlich um auf immerhin 1076m eine Vesperpause einzulegen. Dort ist auch nachzulesen, daß es sich bei der Crown Range Road um die höchste ashaltierte Straße Neuseelands handelt (erst seit 2000).

    Dann geht's bergab. Zunächst doch steiler als ich dachte aber nach wenigen km dann tatsächlich eher flach. Ein heftiger Gegenwind weht mir ins Gesicht und lässt mich, wenn's zwischendurch beinahe eben wird, trotzdem ordentlich in die Pedale treten. Gemein!

    In Cardrona sieht ein historisches Hotel so einladend aus, daß ich da nicht einfach vorbei fahren kann. Meine Pause auf der Passhöhe ist zwar noch nicht lange her aber ein Getränk im schattigen Garten hinterm Haus geht immer.

    Bald darauf wird der Gegenwind schwächer und ich kann das leichte Gefälle der Straße genießen. Hab' ich mir verdient, finde ich. Obwohl es nicht mehr weit ist kommt doch noch mal Hunger auf. Kein Problem, da ist noch was im Gepäck. Gegen 16:00 bin ich dann schon in Wanaka. YHA-Hostel, da liegst Du immer richtig. 🙂
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  • Day114

    Mit dem Flieger zum Milford Sound

    January 23 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute muss ich früh raus. Es geht zum Milford Sound. Kurz nach 8 werde ich am Hostel mit dem Kleinbus abgeholt. Dann geht's zum Flughafen Queenstown. Das ist ein internationaler Flughafen auf dem auch kleinere Passagierflugzeuge starten und landen und es herrscht reger Flugbetrieb. Ich bin heute eine Nummer kleiner unterwegs und starte gegen 9 mit einer kleinen, einmotorigen Propellermaschine. Bei der Frage wer der Kopilotensitz einnehmen will melde ich mich und nehme schließlich neben Garry, unserem Piloten Platz. Ich werde ermahnt meine Füße von den Fußpedalen fernzuhalten und schon geht's los. Außer mir sind eine Brasilianerin und eine japanische Familie an Bord. Wir umfliegen Queenstown im Norden, passieren den nördlichsten Zipfel des Lake Wakatipu bei Glenorchy und steigen rasch hoch zur lockeren Bewölkung. Den Gipfel des Mount Bonpland kann ich beinahe mit den Fingerspitzen berühren. Weiter geht's in nordwestlicher Richtung. Wir überfliegen zunächst den Flughafen von Milford Sound und folgen dem Fjord im Sinkflug auf's offene Meer. Dort wendet Garry die Maschine schließlich zum Landeanflug auf den kleinen Flughafen.

    Dort angekommen maschieren wir zu Fuß zur Anlegestelle der Ausflugsschiffe. Wir besteigen einen schicken, neuen, großen Katamaran. Der bringt uns erneut hinaus auf den Fjord, den wir soeben in niedriger Höhe überflogen haben. Wir folgen zunächst der westlichen Uferlinie, vorbei an einer Robbenkolonie wieder bis zum offenen Meer. Zurück geht's das östliche Ufer entlang. Wieder fahren wir an einer kleinen Robbenkolonie und an Wasserfällen vorbei, in denen das Wasser aus großer Höhe in den Fjord stürzt. Nach etwa zwei Stunden sind wir viel zu schnell zurück. Ich bin platt von den Eindrücken des Hinflugs und denen der Schifffahrt aus ganz anderer Perspektive. Das ist schon eine einzigartige Landschaft! Aber wir müssen ja noch zurück.

    Ein Bus bringt uns zum Flieger. Ich nehme diesmal auf einem der hinteren Sitze Platz. Erneut starten wir über den Fjord und drehen dann ab auf eine südlichere Route Richtung Queenstown. Wieder fliegen wir an Gipfeln vorbei, zum Greifen nah, sehen hinunter in einsame Hochgebirgstäler und Bergseen. Atemberaubend. Zum Schluss folgen wir dem Ufer des Lake Wakatipu am West-, dann Südufer. Wir umfliegen noch den schon niederen Peninsula Hill im Süden, überfliegen dann den Flughafen von Queenstown von Süd nach Nord, wenden und landen schließlich auf der kleinen Landebahn quer zur großen für die Verkehrsflugzeuge. Uff, was für ein Erlebnis. Das war sicher einer DER Höhepunkte meiner Reise.

    Der Kleinbus bringt uns zurück in die Stadt. Das Abenteuer hat meinen Appetit ordentlich angeheizt und zum ersten Mal, seit ich unterwegs bin, statte ich einem McDonald's einen Besuch ab. Danach besorge ich noch etwas für den Abend. Eine Brezel! Den Tag lasse ich am Kiesstrand vor dem Hostel ausklingen bis die allmählich untergehende Sonne für Abkühlung sorgt und ich über die Straße zurück ins Hostel gehe. Was für ein Tag!
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    Unglaubliche Landschaft! Sieht aus wie im Geiranger Fjord in Norwegen, traumhaft 😍👍

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    Den kenne jetzt wiederum ich nicht 🙂🤷🏻‍♂️ ... Es gibt noch viel zu sehen 😁

    Da hast Du Dir etwas richtig Tolles gegönnt, alles richtig gemacht [AmalieHauser]

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    Das kann man wohl sagen ... und ja, dorthin fliegen statt Bus oder Auto war wirklich ein selten schönes Erlebnis.

