Mexico
UNAM FAD Academia de San Carlos

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21 travelers at this place:

  • Day226

    Royale Maskerade zum Schluss

    August 30 in Mexico

    Um Reisezeit zu sparen und aufgrund unverschämt guter Preise, fliegen wir nach Mexico City. Kaum stehen wir mit unseren Rucksäcken in der Metro in Richtung Innenstadt, bekommen wir es auch schon mit der Polizei zu tun. Aber anstelle meinem inneren Fluchtwunsch zu entsprechen und davonzurennen, höre ich mir den in eine sichere Schutzveste verpackten Pistolenmann kurz an. Nicht dass ich etwas verstanden hätte, aber es scheint, als ob sich der gute Mann um uns hilflos und schwach wirkenden Touris sorgt. Seinen Gesten und Bewegungen nach sollen wir doch bitte im abgesperrten Abteil für Frauen und Kinder reisen. Wäre sicherer. Echt jetzt? Verdammt, so schnell werde ich diese royale Prinzessinnen-Aura wohl nicht mehr los.

    Der wichtigste Programmpunkt hier ist ein Besuch auf der Schweizer Botschaft. Dieser erfolgt allerdings nicht wie seit dem 1. August-Debakel gehofft auf späte und reumütige Einladung von Thomas Borer oder sonst einem ulkigen Kultur-Attaché, sondern auf eigenen Wunsch. Für eine notarielle Angelegenheit. Und so stehen bei meinem royalen Eintreffen weder Cervelats noch Fondue bereit. Schade. Habe irgendwie mehr erwartet. Das merke ich mir für die nächste Steuererklärung. Knausern kann ich auch. Im Anschluss und frisch aus dem Nagel- und Wellness-Studio treffen wir die beiden schwäbischen Prinzessinnen Lisa und Cécile - nebenbei die gemeinsamen Gewinner des Pub-Crawl-Quiz in San Cristobal - an ihrem letzten Tag auf Reisen noch zu Speis und Trank. Eine Art Versumpfer-Lunch sollte es werden, bevor die beiden um Mitternacht zurück nach Deutschland fliegen. Und nachdem das unerwartet schicke DHL unverschämte fünfzig Stutz von mir will, um ein zweiseitiges Dokument in die Schweiz zu schicken, vermag mich die liebe Lisa mit ihrem Angebot trösten, das Dokument mitzunehmen und aus good old Germany ins schöne Nachbarland zu überstellen. Total nett. So unter Royals eben.

    Mexico City gefällt uns sonst ganz gut und wir verbringen erwartungsgemäss viel Zeit auf den Beinen und mit Tacos. Unter anderem wandeln wir auch auf den Pfaden der 1954 verstorbenen Frida Kahlo - dank Monobraue die Theo Weigel der mexikanischen Kunstszene - mit äusserst spannender Lebensgeschichte und Kunst. Und wenn man schon in einer grossen Stadt ist - genauer gesagt in der zweitgrössten Stadt der Welt -, darf ein wenig Shopping natürlich auch nicht fehlen. Wie immer ist Sue eifrig aber selten erfolgreich auf der Suche nach diversen Dingen, während ich eigentlich nichts brauche, aber nach fünfzehn Minuten aus drei unterschiedlichen Läden drei super tolle Teile zusammen habe. Sue hat dann doch auch noch ein paar schöne Sachen gefunden, aber da war ich schon längst Eis essen. Für ein Mal also weniger Prinzessin und mehr Shopping-Queen.

    Den letzten Abend hier und generell in Lateinamerika verbringen wir bei fermentiertem Kaktus-Gesöff und Lucha Libre - dem mexikanischen Wrestling. Ein Sport der in etwa gleich viel Interesse in uns weckt wie Altgriechisch. Aber egal, die Mexikaner stehen total drauf und entsprechend ausgelassen ist die Stimmung. Das mag aber auch an den hier erhältlichen 1,2 Liter grossen „Corona Mega“ liegen. Die Arena Mexico ist laut unserem Guide ausserdem der einzige Ort, an dem schon kleine Kinder offiziell in die hässlichen Fan-Chöre mit einstimmen dürfen, welche man uns vor dem Betreten der Arena natürlich auch mit auf den Weg gibt. "Du Huuure!", "Arschloch!" und "Fick deine Mutter!" sind die beliebtesten Parolen. Also eigentlich wie in der FCZ Südkurve. Als kleines Dankeschön und wohl um die Arena optisch aufzupeppen, erhalten wir ausserdem je eine farbige Kampfmaske. Kaum angezogen und Sue in Maske vor mir, schiessen mir allerdings keine Bilder vom Wrestling durch den Kopf, aber den Teil werde ich hier ausnahmsweise nicht weiter ausführen. Royals schweigen. Hat man mir gesagt.
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  • Day14

