Mexico
Río Lagartos

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21 travelers at this place:

  • Day65

    Las Coloradas

    December 3, 2016 in Mexico

    Auf unserem heutigen Tagestrip ging es zunächst nach Rio Lagartos. Mit dem Boot sind wir dann nach Las Coloradas gefahren, wo sich eine Saline befindet. Auf dem Weg dorthin haben wir Flamingos, Pelikane und Krokodile gesehen 😍 mit Blick auf die Salzberge im Hintergrund haben wir dann ein Maya-Bad genommen: wir sind in der Saline geschwommen. Wobei von schwimmen nicht die Rede sein kann, weil man in dem Wasser einfach schwebt 😅 ein großartiges Gefühl! Anschließend haben wir noch eine Maya-Spa-Anwendung bekommen 😂
    Die Saline ist übrigens nicht wirklich pink, so wie es auf vielen Bildern im Internet aussieht. Für mich sah sie eher beige aus mit einem rosanen Schimmer 😀 Auf den Fotos kann man das leider nicht erkennen.
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  • Day39

    Nach einem entspannten Nachmittag und Sonnenuntergang inkl. Kite Session in El Cuyo, erkundeten wir den Norden Yucatans noch ein wenig mehr.

    Kurzer Abstecher nach „Las Coloradas“, wo das Meerwasser im Sonnenlicht PINK erscheint. 😍 Hier machte Seb auch die Bekanntschaft mit 2 Australiern, die bis zu 2 Jahre in ihrem selbst gebauten Camper in Amerika. unterwegs sind. Der Typ ist nun Sebs Vorbild was den Eigenausbau eines Buses angeht. Die Jungs empfahlen uns auch die App „iOverlander“ für (wildes) Campen weltweit.

    Kurzer Besuch im Fischerdorf „Los Rigartos“, welches für seine Flamingos bekannt ist. Leider bekamen wir nur welche aus der Ferne zu sehen.

    Unsere erste CENOTE. Und wir sind die einzigen. Schon jetzt total begeistert... und es wird noch besser (wie wir bei den nächsten Cenoten sehen werden). Ganz ungestört können wir dieses komplett offen gelegene Wasserloch bei letzten Sonnenstrahlen geniessen und hier ein wenig Abkühlung nach einem langen Tag im Auto finden.

    In Valladolid suchen wir uns einen sicheren Schlafplatz und gehen vorzüglich essen - yucatanische Küche vom Feinsten. 🥑😋🌮🍹
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  • Day18