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  • Day112

    Queenstown

    January 21 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Die Sonne ist noch nicht lange aufgegangen als ich das erste Mal mein Hüttchen verlasse. Es ist ordentlich kalt. Aber der Tag scheint schön zu werden. Bei Clyde wird der Clutha River gestaut. Clyde liegt unterhalb der Staumauer. Ich muss etwas aufwärts fahren um auf die Höhe des aufgestauten Flusses zu gelangen. Dort biege ich in den Highway 8 ein. Ab heute wieder Asphalt und Warnweste auf die ich die vergangenen 2 Tage verzichten konnte. Die Straße ist gut ausgebaut und es herrscht ordentlich Verkehr. Darunter befinden sich etliche Oldtimer, auch alte Sportwagen. Nicht wenige dieser verbrennungsmotorbegeisterten Helden nimmt es mit einem Wohlfühl-Abstand (für mich) oder gar einem Sicherheitsabstand nicht so genau. Es müssen Hunderte sein. Das trübt meine Freude etwas, denn die Straße führt flach flussaufwärts, sehr schön. Rückenwind, ich komme gut voran.

    Bei Cromwell wird das alles klar. Auf einer großen Wiese finden sich die Eigentümer der Fahrzeuge zu einem großen Treffen zusammen mit allem was dazu gehört: Fressbuden, Verkaufsstände mit Zubehör und auch Oldtimer selbst stehen zum Verkauf. Volksfeststimmung. Ich radle ins Ortszentrum. Pause. Und ab nun kann ich hoffen dieser mäßig fahrradkompatiblen Bevölkerungsgruppe entronnen zu sein.

    Und so kommt es. Nach Cromwell folge ich dem Kawarau River. Das Tal wird zunächst eng, die Berge allmählich höher, die Hänge schroffer. Vereinzelt kommen mir noch die Spätaufsteher unter den Automobil- Enthusiasten entgegen. Es gibt viel zu staunen. Nach wie vor viel Verkehr. Wochenende. Aber die Rowdies feiern in Cromwell. Der Rest ist friedlich und ich fahre wieder entspannt.

    Nächste Pause Farmeinfahrt in Gibbston. Kurz zuvor sind in der Ferne die ersten schneebedeckten Berge der Südalpen aufgetaucht.

    Danach nähere ich mich Queenstown. Der Verkehr nimmt zu und wird richtig heftig. Etwa 15km vor dem Ziel kann ich auf einen Trail ausweichen und nehme die Gelegenheit auch war. Das ist zwar ein ordentlicher Umweg aber der Weg ist gut und landschaftlich sehr schön. Er folgt den Uferlinien erst von Shotover und dann von Kawarau River bis vor mein Hostel. Jetzt habe ich bereits 5000km auf dem Buckel. ☝️
    Jugendherberge. 6-Bettzimmer. Hier bleibe ich 4 Nächte. In Queenstown steppt der Bär. Einen derart touristisch geprägten Ort habe ich nicht erwartet. Ich gehe einkaufen: Bäcker, Supermarkt. Den Abend verbringe ich mit Steffi aus Rosenheim. Sie kommt von da wo ich hin will und radelt in etwa nach da von wo ich komme. Gute Voraussetzungen für Erfahrungsaustausch. Ist in Greymouth angefahren worden und hat sich noch nicht wieder ganz berappelt.

    22.1., 1. RUHETAG

    Lange geschlafen, lange gefrühstückt, lange geschwätzt
    Olli aus München hat seine Ausbildung als Physiotherapeut beendet und reist jetzt. Muss zwischendurch arbeiten um sich das erforderliche Geld zu verdienen. Seine Ausbildung wird hier nicht anerkannt. Deshalb verdingt er sich als Tellerwäscher im Restaurant. War zuvor in Südostasien und will bald noch weiter nach Australien.

    Am frühen Nachmittag krieg' ich dann die Kurve. Öffentlicher Bus nach Arrowtown. Nettes altes Goldgräber-Städtchen. Zwischendurch Schauer. Abends wieder Rückfahrt und gemütlicher Abend im Hostel.

    23.1. siehe Footprint "Mit dem Flieger zum Milford Sound"

    24.1., 3. RUHETAG

    Seele hat ausgiebig gebaumelt. Streifzug durch's Städtchen, gelesen, Eis - sehr lecker, diverse Getränke.
    Morgen wird's wieder ernst.
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    Traveler

    Soooo tolle Bilder, was ein wunderschönes Fleckchen Erde du um dich herum hast.😍😍 Fernweh lässt grüßen 😅

    Traveler

    Vielleicht wird ja Neuseeland Eure nächste Reise 😉

    Traveler

    Ein Traum, schön wärs😍😍

    Traveler

    Da sind die Kolleths früher oder später 😉

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