    City tour durch Mexico

    July 25 in Mexico

    Nachdem wir gemütlich ausgeschlafen hatten packten wir unsere Sachen, denn heute wollten wir die Stadt erkunden gehen. Beim Laden um die Ecke noch Frühstücksbrötchen mit Schinken und Käse geholt und los gings. Wir fuhren mit der Metro an den Zocalo und liefen dort erstmal eine Runde an dem National palace, der Mexico City metropolitan und dem templo Mayor vorbei.
    Auf der Insel des Zocalo waren riesen Zelte aufgestellt in denen eine Art Markt war. Außerdem liefen viele Verkleidete herum und tanzten zu Trommeln, aber schaut es euch auf den Bildern selbst an.
    Dann begaben wir uns in die kleineren Straßen wo ganz viele Stände und Straßenhändler unterwegs waren. Es war ganz schön was los. Was hier alles verkauft wird ist der Wahnsinn, von Rasierklingen, Ferrero Rocher aus dem Koffer, Klamotten, Schulzeug, Gewürze, Süßigkeiten bis hin zu Plastik Spielsachen und Souvenirs. So liefen wir eine knappe Stunde durch die Straßen bevor wir im historischen Teil der Stadt ankamen. Von dort aus ging es weiter zum Park in der Stadt wo wir eine Pause im Schatten einlegten. Dann liefen wir die restlichen Blocks zurück zu unserem Hotel. Am Abend gingen wir wieder in unser kleines Restaurant, ich versuchte heute ein Sandwich mit Milanese und Kalina einen burito, was beides wieder sehr gut schmeckte.
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  • Day3

    Es endet mit Lucha Libre

    October 31, 2017 in Mexico

    Heute schaffen wir es in den Park Chapultepec. Wir sind recht früh da, die Straßenhändler bauen gerade ihr Stände auf.
    Unser Ziel ist das Castillo de Chapultepec, das erhöht im Park zu finden ist. Dort ist eines der unzähligen Museen untergebracht: das nationale Geschichtsmuseum. Das wollen wir aber nicht besichtigen, sondern uns an dem Castillo erfreuen.
    Wie wir aber noch öfter feststellen werden, haben die Mexikaner panische Angst vor alimentes (selbst mitgebrachte Speisen und Getränke) und selfiesticks. Beides ist ein no-go und darf nicht mitgenommen werden. Stattdessen darf man die Gegenstände des Teufels in Fächern einschließen. Gegen Geld versteht sich. Das sehen wir ja einfach nicht ein. ich bleibe also unten sitzen und passe auf die Rucksäcke auf während Nico sich hoch wagt. Ich nutze die Zeit und freunde mich mit ziemlich frechen Eichhörnchen an.
    Als Nico wiederkommt haben sie mich als Artgenossen akzeptiert.
    Die erhoffte tolle Sicht auf das Castillo bleibt laut Nico aus, sodass ich mir den Weg erspare.
    Da der Himmel etwas zu zieht, nehmen wir uns das anthropologische Museum vor. Hier wird vom ersten Menschen bis in die frühe Moderne die Kultur Mexikos erklärt.
    Auch hier dürfen wir unsere Rucksäcke nicht mitnehmen.
    Es empfiehlt sich aber in jedem Fall in einen Audioguide zu investieren, nicht nur fürs Gefühl etwas taschenähnliches mit sich zu führen, sondern wegen der Informationen. Wir versäumen das leider.
    Wir machen uns auf zu unserem letzten Tagesordnungspunkt: Lucha libre!
    Zwischen uns und dem pick-up liegen 5km und 1 Stunde Fußweg, yeah! Zum Glück ist es nicht zu heiß.
    In der Arena México angekommen werden wir zu unseren Plätzen gebracht und ziehen unsere Masken an. Voll motiviert bestellen wir 2 Bier und bekommen 4. Oktoberfestgefühle kommen auf. Wir sitzen gut und auch wenn wir einige Sachen nicht so ganz verstehen, ist die Stimmung mitreißend. Und wir sind froh nicht in den ersten 3 Reihen zu sitzen, da dort gerne auch mal ein verschwitzter Luchador landet.
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