    Las Coloradas & Dzibichaltun

    May 14, 2017 in Mexico

    ...samstags morgens wollten wir uns um 7 Uhr mit Abby am Busstopp treffen. Nachdem ich den Kim dann um halb 7 geweckt hab, weil er verschlafen hat, haben wir 7:15 Uhr ausgemacht. Um 7:15 waren wir dann mit frühstücken beschäftigt, also habe ich mit Abby ausgemacht, dass ich ihr schreibe wenn wir losgehen, da sie ca. Genauso lange braucht wie wir von unserem Haus. Kims Zimmerpartner Ryotaro musste um 12 Uhr zum Flughafen, also ging es erst nach einer langen und traurigen Verabschiedung von ihm los und ich sagte noch schnell Abby Bescheid das es jetzt los geht. Angekommen an der Bushaltestelle war die natürlich nicht da, da sie meine Nachricht falsch verstanden hatte. Und so fing unser Tag schließlich knapp eine Stunde später als geplant an.
    Nachdem wir, zusammen mit Abby, Jose und Marina, den Bus ins Centro nahmen sind wir dort in einen weiteren Bus nach Tizimin umgestiegen. Da haben wir uns ein paar Tacos geholt (und uns aus Versehen auf eine frisch gestrichene Bank gesetzt) bevor es weiterging nach Las Coloradas. Nach insgesamt 5h steigen wir also aus dem Bus und Überraschung, wir sind die einzigen Personen auf einer leeren Straße in einem Dorf kleiner als Ruschberg. Abgesehen von dem Touristenführer der uns auch direkt anspricht um uns zum pinken Strand zu führen, wo wir eigentlich hinwollten(welche andere Option hatten wir schon). Den Preis dafür haben wir von 200 Peso p.p. auf 100 heruntergehandelt und haben so gedacht "was ein Schnäppchen". Nach knapp 500m in einem kleinen Anhänger vor einem Motorrad hielten wir an und das war der erste Moment wo wir so langsam anfingen zu zweifeln. Als das Schild "Prohibidad irgendwas" kam fühlten wir uns nicht besser. Hinzu kam, dass das pinke Wasser wirklich nicht aussah wie auf all den Bildern und das unser Guide meinte, das man nur 15 Minuten hier sein dürfe, weil es immer noch eine Produktionsstätte für Salz sei.
    Spätestens ab da wussten wir, das wir total abgezogen wurden, irgendwo waren, wo wir definitiv nicht sein durften und das es außerdem nicht die Stelle ist, an die die Touristen normalerweise gehen. Wir mussten nach unseren 15 Minuten also wieder fahren und ließen uns zum Strand kutschieren, hatten ja schließlich mehr als genug dafür gezahlt. Der war aber wirklich nur hässlich und stinkig und als unser Taxi (wir kamen nämlich natürlich mit dem letzten Bus in die Stadt und mussten deswegen ein Taxi nehmen) kam waren wir alle mehr als froh. Die Freude hielt genau so lange an bis der (Übrigens sehr freundliche) Taxifahrer uns sagte das auch von Tizimin (der großen Stadt zu der wir uns fahren ließen) um diese Uhrzeit wahrscheinlich keine Busse mehr nach Merida fuhren. Wir also schon Pläne geschmiedet wie wir wo übernachten können (natürlich hatte niemand genug Geld dabei, vor allem ich hatte unser Budget zu knapp berechnet und hatte noch 200 Peso übrig, obwohl allein der Bus zurück nach Merida mehr als 300 für Kim und mich kosten würde und das Taxi bezahlt werden musste). Zum Glück setzte der Fahrer alle Hebel in Gang um doch noch einen Bus zu finden und bot uns sogar verschiedene Alternativen an, wie wir bis nach Merida kommen konnten (ich muss nochmal betonen wie froh wir waren zum ersten Mal an dem Tag an einen freundlichen und ehrlichen Menschen geraten zu sein 😅), bis wir herausfanden, dass um 18:30 doch noch ein Bus gehen würde! Der Taxifahrer wartete sogar ab, bis wir am Terminal unsere Tickets hatten und wirklich sicher war, dass wir nach Hause kommen würden, bevor er wieder fuhr. Das Ticket konnten wir übrigens nur leisten, weil Abby uns freundlicherweise 300 Peso geliehen hat 😂 upps.
    Auf der langen (und ubrigens sehr kalten, da die klimaanlage auf 16 grad gestellt war) Busfahrt nach Hause war die Stimmung​...ich nenne es Mal angeschlagen. Der Taxifahrer hat unserem Spanisch sprechenden Freund Jose nämlich erklärt, wie Touristen es normalerweise machen: man fährt mit dem Bus von Tizimin nicht bis las Coloradas (also dem Dorf direkt bei dem rosa Wasser), sondern nur bis Rio lagartos, das ist die nächste"größere" Stadt, wo alle möglichen Touren zu allen möglichen Preisen angeboten werden. Ab dort hätte man für ca. den selben Preis den wir für dieses Motorrad bezahlt haben eine Bootstour durch einen Fluss machen können, dabei kann man anscheinend Flamingos und Alligatoren sehen. Danach fährt man zum richtigen(!) pinken Wasser, das nicht wie unseres nur knöchelhoch ist, um dort zu schwimmen. Danach gibt es ein baño maya im Sand, der sehr mineralhaltig und deswegen gut für die Haut ist. Während der Sand auf der Haut trocknet fährt man zu einer nahen Cenote, um den Sand wieder abzuwaschen. Das ganze dauert knapp 4h. Jetzt wisst ihr das alle fürs nächste Mal 😁!

    Sonntags vormittags wollten wir dann zu einer Cenote fahren, um das Wochenende doch noch zu retten. Als ich morgens aufgewacht bin war leider jeder im Haus, außer mir, krank. Es hatte nämlich auch jeder die Quesedillas, die noch vom Vortag im Kühlschrank waren, gegessen, außer mir. Schnell stand also fest, das nur ich und Abby (die bei einer mexikanischen Familie lebt) ausflugsbereit waren und nachdem wir uns das Okay von den anderen geholt haben, sind wir alleine zu den sehr nahen Dzibichaltun-Ruinen gefahren, die eine schöne Cenote haben.
    Die Ruinen waren schön, aber nicht so sehenswert wie Uxmal, darum sind wir relativ schnell bei der Cenote angekommen und waren einige Zeit im wirklich sehr klaren Wasser schwimmen, bevor wir zurück gefahren sind. Auf einem Markt haben wir uns noch Tacos und Churros geholt und genossen bevor wir ins Haus der Kranken zurückgekommen sind. Leider geht es Kim immer noch nicht besser, zwar geht es dem Magen wieder einigermaßen gut, aber er hat hohes Fieber. Für morgen hat er sich auf der Arbeit schon abgemeldet und wir hoffen, dass es bald besser wird, da er wirklich nur den ganzen Tag im Bett liegen kann.

