Morocco
El Harkat

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5 travelers at this place:

  • Day26

    Marrakech (oder auch Marrakesh)

    May 14 in Morocco ⋅ 🌙 25 °C

    Marrakech, auf der Karawanenroute aus Timbuctu gelegen, war bis ins 17.JH Marrokos Hauptstadt.
    Man könnte hier 1 Woche bleiben um alle Sehenswürdigkeiten zu besuchen / besichtigen. Wir haben uns für die Kurzversion entschieden, nämlich nur heute hier zu bleiben.Es geht bis 42°C und es ist Ramadan.
    Auf dem Programm stehen die Koutuobia Moschee, der Platz Jemaa el Fna, die vielen unterschiedlichen Souks, die Medresse Ben Youseff, die Gräber der Saadier und das Tor Bab Agnaou.Die Moschee haben wir uns von aussen angesehen, wir wussten schon, dass nicht Moslems der Eintritt nicht gestattet ist ( gilt für alle Moscheen). Anschliessend liefen wir durch einige der Souks, ein Wirrwarr wie die meisten Souks auf unserer letzjährigen Reise. Ein paar Sachen haben wir gekauft ( und auch fleissig runtergehandelt, gehört zum Spiel) aber sehr oft mussten wir uns von aufdringlichen Händlern "befreien".Einige schimpften und fluchten uns hinterher, weil wir nichts gekauft hatten (uns aber die Sachen angeschaut hatten). Die Hitze und der Flüssigkeitsmangel im Ramadan setzen den lokalen Leuten wohl stark zu.
    Einige Male mussten wir nach dem Weg zur Medresse fragen , wir haben sie auch gefunden. Enttäuscht mussten wir leider feststellen, dass sie wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist. Mist.
    Wir waren mittlerweile platt von der Hitze, also, Mittagspause auf einer schönen Terasse in der Medina, wo Ausländer, trotz Ramadan, essen konnten ( falls gewünscht, hätte es auch Bier oder Wein gegen Pass- Vorweisung gegeben).
    Zurück in die Sonne und über Jemaa el Fna zu den Saadier Gräbern. Etwa 15.30 waren wir dort. Nächste Enttäuschung, wegen Ramadan wird um 15 Uhr statt um 17 Uhr geschlossen. Mist x 2.
    Zumindest das sehr schöne Tor Bab Agnaou konnten wir uns noch ansehen.
    Sind anschliessend noch etwas durch die Medina gelaufen und dann mit dem Taxi zurück zum Camping gefahren, der Bus war zu voll. Auf die Abendstimmung auf dem Gaukler Platz ( Jemaa el Fna) haben wir verzichtet, es ist ganz einfach zu heiss und nach etwa 7 Stunden in der Altstadt waren wir viel zu Platt. Schade aber es geht nicht alles.
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  • Day27

    Marrakech zur Atlantikküste

    May 15 in Morocco ⋅ ☀️ 33 °C

    Ab nach Westen zum Meer.Hoffen auf etwas kühleres Wetter. Über die N8 geht es knappe 200 km bis zum Atlantik.Ca.150 Km Strecke haben wir 40°C , dann gibt es einen klaren Schnitt.Es wird relativ rasch kühler, die Temperatur fällt bis auf 20°, und es wird zunehmend feuchter.
    Wir sind gegen 16.30 da, der ausgewählte Camping, nah an der Stadt (Sidi Magdoul), ist leider geschlossen.Wir sind dann Richtung Altstadt gefahren, um zu sehen ob man sich irgendwo für eine Weile hinstellen kann, um die Medina zu besuchen.
    So sind wir am grossen bewachten Parkplatz an der Stadtmauer gelandet (Essaouira Parkplatz Zentrum, N 31° 30' 39.9", W 009° 45' 59.7"). Gegen eine ( verhandelte) Gebühr von 120 DH dürfen wir am Tor zur Medina übernachten. Infrastruktur=0. Zumindest wurden wir persönlich eingewiesen, der Platzwächter ist auf die Stufe beim Fahrer aufgestiegen und ist mitgefahren bis zum Platz. Zum Glück hat er akzeptiert, dass mich Maja beim Parken einweist.
    Anschliessend sind wir in der Medina kreuz und quer durch den Souk und dem Markt gelaufen, dem Treiben zugeschaut und ab und an etwas angesehen und ein paar Kleinigkeiten gekauft ( natürlich wurde auch, wie von den Händlern erwartet, gehandelt). Alles verlief unbedrängter, unaufgeregter und viel freundlicher wie in Fes oder gestern in Marrakech. Auch Absagen wurden freundlich angenommen.
    Wir sind öfters durch diverse Tore in der Mauer rein und raus gegangen, und über kleine Gässchen dieser alten Stadt gelaufen.Die sehr attraktive Medina ist mehrheitlich weiss blau gehalten, Wände weiss, Türen und Giebel in Blau. Dass die Gassen im Karree gestaltet sind macht die Orientierung sehr einfach.
    Die erste Siedlung ist schon unter den Phöniziern im 7.JH vor Christus entstanden, von den Portugiesen besetzt, wurde sie im 11 JH Amogdul gennant und später, im 14JH ( und bis 1956) Mogador.
    1894 übernahmen die Franzosen die Stadt und den Hafen. Mit ihnen begann auch der wirtschaftliche Abstieg.Heute lebt die Stadt vom Tourismus, von Festivals und von der Sardinenfischerei.
    In der Medina, die sich die letzten 300 J nicht verändert hat, sieht man klar die Spuren der reichen Stadt und auch deren Verfall.
    Allgemein kann man sagen, dieses schöne Städtchen ist ein Highlight unserer Reise. Schade, dass die Medina so heruntergekommen ist. Einige laufende Renovierungsarbeiten lassen allerdings hoffen.
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You might also know this place by the following names:

El Harkat

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