Morocco
Marzouga

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9 travelers at this place:

  • Day11

    Sahara Desert Camp

    December 30, 2016 in Morocco

    Mit etwas Verspätung um 4:30 Uhr schwingen wir uns auf die Kamele und unsere kleine Karawane bestehend aus 2 Kanadiern und uns zieht los in Richtung Wüstencamp!

    Es ist einfach fantastisch, lange haben wir nicht mehr so viele Bilder gemacht!

    Eine Stunde später kommen wir am Camp an, es gibt Tee und Tajine bei Kerzenlicht und anschließend ein Gläßchen Rotwein bei Trommelmusik am Lagerfeuer.

    Der Sternenhimmel ist der vielleicht schönste, den wir je gesehen haben und Wüstenfüchse schnappen sich unsere Reste!

    Die Nacht ist mit 1 Grad bitterkalt, wir schlafen mit 3 Decken und voller Montur, damit es warm wird. Der Rückweg am nächsten Morgen nach Sonnenaufgang lässt unsere Zehen und Finger dann endgültig einfrieren, aber zum Glück ist die Tasse ☕️ nicht mehr weit...

    Eine wundervolle Tour! 🐪🐪
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  • Day11

    Merzouga & 4x4 Tour

    December 30, 2016 in Morocco

    Nachts kommen wir im Riad Neza an (zuvor hatten wir 3-4 andere Hotels abgeklappert). Es ist schon so dunkel, dass wir die Sanddünen in unmittelbarer Nähe nicht sehen. Erst am nächsten Morgen erscheint das Panorama 🏜!

    Nach dem Frühstück fahren wir mit Ahmed und einem 4x4 um die Erg Chebbi, die größte Sanddüne Marokkos! Wir hören uns afrikanische Live Musik an, haben Tee im Beduinenzelt und versuchen uns mit Sandboarding, eiei 🏂.

    Auf dem Rückweg durch die Dünen bleiben wir noch zwei Mal stecken, mit etwas Graben geht es aber schließlich beide Male weiter.

    Um ca. 2 sind wir zurück, trinken noch einen Café bei den Shops in Merzouga, bevor wir schließlich von den Kamelen abgeholt werden!
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  • Day3

    Merzouga

    November 3, 2017 in Morocco

    Merzouga is a small village located directly on the edge of the Sahara desert. The night bus ride was as unpleasant as long bus rides are and we arrived an hour earlier than scheduled in Merzouga. As we didn't have a specific plan and the sun hasn't rose yet we decided to go to the outskirts and watch the sun rise. Its an amazing view seeing the first sun beams of the day over the high dunes.
    By the time the sun fully rose the hotel opened that was collaborating with the Sahara Tour that we wanted to make. After some clarification we got a space to put our luggage, some towels and access to the pool :) We spent some time relaxing at the pool, shopping in the village and enjoying the local food... In the late afternoon we got to our dromedary guide dressed in the traditional berber clothes. He explained us quickly the basics and then we were suddenly two meters above the ground on top of the dromedar. He led us through the dunes for about an hour which was already long enough on the uncomfortable seat aka hump. But the view was once more amazing with all kinds of red and orange colours.
    When we had our stop we could go Sandboarding with a proper Snowboard! It went pretty well for me even though I'm no snow boarder. But it was a fun activity! From there was it just a short walk to our nightly camp, a luxurious tent with proper beds and mattresses.
    The dinner was a berber speciality with lots of greens and chicken and berber whiskey (mint tea). For the night we played music(we tried!), sang and danced. I had planned to make some night photography but due to a full moon it was impossible to see stars :(
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  • Day4

    Am Tor zur Sahara

    October 25, 2016 in Morocco

    "oder - mein Socken liegt hinter der nächsten Düne - oder der übernächsten"