    Aber es gibt auch gute Nachrichten: wir haben unseren Bus gebucht für Ende nächster Woche wenn wir Weiterreisen​! Und er war sehr sehr günstig! 😍😁
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  • Day149

    Las Coloradas

    July 14 in Mexico

    Malgré toutes les lagunes que j'ai vu pendant mon voyage, j'ai encore vue une autre couleur aujourd'hui : du rose !
    Aussi incroyable que ça puisse paraître, le dernier bassin d'évaporation de l'usine de sel locale est rose. Les autres bassins sont tout aussi impressionnant. Autant de part leur couleur que par la présence de nombreux flamands roses.
    Je n'avais pas vu la vue satellite du site jusqu'à la rédaction de ce post. On pourrait croire qu'elle est retouchée, mais ce n'est pas le cas. Incroyable !Read more

  • Day71

    Río Lagartos

    March 18, 2017 in Mexico

    Río Lagartos ist ein kleiner Geheimtipp auf der sonst so touristischen Halbinsel Yucatan. Es handelt sich um ein kleines Fischerdorf, dass eben vom Fisch und auch vom Tourismus lebt. An unserem ersten Tag haben wir eine Miniwanderung (2,5km also eher ein Spaziergang) zu Peten Tucha gemacht, einem kleinen Sumpf in den Mangroven an dem man viele Wasservögel, Schildkröten und auch Krokodile sehen kann. Wir haben einen angriffslustigen Waran und zwei Krokodile gesehen. Ein etwa zwei Meter langes und ein Baby mit einer Größe von etwa 70cm.
    Weiter ging es zu einem einsamen Strand, an dem wir uns gleich mal ins kühle Nass stürzten. Da der Strand leider recht schnell nicht mehr so einsam war, packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg zu riesigen Bergen aus Salz, das hier gefördert wird. Direkt daneben war auch ein pinker See, dessen Farbe wir uns nicht erklären konnten. Ein tolles Naturphänomen, dessen Grund wir nochmal erforschen müssen (ich vermute es hängt mit dem Salz zusammen und Algen, jedenfalls war das in Australien der Fall...). Das Dorf ist wirklich klein und süß; in 15 Minuten hat man alles gesehen. Der Fisch ist fangfrisch und wird überall serviert: Wirklich köstlich!

    Am folgenden Morgen haben wir eine Bootstour durch die Mangroven gemacht. Ziel des Ausflugs war die Flamingokolonie. Auf dem Weg dorthin haben wir etliche Pelikane, Adler und andere Vögel gesehen. Der Weg zu den Flamingos war aufgrund des flachen Wassers etwas beschwerlicher. Ab einen bestimmten Punkt ging es nur noch zu Fuß. Also raus aus dem Boot und ab in Richtung Flamingos! Ich kannte da natürlich kein Halten, Philipp war etwas zögerlicher. Immer wieder versackte ich im Schlamm, aber langsam kam ich den Tieren näher. Aus etwa 50m Entfernung hatte ich dann einen fabelhaften Blick auf die vielen Flamingos. Als noch eine weitere Gruppe angeflogen kam, war das Bild perfekt. Der nächste Programmpunkt war eine Schlammkur. Zunächst ging es in das am Tag zuvor gesehene pinke Salzwasser. Der Salzgehalt ist so hoch, dass wir wie im Toten Meer auf der Oberfläche schwebten. Danach haben wir uns von oben bis unten mit dem heilenden Schlamm eingerieben und Philipp war endlich mal so weiß wie ich. Schlammig ging es zurück aufs Boot und durch die Mangroven zurück zum Fischerdorf. Dabei haben wir nochmal ein wirklich großes Krokodil von etwa 4m Länge gesehen!

