Montenegro
Jezerski Vrh

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10 travelers at this place:

  • Day5

    Lovćen Nationalpark

    September 20, 2019 in Montenegro ⋅ ☀️ 15 °C

    Die Fahrt dahin ist ein absolutes Abendteuer. Eine schmale Straße führt in 16 Kehren immer entlang des Steilhanges hinauf zum Nationalpark. Hinter jeder Kurve wartete ein neuer beeindruckender Blick über die Bucht und das Mittelmeer. Nachdem wir alle Kehren erfolgreich und ohne Schrammen an unserem Auto - denn Verkehr gab es auf der Strecke genug - hinter uns gelassen hatten, genehmigten wir uns einen Kaffee in einem kleinen Restaurant mit dem wohl spektakulärsten Terassenausblick. Als wir den Abzweig zum Nationalpark erreichten, änderte sich das Straßenbild schlagartig. Wir durchfuhren ein kleines Bergdorf, natürlich auch hier geprägt durch den Tourismus. Ein älterer Herr winkte mir zu als wir vorbeifuhren. Daraufhin hielten wir und seine Frau führte mich in den Gewölbekeller des Hauses, in welchem frischer Schinken und Käse aufbewahrt wurde. Der Schinken war wirklich richtig lecker. Ich entschied mich dann aber für ein Stück Käse und wir fuhren weiter zum Eingang des Nationalparkes. Die Straße hatte ihr ursprüngliches Bild verloren und stattdessen fanden wir eine perfekt trassierte, tief in die Hänge eingeschnittene Piste vor, welche leider so gar nicht dem Erwarteten entsprach. Aber wir sollten später am Tag auch noch das Gegenteil genießen dürfen. Unser Ziel war das Mausoleum des (scheinbar) berühmten Dichters Njegos. Dieser hat neben dem ersten Steuersystem auch Montenegros erstes Schulsystem eingeführt. Sein Mausoleum liegt auf dem Gipfel eines 1655 m hohen Berges und bietet neben einer Skulptur Njegos' aus schwarzem Granit in einem Raum, versehen mit einer mit Blattgold überzogenen Decke, auch eine steinerne Plattform, von welcher man einen nahezu 360° Rundumblick genießen kann. Von dort aus lässt sich beinahe bis in jede Ecke Montenegros schauen. Trotz der eigentlich geringen Ausdehnung des Landes, welche in etwa der Größe Schleswig-Holsteins entspricht, war dies der wohl autemberaubenste Ausblick bisher auf unserer Reise.

    Unzählige Fotos später verließen wir das Mausoleum und setzten unsere Fahrt auf der Nationalparkstraße fort, welche den Park vollständig umschließt und mittlerweile auch wieder ein gewohntes und erwartetes Bild in Bezug auf Zustand und Breite angenommen hatte. Wir passierten die ehemalige Haupstadt Montenegros, Cetinje. Dort hielten wir allerdings nicht an und fuhren weiter über die nun wieder top moderne Straße bis zu einem Abzweig auf eine kleine, alte und kurvenreiche Landstraße hindurch durch verlassene Dörfer und unberührte Landschaften. Mit maximal 30 km/h und einer vorausschauenden Fahrweise, bei glücklicherweise fast nicht vorhandenem Gegenverkehr (außer dem ein oder anderen Einheimischen und fast auseinanderfallenden Holztransportern), ging es entlang des Hanges durch die niedere Bergwelt Montenegros. Somit fuhren wir kein zweites Mal über die kurvenreiche Panoramastraße von heute morgen und kamen stattdessen am anderen Ende der Bucht an. Dies aber dennoch in beeindruckender Höhe und bei wunderschönem Licht. Es folgten eine Menge Fotostops auf unserem Weg nach unten.

    Da wir eine Unterkunft in der Nähe Kotors für unschlagbare 8 € (+2 € Steuern) gebucht hatten, mussten wir erneut die Küstenstraße entlang. Ein Halt in Perast gab uns die Möglichkeit ein wunderbares Abendessen im Hafen der Altstadt einzunehmen. Wir entschieden uns für ein nobles Restaurant (mit dennoch guten Preisen) und Terasse direkt am Meer. Wie überall wurden wir auch hier von mehreren Katzen umrundet und daraus ergab sich dann sogar noch ein Gespräch mit den scheinbar vermögenderen Londonern vom Nachbartisch.

    Wir erreichten unsere Unterkunft nach weiteren 20 min Fahrzeit. Für 10€ gab es ein Bett, einen Kleiderständer und ein Gemeinschaftsbad für etwa 7 Zimmer. Verständlicherweise war dieses auch sehr oft belegt. Aber wir wollten am nächsten Tag auch nicht so spät aufbrechen um unsere Reise entlang der Adriaküste in Richtung Süden fortzusetzen.
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  • Apr6

    Gipfel - jetzt wirklich...

    April 6, 2018 in Montenegro ⋅ ⛅ 9 °C

    Wir sind schon quasi auf der Abfahrt, als wir beschließen, doch noch weiter hinauf zu fahren. Ziel ist ein Mausoleum auf dem 1657m hohen Jezerski Vrh, ein wahrlich lohnenswerter Abstecher! Es weht ein eisiger Wind und auch Schnee ist noch jede Menge vorhanden. Vom Mausoleum aus bietet sich uns ein großartiger Ausblick in alle Richtungen. Wir können nachvollziehen, wo wir hergekommen sind und können bereits den Skadar-See sehen, der noch vor uns liegt.Read more

  • Day14

    Op baan nr Budva

    October 3, 2018 in Montenegro ⋅ ☀️ 13 °C

    Panoramische route (alweer), met zicht op de baai van Kotor 🤩

    Cetinje, oude historische hoofdstad 🏠

    Kleine trip door Lovcen, 1 van de 5 nationale parken, weer helemaal anders dan de andere die we bezocht hebben.. ⛰

You might also know this place by the following names:

Jezerski Vrh

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