    Auch heute Morgen gibt es keinen nennenswerten Widerspruch von Vincent über unsere Frühstückszeit. 8.45 steht er "fresh" am Frühstückstisch - Colline am Nachbartisch. In diesem Urlaub bleibt es aber bei verstohlenen Blicken - unsere Reise geht weiter Richtung Sahara - Collines und deren Eltern Richtung Marrakesch - naja, man begegnet sich immer 2 mal, sagt man - und überhaupt, für mich viel besser - sonst hätte ich unter Teenager Druck eine Reise nach Paris planen sollen.
    Gegen 10 Uhr sitzen wir mit Carepaket im Auto und treten unsere Tour Richtung Sahara an - in den Osten Marokkos, fast an die Grenze Algeriens.
    Bedauerlicherweise regnet es und so versinkt eine weite Strecke in tristem Grau - die Schönheit der Oasen auf unserem Weg lassen sich aber dennoch erahnen - die Nase möchte man aber nicht aus dem Fenster strecken - der Regen bringt unangenehme 13 Grad mit.
    Die Straße - der Wüsten Highway - ist nur wenig befahren und so bricht Uli alle Geschwindigkeitsrekorde. Irgendwann findet auch Carlotta heraus, was dieser blinkende Rote Kreis auf meiner Smartphone Navigation heißt - hinter vorgehaltener Hand betont sie mehrfach "oje, Papa fährt aber wirklich schnell".
    Gegen 14.30 treffen wir in Mezourga ein - vor uns ein sandiges, gelbes Meer. Den Regen haben wir hinter uns gelassen und die Sonne blitzt jetzt schon durch die Wolkendecke - das stimmt hoffnungsvoll.
    Direkt hinter unserem Hotel beginnt die sagenumwobene Sahara, nur 5 Minuten Fußweg. Nach einem süßen Minztee sind alle Geister wieder frisch und natürlich wagen wir die ersten Schritte in den heißen Sand - Wasser lassen wir großzügig im Hotel zurück ;-(
    Vincents Zweifel sind nun endgültig verflogen - ja, es ist tatsächlich eine richtig echte Wüste mit Sand, viel Sand, so weit dass Auge reicht. Die 4 erstürmen lautstark und barfuß eine nach der anderen Düne, springen, rollen, purzeln - immer weich gefedert. Schuhe und Strümpfe fest im Blick - nur Amon - da gab es noch einen anderen Weg, irgendwo an der zweiten, dritten oder fünften Düne müssen seine Strümpfe liegen - dort liegen sie dann noch heute, oder ein Kamel trägt sie ;-)
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  • Day5

    Nur diese kleine Düne ....

    October 26, 2016 in Morocco

    Diese kleine Düne - nur ein paar Schritte und wir schauen über unendliche km Sahara - denkste!
    Entfernung ist nahezu unmöglich einzuschätzen in der Sandwüste. Eine kleine Düne erscheint wie ein Katzensprung, ist er aber nicht. Man fühlt sich selbst wie ein klitzekleines Sandkorn in einem riesigen Sandkasten, durchzogen von Wellen, die der Wind malt
    Dieser optischen Täuschung sind wir schön auf den Leim gegangen, als wir uns UNSERE Düne aussuchen, die wir erklimmen werden. Je näher wir uns durch den Sand kämpfen, umso größer wird die Düne - jetzt ist sie schon ein Berg, ein Sandmonsterberg - und bis dorthin viele kleinere Monsterberge.
    Am Fuß des Sandmonsters fühle ich mich schon wie Peter o Tool in Laurence von Arabien auf dem Marsch durch die gelbe Hölle. Beine und Füße brennen, Hals trocken - dieses Mal habe ich Wasser im Gepäck, auf meinem Rücken, was das Ganze nicht leichter macht. Uli scheint resistent gegen optische Täuschungen zu sein, entspannt beobachtet er das ganze vom Fuße des Berges aus ("lass die mal latschen;-)")
    Noah allen voran, Vincent und Carlotta kämpfen sich schon auf dem Kamm des Sandmonsters nach oben. Jeder Schritt vorwärts kostet immer wieder einige cm im Sand rückwärts. Jeder Berg in Schottland ist leichter zu erklimmen als dieses Sand treten. Der Abstand zu den dreien vergrößert sich, ich wechsele zwischen auf allen vieren kriechend und wieder ein paar m laufen, schleichen. Amon leistet mir im Schleichgang Gesellschaft. Die drei über uns werden auch immer langsamer. Über den Kamm sieht man den Sand stürmen, das kommt erschwerend hinzu - Nadelstiche auf der Haut, im Gesicht.
    Ich gebe auf ;-( schließlich bin ich der Fotograf, Fotos von unten nach oben sehen viel professioneller aus ;-)
    Die drei schaffen es tatsächlich. In der Nachbesprechung versichern sie mir, dass auch sie nie angenommen hätten, dieses Sandmonster zu bezwingen. Und erzählen von einem noch viel Größerem dahinter, und - einfach unendlich viel Sand.
    Der Weg nach unten ging recht schnell - 3 jubelnde Sandmonsterbezwinger und 1 Halbbezwinger rasen an mir in Windeseile vorbei - rutschen, springen, stolpern - und am Fuß des Monsters fix und fertig.
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Marzouga

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