    Rio Lagartos ist etwas verträumt aber wirklich schön. Das Wasser ist unglaublich turquoise und für Naturliebhaber gibt es wirklich viel zu sehen!
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  • Day12

    Ek Balam, Las Coloradas, Rio Lagartos

    November 9, 2017 in Mexico

    Auf Empfehlung eines Pärchens haben wir die Nummer von Manuel bekommen, der Touren mit seinem Taxi anbietet. Wir werden 2 Tage mit ihm verbringen. Heute geht es zunächst zu den Ruinen von Ek Balam. Wir sind etwas enttäuscht, da diese Ruinen nicht annähernd so schön sind wir in Palenque und Teotihuacán. Und dafür verhältnismäßig teuer. Wir halten uns hier nicht sehr lange auf (es gibt halt auch wirklich kaum was zu sehen). Von dort starten wir weiter nach Las Coloradas. Hier wird Salz gewonnen, was das Wasser pink macht. Auch einige Flamingos haben sich hierher verirrt. Es sind einfach nur umwerfend aus. Danach geht es weiter nach Rio Lagartos, so heißt sowohl das Fischerstädtchen als auch das Reservat. Es ist ein von Mangroven gesäumter Meeresarm des Golf von Mexiko. Vögel und Krokodile haben sich hier eingenistet. Mit Captain chino und seinem Boot besuchen wir Paco das Krokodil und jede Menge Flamingos!! Leider haben wir keine Zeit nach der Bootstour noch länger in dem Örtchen zu verweilen. Auf dem Rückweg legen wir einen kurzen Stop bei einer Cenote ein. Allerdings ist diese von einer russischen Kleingruppe belagert, sodass uns die Lust vergeht hineinzuhüpfen. Wir sind ohnehin noch nass von unserem Badestop im Golf von Mexiko (Stichwort Badewanne).Read more

  • Day8

    Rio Lagertos

    August 21, 2016 in Mexico

    Vandaag naar de lagune van Rio Lagartes gereden, ca. 100 km ten noorden van Valladolid, gelegen aan de Golf van Mexico. Daar hebben we met een motorboot een tocht door de lagune gemaakt van ca. 2 uur. Erg mooie natuur waarin we veel pelikanen, flamingo's, visarenden en vele andere vogels hebben gezien.
    Onderweg gestopt bij een zoutwinning waar we gezwommen/gedreven hebben in een zoutrivier waarbij we het water in de kleine wondjes voelden bijten. Daarna een stuk verder konden we ons insmeren met klei waarin sulfaat, zout, flamingo poep en nog andere " helende" onderdelen die goed voor de huid waren. Op de terugweg een stukje doorgevaren tot waar de Golf van Mexico aansluit op de lagune en waar we op een klein natuurstrandje ons schoon hebben gewassen. Daar aangekomen teruggevallen naar het vertrekpunt waar we in het bijbehorende restaurant lekker vis, garnalen en frietjes hebben gegeten voordat we terug reden naar Valladolid. Een leuke en geslaagde dag😎Read more

  • Day3

    Amazing day

    February 5, 2017 in Mexico

    Morgens früh sind wir noch schnell als erste Besucher in die cenote ik kil gegangen, die wohl berühmteste cenote in ganz mexico, da sie dank ihrer Lage in der Nähe von chichen itza täglich mehrere Tausend Besucher anlockt.
    Hier bin ich von einem Felsen am Rand gesprungen ca. 7-9 m in die Tiefe, das Wasser in der cenote ist 50m tief so don't worry 😁
    Von da aus sind wir ganz hoch in den Norden gefahren zu einem kleinen Fischer Dorf namens Las Coloradas. Im Internet habe ich zuvor gelesen, dass es hier
    viele Salzseen gibt und das Wasser darin zum Teil bräunlich aber in ein paar Seen auch rosa bis schon pink ist
    WOW das ist gar nicht zu glauben wenn man davor steht denkt man es ist nicht real..
    Nach ganz viel Zeit zum Staunen und etlichen Fotos sind wir noch weiter gedüst auf der Suche nach einem kleinen Strandabschnitt.
    Voila, das Meer ist ein Traum hier oben
    und an dem kleinen Strandabschnitt war eine Familie mit Brettern zum Stand Up Paddeln.
    Yeah meine Chance, also bin ich hin da und nach einem kurzen small Talk habe ich mich mit Brett und Paddel bewaffnet in die Wellen gestürzt 👍🏻
    Gar Nicht so easy...
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  • Day3

    10.03.17:
    Gestern sind wir gegen 10 Uhr aus Valladolid Richtung Río Lagartos, ganz im Norden von Yucatán, gestartet. Da wir das Frühstück ausgelassen hatten, kam mir das im Bus angebotene Sandwich gerade recht. Erwähnenswert ist es aber deshalb weil das süßliche Brot zwar mit Schinken und Käse belegt, aber auch mit Zucker bestreut war. Am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, war es aber doch ganz lecker. Auf dem Weg nach Río Lagartos mussten wir in Tizimín umsteigen. Die Wartezeit dort habe ich genutzt, um mir eine neue Sonnencreme zu kaufen. Die, die ich aus Deutschland mitgebracht habe, lässt sich nämlich super schlecht verstreichen und ist somit total ungeeignet um zwischendurch schnell nachzucremen. Das ist aber unbedingt notwendig, weil die Sonne einen hier sonst verbruzzelt.

    Circa um dreiviertel 2 sind wir dann Río Lagartos angekommen, im Bus haben wir noch eine Italienerin kennengelernt, die wir gleich mal für eine Bootstour aufgegabelt haben, weil man diese pro Boot bezahlt. Ergo, je mehr Personen, desto günstiger das ganze.
    Da dort momentan wohl Nebensaison ist, konnten wir um halb 4 zu dritt auf eine Tour starten. Diese führt durch Mangroven bis zu den Salzfeldern, deren Wasser eigentlich (so hofften wir) pinkfarben sein sollte. Auf dem Weg haben wir allerlei Vögel und sogar Krokodile gesehen. Das Highlight waren aber definitiv die Flamingos, die dort in Massen leben.

    Auf dem Weg zurück konnten wir dann in einer Art Kanal in dem sehr salzigen Wasser baden, das bei uns eher die Farbe von Rost oder so hatte. Jedenfalls war es sehr warm und Warnschilder weisen darauf hin, dass man dort eigentlich nicht rein sollte. Der Guide meinte allerdings, man müsste lediglich darauf achten, nicht länger als zwei Minuten drin zu bleiben, weil sonst die Haut angegriffen würde. Zweites Highlight war das Schlammbad mit dem ebenfalls sehr salzhaltigen Schlamm. Diesen haben wir auf der Rückfahrt antrocknen lassen und anschließend im Meer abwaschen. Die Haut war danach babyweich! Trotzdem haben wir uns sehr auf die Dusche gefreut... Krönender Abschluss der Tour war der Sonnnenuntergang vom Boot aus. Nach der Dusche waren wir noch mit Manuela Abend essen und sind dann auch früh ins Bett.

    11.03.17:
    Wir sind so früh ins Bett gestern, weil wir heute um 5 Uhr schon aufgestanden sind, um eine weitere Tour zu machen. Im Prinzip war es zwar die gleiche Tour wie gestern, nur haben wir diesmal den Sonnenaufgang beobachten können und die Natur war nochmal um einiges beeindruckender, weil alles noch so still und wir die einzigen unterwegs waren (bis auf ein paar Fischer). So konnten wir auch super nah an ein Krokodil und die Flamingos heran und unserem Guide einige Fragen stellen. Außerdem haben wir neben unzähligen Vogelschwärmen auch Fische und springende Shrimps beobachtet.
    Das Salzbad haben wir diesmal ausgelassen, nur unsere Füße nochmal mit der Schlammpackung bearbeitet und sie später auf einer Sandbank neben dutzenden Pelikanen abgewaschen.

    Zurück an Land hatten wir dann noch Zeit für unser Frühstück im Hotel - mit Meerblick! Zum Toast mit Marmelade gab es frische Melone, Mango und Banane. Das war bisher wohl das beste Frühstück, das wir hatten ^^
    Danach haben wir uns nochmal frisch gemacht und unsere Sachen gepackt. Am "Busbahnhof" von Rio Lagartos (circa 600 Einwohner) mussten wir dann kurz warten bis die Dame vom Ticketschalter kam. Der ist anscheinend nur kurz vor der Abfahrt eines Busses geöffnet. Leider hat Nicky dann festgestellt, dass sie ihr Tuch im Hotel vergessen hat und sie musste schnell zurücksprinten. In letzter Minute haben wir es dann auf den Bus nach Tizimín geschafft. Nach kurzem Bangen, ob die Umsteigeverbindung klappt sitzen wir nun im Bus nach Mérida.

    Obwohl es auch anstrengend ist, nie wirklich auszupacken und immer auf dem Sprung zu sein, bin ich sehr froh über den Verlauf unserer Reise. Wir haben schon so viel gesehen und ich bin weiter gespannt was noch alles kommt :)

    Bilder: (mehr folgen)
    - ein grauer Pelikan (die grauen sind dort heimisch, die weißen kommen aus Kanada zum Überwintern)
    - unser Guide Francisco "Panjo" mit einem Tier (hab vergessen wie es heißt, muss ich googeln)
    - ich nach dem Schlammbad
    - Sonnenuntergang
    - Sonnenaufgang
    - Crocodrillo ganz nah :o
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You might also know this place by the following names:

Río Lagartos, Rio Lagartos

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